„Es ist eine niederträchtige Tat, die zahlreichen Menschen das Leben genommen hat“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin.
Terrorismus
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Türkei
Kommentar: „Taxifahren in Istanbul ist stets ein Abenteuer“
Von Ruşen Timur Aksak
Ich steige gestern in Üsküdar ins Taxi. Der Fahrer, ein schlacksiger Hühne mit blauen Augen und zurückgeschleckten, ergrauten Haaren. Nennen wir ihn Temel. Temel will losfahren, als er einen Bekannten vorbeigehen sieht und ihn freundlichst grüßt. Kaum losgefahren, sagt der gute Temel: „Hurensohn, dreckiger!“ Ich zu Temel: „Warum hast du ihn dann so überschwänglich gegrüßt?“ Er: „Er ist mein Nachbar, ich will kein Kopfweh haben.“Auch interessant
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Luftwaffenstützpunkt Incirlik
Cavusoglu: „Die Zeiten des ‚Ich kann in der Türkei tun und lassen, was ich will‘ sind vorbei“
Ankara (nex) – Die Türkei wird deutschen Abgeordneten keinen Zutritt zum Luftwaffenstützpunkt Incirlik gewähren, solange Deutschland keine „positiven Schritte“ unternimmt. Dies hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu klargestellt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am vergangenen Donnerstag mit dem Abzug der Bundeswehrsoldaten von der Airbase gedroht, sollte das Besuchsverbot für die deutschen Parlamentarier nicht aufgehoben werden.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem gabunischen Amtskollegen Pacome Moubelet Boubeya am gestrigen Dienstag erklärte Cavusoglu, dass der Besuch auf der Militärbasis nicht in Frage komme.
„Es ist nicht möglich die Incirlik Airbase für Besucher zu öffnen, aber wir könnten diese Entscheidung in der Zukunft noch einmal überdenken, wenn wir von deutscher Seite ‚positive Schritte‘ wahrnehmen“, betonte er und merkte zur Erlaubnis für den Abgeordnetenbesuch in Konya an:
„Der Stützpunkt in Konya ist ein Nato-Stützpunkt. Aber Incirlik ist ausschließlich ein türkischer Stützpunkt. Die Entscheidungsgewalt dort liegt bei uns. Sie sollen nicht bluffen, sie sollen nicht damit drohen, dass sie ‚woanders hingehen‘. Wenn sie wirklich woanders hingehen wollen, werden wir sie nicht aufhalten.“
Zu Merkels Äußerungen meinte Cavusoglu: „Deutschland muss eins verstehen: Die Zeiten des ‚Ich kann in der Türkei tun und lassen, was ich will, und ich bekomme von der Türkei, was auch immer ich will‘ sind vorbei.“
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Türkei
Istanbul-Flughafen: Parade mit 1453 Lkw bricht Weltrekord
Nach Angaben der IGA Havalimani Isletmesi A.S. (IGA), des nach dem BOT-Modell (Build-Operate-Transfer) funktionierenden Konsortiums aus fünf türkischen Unternehmen, legten die Lkw bei konstanter Geschwindigkeit ohne anzuhalten eine Strecke von 3,2 Kilometer zurück.
Fast 3000 Menschen hätten der Erklärung zufolge an der eine Stunde 47 Minuten dauernden Riesenparade teilgenommen. Die Vorbereitungen hätten sieben Stunden in Anspruch genommen, so IGA weiter.
Auch Guinness-Vertreter verfolgten das Event. Den bisherigen Rekord hält ein aus 416 Lkw bestehender Konvoi in den Niederlanden, der 2004 eine Parade abgehalten hatte.
In seiner Rede wies IGA-Chef Yusuf Akcayoglu darauf hin, dass Mitglieder des Betreiber-Konsortiums sich anlässlich des 564. Jahrestags der Eroberung von Konstantinopel der Herausforderung gestellt hätten.
Akcayoglu betonte, dass der neue Flughafen – ähnlich der Eroberung der Stadt – bei Fertigstellung ebenfalls ein neues Zeitalter, nämlich in der Luftfahrt, einläuten werde.
