Kampf dem Terror
Kommentar: Unterstützt die Türkei den IS?

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Finanziert oder unterstützt die Türkei „Dschihadisten“, gar die IS in Syrien? Diese Frage wird ständig aufgeworfen und nicht hinterfragt übernommen, um die türkische Regierung ins Zwielicht zu bringen. Stichhaltige Beweise gab es hierzu bislang nicht. Im Gegenteil: die Recherche-Plattform „Correctiv“ stellte selbst bei einem Faktencheck fest, dass z.B. für die Vorwürfe des „Compact-Magazin“, die deutsche Bundesregierung finanziere in Syrien „islamistische“ Gruppen, es keine Anhaltspunkte gebe. Der ehemalige türkische Chefredakteur Can Dündar hatte in einer Kolumne der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet zusammen mit Erdem Gül im Jahre 2015 der türkischen Regierung vorgeworfen, den Islamischen Staat, genannt IS, mit Waffen zu unterstützen. Sie wurden bekanntlich angeklagt, Dündar wurde 2016 in Abwesenheit zu einer Haftstrafe von 5 Jahren und 10 Monaten wegen der Verbreitung von Staatsgeheimnissen verurteilt. Die Tatsache, dass es sich um einen MIT-Konvoi für Syrien handelte, wurde staatlicherseits bislang zwar nicht bestritten, aber dafür revidierte Can Dündar später seine früheren Aussagen, der türkische Staat unterstütze den IS mit Waffenlieferungen. Während einer Sitzung im Auswärtigen Ausschuss des Europäischen Parlaments im Jahre 2017 sowie in einer TV-Sendung des ZDF „Lanz“, berichtigte Can Dündar am 26. Juni 2018 in diesem Zusammenhang die Fragestellung des ehemaligen Nationaltorwarts Toni Schumacher: „Zunächst mal darf ich sie korrigieren, wir konnten nicht belegen, dass Waffen an den IS gesendet worden sind.“ Zuerst einmal muss man sich vom inzwischen inflationär oft ineinander übergreifenden Begriffen wie „Dschihadisten“, „Islamisten“ oder „IS“ loslösen, denn angesichts der starken Fragmentierung der syrischen Opposition und den Wirren des syrischen Bürgerkriegs, ist allein schon die häufige undifferenzierte Verwendung dieser Begriffe irreführend. Es gibt bzw. gab im syrischen Bürgerkrieg drei maßgebende Konfliktparteien: das Regime von Baschar al-Assad, die Opposition sowie den Islamischen Staat. Der IS wurde bislang vom Regime wie auch der Opposition bekämpft. Von Beginn des syrischen Bürgerkrieges an unterstützten nicht nur die USA und die Türkei gemäßigte wie moderate Oppositionsrebellen in Syrien, sondern auch die Bundesregierung sowie zahlreiche andere europäische Regierungen. Die deutsche Regierung unter der Kanzlerin Merkel gab im syrischen Bürgerkrieg ebenfalls Millionen Euro an syrische oppositionelle Rebellen aus, wie die Türkei die syrischen Rebellen-Verbündeten im Kampf gegen Assad und die IS, im späteren Verlauf auch gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG unterstützte. Was ist aber die Opposition in Syrien? Unter der syrischen Opposition versteht man die „Nationalkoalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte“, kurz ETILAF. Die Bundesregierung erkennt die ETILAF, wie die Türkei und andere Nationen, als einzige legitime Repräsentantin des syrischen Volkes an. Das Auswärtige Amt unterstützt seit 2016 ein Koordinationsbüro der sog. syrischen Opposition in der Berliner Chausseestraße, das nach Angaben der Bundesregierung zur Infrastruktur der ETILAF gehört, finanziell und logistisch. Nach Kenntnis und Einschätzung der Bundesregierung ist das syrische Oppositionsbündnis im Syrischen Bürgerkrieg, das am 11. November 2012 gegründet wurde, eine zentrale Kraft innerhalb der syrischen Opposition (Bundestagsdrucksache 19/1471). Die Nationale Koalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte (ETILAF) umfasst eine Generalversammlung, die alle sechs Monate das politische Komitee, den Präsidenten und die drei Vizepräsidenten wählt. Zentrale Verwaltungsaufgaben werden durch den Generalsekretär wahrgenommen. Die gegenwärtig 91 Mitglieder der Generalversammlung werden von den sie entsendenden Gremien durch Wahl oder Benennung bestimmt. Zu den Organen der ETILAF (arabisch für Koalition) gehören unter anderem die Syrische Übergangsregierung („Syrian Interim Government“, SIG), die Verwaltungseinheit „Assistance Coordination Unit“ (ACU) sowie das Büro für Pilgerfragen Muwatina, der Syrische Nationale Demokratische Block, Gemeinsam für ein Freies und Demokratisches Syrien, Demokratische Partei der Arabischen Sozialistischen Union, der Zusammenschluss Syrischer Lokalverwaltungsräte, der Syrische Nationalrat, die Assyrische Komponente und die Turkmenische Komponente der Nationalen Koalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte, der Kurdische Nationalrat, das Syrische Geschäftsforum, die Vereinigung Islamisch Syrischer Gelehrter sowie der Nationale Freie Zusammenschluss Syrischer Öffentlich Beschäftigter. Man muss hier festhalten, dass die Bundesregierung keine Gruppierungen innerhalb oder im Umfeld der ETILAF von den benannten Institutionen als Terrororganisation einstuft. Auf völkerrechtlicher Grundlage hat die Bundesregierung ihre Entscheidung dahingehend getroffen, dass die Nationale Koalition als legitime Vertretung des syrischen Volkes zunächst einmal beibehalten wird. Völkerrechtlich erkenne die Bundesregierung nur Staaten, nicht aber Regierungen, ausdrücklich an.
Was vereint die ETILAF unter ihrem Bündnis?
Der Politischer Block
  • Demokratische Partei der Arabischen Sozialistischen Union
  • Bewegung für ein freies und demokratisches Syrien
  • Nationaldemokratischer Block
  • Nationale Allianz
Die Freie Syrische Armee
  • Faruq-Brigade
  • Südliche Front
  • 13te Division
  • Brigade Ritter der Gerechtigkeit
  • Syrien Revolutionäre Front
  • Dscharabulus-Brigade
  • al-Qassas Armee
  • Alwiya Fadschr al-Ḥurriyya
  • Liwa Thuwwar al-Raqqa
  • Armee der Revolutionäre
  • Hamza-Brigade
Der Syrischer Nationalrat
Die Nationalen Bündnisse
  • Assyrische Demokratische Organisation
  • Turkmenische demokratische syrische Bewegung
  • Nationale syrisch-turkmenische Partei
  • Das Syrian Business Forum
