“Viaggiare e Sorridere”
Albanien: Der neue Geheimtipp für Schönheits-Ops

Von Helene Milde

Eine neue Art des Tourismus wird die letzten Jahre immer beliebter – der Gesundheits- und der Patiententourismus. Genießen ihn die einen zur Prävention von Krankheitsbildern, wurde er für andere zur Notwendigkeit von medizinischen Behandlungen.

In Deutschland findet ein gesellschaftlicher Wandel statt – dabei erhält die Gesundheit einen hohen Stellenwert. Zum einen wird dies durch die demographische Entwicklung verstärkt, andererseits haben sich die Finanzierungsstrukturen gewandelt. Der Selbstanteil an den verschiedenen Krankheitsbildern wurde drastisch erhöht.

Eine Zahnbehandlung kann dabei zu einer sehr großen finanziellen Belastung führen, Schönheitsoperationen werden für viele Menschen unerschwinglich. Gesundheitsprävention und medizinische Behandlungen erhöhen daher die Nachfrage nach gesundheitstouristischen Dienstleistungen. Immer mehr Länder kommen diesen Ansprüchen nach. Ein neuer Markt, der rasant wächst.

Waren bis vor einigen Jahren noch Frankreich, Italien, Spanien und England die Hauptreiseziele für eine medizinische Behandlung im Ausland, kamen mit der Zeit Ungarn, die Tschechische Republik, Polen und Rumänien hinzu. Seit wenigen Jahren ist auch die Türkei für Gesundheitsreisen ein sehr beliebtes Ziel. Auf der ITB, der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin, war diese neue Art des Tourismus bei vielen Ausstellern ein unübersehbarer Bestandteil ihrer Länderpräsentation.

Albanien, ein kleines Land, das sich an der Küste der Adria und des Ionischen Meeres entlang zieht, ist bisher beim Gesundheitstourismus noch wenig in Erscheinung getreten. Insider wissen um die Schönheit der Landschaft und die Gastfreundschaft der Menschen. Doch Albanien hat mehr zu bieten.

„Albanien ist in diesem Sektor noch wenig bekannt, dabei haben wir die besten Ärzte und Kliniken“, so Anduela Cela, von der Klinik “Travel and Smile” bzw. “Viaggiare e Sorridere” bei einem Gespräch mit NEX24 während der ITB in Berlin. 

Anduena Cela, Travel and Smile. (Foto: nex24)

Sie betont, dass es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in ihrer Klinik bei zahnärztlichen Behandlungen sowie den hochwertigen ästhetischen Eingriffen Einsparungen von über 60 Prozent gäbe. Dabei würden sie ihren Patienten noch besonders individuelle Tourismusdienstleistungen anbieten, um ihnen den Aufenthalt in Albanien so angenehm wie möglich zu machen, so Dritan Gremi, Gründer des Unternehmen.

„Unsere Mission besteht nicht nur aus medizinischer Perfektion, sondern wir garantieren auch Wellness und Gastfreundschaft“, erklärt der Gründer Gremi und ergänzt: „In den Behandlungskosten sind Transfers zum und vom Flughafen enthalten, ebenso zur Hotelunterkunft oder zum Appartement. Die Unterstützung eines Dolmetschers sowie geführte Entdeckungen der schönsten Orte einer jungen und dynamischen Nation, die in der Hauptstadt das Symbol ihrer Wiedergeburt sieht, sind ebenso Teil des kostenfreien Services“, so Greti.

Travel and Smile ist noch eine junge Klinik. 2009 verwirklichte Dritan Gremi mit ihr seinen Traum. Ihm war es wichtig, die Schönheit seines Landes mit der ärztlichen Kunst des Heilens zu vereinen. Er baute eine Zahnklinik sowie ein Kompetenzzentrum für Kliniken, die sich auf minimalinvasive Behandlungen in der kosmetischen Chirurgie spezialisiert haben. Professionelle Fachärzte mit internationaler Anerkennung ausgezeichnet, führen diese Eingriffe durch. Die Kliniken arbeiten laut Aussage von Anduela Cela auf allerhöchstem Niveau.

Sie würden hochwertige Zahnbehandlungen unter Verwendung von schmerzfreien und mini-invasiven Techniken sowie CE zertifizierten Dentalprodukten, anbieten. Ein Zahnimplantat aus Tirana gehöre schon für viele Patienten zu einem neuen Lächeln. 

Seit der Gründung seien bereits 12.000 Patienten erfolgreich behandelt worden. Ein Großteil der Kunden käme aus Italien, aber auch immer mehr deutsche Patienten hätten die Vorteile einer professionellen Behandlung in seiner Klinik schätzen gelernt.

