
230.000 Dollar an Ex-Mitarbeiter
Erst im jahre 2019 zahlte Gökce insgesamt 230.000 Doillar Abfindung an vier Ex-Mitarbeiter. Die Kellner beschuldigten den Instagram-Star, sie aus seinem Restaurant in Manhattan entlassen zu haben, weil sie Fragen zu den Trinkgeldern gestellt hätten. „Salt Bae sollte sich an die Arbeitsgesetze und -vorschriften halten und lernen, diese zu respektieren. Man kann nicht einfach tun, was immer man möchte, unabhängig von deinem Ruhm oder deinem wirtschaftlichen Status. Wir sind froh, dass wir in einer Rechtsordnung leben, in der die Arbeitnehmerrechte geschützt werden. Es ging uns nicht um das Geld, es ging darum, ein Zeichen zu setzen und für die Rechte aller Arbeitnehmer in den USA zu kämpfen“, sagte der ehemalige Mitarbeiter Batuhan Yunkus der US-Tageszeitung New York Daily News. Das Restaurant habe an gut laufenden Abenden bis zu 130.000 Dollar umgesetzt. Die Kellner hätten wöchentlich Schecks mit Beträgen zwischen 2.000 und 2.500 Dollar erhalten, in denen Trinkgelder bereits enthalten waren.Es sei üblich in der Branche, dass aufgezeigt werde, wie Trinkgelder aufgeteilt wurden. Dies sei in Gökces Restaurant nicht der Fall gewesen. Die Geschäftsleitung von Nusr-Et habe diese Informationen als „vertraulich“ bezeichnet.„Wir glauben, dass diese vier Arbeiter entlassen wurden, weil sie von ihrem gesetzlichen Recht Gebrauch gemacht haben, sich über das Trinkgeld in Nusr-Et zu beschweren“, sagte Rechtsanwalt Lou Pechman. „Es ist üblich, dass Restaurants Hinweisblätter an ihre Server weitergeben. Die Restaurants, die die Trinkgeldberechnung nicht offen legen, haben in der Regel etwas zu verbergen.“
„F*** deinen Wirtschaftsabschluss“ „Mit seinen Sexy-Image Videos versucht er, seine autoritäre, diktatorische Haltung zu vertuschen“, sagte Yunkus. „Ihm sind die lokalen Gesetze egal.“ Die Ex-Mitarbeiter beschuldigten den Star-Koch auch einer diktatorischen und herablassenden Haltung. Einmal habe er einen der vier entlassenen Kellner, Onur Usluca, gefragt, was er studiert habe, als dieser mit „Wirtschaft“ antworte, habe Gökce mit „F*** deinen Wirtschaftsabschluss“ reagiert. Salt Bae Gökce erlangte internationale Berühmtheit, nachdem er anfing, Fotos seiner theatralischen Salzstreu-Pose in den sozialen Netzwerken zu teilen. Dutzende Restaurants weltweit und ein 50-Millionen-Dollar-Hotel, gehören mittlerweile zu seiner Unternehmensgruppe. Nur fünf Jahre Schule Gökce sei nur fünf Jahre zur Schule gegangen und habe anschließend angefangen, als Metzger zu arbeiten. In Argentinien habe er seine Fleischschneidekünste dann perfektioniert. Kommunikation durch Fleisch Er habe zwar keine Fremdsprachen sprechen können, erzählte er in einem Gespräch mit türkischen Medien, habe jedoch „mit den Menschen durch das Fleisch kommuniziert“. „Die Leute bezeichnen mich als ungehobelt“, sagte er. „Ich bin der Sohn eines Bergarbeiters. Mein Vater und meine Mutter waren Analphabeten. Ich konnte aus finanziellen Gründen nicht zur Schule gehen. Ich war 14, als ich bei einem Metzger in die Lehre ging. Fleisch wurde zu meiner Leidenschaft.“Zum Thema
– Das Leben des Salt Bae – Gastronomie: Wie viel kostet ein Nusret-Steak?