Warum ist die PYD, bzw. Ihr bewaffneter Arm YPG, nicht im Bündnis? Die ETILAF hat für einen Dialog mit der kurdischen PYD/YPG folgende Vorbedingungen gesetzt: Die Partiya Yekîtiya Demokrat (PYD) müsse ihre Bindungen zur Partiya Karkerên Kurdistanê (PKK) auflösen; alle nicht-syrischen Vertreter aus ihren Reihen ausschließen; sich als eine gesamtsyrische Partei verstehen und sich klar zu den Zielen der Opposition, insbesondere gegen das Assad-Regime, bekennen. Gegenwärtig hält die ETILAF weiterhin keine dieser Voraussetzungen für erfüllt, zumal die grundlegende Haltung zum syrischen Regime bislang ambivalent erschien. Seit wann wird die Opposition vom Westen und der Türkei unterstützt? Volker Beck fragte im Dezember 2011 als Abgeordneter der Grünen, also zu Beginn des syrischen Konflikts, die Bundesregierung, wer die syrischen Rebellengruppen auf welche Weise mit Waffen beliefere. Die Bundesregierung antwortete (Drucksache 17/8206), sie verfüge zu diesem Thema über keine belastbaren eigenen Erkenntnisse. Die Europäische Union habe am 9. Mai 2011 aufgrund der anhaltenden groben Menschenrechtsverletzungen ein umfassendes Embargo von Rüstungsgütern, Waffen und zu interner Repression verwendbarer Ausrüstung gegen die Republik Syrien beschlossen, so die Bundesregierung weiter. Auch die Türkei habe den Verkauf und den Transport von Militärgütern nach Syrien gestoppt. Die Russische Föderation habe die im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen anhängige Forderungen nach einem Waffenembargo abgelehnt, heißt es in der Antwort auf die Fragen von Volker Beck. Das bedeutet, zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine nennenswerten politischen Interessen der Europäischen Union, Deutschlands oder der Türkei, sich in Syrien in irgendeiner Weise zu betätigen. Doch im Jahre 2013 war die Situation bereits eine andere, wie es auch in manchen Antworten der Bundesregierung hervorgeht. Kathrin Vogler von Die Linke fragte im Juni 2013 in einer Anfrage (Drucksache 17/13991) an die Bundesregierung, wie sie sicherstellen wolle, dass Frankreich, Großbritannien oder ein anderes EU-Mitgliedsland keine Waffen oder andere Rüstungsgüter aus deutscher Produktion, deutscher Lizenzproduktion und/oder Waffen mit deutschen Komponenten an syrische Rebellen liefere. Das bedeutet, Länder der Europäischen Union lieferten zu diesem Zeitpunkt bereits Waffen an die syrische Opposition, was auch in weiteren Antworten der Bundesregierung zu späterem Zeitpunkt hervorgeht. Für die Die Linke fragte im September 2014 u.a. Ulla Jelpke die Bundesregierung, ob von früheren Waffenlieferungen „an so genannte gemäßigte Rebellen“ in Syrien, einschließlich der „Freien Syrischen Armee“, erneut direkt oder indirekt – durch Weitergabe oder Weiterverkauf, Verlust im Gefecht oder dem Überlaufen von scheinbar gemäßigten Oppositionsgruppen zum IS – in die Hände des IS geraten seien. Die Bundesregierung antwortete (Drucksache 18/2568), dass aus eigenen Erkenntnissen der Bundesregierung dies nicht verifiziert werden könne. Es sei nicht auszuschließen, dass den Kämpfern des IS bei ihren Gewinnen im Irak und in Syrien auch Waffen amerikanischer Provenienz in die Hände gefallen sein könnten. Staatssekretär Dr. Markus Ederer antwortete am 29. Mai 2015 (Drucksache 18/5062) gegenüber der Frage von Katrin Kunert (Die Linke), dass die Türkei und die USA am 19. Februar 2015 nach mehrmonatigen Verhandlungen eine Verständigung darüber erzielt hätten, moderate syrische Oppositionskämpfer auszubilden und auszurüsten. Informationen der Bundesregierung zufolge wurde das Programm Mitte Mai 2015 mit zunächst ca. 90 gemeinsam von der Türkei und den USA ausgewählten Kämpfern gestartet. Zu dieser Zeit wurde die syrische Opposition bzw. Ihre Rebellen nun offiziell unterstützt. In einer Antwort der Bundesregierung an die Fraktion Die Linke heißt es im Dezember 2015 (Drucksache 18/6962) u.a., auch für einen erfolgreichen Kampf gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat in Syrien sei ein politischer Prozess, der alle moderaten Kräfte einbeziehe, dringend erforderlich – parallel zu den auch militärischen Maßnahmen der internationalen Anti-IS-Koalition. Die gemäßigte Opposition bleibe nach Auffassung der Bundesregierung die Alternative zu staatlicher oder dschihadistischer Repression. Viele Stimmen dieses Spektrums hätten sich zur Nationalen Koalition der Syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte (NK) vereinigt. Mehr als 120 Staaten, darunter auch Deutschland, würden die NK als legitime Vertretung des syrischen Volkes betrachten. Sie hätten sich mehrfach zur Vision eines demokratischen Syriens aller religiösen und ethnischen Gruppen bekannt. Das heißt, die Bundesregierung sah zu diesem Zeitpunkt keine Alternative zu “staatlicher oder dschihadistischer Repression” und unterschied bereits hier konkret zwischen dem Assad-Regime als staatlicher sowie auf der einen Seite die IS als dschihadistische Repression. Staatsminister Michael Roth erklärte am 21. Oktober 2016 in einer Antwort an die Grünen-Abgeordnete Dr. Franziska Brantner (Drucksache 18/10163), dass die Bundesregierung von Anfang an die Bemühungen des VN-Sondervermittlers Staffan de Mistura nach Kräften unterstütze. Deutschland engagiere sich in der Internationalen Syrien-Kontaktgruppe und fördere die Rückkehr zu Friedensverhandlungen in Genf. Eine Wiederaufnahme des politischen Prozesses sei auch eine wichtige Voraussetzung, um den IS nachhaltig zu besiegen und Radikalisierung den Nährboden zu entziehen. Die Bemühungen der Bundesregierung, den VN-Sondervermittler Staffan de Mistura nach Kräften zu unterstützen und in Genf eine Friedensverhandlung zu erreichen, gab es. Derzeit hält sich die Bundesregierung zu den derzeitigen Treffen in Genf bedeckt. In einer Unterrichtung des Bundestags durch die deutsche Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der NATO (Drucksache 18/13662) vom September 2017 erklärte der Berichterstatter des Unterausschusses „Transatlantische Verteidigungs- und Sicherheitszusammenarbeit“, Abgeordneter Andrzej Szewinski (Polen), der syrische Bürgerkrieg habe nach vier Jahren einen kritischen Wendepunkt erreicht und stelle heute eine regionale, gar eine globale Bedrohung dar. Der Kampf um die Macht in Syrien habe jede Lösungsbemühung scheitern lassen, Rebellen radikalisiert, zehntausende ausländische Kämpfer angezogen und das Wiederauftreten ausgerotteter Pandemien verursacht. In den Schlussfolgerungen wird empfohlen, die direkten Hilfszahlungen an die am unmittelbarsten von den syrischen Kriegsflüchtlingen betroffenen Regierungen zu erhöhen und die informationsdienstliche Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten zu verbessern. Ohne umfassende regionale und internationale Abstimmung