Jerez
Superbike-WM: Türkischer Rennfahrer Razgatlioglu holt zweiten Sieg

Jerez – Bei der Superbike-WM im spanischen Jerez hat der türkische Motorradrennfahrer Yamaha-Werkspilot Toprak Razgatlioglu nach dem Erfolg in Lauf eins auch den Sieg im zweiten Rennen gesichert und somit seinen Vorsprung in der WM auf 20 Punkte vergrößert. Kawasaki-Pilot Jonathan Rea kam nur als Fünfter ins Ziel. Scott Redding (Ducati) und Alvaro Bautista (Honda) fuhren aufs Podium. Aufgrund einer Handverletzung verzichtete Kawasaki-Werkspilot Alex Lowes auf den Start. Somit schrumpfte das Feld der Superbike-WM vor dem zweiten Rennen auf 21 Fahrer, berichtet Motorsport-Total weiter. Dadurch rutschte Ducati-Pilot Scott Redding in die erste Startreihe und stand neben Pole-Setter Toprak Razgatlioglu und Jonathan Rea. Toprak Razgatlioglu erwischte erneut den besten Start, durch einen Fehler setzte sich aber Rea in Kurve 5 an die Spitze, so Motorsport-Total. Der türkische Fahrer habe in der Dani-Pedrosa-Kurve jedoch erneut die Führung übernommen und Ducati-Pilot Michael Ruben Rinaldi nutzte die Chance und übernahm Position zwei. Der in Alanya geborene Razgatlıoglu ist der zweite Sohn des berühmten türkischen Stunt-Motorradfahrers Arif Razgatlıoglu, der als Tek teker Arif bekannt war, was so viel bedeutet wie Wheelie Arif. Sein Vater starb zusammen mit seiner Freundin, die auf dem Soziussitz saß, bei einem Motorradunfall in Antalya am 17. November 2017.

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– WSBK Australien – Türkischer Superbike-Pilot Razgatlioglu gewinnt Rennen in Australien

Yamaha startet mit einem Sieg in die WSBK-Saison 2020. Der türkische Motorradfahrer Toprak Razgatlioglu gewann am Samstag das Eröffnungsrennen der MOTUL FIM-Superbike-Weltmeisterschaft 2020 auf dem Grand-Prix-Kurs von Phillip Island in Australien.

Türkischer Superbike-Pilot Razgatlioglu gewinnt Rennen in Australien

Türkei
DEVA-Chef Ali Babacan: Die meisten Stimmen kommen von der AKP

Istanbul – Der Chef der neuen Oppositionspartei DEVA, hat in einem TV-Interview mitgeteilt, aus welchen Parteien der größte Stimmenzuwachs kam. Demnach waren 30 Prozent frühere Wähler Erdoğans regierender AKP. 20 Prozent kämen aus der größten Oppositionspartei, der CHP und je 10 Prozent entfallen laut Ali Babacan auf die rechte MHP und pro-kurdische HDP. 20 Prozent hätten zuvor keiner Partei ihre Stimme gegeben und sich nun der DEVA angeschlossen. Dies habe eine Umfrage unter den Mitgliedern ergeben. „Dies ist eine Premiere in der Türkei. Nie zuvor hat eine politische Partei so viel Interesse von Wählern jeder politischen Sichtweise und jeder politischen Partei erhalten“, so Babacan gegenüber dem Moderator Candaş Tolga Işık im türkischen Nachrichtensender Haber Global. Babacan, der einst für die türkische Wirtschaft verantwortlich war und dem man den Verdienst zuschreibt, den Wirtschaftsboom des Landes in den 2000er-Jahren ausgelöst zu haben, gründete seine Partei im März 2020. Auch der deutsch-türkische Abgeordnete Mustafa Yeneroglu, der wie zahlreiche andere im vergangenen Jahr aus der AKP ausgetreten war, gehörte zu den Mitgründern. Insgesamt gab es 90 Gründungsmitglieder. Babacan war Mitgründer der türkischen Regierungspartei AKP und arbeitete jahrelang eng mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan zusammen. Er war zudem Chefunterhändler für die EU-Beitrittsgespräche und wurde 2007 Außenminister und Stellvertreter des damaligen Ministerpräsidenten Erdoğan.

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– DEVA-Partei – Ali Babacan: Unser Wirtschaftsteam könnte Krise in drei Monaten lösen

Der Chef der Partei für „Demokratie und Aufschwung” (DEVA), Ali Babacan, hat sich in der Sendung „Çalar Saat” („Wecker”) des türkischen Senders Fox TV zu der wirtschaftlichen und politischen Situation im Land geäußert.

