Krise in Spanien
Bayernpartei: Madrid setzt auf Polizeistaat statt auf Dialog

München (nex) – Die Bayernpartei (BP) verurteilt das Drehen der spanischen Zentralregierung an der Eskalationsschraube. Die Androhung von bis zu 30 Jahren Haft für den katalanischen Ministerpräsidenten wegen „Rebellion“ sei eines demokratischen Gemeinwesens nicht würdig, so die Bayernpartei in einer Stellungnahme. Ganz im Gegensatz zu den spanischen Zentralbehörden, die am 1. Oktober, dem Tag des Referendums, auf friedliche Menschen mit Gummigeschossen feuern ließen, hätten Puidgemont und die katalanische Unabhängigkeitsbewegung bei der Verfolgung ihrer Ziele ausschließlich friedliche Mittel angewendet, so die Bayernpartei weiter. Bayernpartei-Vorsitzender Florian Weber betont, sie hofften inständig, : „dass die Situation in Katalonien friedlich bleibt. Wenn es aber friedlich bleibt, dann ist das nicht das Verdienst der spanischen Zentralregierung. Statt auf Dialog setzt man in Madrid ganz offensichtlich auf den Polizeistaat – etwas, das viele Katalanen an eine für sie dunkle Zeit erinnert.“

Zum Thema

– „Europa der Regionen“ – Bayernpartei: Deutsche Politiker fordern Unabhängigkeit nur außerhalb der EU

Die Bayernpartei hat die angebliche Solidarität deutscher Politiker bei Unabhängigkeitsbestrebungen diverser Volksgruppen wie etwa der Kurden als „Lippenbekenntnisse“ kritisiert.

Bayernpartei: Deutsche Politiker fordern Unabhängigkeit nur außerhalb der EU

Marke Gut&Günstig
Rückruf: Kunststoffteile in „Knusper-Dinos“

Dortmund (nex) – Die Firma Vossko ruft das Tiefkühlprodukt „Knusper Dinos“ in der 400 Gramm-Packung der Marke Gut & Günstig zurück. Wie „foodwatch“ berichtet sei ausschließlich Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.10.2018 und dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE  EV  254 EG. Andere Artikel seien nicht betroffen.

Es sei nicht auszuschließen, dass sich Kunststofffremdkörper in einzelnen „Knusper Dinos“ befinden. Verkauft wurde das Produkt vorwiegend bei Netto, EDEKA und Marktkauf.

Die betroffenen Handelsunternehmen hätten die Ware vorsorglich aus dem Verkauf genommen.

Kunden die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Karriere
Arbeit auf Kreuzschiffen: 100.000 offene Stellen in kommenden fünf Jahren

Berlin (ots) – Job-Maschine Kreuzfahrt: In den kommenden fünf Jahren benötigt die boomende Kreuzfahrtbranche für 75 neue Schiffe 100.000 zusätzliche Besatzungsmitglieder. Die Kreuzfahrtbranche wächst rasant: In den kommenden Jahren werden von den Reedereien mehr als 75 Neubauten vom Stapel gelassen – und für jedes Schiff werden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Auf „careerjoblounge“ kommen die zukünftigen Crew-Mitglieder mit ihren neuen potentiellen Arbeitgebern zusammen, um geeignete Mitarbeiter für offene Stellen an Bord von mehr als 300 Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen sowie in nationalen Top-Hotels zu finden.

Kreuzfahrt-Quereinsteiger willkommen: Kindergärtner, Fotografen, Grafiker

Auch Kreuzfahrt-Quereinsteiger sind in der Branche sehr willkommen: Es werden sowohl Mitarbeiter, die einschlägige Erfahrungen in der Hotellerie oder im Gastgewerbe aufweisen können, als auch Fachkräfte aus vielen anderen Bereichen gesucht – wie beispielsweise Sport- und Wellness-Experten, Fremdenführer, Friseure oder sogar Floristen und IT-Experten. Der Grund dafür: Kreuzfahrtschiffe, insbesondere die geplanten Neubauten, werden immer größer, moderner und locken mit Attraktionen, die auf hoher See zunächst nicht vermutet werden. Das schafft Tausende neuer Arbeitsplätze – und neben den kreuzfahrttypischen Jobs zugleich neue Berufsfelder an Bord. So werden verstärkt Techniker für den Entertainmentbereich, Show-Koordinatoren, Grafiker oder Kindergärtner angeheuert. Einzigartige Karrierechancen an Bord „Mit dem Bau weiterer Kreuzfahrtschiffe wächst der Bedarf an Crew-Mitgliedern natürlich konstant“, so Daniela Fahr, Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur Connect. .  

