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Kommentar
Der nächste türkische Präsident: Hakan Fidan

Eine tiefgehende Analyse der strategischen Realität der Türkei: Warum Hakan Fidan die logische Konsequenz für die Ära nach Erdoğan darstellt.

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Von Polat Karaburan

Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt Recep Tayyip Erdoğan das politische Leben der Türkei. Was 1976 in der politischen Jugendbewegung des ehemaligen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer historischen Ära, die das Land in wirtschaftlicher, militärischer und technologischer Hinsicht auf ein Niveau hob, das zuvor undenkbar schien.

Erdoğan war nie nur ein Politiker; er war ein Phänomen der Beständigkeit. Er überstand politische Verbote, Gefängnisaufenthalte, massive Putschversuche wie im Jahr 2016 und zahllose internationale Krisen, während er gleichzeitig die Struktur des Staates grundlegend transformierte.

Unter seiner Führung wandelte sich die Türkei von einem Land, das oft nur als Juniorpartner der NATO oder als krisengeschüttelter Staat am Rande Europas wahrgenommen wurde, zu einem eigenständigen Kraftzentrum.

Die Symbole dieses Aufstiegs sind heute überall sichtbar: von den im Inland produzierten Bayraktar-Drohnen, die weltweit die Kriegsführung revolutioniert haben, bis hin zum eigenen Kampfjet-Programm KAAN, Hochgeschwindigkeitszügen, modernen Kriegsschiffen und dem nationalen Elektroauto Togg. Doch hinter diesen glänzenden Industrieprojekten steht eine tiefere, unsichtbare Architektur: die strategische Neuausrichtung der türkischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Die Überwindung der Unsicherheit

Dieser materielle Aufstieg hat eine psychologische Entsprechung gefunden: die Stärkung des nationalen Selbstbewusstseins. Wer die Geschichte der Republik im 20. Jahrhundert betrachtet, sieht oft Staatsmänner, die gegenüber Washington oder Brüssel mit einer gewissen Zurückhaltung, ja fast Unsicherheit auftraten. Diese Haltung resultierte aus einer Zeit der wirtschaftlichen Abhängigkeit und militärischen Instabilität.

Heute ist dieses Bild verblasst. Mit Führungspersönlichkeiten wie Erdoğan und – in den letzten Jahren immer sichtbarer – Hakan Fidan, strahlt Ankara eine neue Form der Souveränität aus. Es ist eine Selbstsicherheit, die nicht auf lautem Populismus fußt, sondern auf der realen Fähigkeit, eigene Interessen auch gegen Widerstände zu definieren und zu verteidigen. Diese neue Identität erzeugt Stolz in der Bevölkerung und Vertrauen in die staatlichen Institutionen. Sie signalisiert der Welt: Die Türkei ist kein bloßer Zuschauer mehr, sondern ein Architekt der neuen Weltordnung.

Fidan bei einem Treffen mit mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in New York. Juni, 2025

Geopolitische Realität: Ein Umfeld ohne Fehlergrenze

Die geostrategische Lage der Türkei lässt keinen Raum für politische Experimente oder kurzfristigen Populismus. Das Land operiert in einer Nachbarschaft, die zu den komplexesten der Welt gehört. Im Süden die instabilen Räume Syriens und des Iraks, im Osten der Einfluss des Irans und die Dynamik im Kaukasus, im Norden das Schwarze Meer mit einem dauerhaften russischen Machtanspruch und im Westen die Spannungen im östlichen Mittelmeer.

In einer solchen Umgebung entscheidet nicht die rhetorische Mobilisierung auf Wahlkampfveranstaltungen über das Überleben des Staates, sondern die kühle, analytische Fähigkeit, Risiken zu bewerten und Allianzen strategisch zu gestalten. Wer die Türkei führt, muss die Sprache der Diplomatie ebenso beherrschen wie die Instrumente der „Hard Power“. Die Fähigkeit, zwischen der NATO-Zugehörigkeit und einer pragmatischen Partnerschaft mit Russland zu balancieren, erfordert eine strategische Geduld, die nur durch jahrzehntelange Erfahrung im Staatsapparat reifen kann.