 

 

Kinderpornographie
Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Das Internet in Deutschland ist ein Paradies für Pädosexuelle“

Berlin – Am 28. Januar 2010 berichtete die Berliner Morgenpost erstmals von Missbrauchsfällen am Berliner Canisius-Kolleg und löste damit den sog. „Missbrauchsskandal“ in Deutschland aus. Die Bundesregierung reagierte 2010 mit der Einrichtung eines Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ und des Amtes einer „Unabhängigen Beauftragten“. Im Abschlussbericht des Runden Tisches von 2011 fanden sich umfassende Empfehlungen zu Prävention und Hilfen, aber nur wenige Gedanken zur Aufarbeitung. Erst im Januar 2016 konnte nach Beschlussfassung des Deutschen Bundestages im Juli 2015 die „Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“ vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, berufen werden. Sie erhielt den Auftrag, Missbrauch in Institutionen und Familien aufzuarbeiten und ist damit weltweit die einzige Kommission, die den Kontext Familie beleuchtet. Im April 2019 wird sie den Bilanzbericht ihrer bisherigen Arbeit vorstellen. Rörig: „Sexueller Missbrauch ist in Deutschland bis heute noch nicht mit der notwendigen Konsequenz aufgearbeitet. Über Jahre und Jahrzehnte wurde sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Familien und Institutionen vertuscht, bagatellisiert und unter den Teppich gekehrt. Betroffenen wurde vielfach nicht geglaubt und ihnen nur selten auf Augenhöhe begegnet. Heute wissen wir, dass Aufarbeitung nur dann gelingen kann, wenn sie unabhängig und transparent stattfindet und vom Vertrauen Betroffener getragen wird.“ „Das Internet in Deutschland ist ein Paradies für Pädosexuelle“ In einem Gespräch mit „Welt“-Online kritisierte Rörig zudem die fehlenden Ermittlungsmöglichkeiten in Deutschland: „Hinter Kinderpornografie steht realer sexueller Kindesmissbrauch und wir müssen, um den Schaden von den Kindern besser fernzuhalten, alle Instrumente in die Hand nehmen, um die Täterstrategien zu durchkreuzen. Dazu gehört zum einen, dass die Internetanbieter eine Meldepflicht bekommen, wenn sie Missbrauchsabbildungen in ihren Anwendungen sehen. Da wäre beispielsweise eine Meldung an das BKA oder eine andere Stelle zu bestimmen. In den USA ist das hervorragend geregelt. Man muss sich mal vor Augen führen: Wir haben im vergangenen Jahr aus den USA 35.000 Meldungen zu Missbrauchsabbildungen mit Bezug zu Deutschland gehabt. Wir leisten uns als Rechtsstaat den Luxus, dass wir eine solche Gesetzesmeldepflicht, wie sie die USA schon lange im Schutz der Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt eingeführt haben, nicht besitzen. Wir haben aber noch ein weiteres Problem in Deutschland: Wir verzichten im Moment auf die Vorratsdatenspeicherung, und so fehlt uns der Zugang zu den Tätern. Die Spur ist uns sozusagen – weil die IP-Adresse nicht vorhanden ist – nicht gegeben. Da klatschen sich die pädosexuellen Täter in die Hände und freuen sich, dass Deutschland hier keine scharfen Ermittlungsmöglichkeiten hat. Und ich sage es immer: Es ist tatsächlich so, dass das Internet in Deutschland ein Paradies für Pädosexuelle ist.“ Mit Blick auf die Aufarbeitung im kirchlichen Kontext sei 2018 ein wegweisendes Jahr gewesen Rörig: „Die Beschlüsse, der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland von Ende 2018, sind ein wichtiges Fundament für die jetzt anstehende umfassende Aufarbeitung sexueller Gewalt in kirchlichen Kontexten. Endlich wurde auf Seiten der Kirchen anerkannt, dass strukturelle und kirchenspezifische Bedingungen sexuellen Missbrauch in diesem Ausmaß ermöglicht haben. Zudem ist nun klar, dass die Anstrengungen für die Aufarbeitung dieses ungeheuerlichen Unrechts erheblich verstärkt werden müssen und ohne Betroffenenbeteiligung nicht gelingen wird. Dieser Prozess darf jetzt von keinem Bistum und keiner Landeskirche mehr aufgehalten werden.“ Ende Dezember 2018 hat Rörig gemeinsam mit Mitgliedern der Aufarbeitungskommission und des Betroffenenrates eine Arbeitsgruppe „Aufarbeitung Kirchen“ eingesetzt. Die Arbeitsgruppe hat Eckpunkte für eine umfassende Aufklärung und unabhängige Aufarbeitung entwickelt, die in den kommenden Wochen mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, Ressorts der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages erörtert werden. Rörig möchte die staatliche Seite dafür gewinnen, die kirchliche Aufarbeitung zu unterstützen. Gemeinsam sollten Kriterien und Standards zur Betroffenenbeteiligung, Einrichtung unabhängiger Aufarbeitungskommissionen in den Bistümern und Landeskirchen, und Zugangsbefugnissen zu Akten und Archiven sowie Entschädigungsfragen erörtert und möglichst festgelegt werden. „Insbesondere die Frage nach einer angemessenen Entschädigung ist für viele Betroffene nach wie vor eine offene Wunde “, so Rörig. Mit Blick auf die von Papst Franziskus im Februar 2019 im Vatikan geplante Konferenz der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt hofft Rörig, dass die umfassende Aufarbeitung in allen Bereichen der katholischen Kirche gestärkt und Widerstände und Zögern dagegen abgebaut werden. Rörig: „Die Konferenz ist hoffentlich ein wichtiger Schritt, auch um jene zu gewinnen, die sich Missbrauch in ihren Reihen bisher nicht vorstellen wollen oder die Aufarbeitung des Unrechts sogar ablehnen. Es würde mich sehr freuen, wenn die Konferenz allen deutschen Bistümern Stärkung für die anstehenden Aufarbeitungsvorhaben bieten könnte.“

