According to current information, the arrest is related to Sabahs reporting on structures of the Gülen sect, or Fethullahist Terrorist Organization FETÖ as it is known in Turkey, in Germany. According to unofficial information, it is an article by Sabah about Cevheri Güven and his whereabouts in Germany that is said to have provided the impetus for the police raid. Also the house in Babenhausen, in which he lives together with his family, were published on the front page of the sheet. In Turkey, there is already talk of a second „SPIEGEL affair.“ In October 1962, editors of german magazine SPIEGEL were arrested; an attack on press freedom instigated by then Defense Minister Franz Josef Strauß. yücel/pkaAlman polisi, SABAH Gazetesi Almanya Temsilcisi İsmail Erel ve SABAH Avrupa Gazetesi Yazı İşleri Müdürü Cemil Albay, FETÖ’cü Cevheri Güven’in şikayeti üzerine tebligat dahi yapılmadan gözaltına alındı. Sabah Gazetesi Haber Koordinatörü Abdurrahman Şimşek detayları aktardı. pic.twitter.com/wwIdrde2yw
— Sabah (@sabah) May 17, 2023
Germany
Frankfurt: Numerous Arrests of Turkish Journalists
Sabah Journalisten
Deutschland: Zahlreiche Festnahmen türkischer Journalisten
„Wir versuchen seit heute Morgen, Informationen zu sammeln. Denn es ist eine unglaubliche Situation. Um 6 Uhr morgens durchsuchte man das Haus unseres deutscher Vertreters İsmail Erel und das Haus von Cemil Albay in Frankfurt. Nach der Razzia wurden unsere beiden Vertreter und Reporter festgenommen. Sie befinden sich immer noch in Gewahrsam, ohne dass der Grund für ihre Inhaftierung näher erläutert wurde. Wir erwarten in einigen Stunden eine Erklärung aus Deutschland“, so ein Sprecher der Zeitung.
Türkischen Medien zufolge seien bereits das türkische Außenministerium und dortige Berufsverbändemit mit den deutschen Behörden in Kontakt getreten und hätten sich für die Freilassung der beiden Journalisten eingesetzt
Diplomatische Quellen berichteten, dass die Inhaftierung der beiden Journalisten im Sinne der Pressefreiheit inakzeptabel sei und dies sei den deutschen Behörden mitgeteilt worden. Hochrangige Gespräche über die Freilassung der Journalisten würden noch fortgesetzt.
Alman polisi, SABAH Gazetesi Almanya Temsilcisi İsmail Erel ve SABAH Avrupa Gazetesi Yazı İşleri Müdürü Cemil Albay, FETÖ’cü Cevheri Güven’in şikayeti üzerine tebligat dahi yapılmadan gözaltına alındı. Sabah Gazetesi Haber Koordinatörü Abdurrahman Şimşek detayları aktardı. pic.twitter.com/wwIdrde2yw
— Sabah (@sabah) May 17, 2023
Nach bisherigen Erkenntnissen steht die Verhaftung in Zusammenhang mit der Berichterstattung der Sabah Avrupa über Strukturen der Gülen-Sekte bzw. der in der Türkei bezeichneten Fethullahistischen Terrororganisation FETÖ in Deutschland.
Es handelt sich nach inoffiziellen Angaben um einen Artikel der Sabah Avrupa über Cevheri Güven und seinen Aufenthaltsort in Deutschland, die den Anstoß für die polizeiliche Razzia gegeben haben soll. Auch das Wohnhaus in Babenhausen, in dem er gemeinsam mit seiner Familie lebt, wurden auf der Titelseite des Blattes abgelichtet.
In der Türkei spricht man bereits von einer zweiten „SPIEGEL-Affäre“. Im Oktober 1962 wurden Redakteure des SPIEGEL´s verhaftet; ein Angriff auf die Pressefreiheit, die vom damaligen Verteidigungsministers Franz Josef Strauß angestoßen wurde.
yücel/pka
Rüstung
Izmir: Türkisches Kriegsschiff TCG Anadolu empfängt 150.000 Besucher
https://youtu.be/RtZUw_rXzBE TCG Anadolu kann als Mehrzweckkriegsschiff sowohl in der Rolle eines Drohnenträgers wie auch eines amphibischen Angriffsschiffs eingesetzt werden. Das Schiff wurde von der Sedef Werft in Istanbul in Kooperation mit dem spanischen Hersteller Navantia gebaut. TCG Anadolu wird als größtes und am besten bewaffnete Kampfschiff das „Mutterschiff“ der türkischen Marine.🇹🇷 Türk donanmasının en büyük savaş gemisi TCG Anadolu’yu İzmir’de 149 bin 865 kişi ziyaret etti https://t.co/HlWSVw32U9 pic.twitter.com/SMpYywCnOp
— ANADOLU AJANSI (@anadoluajansi) May 16, 2023
🇹🇷 Turecki Anadol będzie przewoził głównie drony Bayraktar TB3.