Hakan Fidan: Vom „Geheimnisträger“ zum Staatsmann

Hakan Fidan ist kein Produkt des klassischen Parteiapparats. Seine Karriere ist die Verkörperung der türkischen Staatsräson. Geboren 1968 in Ankara, begann sein Weg in der türkischen Armee. Fünfzehn Jahre lang diente er in den Streitkräften, unter anderem bei der NATO in Deutschland.

Doch Fidan war nie nur Soldat. Während seines Dienstes legte er die akademischen Grundlagen für seine spätere Rolle: Er studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften in den USA und promovierte an der Bilkent-Universität über die Rolle des Geheimdienstes in der Außenpolitik sowie über Diplomatie im Informationszeitalter.

Diese seltene Kombination aus militärischer Disziplin, akademischer Tiefe und bürokratischer Erfahrung machte ihn zum idealen Kandidaten für kritische Positionen. Bevor er 2010 als jüngster Direktor aller Zeiten die Leitung des Geheimdienstes MİT übernahm, leitete er die Entwicklungshilfeorganisation TİKA und diente als stellvertretender Staatssekretär im Ministerpräsidialamt.

Fidan war jahrelang der „Shadow Foreign Minister“, der Mann im Schatten, der die komplexesten Dossiers der Republik bearbeitete: die Friedensgespräche in Oslo, die Koordination in Syrien, die Normalisierung mit Libyen und die strategische Zusammenarbeit im Kaukasus. Als er 2023 das Amt des Außenministers übernahm, war dies kein Neuanfang, sondern der logische Schritt eines Mannes, der die Welt bereits durch die Linse der nationalen Sicherheit und der globalen Strategie kannte.

Außenminister Hakan Fidan
traf sich am 13.Februar 2026 in Ankara mit der Präsidentin des slowenischen Nationalrats Urška Klakočar Zupančič.

Die Anatomie der Macht: Verhandelbar, aber kompromisslos

Was Hakan Fidan von anderen potenziellen Akteuren im politischen Spektrum Ankaras unterscheidet, ist seine Aura der „strategischen Stille“. In einer Ära, in der Politik oft mit lautem Spektakel und digitalen Erregungskurven verwechselt wird, wirkt Fidan wie ein Anachronismus der Ernsthaftigkeit. Er ist kein Mann der großen Gesten, sondern der großen Ergebnisse. Partner im Westen wie im Osten beschreiben sein Verhandlungsmuster als ein Paradoxon: Er ist „verhandelbar, aber kompromisslos“.

Das bedeutet: Fidan versteht die Kunst des diplomatischen Gebens und Nehmens, aber er operiert innerhalb einer fest definierten roten Linie, die durch die Staatsräson gezogen wird. Diese Eigenschaft ist in der heutigen Geopolitik Gold wert.

Ob in den Verhandlungen mit Russland über den Getreidekorridor, den komplexen Absprachen im syrischen Bürgerkrieg oder den schwierigen Dossiers mit den USA – Fidan wird als jemand wahrgenommen, dessen Wort Gewicht hat, gerade weil er es sparsam einsetzt. Für die internationale Gemeinschaft wäre ein Präsident Fidan kein Rätsel, sondern eine bekannte, berechenbare Größe. Er ist das Gesicht einer Türkei, die nicht mehr um Erlaubnis fragt, sondern Tatsachen schafft und diese dann diplomatisch absichert.

Der Übergang: Wenn Institutionen wichtiger werden als Individuen

Die größte Herausforderung für jede langjährige Führung ist der Moment des Übergangs. Kritiker der Ära Erdoğan verweisen oft auf die Personalisierung der Macht. Doch wer genauer hinsieht, erkennt, dass unter Erdoğan eine neue Elite von „Technokraten der Macht“ herangewachsen ist, die das staatliche Handeln auf ein neues professionelles Fundament gestellt haben.