Ali Babacan: Unser Wirtschaftsteam könnte Krise in drei Monaten lösen
 

Tourismus
Flughäfen ziehen Bilanz: Doppelt so viele Passagiere im zweiten Corona-Feriensommer

Berlin – In der vorletzten Woche sind die Sommerferien in ganz Deutschland zu Ende gegangen. Insgesamt blickt Deutschland damit auf 12 Wochen Ferienzeit zurück. „Nach monatelangen Corona-Einschränkungen waren sowohl Hoffnung als auch Vorfreude an den Flughäfen für die Sommersaison groß“, zieht ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel ein erstes Fazit und das fällt mehrheitlich positiv aus:
  • Vom 19. Juni bis 12. September 2021 nutzten 28,6 Mio. Reisende (an+ab) einen deutschen Flughafen als Start- oder Zielpunkt für ihre wohlverdienten Ferien.
  • Das ist ein Plus von 14,9 Mio. Passagieren während der Sommerferienzeit gegenüber 2020. Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 wurde etwas mehr als die Hälfte der Passagiere (52%) erreicht.
  • Noch bei der Vorlage der ADV-Halbjahresbilanz lag der Rückgang des Luftverkehrs für die ersten 6 Monaten 2021 im Vergleich zu 2019 bei 86 Prozent. Es wurden so wenig Passagiere wie zuletzt im Jahr 1971 registriert.
„Die Menschen wollen wieder Flugreisen wahrnehmen, trotz der sich häufig verändernden Reisebestimmungen, die die Pandemielage mit sich bringt. Positiv ist, dass die Reisenachfrage nach dem Ferienende nicht signifikant zurückgeht. Anhand der Buchungszahlen ist davon auszugehen, dass sich das aktuell gute Niveau im Oktober fortsetzt. Mit dem Ende der Urlaubszeit kommt auch die Geschäftsreisenachfrage wieder zurück“, schätzt Beisel die aktuellen Zahlen ein. Steigende Passagierzahlen stellten alle Prozessbeteiligten auch vor Herausforderungen Zu Ferienbeginn ist der Verkehr steil in die Höhe geschnellt, allerding wurden die Reisen kurzfristig gebucht – was die Flugplanung der Airlines und die Steuerung der operativen Flughafenprozesse vor große Herausforderungen stellte. „Aufgrund der sehr ungleichmäßigen Verteilung der Flüge über den Tag gab es Verkehrsspitzen, in denen das Aufkommen sogar über Vorkrisenniveau lag. Dazu kommt, dass die Abläufe aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen zeitaufwändiger sind – vom Check-In, über die Sicherheitskontrolle bis zur Flugzeugabfertigung. Gemeinsam mit den Behörden, Airlines und Dienstleistern haben die Flughäfen nachgesteuert. Dort, wo es vereinzelt zu längeren Wartezeiten kommt, arbeiten die Partner vor Ort an pragmatischen Lösungen“, erläutert Beisel die Situation. Pünktlichkeit im Luftverkehr auf Vorkrisenniveau Der ADV-Hauptgeschäftsführer erklärt hierzu: „3 von 4 Flügen heben pünktlich ab. Und die Flugpläne sind wieder stabil: Kurzfristige Flugstreichungen etwa aufgrund von Nachfrageeinbrüchen durch veränderte Reisebeschränkungen finden kaum noch statt. Bei der Pünktlichkeit sind wir wieder auf dem Niveau von 2019.“ Flughäfen verlieren weiterhin monatlich rund 250 Mio. Euro an Umsatz Durch die Einbrüche beim Passagierverkehr stehen die deutschen Flughäfen weiter mit dem Rücken zur Wand, erläutert Ralph Beisel: „Mit nur der Hälfte des Passagierniveaus von 2019 sind die Flughäfen noch weit von einem wirtschaftlichen Betrieb entfernt. Wie im Vorjahr werden auch 2021 die deutschen Flughäfen mit einem Milliardenverlust abschließen. Die Luftverkehrswirtschaft war die erste Branche, die von der Pandemie getroffen wurde und sie wird die letzte sein, die die Krise verlassen wird.“

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– Luftfahrt-News – Turkish Airlines: Am stärksten ausgelastete Fluggesellschaft Europas

Obwohl die Luftfahrtindustrie im Jahr 2020 hart getroffen wurde, zeichnete sich Turkish Airlines durch einen guten finanziellen Jahresabschluss aus. Laut CAPA war Turkish Airlines während der Pandemie die am stärksten ausgelastete Fluggesellschaft in Europa und unter den Top 5 Fluggesellschaften der Welt.

