Von Kemal Bölge
In der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki leben zirka 8.000 Türken muslimischen Glaubens aus Westthrakien. Ehrenamtliche Bürger der türkisch-muslimische Minderheit gründeten 2005 den „Verein der mazedonisch-thrakischen Muslime für Kultur und Bildung“, um in umgebauten Räumlichkeiten, die als Moschee diente, ihr tägliches Gebet zu verrichten. Weil ein Gericht 2017 die Moschee wegen „fehlender Genehmigung“ schließen ließ, mussten die Gläubigen zunächst in einem Park und später im Vereinsheim beten. Das ist sehr mühselig, weil für das Freitagsgebet alle Tische und Stühle rausgetragen werden müssen.
Aus osmanischer Zeit sind die Hamza Bey, Hortacı Süleyman Efendi, die neue Moschee (Yeni Cami) und die Alaca-İmaret-Moschee in der Stadt erhalten geblieben, aber die griechischen Behörden erteilen für diese Gotteshäuser keine Genehmigung. Manche Moscheen werden aber auch als Museum genutzt. Darüber hinaus existiert in Thessaloniki kein muslimischer Friedhof, was zu Problemen führt und die Angehörigen von Verstorbenen gezwungen sind, die Beisetzung in Westthrakien durchzuführen.
Mehrmalige Anfragen des Vereins zwecks Nutzung eines Moscheegebäudes oder die Eröffnung eines muslimischen Friedhofs wurden von den Behörden immer wieder abgelehnt. Vorbeter, die von den Imamen der türkisch-muslimischen Minderheit in Westthrakien beauftragt werden, fahren regelmäßig nach Thessaloniki, um mit der Gemeinde das Freitagsgebet zu halten und erteilen den Kindern vor Ort Religionsunterricht.
Anträge werden von den Behörden regemäßig abgelehnt
Der Präsident des mazedonisch-thrakischen Kulturvereins, Osman İsmailoğlu, verweist im Gespräch mit der Millet Gazestesi auf die in Thessaloniki lebenden 8.000 Türken aus Westthrakien, deren größtes Problem das Fehlen einer für Gebete offenen Moschee und eines muslimischen Friedhofs sei. Obwohl der Verein bei den Behörden schon viele Anträge für die Eröffnung einer Moschee und eines muslimischen Friedhofs gestellt habe, hätte man bisher keine positive Antwort erhalten.
„Wir leben in diesem Land und sind Menschen dieses Landes. Ich denke, dass wir ein Recht auf einen Gottesdienst haben. Wir zahlen unsere Steuern, leisten unseren Wehrdienst und gehen wählen. Ich verstehe nicht, warum wir dermaßen diskriminiert werden“, so İsmailoğlu
Praxis verstößt gegen Artikel 13 der griechischen Verfassung
Die Praxis der Behörden in Thessaloniki verstößt gegen Artikel 13 der griechischen Verfassung. Denn darin heißt es: „Alle bekannten Religionen sind frei und dürfen ihre Riten und Zeremonien ungehindert unter dem Schutz des Gesetzes ausüben.“ 2016 hatte die griechische Regierung ein Gesetz zur Regelung religiöser Angelegenheiten gebilligt und darin die griechisch-orthodoxe Kirche, die jüdische und muslimische Gemeinschaften als offizielle religiöse Einheiten anerkannt.
Dieser längst überfällige Schritt stößt in der Praxis bei den Behörden offenbar auf taube Ohren, weil weder den Anträgen für eine Moschee noch für einen muslimischen Friedhof bisher stattgegeben wurde und die türkisch-muslimische Minderheit in Thessaloniki weiter gezwungen ist, im Vereinslokal oder in anderen privaten Räumlichkeiten ihr Gebet zu verrichten.
Griechenland missachtet Lausanner Vertrag und Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
Der Lausanner Vertrag von 1923 hatte der türkisch-muslimischen Minderheit an Schulen und ähnlichen Einrichtungen das Recht zur Selbstverwaltung zugesichert. Nach diesem Vertrag durften Imame, die von der türkisch-muslimischen Bevölkerung in Westthrakien demokratisch gewählt wurden, als Religionsgelehrte arbeiten. Griechische Regierungen haben sich über den Vertrag von Lausanne hinweggesetzt und ernennen die Imame selbst. Es geht bei dieser Problematik aber nicht nur um die Religionsfreiheit, sondern auch um die Definition als türkische Volksgruppe, die der griechische Staat nicht anerkennt und von griechischen Muslimen spricht. Die staatlichen Repressionen gegen die Türken aus Westthrakien gingen sogar so weit, dass Vereine, die in ihrer Satzung die Bezeichnung „Türkisch“ verwendeten, von den griechischen Behörden verboten wurden.