Hakan Fidan ist die Speerspitze dieser Entwicklung. Seine mögliche Präsidentschaft markiert den Übergang von einer charismatisch-populären Führung hin zu einer institutionell-strategischen Führung. Während Erdoğan die Massen mobilisierte und den Boden für den Aufstieg bereitete, wäre Fidan derjenige, der dieses Erbe in eine dauerhafte, systemische Struktur überführt.

Die Türkei benötigt in ihrer aktuellen Phase keine Experimente mit Quereinsteigern oder populistischen Hoffnungsträgern, denen das tiefe Verständnis für die Sicherheitsarchitektur fehlt. In einer Welt, die von „Polykrisen“ – von Pandemien über Stellvertreterkriege bis hin zu technologischen Disruptionen – geprägt ist, ist Erfahrung die einzige Währung, die nicht an Wert verliert.

Außenminister Hakan Fidan
bei einem Treffen mit dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot am 27. Januar 2026 in Ankara

Kontinuität als strategische Waffe

Warum ist Kontinuität so entscheidend? Werfen wir einen Blick auf die Verteidigungsindustrie. Projekte wie das nationale Kampfflugzeug oder die maritime Strategie der „Blauen Heimat“ (Mavi Vatan) haben Vorlaufzeiten von Jahrzehnten. Ein politischer Bruch an der Spitze, ein Zick-Zack-Kurs in der Außenpolitik oder eine ideologische Kehrtwende könnten diese Errungenschaften innerhalb weniger Jahre entwerten.

Fidan garantiert, dass der Motor der türkischen Souveränität nicht ins Stocken gerät. Er ist tief in die Entscheidungsprozesse eingeweiht, die diese Projekte erst ermöglicht haben. Er versteht, dass technologische Unabhängigkeit die Voraussetzung für diplomatische Handlungsfreiheit ist. Wenn er von der „Achse der Türkei“ (Türkiye Ekseni) spricht, meint er keinen ideologischen Block, sondern die Fähigkeit des Landes, seinen eigenen Pol in einer multipolaren Welt zu bilden. Dies ist kein Parteiprogramm; es ist eine Überlebensstrategie für das 21. Jahrhundert.

Historische Kontraste: Vom Bittsteller zum Akteur

Um die Bedeutung von Hakan Fidan für die Zukunft zu verstehen, muss man den Blick zurückwerfen – in eine Ära, die viele junge Türken heute nur noch aus Erzählungen kennen. Bis in die späten 1990er-Jahre war die türkische Außenpolitik oft von einer tief sitzenden Unsicherheit geprägt.

Staatsmänner dieser Zeit traten auf dem internationalen Parkett häufig als Bittsteller auf, deren primäres Ziel die Harmonisierung mit den Vorgaben aus Washington oder Brüssel war. Diese psychologische Unterlegenheit war kein Zufall, sondern das Resultat einer chronischen wirtschaftlichen Schwäche und einer Armee, die zwar groß, aber technologisch fast vollständig von ausländischen Lieferungen und Ersatzteilen abhängig war.

Der Kontrast zu heute könnte kaum schärfer sein. Wenn Hakan Fidan heute in Washington mit dem US-Außenminister zusammentrifft oder in Moskau strategische Dossiers mit Sergey Lavrov bespricht, begegnet er ihnen auf Augenhöhe. Diese neue Souveränität ist nicht laut oder aggressiv; sie ist das Ergebnis einer realen Machtverschiebung. Fidan verkörpert jenen „stolzen Realismus“, der das Erbe der Ära Erdoğan definiert.

Er muss nicht drohen, um gehört zu werden – sein Profil als ehemaliger Geheimdienstchef und jetziger Top-Diplomat sorgt dafür, dass sein Gegenüber weiß: Hier spricht jemand, der über Fakten verfügt, die weit über das Protokoll hinausgehen. Für die türkische Bevölkerung ist dieser Wandel von der Unsicherheit zur staatlichen Selbstsicherheit ein zentrales Element ihrer nationalen Identität geworden.