Gelsenkirchen
Leichen im Massagesalon: Polizei Gelsenkirchen fahndet nach Chinesen

Gelsenkirchen (nex) – Am Sonntag, den 29.10.2017, fand die Gelsenkirchener Polizei, gegen 15:00 Uhr, nach einem Zeugenhinweis zwei weibliche Leichen in einem asiatischen Massagesalon in der Kirchstraße, in der Gelsenkirchener Altstadt. Die Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission und der zuständigen Staatsanwaltschaft in Essen führten nun zu dem tatverdächtigen 37-jährigen chinesischen Staatsbürger Linpeng LIN. Linpeng LIN ist ca. 183 cm groß und von schlanker Statur. Er hat kurzes dunkles Haar. Zur Bekleidung des Tatverdächtigen liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun nach Zeugen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Täters machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter 0209/365-7171 (Mordkommission), – 8240 (Kriminalwache) oder – 2160 (Einsatzleitstelle).

Fußball
BVB-Manager gegen Austragung von Bundesliga-Spielen im Ausland

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Berlin (nex) – Borussia Dortmunds-Marketingdirektor Carsten Cramer hat davor gewarnt, die Kommerzialisierung der Bundesliga zu übertreiben. „Nur weil die Engländer oder Spanier zehn Anstoßzeiten haben, sollten wir nicht auch diesen Weg gehen. Wenn man nur auf die Wettbewerber achtet, neigt man schnell zu eigenen Fehlern“, sagte Cramer der Online-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins ‚Capital‚ „Wir müssen unser eigenes Rennen fahren.“ Konkret wandte sich der BVB-Manager gegen Ideen, einzelne Bundesliga-Partien wie das Top-Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München oder das DFB-Pokalfinale in Zukunft in China auszutragen, um die Vermarktung anzukurbeln. Carsten Cramer: „Die Bundesliga ist nicht die Formel 1“ „Wir können nicht wie bei der Formel 1 alle Sachen zusammenpacken und die Bundesliga von einem Land ins andere fahren“, sagte Cramer. „Die Bundesliga muss zuhause funktionieren. Nur dann haben wir eine Story, für die sich auch die Fans im Ausland interessieren.“ Erste USA-Reise im Sommer bestätigt In dem Gespräch mit ‚Capital‘ bestätigte der Marketingdirektor, dass der BVB im Sommer 2018 nach den jüngsten drei Sommertouren nach Asien erstmals in die USA reisen wird. „Wir wollen jetzt den nächsten Schritt Richtung Westen machen“, sagte er. „Mit Christian Pulisic haben wir auch einen Spieler, der in der amerikanischen Öffentlichkeit auf ein sehr großes Interesse stößt.“ Mehrere Freundschaftsspiele seien geplant, derzeit arbeite der Verein an einem Programm für die Reise. Keine eigene Repräsentanz in den USA geplant Anders als der FC Bayern planen die Dortmunder derzeit nicht, in den USA eine eigene Repräsentanz zu eröffnen. Wichtiger sei es, über ein Fußballthema eine Verbundenheit zu dem Land aufzubauen – zum Beispiel über eine Kooperation mit einem Verein, sagte Cramer.

Tourismus
Türkei: Fernost Ziel neuer Tourismus-Strategie

Ankara (nex) – Um ihre Abhängigkeit vom sehr volatilen und unberechenbaren deutschen Tourismusmarkt mit seinen Boykotten und Drohungen zu reduzieren, hat die Türkei begonnen, neue Strategien zu entwickeln, um die riesigen Märkte im fernen Osten zu erschließen. Die Türkei beabsichtigt als Teil ihrer Strategie, eines der Top-3-Tourismusziele zu werden und neue Märkte in den Ländern des Fernen Ostens zu erschließen. Dies gab der türkische Kultur- und Tourismusminister Numan Kurtulmus am gestrigen Donnerstag bekannt. „Wir legen drei wichtige Strategien fest. Eine davon ist die Erschließung neuer Märkte in Ländern des Fernen Ostens wie China, Indien, Südkorea, Japan, Indonesien und Malaysia“, erklärte Kurtulmus gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.