In diesem Zusammenhang hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Griechenland in drei Verfahren wegen des Verstoßes gegen die Vereinsfreiheit nach Artikel 11 rechtskräftig verurteilt. Griechische Regierungen haben das Urteil des EGMR bis heute nicht umgesetzt und spielen auf Zeit, bis der Rechtsstreit verjährt ist.
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Von Yasin Baş
Was macht eine Kölner Personalvermittlungsagentur mitten in einem abgelegenen Dorf in Sansibar? Die Kölner Agentur TALENTSCOUTS, welche sich seit 2017 auf Ingenieurdienstleistungen verschiedener Branchen spezialisiert hat, vermittelt nicht nur Spezialisten an namhafte Unternehmen, sondern ist jetzt auch ehrenamtlich aktiv.
Eine Schule für 800 Kinder
Angefangen hat alles im Jahr 2018 mit der Gründerin und Geschäftsführerin Tülin Akyürek, welche über die Organisation World Unite! als Volontärin nach Sansibar geflogen ist, um dort in einer Schule in dem Dorf Muungoni zu unterrichten. Dort lernte sie den Einheimischen Mohammed kennen, einen ehemaligen Lehrer aus dem Dorfrat. Der pensionierte Pädagoge zeigte Akyürek das kleine, abgeschiedene Dorf namens Charawe im Landesinneren. In dem Ort leben etwa 800 Kinder, die ungefähr 75 Prozent der gesamten Dorfbewohner ausmachen.
Mohammed erklärte Tülin Akyürek, dass es aktuell im ganzen Dorf nur eine kleine Schule gab, die für 800 Kinder bei weitem nicht ausreichend sei. Woraufhin für Tülin Akyürek sofort feststand: „Wir müssen unbedingt eine zweite Schule bauen!“
Fehlende Wasserversorgung verzögert Schulbetrieb
Ohne die Organisation World Unite! aber mit zwei weiteren Volontären begann somit das Schulprojekt in Charawe. Durch Sach- und Geldspenden konnte der Bau fast abgeschlossenen werden und die Schule war 2020 sogar für kurze Zeit in Betrieb. Aufgrund der anhaltenden Corona-Lage hätte diese aber wieder geschlossen werden müssen, so Tülin Akyürek. Dies liege hauptsächlich an der noch immer fehlenden Wasserversorgung des Gebäudes, sodass die sanitären Anlagen noch nicht in Betrieb genommen werden könnten. Die Regierung Tansanias hat bestimmte Schutz- und Hygienemaßnahmen aufgrund des Coronavirus vorgeschrieben, welche ohne fließendes Wasser nicht eingehalten werden können.
Eine Herzensangelegenheit
Nun geht es mit dem TALENTSCOUTS-Team wieder nach Sansibar um das Projekt endlich abzuschließen. Ab dem 10. Juli 2021 sind einige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort in Charawe, um die Umsetzung der fehlenden Maßnahmen zu begleiten. „Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, diese Schule wieder eröffnen zu können und den Kindern die Chance auf Bildung zu gewährleisten“, so Tülin Akyürek gegenüber NEX24.Hilfe vor Ort: „Jeder Cent zählt“
Das Schulprojekt ist auf finanzielle Hilfe durch Spenden angewiesen. Die Reisen werden durch TALENTSCOUTS finanziert. Die Spenden werden ausschließlich für das Projekt verwendet. „Jeder Cent zählt und kommt auch wirklich da an, wo er gebraucht wird“, sagt Akyürek. Wer helfen möchte, könne das unter dem eigens für das Projekt eröffnete Paypal-Konto tun. Den Fortschritt des Hilfsprojekts kann jeder auf den Social Media Seiten von TALENTSCOUTS regelmäßig mitverfolgen.
Das Ziel von TALENTSCOUTS ist es, zukünftig einen offiziellen Verein für dieses und viele folgende Hilfsprojekte und humanitäre Vorhaben auf Sansibar zu gründen. Akyürek möchte den Fokus dabei weiterhin auf die Kinder lenken. Denn fast immer sind sie es, die Beistand und Hilfe am meisten benötigen. Egal ob Bildung, Erziehung, Pflege, gesundheitliche Versorgung oder andere Formen der Unterstützung. „TALENTSCOUTS will sich hier einbringen und vor Ort helfen“.