Der technologische Quantensprung als Fundament der Diplomatie

Ein Leitartikel über die Zukunft der Türkei wäre unvollständig, ohne die materielle Basis dieser neuen Macht zu erwähnen. Diplomatie ohne reale Kapazitäten ist oft nur Rhetorik. Fidans Handlungsspielraum als potenzieller Präsident wird durch die technologische Revolution der letzten zwei Jahrzehnte massiv erweitert.

Die Türkei von 2026 ist nicht mehr das Land, das auf die Erlaubnis wartet, Drohnen oder Verteidigungssysteme einzusetzen. Mit der Serienreife des Kampfjets KAAN, der weitreichenden Integration der TCG Anadolu als Drohnenträger und der massiven Expansion im Bereich der Cyber-Sicherheit hat sich die Türkei eine „strategische Autonomie“ erarbeitet.

Hakan Fidan war als MİT-Chef und Sicherheitsberater einer der Architekten, die diese technologische Überlegenheit in geopolitischen Einfluss übersetzt haben. Er versteht wie kaum ein anderer, dass ein eigener Satellit im Orbit oder ein souveränes KI-Programm (wie es die Türkei aktuell vorantreibt) mehr wert sind als tausend diplomatische Noten.

Für Fidan ist Technologie kein Selbstzweck oder bloßes Prestigeprojekt. Sie ist ein Instrument der Staatsführung. In einer Region, in der Abschreckung die einzige Sprache ist, die dauerhaften Frieden garantiert, bietet Fidans tiefes Verständnis für diese Systeme eine Sicherheit, die ein klassischer Berufspolitiker kaum mitbringen kann. Er weiß, wie man die „Hard Power“ der Drohnen und Kriegsschiffe mit der „Soft Power“ der Diplomatie verwebt, um Ergebnisse zu erzielen, die das nationale Interesse langfristig absichern.

Die Vision 2071: Jenseits der Tagespolitik

Während viele Politiker in Vier-Jahres-Zyklen denken und von Wahl zu Wahl planen, ist die türkische Staatsführung unter Erdoğan dazu übergegangen, in Jahrzehnten und sogar Jahrhunderten zu rechnen. Das Jahr 2071 – der 1000. Jahrestag der Schlacht von Manzikert – ist dabei mehr als nur ein symbolisches Datum. Es ist der Fixstern einer langfristigen Planung, die auf nationale Größe und Stabilität abzielt.

Hakan Fidan ist die personifizierte Antwort auf die Frage, wer diese Langzeitstrategie in die Tat umsetzen kann. Er besitzt die notwendige „strategische Geduld“. In einer Welt der schnellen Schlagzeilen und der volatilen Meinungsumfragen ist Fidan ein Fels der Beständigkeit. Seine Fähigkeit, über den Tag hinaus zu blicken, macht ihn zum idealen Garanten für die Vision 2071. Er ist kein Verwalter des Status Quo, sondern ein Gestalter der Zukunft, der versteht, dass die Grundsteine für die Macht der Türkei im Jahr 2071 heute gelegt werden müssen – durch Bildung, Technologie und eine unerschütterliche Staatsräson.

Jenseits des Wahlkampfspektakels: Die Entkräftung der Zweifel

Natürlich bleiben in einer lebendigen politischen Landschaft wie der Türkei Gegenargumente nicht aus. Kritiker und Beobachter weisen oft darauf hin, dass Hakan Fidan – im Gegensatz zu Erdoğan oder anderen politischen Akteuren – keine klassische „Massenwahlkampferfahrung“ besitzt.

Ihm fehle, so heißt es, die populistische Ader, das emotionale Bad in der Menge und die Fähigkeit, die Basis durch rhetorisches Feuerwerk zu mobilisieren. In einer Demokratie, in der die Gunst des Wählers oft durch Charisma und Präsenz auf dem Marktplatz gewonnen wird, könnte sein kühles, fast distanziertes Auftreten als Schwäche ausgelegt werden.