Oprócz dronów TCG Anadol będzie gościć śmigłowce, w tym tureckie T129 Atak, amerykańskie śmigłowce szturmowe AH-1W Super Cobra i śmigłowce ogólnego przeznaczenia SH-70B. pic.twitter.com/5DuZ782P8h — Aneczka 🇵🇱 (@aneczka07) April 10, 2023
Die TCG Anadolu ist 231 Meter lang und 32 Meter breit. Die Wasserverdrängung des Schiffes wird ein totales Gewicht von 28.000 Tonnen ausweisen und eine Fahrgeschwindigkeit von 20 bis 21 Knoten (37 bis 39 Kilometer pro Stunde) erreichen können.
Die Landungsplattform der TCG Anadolu wurde den Anforderungen türkischer Kampfdrohnen angepasst und ist somit das erste Kriegsschiff weltweit, das als Drohnenträger konzipiert wurde.Das Deck des Schiffes wird vier LCM-Schiffe (Landungsschiffe) aufnehmen, die jeweils einen Panzer transportieren. Auf den Fahrzeugdecks können insgesamt 94 Fahrzeuge transportiert werden, darunter 13 Panzer, 27 gepanzerte amphibische Angriffsfahrzeuge (ZAHA), 6 gepanzerte Mannschaftstransporter (ZPT), 33 diverse Fahrzeuge und 15 Anhänger.

Türkei
Ankara: Reha-Zentrum für 6.000 Tiere steht vor Eröffnung
In Zusammenarbeit mit Ankaras Gesundheits- und dem Wissenschaftsministerium steht in der türkischen Hauptstadt ein Mega-Tierheim und Rehabilitationszentrum, das 6.000 Straßentieren ein Zuhause bieten soll, kurz vor der Eröffnung.
Das auf einem Gelände von 93.000 Quadratmeter liegende Zentrum, wurde nach EU-Standards gebaut.Die Stadtverwaltung von Ankara, die im vergangenen Jahr die umfassendste Sterilisationskampagne der Türkei startete, brach einen Rekord, indem sie seit dem 1. Juni 2022 23.500 Streunertiere kastrierte,
„Seit dem 1. Juni 2022 arbeiten wir mit einer brandneuen Anwendung sowohl für das Fangen als auch für die Sterilisation. Während wir bisher lediglich tausend Sterilisationen pro Monat durchführen konnten, ist uns mit dieser Methode möglich monatlich zweitausend Sterilisatione durchzuführen. Mit 23.500 Sterilisationen im Jahr 2022 haben wir einen Rekord in der Geschichte der Stadtverwaltung von Ankara gebrochen. Mit diesem Projekt, das für alle Gemeinden Vorbild sein wird, werden wir im Jahr 2023 25.000 bis 30.000 Sterilisationen durchführen“, so Seyfettin Aslan, Leiter der Gesundheitsabteilung, in einer Stellungnahme.
Somit wird der Streunertierbestand in Ankara mit über 50.000 Sterilisationen pro Jahr innerhalb von 2 Jahren unter Kontrolle gebracht.
Başkentte her can değerli, her can kıymetli. 6 bin can dostumuza yaşam alanı sağlayacağımız 93 bin metrekare alan üzerine inşa edilen ve AB standartlarında olan Karataş Geçici Bakımevi ve Rehabilitasyon Merkezi’ni çok yakında hizmete açıyoruz. pic.twitter.com/BuiOb2O2Fr
— Mansur Yavaş (@mansuryavas06) May 17, 2023
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– Mersin – Miyav Park Türkei: Ein Städtchen nur für Katzen
Dieser Ort wird die Herzen jedes Katzen-Fans höher schlagen lassen: In der südtürkischen Stadt Mersin gibt es seit etwa einem Jahr ein kleines Städtchen nur für Straßenkatzen, in denen die Samtpfoten sicher und geborgen leben können.
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Kriminalität
Cannabis für Deutschland: Spanien löst Albanien ab
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– Meinung – Kommentar: Was haben die italienische Mafia und die PKK gemeinsam?
Zwei weitverzweigte europaweite Netzwerke haben sich wie eine Krake über Europa ausgebreitet. Die Organisierte Kriminalität und der Terror stellen auch heute noch eine große Gefahr für die Welt dar, insbesondere für Deutschland, weil das Land selbst ein Eldorado für die Mafia und die PKK ist.
