Wie die „WAZ“ berichtet, wurde im Laufe des Dienstags aus „einer wunderbaren Geschichte“ allerdings eine „verwirrende Posse“.
Dem Bericht zufolge widersprach Schalke der Ankündigung der RAG-Stiftung, dass die Partie bereits unter Dach und Fach sei. Auch der BVB habe lediglich von einem „Wunsch“ seines Sponsors Evonik, dessen Hauptaktionär die RAG-Stiftung ist, gesprochen. Der polnische Fußballverband habe sogar betont, von solchen Plänen nichts zu wissen, so „WAZ“ weiter.
„Davon höre ich das erste Mal“, sagte Jakub Kwiatkowski, Pressesprecher des polnischen Fußballverbandes, der „WAZ“. Niemand sei von deutscher Seite an die Polen herangetreten. Er könne sich beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass es sich um die polnische A-Nationalmannschaft handeln soll. „Wir spielen eigentlich nur gegen andere Fußballnationen“, so Kwiatkowski gegenüber „WAZ“.
Auf Schalke herrsche Ratlosigkeit. Der Verein sei von der Mitteilung der RAG zu einem gemeinsamen Spiel überrascht, berichtet die „WAZ“ weiter.
Borussia Dortmund habe mitgeteilt, dass der Club „die grundsätzliche Bereitschaft erklärt, am Spiel einer Ruhrgebietsauswahl mitzuwirken, sofern es terminlich passt. Darüber hinausgehend sind noch keine Vereinbarungen getroffen worden“.