Doch diese Sichtweise verkennt die fundamentale Verschiebung der Prioritäten innerhalb der türkischen Wählerschaft und der globalen Realität. Die Zeiten, in denen Politik primär Entertainment oder emotionale Identifikation war, neigen sich dem Ende zu, wenn die existenziellen Fragen der nationalen Sicherheit und der wirtschaftlichen Souveränität in den Vordergrund rücken.

Fidan bei einem Treffen mit seinem usbekischen Amtskollegen Bakhtiyor Saidov am 20. Januar 2026 in Ankara

Die Bevölkerung der Türkei hat in den letzten Jahrzehnten genug Krisen, Putschversuche und externe Druckszenarien erlebt, um zu wissen, dass in stürmischer See nicht der lauteste Matrose am Ruder stehen sollte, sondern der fähigste Navigator.

Fidans vermeintliche Schwäche – seine Sachlichkeit und Diskretion – entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als seine größte Stärke. In einer Ära der Desinformation und der schrillen Töne wirkt seine Ernsthaftigkeit wie ein Versprechen von Stabilität.

Die Wähler suchen heute weniger den „Volkstribun“ als vielmehr den „Staatsmann“, der die komplexen Räder der Macht geräuschlos und effektiv dreht. Geopolitische Anforderungen wiegen in der heutigen Türkei schwerer als innenpolitischer Populismus. Wer die Region versteht, weiß: Die Staatsräson ist kein Luxusgut, sondern die Grundvoraussetzung für das Überleben als souveräner Akteur.

Die unvermeidliche Antwort auf die Fragen der Zeit

Damit schließt sich der Kreis. Die Frage nach der Nachfolge von Recep Tayyip Erdoğan ist keine Frage der persönlichen Sympathie, sondern eine der strukturellen Notwendigkeit. Die Türkei hat unter Erdoğan ein Niveau an internationaler Handlungsfreiheit und technologischer Eigenständigkeit erreicht, das keinen Rückschritt mehr erlaubt. Ein politischer Neuling oder ein Kandidat ohne tiefste Einblicke in die Sicherheitsarchitektur des Landes würde Gefahr laufen, die mühsam aufgebauten strategischen Positionen in kürzester Zeit zu verspielen.

Hakan Fidan ist in diesem Kontext die logische, fast schon unvermeidliche Antwort. Er ist der Garant dafür, dass die „Achse der Türkei“ stabil bleibt. Sein Profil erlaubt es dem Land, den Übergang von einer Ära des Aufbruchs in eine Ära der Konsolidierung und systemischen Festigung zu vollziehen. Er ist der Architekt, der nun zum Bauherrn werden könnte, um das Gebäude der „Neuen Türkei“ wetterfest für die kommenden Jahrzehnte zu machen. Seine diplomatische Gravitas, gepaart mit seiner intimen Kenntnis der globalen Machtspielräume, macht ihn zum idealen Nachfolger in einer Welt, die keine Fehler verzeiht.

Somit zeigt sich, dass die politische Entwicklung der Republik auf einen Punkt zuläuft, an dem Erfahrung, Diskretion und strategische Weitsicht die entscheidenden Währungen sind. Die Ära der großen Reden hat das Fundament gelegt; die Ära der großen Strategie wird die Zukunft sichern. Alles deutet darauf hin, dass dieser Weg untrennbar mit dem Namen Hakan Fidan verbunden ist.

Es geht nicht mehr darum, ob er bereit ist für das Amt, sondern ob die geopolitische Lage der Türkei eine andere Wahl überhaupt zulässt. In der Gesamtschau der regionalen Herausforderungen und der nationalen Ambitionen wird deutlich: Hakan Fidan ist nicht nur eine Option – er ist die strategische Konsequenz der modernen türkischen Geschichte.

 


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