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Türkei-Wahlen 2023
Türkei: Oppositionsanhänger wünschen Erdbebenüberlebenden den Tod
Die türkische TikTok-Fenomenin Ayşegül Didem Doğan machte die Solidarität und Hilfen für die Erdbebenopfer von ihrem Wahlverhalten abhängig und drohte, bei einer falschen Entscheidung damit stets konfrontiert zu werden. Das sind keine Einzelfälle. Über soziale Medien melden sich immer mehr Oppositionsanhänger, bekannte wie unbekannte Gesichter, die verkünden, ihre Solidarität und Hilfen zu entziehen. Dabei werden die im Erdbebengebiet lebenden Menschen beschimpft, man droht ihnen, die Hilfen einzustellen oder wünscht ihnen sogar den Tod. Auch im Ausland gibt es Gleichgesinnte, die sich zu Wort melden. Ein Dönerladen-Betreiber (Süvari M.) aus Deutschland, verfluchte die Erdbebenopfer und beschimpfte sie lautstark für ihr Wahlverhalten. Inzwischen liegt eine Strafanzeige gegen den Mann vor, der von der türkischen Staatsanwaltschaft verfolgt wird. Es gibt aber auch Gegenreaktionen auf die zunehmenden Hasstiraden im Netz, die sich nicht nur auf Erdbebenopfer beschränken, sondern auch Auslandstürken, Wählerkreise erfassen, die für den Wahlausgang verantwortlich gemacht werden. Der türkische Schauspieler Sinan Albayrak zeigte sich entsetzt über die zahlreichen Hasstiraden gegenüber Erdbebenopfern, nur weil sie bei den Wahlen mutmaßlich die amtierenden Regierungsparteien bzw. Präsidenten bevorzugt hätten.CHP’li Tekirdağ Belediyesi Kemal Kılıçdaroğlu’na oy çıkmayan deprem bölgelerini faturasını depremzedelere kesti.
Kumbağ’da otellere yerleştirilen vatandaşlar kapı dışarı edilmek istendi. Depremzedeler, „Deprem bölgesi AK Parti’ye verdi diye bize bunu mu reva ediyorsunuz?“… pic.twitter.com/FftLpy2IUc — Yekvücut (@yekvucutcom) May 16, 2023
Die bekannte türkische Schauspielerin Bergüzar Korel verurteilte die Hassreden und erklärte, wie sich wohl die Menschen fühlen würden, wenn sie das sehen und hören würden und fügte hinzu: „Was über die Ergebnisse aus Erdbebengebieten geschrieben wird, entspricht genau der Mentalität, die kritisiert wurde. Menschen, die alles verloren haben, lesen diese Beiträge … Wir sind nicht die Menschen, die für die Hilfe und Solidarität Opfer zur Rechenschaft ziehen oder damit prahlen.“Oyuncu Sinan Taymin Albayrak, seçimde deprem bölgesinden iktidara oy veren deprem zedelere, hakaret edenlere hadlerini bildirmiş. pic.twitter.com/h7VoykbgAM
— Mehmet Ardıç 🇹🇷 (@MehmetArdic_) May 15, 2023
Die Hasstiraden im digitalen Raum werden von türkischen Experten auf den Hass auf Recep Tayyip Erdoğan zurückgeführt, der sich in letzter Zeit extrem zeige. Shitstorms seien die vereinfachte Form von komplexen Zusammenhängen, wobei die Tatsächlichkeit der Dinge nicht mehr so eine Rolle spiele. Laut dem Leiter des Umfrageinstituts SONAR, Hakan Bayrakçı, würden auch Politiker wie Journalisten, diesen Hass antreiben bzw. schüren. Bayrakçı befürchtet, dass die Hasstiraden bis zur Stichwahl ansteigen und an Qualität und Intensität zunehmen werden.Oyuncu Bergüzar Korel:
Deprem bölgelerinden gelen sonuçlar hakkında yazılanlar tam da eleştirilen zihniyetin ta kendisi. Bu yazılanları her şeyini kaybetmiş insanlar okuyor… Yapılan yardımların ve dayanışmanın hesabını soracak, böbürlenecek insanlar degiliz biz.#deprem #seçim pic.twitter.com/lNXbcm58E8 — Samimi Magazin (@samimimagazin) May 16, 2023
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Historie
Die sozio-kulturelle Lage der Süd-Aserbaidschaner im Iran seit 1828 bis heute

„Wer sich auf Türkisch unterhält, der muss mit einer Leine um den Hals in den Kuhstall gebracht werden.