Für Ihre Spenden:
Spenden für Schulprojekt Sansibar/Tansania
Die AOK-Gemeinschaft begrüßt die Einführung des elektronischen Rezeptes für Arzneimittel, die ab dem 1. Juli zunächst im Rahmen eines eng begrenzten Pilotprojektes in der „Fokusregion“ Berlin/Brandenburg erfolgt. Zugleich spricht sich die AOK dafür aus, dass das E-Rezept künftig nicht nur in der E-Rezept-App der gematik, sondern auch in den Apps und Online-Plattformen der gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden kann.
„Das E-Rezept ist ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens“, sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. „Der richtige Ort für die Einbindung und Übermittlung des E-Rezeptes an die Versicherten sind die bereits bestehenden Apps der Krankenkassen. Diese sollten für die Versicherten die zentrale Plattform sein, auf der sie alle Anwendungen für Verordnungen, Rezepte, Notfalldaten, Organspendeausweis oder Medikationsplan zusammengefasst finden“, so Litsch.
Mit dem Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) hat der Gesetzgeber bereits die Grundlage dafür geschaffen, dass die Krankenkassen ihren Versicherten auch das E-Rezept per Smartphone anbieten können. Mit einer entsprechenden Rechtsverordnung sollte dies aus Sicht der AOK nun zeitnah auch in der Praxis ermöglicht werden. „Wichtig ist zudem, dass die Nutzung des E-Rezeptes künftig möglichst barrierefrei und ohne unnötige Hürden wie den obligatorischen Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte möglich wird“, so Litsch. Der derzeitige Prozess sei noch zu kompliziert.
Zwar würden alle Versicherten, die eine neue Gesundheitskarte erhalten, schon länger mit den erforderlichen NFC-fähigen Gesundheitskarten ausgestattet. Allerdings hätten bisher nur knapp 2.000 AOK-Versicherte die ebenfalls zur Anmeldung erforderliche PIN angefordert. Das alternative Verfahren ohne Einsatz von NFC-fähiger elektronischer Gesundheitskarte und dazugehöriger PIN, das die Kassen laut DVPMG zum 1. Januar 2022 für das E-Rezept anbieten sollen, ist daher aus Sicht der AOK der richtige Ansatz. „Wir wollen unseren Versicherten zum 1. Januar 2022 dieses alternative Verfahren anbieten. Ob das gelingt, hängt jedoch von den Plänen der gematik zur konkreten Ausgestaltung ab, auf die wir aktuell gespannt warten“, so Litsch. „Ein vergleichbares Online-Verfahren bieten wir jetzt schon zur Anmeldung in der elektronischen Patientenakte der AOK an.“
Litsch: E-Rezept kann Prozesse für alle Beteiligten effizienter machen
Auch wegen der derzeit hohen Hürden für den Zugang sind nach Einschätzung der AOK-Expertinnen und -Experten anfangs noch Probleme in der Kommunikation und der Umsetzung der Prozesse rund um das elektronische Rezept zu erwarten. Die kurzfristige Anpassung des Zeitplans und die Verschiebung der bundesweiten Einführung auf den Beginn des 4. Quartals zeigen, dass diese Probleme auch im Bundesgesundheitsministerium gesehen werden. „Die Implementierung einer Testphase in der Fokusregion Berlin/Brandenburg kann dazu beitragen, die Prozesse vor dem bundesweiten Roll-out zu überprüfen und Schnittstellenprobleme gemeinsam zu lösen“, so Martin Litsch.
Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Umsetzungsprobleme sei es gut, dass es in der Startphase des E-Rezeptes mit dem herkömmlichen Papierrezept und dem Ausdruck des sogenannten E-Rezept-Tokens durch den Arzt oder die Ärztin noch analoge Alternativen gebe. Abgesehen davon sei die Digitalisierung an dieser Stelle aber absolut sinnvoll, betont der AOK-Vorstand: „Die digitale Übermittlung von Rezepten kann die Prozesse für die Versicherten, aber auch für Apothekerinnen und Apotheker und Krankenkassen in Zukunft deutlich vereinfachen und effizienter machen.“
Elektronische Patientenakte: Anbindung der Praxen wird verpflichtend
Auch für die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ist der 1. Juli 2021 ein wichtiger Stichtag: Die Vertragsärzte müssen bis zu diesem Datum gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen, dass sie über die technischen Komponenten zum Auslesen und Befüllen der ePA verfügen. „Die elektronische Patientenakte ist ein zukunftsweisendes Projekt. Sie wird die Vernetzung der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen unterstützen und einen echten Nutzen für unsere Versicherten haben, wenn sie flächendeckend eingesetzt und von den Ärztinnen und Ärzten befüllt wird“, betont AOK-Vorstand Litsch.