gebe es auch langfristig keine Aussicht auf eine politische Lösung. Bei der sich anschließenden Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, inwiefern Katar und Saudi-Arabien in den Konflikt eingriffen. Der Berichterstatter riet von Waffenlieferungen an Oppositionsgruppen ab, da ein hohes Risiko bestehe, dass Waffen an Extremisten gelangten. In der Diskussion äußerten mehrere Delegierte ihre Besorgnis über die Auswirkungen des syrischen Krieges auf die Türkei, insbesondere was die Sicherheitslage in den Flüchtlingslagern angehe. Debattiert wurde auch über die Rolle der VN in Syrien sowie über die Schaffung von humanitären Korridoren. Mehrere Delegierte sprachen sich für die strafrechtliche Verfolgung von Ausreisenden aus, die als Kämpfer in den syrischen Bürgerkrieg zögen. Auf Nachfrage stellte der Berichterstatter klar, dass die Russische Föderation nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich das Regime des syrischen Staatspräsidenten Baschar al Assad unterstütze. Ab September 2017 änderte sich offenbar die Grundhaltung der EU gegenüber der aktiven Unterstützung der syrischen Oppositionskräften, was der Abgeordnete Andrzej Szewinski zur Aussprache brachte. Damit änderte sich auch die grundlegende Haltung gegenüber den bewaffneten syrischen Rebellenmilizen, was sich auch in der europäischen Berichterstattung bemerkbar macht. Im weiteren Verlauf erkennt man, wie sich diese Haltung wiederspiegelt. 2017 unterrichtete eine Delegation der Bundesregierung den Bundestag über die Inhalte der Sitzungen des Parlamentarischen Versammlung des Europarates (Drucksache 18/12747). Darin kritisierte die UEL-Fraktion George Loukaides (Zypern), dass die Vereinigten Staaten und die Europäische Union in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Mitteln extrem fundamentalistische Rebellen in Syrien im Kampf gegen das Assad-Regime unterstützt hätten. Den Menschen in Syrien und dem Irak müsse auf anderem Wege geholfen werden, als durch eine gefährliche militärische Intervention. Als Vertreter der SOC-Fraktion rügte John E. Tomlinson (Vereinigtes Königreich), der Titel des Berichts sei irreführend. Es entstünde der Eindruck, dass einige durch die Terrorgruppe „IS“ bedrohte Religionsgemeinschaften, insbesondere Christen, wichtiger seien als andere. Stattdessen sollten, wie auch im Bericht geschehen, alle bedrohten Bürger, unabhängig von religiöser oder ethnischer Abstammung, gleichermaßen im Fokus stehen. Im März 2018 stellte die Fraktion der AfD (Drucksache 19/1047) die Frage, ob denn die Bundesregierung Überlegungen hätte, mit Hilfe des NATO-Verbündeten Türkei eine demilitarisierte Zone im nördlichen Syrien einzurichten. Die Antwort lautet darauf: „Die Bundesregierung hat sich seit Beginn des Syrienkonfliktes kontinuierlich für eine landesweite Waffenruhe und ungehinderten humanitären Zugang eingesetzt und unterstützt entsprechende Anstrengungen im Rahmen des Genfer Prozesses.“ Im Februar 2019 hielt sich die Bundesregierung auf Anfrage der Fraktion Die Linke (Drucksache 19/7562) schon ziemlich bedeckt. Mehrere Fragen wurden aufgrund nationaler Interessen und des Staatswohls nicht beantwortet. Gleichwohl unterstütze sie weiterhin mit Nachdruck die Bemühungen der Vereinten Nationen um eine politische Lösung des Syrienkonflikts und damit auch die syrische Opposition, die Vertretung der Rechte des syrischen Volkes. Was unterstützt nun die Bundesregierung und die Türkei? Wie aus den Antworten der Bundesregierung hervorgeht, unterstützt Deutschland und Europa sowie die Türkei und die USA die syrische Opposition, die hier näher beschrieben wurde. Die ETILAF wird von zahlreichen Nationen anerkannt. Am 12. November 2012 gaben die Staaten des Golf-Kooperationsrates bekannt, dass sie die Nationalkoalition als die „legitime Vertretung des syrischen Volkes“ anerkennen. Frankreich und die Türkei gaben am 13. und 15. November 2012 die Anerkennung der Koalition als „einzig legitime Vertretung des syrischen Volkes“ bekannt. Am 20. November 2012 erkannte das Vereinigte Königreich die Nationalkoalition als „einzig legitime Vertretung des syrischen Volkes“ an. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Nationalkoalition am 11. Dezember 2012 als „die legitime Vertretung des Syrischen Volkes“ anerkannt. Am darauffolgenden Tag haben bei einem Treffen der Freunde Syriens über 100 Länder, darunter auch Deutschland und Österreich, die Nationalkoalition als einzige legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkannt. Unter der ETILAF ist auch der militärische Arm FSA geordnet. Ihre Rebellenmilizen kämpften bislang nicht nur gegen das syrische Assad-Regime, sondern auch gegen die Terrormiliz IS, sowie zeitweise gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG, während der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien 2016/17, die am 24. August 2016 unter dem Operationsnamen „Schutzschild Euphrat“ begann und am 29. März 2017 endete. Auch bei der türkischen Militäroperation „Operation Olivenzweig“ zwischen dem 20. Januar 2018 – 18. März 2018. Waren Rebellenmilizen der FSA zugegen. Die türkische Militäroffensive in Nordsyrien 2019 wurde ebenfalls mit Rebellenmilizen der FSA am 17. Oktober unter dem Namen „Operation Friedensquelle“ begonnen. Im Verlaufe des Syrien-Konflikts änderte sich in der Europäischen Union die Haltung zum bewaffneten Widerstand gegen das Assad-Regime. Zwar hielt man seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges weiterhin an der syrischen Opposition fest, doch dies sollte ab Ende 2017 nun fortan nur noch auf politischer Basis fortgesetzt werden, eine aktive militärische Unterstützung in Form von Waffenlieferungen wurde bereits ab diesem Zeitpunkt zumindest von der Bundesregierung nicht mehr verfolgt. Das bedeutet, dass die Bundesregierung von Beginn an sehr wohl über die nötigen Kenntnisse über die Türkei wie auch über andere Verbündete europäische Länder informiert war, was die aktive Unterstützung der Freien Syrischen Armee FSA sowie ihrer Rebellenmilizen, darunter auch gemäßigte wie moderate Kräfte, angeht. Obwohl das bekannt ist, hält sich die Bundesregierung in dieser Hinsicht vor allem gegenwärtig sehr bedeckt, um die türkischen Interessen zu konterkarieren.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Gesundheit
Zu große Packungen: Medikamente im Wert zwischen 5-7 Milliarden Euro landen im Müll