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– Sexueller Missbrauch von Kindern – Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

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"Türkei Tourismusland 2018"
Türkei: 60 Prozent mehr Touristen aus China

Die zahlreichen Aktivitäten des türkischen Tourismusministeriums in China, waren erfolgreich. In 2018 wurden 60 Prozent mehr chinesische Urlauber verzeichnet.
Nachdem 2018 als das Jahr des türkischen Tourismus in China erklärt wurde und das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus, in Zusammenarbeit mit ihren chinesischen Kollegen in China für das Touristenziel Türkei geworben haben, kann nun eine erfolgreiche Bilanz dieser Anstrengungen gezogen werden.
Chinesische Urlauber sind trotzt der vielen Vorurteile sehr beliebt bei Reiseveranstaltern. Durch ihre Freude an Aktivitäten und Veranstaltungen werden sie als spendierfreudige Urlauber angesehen. In 2017 machten über 145 Millionen Chinesen weltweit Urlaub. Diesen riesigen Markt weiter zu erschließen, das war eines der Hauptziele des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus.

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Populismus
Konzerne warnen vor „europafeindlichen Kräften“

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Die Chefs der Unternehmen Eon, Evonik, RWE und Thyssenkrupp warnen vor einem Erstarken der Populisten in Europa und wenden sich mit einem Wahlaufruf an die Beschäftigten. „Jahrzehntelang gab es einen europäischen und überwiegend auch globalen Konsens, dass mehr Zusammenarbeit zu mehr Wohlstand für alle führt. Dieser Konsens ist durch eine Reihe von Entwicklungen bedroht“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Eine hohe Wahlbeteiligung könne den Zusammenhalt in Europa stärken „und zugleich die Wahlchancen von Populisten verringern“. Auch Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff zeigte sich gegenüber der WAZ mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Europa besorgt. „Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit es manchen gelingt auszublenden, was Europa für uns bedeutet“, sagte Kerkhoff. „Da sind aus meiner Sicht auch wir als Unternehmen gefordert.“ Daher plane Thyssenkrupp einen Aufruf an die Mitarbeiter in Europa, im Mai zur Wahl zu gehen. „Es ist wichtig und richtig, die EU, unsere EU, jetzt zu stärken – statt sie zu schwächen, wie viele Populisten es fordern“, sagte Rolf Martin Schmitz, der Chef des Essener Energiekonzerns RWE, der WAZ. Er werbe bei den Mitarbeitern dafür, das „demokratische Recht wahrzunehmen und im Mai wählen zu gehen“. „Die Abstimmung in Großbritannien ist auch so ausgegangen, weil es nicht gelungen ist, junge Menschen zu mobilisieren“, sagte Evonik-Chef Christian Kullmann mit Blick auf das Brexit-Votum. „Das gleiche Risiko besteht nun in Europa – und für die Wahlen Ende Mai. Die Gefahr, dass europafeindliche Kräfte an Einfluss gewinnen, ist real.“ Deshalb rufe er die Mitarbeiter auf, wählen zu gehen.

Berlin
Martin Schulz fordert Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

Im Konflikt um die Nicht-Akkreditierung deutscher Journalisten in der Türkei hat nun auch die SPD einen EU-Beitritt des Landes für undenkbar erklärt. „Die Türkei kann nur eine europäische Perspektive haben, wenn sie eine demokratische Regierung hat“, sagte der frühere Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Solange dies nicht der Fall ist, ist ein EU-Beitritt undenkbar“, erklärte Schulz. Der Ex-SPD-Vorsitzende kritisierte das Vorgehen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Präsident Erdogan verletzt kontinuierlich alle fundamentalen Prinzipien der Europäischen Union“, sagte Schulz. Die Meinungsfreiheit und der Schutz von Journalisten seien nicht verhandelbar. „Unter solchen Umständen macht es keinen Sinn, die Beitrittsverhandlungen fortzusetzen“, so Schulz.