“Die Beherrschung der persischen Sprache war von nun an Grundvoraussetzung zum sozialen Aufstieg im gesamten Iran. Wer kein Persisch sprach, hatte keine Chance eine Stelle an staatlichen Institutionen zu bekommen. Aserbaidschanische Musik, Bücher und Zeitungen wurden verboten. Es begann eine von der Teheraner Zentral-Regierung gesteuerte Propaganda gegen aserbaidschanische Bevölkerungsteile. Selbst Aserbaidschaner, die des Persischen mächtig waren, wurden in aller Öffentlichkeit wegen ihrer Aussprache als „halbzivilisiert“ stigmatisiert. Besonders eifrige Wissenschaftler kämpften dabei öffentlich um die wirksamsten Methoden zur Ausrottung der aserbaidschanischen Kultur und Sprache. Der „Wissenschaftler“ Dr. Mahjar Nawabi schlug dabei vor, aserbaidschanische Kinder von ihren Eltern zu trennen und in rein persischsprachige Regionen in Pflegefamilien zu geben, um so jeglichen Kontakt zur aserbaidschanischen Sprache zu verhindern. Das ständige Verächtlichmachen, das Verbot aserbaidschanischer Kultur und diese Vorschläge führten zu einem enormen Druck auf die Aserbaidschaner im Iran. Ziel des Schah-Regimes war es offensichtlich, die uralte Kultur eines gesamten Landes komplett auszurotten. Parallel zur kulturell-sprachlichen Unterdrückung begann die sozio-ökonomische Vernachlässigung Süd-Aserbaidschans. Investitionen in aserbaidschanischen Provinzen (West-Aserbaidschan, Ost-Aserbaidschan, Ardebil) blieben fast völlig aus. Ziel war es offensichtlich, das aserbaidschanische Bürgertum und die Händler auf den Basaren zur Auswanderung in persische Städte zu zwingen. Doch bevor dieses Vorhaben vollständig verwirklicht werden konnte, musste Rezah Schah Pahlawi im September 1941 auf Druck der alliierten Mächte, die Iran in der Zeit des 2. Weltkrieges besetzt hatten, abdanken. Der Grund war unter anderem: Rezah Schah hat auf freundlicher Basis mit dem nationalsozialistischen Deutschland und Hitler kooperiert. Nach der Besetzung Irans durch die Alliierten und der Abdankung Rezah Schahs zugunsten seines Sohnes Mohammed Rezah Schah Pahlawi begann im Iran eine kurz währende Periode der politischen Freiheit. Im aserbaidschanischen Teil des Irans wurde das Sprachverbot in der Öffentlichkeit aufgehoben und es erschienen wieder Medien in Aserbaidschanisch. Die Unterdrückung der Aserbaidschaner zur Zeit Rezah Schahs hatte zu einer starken national-freiheitlichen Strömung in Südaserbaidschan geführt. 1945 rief der Vorsitzende der neu gegründeten „Demokratischen Partei Aserbaidschans“, Seyed Djafar Pishawari, die nationale Regierung Aserbaidschans im Iran aus. Vorrangiges Ziel der nationalen Regierung war vor allem die regionale Autonomie Aserbaidschans im Iran, sowie die Befreiung von der einseitigen persischen Kultur- und Wirtschaftspolitik. Die aserbaidschanische Sprache wurde nun wieder als offizielle Sprache in Aserbaidschan verwendet. Die Kinder, die in der ihnen fremden persischen Sprache unterrichtet wurden, lernten nun wieder in ihrer Muttersprache. Zum ersten Mal in der Geschichte Irans wurde die geschlechtliche Gleichberechtigung offiziell zum Prinzip erhoben. Als die Alliierten den Iran im Mai 1946 verließen, wurde zwischen der Aserbaidschanischen Nationalregierung und der Teheraner Zentralregierung ein 10-Punkte Abkommen geschlossen – demnach blieb Süd-Aserbaidschan und zwar ausdrücklich unter der Gewährung von Autonomie ein Teil des Irans und die aserbaidschanische Sprache wurde als offizielle Amtssprache beibehalten. Süd-Aserbaidschan (1946–1979) Die Teheraner Regierung hielt sich jedoch nicht lange an diesen staatsrechtlichen Vertrag. Bereits im November 1946, also 6 Monate später, marschierten Militäreinheiten der iranischen Zentralregierung in aserbaidschanische Provinzen ein und massakrierten tausende Aserbaidschanern und plünderten das Land. Nachdem die kaiserliche Armee die linksgerichtete nationale Regierung Aserbaidschans schließlich stürzte, wurden die Repressalien gegen die Aserbaidschaner wieder eingeführt und sogar intensiviert. Es kam nun zu öffentlichen Bücherverbrennungen aserbaidschanischer Literatur. Alles Aserbaidschanische wurde nun noch stärker dämonisiert oder verächtlich gemacht. Gleichzeitig mit dem neuerlichen Verbot der aserbaidschanischen Kultur und Sprache in öffentlichen Institutionen begann die Periode der Assimilation und des Wirtschaftskrieges gegen das Land. Mitte der sechziger Jahre und Anfang der siebziger Jahre war die antiaserbaidschanische Stimmung im Iran so extrem, dass bereits der Besitz eines einzigen Buches in aserbaidschanischer Sprache dazu führte, dass man von offiziellen staatlichen Organen als Sezessionist gestempelt und verhaftet wurde. Den Millionen aserbaidschanischen Bürgern im Iran wurde kein einziges Radio- oder Fernsehprogramm geboten – sie hatten keine Zeitungen und Bücher. Die systematische Diskriminierung der Aserbaidschaner ging soweit, dass nun viele