Russisch-türkische Beziehungen
Trotz Putin-Erdogan-Treffen: Sanktionen gegen türkische Produkte sollen bleiben

„Diese Sanktionen bleiben“, habe die Sprecherin des russischen Lebensmittelamts Julia Melano laut TASS erklärt und hinzugefügt: „Wir haben nicht vor, diese aufzuheben. Mit Sicherheit nicht in naher Zukunft.“

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Moskau (nex) – Russland ist zwar zurzeit dabei, Wirtschaftssanktionen gegen mehrere türkische Waren aufzuheben, doch einige Agrarprodukte mit einem Gesamtmarktanteil von 425 Millionen US-Dollar bleiben laut den von der Nachrichtenagentur Anadolu zusammengestellten Daten, nach wie vor auf der schwarzen Liste.

Am 1. Januar 2016 hatte Moskau nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets über türkischem Luftraum Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Der Vorfall hatte monatelange diplomatische Spannungen zur Folge, die mit dem Normalisierungsprozess im vergangenen Sommer wieder beigelegt werden konnten.

Erst vor Kurzem hat Moskau das Einfuhrverbot für Zwiebeln, Nelken, Salz, Blumenkohl und Brokkoli aus der Türkei aufgehoben, jedoch nicht das gegen Tomaten, Trauben, Geflügel, Tomaten, Gurken, Äpfel, Birnen und Erdbeeren

Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS Medienberichten zufolge gemeldet habe, hege die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor nicht die Absicht, die Sanktionen gegen diese Produkte aus der Türkei in naher Zukunft aufzuheben.

„Diese Sanktionen bleiben“, habe die Sprecherin des russischen Lebensmittelamts Julia Melano laut TASS erklärt und hinzugefügt: „Wir haben nicht vor, diese aufzuheben. Mit Sicherheit nicht in naher Zukunft.“

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Moskau: Einige türkische Agrarprodukte weiterhin sanktioniert

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