Die AOK und die anderen gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten schon seit Januar 2021 den Zugang zu ihrer persönlichen ePA an. „Aber erst mit der verpflichtenden Anbindung der Arztpraxen wird sie wirklich interessant für die Patientinnen und Patienten“, so Litsch. Die AOK werde die Information und Aufklärung ihrer Versicherten über ihre ePA-App „AOK Mein Leben“ in den nächsten Monaten Schritt für Schritt intensivieren.
Istanbul – Obwohl die Luftfahrtindustrie im Jahr 2020 hart getroffen wurde, zeichnete sich Turkish Airlines durch einen guten finanziellen Jahresabschluss aus. Laut CAPA war Turkish Airlines während der Pandemie die am stärksten ausgelastete Fluggesellschaft in Europa und unter den Top 5 Fluggesellschaften der Welt. Dies wurde durch eine Reihe von Maßnahmen erreicht, die es der Fluggesellschaft ermöglichten, ihre Liquidität zu erhalten, Kosten auf einem überschaubaren Niveau zu halten und sich an die „neue Normalität“ anzupassen.
Turkish Airlines beendete das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich mit einem Umsatz von 6,7 Mrd. USD, was 50 Prozent des Vorjahresniveaus entspricht, und einem Nettoverlust von nur 836 Mio. USD. Trotz der unsicheren Zeiten konnte die Fluggesellschaft ihr robustes Streckennetz aufrechterhalten. Laut Eurocontrol führte Turkish Airlines im April 2021 durchschnittlich 685 Flüge pro Tag durch – fast doppelt so viele wie der engste Konkurrent in Europa, die Lufthansa. Im Jahr 2020 transportierte Turkish Airlines 28 Millionen Passagiere mit einer beeindruckenden Auslastung von 71 Prozent. Auch der neue Flughafen Istanbul blieb an der Spitze: Selbst bei einem Verkehrsrückgang von 68 % war er im Dezember 2020 der erfolgreichste Flughafen Europas.
Dieser Erfolg basiert auf Kostensenkungsmaßnahmen, einer Reduzierung der Investitionsausgaben und einem aktiven Kapazitätsmanagement. Turkish Airlines hat diese Leistung erreicht, ohne auf staatliche Finanzspritzen angewiesen zu sein. Darüber hinaus werden die Vereinbarungen mit Boeing und Airbus über das Flottenwachstum den Finanzierungsbedarf von Turkish Airlines in den kommenden Jahren um rund 7 Mrd. USD senken.
„Unser Erfolg als beste Airline in Europa kommt nicht von ungefähr. Abgesehen von den vielfältigen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, verdanken wir diesen Erfolg unseren engagierten Mitarbeitern. Ihr außergewöhnlicher Zusammenhalt zeichnet Turkish Airlines aus: Gemeinsam als Familie haben wir beschlossen, dass kein Mitglied von Turkish Airlines in dieser Krise zurückgelassen wird“, sagt M. İlker Aycı, Vorsitzender des Vorstands und des Executive Committee von Turkish Airlines.
Außerdem nutzte Turkish Airlines die Pandemie als Chance, um ihr Frachtgeschäft auszubauen. Im vergangenen Jahr konfigurierte die Fluggesellschaft 50 ihrer Passagierflugzeuge um, um die Kapazität ihrer Frachtflotte zu erhöhen und so die sechstgrößte Luftfrachtgesellschaft der Welt zu werden. Dadurch konnte Turkish Airlines 50.000 Tonnen medizinischer Hilfsgüter, darunter mehr als 45 Millionen Dosen COVID-19-Impfstoffe, an Ziele in aller Welt liefern.
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Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines ist bei den World Travel Awards für ihre branchenführende Economy Class ausgezeichnet worden. Die Airline hat sich den ersten Platz für das Jahr 2020 gesichert und damit die Konkurrenz einer Vielzahl von europäischen Full-Service-Airlines geschlagen.
Washington – Eine neue Gruppe neokonservativer Hardliner um Jeb Bush, Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush, und John Bolton, Sicherheitsberater von Ex-Präsident Donald Trump, plant den Umsturz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
Wie die Gruppe mit dem Namen „Turkey Democracy Project“ mit Sitz in Washington am Donnerstag bekannt gab, sei es ihre Aufgabe, „eine Politik gegenüber der Türkei zu betreiben, die sich ihrem destabilisierenden Verhalten entgegenstellt, echte demokratische Reformen unterstützt und die Kräfte der Korruption und Unterdrückung innerhalb der Türkei zur Rechenschaft zieht“. Die Gruppe sei „als Reaktion auf die jüngste Wende der Türkei weg von der Demokratie und in Richtung Autoritarismus“ gegründet worden.
