Gesundheit
Fünf Tipps für eine gesunde Ernährung im Homeoffice

Immer mehr Menschen verbringen den Arbeitstag zuhause. Entweder weil sie kurzfristig ins Homeoffice verlegt wurden oder weil sie generell als digitale Nomaden ohne festen Büroraum arbeiten. Dabei stellt sich vielen die Frage, wie sie ohne Kantine zu einem gesunden Mittagessen kommen – besonders dann, wenn die Zeit knapp ist. Mit den folgenden fünf Tipps und der richtigen Vorbereitung wird es dennoch möglich. Tipp 1: Erstellen Sie einen Essensplan Die Pause hat gerade angefangen und Sie wissen noch gar nicht, was es zu essen geben soll? Diese Situation sollten Sie tunlichst vermeiden. Die Gefahr, dass Sie stattdessen doch zum Imbiss um die Ecke gehen, ist zu groß. Planen Sie daher vorab Ihre gesamte Essenswoche. Suchen Sie sich schnelle Rezepte heraus und kaufen Sie am Anfang der Woche alle nötigen Zutaten ein, um optimal vorbereitet zu sein. Tipp 2: Sparen Sie sich den Einkauf Ein Großteil der Zeit, die wir für die Essenszubereitung benötigen, fließt eigentlich in die Vorbereitung. Versuchen Sie daher, die Zeit, die Sie mit der Essensbeschaffung verbringen, auf ein Minimum zu reduzieren. HelloFresh hat in einer Studie von 2021 die Food Trends der Deutschen analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass die meisten es ganz klassisch mögen und typisch deutsche Gerichte bevorzugen. Schweinefilet und Hähnchengeschnetzeltes sind allerdings nicht gerade schnell zubereitet. Mit einer passenden Kochbox können Sie jedoch direkt starten. Dabei wählen Sie bei dem jeweiligen Anbieter vorher die Rezepte aus, die Sie kochen möchten. Anschließend bekommen Sie alle notwendigen Zutaten aufs Gramm genau nach Hause geliefert. Alternativ haben auch viele Supermärkte einen Lieferdienst für frische Zutaten, den Sie nutzen können. Dabei ist es zwar notwendig, für ein bestimmtes Zeitfenster zuhause zu sein – im Homeoffice sollte das allerdings kein Problem darstellen.</p> Tipps 3: Beginnen Sie mit Meal Prep Meal Prep bedeutet, dass Sie bereits am Abend vorher oder am Wochenende für mehrere Tage im Voraus kochen. Die fertigen Mahlzeiten lagern Sie entweder im Kühlschrank oder frieren sie ein. Wenn es dann einmal schnellgehen muss, haben Sie sofort eine Lösung parat, auf die Sie zurückgreifen können. Tipp 4: Gesunde Snacks Das Snacken hat in der gesundheitsbewussten Szene ja meist eher einen schlechten Ruf. Dabei muss es keinesfalls ungesund sein, kleine Zwischenmahlzeiten einzubauen. Es kommt eben darauf an, was genau Sie zu sich nehmen. Schokolade und Chips ersetzen natürlich keine ausgewogene Mahlzeit und sind auch eher weniger förderlich für die Sommerfigur. Es spricht jedoch nichts dagegen, den kleinen Hunger mit einigen gesunden Zwischenmahlzeiten zu überbrücken. Das können beispielsweise Gemüsesticks mit Hummus sein, Reiscracker oder frisches Obst. Tipp 5: Gemeinsame Mittagspause Vielleicht arbeiten mehrere Ihrer Haushaltsmitglieder gerade im Homeoffice? Oder Sie haben Freunde und Kollegen, die direkt in fußläufiger Nähe wohnen? In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich zum Mittagessen zu verabreden. Das lädt nicht nur die Sozialbatterien auf, Sie können sich auch so absprechen, dass Sie abwechselnd ein Mittagessen für alle Anwesenden zubereiten. Auf diese Weise gibt es immer etwas Warmes zu Essen, ohne dass eine Person jeden Tag kochen muss.

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– Salt Bae-Fitness – Türkischer Stargastronom Nusret aka Salt Bae ruft Fans zur Zusendung von Trainigsvideos auf

Während seines Urlaubs auf der griechischen Insel Mykonos hat der weltberühmte türkische Stargastronom Nusret Gökçe – aka Salt Bae – auf Instagram seine 36 Millionen Fans aufgerufen, ihm seine Trainingsvideos zu schicken.

Türkischer Stargastronom Nusret aka Salt Bae ruft Fans zur Zusendung von Trainigsvideos auf