Am 29. Mai 1453 eroberte der osmanische Sultan Mehmed II. Istanbul – damals noch Konstantinopel genannt -, von wo aus die Byzantiner über 1000 Jahre über das Oströmische Kaiserreich geherrscht hatten. Mit der Eroberung wurde die Stadt, die einst das Herz des Byzanz war, zur Hauptstadt des neuen Osmanischen Reiches.
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"Härtester Marathon der Welt"
Erste Türkin beim Everest-Marathon: Ece Vahapoglu dankt Präsident Erdogan
Die Autorin und Journalistin Ece Vahapoglu teilte heute via Twitter mit, dass sie beim Frauen-Halbmarathon (21 km) „des höchsten und härtesten Marathons der Welt“ den vierten Platz belegt habe.
Mit dem Wettkampf wird laut der offiziellen Webseite des Events der ersten erfolgreichen Besteigung des Mount Everest durch Tenzing Norgay Sherpa und Sir Edmund Hillary am 29. Mai 1953 gedacht.

Vahapoglu, die gegen 24 weitere Teilnehmerinnen antrat, brauchte für die Halbmarathon-Strecke drei Stunden und 48 Minuten.
Dünyanın en yüksek maratonu, Everest'te Türkiye'yi temsil etmekten ve iyi derece ile yarışı tamamlamaktan gurur duyuyorum. 🇹🇷🙏🏼 #Everest pic.twitter.com/A3R3OFV24x
— Ece Vahapoglu (@ecevahapoglu) May 30, 2017
„Ich konzentrierte mich nur darauf, die Sache ohne Verletzungen zu beenden“, erklärte Vahapoglu gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu und ergänzte: „Ich weiß, dass Ausdauer genauso wichtig ist wie Geschwindigkeit. Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis.“
Die 39-Jährige wies darauf hin, dass die ersten drei Plätze von Profi-Sportlerinnen belegt worden seien.
Everest Maratonu, Guiness Rekorlar Kitabı'nda dünyanın en yüksek maratonu olarak yer alıyor!👊 Çarpıcı rakamlar ise görselde…❗️ #Everest pic.twitter.com/Sf6eTlZFz5
— Ece Vahapoglu (@ecevahapoglu) May 29, 2017
Es sei das härteste Abenteuer ihres Lebens gewesen, sagte sie. „Sieben Teilnehmerinnen mussten mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden“, erzählte sie weiter und fügte hinzu, dass sie stolz und aufgeregt sei, die Türkei vertreten zu haben: „Ich habe meinen größten Traum und größtes Ziel erreicht.“
Her an her yerde anında ihtiyaçlarımı karşıladığım, yedek eşyalarımla dopdolu sırt çantam Everest'te benimle!🗻🎒✌ @sportiveturkiye #mammut🏃🏻 pic.twitter.com/b8wEdCUCbl
— Ece Vahapoglu (@ecevahapoglu) May 26, 2017
Es soll ein Dokumentarfilm über ihre Erfahrungen beim Wettkampf zur Förderung des Bewusstseins über die Bedeutung des Sports entstehen, so Vahapoglu.
„Ich möchte dem türkischen Präsidenten und seiner Frau Emine Erdogan, dem Ministerium für Sport und Jugend sowie dem Verband ‚Sport für alle‘ für ihre Unterstützung und Beiträge danken“, sagte sie.
Etwa 200 Menschen aus 34 Ländern haben an der diesjährigen Veranstaltung teilgenommen, die als der höchste Marathon der Welt im Guinness Buch der Rekorde eingetragen ist.
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Urheberrecht
Logo-Nutzung: N24 und Sat.1 wollen AfD abmahnen
DWDL zufolge bewirbt die Partei den Termin zu einer Veranstaltung auf einem Plakat auch mit einem Foto Gockels sowie Logos von N24 und Sat.1.