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Irak
Ex-PKK-Kämpfer: „Die PKK dient nicht unserer Nation“

Erbil – Die Terrororganisation und die örtliche Regierung kämpfen seit geraumer Zeit um die Vorherrschaft in der Region. In den vergangenen Wochen gab es erneut Anschläge der PKK gegen Streitkräfte der Peschmerga. Wie die kurdische Nachrichtenagentur Kurdistan24 nun berichtet, haben zahlreiche PKK-nahe Kämpfer in der umstrittenen Sinjar-Region im Irak die Terrorgruppe verlassen und sich der kurdischen Peschmerga angeschlossen. Die Kämpfer „sind zu der Überzeugung gelangt, dass die PKK nicht unserer Nation dient“, erklärte ihr Anführer Shahab Qassem Hassan in einem kurzen Video.
(Scteenshot/K24)
Die 51 Kämpfer sind auf dem Berg Sinjar (Shingal) stationiert und haben sich dem ersten Regiment der Peschmerga-Kräfte angeschlossen, erklärte Ashti Kochar, ein Vertreter der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) in Sinjar, gegenüber Kurdistan 24. Das Hauptquartier der Einheit befand sich in der Nähe von Zorava, einem Dorf im Unterbezirk Snune von Shingal, wo sie fünf Monate lang „in den Reihen der PKK“ blieben, erklärte der Anführer der Kämpfer, Shahab Qassem Hassan, gegenüber Kurdistan 24. „Wir sind jedoch zu der Überzeugung gelangt, dass die PKK unserer Nation nicht dient, und haben uns daher entschlossen, uns dem ersten Regiment der Peschmerga-Kräfte in der Region Shingal anzuschließen“. „Das Büro des 17. Ablegers der Demokratischen Partei Kurdistans in Sindschar hat sich mit uns in Verbindung gesetzt, und wir danken unsererseits der Demokratischen Partei Kurdistans und der Regionalregierung Kurdistans, die den Menschen in Shingal immer geholfen haben“, so Hassan abschließend.

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– Irak – Berichte: PKK greift erneut kurdische Peschmerga-Truppen an

In der Autonomieregion um Erbil habe es erneut Zusammenstöße zwischen den kurdischen Peschmerga-Truppen und der PKK-Terrororganisation gegeben.

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UNGA 76
Erdogan erwartet von Russland „ein neues Konzept für Syrien“

New York – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erklärt, er erwarte von Russland eine andere Haltung zu Syrien. Das Regime von Bashar al-Assad „stellt eine Bedrohung für den Süden der Türkei dar“, betonte Erdogan und fügte hinzu, dass er das Thema mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei ihrem Treffen in Sotschi am 29. September besprechen werde. „Ich habe große Erwartungen an die Verhandlungen mit Wladimir Putin in Sotschi. Das Regime in Syrien ist leider zu einer Brutstätte der Bedrohung für die Türkei geworden. Als Freund Russlands erwarte ich von Putin und Russland einen anderen Ansatz als Voraussetzung für Solidarität“, sagte Erdogan am Freitag vor Reportern. „Wir müssen das Problem im Süden gemeinsam bekämpfen“, fügte er hinzu. „Wir werden die bilateralen Beziehungen und die jüngsten Entwicklungen in der syrischen Provinz Idlib erörtern“, sagte Erdogan am Donnerstag während seiner Teilnahme an der 76. UN-Generalversammlung. Der türkische Staatschef betonte, dass Ankara bestrebt sei, die bilateralen Beziehungen zu Moskau auf ein neues Niveau zu bringen und einen Handelsumsatz von 100 Milliarden Dollar zu erreichen. Zuvor hatte Erdogan erklärt, dass er bei den Gesprächen mit Putin in Sotschi mit „wichtigen Entscheidungen“ rechne. Ihm zufolge werden die Parteien nicht nur über Idlib, sondern auch über die Lage in Syrien insgesamt sprechen – „wie weit wir gekommen sind und wie es weitergehen soll.“ Im Rahmen eines im Oktober vergangenen 2019 unterzeichneten Abkommens, haben die Türkei und Russland mit gemeinsamen Patrouillen an der türkisch-syrischen Grenze begonnen. Dem Abkommen nach sollten sich Kämpfer der YPG, welche ein verlängerter Arm der Terrororganisation PKK in Syrien ist und von Menschenrechtsorganisationen für Gewalt gegen christliche Minderheiten in Nordsyrien verantwortlich gemacht wird, auf 30 Kilometer von der türkischen Grenze zurückziehen. Christliche Minderheiten wie Assyrer und Aramäer begrüßten das Abkommen. Erdogan betonte zudem, dass das Abkommen zwischen der Türkei und der Russischen Föderation über das zweite Regiment des S-400-Flugabwehrraketensystems (S-400 Air Defense Missile System) abgeschlossen sei und nicht revidiert werden würde. Erdogan beschuldigte zudem die Regierung von US-Präsident Joe Biden, Waffen, Munition und Ausrüstung an „terroristische Organisationen“ in Syrien zu liefern. Damit bezog er sich auf die kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG), die größte Komponente der Syrischen Demokratischen Allianz (SDF), die ein Verbündeter Washingtons ist. Erdogan betonte, sein Land werde dies nicht tatenlos hinnehmen. Die Türkei betrachtet die YPG als einen verlängerten Arm der verbotenen PKK, die seit 1984 einen Krieg gegen die Türkei führt. Die PKK wird von der Europäischen Union, der Türkei und den Vereinigten Staaten als terroristische Vereinigung betrachtet.

