Vor zwei Wochen überraschte US-Präsident Donald Trump mit der Ankündigung eines Truppenabzugs aus Syrien. Diese Entscheidung sei nach einem Telefonat mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gefallen. Die Türkei begrüßt die Ankündigung Trumps, da die Unterstützung der YPG durch die USA immer wieder zu Konflikten mit Washington geführt hat. Ankara betrachtet die YPG als terroristische Gruppe und syrischen Ableger der Terrororganisation PKK. YPG-Milizen werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter die Beschlagnahme von Eigentum, die Tötung von Zivilisten sowie Folter und Mord von Oppositionellen. .…I campaigned on getting out of Syria and other places. Now when I start getting out the Fake News Media, or some failed Generals who were unable to do the job before I arrived, like to complain about me & my tactics, which are working. Just doing what I said I was going to do!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) December 31, 2018
Truppenabzug aus Syrien
Donald Trump bekräftigt Ankündigung: US-Truppen werden aus Syrien abgezogen
Russland
Moskau: US-Bürger wegen Spionageverdacht verhaftet
Auch interessant
– Türkischer Militäreinsatz – Moskau: „Russland koordiniert seine Aktionen in Syrien eng mit der Türkei“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte am Mittwoch, dass Russland seine Aktionen in Syrien eng mit der Türkei koordiniere.
Moskau: „Russland koordiniert seine Aktionen in Syrien eng mit der Türkei“
Skandal-Schlagzeile
Islamrat nach BILD-Bericht: „Wir zeigen uns solidarisch mit der DITIB“
Zum Thema
– Medien – Nach Skandal-Schlagzeile: DITIB droht der BILD mit rechtlichen Schritten
Die DITIB-Zentrale in Köln hat eine Schlagzeile der BILD-Online scharf verurteilt. Sie droht nun mit rechtlichen Konsequenzen und fordert den Presserat auf, die BILD zu ermahnen.
Nach Skandal-Schlagzeile: DITIB droht der BILD mit rechtlichen Schritten
Menschenrechtsverletzungen in China
Kommentar: „Türkei hat es nicht notwendig, sich von China bedrohen zu lassen“
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema
– Menschenrechtsverletzungen in China – Bericht: China verstärkt Repressalien gegen muslimische Uiguren
Eine Untersuchung des Wall Street Journal enthüllt, was in Chinas wachsendem Netzwerk von Internierungslagern, wo Hunderttausende von ethnischen Uiguren festgehalten werden, vorgeht. Wie WSJ berichtet, habe China sein Internierungsprogramm, das ursprünglich auf ethnische uigurische Extremisten zielte, scharf erweitert.
Prof. Dr. Günther: Es geht China um die Auslöschung des Islam
Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden
Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung
Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.
Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.
Ausgebildet in Freiburg und Oxford. Stipendiat der DFG und der Alexander von Humboldt -Stiftung. Gerhard Hess Preis der DFG.
Zahlreiche Publikationen (ca. 40 Bücher, u.a. Brill’s Companion to Propertius, Brill’s Companion to Horace) im Bereich der antiken Philosophie und Literatur, der Byzantinistik, Neogräzistik, modernen Literatur und Philosophie, Ethik und Politik. Zahlreiche Versübersetzungen aus dem Lateinischen, Italienischen, Neugriechischen, Georgischen, Japanischen und Chinesischen.
Lehrt regelmäßig in Italien, zahlreiche Gastaufenthalte in der Schweiz, Polen, Georgien, Indonesien, Iran, Seoul, Tokyo und vielen chinesischen Universitäten. Herausgeber mehrerer Buchreihen, im wissenschaftlichen Beirat zahlreicher wissenschaftlichen Zeitschriften.
Türkei
Telefonat am Sonntag: Erdogan und Merkel sprechen über Syrien
Auch interessant
– Türkischer Militäreinsatz – Moskau: „Russland koordiniert seine Aktionen in Syrien eng mit der Türkei“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte am Mittwoch, dass Russland seine Aktionen in Syrien eng mit der Türkei koordiniere.
Moskau: „Russland koordiniert seine Aktionen in Syrien eng mit der Türkei“
Medien
Nach Skandal-Schlagzeile: DITIB droht der BILD mit rechtlichen Schritten
Auch interessant:
Axel Springer-Chef Döpfner plant Anti-Erdogan Kampagne
Axel Springer-Chef Döpfner plant Anti-Erdogan Kampagne
Auch interessant
Menschenrechtsverletzungen in China
Nürnberg: Demo gegen Verfolgung der Uiguren in China

Bis zu einer Million, etwa sieben Prozent der muslimischen Bevölkerung in der chinesischen Region Xinjiang, sind nach Experten der Vereinten Nationen jetzt in einem sich erweiternden Netzwerk von „politischen Umerziehungslagern“ eingesperrt. Der volle Umfang des Internierungssystems war lange Zeit deswegen im Dunkel, weil viele Uiguren sich fürchteten auszusagen
Menschenrechtsorganisationen berichten über Folter und massiver Gewalt gegenüber den Inhaftierten. Nachdem China die Existenz dieser Lager zunächst lange Zeit leugnete, gab man sie dann doch zu, betonte aber, dass dies Lagerstätten seien, in denen „berufliche Bildung erworben, die chinesische Sprache erlernt und zu Extremismus neigende Personen durch Umerziehung wieder in die Gesellschaft eingegliedert“ würden.