75 Prozent der Berliner und Brandenburger geben an, dass sie schon Medikamente entsorgt haben, weil Tablettenpackungen zu groß waren oder die Arznei nicht vertragen wurde. Das ergab eine repräsentative Umfrage des rbb. Arzneimittel-Experte Gerd Glaeske kritisiert im Verbrauchermagazin „SUPER.MARKT“ die Verschwendung enormer Werte: „Ich bin sicher, dass heute etwa um die 10 Prozent der Ausgaben sicher im Müll landen – eher bis 15 Prozent. Das wären dann zwischen fünf und sieben Milliarden Euro.“ Ein Hauptgrund für die Verschwendung liegt in zu großen Packungen. So gaben 62 Prozent der Befragten an, dass zum Zeitpunkt der Genesung noch ausreichend Medikamente in der Verpackung vorrätig waren. Andere Gründe waren, dass die Behandlung vorzeitig abgebrochen oder ein Medikament nicht vertragen wurde. Zwar gibt jeder Zweite Medikamente bei einer Apotheke zurück, doch diese dürfen die Arznei nicht weitergeben. Die jährliche Verschwendung zu Lasten aller Krankenversicherten geht weiter, obwohl aus anderen Ländern Verfahren bekannt sind, die Abhilfe versprechen. Aus Entwicklungsländern, aber auch aus Skandinavien und den Niederlanden ist eine exakte Portionierung bekannt. Statt 50er- oder 100er-Packungen erhält ein Patient nur so viele Tabletten, wie er benötigt. Weitere Informationen dazu im rbb-Verbrauchermagazin „SUPER.MARKT“ am 04.11.2019, 20:15 Uhr, im rbb-Fernsehen.