Seit dieser gutaussehende Mann mit dem abgewinkelten Arm Salz wie Feenstaub über das Steak bei Nusr-Et verteilt, steht die Frage im Raum: Wer ist dieser Salt Bae?
Gastronomie: Wie viel kostet ein Nusret-Steak?



Bei der nächsten Einrichtung im Bild 2 handelt es sich ebenfalls um eine Schule der türkischen Minderheit, nur ist auf dem aktuellen Namenschild der Schule in griechischer Sprache von der „Minderheitengrundschule von Gümülcine“ die Rede und von keiner Schule der türkischen Volksgruppe.
Bild 2: Die heutige Minderheitengrundschule von Gümülcine
Beim dritten Foto ist vor dem Eingang der Schule das Namensschild „Türkische Grundschule“ in griechischer und türkischer Sprache angebracht. Die Aufnahme ist vor 1983 entstanden und es handelt sich um eine Grundschule in Westthrakien.
Bild 3: Eine türkische Grundschule in Westthrakien vor 1983
Bild 4: Minderheitenschule für die Mittelstufe und Gymnasium in Gümülcine (Komotini)
Auf dem vierten Bild ist das Namensschild der Schule in griechischer Sprache zu sehen. Es handelt sich um die Minderheitenschule für die Mittelstufe und das Gymnasium in Gümülcine (Komotini). Beim Schild fehlt der Zusatz, dass es sich um eine türkische Minderheitenschule handelt. Seit 1983 setzt Griechenland eine nationalistische Minderheitenpolitik um, in der es „ethnisch“ betrachtet nur Griechen geben darf und ethnische Minderheiten wie die Türken von Westthrakien einfach nicht existieren dürfen.
Nach diesem Selbstverständnis gilt die ethnische Volksgruppe der Türken, der Pomaken sowie Roma als „muslimische Minderheit“, wobei der Begriff Pomake ursprünglich aus dem Bulgarischen entstammt und im 19. Jahrhundert von aufständischen bulgarischen Komitaschis für Menschen verwendet wurde, die der osmanischen Armee wohlgesonnen gegenüberstanden und diese als Pomaken („Unterstützer“) bezeichnet haben. Griechische Regierungen haben die Pomaken stets als muslimische Ethnie bezeichnet, obwohl es sich bei den Pomaken historisch betrachtet um petschenegische Türken handelt.
Die Frage wäre, warum Griechenland bis 1983 die Existenz der Türken aus Westthrakien mehr oder weniger nicht infrage gestellt hat und ab dem erwähnten Jahr die Ethnizität der türkischen Volksgruppe systematisch leugnet. Das hat zum Teil mit den Ereignissen in Zypern zu tun, bei dem rechtsradikale Zyperngriechen 1974 versucht haben, die Insel mit Gewalt an Griechenland (Enosis) anzuschließen und die türkische Armee unter Berufung auf das Garantieabkommen von 1959 militärisch intervenierte. Ein anderer Aspekt ist historischer Natur, weil das heutige Griechenland über 400 Jahre zum Herrschaftsgebiet des Osmanischen Reich zählte und im Gründungsmythos des modernen griechischen Nationalstaates die Türken zum „bösen Objekt“ (
Bereits im Jahre 2018 fiel die Gaststätte “Deutsches Haus” in Hersbruck mit der
islamfeindlichen Botschaft “NO MOSLEM” im Eingangsbereich auf einer Tafel auf. Das verbotene Neonazi-Netwerk “Freies Netzwerk Süd” hatte Unterstützer in der Stadt
Hersbruck. Es wird von Bürger*inen berichtet, dass rechtsextreme Tendenzen in der Stadt zu beobachten sind, wie z.B. das laute Hören von Liedern von Neonazi-Musikbands.
Ein 21-jähriger Hersbrucker Student wurde Anfang 2021 wegen Waffenbesitz und
Zurschaustellung von Neonazi-Symbolen verurteilt.