anfingen dem Druck nachzugeben und ihre eigene Nationalität zu leugnen. Aserbaidschan, das vor der Pahlawi-Dynastie aufgrund seiner geopolitischen Lage zu den wichtigsten Industrie- und Handelszentren gezählt hatte, verwandelte sich rasant in eine der unterentwickeltsten Provinzen im Iran. Die Anzahl der Industrieanlagen und der Neuinvestitionen war im Vergleich zu anderen bevölkerungsmäßig gleichstarken persischen Provinzen drastisch geringer. Die unzumutbaren Umstände veranlassten die Aserbaidschaner massenweise zur Flucht in die persischen Großstädte. Intellektuelle, Basarhändler, also große Teile der Mittelschicht, flohen scharenweise aus Süd-Aserbaidschan. Parallel zur Bevölkerungsflucht kam es zu einer großen Kapitalflucht. Milliarden von Rial flossen mit den aserbaidschanischen Auswanderern in die persischen Städte. Süd-Aserbaidschan nach der islamischen Revolution 1979 Die systematische Benachteiligung und Verwüstung des aserbaidschanischen Wirtschafts- und Kultursektors hat sich nach der islamischen Revolution im Jahre 1979 nicht etwa verbessert, sondern enorm verschlechtert. Die kulturellen und sprachlichen Beschränkungen der Pahlawi-Dynastie wurden von den Mullahs aufrechterhalten. Der persische Assimilationsprozess schreitet bis heute voran. Ein schleichender Kulturmord von undenkbarem Ausmaß und mit undenkbarem Ausgang. Die Assimilationspolitik der Zentralregierung basiert dabei vor allem auf 5 Methoden: 1. Verbot des muttersprachlichen Schulsystems sowie massive Behinderung von muttersprachlichen Medien. Hierzu muss ich ausführen: Es gibt zwar ein Fernsehprogramm, in dem aserbaidschanische Wörter benutzt werden, aber diese bewusst in einer völlig grammatikalisch falschen Weise und gemischt mit persischen Wörtern. Eine gezielte Deformation der Sprache. 2. Vernachlässigung der ökonomischen Entwicklung der aserbaidschanischen Gebiete. 3. Anwendung subtiler psychologischer Methoden zur Aufgabe der ethnischen Identität der Aserbaidschaner – z. B. rassistische Witze und Karikaturen in öffentlichen Zeitungen über Aserbaidschaner, die als „Esel-Türken“gennant werden. 4. Umbenennung historischer Stätten, Orte, Dörfer und Inseln der Aserbaidschaner ins Persische. 5. Das Verbot, neugeborenen Kindern, aserbaidschanische Namen zu geben. Doch wozu diesen ganzen Aufwand, was ist der Zweck dieser offensichtlichen Benachteiligung Süd-Aserbaidschans? Weshalb wurden Millionen Aserbaidschanern ihre Sprache und Kultur in der Öffentlichkeit faktisch verboten? Wieso soll die Identität eines ganzen Volkes ausgelöscht werden? Hierzu sollte man wissen, dass die ethnische Benachteiligung der Aserbaidschaner und natürlich anderer Volksgruppen im Iran ihren Ursprung, wie gesagt in der Pahlawi-Dynastie hat. Rezah Schah war ein ideologischer Anhänger Hitlers und der Idee des arischen Übermenschen. Für Rezah Schah waren die Perser, wie für Hitler die Deutschen die arische Herrenrasse. Die Kultur der anderen nicht-persischen Völker Irans galt für ihn als minderwertig und gehörten somit ausgerottet. Diese Meinung wird noch heute von vielen sogenannten persischen Intellektuellen und staatlichen Würdenträgern offen propagiert; selbst von solchen, die an sonst die Unterdrückung von Freiheitsrechten im Iran anprangern. Wie kann die gegenwärtige Situation der Aserbaidschaner im Iran beschrieben werden: • Aserbaidschan ist ein seit 1828 geteiltes Land. Wir haben im Iran über 30 Millionen Aserbaidschaner, die zusätzlich zur allgemeinen politischen Unterdrückung einer kulturell-wirtschaftlichen Unterdrückung unterliegen. • Über 30 Millionen Aserbaidschaner, die keine Möglichkeit haben in öffentlichen Schulen ihren Kindern die Muttersprache beizubringen, die keine wirkliche Möglichkeit haben eine Zeitung in ihrer Sprache zu lesen oder einen Film in ihrer Sprache zu sehen. • Zwar sieht Artikel 15 der islamisch-iranischen Verfassung vor, dass die verschiedenen Volksgruppen im Iran das Recht auf muttersprachliche Medien und die Erlernung ihre Literatur in den Schulen haben. Doch liegt hier der wohl krasseste Widerspruch von Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit im Iran. • Wir haben im Iran ein über 30 Millionen Volk, das ständiger propagandistischer Hetze seitens rassistischer persischer