Hip-Hop
Türkei: En Derin arbeitet mit US-Rap-Legende RBX zusammen
Türkei
Türkischer Pikachu meldet sich zu Wort
Türkischer Pikachu in den Weltmedien
Die New York Post titelte: „Als Pikachu verkleideter Demonstrant schließt sich Massendemonstrationen in der Türkei wegen der Verhaftung von Imamoglu an“. Washington Post; „Beobachten Sie, wie ein Demonstrant im aufblasbaren Pikachu-Kostüm vor der türkischen Polizei flieht“, Indian Today: „Pikachu schließt sich Anti-Erdogan-Protesten in der Türkei an und entkommt der Polizei“ The Daily Guardian; „Pikachu schließt sich dem Protest an“Este video de Pikachu evadiendo a la policía de Turquía en plena protesta.pic.twitter.com/8sVremI4IC
— ANGIE ACOSTA (@angieacostam_) March 27, 2025
Gastkommentar
Kommentar: Imamoglu und das Chaos namens CHP
Was war passiert?
Schon seit Jahren murmelten nicht nur Gegner, sondern eigene CHP -Parteigenossen von Ekrem Imamoglu, dass ein Netzwerk von Buddies und Imamoglu selbst die Stadtkasse von Istanbul plündert und das in einem nie gekannten Ausmaß. Insbesondere die Informationen und Zeugen der eigenen Partei CHP wurden dann Imamoglu und seinem Netzwerk zum Verhängnis. Videoaufnahmen mit regelrechten Türmen aus Banknoten, Rechnungen für Autoleasings von 50.000€ pro Monat und pro Auto (!) und sogar der Verkauf von persönlichen Daten der Istanbuler an eine Datamining-Firma in UK waren Anlaß genug für eine Anklage und letztendlich für den U-Haft von Imamoglu und 50 seiner engsten Buddies. Ach ja, ich muss erwähnen, dass sein Uniabschluss kurz davor aberkannt wurde. Denn um der erwarteten Strafverfolgung zu entgehen, diktierte dieser Mann seiner CHP Parteiführung sage und schreibe 3.5 Jahre vor der nächsten Wahl, ihn als Präsidentschaftskandidaten der CHP aufzustellen – in der Hoffnung, dadurch sich den Strafbehörden zu entziehen. Dumm nur, dass man für eine Präsidentschaftskandidatur einen Uni-Abschluss benötigt, den die CHP selbst in der Verfassung verankern ließ. Und die Gerüchte, dass zwar sein Uni-Abschluss in englischsprachiger BWL an der Uni Istanbul korrekt ist, aber seine Zugang zu dieser Uni erkauft und mit falschen Belegen belegt wurde, bewahrheiteten sich und führten zu der Aberkennung des Uni-Abschlusses. Somit steht dieser billige Camorra-Verschnitt eines Mafia-Paten vor einem Scherbenhaufen seiner dreisten und skrupellosen Machenschaften. Und was macht die von Atatürk gegründete CHP? Man macht Jagd auf die eigenen „Maulwürfe“ und „Nestbeschmutzer“ die als Zeugen der Staatsanwaltschaft auftraten und ruft als Hauptoppositionspartei zum Strassenkampf auf. Der aktuelle CHP Vorsitzende jammert erst bei CNN, dann beim BBC und aktuell bei der Deutschen Welle über die unzureichende Solidarität des Westens und ruft zum Eingreifen der „befreundeten Staaten“ auf – ein einmaliger Vorgang in der skandalreichen türkischen Politik. Die Weltpolitik hat aktuell andere Sorgen als einen fragwürdigen und korrupten Istanbuler OB zu retten – einzige Ausnahme: Deutschland Die hiesigen Medien und Politik haben wieder ihr Lieblingsthema „der böse Erdogan“ und einige der sog. „Analysen“ von irgendwelchen möchtegern-Türkei Experten ist so hanebüchen, dass man nur noch über soviel Ahnungslosigkeit den Kopf schütteln kann. Eigene Cumex-Skandale mit einem Schaden von zig Milliarden € oder Stuttgart 21 (was vor 4 Jahren fertig sein sollte und immer noch gebaut und anstatt 2 Mrd. € auf knapp 12 Mrd. € kosten soll) werden wie BER, und andere fragwürdige Großprojekte achselzuckend hingenommen. Aber hey, wenn die USA sich in den deutschen Wahlkamp einmischt, jammert man rum aber insbesondere SPD, Grüne, Linke können und dürfen aktiv sich in die Geschehnisse anderer Länder einmischen.Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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Yücel: „Der gesunde Menschenverstand würde sich daher zuerst fragen: was hätte Erdoğan bei diesem Chaos davon, gegen einen İmamoğlu vorzugehen? Wohlgemerkt: gegen den schwächeren der beiden möglichen CHP-Kandidaten?“
Imamoglu-Verhaftung: Was hätte Erdogan von diesem Chaos?