Türkei
Reisebericht Istanbul – Teil 1

Ein Gastbeitrag von Can Ünal Seit einigen Tagen bin ich wieder in Istanbul, der Metropole, die für mich in ihrer Art einzigartig auf der Welt ist. 7000 Jahre Geschichte, auf 2 Kontinenten gelegen, 16 Millionen Einwohner, das wirtschaftliche, kulturelle Zentrum der Türkei – war und ist die Stadt ein Schmelztigel. Und trotz ihrer enormen Ausdehnung und Größe kann man meiner Meinung nach diese Stadt am besten zu Fuß erkunden, auch wenn man davon Blasen bekommt. Um die Türkei zu verstehen, ihre Zerissenheit, ihre Vielfältigkeit, ihre kulturellen Eigenarten, all das ist in Istanbul in vollen Zügen vorhanden. Das fängt schon am ersten Tag an – man landet auf einem der modernsten Flughäfen der Welt, die vor dem Bau von diversen Seiten kritisiert wurde (zu Unrecht) und nun einen elementaren Baustein der türkischen Wirtschaft darstellt, hin zu einem Abendessen mit Freunden in Arnavutköy, wo die Zahl der Luxuskarossen alleine in diesem Distrikt größer ist als in ganz Frankfurt. Wir essen in einem sehr teuren Fischlokal, der Fisch ist ausnahmsweise nicht durchgegart, aber die dortigen türkischen Kellner agieren wie in den üblichen Lokantas – kaum hört man mit dem Essen kurz auf, versuchen die Kellner, einem die Teller wegzunehmen. Es war schon fast pure Satire, dass ich bei dem Abendessen regelrecht meinen Teller „beschützen“ musste, weil ich eben den Fisch genießen und mich dabei unterhalten wollte. Die Freunde sind Ärzte, Unternehmer und Kemalisten. Und meine Bitte, keine Politik am Tisch, wird geflissentlich ignoriert und erst einmal kräftig gegen Araber und Afghanen gehetzt. Dabei klingen die Vorwürfe so absurd und lächerlich – aber wenn sog. gebildete Menschen als Quellverweis Twitternachrichten angeben, bin ich einfach nur sprachlos über soviel Ahnungslosigkeit. Dann immer wieder der Satz „man kann in diesem Land nicht leben“. Ich frage, was Ihnen fehlt und es kommen Sprüche wie „die Leute hungern“ und überall wäre es besser. Das in Deutschland Menschen Pfandflaschen sammeln und in USA quasi unter jeder Brücke Obdachlose hausen, wird ls typisches „Almanci“ Geschwätz abgetan. Die nächsten Tage verbringe ich wieder mit Erkundungen zu Fuß und ich sehe überall ein Mikrokosmos von Diversifikationen, die ich nur in dieser Stadt finde und es deswegen liebe. Noch ein Reisetipp für alle Istanbulbesucher: der europäische Teil um Taksim und Sultanahmet ist teuer und zu stressig. Der asiatische Teil ist deutlich günstiger, genauso interessant und die Leute sind deutlich weniger hektisch. Meine Erkundungen führen mich dieses Mal zum anatolischen Teil von Istanbul, auch weil ich vorhabe, am Abend an einer Salsa-Party in Atasehir teilzunehmen, einem der aufblühenden Bezirke von Istanbul. Also erst einmal rüber mit dem Schiff nach Kadiköy, dann kurze Fahrt mit dem Bus nach Ümraniye und dann plane ich, bis Atasehir zu laufen. Dabei passiere ich Stadtteile, die nicht unterschiedlicher sein können und quasi aus einer anderen Welt stammen könnten. Abends bin ich dann in der angesprochenen Party und ich tauche wieder ein in die Welt der türkischen „Weißtürken“. Und doch beobachte ich, dass das Tanzen eher dieses für mich nicht so angenehme türkische Art des „Vorzeigen und Protzen“ – Stils ist. Das Streben nach westlicher Anerkennung auf der einen Seite und die kulturellen Eigenarten und die Erziehung der Türkei auf der anderen Seite sind genau die Aspekte, die ich an diesen Menschen immer wieder feststelle. Mit einem der Besucher unterhalte ich mich und erkläre ihm, woher Salsa-Musik kommt und wieso und wie man auf diese Musik tanzt. Er schaut mich völlig ungläubig an und sagt, er möchte einfach „dazugehören“, weil Latin Dance einfach „in“ wäre. und nein – er ist kein Einzelfall. Und genau diese Oberflächlichkeit ist es, was mich schon seit Beginn meiner Reise stört. Fortsetzung folgt..
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Gesundheitstourismus – Erfahrungsbericht: Türkische Krankenhäuser waren früher eher Krankmacher

Ich bin beeindruckt, wie sich dieses Land eine Industrie mit unzähligen Krankenhäusern und kooperierenden Hotels geschaffen hat, die weltweit Kunden anzieht. Und das ist ein Land, was noch vor 15 Jahren im Gesundheitssystem höchstens Dritte-Welt-Niveau hatte und zum Teil nicht mal Geld für OP-Fäden besaß. Ein Erfahrungsbericht.

Erfahrungsbericht: Türkische Krankenhäuser waren früher eher Krankmacher

Gastkommentar
Afghanistan – die verschleppte politische Insolvenz des Westens!