Kreise ausgesetzt ist, und das am Rande der Vernichtung steht. Es stellt sich daher die Frage, wie sich das durch Rezah Schah künstlich geschaffene Nationalitätenproblem im Iran lösen lässt? Entsteht im Iran vielleicht ein zweites Jugoslawien oder aber zweites Irak oder Syrien? Können die verschiedenen Völker im Iran gleichberechtigt und in gegenseitiger Achtung miteinander leben und wird die hauptsächlich aus Persern bestehende politische Elite im Teheran bereit sein, die nationalen und kulturellen Rechte der anderen Völker im Iran anzuerkennen? Wird diese Elite bereit sein, bedingt durch die Partizipation anderer Volksgruppen an der Regierung, auf einen Teil ihrer Macht zu verzichten? Hinsichtlich der Problemlösung der aserbaidschanischen Frage im Iran sind in letzter Zeit mehrere politische Untergrundorganisationen entstanden. Bei diesen politischen Organisationen werden hauptsächlich zwei Meinungen vertreten: • Für einen Teil ist Iran ein „Gefängnis der Völker“. Die politische Führung im Iran besitze auf Grund fehlender demokratischer Tradition im Iran und auf Grund der Machtgier nicht die Fähigkeit, einen Schritt in die Richtung Demokratie zu gehen. Folglich seien die Unterdrückung der demokratischen Rechte und die Assimilationspolitik gegenüber anderen ethnischen Gruppierungen im Iran eine logische Vorgehensweise der politischen Eliten im Iran. Der einzige Weg aus diesem Zustand sei die endgültige Abtrennung Süd- Aserbaidschans vom Iran. • Ein anderer Teil der politischen Richtung sieht die Zukunft Süd-Aserbaidschans zwar im Iran, jedoch ausschließlich unter der Bedingung der Gewährung von autonomer Selbstverwaltung im Rahmen eines demokratisch-föderativen Staatssystems im Iran. Ein föderativer iranischer Staat müsse als Grundlage den freiwilligen Zusammenschluss aller im Iran lebenden Völker haben. Da die Aserbaidschaner mit einer Bevölkerung von ca. 30 Millionen mindestens gleichstark wie die Perser im Iran vertreten sind, müsse ihnen – wie so vielen anderen Völkern in der Region – regionale Selbstverwaltung sowie in Fragen der Außen- und Innenpolitik Irans ein gleichberechtigtes Mitspracherecht eingeräumt werden. Außerdem muss die aserbaidschanische Sprache auch als offizielle Kommunikationssprache Irans proklamiert werden. Unabhängig von der Frage, welches dieser Szenarien realistischer sein mag – eines steht fest: Es ist für das 21. Jahrhundert unvorstellbar, dass ein 30 Millionenvolk fast vollständig seiner Identität beraubt wird. Das Recht, dass die eigenen Kindern ihre Muttersprache in der Schule lernen; das Recht, dass man Kinos, Theater und Filme in seiner Muttersprache sehen darf; das Recht, seinen Kindern muttersprachliche Namen geben zu dürfen und für seine Herkunft nicht verächtlich gemacht zu werden sind unveräußerliche Menschenrechte. Sollten den Millionen Aserbaidschanern und anderen Ethnien diese Rechte nicht gewährt werden, so könnte der Iran und die Region einer konfliktreichen Zukunft entgegensehen, denn der Widerstand unter den unterdrückten Ethnien gegen den Assimilationsprozess wird stärker. Es ist meines Erachtens nur eine Frage der Zeit, bis dies Protest zu einer Massenbewegung wird.
Der Autor
Ahmad Omid Yazdani (Azəroğlu), geboren 1947 in Täbris/Iran, kam 1970 in die Bundesrepublik. Er studierte in Mainz, Trier und Berlin Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaft. 1993
veröffentlichte er sein Buch “Geteiltes Aserbaidschan” und verschiedene Artikel zum Thema Iran und Aserbaidschan.
Kommentar
Türkei: Das Wahldebakel der türkischen Opposition
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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Während man in Deutschland eine Niederlage des amtierenden türkischen Präsidenten erhofft, machen sich syrische Flüchtlinge in der Türkei auf eine Flucht Richtung Deutschland bereit.
Syrische Flüchtlinge: Wenn Erdogan verliert gehen wir nach Deutschland
Nahrungsmittelversorgung
PGIM-Studie: Druck auf das Ernährungssystem sorgt für Innovationen und Investitionsmöglichkeiten
- Kühllager sind im Kommen: Da die Nachfrage nach Lieferdiensten und frischen Lebensmitteln steigt – auch online – könnten Unternehmen, die sowohl Kühlhäuser als auch Langstreckentransporte anbieten, besonders attraktiv sein.