Die fernöstlichen Länder habe man im Tourismus „längst vergessen“, und die Türkei strebe danach, „neue Türen zu öffnen“, so der Minister weiter.

„In Indien gibt es eine Bevölkerung von 350 Millionen Bürgern, die eine enorme Macht mit einer wachsenden, großen Kaufkraft darstellt“, betonte er und ergänzte: „In China gibt es mehr als 300 Millionen Einwohner, die der Mittelschicht angehören. Deshalb werden wir unsere Beziehungen zu diesen Ländern verbessern.“ Kurtulmus erinnerte auch daran, dass China die Türkei für das Jahr 2018 zum Tourismusland erklärt habe und im Rahmen dessen 50 Veranstaltungen durchführen werde. “Wir hoffen, dass die Zahl chinesischer Touristen in den nächsten Jahren steigen wird”, sagte der türkische Außenminister Cavusoglu bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi im August. Man hoffe, dass drei Millionen der hundert Millionen Chinesen, die jährlich ins Ausland reisen, die Türkei besuchen werden. Als Teil der neuen Strategie strebe sein Land auch den Eintritt in den Tourismusmarkt an, indem es verschiedene Kreuzfahrtpakete mit Aserbaidschan, Armenien, Iran, Zypern und Griechenland lanciere, so der Minister weiter.

Die Türkei befindet sich derzeit laut Kurtulmus in der Tourismusbranche weltweit auf Platz  sechs. Die Leistung des Landes könnte es aber, unterstrich er, in den kommenden zehn Jahren auf die Top-3-Liste der Tourismusziele hieven.

Zum Thema

– Tourismus – China erklärt Türkei zu “Tourismusland 2018”

Während deutsche Medien und Politiker durch Boykottaufrufe türkischer Tourismusgebiete, die sich traditionell in den Händen der Opposition befinden, Erdogan weiter stärken, hat China die Türkei zum „Tourismusland 2018“ erklärt.

China erklärt Türkei zu „Tourismusland 2018“

Düsseldorf
NRW-Landtag will Immunität eines AfD-Politikers aufheben

Düsseldorf (ots) – Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Andreas Keith, soll seine Immunität verlieren. Darüber berät der Rechtsausschuss des nordrhein-westfälische Landtags in der kommenden Woche im nicht öffentlichen Teil der Sitzung. Keith selbst hat der Aufhebung bereits zugestimmt. Hintergrund sei ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Bochum aus dem vergangenen Jahr, wie der AfD-Politikers der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ bestätigte. Nach einer Demonstration durch die Bochumer Innenstadt im Oktober 2015 hatte das Amtsgericht Bochum zwei Mitglieder des NRW-Landesvorstandes der AfD zu Geldstrafen verurteilt. Nach Überzeugung der Richterin haben Andreas Keith und Martin Renner gegen das Versammlungsgesetz verstoßen, weil sie die Demo nicht angemeldet hatten. „Ich habe an dieser Demo gar nicht teilgenommen“, sagt Keith, der Berufung gegen das Urteil eingelegt hatte und inzwischen in den Landtag eingezogen ist.

Fußball International
Dortmund-Star Nuri Şahin tritt aus türkischer Nationalmannschaft zurück

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Dortmund (nex) – Nach über 100 Spielen für die verschiedenen Altersklassen der türkischen Nationalmannschaft erklärte BVB-Star Nuri Şahin seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. In den sozialen Netzwerken teilte der 29-Jährige Mittelfeldspieler der Öffentlichkeit seine Entscheidung in einem ausführlichen Statement mit. https://www.instagram.com/p/BbADIABlmm_/ Seit er mit dem Fußball begonnen hat, sei es sein großer Traum gewesen, das Nationalmannschaftstrikot mit dem Halbmond und dem Stern, tragen zu dürfen, schrieb der gebürtige Lüdenscheider in einer Mitteilung in dn sozialen Netzwerken. Er sei sehr dankbar, dass er sich seinen Traum von der Nationalelf der Türkei erfüllen konnte, nun sei es aber an der Zeit, der Jugend den Vortritt zu lassen. „Fast 100 Mal habe ich das Trikot der Türkei, meiner Heimat, in verschiedenen Altersklassen tragen dürfen und jede einzelne Minute auf dem Spielfeld hat mich mit großem Stolz erfüllt“, so Şahin. Seit 2005 spielt der BVB-Star für die türkische Nationalmannschaft und absolvierte seitdem 52 Länderspiele.      