Ein Gastkommentar von Hakan Işık Ähnlich den verschleppten Insolvenzen der Firmen aus der Wirtschaft, verschleppt der Westen auf ganzer Front mit allen Institutionen diese politische Tragödie seit 2001. Vorher zeichnete sich bereits dieser heutige Ausgang ab. Die Parteinahme des Westens für die radikaleren Kräfte in Afghanistan Ende der 70er Jahren kündigte ohnehin die heutige humanitäre Katastrophe an. Das stetige instrumentalisieren Afghanistans unter aller bisherigen Akteure wird zur geopolitischen Büchse der Pandora. Der bisherige Hegemon USA verliert mit dem Abzug jegliche Legitimität als Führungsmacht der freien Welt. Während die westliche Presse das vorher Abgesegnete druckt und sich an das Programm der Lügen hält, schwindet auch deren Legitimität. Der Westen ist militärisch, politisch, humanitär, demokratisch und moralisch keine Ordnungsmacht mehr. In Personalunion Politik und Presse sind sie nicht in der Lage ihren Abzug zu revidieren, stattdessen debattieren sie, wie schnell die Taliban in Kabul einmarschiert sind und über die Schwäche der installierten Regierung. Die fehlende Kampfbereitschaft der Regierungstruppen ist zugleich die fehlende Bereitschaft des Westens für ihre ehernen und allzuoft beschworenen Werte zu kämpfen. Die eigentlichen Schwachen sind abgezogen, symbolisch wieder von einem Dach mit einem Hubschrauber. Warum sollten also Afghanen für etwas von außen eingeführten kämpfen, was scheinbar nur aufgesetzt war und nur ökonomisch dem Überleben diente. Somit waren die Regierung und deren politischen Rentenabhängige den Besatzern Afghanistans deckungsgleich. Deckungsgleich ist auch die antiquierte UN, unfähig zu agieren, Lösungen zur Vermeidung der humanitären Katastrophe erklingt nicht. Auch hier wird es keine Abhilfe geben. Scheinbar steht die Welt davor, dass die Büchse der Pandora sich öffnet. Nein! Jetzt sind andere politisch potentere Akteure gefragt. Wir rufen uns ins Gedächtnis zurück, dass diese Welt nicht aus fünf besteht, die Welt ist größer und besteht nicht nur aus ideologischen Blockierern im Ständigen Rat der UN. Dieser potente Akteur ist die Türkei, sie ist historisch in dieser Region verankert und kennt die politische Geographie Afghanistans und ist nicht belastet wie die fünf. Ankara sichert den Flughafen Kabuls, dies hat Ankara scheinbar geahnt und ohne die Sicherung wäre gewiss die humanitäre Katastrophe gewaltiger. Nun gilt es für Ankara die politische Insolvenz des Westens abzuwickeln. Die politische Restmasse der westlichen Systeme ist nicht mehr veräußerbar. Jetzt gilt es diplomatisch mit den verbliebenen Kräften zu verhandeln und nach Lösungen zu schauen, sei es durch provisorische Schutzgebiete, Flüchtlingsaufnahmen in anderen Staaten, Transport der Flüchtlinge und zugleich auch die politische Zukunft in friedfertige Bahnen zu lenken. Ankara steht vor politischen Herausforderungen, welche lösbarer werden, weil der Westen den Zenith bereits überschritten hat. Die Annahme dieser geopolitischen Herausforderungen wird Ankara zum Hegemon der Herzen machen. Der einfachste Weg wird die Einbindung des islamischen Kulturraums sein. Ohnehin ist der Urheber der These, dass die Welt größer als fünf ist, ein Hoffnungsträger vieler im islamischen Kulturkreis und kann auf eine große politische Reichweite zurückgreifen. R. T. Erdogan kommt diese Aufgabe als Politiker zu. Mit diesem politischen Kapital kann zumindest die humanitäre Katastrophe des Westens gemildert werden. Dem gescheitertem Westen sollte dies bewusst werden und zugleich auch, das nunmehr Macher gefragt sind – keine politischen PRler und Marketingler. Als Endergebnis steht fest, dass die politische Ware des Westens weder Nachfrage hatte, noch das Unternehmen sauber geführt wurde. Wer weder Qualität verkaufen kann, noch den Laden sauber führt, schlingert in die Insolvenz…
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
   

Finanzen
BaFin: Banken müssen künftig Herkunftsnachweis bei Bargeldtransaktionen verlangen