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Umfrage
Burnout und Depressionen bei Ärzten weit verbreitet

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Neue Medscape-Umfrage zeigt: Jeder vierte Arzt in Deutschland hat Depressionen, jeder fünfte eine Kombination aus Burnout und Depression. Im internationalen Vergleich geht es Medizinern bezüglich Burnout hierzulande noch gut – bei Depressionen liegen sie an der Spitze. Fast jeder zweite Arzt in Deutschland berichtet von Gefühlen körperlicher, emotionaler und mentaler Erschöpfung. Dies ergab die Umfrage „Burnout und Depressionen bei Ärzten in Deutschland“ von Medscape, einem führenden Informationsportal für Ärzte und andere Gesundheitsberufe. Psychische Probleme wie Burnout oder Depressionen sind unter deutschen Ärzten weit verbreitet: 24 Prozent der Ärzte geben in der Umfrage an, dass sie unter Depressionen und depressiven Verstimmungen leiden. 9 Prozent bezeichnen ihre Symptome als eine Kombination aus Burnout und Depression. 12 Prozent sprechen nur von Burnout. Nur 56 Prozent sagen, dass sie keine dieser Erkrankungen haben oder deren Symptome an sich wahrnehmen. Die Ursachen sehen die Ärzte vor allem in ihrem Job. Jeder Zweite mit einer Depression gibt an, dass sein Berufsalltag zu seinen Symptomen beiträgt. Wer im Krankenhaus arbeitet, nennt diesen Grund etwas häufiger als niedergelassene Ärzte. Das sind die Faktoren, die krank machen Ärzte in Deutschland, die unter einem Burnout leiden, empfinden vor allem die Verwaltungsaufgaben (52 Prozent) als große Belastung. Zu viele Arbeitsstunden (50 Prozent), mangelnde Anerkennung im sozialen Umfeld (36 Prozent), die zu starke Gewinnorientierung (32 Prozent), die unzureichende Vergütung (26 Prozent), staatliche Regulierungen (18 Prozent) oder die zunehmende Computerisierung (18 Prozent) sind weitere wichtige Faktoren. Die Symptome eines Burnouts dauern bei 60 Prozent seit mehr als einem Jahr an. Die Mehrheit beschreibt sie als „mittlere Intensität“. Auch wenn Ärzte sich nicht scheuen, von einer Depression zu sprechen – so stufen sie ihr Leiden doch als nicht so dramatisch ein: Dreiviertel der Befragten, die angeben, dass sie unter einer Depression leiden, bezeichnen die Symptome als eher leicht. Sie fühlen sich traurig oder „down“, was als depressive Verstimmung definiert wird. In den Kommentaren äußern die Teilnehmer häufig, dass sie „gereizt sind, schlecht schlafen, sich erschöpft fühlen und zurückziehen. Freunde und Familie werden vernachlässigt.“ Die gute Nachricht: Nur 6 von 100 Ärzten würden von ihren psychischen Problemen als schwere Form, also einer „klinisch manifesten“ Depression sprechen. Wie sehr leiden die Patienten unter überlasteten Ärzten? 41 Prozent der Ärzte mit einer Depression gehen selbst davon aus, dass sich ihre persönlichen Probleme nicht auf das Verhältnis zu ihren Patienten auswirken. Aber gleichzeitig sagen 37 Prozent, dass sie genervt sind, 25 Prozent bezeichnen sich als manchmal unfreundlich. Die Umfrage macht auch deutlich: Am häufigsten lassen Ärzte Ihre Unzufriedenheit an ihren Mitarbeitern aus. Medscape fragte seine registrierten Ärzte, welche Symptome eines Burnouts oder einer Depression sie haben. Dazu zählen zum Beispiel auch Frustration und Zynismus im Job, sowie Zweifel an der eigenen Kompetenz und Qualität der Arbeit. 615 Leser haben den ausführlichen Fragebogen der Umfrage (nicht repräsentativ) beantwortet. Der Report zeigt auch auf, wo sich Ärzte Hilfe holen und was sie selbst unternehmen, um einen gesunden Ausgleich zum Stress im Job zu schaffen. So ist ein differenziertes Bild über die Ursachen und unterschiedlichen Formen der Überlastung im Arztberuf entstanden. Deutschen Ärzten geht es noch vergleichsweise gut Dass die Probleme über die Grenzen hinweg gravierend sind und Mediziner auch in anderen Ländern an ihre Belastungsgrenzen stoßen, dokumentiert der internationale Burnout-Report „Global Physicians‘ Burnout and Lifestyle Comparisons“ von Medscape. Außer in Deutschland wurde die gleiche Umfrage auch in fünf weiteren Ländern – Frankreich, Portugal, Spanien, USA und Großbritannien – durchgeführt. Insgesamt haben 20.000 Ärzte daran teilgenommen. Demnach fühlt sich im internationalen Durchschnitt mehr als jeder dritte Arzt (37 Prozent) ausgebrannt oder leidet unter beidem: Burnout und Depression (1). Im Ländervergleich schneidet Deutschland bei Burnout (12 Prozent) oder Burnout plus Depressionen (21 Prozent) also noch vergleichsweise gut ab. Ärzte aus Portugal und Spanien melden dabei noch deutlich höhere Burnout-Raten als ihre Kollegen in anderen Ländern (47 Prozent beziehungsweise 43 Prozent). In Großbritannien liegt die Rate bei 32 Prozent, in den USA bei 40 Prozent und in Frankreich bei 42 Prozent. Dafür liegen die Deutschen im Ländervergleich bei Depressionen mit Abstand an der Spitze. Fast jeder vierte deutsche Arzt (24 Prozent) gibt an, depressiv zu sein. Im Vergleich zu den Kollegen aus Frankreich (6 Prozent), Vereinigtes Königreich und USA (4 Prozent), Portugal (3 Prozent) und Spanien (1 Prozent) liegen die Deutschen Mediziner hier weit vorne. Wenige Ärzte suchen Hilfe Die Mehrheit der deutschen Ärzte gab an, keine professionelle Hilfe bei Burnout und/oder Depressionen zu suchen (60 Prozent). Die Gründe: Die Erkrankung ist nicht schwer genug (46 Prozent), zu wenig Zeit durch die Arbeit (33 Prozent) oder die Einschätzung, die Situation auch ohne professionelle Hilfe bewältigen zu können (38 Prozent). Im Bereich der eigenen Lebensführung bleiben Ärzte hinter den Empfehlungen für ihre Patienten zurück. So treiben zum Beispiel in Deutschland nur die Hälfte der Ärzte mehrmals pro Woche Sport. Was kann langfristig am besten gegen Burnout helfen? Eine bessere Bezahlung, sagen immerhin 38 Prozent der Kollegen in dieser Umfrage. „Medscapes erster globaler Vergleichsbericht über Burnout und Depressionen bei Ärzten zeigt, dass viel zu viele Ärzte unter Burnout und Depressionen leiden, vor allem aufgrund übermäßiger Bürokratie“, sagt Veronique Duqueroy, Redaktionsmitglied von Medscape Global und Mitautorin des Berichts. „Viele Ärzte haben keine Unterstützung am Arbeitsplatz und manch einer denkt daran, die Medizin aufzugeben. Der Bericht zeigt daher deutlich, dass sich die Arbeitsbedingungen zum Wohle der Ärzte und ihrer Patienten global deutlich verbessern müssen.“