US-Zölle
Marktreaktion zu US-Zöllen auf europäische Autos
Howard Woodward, Portfolio Manager bei T. Rowe Price
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– USA – Trump kündigt Mega-Zölle an: Auch deutsche Autos betroffen
US-Präsident Donald Trump hat offiziell die Einführung von Zöllen in Höhe von 25 % auf alle nicht in den Vereinigten Staaten hergestellten Fahrzeuge bestätigt
Trump kündigt Mega-Zölle an: Auch deutsche Autos betroffen
Gastkommentar
Imamoglu-Verhaftung: Was hätte Erdogan von diesem Chaos?
Kılıçdaroğlu bereitet sein Comeback vor
Derweil bereitet Kemal Kılıçdaroğlu sein Comeback vor, würde eine etwaige Annullierung des 38. Parteitags doch automatisch seine damalige Abwahl unwirksam machen, der anvisierte neue Parteitag obsolet und somit das Duo entmachtet. Für einen komplett Außenstehenden sind manche Namen nichtssagend, gibt es sehr verwirrende Details, ist der Bezug aufgrund der europäischen Berichterstattung wohl lediglich auf İmamoğlus „unrechtsstaatliche“ Inhaftierung beschränkt. Aber, im Detail und Umfang betrachtet, befindet sich die CHP seit dem 38. Parteitag in einem geradezu jämmerlichen Zustand, hat sich die Partei über Wochen in gegenseitigen Intrigen, Macht- und Ränkespielen teils öffentlich, teils im Verborgenen selbst aufgerieben.Delegierte und Mitglieder gehen gegen CHP vor
Wenngleich gegenwärtig Stärke und Einheit suggeriert wird, so finden sich immer mehr Delegierte und Mitglieder ein, die gegen die eigene Partei in sozialen Medien, TV und Rundfunk schießen, deren großer Teil sogar juristisch vorgeht, Anzeige erstattet oder sich als Zeuge, gar ins Zeugenschutzprogramm begibt und zur Verfügung stellt.Was hätte Erdoğan von diesem Chaos?
Der gesunde Menschenverstand würde sich daher zuerst fragen: was hätte Erdoğan bei diesem Chaos davon, gegen einen İmamoğlu vorzugehen? Wohlgemerkt: gegen den schwächeren der beiden möglichen CHP-Kandidaten? Mit Blick auf eine Wahl, die erst in 3,5 Jahren ansteht. Mit dem Ergebnis, dass die so heillos zerstrittene Partei zunächst einmal die Reihen geschlossen hat. Selbst Kılıçdaroğlu vergießt fleißig Krokodilstränen um İmamoğlu. Zudem wirkt die Spitze der Partei, allen voran Özgür Özel, getrieben zu werden, von den vergangenen und aktuellen Geschehnissen, schießt er doch derzeit nicht nur im Inland, sondern und vor allem auch im Ausland gegen Erdoğan. Und nicht nur das: er ruft zu einem generalstabsmäßig geplanten Boykott gegen türkische Konzerne, Unternehmen und Medien auf, die angeblich für Erdoğan arbeiten würden – wohlgemerkt, eine sozialistische Partei, die sich vorrangig um Arbeiterklassen bemüht zeigt, die in diesen Konzernen, Unternehmen selbst beschäftigt sind. Am nächsten Tag wird dann die Boykott-Liste in einer Kehrtwende wieder drastisch verkürzt, als wäre es reine Makulatur. Dann wirft Özel während einer Standpauke dem Wirtschaftsminister Mehmet Şimşek vor, diesen Putsch mitfinanziert und dabei Milliarden von Steuergeldern verpulvert zu haben, wirft dem türkischen Nachrichtendienst MIT während der Dauerkundgebung vor der Istanbuler Parteizentrale vor, diesen Machtkampf gegen die CHP zu unterstützen, während gewaltbereite Gruppierungen der Linken und kommunistischen Szene von den Reden und Handlungen zahlreicher CHP-Abgeordneter aufgewiegelt, Polizei und Hundertschaften mit Pflastersteinen, Säure, Äxten und Messern attackieren und städtisches Eigentum beschädigen. Wenn man Erdoğan für skrupellos hält, dann doch bitte nicht auch