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) gab in einer Pressemitteilung vom 2. August 2021 bekannt, dass ab August 2021 die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Herkunftsnachweis über Beträge von Bareinzahlungen von mehr als 10.000 Euro in Form eines aussagekräftigen Belegs verlangt. Bei Bareinzahlungen auf das eigene Konto, die eine Höhe von 10.000 Euro übersteigen, müssen Privatkunden einen Nachweis in Form eines Beleges über die Herkunft des Betrages vorlegen. Fehlt dieser Nachweis, ist er unverzüglich nachzureichen. Das gilt auch, wenn mehrere Teilbeträge eingezahlt werden und die Summe aller Teilbeträge 10.000 Euro übersteigen. Bei sonstigen Bareinzahlungen wie Sortengeschäfte oder beispielsweise Edelmetallankäufe, die der Bankkunde nicht bei seiner Hausbank vornimmt, gilt dies bereits ab einem Betrag, der 2500 Euro übersteigt. Sollte der Kunde den Nachweis der Herkunft des Geldes nicht führen können, muss die Bank das Geschäft ablehnen. Diese Maßnahmen betreffen in der Regel keine Gewerbekunden! Geeignete Belege können insbesondere sein (Auskunft der BaFin): Aktuelle Kontoauszüge bezüglich eines Kundenkontos, das bei einer anderen Sparkasse oder Bank geführt wird – zum Beispiel wegen einer Kreditvergabe nach einem Kreditvergleich bei der Hausbank.
  • Zahlungsquittungen über Bargeldauszahlungen anderer Bankinstitute oder Sparkassen
  • Sparbücher auf den Namen des Kunden, in denen die Barauszahlung ersichtlich ist
  • Belege wie Rechnungen und Verkauf (zum Beispiel Edelmetall- oder Autoverkauf)
  • Zahlungsquittungen über Sortengeschäfte
  • Erbnachweise wie Erbschein, Testament, letztwillige Verfügung oder ähnliche
  • Schenkungsanzeigen oder Schenkungsverträge
Die Kreditinstitute können die Bartransaktion ablehnen, wenn die Nachweise fehlen oder unzureichend sind. Zudem haben sie eine Verpflichtung zur Meldung nach § 43 Geldwäschegesetz. Deutsche Bankinstitute seien robust Die europäische Bankenaufsicht hat zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) die neuen Stresstest-Ergebnisse von 2021 veröffentlicht. Der letzte Stresstest fand 2018 statt. Während der Stresstest im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie auf dieses Jahr verschoben wurde, hatten sich die Banken seit Ende des Monats Januar 2021 mit der Simulation eines Basisszenarios und einer extrem pessimistischen Simulation von 3 Jahren beschäftigt. Diese Ergebnisse wurden zur Berechnung für die Empfehlung von Eigenmittel herangezogen. In den Simulationen hätten die deutschen Institute eine robuste Ausgangssituation bewiesen, berichtete die DK (Deutsche Kreditwirtschaft) in einer Pressemitteilung am 30. Juli 2021 auf Ihrem Onlineportal. Das Kernkapital in diesem Jahr ginge zwar im Vergleich zum EBA-Stresstest von 2018 stärker zurück und das deutlich, dies würde sich jedoch unter Zugrundelegen der extremen Herausforderungen der Corona-Pandemie relativieren, welchen sich die Institute seit mehr als einem Jahr stellen müssten. Dies rühre daher, dass die EBA ein betont gegensätzliches Szenario als Basis nahm: Es sei unter anderem bei gewerblichen Immobilien ein Rückgang von 30 Prozent und bei Aktienmärkten sogar von 50 Prozent zu erwarten. Jedoch wäre bereits teilweise in den Jahresabschlüssen von 2020 der Rückgang der Immobilienpreise verarbeitet worden. Das bedeute eine doppelte Erfassung. Zusätzlich wurde den Banken durch den Stresstest eine konstante Bilanz unterstellt. Das hieße, dass bei Eintritt eines solchen Szenarios die Banken keine Gegenmaßnahmen vornehmen würden. Es sei noch offen, wie es mit der Beeinflussung der noch zu aktualisierenden Kapitalanforderungen und -empfehlungen der Aufsicht beim Stresstest aussähe. Das Entlastungsprogramm dürfe während der Corona-Krise Eigenmitteilungsempfehlungen ohne aufsichtliche Maßnahmen bis auf Weiteres unterschreiten. Aus der Sicht der Banken diene der Stresstest insbesondere bilateralen Gesprächen zwischen Aufsichtsteams und Banken. Pauschale Ansätze würden ohnehin die Aussagekraft und Transparenz der Ergebnisse verringern und im Einzelfall wäre eine schärfere gemeinsame Analyse notwendig.

Griechenland
Journalist wirft griechischer Polizei Schikane vor

Gümülcine (Komotini) – Nach Angaben des Investigativ-Journalisten Ilhan Tahsin begann alles nach einer mehrstündigen Visite in der Türkei. Bei der Rückreise nach Griechenland am Grenzübergang Kipi schien alles normal zu laufen und nach Überprüfung der Personalien durch Grenzbeamte und der Vorlage der digitalen Impfpässe durfte er mit seiner Frau wieder einreisen. Fahrzeuginsassen mit ausländischen Kfz-Kennzeichen wurden durch das EODY-Team einem Covid-19-Schnelltest unterworfen. Aufgrund des griechischen Autokennzeichens habe eine Mitarbeiterin des EODY-Teams das Fahrzeug durchgewunken und sinngemäß gesagt „Lasst das Auto mit dem griechischen Kennzeichen durch“, und „Sie können weiterfahren, der Herr“, zugerufen. Nach seiner Ankunft in seiner Heimatstadt Gümülcine wurde das Auto des Journalisten mit griechischer Staatsangehörigkeit von einer Polizeistreife angehalten. Die Beamten baten das Ehepaar ins Polizeipräsidium von Gümülcine. Stundenlanges Warten in Polizeigewahrsam Im Präsidium wurden die Vorwürfe gegen ihn schriftlich übermittelt. Darin wird er beschuldigt, sich geweigert zu haben, einen Covid-19-Test zu machen und im Anschluss mi seinem Auto vom Grenzübergang mit „hoher Geschwindigkeit“ unerlaubt entfernt zu haben. Unwürdige Behandlung im Zentrum für illegale Flüchtlinge Tahsin erklärt: „Es kann sein, dass das hohe Fahrzeugaufkommen die Kommunikation vor Ort und der Lärmpegel zu Missverständnissen geführt haben. Aber ich kann es mir nicht erklären, warum ich und meine Frau im Polizeipräsidium von Gümülcine stundenlang festgehalten wurden. Nachdem Sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sollte ich zur Vernehmung einem Staatsanwalt im Bereitschaftsdienst in Dedeağaç (Alexandroupolis) vorgeführt werden.Ich bat die Beamten darum, mich vor der Vernehmung umziehen zu dürfen und wir fuhren deshalb zu meiner Wohnadresse. Nachdem ich meine Kleidung gewechselt hatte, fuhren wir mit heulender Polizeisirene über die Autobahn Gümülcine-Dedeağaç zunächst nach Dedeağaç. Wir fuhren aber statt zur Staatsanwaltschaft in Dedeağaç plötzlich mit einem anderen zivilen Polizeifahrzeug nach Ferecik, in dem sich das Zentrum zur Identifizierung von illegalen Flüchtlingen befindet. Es entschließt sich meiner Kenntnis, warum ich dorthin gebracht wurde. Nachdem ich in diesem Zentrum vernommen wurde und dies noch als normal empfunden habe, betrachte ich die Vorgehensweise danach für völlig inakzeptabel und erwarte dafür eine Erklärung. Meine Körpergröße wurde anhand eines Teleskop-Messstabs, das an der Wand befestigt war, ermittelt und im Anschluss erstellten sie ein Aktenzeichen für vorbestrafte Täter. Danach wurden Profilfotos aus der Ferne sowie Nahaufnahmen sowie seitliche Fotos mit und ohne Brille und Maske gemacht. Von allen fünf Fingern und der Innenseite beider Hände wurde mit Fingerabdruckscannern erfasst. Selbst das reichte nicht aus und alle Finger wurden mit einer schwarzen Fingerabdruckpaste versehen und Fingerabdrücke entnommen. Auch das schien wohl nicht auszureichen und von beiden Daumen wurden mittels einer Creme Abdrücke erfasst. Später wurde ich gezwungen, ein Dokument zu unterzeichnen. Auf meine Nachfrage hin wurde mir erklärt, dass dies für die Bearbeitung und die Erstellung eines Aktenzeichens erforderlich sei.“ Ilhan Tahsin: „Ich bin Journalist und kein illegaler Flüchtling oder Terrorist“ Im Anschluss wurde Ilhan Tahsin mitgeteilt, dass der Staatsanwalt seine Freilassung angeordnet habe und ihm eine Ordnungsstrafe in Höhe von 5.000 Euro überreicht. Er sei bis zu Prozessbeginn auf freien Fuß gesetzt und könne nach Hause gehen. Der Journalist bat einen Freund um Hilfe, der ihn von Ferecik abholte und um 3:30 Uhr nach Hause brachte. Ilhan Tahsin betont: „Warum habe ich all das geschrieben? Ich bin Journalist und kein illegaler Flüchtling, Migrant oder ein Terrorist. Ich habe meine Heimat nicht illegal betreten und aus diesem Grund bin ich unschuldig, fühle mich im Recht und stark. Ich respektiere die Gesetze meines Heimatlandes Griechenlands und möchte der Justiz vertrauen.“ Kemal Bölge/Komotini