Reisehinweis für die Türkei
Auswärtiges Amt: Es gibt keine Reisewarnung für die Türkei

Berlin (nex) – Das Auswärtige Amt betonte am Montag, dass es sich bei dem Hinweis vom Sonntag nicht um eine Reisewarnung handele.  „Es handelt sich nicht um eine Reisewarnung – diese wird nur ausgesprochen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass jedem Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht. Das Auswärtige Amt möchte niemanden davon abhalten, in der Türkei Urlaub zu machen“, so das Ministerium in einer Mitteilung am Montag. Das Auswärtige Amt hatte am Wochenende jedoch die Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert. Als Grund wurde die Nicht-Akkreditierung deutscher Journalisten genannt. Die Pressekarten ausländischer Korrespondenten laufen jedes Jahr Ende Dezember ab und müssen dann neu beantragt werden. „Dass einige deutsche und andere europäische Korrespondenten ihrer Arbeit in der Türkei nicht frei nachgehen können, ist für uns nicht akzeptabel. Nach den jüngsten Entwicklungen können wir nicht ausschließen, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien ergreift. Wir werden die Hinweise weiter der Lage anpassen und ständig aktualisieren“, hieß es in der Mitteilung vom Sonntag. Es wurde zudem vor „willkürlichen Verhaftungen“ gewarnt. Das Auswärtige Amt verweist dabei auf Aussagen des türkischen Innenministers, dass Personen, die im Ausland an Versammlungen von in der Türkei verbotenen Organisationen teilgenommen haben, verhaftet werden könnten. Süleyman Soylu hatte bei einer Veranstaltung in Ankara gedroht, Touristen aus Deutschland und Europa nach der Einreise in die Türkei verhaften zu lassen, wenn sie im Ausland an Kundgebungen für die Terrororganisation PKK teilgenommen haben. Diese wird in der Türkei als Terrororganisation eingestuft und ist auch in Deutschland verboten. Erst im Februar hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer zwei Vereinigungen verboten, die als Teilorganisationen der PKK gelten. „Gerade weil die PKK trotz des Verbots in Deutschland weiterhin aktiv ist, ist es notwendig und geboten, die PKK in ihre Schranken zu weisen und die Einhaltung der Rechtsordnung sicherzustellen“, sagte Seehofer in einer Mitteilung.