Rentenpolitik
Neuer Kompromissvorschlag zur Grundrente aus der Union

Im Koalitionsstreit um die Grundrente hat der Chef der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, Peter Weiß, einen neuen Kompromissvorschlag unterbreitet. Die geplante Höherwertung der Renteneinzahlungen von Geringverdienern solle nur bis zum Jahr 2014 gelten, dem letzten Jahr vor der Einführung des Mindestlohns Anfang 2015. „Am besten wäre, die geplante Höherwertung auf die Zeit bis 2014 zu begrenzen“, sagte der CDU-Politiker Weiß der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. So würde dem Wunsch der Union Rechnung getragen, die Kosten der Grundrente zu begrenzen. Andererseits hätte man aber die Zeiten schlechter Löhne in Ostdeutschland mit der Regelung voll erfasst, so dass auch einem Wunsch der SPD entsprochen werde.

Bukarest
WM: Bronzemedaille für türkische Ringerin Zeynep Yetgil

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Bukarest – Die türkische Ringerin Zeynep Yetgil hat bei der U-23 Junioren-Weltmeisterschaft im rumänischen Bukarest die Bronzemedaille gewonnen. Nachdem Zeynep Yetgil im Halbfinale gegen ihre indische Gegnerin Pooja Gehlot mit 8:4 das Nachsehen hatte, traf sie im Kampf um die Bronzemedaille auf ihre russische Gegnerin Ekaterina Verbina. In der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm der Damen setzte sich Yetgil bei dem Match um Platz drei gegen ihre russische Rivalin mit 5:2 durch.
(Screenshot/Bartin Üniversitesi)
Die russische Athletin, die zugleich Junioren- Europameisterin ist und bis zu dem Kampf noch amtierende Vizeweltmeisterin war, hatte gegen ihre türkische Kontrahentin nach einem 2:0 Rückstand bis vier Sekunden vor Schluss ein 2:2 Remis errungen. Doch in der allerletzten Sekunde holte die türkische Nationalringerin Yetgil durch einen überraschenden Angriff weitere Punkte und sicherte sich mit einem 5:2 Endstand die WM-Bronzemedaille. Die Proteste der russischen Seite wurden nach einer Videoanalyse durch die Ringrichter abgelehnt, sodass Yetgil als Siegerin vom Feld ging. Der obligatorische Militärgruß Während der Siegerehrung zeigte auch Zeynep Yetgil den obligatorischen Militärgruß, den türkische Sportlerinnen und Sportler bei einem Sieg überall auf der Welt demonstrativ ausführen. Damit drücken die Athlethen ihre Solidarität mit der türkischen Armee aus, die mit einer Anti-Terror-Offensive gegen die Terrororganisationen YPG/PKK und ISIS in Nordsyrien vorgehen.