noch für dämlich. Sein Wirtschaftsminister hatte es doch in mühseliger Arbeit gerade geschafft, dass sich die Währung stabilisiert, die Inflation langsam sinkt. Die Wirtschaft brummt, trotz der noch gegenwärtig hohen Inflation, auch weil an allen Stellgliedern fein justiert vorgegangen wird, um das labile Gefüge aufrechtzuerhalten, wenn nicht gar positiver zu stimmen und die Stimmung im Land zu verbessern, wovon er am meisten ja nötig hat. Und mittendrin soll Erdoğan einen schwachen İmamoğlu absägen, 3,5 Jahre vor der eigentlichen offiziellen Präsidentschaftswahl, und dabei das labile Gefüge der Wirtschaft riskieren?İmamoğlus Inhaftierung ist aller Wahrscheinlichkeit Folge eines innerparteilichen Machtkampfes der CHP
İmamoğlus Inhaftierung ist aller Wahrscheinlichkeit Folge eines innerparteilichen Machtkampfes der CHP, aus dessen Dynamik heraus ausgerechnet eigene Delegierte, Bürgermeister und womöglich auch Abgeordnete, eigenständig und im freien Willen Anzeigen und Beweismittel den Strafverfolgungsbehörden lieferten, ja deshalb seither die Annullierung des 38. Parteitags anstrengten. Da stellt sich automatisch die Frage: welche Theorie würde hier wohl eher zutreffen? Özgür Özel scheint kopflos zu wirken, zumal er auch noch fahrlässig genau das bedient, worüber die türkische Bevölkerung nach den Balkankriegen und dem Ersten Weltkrieg nicht wirklich hinweggekommen ist: nach dem Zusammenbruch der osmanischen Regierung wurde 1920 der Vertrag von Sèvres unterzeichnet. Dieser Vertrag teilte einen Großteil des Gebiets der heutigen Türkei unter den Entente-Mächten auf. Das Trauma des Vertrags von Sèvres wird just von Özel wiedererweckt, bedient er doch dies, in dem er sich in CNN und BBC über den türkischen Staat beschwert, ja sogar scharf angeht, dem britischen Premier die Leviten liest und seine Vertreter im Ausland einstimmt. Özgür Özel mobilisiert seine Parteiableger im Ausland, damit diese im Ausland Demonstrationen organisieren, die politischen Akteure dieser Länder um Aufmerksamkeit und um Intervention bitten und somit direkt in die Politik und damit dem Volkswillen eingreifen. Die Frage lautet daher: was treibt Özel eigentlich tatsächlich an, genau das zu tun, was die türkische Bevölkerung so gar nicht abhaben kann?Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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– Türkei – CHP-Politiker haben Ekrem Imamoğlu wegen Korruption angezeigt
Ein in den Medien im vergangenen Jahr breit diskutiertes Thema war der Vorwurf, Delegierte des Kongresses und des Großen Parteitags der Republikanischen Volkspartei (CHP), seien von Oberbürgermeister Ekrem Imamoğlu und seinem engsten Kreis bestochen worden.
CHP-Politiker haben Ekrem Imamoğlu wegen Korruption angezeigt
Frankfurt
Traditionelles Iftar-Essen im Altenhilfezentrum
Vor Beginn des offiziellen Teils dieses Essens begrüßte Ministerin Hofmann die betreuten Senioren und unterhielt sich mit ihnen und den teilnehmenden Gästen. Das Iftar-Programm begann mit einer Koran-Rezitation durch den Ditib-Höchst-Geistlichen Ramazan Şengün. Anschließend begrüßte der Leiter des Victor-Gollancz-Hauses, Martin Crede, alle Gäste und Bewohner.
Ministerin Hofmann betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und lobte das Victor-Gollancz-Haus als Vorbild für gelebte Integration. Ministerin Hofmann, die ihr Amt im Januar 2024 übernommen hat, setzt sich seither intensiv für die Förderung interkultureller Projekte in Hessen ein.