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Türkei
Trotz Krise: Türkische Wirtschaft wächst um fast 3 Prozent

Istanbul (nex) – Die türkische Wirtschaft überrascht Beobachter erneut mit einem kräftigen Wachstum. Trotz Währungskrise legte das Bruttoinlandsprodukt auch 2018 um fast drei Prozent zu. Wie das Statistikamt TurkStat am Montag bekannt gab, wuchs die türkische Wirtschaft im Jahr 2018 um 2,6 Prozent. Laut TurkStat betrug das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr 3,7 Billionen türkische Lira (rund 784 Milliarden Dollar). Politische Spannungen zwischen den USA und der Türkei lösten im vergangenen Jahr an den Finanzmärkten Sorgen aus, nachdem US-Präsident Donald Trump damit drohte, den wirtschaftlichen Druck zu nutzen, um dem in der Türkei inhaftierten Pastor Charles Brunsons Freilassung zu sichern. Trump genehmigte im August infolge der Inhaftierung eine Verdoppelung der Zölle auf türkischen Stahl und Aluminium. Die Türkei reagierte darauf mit einer Erhöhung der Zölle auf US-Autos, Alkohol und Tabakimporte. Die türkische Währung Lira fiel daraufhin im August auf ein Rekord-Tief. Nach der Freilassung Brunsons erholte sich die Währung wieder. Wie die türkische Zentralbank am heutigen Montag mitteilte, sank zudem das Leistungsbilanzdefizit des Landes im ersten Monat dieses Jahres um bemerkenswerte 88,4 Prozent. Im Januar verzeichnete die Leistungsbilanz ein Defizit von 813 Millionen Dollar und verbesserte sich damit um 7 Milliarden Dollar im Vergleich zum Januar des Vorjahres. Hierzu Finanzanalyst Clemens Schmale im Dezember vergangenen Jahres: Die schwache Währung hat vor allem dazu geführt, dass weniger importiert wurde. Importe brachen um ein Drittel ein. Im Gegenzug konnten die Exporte ansteigen. Zum ersten Mal seit 30 Jahren überstiegen die Exporte die Importe. Gleichzeitig konnte der Tourismus von der schwachen Lira profitieren. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. Er litt 2016 unter dem Putschversuch. 2017 kam es zu einer Erholung. Trotzdem blieben die Einnahmen unter den Werten von 2015 zurück. 2018 konnte dieser Wert wieder erreicht werden. Das brachte dringend benötigte Devisen ins Land. Tourismus ist ein Dienstleistungsexport. Betrachtet man sämtliche Importe und Exporte (Waren, Dienstleistungen), so ist die Handelsbilanz erstmals seit 2008 wieder positiv. Betrachtet man nur die Waren, muss man in die 80er Jahre zurückblicken.  Zusammen mit Transferleistungen und der Kapitalbilanz ergibt sich die Leistungsbilanz, die nun bereits drei Monate in Folge stark positiv ist. Es fließt effektiv wieder Geld ins Land. Das hat in den vergangenen Wochen zu einer deutlichen Aufwertung der Währung geführt. Die Inflation ist mit über 20 % immer noch hoch. Es wird noch Monate dauern bis sie sich wieder normalisiert hat. Die Wirtschaft ist im dritten Quartal geschrumpft. Es ist also noch nicht alles wieder rosig. Das wird noch Zeit in Anspruch nehmen. Das Hauptproblem, das Leistungsbilanzdefizit, ist behoben. Das geschah in absoluter Rekordzeit. Es brauchte keine Hilfskredite vom Internationalen Währungsfonds oder aus Europa. Die Regierung wollte keine Kredite, um weiterhin frei agieren zu können. Das hat zu einer Schockanpassung geführt. Das Ziel wurde erreicht, wenn auch ziemlich brutal. Der Theorie nach sollte genau das geschehen. Die Geschwindigkeit ist allerdings bemerkenswert. Es gleicht schon fast einem Wunder, was die freien Marktkräfte so anstellen können.  