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Militäroffensive Friedensquelle
Tall Abyad: YPG hält Zivilisten für legitime Ziele in Nordsyrien

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel In der syrischen Stadt Tall Abyad an der Grenze zur Türkei sind mindestens 20 Menschen bei einer Autobombenexplosion ums Leben gekommen. 30 weitere sollen zum Teil schwer verletzt sein. Die Explosion fand mitten in der belebten Markstraße statt, ganze Häuserfronten wurden durch die Detonation in Mitleidenschaft gezogen. „Nach ersten Erkenntnissen wurden bei der Explosion in der nordöstlichen Stadt 13 Zivilisten getötet und etwa 20 weitere verletzt“, hieß es in einer Erklärung des türkischen Verteidigungsministeriums am frühen Samstag. Die Explosion habe sich auf einem Marktplatz ereignet. Nur einen Tag zuvor hatte das türkische Verteidigungsministerium einen Sprengstofffund bekannt gegeben: „In Tall Abyad wurden geheime Räume der YPG entdeckt. Sie wurden unbrauchbar gemacht, eine Tonne Ammoniumnitrat wurden beschlagnahmt.“ In dieser Woche hatte es bereits mehrere Explosionen von Autobomben in Orten in der Umgebung gegeben. Deren Verantwortung übernahmen bislang über soziale Netzwerke PKK/YPG-nahe Sympathisanten. Tall Abjad liegt an der Grenze zur Türkei in der sogenannten Sicherheitszone, die die Türkei im Norden Syriens errichtet hat. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG mussten aufgrund der Vereinbarungen mit Russland und den USA sich aus diesen Gebieten zurückziehen. Doch der Rückzug wurde bislang nur widerwillig vollzogen. Noch immer versucht die YPG sich den Deals zu widersetzen und beschießt immer wieder auch Stellungen türkischer Posten oder eines der mit der Türkei koalierenden syrischen Rebellenmilizen. Sie bezeichnen die Angriffe „Cenga Rojava“, zu deutsch „Krieg in Rojava“ und teilen Angriffe dieser Art unter dem Hashtag #CengaRojava. Der letzte Autobombenanschlag in Tall Abyad wird ebenfalls der YPG angelastet. Bereits während der türkischen Militäroffensive „Operation Olivenzweig“ hatte die YPG nach ihrer Niederlage in der Region Afrin angekündigt, Zivilisten als legitime Ziele zu betrachten, die mit den türkischen Streitkräften, Hilfsorganisationen und Rebellenmilizen kooperieren oder sich in ihrem Umfeld aufhalten.
(Screenshot/Twitter)
Charles Lister, Direktor des Programms zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus am Middle East Institute in den USA hatte die Ankündigung der YPG im April 2018 scharf verurteilt. In einem Tweet verurteilte Lister zwar auch die Feststellung der YPG, die türkische Regierung unterstützte ein Programm zur Wiederansiedlung von syrischen Flüchtlingen bzw., sprachen in diesem Fall von einer demografischen Veränderung, gleichzeitig erklärte Lister aber, dass die YPG damit Zivilisten, in dem Fall „Familien“, als Hauptziele für ihre „tödlichen Angriffe“ legitimiere, was verabscheuungswürdig sei.

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Taekwondo-EM: Gold für İrem Yaman und Rukiye Yıldırım Bei der G4 Extra Taekwondo-Europameisterschaft im italienischen Bari haben die türkische Nationalsportlerinnen İrem Yaman und Rukiye Yıldırım jeweils Goldmedaillen gewonnen. Bei der EM, die vom 1. bis 3. November in Bari stattfindet, nehmen Kampfsportler aus verschiedenen Teilen Europas teil. Nach Angaben der Türkischen Taekwondo Föderation (TTF) traf die türkische Sportlerin İrem Yaman in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm der Damen am zweiten Tag der EM gegen die Britin und Siegerin der letzten beiden Olympiaden, Jade Jones. Rukiye Yıldırım bezwang im Finale in der Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm ihre türkischstämmige Kontrahentin aus Deutschland, Ela Aydın. Zeliha Ağrıs, die in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm antrat, unterlag im Finale der russischen Kämpferin Tatiana Kudashova. Sie erhielt Bronze. Militärgruß nach dem Sieg Yaman, die ihre Rivalin mit 22-9 besiegte, gewann damit Gold für die Türkei. Bei der Siegerehrung salutierte die türkische Kampfsportlerin. Mit dem Militärgruß solidarisieren sich türkische Sportler mit den Streitkräften des Landes, die vor wenigen Wochen eine Anti-Terror-Offensive gegen die Terrororganisationen YPG/PKK und ISIS begonnen hatten. https://twitter.com/iremyamany/status/1160497389788180480

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Bei der Box-WM der Frauen im russischen Ulan Ude sicherte sich die türkische Boxsportlerin Busenaz Sürmeneli nach einem spannenden Finale die Goldmedaille.