- Verpackungen ermöglichen Cashflows, unabhängig von Lebensmitteltrends: Etablierte Anbieter von Lebensmittelverpackungen sind eine Möglichkeit, vom wachsenden Markt für Fertiggerichte zu profitieren, ohne vom schwankenden Verbraucherverhalten abhängig zu sein. Große Unternehmen können Innovationen finanzieren, sind rezessionsresistenter und haben einen festen Kundenstamm.
- Fleischproduzenten bieten eine weltweit konträre Anlagemöglichkeit: Während pflanzliches und im Labor gezüchtetes Fleisch die Schlagzeilen beherrscht, ist die Nachfrage nach alternativem Fleisch rückläufig. Gleichzeitig wird die weltweite Nachfrage nach tierischem Eiweiß bis 2030 voraussichtlich um 14 % steigen.
- Durch Convenience Food und Lebensmittelsicherheit werden neue Marktchancen eröffnet: Unternehmen in Lateinamerika und Asien werden weiter wachsen, da der Trend zu Convenience Food und einer „westlichen“ Ernährung immer weiter zunimmt. Anleger sollten nach lokalen Unternehmen Ausschau halten, die Grundnahrungsmittel und -getränke mit starker Markentreue und einem hohen logistischen Know-how bieten.
- AgTech (Agricultural Technology) ermöglicht kleineren landwirtschaftlichen Betrieben eine intelligentere und nachhaltigere Lebensmittelproduktion: Intelligente Geräte, Sensoren und mobile Apps können die Effizienz, Rentabilität und Nachhaltigkeit von Kleinbetrieben verbessern. Die Präzisionslandwirtschaft, die sich auf künstliche Intelligenz und Auswertung eigener Daten stützt, tut dasselbe für industrielle Großbetriebe.
- Kulturpflanzenforschung und Futtermittelzusatzstoffe steigern Produktivität und Nachhaltigkeit: Weltweit führende Unternehmen im Bereich der Kulturpflanzenforschung bieten praxisnahe, skalierbare Lösungen zur Förderung der Nachhaltigkeit und Verbesserung der Produktivität. Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und die Verringerung der Treibhausgasemissionen sind entscheidend für ein stärkeres und nachhaltigeres Lebensmittelsystem.
- Investitionen in Schuldtitel und Beteiligungskapital im Agrarsektor bieten Anlegern ein einzigartiges Engagement und attraktive Anlagemöglichkeiten. Der institutionelle Anteil an landwirtschaftlich genutztem Land nimmt zu, steckt aber noch in den Kinderschuhen: Nur etwa 3 % des landwirtschaftlich genutzten Landes in den USA befinden sich im Besitz von institutionellem Kapital. Direkte landwirtschaftliche Bewirtschaftung und Pachtverträge können Investoren eine stabile Einkommensquelle bieten, während Produktivitätssteigerungen zu Kapitalzuwächsen führen können.
- Gezüchtetes Fleisch: Obwohl mehr als 1 Milliarde US-Dollar an Risikokapital in den Markt für gezüchtetes Fleisch geflossen ist, ist er stark fragmentiert und wirtschaftlich unrentabel, und es ist schwer vorherzusagen, welche Unternehmen die Gewinner sein werden. In den kommenden Jahren wird es wahrscheinlich zu einer erheblichen Konsolidierung in diesem Segment kommen.
Technologie
Das Metaverse: Reale und digitale Welten verschmelzen bereits
Auch wenn Aktien aus dem Metaverse-Sektor unter der jüngsten Krise im Technologiesektor gelitten haben, entwickeln sich die Innovationen von Unternehmen und Inhaltsproduzenten weiter. So wurde beispielsweise dem Thema KI (Künstliche Intelligenz) in letzter Zeit enorm viel Beachtung geschenkt.
Allein die Erwähnung von KI in den Earnings Calls hat seit Beginn des Jahres um 75 % zugenommen. Das Thema wird zunehmend global und in immer mehr Branchen diskutiert. Die neue Welle von generativen KI-Systemen wie ChatGPT und DALL-E beruht auf der Nutzung von Deep-Learning-Netzwerken für die innovative Erstellung von Inhalten und die Automatisierung von Arbeitsabläufen. Auch die Investoren richten ihr Augenmerk verstärkt auf diese Technologie, welche bereits reichlich Kapital angezogen hat.
Im vergangenen Jahr haben etwas mehr als 100 auf generative KI ausgerichtete US-Startups 2,6 Milliarden USD an Investitionen angezogen, und die Schätzungen für die Finanzierungsaussichten in diesem Jahr fallen ähnlich aus. Die KI-Technologie ist nicht nur der Schlüssel zum Aufbau und Betrieb des Metaverse, sondern auch ein Bereich, der parallel zu immersiven Technologien zu expandieren scheint. Beide Themen finden zunehmend Anwendung in der Industrie, beispielsweise in den Bereichen Datenanreicherung, Chipdesign, Medikamentenentwicklung und Materialwissenschaften.