Doch die AfD habe die Sender vorher offenbar nicht um Erlaubnis gefragt, die Logos auch verwenden zu dürfen. Zumindest der Nachrichtensender wolle dagegen nun vorgehen.


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Indien
Aggressiver Hindunationalismus: Vergewaltigungen christlicher Mädchen und Nonnen nehmen zu
„Wir bitten die Bundeskanzlerin die Religionsfreiheit anzumahnen. Die zunehmende Verfolgung von Christen unter Modis Regime darf kein Tabuthema sein, das den wirtschaftlichen Interessen geopfert wird.“
USA
Rassistischer Angriff auf Muslime: Spenden für Opfer erreichen fast eine Million Dollar

„Brutale Worte können zu brutalen Taten führen“, erklärte der Bürgermeister von Portland, Ted Wheeler, auf einer Pressekonferenz und forderte alle Politiker der USA auf, sich bewusst für die Änderung des politischen Dialogs einzusetzen. Auf einer Facebook-Seite, die vermutlich dem Tatverdächtigen gehört, sind Beiträge mit Sympathiebekundungen für Nazis zu sehen. „Mögen alle Götter Timothy Mc Veigh, einen WAHREN PATRIOTEN, segnen!“, ist beispielsweise über den Attentäter von Oklahoma (1995) zu lesen. Damals wurden bei einem der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der USA auf ein Regierungsgebäude 168 Menschen getötet. Medienberichten zufolge sei der Verdächtige im Jahr 2002 wegen Raub und Entführung festgenommen und verurteilt worden.Destinee Mangum, one of the targets of hate speech on a MAX train, thanks strangers for saving her life. pic.twitter.com/sefmOAyIVt
— FOX 12 Oregon (@fox12oregon) May 28, 2017
Das Schweigen Trumps
Unterdessen stellten sich Nutzer in den sozialen Medien die Frage, warum sich US-Präsident Trump und andere Republikaner nicht zum Vorfall äußerten. https://twitter.com/tonyposnanski/status/868813078384824320Call me crazy but had a Muslim killed two white Christians in Portland I suspect our president would have said something
— Peter Beinart (@PeterBeinart) May 29, 2017
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EU-Türkei-Beziehungen
EU-Sprecher: „Die EU und die Türkei müssen und werden weiterhin zusammenarbeiten“
Brüssel (nex) – Der Pressesprecher des EU-Kommissionspräsidenten, Margaritis Schinas, hat am gestrigen Montag zur Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Türkei und der EU aufgerufen.
„Die EU und die Türkei müssen und werden weiterhin zusammenarbeiten“, erklärte er auf einer Pressekonferenz in Brüssel.
Schinas‘ Äußerungen war ein Nato-Gipfel in der vergangenen Woche in Brüssel vorausgegangen, auf dem der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk sowie dem Präsidenten des EU-Parlaments Antonio Tajani zusammengekommen war.
Die Treffen zwischen Erdogan und den Vertretern der EU hätten in einer konstruktiven Atmosphäre stattgefunden, so der Sprecher weiter.
Die EU und die Türkei hatten sich im März vergangenen Jahres auf einen Plan zur Eindämmung der illegalen Migration über das Ägäische Meer geeinigt. Dabei soll Menschenhändlern das Handwerk gelegt und die Situation der etwa drei Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei verbessert werden.
Die Visaliberalisierung im Schengen-Raum war eines der Hauptversprechen der EU bei der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der EU und der Türkei in der Flüchtlingskrise sowie bei der Beschleunigung der EU-Beitrittsverhandlungen des Landes. Die Türkei hat die meisten Bedingungen für die Visaliberalisierung erfüllt, lehnt jedoch die Forderung der EU nach einer Lockerung des Anti-Terror-Gesetzes vehement ab, was zu einem Stillstand bei den Verhandlungen geführt hat.Türkische Regierungsvertreter hatten zuvor darauf hingewiesen, dass das Flüchtlingsabkommen scheitern könne, sollte die EU die der Türkei versprochene Visaliberalisierung nicht bis zum Ende dieses Jahres umsetzen.
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