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Bis zu einer Million, etwa sieben Prozent der muslimischen Bevölkerung in der chinesischen Region Xinjiang, sind nach Experten der Vereinten Nationen jetzt in einem sich erweiternden Netzwerk von „politischen Umerziehungslagern“ eingesperrt. Der volle Umfang des Internierungssystems war lange Zeit deswegen im Dunkel, weil viele Uiguren sich fürchteten auszusagen
Menschenrechtsorganisationen berichten über Folter und massiver Gewalt gegenüber den Inhaftierten. Nachdem China die Existenz dieser Lager zunächst lange Zeit leugnete, gab man sie dann doch zu, betonte aber, dass dies Lagerstätten seien, in denen „berufliche Bildung erworben, die chinesische Sprache erlernt und zu Extremismus neigende Personen durch Umerziehung wieder in die Gesellschaft eingegliedert“ würden.
Die Demoteilnehmer in Nürnberg wollten mit der heutigen Aktion auf das Leiden der Uiguren aufmerksam machen und forderten Politiker und Medien auf, das Thema auf die Agenda zu setzen.
„Das Leiden und die Verfolgung der Uiguren in Xinjiang darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir dürfen uns nicht nur von wirtschaftlichen Interessen leiten lassen und Pekings massive Menschenrechtsverletzungen ignorieren“, so Demoteilnehmer Halil Ertem, Gründer und Bundesgeneralsekretär der Partei AD-Demokraten.
Wie hat Ihre Familie reagiert, als Sie erwähnt haben, Pilot zu werden?
Zabeli: Wie jedes Kind, das einen bestimmten Berufswunsch hat, war mein Wunsch schon immer, dass ich eines Tages Uniform tragen und meinem Vaterland dienen möchte. Der Wunsch Pilot zu werden, entstand während meiner Ausbildung in der Militärakademie, als ich die verschiedenen Bereiche durchlief. Dazu gehörte auch der Bereich der Pilotenausbildung. Ich fing an mich zu informieren und habe viele Bücher zu diesem Thema gelesen. Es war zwar ein schwieriger Weg, mit vielen Herausforderungen, doch es hat sich gelohnt und nun bin ich der erste Hubschrauberpilot der Kosovo-Armee.
Während des Kosovo-Krieges haben Sie Ihren Vater und Ihren Bruder verloren, aber Sie haben nicht aufgegeben und haben Ihre Ausbildung fortgesetzt. Was ist Ihre Botschaft an die kosovarische Jugend?
Zabeli: Zuerst bin ich stolz, dass ich ein Kind und ein Bruder von Veteranen des Kosovo-Krieges bin, die für die Freiheit des Kosovo das höchste Gut, nämlich ihr Leben, gegeben haben. Immer wenn ich im Leben vor großen Schwierigkeiten stand, dachte ich an meinen Vater, meinen Bruder und alle anderen Märtyrer, die für die Freiheit des Kosovo gefallen sind. Das machte mich stärker und stolzer und ich habe nie aufgegeben bis zu dem Moment, wo ich jetzt stehe.
Für die Jugend im Kosovo habe ich einen Aufruf: Egal in welche Schwierigkeiten Ihr geraten werdet, gebt nie auf, verliert nie Euer Selbstvertrauen. Glaubt an Euch und vergesst nie Euer Ziel, so werdet Ihr erfolgreich sein. Die Jugend des Kosovo sollte ihre Bildung als Ziel setzen und nicht vernachlässigen. Ihnen muss bewusst sein, dass sie in der Zukunft die Entscheidungsträger des Kosovo sein werden.
Sind Sie als Hubschrauberpilot schon über das Kosovo geflogen?
Zabeli: Nein noch nicht, aber ich kann kaum den Tag erwarten, über den Kosovo zu fliegen und meinem Land als Pilot zu dienen.
Die kosovarische Regierung betont, dass die geplante neue Nationalarmee multiethnisch sei, und keine Minderheit des Kosovo etwas zu befürchten hätte. Haben Sie auch nichtalbanische Kameraden in den Streitkräften und wie sind die Beziehungen untereinander?
Zabeli: Ich hatte die Gelegenheit, Kameraden von verschiedenen Minderheiten zu haben, darunter auch Serben, die Teil der Armee sind. Die Beziehungen zwischen uns waren sowohl beruflich als auch im Alltag gut. Sie wissen, dass ihnen nicht Unrecht geschehen wird, nur weil sie keine Albaner sind. Der Kosovo ist ein Vielvölkerstaat. Die Sterne auf unserer Fahne repräsentieren die verschiedenen Ethnien unseres jungen Staates.
Herr Zabeli, wir bedanken uns für das Gespräch.
© NEX24
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Berlin (nex) – Die AfD lehnt die von der großen Koalition geplanten Moscheesteuer ab. Dazu der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Volker Münz: „Eine Gleichstellung von Kirchen und Islamverbänden kann es nicht geben. Ein Einzug von Mitgliedsbeiträgen durch die Finanzämter analog zur Kirchensteuer setzt voraus, dass islamische Verbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt werden. Dies scheitert aber an dem Fehlen hinreichend zentraler Strukturen und am Widerspruch der islamischen Lehre und Glaubenspraxis, insbesondere der Scharia, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung unseres Landes. Die Moscheegemeinden sollten sich durch Spenden ihrer Mitglieder finanzieren. Eine Finanzierung aus dem Ausland – insbesondere der Prediger – sollte wie in Österreich verboten werden.“ Der „Einfluss ausländischer Staaten auf Muslime in Deutschland“ soll reduziert werden, deswegen will die große Koalition eine Moscheesteuer einführen. Ziel sei es, dass sich „der Islam in Deutschland von der Einflussnahme ausländischer Staaten emanzipiert und eine stärkere Inlandsorientierung gewinnt“. sagte der stellvertretende Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) der „Welt“. Die Moscheesteuer würde es Muslime erlauben, auf eigenen Füßen zu stehen. Auch Politiker der SPD sprachen sich für diesen Schritt aus. Dadurch ließe sich die Gefahr von Radikalisierungen verringern. „Das Ziel muss eine eigenständige Finanzierung sein, um die Unabhängigkeit der Moscheegemeinden zu gewährleisten“, sagte CDU-Politiker Michael Frieser der „Welt“. Eine solche Steuer würde laut Frieser auch für mehr Transparenz sorgen. Er forderte zudem eine Video-Veröffentlichung der Predigten. „Imame sollten ihre Predigten ins Internet stellen, damit wir den Tendenzen der Radikalisierung besser entgegenwirken können“, sagte Frieser.

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