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– Waldbrand-Katastrophe – Waldbrände: Türkei und Griechenland wollen sich gegenseitig helfen

Angesichts der verheerenden Waldbrände in Griechenland hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu seinem griechischen Amtskollegen am Freitag eine Beileidsbekundung übermittelt.

Waldbrände: Türkei und Griechenland wollen sich gegenseitig helfen

Glücksspielregulierung
So verändert sich das Online-Glücksspiel in Europa

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Die Veränderungen auf dem europäischen Glücksspielmarkt Für viele Menschen sind Glücksspiele ein ausgesprochen beliebter Zeitvertreib. Das liegt vor allem daran, dass Glücksspiele in Zeiten des Internets permanent verfügbar sind und kein hohes Budget mehr nötig ist, um sich einen netten Abend zu machen. Wer auf kleinen Einsätzen spielt, der kann schon mit ein paar Euro für einen relativ langen Zeitraum spielen. Und wenn es gut läuft, dann kann man sogar noch einen kleinen Gewinn verzeichnen. Allerdings gibt es aktuell sehr viele Veränderungen bei der Regulierung von Internet-Glücksspielangeboten in Europa. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich das Glücksspiel in Europa aktuell verändert. Glücksspielregulierung in Europa Wer von der Schweiz aus in einem Online Casino spielen möchte, der kann dafür beispielsweise das 7 Melons Online Casino nutzen. Dieses wird von der Grand Casino Kursaal Bern AG betrieben und ist durch eine Spielbankenkonzession in der Schweiz legal. Wer bei 7 Melons spielt muss sich also keine Sorgen um regulatorische Fragen oder die Strafbarkeit seiner Teilnahme am Glücksspiel machen. Denn als konzessionierter Anbieter von Glücksspiel im Internet ist das 7 Melons Casino in der Schweiz zweifelsfrei legal. Anders sieht es in anderen Ländern aus. Wer beispielsweise in Deutschland Online-Glücksspiel betreiben möchte, der hat es ein wenig schwieriger. Denn es gibt schon seit Jahren einen Streit um die unterschiedlichen Casino-Lizenzen. Zwar sollte der seit dem 1.7.2021 geltende Glücksspielstaatsvertrag 2021 für Klarheit sorgen und Glücksspielanbietern die Möglichkeit geben, ihren Spielern ein legales Glücksspielangebot zu machen. Doch das Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags hat noch nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Das liegt auch daran, dass es noch eine Übergangsfrist von deutlich mehr als einem Jahr gibt. Die in Deutschland agierenden Glücksspielanbieter sind dazu angehalten, sich bereits jetzt an die Regeln zu halten, die ab dem Jahr 2023 für die Inhaber einer Internet-Glücksspiellizenz gelten. Für die Spieler bedeutet das, dass es unterschiedliche Auslegungen der Regeln gibt und einige Casinos deshalb strenger reguliert sind als andere. Das gilt auch für die Erhebung der Steuer auf die Spieleinsätze. Diese wird bisher noch nicht in allen Online-Casinos erhoben, wodurch es für die Spieler noch Möglichkeiten zum Sparen gibt. Es kann sich also lohnen, sich als Spieler ein wenig genauer mit den neuen Regeln zu befassen. Wird eine einheitliche Glücksspielregulierung kommen? Immer wieder kommt der Vorschlag auf, das Internet-Glücksspiel in der Europäischen Union einheitlich zu regulieren. Doch die Erfahrung aus Deutschland hat gezeigt, dass das vermutlich nur schwer möglich ist. Denn es hat rund zehn Jahre gedauert, bis sich die Vertreter der Bundesländer auf den jetzt beschlossenen gemeinsamen Weg geeinigt haben. Und ob dieser tatsächlich funktioniert, ist noch nicht absehbar. Deshalb kann man zumindest aktuell noch nicht davon ausgehen, dass es bald zu einer Harmonisierung der Rechtslage auf Ebene der Europäischen Union kommt. Das liegt auch daran, dass die Herangehensweise der einzelnen Länder sehr unterschiedlich ist und es deshalb nicht wirklich realistisch erscheint, dass hier bald ein Kompromiss möglich ist. Das liegt auch daran, dass die verschiedenen Staaten nicht einmal Lizenzen aus anderen Mitgliedsstaaten akzeptieren, weshalb die Regulierung von Online-Glücksspielangeboten in der Europäischen Union auch weiterhin Sache der einzelnen Staaten bleiben wird.

