Umfrage
Mehrheit will, dass Merkel weiter Kanzlerin bleibt

Seit einem Jahr ist die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD jetzt im Amt. Aktuell wollen 59 Prozent der Befragten, dass die Kanzlerin bis zur nächsten Bundestagswahl in zweieinhalb Jahren im Amt bleibt.

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Köln – Seit einem Jahr ist die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD jetzt im Amt. Aktuell wollen 59 Prozent der Befragten, dass die Kanzlerin bis zur nächsten Bundestagswahl in zweieinhalb Jahren im Amt bleibt (+2 Punkte im Vgl. zu Dezember 2018). 37 Prozent der Befragten (-2) sind der Ansicht, sie sollte vorzeitig für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin Platz machen.

Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der Tagesthemen von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. Bei der Frage, welche Partei sich mit ihren politischen Inhalten bisher in der aktuellen Bundesregierung am stärksten durchgesetzt hat, ergibt sich folgendes Bild: 48 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die CDU sich am stärksten durchgesetzt hat. 16 Prozent sind der Ansicht, dass die SPD sich bisher am stärksten durchgesetzt hat und 14 Prozent, dass sich die CSU bisher am stärksten durchgesetzt hat.

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen im Februar 2018 gaben noch 31 Prozent der Befragten an, dass sich die SPD bei den politischen Inhalten am stärksten durchgesetzt hatte, 29 Prozent die CDU und 10 Prozent die CSU. 70 Prozent stimmen aktuell der Aussage zu: „Die Koalitionsparteien sind zerstritten und haben keinen gemeinsamen Kurs.“ 26 Prozent stimmen der Aussage nicht zu.

Nur 28 Prozent stimmen der Aussage zu: „Nach Startschwierigkeiten hat die Große Koalition in einen guten Arbeitsmodus gefunden.“ 68 Prozent stimmen der Aussage nicht zu. Dass Angela Merkel deutlich an Rückhalt in der Regierungskoalition verloren habe – dem stimmen 81 Prozent der Befragten zu; 17 Prozent stimmen der Aussage nicht zu.

Befragungsdaten – Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland – Fallzahl: 1.008 Befragte – Erhebungszeitraum: 11.03.2019 bis 12.03.2019 – Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) – Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame – Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

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