Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.
„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.
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Der Islamische Rat von Queensland und der Rat der Imame von Queensland hatten Muslime und Nicht-Muslime eingeladen, daran teilzunehmen. Der Australier Brenton Tarrant und drei Neuseeländer verübten am Freitag Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen mindestens 49 Menschen getötet und fast 40 verletzt wurden. Unter den Opfern befinden sich Medienberichten zufolge auch Kinder. Bei drei der Verletzten handele es sich um türkische Staatsbürger. „Wir kommen nach Konstantinopel“ Bei einem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft Tarrant dazu auf, Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.It's alleged he shouted profanities at people inside before driving home where he was arrested. #9News https://t.co/VYSR4782j2
— 9News Queensland (@9NewsQueensland) March 17, 2019
Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.
„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.
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Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.
„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.
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Bericht: Brenton Tarrant besuchte vor und nach dem Putschversuch 2016 die Türkei
Istanbul (nex) – Der australische Rechtsextremist Brenton Tarrant besuchte im Jahr 2016 mehrmals die Türkei.
„Der Terrorist reiste 2016 in die Türkei ein. Ich glaube, er verbrachte etwa 43 Tage im Land. Die türkischen Ermittlungsbehörden versuchen nun herauszufinden, was er hier gemacht hat. Wir können aus dem Manifest ersehen, dass er ein sehr großes Interesse für Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte, es könnte vielleicht ein Attentatsplan gegeben haben“, so Yusuf Erim, ein hochrangiger türkischer politischer Analyst, gegenüber dem Nachrichtensender TRT World.
Tarrant habe die Türkei 2016 zweimal besucht. Erim betonte, dass der 28-jährige Terrorverdächtige nach zukünftigen Anschlagszielen in der Türkei gesucht haben könnte.
„Wir wissen auch, dass er viele frühchristliche Stätten in der Türkei besuchte“, sagte Erim. Tarrant habe die Türkei vor und nach dem gescheiterten Putsch besucht und zwar zwischen dem 17. und 20. März und noch einmal zwischen dem 13. September und 25. Oktober.
„Wir kommen nach Konstantinopel“
In dem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft Tarrant dazu auf, Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.
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Islamfeindlicher Terrorismus ist ein Versuch, unsere Gesellschaft zu spalten
Von Yasin Baş Die hinterhältigen Anschläge auf Muslime und ihre Gotteshäuser in Christchurch/Neuseeland rufen weltweit tiefe Bestürzung hervor. Dieser rassistische Massenmord, diese islamfeindliche Schandtat, die weder im Namen einer politischen Ideologie noch in der christlichen Religion begründet sein kann, wie von den Tätern intendiert, ist ekelerregend und klar zu verurteilen. Terrorismus widerspricht allen religiösen Lehren. Und Politik sollte ebenso eine Umgangsform sein, sich verbal auseinanderzusetzen. Dieses Massaker trifft uns alle zusammen Dieses Massaker ist nicht nur gegen Muslime gerichtet, sondern trifft neben der neuseeländischen Demokratie auch das friedliche und gemeinsame Zusammenleben aller Menschen. Die Tat beabsichtigt, Zwietracht zu schüren, die offene sowie tolerante Gesellschaft zu spalten und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Die Tat bezweckt ferner, den Frieden in der Welt zu schänden und Hass zu säen. Und diese Tat verfolgt nicht zuletzt, unsere gemeinsamen Werte zu zerstören. Politik, Medien und Zivilgesellschaft sind mehr gefordert als zuvor Politik, Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen sind mehr denn je gefordert, sich entschlossener gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Diskriminierung zu erheben. Die hetzerische Stimmung gegenüber manchen gesellschaftlichen Gruppen nimmt in den letzten Jahren – auch und insbesondere in Europa – weiter zu. Die Etablierung rechtspopulistischer und rassistischer Parteien, islamfeindlicher Mainstream-Akteure sowie sogenannter islamkritischer Journalisten, die immer mehr Platz in der gesellschaftlichen Mitte finden, weist leider nicht in eine hoffnungsvolle Zukunft. Sicherheitsbehörden müssen Schutz und Vertrauen schaffen Zugleich sind unsere Behörden mehr denn je gefordert, Sicherheit und Vertrauen herzustellen. Denn nicht zuletzt die rechtsterroristischen Morde des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in Deutschland oder sehr dubiose V-Leute bzw. Kontaktpersonen im Umfeld sogenannter „islamistischer“ Täter zeigen immer wieder, dass auf diesem Feld noch viele Fragen unbeantwortet sind. Einen Beauftragten für Islamfeindlichkeit Überdies ist es beunruhigend, dass trotz steigender Übergriffe auf Moscheen und muslimische Mitbürger immer noch keine ausreichenden Konzepte dagegen existieren. Wie wäre es zum Beispiel, dass es neben dem jetzigen Beauftragten für Antisemitismus auch das Amt eines Beauftragten der Bundesregierung für Islamfeindlichkeit (Islamophobiebeauftragten) zu schaffen? Außerdem muss schließlich die Frage öffentlich erörtert werden, ob Moscheen genauso wie Synagogen besonders durch unsere Polizei geschützt werden müssen. Der Zeitpunkt für einen flächendeckenden Objektschutz von Moscheen scheint sogar überschritten und somit dringend erforderlich. Jede Art von Gewalt muss aufs Schärfste verurteilt und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln geahndet werden. Dieser Massenmord und deren Hintergründe mit all ihren verzweigten Netzwerkstrukturen müssen dringend lückenlos aufgeklärt werden. Das ist man nicht nur den Opfern und deren Hinterbliebenen schuldig. Das ist auch im Sinne unserer offenen und toleranten Gesellschaft und unserer Demokratie überaus bedeutend.
Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Bücher: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?” sowie „nach-richten: Muslime in den Medien”.
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