Falschmeldungen
Polizei Oslo dementiert Meldungen zum Tod Salwan Momikas

Die Osloer Polizei hat bestätigt, dass sie mehrere Anfragen zu dem Fall erhalten hat. In einer Stellungnahme dementierte sie jedoch die Meldungen.

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Oslo – Seit Tagen macht in den sozialen Medien die Meldung die Runde, dass der Islamkritiker Salwan Momika tot aufgefunden worden sei. Auch internationale Medien berichteten darüber. Am Dienstag gab es sogar einen Wikipedia Eintrag dazu, der jedoch nun gelöscht wurde.

(Screenshot/Twitter)

Die Osloer Polizei hat bestätigt, dass sie mehrere Anfragen zu dem Fall erhalten habe. In einer Stellungnahme dementierte sie jedoch die Meldungen.

„Der Einwanderungsabteilung der Polizei ist nicht bekannt, dass jemand mit dem oben genannten Namen [Salwan Momika] kürzlich in Norwegen gestorben ist“, so die Kommunikationsabteilung der Polizei.

Der 37-jährige Islam-Kritiker lebte jahrelang als irakischer Flüchtling in Schweden und wurde durch seine provokativen Aktionen gegen das heilige Buch des Islam bekannt. Er löste in mehreren Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit Empörung und Unruhen aus.

Außer den Koranverbrennungen provoziert der Iraker neuerdings auch Aktivisten, die sich angesichts der israelischen Kriegsverbechen in Gaza für die Solidarität mit Palästina einsetzen, indem er auf seinem Twitter-Account Bilder veröffentlicht, auf denen er die palästinensische Flagge verbrennt und die israelische Flagge als Titelbild seines Accounts verwendet.

Die schwedische Einwanderungsbehörden hatten es im Oktober abgelehnt, die Aufenthaltsgenehmigung von Momika zu verlängern, aber die Entscheidung, ihn in den Irak abzuschieben, wurde aus Sicherheitsgründen vorübergehend verschoben, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete.

Vor wenigen Tagen gab Momika bekannt, dass er beabsichtigt, im benachbarten Norwegen Asyl zu beantragen, nachdem die schwedischen Behörden eine Abschiebungsanordnung erlassen hatten.

 

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