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– USA – New York: Islam-Gelehrter nennt Erdogan „Anführer aller Muslime“

Bei seiner Rede anlässlich der Einweihung des „Türkischen Hauses“ (Türkevi) in New York bezeichnete ein prominenter US-amerikanischer Imam Präsident Recep Tayyip Erdogan als „Anführer aller Muslime“.

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Rüstung
Spannungen mit Algerien: Marokko kauft türkische Kampfdrohne Bayraktar-TB2

Rabat – Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Länder bei der Herstellung von Kampfdrohnen entwickelt. Erfolgreichen Einsätzen in Kriegsgebieten wie Libyen. Syrien oder Aserbaidschan folgend, sind die weltweiten Auftragseingänge in die Höhe geschnellt. Nach zahlreichen Aufträgen, wie etwa aus der Ukraine, Polen oder Serbien, hat nun auch das Königreich Marokko seine erste Bestellung türkischer Kampfdrohnen erhalten. Das Land hatte im April ein entsprechendes Abkommen mit Ankara unterzeichnet. Marokkanischen Medienberichten zufolge, wurden im April 13 Bayraktar TB2-Drohnen bestellt. Rabat wolle „das Arsenal der marokkanischen Streitkräfte (FAR) modernisieren, um auf jede Gefahr und die jüngsten Feindseligkeiten vorbereitet zu sein“. Marokkanische Militärangehörige seien in den letzten Wochen in der Türkei für die Arbeit mit den Drohnen ausgebildet worden, so die übereinstimmenden Berichte. Rabat habe einen 70-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem privaten türkischen Unternehmen Baykar hierfür unterzeichnet. Der Deal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen Marokko und dem benachbarten Algerien in den letzten Wochen zugenommen haben. Die beiden Länder sind vor allem wegen der umstrittenen Westsahara zerstritten. Algerien brach im August die Beziehungen zu Marokko ab und begründete dies mit „Provokationen und feindseligen“ Handlungen des Nachbarlandes. Die Beziehungen erhielten diese Woche einen weiteren Schlag, als Algerien am Mittwoch erklärte, es habe seinen Luftraum für den gesamten zivilen und militärischen Verkehr Marokkos gesperrt. Im Streit um die Westsahara kämpft Marokko gegen die von Algerien unterstützte Polisario-Front, die von 1975 bis 1991 einen Unabhängigkeitskrieg mit Rabat führte. Marokko erhebt Anspruch auf die ehemalige spanische Kolonie mit reichen Phosphatvorkommen und vorgelagerten Fischgründen, nachdem sich Spanien 1975 zurückgezogen hat, und kontrolliert rund 80 Prozent des Gebiets. Rabat hat dem Gebiet Autonomie angeboten und behauptet, es sei ein souveräner Teil des Königreichs, doch die Polisario fordert ein Referendum über die Selbstbestimmung, wie es in einem von der UNO unterstützten Waffenstillstandsabkommen von 1991 vorgesehen ist. Die Spannungen nahmen im vergangenen November stark zu, als Marokko Truppen in eine Pufferzone schickte, um die einzige Straße wieder zu öffnen, die Marokko mit Mauretanien und dem Rest Westafrikas verbindet. Die Straße war von den Separatisten blockiert worden. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump erkannte die marokkanische Souveränität über das Gebiet an – im Gegenzug für die Normalisierung der Beziehungen Marokkos zu Israel. Auch interessant

– Ukraine-Krise – Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine

Russland hat am Donnerstag die Lieferung türkischer Drohnen an die Ukraine verurteilt. Dies ermutige die Ukraine zu militärischen Schritten in der Krisenregion und trage nicht zu einer Deeskalation bei.

Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine
 

Bundestagswahlen
Parteienforscher Oskar Niedermayer: Jugend sollte nicht nur schimpfen, sondern zur Wahl gehen

Osnabrück. Im Vorfeld der Bundestagswahl wurde von Jüngeren wiederholt kritisiert, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten erheblich älter sei und somit die Interessen der Jugend unzureichend abgebildet würden. Parteienforscher Oskar Niedermayer konterte diese Kritik im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Ja, lieber Gott, das war schon immer so, dass die Quantitäten in einer Demokratie unterschiedlich ausfallen können.“ Der Politikwissenschaftler fügte hinzu: „Aber wenn die Jugend nun beklagt, dass die Älteren eine größere Rolle spielen, muss man gleichzeitig sehen, dass die geringste Wahlbeteiligung bei ebendiesen Jüngeren liegt. Die Jugend selbst könnte das ändern und sollte nicht nur schimpfen, sondern auch zur Wahl gehen.“ Niedermayer erwartet vor dem Hintergrund einer fragmentierteren Parteienlandschaft eine schwierige Regierungsbildung. Im Interview mit der NOZ sagte Niedermayer, angesichts einer möglichen Dreier-Konstellation über politische Lagergrenzen hinweg müsse man sich „auf längere und schwierigere Regierungsbildungen einstellen und möglicherweise auf eine geringere Stabilität der Koalitionen. Da kann eine Regierung schneller mal über eine Krise stürzen.“ Diese Entwicklung bedeute auch, dass Kompromisse nicht innerhalb der Parteien vorgefertigt würden, die dann einen großen Teil der Wählerschaft hinter sich versammelten, sondern zwischen Parteien. „Das ist schwieriger“, so der Politikwissenschaftler. Ein Vorteil vieler starker Parteien könne zwar seien, dass die Gesellschaft besser abgebildet würde. „Aber es geht bei den großen Herausforderungen eben nicht nur um die Repräsentation unterschiedlicher Interessen, sondern vor allem um deren Aggregation, die dann zu einem politischen Kompromiss und Handlungsauftrag führen soll.“    

Bundestagswahlen
Team Todenhöfer-NRW beendet Wahlkampf in Köln

Köln (nex24) – Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Partei „Team Todenhöfer“ hat in Köln ihren Wahlkampf abgeschlossen. Mit dem Wahlslogan „Renten statt Raketen“ bauten Mitglieder des Landesverbandes der Partei am Freitag im Kölner Stadtteil Ehrenfeld einen Wahlkampfstand auf und verteilten Flugblätter. Die Parteifunktionäre kamen dabei mit vielen Menschen, vor allem mit Migrationsgeschichte, ins Gespräch und klärten die Wählerinnen und Wähler über die Standpunkte der jungen Partei auf. Zudem wurden die Menschen dazu aufgerufen, von ihrem demokratischen Recht der Stimmabgabe Gebrauch zu machen. Die Mitglieder der jungen Partei informierten die Bevölkerung außerdem über die Ziele der „Gerechtigkeitspartei“. Tolga Özgül, ein ehrenamtlicher Unterstützer, zeigte sich zufrieden über das Interesse der Menschen an der Partei Team Todenhöfer und sagte, dass er am Sonntagabend mit einem guten Wahlergebnis rechne. „Die Muslime in Deutschland insbesondere die türkische Community setzen großes Vertrauen und Hoffnung in Jürgen Todenhöfer und in das Team Todenhöfer. Wir Türkeistämmige sehnen uns nach einer Anerkennung der Türkischen Republik Nordzypern und der Normalisierung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei. Wir von der AYTB empfehlen der muslimischen und türkischen Community in Deutschland diesen Sonntag wählen zu gehen und ihre Zweitstimme Team Todenhöfer zu geben“, so Özgül, Vorsitzender des Kulturvereins AYTB (Kulturverein der Yörüken und Turkmenen in Europa) und aktiver Kommunalpolitiker in Köln. Anwesend war auch der Vorsitzende des Landesverbandes NRW Adnan Saidi. Die Partei werde sich für ein respektvolles Verhältnis zur Türkei, „deren Bedeutung als europäischer und mittelöstlicher Machtfaktor die Bundesregierung massiv unterschätze“, einsetzen. Für was steht Team Todenhöfer? Ziele der Partei sind unter anderem die Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie ein Stopp von Waffenexporten in Krisenregionen, Bürokratieabbau (Wegfall eines Drittels aller Stellen im Öffentlichen Dienst), die Bekämpfung von Rassismus, eine Steuersenkung für die Mittelschicht, das Verbot von Großspenden an politische Parteien und der Massentierhaltung. Die Aufnahme von Geflüchteten solle begrenzt werden. Elektroautos werden als „Irrweg“ und „nette Lösung für wohlhabende Leute in Deutschland“ abgelehnt, stattdessen sollen Autos mit Grünem Wasserstoff angetrieben werden. Des Weiteren sollen jährlich eine Million neue Wohnungen gebaut und die Elternzeit auf drei Jahre verlängert werden. Durch den Bürokratieabbau im Umfang von 50 Milliarden Euro im Jahr wolle man erreichen, dass die Staatsschulden auch ohne Steuererhöhungen begrenzt werden können. Außerdem soll die Kirchensteuer abgeschafft werden. Die Partei lehnt weitere Lockdowns und weitgehende Schließungen ab und fordert stattdessen andere Lösungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Partei­vorsitzender Jürgen Todenhöfer spricht sich zudem gegen den gesellschaftlichen Ausschluss Ungeimpfter aus. Aufgrund des Vorgehens der chinesischen Regierung gegenüber den Uiguren fordert die Partei einen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. (Quelle)