„Für den größten Teil des letzten Jahrhunderts war die Türkei ein zuverlässiger Verbündeter und ein Modell in der Region für liberale Ideale und kulturelle Freiheit“, so die Gruppe auf ihrer Website. „Aber in den letzten Jahren hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Position der Türkei in der internationalen Gemeinschaft und ihren Status als freie und liberale Demokratie dramatisch verändert.“
Die Gründung des „Turkey Democracy Project“ ist das jüngste Zeichen dafür, dass Ankara sich von einem bevorzugten Verbündeten der US-Falken zu einem ihrer größten Gegner gewandelt hat. Der Gruppe gehören mehrere prominente Mitglieder von United Against Nuclear Iran (UANI) an, einer Gruppe, deren Mitglieder den von den USA geführten Sturz der iranischen Regierung gefordert haben.
(Screenshot/turkishdemocracy.com)
Die Türkei diente lange Zeit als östliche Flanke der NATO und als wichtiger Außenposten für US-Operationen im Nahen Osten. Die Beziehungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten sind wegen einer Vielzahl von Themen angespannt. Im Dezember sanktionierten die Vereinigten Staaten die Türkei für den Kauf russischer S-400-Verteidigungssysteme, während Ankara durch die US-Unterstützung für die kurdische YPG-Miliz in Syrien, die es als terroristische Organisation betrachtet, verärgert ist.
Beide Länder haben in letzter Zeit jedoch die Bereitschaft zur Wiederannäherung signalisiert. US-Präsident Joe Biden werde künftig die „strategische Partnerschaft“ mit der Türkei zur Lösung regionaler Probleme wie in Libyen, wo beide Länder den Einfluss Russlands eindämmen wollen. Viele in Ankara haben auch das Angebot der US-Regierung, der türkischen Führung eine Vermittlerrolle bei den Afghanistan-Verhandlungen zu geben, als Teil dieser Strategie interpretiert.
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Moderne Technik auf der Jagd
Die Technik entwickelt sich in vielen Bereichen äußerst rasant weiter und sorgt auch bei der Jagd für mehr Komfort. Dazu tragen unter anderem moderne Drohnen, Nachtsicht- und Wärmebildgeräte, Schalldämpfer oder spezielle Wildkameras bei. Doch wenngleich solche technischen Erweiterungen eine große Hilfe bei der Jagd darstellen, sind diese keinesfalls unumstritten.
Früher hochumstritten und heute Standard
Die Jagd ist wohl das älteste Handwerk in der Menschheitsgeschichte und eng mit den Veränderungen der verwendeten Werkzeuge verknüpft. Während die Menschen Ihre Beute zunächst mit Speeren, Schleudern, Pfeil und Bogen erlegten, hat sich dies im Laufe der Zeit grundlegend gewandelt. Doch viele Hilfsmittel, die heute bei der Jagd zum Standard gehören, waren früher noch äußerst umstritten. So wie unter anderem die Zielfernrohre, welche der Beute keine Chance lassen und präzise Schüsse auch auf große Distanzen ermöglichen. Ganz gleich, ob Hochsitze, Schalldämpfer, Nachtsicht- oder Wärmebildgeräte, jede dieser Entwicklungen spaltete die Jägergemeinde zunächst. Doch heute möchten nur die wenigsten Jäger auf derartige technische Hilfsmittel und die daraus resultierenden Vorzüge verzichten.
Die Jagd im modernen Wandel
Wie sehr die Jagd im Wandel ist, das kann man unter anderem an den technischen Hilfsmitteln erkennen, die heutzutage für die Jagd genutzt werden. Denn mit diesen hat man auch in völliger Dunkelheit noch einen guten Überblick oder kann seine Beute völlig lautlos erlegen.
Nachtsicht- und Wärmebildgeräte(Foto: pulsar)
Nachtsicht- und Wärmebildgeräte wurden zu Beginn vor allem im militärischen Bereich verwendet und sorgen für eine klare Sicht auch in völliger Dunkelheit. Doch die Technik der beiden Geräte unterscheidet sich ganz grundlegend. So nutzen Nachtsichtgeräte das vorhandene Restlicht der Umgebung, welches gebündelt und mithilfe von elektronischer Bildwandlertechnik verstärkt wird. Ist zu wenig Licht in der Umgebung vorhanden, dann kann diese mithilfe von Infrarotscheinwerfern verstärkt werden, deren Licht von den Augen nicht wahrgenommen wird. Vor allem was die Abbildungsleistung und Auflösungsvermögen betrifft, haben Nachtsichtgeräte in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht.