Die Ministerin erklärte, dass diese und ähnliche Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden, zur interkulturellen Kommunikation und zum interreligiösen Dialog leisten. Sie wies darauf hin, dass viele Bereiche, einschließlich des Dienstleistungssektors, ohne Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund stark beeinträchtigt wären.
Nach dem offiziellen Teil wurde den Gästen ein vielfältiges Menü serviert, das u.a. aus traditionellen türkischen Speisen wie Linsensuppe, gefüllte Paprika und Baklava bestand. Besonders hervorzuheben ist dabei die Küche des Hauses, die großen Wert auf Halal-Zubereitung legt und somit den Bedürfnissen der muslimischen Bewohner gerecht wird.
Was macht dieses interkulturelle Altenhilfezentrum so besonders?
Das Victor-Gollancz-Haus in Frankfurt am Main setzt Maßstäbe in der kultursensiblen Altenpflege. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2004 bietet es älteren Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion ein Zuhause, in dem sie ihre ganz individuellen Lebensgewohnheiten fortführen können. Die Menschen werden mit ihren kulturellen und religiösen Bedürfnissen respektiert und integriert. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, dass Bewohner ihre Muttersprache sprechen, ihre Religion praktizieren und vertraute Speisen genießen können. Neben einem muslimischen Gebetsraum steht auch ein „Raum der Stille“ für christliche Bewohner zur Verfügung. Gerade solche Einrichtungen unterstreichen ein harmonisches Miteinander der Kulturen besonders . In Deutschland wächst die Zahl älterer Muslime, die nach einem erfüllten Leben in der Fremde auch im Alter ihre vertrauten kulturellen und religiösen Gewohnheiten beibehalten möchten. Dieser Wunsch kollidiert allerdings oft mit den bestehenden Strukturen der Pflegeeinrichtungen, die nicht immer auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe ausgerichtet sind. Die Herausforderung besteht heute darin, Pflegeangebote zu schaffen, die beispielsweise Halal-Ernährung, Gebetsräume oder die Berücksichtigung religiöser Feiertage integrieren.Altenhilfezentren dieser Art sind noch sehr rar
Es gibt in Deutschland bisher nur eine sehr begrenzte Anzahl an Pflegeeinrichtungen, die sich speziell auf die Bedürfnisse muslimischer Seniorinnen und Senioren ausgerichtet haben. Genaue Zahlen variieren je nach Quelle, aber laut Studien und Berichten sprechen wir bundesweit von einigen wenigen Einrichtungen, die einen kultursensiblen Pflege Ansatz verfolgen (also auf Sprache, Essen, religiöse Praktiken eingehen) oder sogar eigene Wohnbereiche für muslimische Senioren anbieten. Die meisten Pflegeheime sind jedoch nicht systematisch darauf vorbereitet, weshalb viele muslimische Familien ihre Angehörigen noch immer möglichst lange selbst versorgen, was mit steigendem Pflegebedarf jedoch zunehmend schwieriger wird. Auch wenn einige Einrichtungen bereits begonnen haben, ihre Angebote entsprechend anzupassen, bleibt noch viel zu tun, um eine flächendeckende, kultursensible Pflege sicherzustellen.
Rümeysa Özturk
USA: Türkische Studentin von maskierten Männern abgeführt
Wer ist Rümeysa Öztürk?
Rümeysa Özturk war mit einem gültigen F-1-Visum für ein Doktorandenprogramm an der Tufts University eingeschrieben, das es internationalen Studenten ermöglicht, ein akademisches Vollzeitstudium zu absolvieren, so Khanbabai. Özturk war eine von vier Studenten, die im vergangenen März in der Zeitung The Tufts Daily einen Meinungsartikel verfassten, in dem sie die Reaktion der Universität auf die Verabschiedung von Resolutionen durch den Senat der Studentengewerkschaft kritisierten, in denen Tufts aufgefordert wurde, „den palästinensischen Völkermord anzuerkennen“, seine Investitionen offenzulegen und sich von Unternehmen mit direkten oder indirekten Verbindungen zu Israel zu trennen.Every Jewish American should be standing up and saying NO to this.