Wachstumsraten mit denen des Internets vergleichbar
Die Entwicklung des Metaverse steht zwar noch am Anfang und ist eher lückenhaft, doch das könnte sich schnell ändern. Der gesamte adressierbare Metaverse-Markt könnte gemäß Citi bis 2030 schätzungsweise bis zu fünf Milliarden Nutzer – und damit knapp 63 % der Weltbevölkerung – umfassen und Umsätze zwischen 8 und 13 Billionen USD generieren. Aber bereits vorher werden 25 % der Menschen mindestens eine Stunde täglich im Metaverse verbringen, prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Gartner.[4] Um dieses Wachstum und Potenzial richtig einzuordnen: Fast 64 % der Weltbevölkerung nutzen derzeit das Internet, wobei die meisten Nutzer (drei Milliarden) im letzten Jahr auf Asien entfielen.[5]
Natürlich ist das Metaverse-Kontinuum nicht frei von Skeptikern, die fürchten, dass es derzeit mehr Hype als tatsächliche Anwendungsfälle gibt. Zugegeben, der Name „Metaverse“ selbst lässt die Idee surreal erscheinen. Doch selbst jetzt, da die Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt, hat sich die Wettbewerbslandschaft bereits verändert. Wir erleben bereits, wie reale und digitale Welten miteinander verschmelzen, indem beispielsweise der Hometrainer im Keller durch die Pyrenäen radelt.
Virtuelle Welten werden realen Einfluss haben
Während die Unterhaltungsmöglichkeiten (Spiele und soziale Kontakte) in den Metaverse-Welten wohlbekannt sind, liegt das weitere Potenzial der Technologie in den Möglichkeiten, die sie der Industrie bietet. Ein Unternehmen, das die Fertigung eines neuen Produkts plant, kann jetzt ausgereiftere Formen der virtuellen Realität (VR) nutzen, um die Konstruktionspläne effizienter und in engerer Zusammenarbeit zu perfektionieren.
Allein in der Automobilindustrie gibt es bereits zahlreiche Einsatzgebiete für das Metaverse. Der deutsche Fahrzeughersteller BMW nutzt für die Anpassung seiner Werke an neue Konstruktionen einen „digitalen Zwilling“, der es ermöglicht, dass sich verschiedene Produktionsstandorte miteinander synchronisieren und wechselseitig von den Ergebnissen profitieren. Und wie es im Slogan von Meta heißt („Das Metaversum mag nur virtuell sein, aber es wird einen realen Einfluss haben“), stellen die erheblichen Einsparungen von Zeit und Produktionskosten für Investoren einen echten Wert dar.
Aber es gibt noch weitere neue Anwendungsfälle: Neurochirurgen der Johns Hopkins University nutzen bereits Augmented Reality, um Wirbelsäulenoperationen durchzuführen. Letztes Jahr hat die National Aeronautics and Space Administration (NASA) einen Wettbewerb zur Programmierung einer Metaverse-Umgebung gestartet, und auch die US Army und die örtlichen Strafverfolgungsbehörden haben ihre Initiativen zur Rekrutierung und Ausbildung in virtuellen Welten ausgeweitet. In Südkorea, einem globalen Zentrum der Innovationskraft, laufen mehrere Regierungs- und Unternehmensinitiativen, darunter das Metaverse Seoul, das Nutzern Zugang zu öffentlichen Diensten ermöglicht, indem es beispielsweise Avataren erlaubt, Termine beim Finanzamt wahrzunehmen.
Zu den Taktgebern des Metaverse-Universum gehören Unternehmen wie Meta. Und natürlich die Plattform selbst. Zu nennen ist auch Roblox oder Riot Games, die einen Bereich schaffen, in dem die Leute spielen und verschiedene Tools nutzen können. Hinzukommen Enabler, die Ermöglicher, wie NVIDIA, die Software entwickelt haben, die es all diesen Unternehmen erlaubt, sowohl in der virtuellen Welt als auch in der realen Welt zusammenzuarbeiten.
Last but not least, die „Payment Enabler“, die im Zahlungsverkehr aktiv sind, weil sich der Handel im Metaverse abspielt. Diese Unternehmen helfen bei der Abwicklung von Zahlungen, unabhängig davon, ob sie dies mit Kryptowährungen durchführen oder ein traditionelles Finanzdienstleistungsunternehmen sind.
Alle diese Bereiche werden sich weiterentwickeln, und jeder wird einen anderen Zugang zum Metaversum haben, was der Zukunft noch mehr spannende Möglichkeiten eröffnet.
Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management, Franklin Templeton ETFs,