Die Wärmebildtechnik, mit der Wärmebildgeräte arbeiten, funktioniert dagegen komplett anders. Diese Geräte bilden nämlich Wärmestrahlung ab, die von jedem Objekt ausgeht. Da sich die Körperwärme von Lebewesen allerdings deutlich von anderen Objekten unterscheidet, können diese während der Jagd deutlich leichter aufgespürt werden.
Weitere Infos zu modernen Nachtsicht- und Wärmebildgeräten erhalten Sie auf der Hersteller-Website von PULSAR. Denn dieser Hersteller hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb optischer und elektrooptischer Geräte für erfahrene Nutzer spezialisiert. Daher finden Sie auf der Webseite eine Reihe moderner Nachtsicht- und Wärmebildgeräte, die für die Jagd geeignet sind.
Schalldämpfer
Der Einsatz von Schalldämpfern ist aus Sicht des Gesundheitsschutzes sowohl für Tier und Mensch mit diversen Vorteilen verbunden. Denn durch einen Schalldämpfer wird das Mündungsfeuer reduziert und durch den gedämpften Knall werden andere Tiere nicht so leicht aufgeschreckt. Allerdings hat ein Schalldämpfer Auswirkungen auf die Ballistik und zudem sollten vor dem Einsatz die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.
Drohnen
In den vergangenen Jahren hat der Einsatz moderner Flugdrohnen bei der Jagd stark zugenommen. Denn die erhältlichen Drohnen werden immer leistungsfähiger und sind mittlerweile selbst für Privatpersonen erschwinglich. Darunter existieren sowohl Modelle, die sofort einsatzbereit sind, sowie Modelle, die sich ganz nach Belieben individualisieren lassen. Damit eine Drohne für die Jagd geeignet ist, sollte diese mindestens 20 Minuten in der Luft bleiben und über eine schwenkbare, hochaufgelöste Kamera verfügen, die das Bild direkt an das Smartphone des Nutzers überträgt. Profi-Modelle verfügen darüber hinaus zudem über eine Routenplanung mit GPS, durch die zuvor festgelegte Strecken automatisch abgeflogen werden.
Wildkamera
Bei einer Wildkamera handelt es sich um eine spezielle Form der Überwachungskamera, die vor allem zur Beobachtung von Tieren geeignet ist. Wildkameras werden auch als Fotofalle bezeichnet, da diese entweder auslösen, sobald sich etwas in deren Sichtfeld bewegt oder innerhalb eines festgelegten Zeitraums ein Bild aufnehmen. Damit das Wild von einer solchen Kamera nicht gestört wird, sind Wildkamera zumeist getarnt und fallen somit nicht auf. Außerdem ist eine Wildkamera dazu in der Lage, Bilder bei Tag und Nacht zu erstellen, wobei die Nachtaufnahmen in schwarz-weiß erstellt werden.
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Ukrainischer Verteidigungsminister: Türkische Kampfdrohnen gehören zu den besten der Welt
Im Vorfeld eines Treffens zwischen den Außen- und Verteidigungsministern der Ukraine und der Türkei, in der Hauptstadt Kiew, sagte Andriy Taran, dass türkische Kampfdrohnen zu den besten der Welt gehören.
Essen – Innen- und Rechtspolitiker der Grünen fordern einen neuen Untersuchungsausschuss zum rechtsradikalen Terrornetzwerk NSU: Die bisherige Aufklärung reiche nicht aus, schreiben die innenpolitische Sprecherin der Grünen, Irene Mihalic, und der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Konstantin von Notz, in einem Gastbeitrag für das CORRECTIV-Projekt: „Menschen – Im Fadenkreuz des rechten Terrors„.
Nach Ansicht der beiden Bundestagsabgeordneten sind die Strukturen und Figuren im „organisierten Rechtsterrorismus“ in Deutschland bis heute ungeklärt: „Die offenkundigen Widersprüche und Leerstellen der NSU-Aufklärung halten bis zum heutigen Tag eine schwelende Wunde in unserem Rechtsstaat offen“.
Bundeskanzlerin hat ihr Versprechen nicht erfüllt
Mihalic und Notz werfen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, ihr Versprechen nach vollständiger Aufklärung nicht erfüllt zu haben. Vielmehr sei die Aufarbeitung von Sicherheitsbehörden und Regierung oftmals behindert oder blockiert gewesen.