Resien
Homeoffice im Wohnmobil

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Die Reisezeit rückt näher aber Sie kommen nicht von Ihrer Arbeit weg? Wieviel Meetings müssen noch gemacht werden und welche Möglichkeiten haben Sie Ihre Ablage zu erledigen? All das geht durch den Kopf eines Geschäftsmannes oder einer Geschäftsfrau, kurz bevor sie sich einen Camper mieten möchte und ihren Urlaub antritt. Heutzutage ist es möglich, dass Office mit in den Urlaub zunehmen und dort die wichtigsten Dinge weiter zu bearbeiten. Hierzu sollten jedoch einige Dinge beachtet werden. Was macht das Arbeiten im Wohnmobil besonders? Natürlich ist es etwas Besonderes, wenn Sie auf Ihrer Reise arbeiten können, denn Sie verbringen nicht nur Zeit mit der Familie oder den Reisebegleitern, sondern auch mit sich selbst. Es ist ruhig im Wohnmobil, wenn die Familie außerhalb verweilt. Sie können sich im Grünen auf dem Campingplatz entspannen und trotz Job Ihre Seele baumeln lassen. Wenn Sie eine Pause machen, können Sie über den Campingplatz spazieren und sich entspannen, auch das ist ein Vorteil beim Homeoffice im Wohnmobil. Mittlerweile gibt es in den modernen Wohnmobilen eine USB-Steckdose. Auf jedem Campingplatz gibt es einen Stromanschluss und auch Gadgets für den Campingurlaub sind angesagt. Mit einer Powerbank ist es möglich längere Zeit mit dem Smartphone zu arbeiten. Auch der Laptop kann an die normale Steckdose angesteckt werden. Homeoffice im Wohnmobil Die Arbeit muss manchmal mit auf Reisen gehen, vor allem, wenn Sie selbstständig sind oder sich einige Dinge noch erarbeiten müssen, bevor das Büroalltag wieder anfängt. Einige arbeiten freiberuflich und möchten sich so ein kleines Zubrot verdienen. Vor allem, wenn Sie viel Reisen undunterwegs sind. Dann ist es auch ideal im Wohnmobil zu arbeiten. Egal ob Sie dieses selbst besitzen oder mieten. Ideale Bedingungen müssen im Camper gegeben sein, um einen schönen Arbeitsalltag auch im Urlaub zu verleben. Wo geht die Reise hin? Es ist egal, wo Sie mit dem Wohnmobil hinfahren. In der EU haben Sie die Möglichkeiten mit dem Handy einen Hotspot zu Ihrem PC zu legen. Dann brauchen Sie keinen externen Stick für eine Internetverbindung. Am Campingtisch im Vorzelt, auf einem schönen Stein etwas außerhalb des Caravans oder vielleicht sogar ergonomisch auf einem Bürostuhl, den Sie einfach vor den Esstisch schieben. Egal wo sich Ihr Arbeitsplatz befindet, Sie haben alles unter Kontrolle und können auch den Urlaub genießen. Eine Reise in den Norden Europas kann Gemütlichkeit ausstrahlen. Freie Zeiteinteilung der Arbeit Wenn Sie den ganzen Tag mit Ihrer Familie am Strand verbringen und am Abend einige Stunden arbeiten, wenn die Kinder im Bett sind, dann ist das ideal, auch mal aus dem Arbeitsalltag auszubrechen und trotzdem alles zu schaffen, was der Chef verlangt. Wenn die Kinder 21 Uhr in die Betten fallen, dann geht Ihr Arbeitsalltag für die nächsten 3 Stunden los. Nicht zu lange und auch nicht zu kurz, sondern genauso eine Zeiteinteilung, dass Sie alles, was anfällt schaffen. Genauso machen es viele Menschen, die gern reisen, jedoch nicht ständig Urlaub nehmen können, weil die Firma sie braucht. Natürlich gibt es auch Frühaufsteher, die den Sonnenaufgang vom Wohnmobil erleben und dabei an ihrem Rechner sitzen. Von 6 Uhr bis 9 Uhr früh können Sie ebenfalls gut arbeiten, bis die Kinder aus dem Bett kommen und Sie gemeinsam frühstücken. Klima für einen guten Arbeitsplatz im Wohnmobil Im Sommer kann es manchmal sehr heiß im Wohnmobil sein, denn es heizt sich auch im Schatten sehr auf. Viele haben eine Klimaanlage und nutzen diese für ihre Büroarbeiten tagsüber. Andere möchten den Tag mit der Familie verbringen und fangen abends erst an, wenn die Sonne untergeht. Egal, für welche Variante des Home-Office Sie sich entscheiden, es wird die Beste für sich und Ihre Familie sein. Wunderschön ist es, wenn die Menschen zusammen Spaß haben und neue Orte erleben. Doch auch die Arbeit darf nicht darunter leiden. Selbstständige sind meist beschäftigt und können ihre Firma auch im Urlaub nicht ohne Aufsicht lassen. Es fallen Daten an, die bearbeitet werden müssen, es können Online-Meetings dazukommen und viele andere Dinge, die, während eines Urlaubs im Wohnmobil sehr gut gemeistert werden können. Fahren Sie im Sommer nach Schweden, Dänemark oder Norwegen mit ihrem Miet-Caravan, so ist es dort nicht sehr heiß, sondern eher gemütlich. Auch tagsüber können Sie von Ihrem Platz aus arbeiten, ohne zu schwitzen. Italien dagegen ist eher für den Oktober oder April geeignet. Dann ist zwar das Mittelmeer noch nicht allzu warm, aber bei einer Rundreise können Sie und Ihre Familie die schönsten Städte und Orte im Land besuchen, ohne einen Hitzschlag in der Mittagssonne zu bekommen. Meetings in anderen Städten mit dem Wohnmobil-Urlaub verbinden Sie müssen zu einem Meeting in eine weit entfernte Stadt? Dann nehmen Sie doch gleich die ganze Familie mit, wenn diese frei hat, und geben Sie Ihnen die Chance viel Neues kennenzulernen. Beim Meeting können die anderen einen Bummel durch die Altstadt machen oder sich ein Fahrrad mieten und die Gegend erkunden. Egal, wo Sie Ihren Urlaub verbringen, sie werden großartige Erlebnisse haben. Hohe Hotelrechnungen werden dadurch ebenfalls gemindert, denn diese müssen Sie als Selbstständiger oder Freiberufler oft selbst bezahlen.  