Rumeysa Ozturk, a Muslim Turkish national and doctoral student, was arrested by unidentified ICE agents while walking to meet friends. Her whereabouts are unknown. Her only “crime”? Participating in a protest—… pic.twitter.com/6qHaZrcLG9 — Brian Krassenstein (@krassenstein) March 27, 2025
Ukraine-Krieg
Selenskyj: „Putin wird bald sterben, das ist eine Tatsache“
Weltweite Reaktionen und Spekulationen
Selenskyjs unverblümte Prognose löste gemischte Reaktionen aus. In Kiew äußerten einige ukrainische Beamte und Bürger vorsichtige Hoffnung und sahen in Putins möglichem Rückzug einen Wendepunkt. „Wenn er weg ist, könnte das von ihm aufgebaute System zusammenbrechen“, sagte Oleksiy Haran, ein politischer Analyst in der Ukraine. Andere warnten jedoch davor, dass die russische Machtstruktur über Putin hinaus fortbestehen könnte, da Nachfolger der harten Linie bereit stünden. International sorgte die Erklärung für Aufsehen, aber kaum für einen offiziellen Kommentar. Der französische Präsident Emmanuel Macron, der sich am Mittwoch mit Selenskyj in Paris traf, ging nicht direkt auf Putins Gesundheit ein. Stattdessen konzentrierte sich Macron auf die Notwendigkeit europäischer Einigkeit und verstärkter Militärhilfe für die Ukraine und warnte, dass jede Verletzung der Waffenstillstandsbedingungen durch Russland die EU-Truppen in einen direkten Konflikt hineinziehen könnte. Der Kreml wies Selenskyjs Behauptungen erwartungsgemäß zurück. Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Äußerungen als „einen weiteren verzweifelten Versuch, von den Verlusten der Ukraine auf dem Schlachtfeld abzulenken“, und betonte, Putin sei bei robuster Gesundheit und habe weiterhin das volle Kommando. Doch die reduzierten öffentlichen Auftritte des russischen Staatschefs – zuletzt eine zweiwöchige Abwesenheit im November 2024 – haben die Spekulationen nur angeheizt.Zelensky: Putin fears losing his power. He will die soon. I’m younger than Putin. Bet on me.
Today Russia attacked civilian infrastructure, not energy. Russia lost control over the Black Sea and needs ceasefire there. 0/ pic.twitter.com/cXnhglVSQA — Tymofiy Mylovanov (@Mylovanov) March 26, 2025
USA
Trump kündigt Mega-Zölle an: Auch deutsche Autos betroffen
Zölle auch auf Motoren und Getriebe
Trump unterzeichnete eine Exekutiverklärung, um die Politik zu formalisieren, die sich auch auf bestimmte Autoteile, einschließlich Motoren, Getriebe und elektrische Komponenten, erstreckt. Das Weiße Haus schätzt, dass die Zölle jährliche Einnahmen in Höhe von über 100 Milliarden Dollar generieren werden, die laut Trump zum Abbau der Staatsschulden und zur Finanzierung von Steuersenkungen verwendet werden sollen.Trade Expansion Act
Die Entscheidung stützt sich auf Trumps langjähriges Versprechen, das amerikanische verarbeitende Gewerbe wiederzubeleben, einen Eckpfeiler seiner Wirtschaftsagenda. Unter Berufung auf nationale Sicherheitsbedenken gemäß Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962 argumentiert die Regierung, dass die Abhängigkeit von ausländischen Fahrzeugen und Teilen die US-Autoindustrie, die einst ein globales Kraftzentrum war, geschwächt hat. „Unsere Autoindustrie war das Arsenal der Demokratie im Zweiten Weltkrieg“, sagte Peter Navarro, Senior Counselor für Handel im Weißen Haus, und griff damit Trumps Rhetorik auf. „Jetzt sind wir zu einem Fließband für ausländische Teile geworden, und das ist eine Bedrohung, die wir beseitigen müssen.“Industrie und globale Reaktion