Die Forderung hat politische Brisanz. Da zur Einrichtung eines Untersuchungsausschusses nur ein Viertel der Stimmen im Bundestag notwendig sind, könnte die Fraktion der Grünen nach den derzeit prognostizierten Stimmenzuwächsen einen neuen U-Ausschuss zum NSU in der nächsten Legislaturperiode als Opposition im Alleingang durchsetzen. Oder sie macht ihn im Fall einer möglichen Regierungsbeteiligung zur Bedingung von Koalitionsverhandlungen.
Der NSU hatte von 2000 bis zu seiner Selbstenttarnung 2011 quer durch Deutschland neun gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin ermordet. Hinzu kommen drei Sprengstoffanschläge mit Dutzenden verletzten und 15 Raubüberfälle, ohne dass die Polizei trotz intensiver Ermittlungen auf ihre Spur gekommen wäre. Der bayerische Kriminalbeamte und Profiler Alexander Horn ging in einer operativen Fallanalyse bereits 2006 von Ausländerhass als Tatmotiv aus.
Das Bundeskriminalamt (BKA) glaubte der Fallanalyse nicht und ließ weiter in Richtung Organisierte Kriminalität ermitteln. Statt nach den wahren Tätern zu suchen, wurden die Opferfamilien von der Polizei jahrelang beschuldigt und kriminalisiert.
Die Bundesanwaltschaft und auch das Oberlandesgericht in München gingen während und nach dem NSU-Prozess von einem isoliert agierenden NSU-Trio aus. Nachforschungen der Nebenklageanwälte zum NSU-Komplex investigativer Journalisten und parlamentarischer Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern lassen berechtigte Zweifel an einem isoliert handelnden NSU zu, zumal sich der NSU selbst als ein „Netzwerk von Kameraden“ sah.
Terrororganisation NSU war durchsetzt mit V-Leuten des Verfassungsschutzes
Zahlreiche Personen, die zum Unterstützerkreis des NSU gehörten, waren Spitzel bzw. V-Leute unterschiedlicher Verfassungsschutzämter. Nachdem der NSU 2011 aufgeflogen war, wurden bei verschiedenen VS-Ämtern beim Bund und in den Ländern Akten zu V-Männern in der rechtsextremistischen Szene geschreddert.
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Neunter Todesfall im NSU-Komplex: Das große Sterben geht weiter
Das Zeugensterben im Zusammenhang mit der NSU-Terrorzelle geht weiter. Ein weiterer vermeintlicher Selbstmord wird aus Karlsruhe gemeldet. Es handelt sich dabei um den Ex-Verlobten einer bereits 2015 verstorbenen Zeugin, deren vorheriger Freund im September 2013 in einem Auto verbrannte, bevor er zum Mord an der Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter aussagen sollte.
Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) hat die EU-Politik von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) scharf kritisiert.
Verheugen äußerte sich am Freitag im Inforadio vom rbb besorgt über die Uneinigkeit beim EU-Gipfel in Brüssel. „Der ganze Ablauf dieses Gipfels scheint ja zu zeigen, dass der innere Zustand der EU ständig schlechter wird“, sagte Verheugen. „Es stimmt schon sehr bedenklich, wenn Deutschland und Frankreich, also die beiden stärksten Kräfte in der EU, sich […] nicht durchsetzen können.“
Das sei die Folge jahrelanger schwerer Versäumnisse, erklärte der ehemalige EU-Kommissar. Daran hätten auch Deutschland und die Kanzlerin ihren Anteil: „In den schweren Krisen, von denen die EU in den letzten 15 Jahren geschüttelt worden ist – also Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Coronakrise -, hat Deutschland eher dazu beigetragen, die Risse in der EU zu verbreitern.“
Am schlimmsten sei das während der Finanzkrise gewesen, so Verheugen. „Deutschland hat rücksichtslos seine Interessen auf Kosten der kleineren und schwächeren Staaten durchgesetzt. Und das hat tiefe Spuren hinterlassen.“ Aber auch Merkels Entscheidung zur Öffnung der Grenzen in der Flüchtlingskrise sei „auf völliges Unverständnis bei den Partnern gestoßen, weil sie nicht informiert wurden darüber“. Und auch das habe „dramatische Folgen“ gehabt.
Verheugen lobte aber auch. Merkel habe der EU Stabilität gegeben und dafür gesorgt, dass die Staatengemeinschaft überhaupt noch besteht. Das sei wahrscheinlich ihr größter Erfolg.