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Balkan
US-Sondergesandter: Kosovo verdient NATO-, EU- und UN-Mitgliedschaft

Pristina – Ohne den Kosovo anzuerkennen, werde Serbien nie der EU beitreten, sagte der Sondergesandte des US-Außenministeriums für den Westbalkan, Matthew Palmer, in der kosovarischen Hauptstadt Pristina am Freitag. Der serbische Präsident Aleksandar Vucic wisse, dass Serbien nie der EU beitreten würde, ohne das Problem mit dem Kosovo zu lösen, sagte Palmer bei einer Rede vor Studenten in der Nationalbibliothek von Pristina, berichten kosovarische Medien. Der Kosovo dürfe nicht aus einer dauerhaften Lösung auf dem Balkan ausgeschlossen werden und betonte, dass die Lösung der Kosovo-Serbien-Beziehungen nach wie vor eine strategische Priorität für die Vereinigten Staaten sei, zitieren kosovarische Medien den US-Diplomaten. Der Sonderbeauftragte betonte, dass Washington die neue Regierung Kosovos ermutige, den Dialog mit Serbien wieder aufzunehmen. „Alle Schritte, die nach der Normalisierung unternommen werden, werden einfacher sein. Es werden Arbeitsplätze geschaffen. Wenn eine neue Regierung gebildet wird, muss sie die Verhandlungen wieder aufnehmen“, sagte Palmer. „Wir sehen die Integration Ihres Landes nicht ohne Versöhnung mit Serbien. sie verdienen eine NATO-, EU- und UN-Mitgliedschaft, Sie verdienen es, nicht hinter den USA zu stehen, sondern Seite an Seite mit uns. Das ist die Zukunft nur im Dialog, denn Status quo ist einfach nicht genug, sagte Palmer. Die Lösung für die Stabilität auf dem Balkan sei die Integration des Kosovo. Die vollständige Integration des Kosovo bleibe die Verpflichtung der USA.
Grenells Ernennung bestätigt, dass die USA präsent und hilfsbereit sind, betonte Palmer.
Richard Allen Grenell ist seit dem 8. Mai 2018 der Botschafter der USA in Deutschland. Am 4. Oktober 2019 nominierte ihn US-Präsident Donald Trump als Sondergesandten für die Friedensverhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo.
„Die Verhandlungen mit Serbien waren kompliziert. Aber in der Geschichte des Kosovo ging es immer darum, Herausforderungen zu meistern und Kompromisse zu finden. Ihre Staatlichkeit ist unwiderruflich und jetzt brauchen Sie eine Normalisierung, um das große Potenzial, das Sie haben, zu nutzen, sagte Palmer.
Er bekräftigte, dass Serbien die Kampagne zur Aufhebung der Anerkennung des Kosovo einstellen sollte.
Die Verhandlungsführer müssen Raum haben, um Ideen zu erforschen“, fügte Palmer hinzu.

Promi-News
„Man nannte mich den Müllschlucker“ – Arnold Schwarzeneggers Fitnessroutine mit 72