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Jürgen Todenhöfer im Exklusiv-Interview: „Wir sind eine junge, weibliche und dynamische Partei, die diese Gesellschaft widerspiegelt“ – „Die Türkei ist ein wichtiger Partner und so sollten wir das Land auch behandeln“

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Bundestagswahlen
Kommentar: Team Todenhöfer – eine Alternative gegen die Weiter-so-Politik der etablierten Parteien

Ein Gastkommentar von Hakan Işık Gestern schrieb noch die schweizerische NZZ: „Jürgen Todenhofer und Mesut Özil: Hinter dem Horizont lauert die Leere“. Der Artikel ist die Fortführung der Denke der Artikel der BILD aus der letzten Woche. Diesmal jedoch aus der Feder einer substanzielleren Zeitung, der Kern des Artikels ist, dieser Politiker ist nie erwachsen geworden und weiss auch nicht, wer er ist, in diesem Drive gibt es editorisch noch en passant eine Schelte für Mesut Özil. „Hinter Team Todenhöfer lauert nicht die Leere sondern die Leere der deutschen Politik wird mit ihm gefüllt“ Warum diese Leere der deutschen Politik durch das Team Todenhöfer gefüllt wird, würde deutlich werden, wenn das hiesige politische System die Nähe ihrer Migranten suchen würde. Genau hier beginnt das Wirken Jürgen Todenhöfers. Tödenhöfer hat den Migranten, Deutschtürken und Deutschen zugehört, weil er zugehört hat, kennt er ihre Sorgen, Nöte und politischen Interessen. Der politische Ansatz des Team Todenhöfers ist nicht von oben herab. Nicht die Ideenwelt und die politischen Vorstellungen von „Wenigen“ werden zum Maßstab erklärt, sondern die politischen Interessen der „Vielen“ werden artikuliert. Wer genau diese „Vielen“ sind, wird sehr deutlich anhand der politischen Themen dieser Parteien der „Wenigen“. Wie diese Themen sich der „Vielen“ abgrenzen, sehen sie in dem Wesen der „Wenigen“, wie diese Themen der „Wenigen“ gelebt werden, sie beobachten seriell bei den bürgerlich-konservativen Grünen, wie sie ihr Biofleisch aus den Biomärkten schleppen und dazu einen Biowein kredenzen. Das ist auch nicht die ideologische Verteilungspolitik der Die Linken. Auch die Sternchen-Schreibweise löst ihre alltäglichen Probleme nicht, die viel beschworene eherne Migrationspolitik endet spätestens für sie in der realen Welt ihrer Bezirke und Kieze. Suchen sie gar eine neue Wohnung, ist ihre Chance als Deutscher und Neu-Deutscher mit dem nach dem Orient klingenden Namen eine weitere Bürde neben der horrenden Mieten. Die beiden klassischen Volksparteien erwidern auch nicht das Bedürfnis ihrer politischen und gesellschaftlichen Inhalte, das Aufstellen von türkisch klingenden Politikernamen zu Wahlzeiten bei der SPD hat nicht unweigerlich zu mehr Teilnahme und erfolgreicher Interessenvertretung geführt. Das Politisieren der Lehrerin mit Kopftuch beschreibt die Nicht-Akzeptanz ihrer kulturellen Werte, hier spüren sie bei der CDU den harten Gegenwind der politischen Ausgrenzung. Dies ist die Nichtvertretung ihrer Interessen und das nicht vertreten ihrer Bedürfnisse, innenpolitisch sind also diese arrivierten Parteien unempfänglich und haben kein Gehör für diese Bürger. Gewaltiger wird dieses Unterfangen außenpolitisch. Die