Osnabrück – Die SPD hat Unionskanzlerkandidat Armin Laschet wegen dessen Rentenplänen scharf attackiert: „Der Unionskandidat weigert sich, eine Garantie für das Niveau der gesetzlichen Rente abzugeben“, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Sollte die Union ihre Pläne umsetzen, würde das faktisch für Millionen Rentnerinnen und Rentner in diesem Land eine niedrigere Rente bedeuten.“
Der SPD-Generalsekretär bezog sich auf das Wahlprogramm der Union, in dem die Frage nach der Entwicklung des Rentenniveaus ausgeklammert ist. Laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung würde das Rentenniveau ohne Eingriffe ins System von derzeit 48,2 bis 2034 auf 46 Prozent sinken, selbst bei steigenden Beiträgen.
Anders als Laschet hat SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz eine „Rentengarantie“ abgegeben, wonach das Rentenniveau mit einer von ihm geführten Regierung auch nach 2025 „nicht unter 48 Prozent sinken wird“. „Deutlicher könnten die Unterschiede nicht sein“, betonte Klingbeil.
Auch mit den Steuersenkungsplänen der Union rechnete der SPD-Generalsekretär ab. „CDU und CSU wollen Spitzenverdienern und Unternehmen Steuergeschenke machen und damit eine Lücke von mindestens 35 Milliarden Euro in die Staatskassen reißen“, sagte er. „Für uns ist klar: Die richtig Vermögenden müssen nach der Krise mehr leisten.“ Es sei das Mantra der Finanzpolitik der 80er-Jahre gewesen, den Reichen noch mehr zu geben und damit Wachstum zu schaffen, so Klingbeil. „Das hat sich aber überlebt. Heute geht es um Zukunftsinvestitionen. Laschet ist in der Vergangenheit stehen geblieben, deswegen hauen ihm namhafte Ökonomen sein Wahlprogramm auch grade um die Ohren.“
Istanbul – Der Bau des umstrittenen Multimilliarden-Dollar-Kanals in Istanbul wird in sechs Jahren abgeschlossen sein, so der türkische Transportminister Adil Karaismailoğlu in einem Interview auf CNN Türk. Der Spatenstich für den Bau einer Brücke, die den Kanal überqueren soll, findet am morgigen Samstag unter Teilnahme des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan statt.
„Der Bau des Kanals gehört weltweit zu den größten Projekten“, so Karaismailoğlu. Der Minister schätzt die Vorbereitungsphase auf ein Jahr und die Bauphase auf fünf Jahre. Somit soll der Bau des Megaprojektes 2027 fertiggestellt sein. Man arbeite jedoch bereits seit über fünf Jahren mit Teams aus dem In- und Ausland an den Planungen.
Der Kanal sei zwingend notwendig für die Türkei, so der Minister. Das Land befinde sich noch in der Entwicklungsphase und müsse 50 Jahre vorausplanen. Die türkische Regierung erhofft sich durch den neuen Kanal eine Entlastung des Bosporus vom Schiffsverkehr, insbesondere dem Öltankerverkehr, der die Meeresenge durchquert. Der Bosporus habe eine jährliche Kapazität von 25.000 Schiffen, jedoch durchquerten bereits jetzt 43.000 Schiffe im Jahr die Meerenge und zahlreiche Unfälle gefährdeten die Anwohner. Durch den immensen Anstieg des Welthandels schätzt der Minister eine Zunahme des Schiffsverkehrs durch den Bosporus bis zum Jahr 2050 auf 78.000 Schiffe jährlich.
Der Kanal soll am Küçükçekmece-See in der Nähe des Marmarameeres im südlichen Teil der europäischen Seite Istanbuls beginnen und werde durch die Istanbuler Bezirke Avcılar und Başakşehir führen, bevor er das Schwarze Meer im Bezirk Arnavutköy nördlich der Stadt erreicht. Das 16-Milliarden-Dollar Projekt soll 45 Kilometer lang und bis zu 600 Meter breit werden. Die Tiefe des Kanals gibt der Minister mit 20,71 Meter an.
Karaismailoğlu wies darauf hin, dass sich der Kanal durch die entrichteten Transitgebühren der Schiffe mit der Zeit selbst finanzieren werde. Die Kosten für eine Passage des Kanals gibt der Minister mit 80.000 Dollar an. Das Projekt benötige insgesamt rund 20 Milliarden Dollar Finanzierung, die erste Phase rund 5 Milliarden Dollar.
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Erdogan an Opposition: „Istanbul-Kanal wird gebaut, ob es euch gefällt oder nicht“
„Der Istanbul-Kanal wird gebaut werden, ob es euch gefällt oder nicht“, so der türkische Staatspräsident als Antwort auf Kritik der Oppositionspartei CHP, die sich in letzter Zeit gegen das geplante Mega-Projekt der Regierungspartei ausgesprochen hatte.