Ankara
Ukraines Premier Schmyhal wünscht Freihandelsabkommen mit der Türkei

Die Türkei sei ein wichtiger strategischer Partner für die Ukraine, sagte Denys Schmyhal am Sonntag.

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Istanbul – Die Türkei sei ein wichtiger strategischer Partner für die Ukraine, sagte Denys Schmyhal am Sonntag.

Er nahm im Rahmen seines ersten offiziellen Besuchs in der Türkei an Treffen des türkischen Amtes für Außenwirtschaftsbeziehungen (DEIK) in Istanbul teil.

Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, unterstrich er die wachsende Zusammenarbeit sowohl an der wirtschaftlichen als auch an der politischen Front: „Die Ukraine möchte gemeinsam mit der Türkei wachsen und sich entwickeln“.

Die Ukraine habe Schritte unternommen, um ihren Gesundheitssektor zu reformieren und Investitionen zu erleichtern, betonte der ukrainische Regierungschef. Kiew wolle „die türkische Expertise in den Bereichen Infrastruktur, Bauwesen und Energie nutzen“. Er sagte, dass ein Freihandelsabkommen ein großer Anstoß für blühende türkisch-ukrainische Beziehungen wäre.

Im Anschluss an die Sitzung traf Schmyhal mit dem Minister für Industrie und Technologie, Mustafa Varank, und Ismail Demir, dem Leiter der Präsidentschaft der Verteidigungsindustrie, zusammen. In seiner Rede vor der Presse vor dem Treffen hob Varank die historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor und sagte, es sei an der Zeit, diese weiter zu stärken. Ein weiteres Treffen der gemeinsamen Delegation, an dem hochrangige Vertreter von türkischen Verteidigungs- und Luftfahrtunternehmen teilnahmen, fand ebenfalls statt.

Treffen mit Erdogan

Am Montag kam Schmyhal zudem mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammen.

„Ich freue mich über das Treffen mit Präsident @RTErdogan. Die Türkei ist einer der wichtigsten Partner der Ukraine und spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung von Stabilität und Sicherheit in der Schwarzmeerregion“, sagte Schmyhal nach dem Treffen auf Twitter.

„Die Ukraine ist bestrebt, die Zusammenarbeit mit der Türkei zu stärken, und ein Freihandelsabkommen soll diese Partnerschaft fördern“, fügte er hinzu.

(Screenshot/Twitter)

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