arrivierten Parteien haben ihr politisches Konzept für die Betrachtung der Außenwelt unwiderruflich verfasst, außerhalb dieses Kanons gibt es keine Duldung. Erneut sind die „Vielen“ ausgegrenzt und haben sich den dogmatischen Betrachtungen zu fügen und das angebotene Politikmonopol zu perpetuieren, dadurch sehen sie aber jene Nicht-Lösung der bestehenden Konflikte. Allzuoft hören sie von den arrivierten Parteien Verallgemeinerungen, wie der Islam ist radikal, das ist keine Demokratie, eine Meinungsfreiheit gibt es nicht usw., jedoch trifft dies nicht immer zu, die Weltpolitik ist zu komplex im Geflecht der geopolitischen Interessenpolitik. Das Scheitern westlicher Politik ist aktuell am Beispiel Afghanistans ablesbar, eine aufgesetzte westliche Ideenpolitik misslang, weil der Westen den Dialog, das Gespräch und die Diplomatie nicht vorzog, um gemeinsam mit den Menschen dort die Lebensverhältnisse und politischen Verhältnisse friedlicher zu gestalten. „Wer den Dialog und das Gespräch sucht, hat bereits eine Alternative angeboten!“ Wer mit den Bad Boys der Weltpolitik geredet hat, steht fest. Gewiss ist das kontrovers und ein ungewöhnlicher Weg, erst dadurch wurde aber Jürgen Todenhöfer bewusst, warum die westliche Afghanistanpolitik scheitern musste und andere Konfliktherde weiter lodern. Ist das also verwerflich, wenn mit anderen friedlichen Mitteln die politische Ursachenforschung herangezogen wird? Diese Erfahrungsmatrix appliziert er in dieses hiesige politische System und das macht diese Partei interessant, jetzt für diese Bundestagswahl und für die zukünftige Politikprozesse. Die Einbindung von Ursachensuche, Dialog, Diplomatie und ja auch darauf zu setzen, die Jugend zu erreichen, ist ein genialer Schachzug, wenn gar Mesut Özil als Medium zur Kontaktaufnahme zu der jungen Generationen gewählt wird, heißt das, Chancen denen zu bieten, die von den arrivierten Parteien in ein politisches Abstell-Koordinatensystem geparkt wurden und passiv verharren sollen und nur noch als Zahlen von den alteingesessenen Parteien wahrgenommen werden. Während der Wahlzeit aber ihren Status als Zahlen verlieren und plötzlich zu Bürger mutieren, um rasch nach der Wahl erneut eine Zahl werden, solch eine Politik hilft nicht, sie verwaltet eher! Aktuell firmieren Zahlen zwischen 25-40 Prozent mit unentschlossenen Wählern, – die Politikverdrossenen sind nicht mal mehr auf der Agenda -, diese haben nunmehr die Chance ihre politische Interessen mit ihrer Stimme bei der Partei Team Todenhöfer Gehör zu verschaffen. Die Chance ist historisch und auch reif für eine Veränderung, um die notwendige Interessenpolitik direkt in den Bundestag zu tragen. Die vielen engagierten Wahlhelfer vor allem mit Migrationshintergrund zeigen, dass die Partizipation möglich und gewünscht ist, das Team Todenhöfer bietet nicht nur innerhalb der Partei die Möglichkeit am Mitwirken und Gestalten, durch einen Einzug in den Bundestag ergebe sich eine ganz neue Teilnahme an der Demokratie und eine direkte Interessenvertretung. Geh wählen und gestalte die Politik mit!
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Türkei
Konya: Katholischer US-Priester zum Islam konvertiert