"Aufstehen"
Simone Lange lehnt Nachfolge von Sahra Wagenknecht bei „Aufstehen“ ab

Flensburg –  Simone Lange will nicht den Platz von Sahra Wagenknecht an der Spitze der linken Sammelbewegung „Aufstehen“ übernehmen. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und im „Flensburger Tageblatt“ kommentierte die Flensburger Oberbürgermeisterin (SPD) die Nachricht vom Rückzug Wagenknechts aus der Führung der Bewegung mit den Worten: „Das heißt jetzt nicht: Simone Lange kommt.“ Ihr Hauptaugenmerk liege weiterhin „hier in Flensburg“. Sie sei zum Auftakt von „Aufstehen“ dabei gewesen, um die Initialzündung „mitzugeben“. Doch sie habe von Anfang an gesagt, es sei wichtig, dass eben keine Berufspolitiker die Bewegung vorantreiben. Deshalb habe sie sich nicht in den Vordergrund gedrängt. Und diese Position ändere sich auch nicht. Die Initiative sei als Angebot an Menschen entstanden, die sich gerade von der Politik zurückgezogen und vom Wählen verabschiedet haben. Es sollen sich neue Gesichter finden, die neue Ideen und Impulse einbringen, Strukturen schaffen, es müsse Regionalität geben, erklärte Lange.