Flüchtlingspolitik
Umfrage: Fast 75 Prozent der Syrer in der Türkei wünschen Einbürgerung

Istanbul (nex) – Die Mehrheit der vom Bürgerkrieg in die Türkei geflüchteten Syrer scheinen sich in ihrer neuen Heimat wohl zu fühlen. Laut einer heute veröffentlichten Studie wünschen fast 75 Prozent von ihnen eine Einbürgerung.

Die von den Vereinten Nationen in Auftrag gegebene und von der Istanbul Policy Center sowie Human Development Foundation durchgeführte Umfrage ergab des Weiteren, dass etwa 52 Prozent der Befragten dem Satz „Ich möchte, dass meine Kinder weiterhin in der Türkei leben“, zustimmten. Dieselbe Prozentzahl wünschte auch sich und seiner Familie „eine Zukunft in der Türkei“.

Für die Datenerhebung habe man in zehn türkischen Städten, in denen 79 Prozent der syrischen Migranten leben, rund 1.300 Personen persönlich befragt.

In Istanbul, Izmir, Bursa, Adana, Mersin, Kilis, Gaziantep, Mardin und Şanlıurfa sprachen die Forscher mit insgesamt 1.282 Syrern.

Der Studie zufolge gehen in der Türkei derzeit rund 650.000 Syrer arbeiten, was etwa 31 Prozent der Gesamtzahl aller Flüchtlinge dort entspricht. Ein Großteil dieser Beschäftigten sei jedoch nicht registriert. Laut einer früheren Bekanntgabe des türkischen Arbeitsministeriums liegt die Zahl der offiziellen Arbeitserlaubnisse zwischen 10.000 und 15.000. Während 17 Prozent der Befragten angaben, bei einem türkischen Arbeitgeber beschäftigt zu sein, teilten fünf Prozent mit, für einen Syrer zu arbeiten. 15 Prozent gaben an, selbstständig zu sein. 49 Prozent der Syrer betrachten sich laut der Studie als Teil der türkischen Gesellschaft und etwa die Hälfte der Befragten sagte, bei der Integration Schwierigkeiten zu haben. Des Weiteren stimmten 44 Prozent der Befragten dem Satz, „Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich keineswegs in ein europäisches Land ziehen“ zu, während 42 Prozent bei gegebener Möglichkeit nach Europa gehen würden.

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– Flüchtlingslösungen – Weltbank: Türkei beherbergt mehr Flüchtlinge als jedes andere Land

Die Weltbank gab am gestrigen Mittwoch den Beginn eines internationalen Projekts bekannt: Mehr als 50 Bildungseinrichtungen – vor allem für syrische Flüchtlinge – sollen in den südlichen Provinzen der Türkei gebaut werden.

Weltbank: Türkei beherbergt mehr Flüchtlinge als jedes andere Land

Kampf gegen Terror
Türkei: Mindestens 31 PKK-Terroristen bei Anti-Terror-Operationen getötet

Ankara (nex) – Nachdem bei Kämpfen zwischen türkischen Sicherheitskräften und Kämpfern der Terrormiliz PKK heute Morgen sechs Soldaten und zwei kurdische Dorfschützer ums Leben kamen, sind bei darauffolgenden großangelegten Operationen türkischer Streitkräfte mindestens 31 PKK-Kämpfer getötet worden. Das gab das türkische Innenministerium heute Nachmittag bekannt.

19 Terroristen seien im Landkreis Semdinli der südosttürkischen Provinz Hakkari und neun im LandkreisNazimiye der Provinz Tunceli getötet worden. In der Provinz Sirnak hätten Sicherheitskräfte drei weitere Terroristen ausgeschaltet, heißt es weiter in der Mitteilung des Innenministeriums.

Einem Statement der türkischen Streitkräfte zufolge seien die 19 Terroristen in Semdinli getötet worden, als sie versucht hätten, in den Irak zu fliehen. Die 1978 gegründete PKK hatte seit den 1980-er Jahren gegen die Türkei für die Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates gekämpft. Später änderte sie ihr Ziel und verlangt seitdem die Autonomie der überwiegend von Kurden bewohnten Regionen der Türkei. Die von den USA, der Türkei und Deutschland als Terrororganisation eingestufte PKK nahm im Juli 2015 ihren 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat wieder auf. Seitdem sind Tausende Menschen bei PKK-Anschlägen in der Türkei gestorben.

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