Konya – Ismail Fenter war sein ganzes Leben lang auf der Suche nach einem Glauben, an den er sich halten kann. Seine Leidenschaft führte ihn nach Konya, der türkischen Provinz, in der der weltberühmte muslimische Mystiker Mevlana Jalaladdin Rumi lebte. Beeindruckt von den jahrhundertealten Lehren Rumis konvertierte Fenter, der als Craig Victor Fenter in North Carolina, USA, geboren wurde, zum Islam und zog vor kurzem nach Konya. „Ich wusste, das ist der Ort an dem ich sein sollte“, sagte er am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu vor dem Grab von Rumi, einem Wahrzeichen und beliebten Ziel für Anhänger des Mystikers. Fenter trägt das traditionelle Gewand der Derwische und betet zusammen mit Nadir Karnıbüyük oder „Nadir Dede“. Wie die englischsprachige Daily Sabah berichtet, wuchs Fenter in einer katholischen Familie in Los Angeles auf und arbeitete nach seinem Abschluss an einer katholischen Schule etwa ein Jahrzehnt lang als Priester. Später war er als Professor für Religionswissenschaften an mehreren Universitäten tätig. Trotz seines religiösen Hintergrunds habe er „in seinem Glauben eine Leere gespürt und sich auf die Suche“ gemacht, bevor er Esin Çelebi Bayru traf, einen Nachfahren von Rumi, der 2004 zu einer Veranstaltung in den Vereinigten Staaten weilte. Diese Begegnung diente ihm auch als erste Einführung in Rumi und den Islam, und ein Jahr später besuchte er zum ersten Mal Konya, wo er an den Şeb-i Arus (Hochzeitsnacht)-Zeremonien in der Provinz teilnahm, die den Tod oder vielmehr die „Wiedervereinigung“ des Mystikers mit seiner „Geliebten“ oder Allah markieren. Beeindruckt von der spirituellen Atmosphäre von Rumis Mystik und dem, was er bisher über den Islam und Rumi gelernt hatte, konvertierte Fenter 2006 zum Islam. Später schloss er sich dank Nadir Karnıbüyük, einem „Postnişin“ oder Scheich des Mevlevi-Ordens, voll und ganz dem Weg von Rumi an. Vor zwei Monaten zog er nach Konya, um näher bei Rumi und seinem Orden zu sein.
(Screenshot/AA)
„Ich bin als guter Christ aufgewachsen, in einer Familie, die der Religion große Bedeutung beimisst, und habe nie den Sonntagsgottesdienst geschwänzt. Auf Wunsch meiner Großmutter besuchte ich eine katholische Schule und wurde geweiht. Ich wurde immer über Gott und Jesus unterrichtet, und nichts von dem, was ich lernte, ergab Sinn. Ich glaubte an die Existenz Gottes, aber irgendetwas war falsch. Ich unterrichtete Religion, aber was ich lehrte, ergab keinen Sinn. Ich verbrachte die meiste Zeit meines Lebens auf der Suche. Als ich das, was ich lehrte, zu sehr in Frage stellte, beschloss ich, das Unterrichten von Religion aufzugeben. Stattdessen wandte ich mich der Musik zu, aber mein Herz war immer noch leer“, so Fenter, der auch an mehreren Musicals mitwirkte. Dann traf er Esin Çelebi in einem Haus, in dem sich Sufi-Anhänger der Lehren Rumis versammelten. „Wir sprachen durch einen Dolmetscher, und mir gefiel, was sie erklärte. Ich sagte ihr, dass ich mich wie auf dem Grund eines Ozeans fühlte, aber den Schatz, den ich suchte, nicht finden konnte. Sie sagte mir, dass ich ihn gefunden habe und lud mich nach Konya ein“, erinnert er sich. Er spürte zum ersten Mal, dass etwas „Besonderes“ in ihm aufstieg, als er die wirbelnden Derwische beobachtete. Ein Besuch des Mevlana-Museums, in dem Rumi ruht, in Begleitung von Nadir Karnıbüyük, verstärkte seine Neigung noch. „Er nahm mich mit zum niyaz (Bittsteller)-Fenster (wo die Menschen Gebete rezitieren) und erklärte mir, wie man betet. Ich sah ihm beim Beten zu und er sagte, ich solle mich ihm anschließen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, aber ich begann zu beten, so gut ich konnte. Dann geschah etwas. Ich hatte das Gefühl, als würde mein Herz zerspringen, und war verblüfft. Ich fing an zu weinen. Ich wiederholte die Gebete wieder und wieder und weinte stundenlang. Ich hatte das Gefühl, dass Rumi mich rief“, erinnerte er sich. Fenter kannte kein einziges Wort Türkisch und nahm alle Gebete, die Nadir rezitierte, mit einem Diktiergerät auf. „Ich wusste nicht, was er sagte, aber irgendwie habe ich sie verstanden. Es war, als würden zwei Herzen miteinander sprechen. Ich lernte auch, dass der Weg von Rumi der Weg des Islam ist und konvertierte später zum Islam“, sagte er. Zu seinem Umzug nach Konya sagte Fenter, er sei seit 2005 jedes Jahr in der Stadt gewesen, und „um mehr über Rumi zu erfahren“, habe er beschlossen, dorthin zu ziehen. „Ein junger Derwisch fragte mich einmal nach meiner Familie und ich erzählte ihm, dass meine Eltern gestorben sind. Er sagte mir, sie seien jetzt meine Familie. Das war eines der wichtigsten Dinge, die ich in meinem Leben gehört habe“, sagte er.

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Die beliebte türkische Historie-Serie Dirilis Ertugrul (Auferstehung Ertugrul) wurde bislang in 60 Länder exportiert. Beeinflusst von der Serie ist eine US-Amerikanerin aus Wisconsin sogar zum Islam konvertiert.

US-Frau beeinflusst von türkischer TV-Serie „Dirilis Ertugrul“ konvertiert zum Islam