Tourismusmesse
ITB Berlin: 160.000 Besucher

Berlin – Unvermindertes Wachstum auf hohem Niveau: ungeachtet einer sich abkühlenden Weltwirtschaft erfreut sich die globale Reiseindustrie weiterhin einer äußerst stabilen Nachfrage. Zum Abschluss der ITB Berlin prognostiziert die weltumspannende Branche für 2019 am Sonntag erneut ein positives Geschäftsjahr. Die Bilanz der fünftägigen Leistungsschau auf dem Berliner Messegelände: mit einer Steigerung der Fachbesucher um über drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 113.500 Teilnehmer, unterstreicht die ITB Berlin auch in Zeiten von zahlreichen geo- und wirtschaftspolitischen Unsicherheitsfaktoren wie dem Brexit oder Handelskonflikten weiterhin ihre Position als Weltleitmesse der internationalen Tourismusindustrie. „Der ITB Berlin als führende Plattform der globalen Reiseindustrie kommt insbesondere in Zeiten einer allgemeinen Verunsicherung besondere Bedeutung zu. Die persönliche Begegnung als vertrauensbildende Maßnahme und der direkte Austausch unter Geschäftspartnern zu Fragen, die die Branche rund um den Globus bewegen, sind auch in einer digitalisierten Welt über modernste Kommunikationswege nicht zu ersetzen. Davon lebt die ITB Berlin“, so Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. Die anhaltend dynamische Entwicklung in ausnahmslos sämtlichen Bereichen der Branche in Deutschland ist erneut der erfreulichen Lage am Arbeitsmarkt und der allgemein zuversichtlichen Stimmung unter den Verbrauchern geschuldet. Besonders erfreulich für das Reiseland Deutschland: der Inlandstourismus boomt weiter. Die deutschen Bundesländer gehen für 2019 von einer Neuauflage des Rekordsommers vom vergangenen Jahr aus. Weltweit geht die World Tourism Organisation UNWTO für das laufende Jahr von einem Wachstum der internationalen Ankünfte in der Größenordnung von drei bis vier Prozent aus. Ausgesprochen zufrieden mit der ITB Berlin 2019 zeigten sich Fachbesucher gleichermaßen wie Aussteller. Gemäß einer Befragung attestierten sie der Messe Bestnoten für Innovationen. So feierte die ITB Berlin unter anderem die gelungene Premiere des Segments Technology, Tours & Activities (TTA). Ihren Erfolgskurs setzt die ITB auch international weiter fort. Nach der ITB Asia in Singapur und der ITB China in Shanghai, wird die Messe Berlin vom 15. bis 17. April 2020 die erste ITB India in Mumbai ausrichten. Indien gilt für die Reiseindustrie als einer der wichtigsten Quellmärkte der Zukunft. Zahl der Fachbesucher gestiegen – 160.00 Besucher insgesamt Die bereits seit Monaten ausgebuchte ITB Berlin gilt als der zuverlässige Konjunkturbarometer und richtungsweisender Kompass für die weltumspannende Reiseindustrie. Der ITB Berlin Kongress als anerkannter Think Tank und Impulsgeber der Branche, war erneut im Fokus zahlreicher Fachbesucher. Er war in diesem Jahr hochkarätig und international besetzt wie nie zuvor. Die neue Location im CityCube Berlin wurde ebenfalls hervorragend angenommen. Thematisch widmete sich der Kongress unter anderem Overtourism, Nachhaltigkeit und Klimawandel, den veränderten Ansprüchen insbesondere von Kunden im Luxus-Segment sowie dem Thema Future Mobility. Auch bei den Privatbesuchern steht die weltweit größte Leistungsschau weiterhin hoch im Kurs: Am Samstag und Sonntag besuchten wieder zahlreiche Privatbesucher die 26 Messehallen unter dem Berliner Funkturm, um sich informieren und inspirieren zu lassen. Der „Internationale Frauentag“, der am Freitag in Berlin erstmals als gesetzlicher Feiertag begangen wurde, wirkte sich nach vorläufiger Schätzung nur leicht auf die Privatbesucherzahlen aus. Viele Berliner nutzten das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub. Garant für die stabile Nachfrage nach dem „Produkt Reisen“ ist gegenwärtig in Deutschland nach den Worten von Dr. Christian Göke erneut die robuste Verfassung des Beschäftigungsmarktes und die daraus resultierende positive Konsumlaune der Bundesbürger. Dr. Christian Göke: „In der Reisesaison 2018 sind nach den Ergebnissen der Deutschen Tourismusanalyse so viele Bundesbürger verreist wie nie zuvor. Die Urlaubsreise zählt in unserer Gesellschaft zu den beinahe selbstverständlichen Grundbedürfnissen. Mit diesem Rückenwind ist die Reiseindustrie in das neue Jahr gestartet. Allerdings scheinen in Deutschland viele Menschen auf eine Wiederholung des Rekordsommers 2018 zu setzen und ihre Reisepläne in diesem Jahr mit Blick auf die Wetterprognosen kurzfristig treffen zu wollen.“ Nach den Worten von Dr. Christian Göke besteht guter Grund zu der Annahme, dass auch das Reisejahr 2019 für die weltweit agierende Industrie zufriedenstellend verlaufen wird: zum einen habe die Reiseindustrie gelernt, mit den Folgen einer schwächelnden Konjunktur umzugehen. Zum anderen ließen sich die Verbraucher in Deutschland bislang ganz offensichtlich nicht von dem schwindenden Optimismus anstecken, der gegenwärtig in der Weltwirtschaft um sich greife. Zwischen dem 6. und 10. März 2019 präsentierten sich auf dem Messegelände in 26 Hallen mehr als 10.000 ausstellende Unternehmen aus 181 Ländern und Regionen den Besuchern. Die nächste ITB Berlin findet von Mittwoch bis Sonntag, 4. bis 8. März 2020 statt. Dr. Michael Frenzel, Präsident, Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW): „Die ITB Berlin hat auch in diesem Jahr wieder unter Beweis gestellt, dass sie zu Recht die Leitmesse der Tourismusbranche ist. Ein wichtiger Schwerpunkt lag natürlich auf vielen erfolgreichen Geschäftsabschlüssen und der Veröffentlichung und Diskussion aktueller Branchenkennzahlen. Die Reiselaune ist weiterhin erfreulich positiv und die Branche gut aufgestellt, all das lässt uns hoffen, dass auch 2019 – trotz etwas eingetrübter Konjunkturaussichten – ein gutes Reisejahr wird.  Die Messe bot den Teilnehmern aber auch einmal mehr reichlich Inspiration, Informationen aus erster Hand zu zentralen Zukunftsthemen und viel Raum, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. In einer Welt, in der aktuell viel zu häufig Konfrontation im Mittelpunkt steht, ist genau diese Völkerverständigung, ist dieser kulturelle Austausch – für den Tourismus wie keine andere Branche steht und der auch auf der ITB Berlin Jahr für Jahr intensiv gelebt wird – unverzichtbar. „Ja zu Weltoffenheit!“ und „Nein zu Fremdenfeindlichkeit!“: Das sind unsere klaren Botschaften, die wir als Tourismuswirtschaft auch weiterhin in alle Welt tragen werden.“ Norbert Fiebig, Präsident, Deutscher ReiseVerband e.V. (DRV): „Die ITB Berlin ist die führende Tourismusmesse weltweit. Auch in diesem Jahr war es toll zu sehen, wie Berlin zum zentralen internationalen, weltoffenen Treffpunkt der Tourismuswirtschaft wurde. Die deutsche Reisewirtschaft blickt optimistisch auf ein Jahr, das einige Herausforderungen für uns bereithält – aber die Deutschen sind in bester Reiselaune und die Branche ist gut aufgestellt. Auf der ITB haben wir uns über die großen Trends Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgetauscht und Projekte in der Entwicklungszusammenhalt nach vorne gebracht. Wir haben dabei viele internationale Kontakte geknüpft, alte Freunde wiedergetroffen und neue gewonnen.“