Afghanistan-Abzug
Beck über Afghanistan: „Dass wir nicht versucht haben zu reden, verstehe ich nicht“

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Osnabrück – Angesichts des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan hat der frühere SPD-Vorsitzende Kurt Beck bedauert, dass deutsche Friedensbemühungen in der Zeit des Krieges im eigenen Land „regelrecht zerstört“ worden seien. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ machte Beck dafür maßgeblich den früheren Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg verantwortlich. Beck hatte im Jahr 2007 zu Friedensgesprächen mit moderaten Taliban aufgerufen. In Deutschland führte sein Vorstoß zu einem Sturm der Entrüstung. „Ich hatte damals lange Gespräche mit Präsident Hamid Karsai geführt, auch der US-Oberbefehlshaber war eingebunden. Es hätte innerhalb eines gewissen Zeitkorridors die Möglichkeit bestanden, solche Verhandlungen zu führen“, sagte Beck. Realistisch betrachtet, wären die Gespräche natürlich ein Versuch mit ungewissem Ausgang gewesen. „Aber es gab Kräfte unter den Taliban, zumindest damals, die an eine Zukunft nach der Zeit der Zerstörung gedacht haben und an Perspektiven interessiert waren.“ Gescheitert sei die Initiative dann ja auch nicht vor Ort, sondern in Deutschland. „Hier sind die Friedensbemühungen regelrecht zerstört worden. Sehr hervorgetan hat sich dabei der Abgeordnete Karl-Theodor zu Guttenberg“, sagte Beck. „Den Versuch nicht zu unternehmen, miteinander zu reden, Frieden zu stiften und schwerstes Leid in den folgenden Jahren zu verhindern, das verstehe ich bis heute nicht“, bedauerte der langjährige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Beck gab den SPD-Vorsitz im Folgejahr der Initiative auf. Der CSU-Politiker Guttenberg wurde 2009 Bundesminister der Verteidigung, trat nach kurzer Zeit allerdings ebenfalls zurück.

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– Afghanistan – Taliban zeigen Bereitschaft für Treffen mit Erdogan

Am Mittwoch hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angedeutet, dass er möglicherweise ein Treffen mit der Taliban-Führung abhalten könnte. Daraufhin hat gestern auch die Führung der Taliban ihre Bereitschaft erklärt, sich mit Erdogan zu treffen.