Die Zölle, die zu dem bestehenden Basissatz von 2,5 % auf Automobilimporte hinzukommen, sind geeignet, eine hoch integrierte globale Lieferkette zu stören. Im Jahr 2024 wird fast die Hälfte der 16 Millionen in den USA verkauften Fahrzeuge importiert, wobei Mexiko, Japan, Südkorea, Kanada und Deutschland die wichtigsten Lieferanten sind. Selbst im Inland montierte Fahrzeuge sind oft auf Teile aus dem Ausland angewiesen, was bedeutet, dass amerikanische Autohersteller wie Ford, General Motors und Stellantis neben ihren ausländischen Konkurrenten mit höheren Kosten konfrontiert werden könnten.Branchenexperten warnen vor erheblichen Preissteigerungen
Branchenexperten warnen vor erheblichen Preissteigerungen für die Verbraucher. Schätzungen zufolge könnten die Zölle die Kosten für importierte Fahrzeuge je nach Modell um 4.000 bis 12.000 Dollar erhöhen, was sich auch auf in den USA hergestellte Fahrzeuge auswirken dürfte. „Man kann Lieferketten nicht über Nacht verlagern“, sagte John Bozzella, Präsident der Alliance for Automotive Innovation, die große Automobilhersteller vertritt. „Dies wird die Kosten für die Käufer erhöhen, bevor es Arbeitsplätze zurückbringt – wenn es überhaupt welche gibt.Ausländische Staatsoberhäupter verurteilten den Schritt umgehend
Der kanadische Premierminister Mark Carney nannte es einen „direkten Angriff“ auf die kanadischen Arbeitnehmer und deutete Vergeltungsmaßnahmen an. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, bezeichnete die Zölle als „schlecht für die Unternehmen und noch schlechter für die Verbraucher“, während der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck eine einheitliche Antwort der EU forderte. Japans Premierminister Shigeru Ishiba sagte, Tokio werde „alle Optionen auf dem Tisch“ haben, während die Aktien japanischer Autohersteller wie Toyota und Honda stark fielen.Uneinheitliche Reaktion im Inland
Innerhalb der USA sind die Reaktionen polarisiert. Die United Auto Workers (UAW) lobte die Zölle und ihr Präsident Shawn Fain nannte sie „einen wichtigen Schritt zur Beendigung der Freihandelskatastrophe, die die Arbeiterklasse am Boden zerstört hat“. Fain sagte Tausende von neuen Arbeitsplätzen voraus, da die Autohersteller ihre Produktion in die USA verlagern. Handelsgruppen wie Autos Drive America, die ausländische Hersteller mit Niederlassungen in den USA vertreten, warnten jedoch vor „höheren Preisen, weniger Optionen und weniger Arbeitsplätzen“ als Folge.Aktien von General Motors, Ford und Tesla fielen
An der Wall Street spiegelte sich die Unsicherheit wider: Die Aktien von General Motors, Ford und Tesla fielen im nachbörslichen Handel am Mittwoch. Die Analysten von Wedbush Securities bezeichneten die Zölle als „orkanartigen Gegenwind“ für die Branche, spekulierten aber, dass die Politik im Rahmen der allgemeinen Handelsverhandlungen nachgeben könnte. Breiterer Handelskrieg droht Die Autozölle kommen vor dem von Trump selbst ausgerufenen „Tag der Befreiung“ am 2. April, an dem er weitere „Gegenzölle“ auf Länder mit Handelsungleichgewichten oder einer von ihm als unfair empfundenen Politik einführen will. Dies folgt auf frühere Maßnahmen, darunter ein Zoll von 10 % auf chinesische Importe und wieder eingeführte Abgaben auf Stahl und Aluminium. Trump hat Flexibilität angedeutet und am Mittwoch angedeutet, dass die EU und Kanada mit stärkeren Zöllen rechnen müssen, wenn sie ihre Vergeltungsmaßnahmen koordinieren.President Trump is bringing back MADE IN AMERICA:
🇺🇸 25% tariff on automobiles made outside of the U.S. 🇺🇸 $100B projected in new revenue thanks to auto tariffs 🇺🇸 Strengthen America’s manufacturing industry pic.twitter.com/ArU44jdTn3 — The White House (@WhiteHouse) March 26, 2025
Syrien
Sanktionserleichterungen: US-Forderungen an Syrien
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– „Standing with Syria“ – EU erhöht Syrien-Hilfen auf 2,7 Milliarden Dollar
Die Europäische Union hat eine Geberaktion für Syrien veranstaltet, um einen friedlichen Übergang nach dem Sturz des ehemaligen Staatschefs Baschar al-Assad zu fördern.
EU erhöht Syrien-Hilfen auf 2,7 Milliarden Dollar