Die Demoteilnehmer in Nürnberg wollten mit der heutigen Aktion auf das Leiden der Uiguren aufmerksam machen und forderten Politiker und Medien auf, das Thema auf die Agenda zu setzen.
„Das Leiden und die Verfolgung der Uiguren in Xinjiang darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir dürfen uns nicht nur von wirtschaftlichen Interessen leiten lassen und Pekings massive Menschenrechtsverletzungen ignorieren“, so Demoteilnehmer Halil Ertem, Gründer und Bundesgeneralsekretär der Partei AD-Demokraten.
NEX24-Exklusivinterview
Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch
Wie hat Ihre Familie reagiert, als Sie erwähnt haben, Pilot zu werden?
Zabeli: Wie jedes Kind, das einen bestimmten Berufswunsch hat, war mein Wunsch schon immer, dass ich eines Tages Uniform tragen und meinem Vaterland dienen möchte. Der Wunsch Pilot zu werden, entstand während meiner Ausbildung in der Militärakademie, als ich die verschiedenen Bereiche durchlief. Dazu gehörte auch der Bereich der Pilotenausbildung. Ich fing an mich zu informieren und habe viele Bücher zu diesem Thema gelesen. Es war zwar ein schwieriger Weg, mit vielen Herausforderungen, doch es hat sich gelohnt und nun bin ich der erste Hubschrauberpilot der Kosovo-Armee.
Während des Kosovo-Krieges haben Sie Ihren Vater und Ihren Bruder verloren, aber Sie haben nicht aufgegeben und haben Ihre Ausbildung fortgesetzt. Was ist Ihre Botschaft an die kosovarische Jugend?
Zabeli: Zuerst bin ich stolz, dass ich ein Kind und ein Bruder von Veteranen des Kosovo-Krieges bin, die für die Freiheit des Kosovo das höchste Gut, nämlich ihr Leben, gegeben haben. Immer wenn ich im Leben vor großen Schwierigkeiten stand, dachte ich an meinen Vater, meinen Bruder und alle anderen Märtyrer, die für die Freiheit des Kosovo gefallen sind. Das machte mich stärker und stolzer und ich habe nie aufgegeben bis zu dem Moment, wo ich jetzt stehe.
Für die Jugend im Kosovo habe ich einen Aufruf: Egal in welche Schwierigkeiten Ihr geraten werdet, gebt nie auf, verliert nie Euer Selbstvertrauen. Glaubt an Euch und vergesst nie Euer Ziel, so werdet Ihr erfolgreich sein. Die Jugend des Kosovo sollte ihre Bildung als Ziel setzen und nicht vernachlässigen. Ihnen muss bewusst sein, dass sie in der Zukunft die Entscheidungsträger des Kosovo sein werden.
Sind Sie als Hubschrauberpilot schon über das Kosovo geflogen?
Zabeli: Nein noch nicht, aber ich kann kaum den Tag erwarten, über den Kosovo zu fliegen und meinem Land als Pilot zu dienen.
Die kosovarische Regierung betont, dass die geplante neue Nationalarmee multiethnisch sei, und keine Minderheit des Kosovo etwas zu befürchten hätte. Haben Sie auch nichtalbanische Kameraden in den Streitkräften und wie sind die Beziehungen untereinander?
Zabeli: Ich hatte die Gelegenheit, Kameraden von verschiedenen Minderheiten zu haben, darunter auch Serben, die Teil der Armee sind. Die Beziehungen zwischen uns waren sowohl beruflich als auch im Alltag gut. Sie wissen, dass ihnen nicht Unrecht geschehen wird, nur weil sie keine Albaner sind. Der Kosovo ist ein Vielvölkerstaat. Die Sterne auf unserer Fahne repräsentieren die verschiedenen Ethnien unseres jungen Staates.
Herr Zabeli, wir bedanken uns für das Gespräch.
© NEX24
Zum Thema
– Balkan – Kosovo: 250 US-Panzerfahrzeuge für neue Armee
Neben den jüngst aus den USA erhaltenen Humvee Militärfahrzeugen, werde der junge Staat bald auch 250 Panzerfahrzeuge bekommen, so der Parlamentspräsident des Kosovo, Kadri Vesel.
Kosovo: 250 US-Panzerfahrzeuge für neue Armee


Kolumbien: Türkisch-kanadischer Professor Ramazan Gencay tot aufgefunden" title="