Taliban zeigen Bereitschaft für Treffen mit Erdogan

Wirtschaft
Tesla steigerte seinen Wert um mehr als Fünffache

Die Reichen werden in der Krise noch reicher Das Jahr 2020 war für viele Menschen eine schwere Krise. In den einhundert größten Unternehmen der Welt war davon allerdings wenig zu spüren. Der Wert dieser Firmen stieg bis auf zwei Ausnahmen weiter. Merck & Co. stagnierte, während der einzige Verlierer China Mobile war. Das Unternehmen verlor zwölf Prozent seiner Marktkapitalisierung. Tesla steigerte seinen Wert um mehr als Fünffache Der große Gewinner war im vergangenen Jahr Tesla. Der Elektroautobauer steigerte seine Marktkapitalisierung von März 2020 bis März 2021 laut einer PWC-Studie um 565 Prozent. An der Tesla-Aktie scheiden sich die Geister. Während Analyst Colin Rush von Oppenheimer ein weiteres Steigerungspotenzial von mehr als 50 Prozent erwartet, sehen andere Analysten einen Kurseinbruch um mehr als die Hälfte voraus. Zu den Kritikern gehört beispielsweise Toni Sacconaghi von Bernstein Research, der das Unternehmen für überbewertet hält. Der Analyst glaubt nicht, dass Tesla das Wachstumstempo beibehalten kann. Dem Tesla-Gründer Elon Musk dürfte dies ziemlich egal sein. Er hat in diesem Jahr den Gründer von Amazon, Jeff Bezos, als reichsten Mann der Welt abgelöst. Dessen Unternehmen legte ebenfalls an Wert zu, aber „nur“ um 60 Prozent. Das ist ebenfalls eine schöne Wertsteigerung. Dazu stimmen bei Amazon auch die betriebswirtschaftlichen Zahlen. Die Frage, ob Anleger die Amazon-Aktie kaufen oder nicht kaufen sollen, beantworten die Analysten entsprechend eindeutig: Kaufen! Allerdings gibt es bei Amazon Risiken. So ist der Verschuldungsgrad mit 106 Prozent ziemlich hoch. Solange die Zinsen niedrig bleiben, fällt dies sicher nicht ins Gewicht. Die galoppierende Inflation könnte die Notenbanken jedoch irgendwann doch aktiv werden lassen. Noch halten die Währungshüter allerdings still und wollen es noch bis Ende 2022 dabei belassen. Apple am wertvollsten Das wertvollste Unternehmen ist wieder Apple, das seinen Marktwert um 84 Prozent steigern konnte. Im zweiten Quartal 2021 konnte der iPhone-Hersteller die Erwartungen der Analysten überraschend deutlich übertreffen. Auf der anderen Seite ist das Unternehmen weiterhin stark von guten Verkaufszahlen des iPhone abhängig. Dies sehen einige Analysten kritisch. Holt sich also vielleicht Saudi Aramco die Spitzenposition bald wieder zurück. Der saudische Energiekonzern stieg 2020 zum wertvollsten Unternehmen auf, musste die Position aber wieder zugunsten von Apple räumen. Auf Platz drei folgt Microsoft vor Amazon und Alphabet. Hinter Facebook und dem chinesischen Internet-Giganten Tencent folgt Tesla auf Platz acht. Vor einem Jahr lag das Unternehmen noch auf Platz 83. Europäische Unternehmen nicht in den Top Ten In den Top 20 befinden sich zwölf Unternehmen aus den USA, drei aus China und je eins aus Taiwan und Südkorea. Platz 20 geht an das wertvollste Unternehmen aus Europa, LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton. Luxus blieb trotz Krise gefragt, was wohl auch in den kommenden Monaten so bleiben wird. Davon gehen zumindest die Analysten aus. Der wertvollste deutsche Konzern ist Volkswagen, der nach seiner Marktkapitalisierung auf Platz 66 liegt. Er hat es somit 2021 zurück in die Top 100 geschafft und den Wert um 166 Prozent gesteigert. Nur noch Zweiter in Deutschland ist SAP, das mit einem Zuwachs von elf Prozent zu den „Verlierern“ gehörte. Das Unternehmen liegt weltweit auf Platz 79. Ebenfalls in den Top 100 befindet sich SIEMENS als 90. Aktienanlage auch in der Krise lukrativ Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird also nicht von den wertvollsten Unternehmen der Welt geprägt. Das spiegelt auch der deutsche Aktienindex Dax wider, der im letzten Jahr um 23,2 Prozent stieg. Der Dow Jones konnte um 31,7 Prozent zulegen. Interessant ist, dass es keinen Leitindex gab, der in den letzten zwölf Monaten Verluste verzeichnete. Wenn das kein Grund ist, in Aktien zu investieren.

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– Gaming – Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Der aus San Francisco stammende Online-Spiele-Anbieter Zynga („Farmville“) hat für 1,8 Milliarden US-Dollar den türkischen Handyspiele-Entwickler Peak aus Istanbul übernommen.

Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Flüchtlingskrise
Griechischer Migrationsminister fordert EU-Hilfen für Türkei

Athen -Der griechische Migrationsminister Notis Mitarachi hat am Mittwoch EU-Hilfen für die Türkei gefordert. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte Mitarachi, dass die EU die Türkei bei der Bewältigung des neuen Flüchtlingsstroms aus Afghanistan unbedingt unterstützen solle. Die EU könne eine weitere Krise wie die von 2015 nicht verkraften. „Wir sind besorgt über die Auswirkungen der Verschlechterung der Lage in Afghanistan, und deshalb ist es sehr wichtig, dass die EU proaktiv handelt, um eine solche Krise zu verhindern“, so Mitarachi. Viele EU-Mitgliedstaaten sind besorgt, dass die Entwicklungen in Afghanistan eine Wiederholung der europäischen Migrationskrise von 2015 auslösen könnten.Griechenland stand damals an vorderster Front, als eine Million Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan an der griechischen Küste landeten, nachdem sie die Türkei passiert hatten. Die Türkei selbst beherbergt seit 2015 die größte Zahl von Flüchtlingen und Einwanderern weltweit.

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