Los Angeles – Mit 15 Jahren begann der am 30 Juli 1947 im österreichischen Thal geborene US-Star mit dem Bodybuilding und erreichte schon vier Jahre später den 2. Platz bei einer Weltmeisterschaft der NBAA. Mit 20 Jahren wurde Arnold Schwarzenegger zum bis dahin jüngsten Mister Universum. Mit sieben Mr. Olympia- und fünf Mr. Universum-Titeln gehört Schwarzenegger zu den erfolgreichsten Bodybuildern in der Geschichte des Sports. Es folgte eine Karriere als Schauspieler, in der er mit Blockbustern wie Herkules, Conan und Terminator weltweite Bekanntheit erlangte. Auch als professioneller Sportler und mit seinen Erfolgen, habe er jedoch nicht immer auf seine Ernährung geachtet. Wegen seines zügellosen und unersättlichen Appetits habe er damals den Spitznamen „Müllschlucker“ bekommen. „Alles, was in der Spüle lag oder man auf dem Küchenboden finden konnte, kratz es einfach ab und lege es mir vor, ich werde es lieben“, sagte Schwarzenegger in einem Interview mit dem US-Fitnessmagazin Men’s Health über seine jungen Jahre. Nur drei Tage vor dem Mr. Olympia Wettbewerb 1970 in New York, habe er mit seinem italienischen Trainingspartner und zweifachem Mr. Olympia-Sieger, Franco Columbu, gemeinsam eine ganze Kirschtorte gegessen. Beide gewannen in dem Jahr in ihren Gewichtsklassen. Im vergangenen August verstarb Columbu mit 78 Jahren in Sardinien. Natürlich weist Schwarzenegger auch schnell auf die Notwendigkeiten hin, was man tun muss, wenn man sich entscheidet, eine halbe Torte zu essen. „Kalorien rein, Kalorien raus. Und das Kalorien raus ist nicht mehr so einfach wie früher. Ich war nicht immer gesundheitsbewusst. Wenn man jung ist, kommt man mit vielen Dingen davon“, so Schwarzenegger gegenüber Men’s Health. Jetzt mit 72 Jahren und nach einer Notoperation am offenen Herzen im vergangenen Jahr, hat er seine Ess- und Fitnessgewohnheiten drastisch verändert. Er halte sich nach Möglichkeit nun von Fleisch und tierischen Proteinen fern und genieße nur noch ab und zu ein Steak. „Es gibt diese falsche Vorstellung, dass tierisches Eiweiß der einzige Weg ist, wie man groß und stark wird“, so Schwarzenegger. Er fühle sich viel besser, seitdem er seinen Fleischkonsum reduziert hat und mehr Gemüse und Haferflocken esse. Neue Trainigsroutine Nach seiner OP habe sich auch sein Training drastisch verändert. Er trainiere nicht mehr mit sehr schweren Gewichten. Die Ärzte hätten ihm nach der OP dazu geraten. „Nicht mehr drei Wiederholungen, schwerstes Gewicht und all das Zeug. Also mache ich jetzt leichtere Gewichte und mehr Wiederholungen“, so der Action-Star. Er trainiere jedoch noch immer jeden Tag. Um sieben Uhr morgens gehe er zum Gold’s Gym – dasselbe Fitnessstudio in das er ging, als er 1968 nach Amerika kam. Im Laufe des Tages fahre er für etwa 45 Minuten mit dem Rad und Abends trainiere er nochmal zuhause. Er habe zudem begonnen dem Aufwärmen und dem Dehnen besondere Priorität einzuräumen. Terminator: Dark Fate Im November kehrt Schwarzenegger als Terminator zurück, wenn auch ein bewusst älterer, etwas sterblicherer Terminator. Es ist auch ein Terminator auf einer ganz anderen Diät.        

Meinung
Kommentar: „Die Kurden“

„Die Kurden“ Ein Gastkommentar von Kuru Yabani  Überall lese ich, dass die Türkei gegen die Kurden Krieg führt. Ich lese von Genozid, Völkermord, Vernichtungskrieg. Einzig allein deswegen, weil die Türkei den Ableger der Terrororganisation PKK verständlicherweise nicht an ihrer Grenze duldet, von wo sie aus immer wieder Angriffe auf die Türkei startet. Immer wieder wird verwechselt, dass Terroristen der PKK und ihrer Ableger DIE Kurden wären. Kurden sind auch die 16 Millionen Menschen, die unbescholten ihr Leben in der Türkei leben. Die zahlreich in allen möglichen Parteien im türkischen Parlament vertreten sind. Die Soldaten, die in türkischer Uniform den Kampf gegen den Terrorismus ihr Leben riskieren. Die 300.000 kurdischen Flüchtlinge, die in der Türkei Schutz gefunden haben. Die Kleinunternehmer, die Schutzgeld bezahlen müssen, damit ihre Geschäfte nicht angezündet und ihrer Familie nichts angetan wird. Kurden sind die Mütter und Väter, deren Kinder entführt und in die Berge verschleppt wurden, um in einem dummen Krieg zu töten und zu sterben. Die Menschen im Nordirak, die in enger Partnerschaft mit der Türkei sich eine kurdische Autonomie und einen kleinen Wohlstand aufgebaut haben und die immer noch dankbar sind, dass die Türkei während des Irak-Kriegs ihre Grenzen für sie geöffnet hat. Niemand in der Türkei oder anderswo redet von DEN Kurden, wenn die PKK mordet und ihre Terroranschläge verübt. Und niemand sollte sagen, dass es ein Krieg gegen die Kurden ist, wenn man sich gegen diesen Terror entgegenstellt.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Türkei – Versehentlicher Übersetzungsfehler: Aus „Terroristen“ wurde „Kurden“

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hielt am Samstag eine Rede in der zentralanatolischen Stadt Kayseri. Aufgrund eines kleinen Übersetzungsfehlers titelten Medien in Deutschland leider jedoch „Mitten im Waffenstillstand droht Erdogan, die Köpfe der Kurden zu zerquetschen“.

Versehentlicher Übersetzungsfehler: Aus „Terroristen“ wurde „Kurden“

Fußball
Bundesliga: Eintracht Frankfurt nimmt FC Bayern auseinander – 5:1

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Frankfurt – Der FC Bayern München kassierte am Samstag eine demütigende 1:5 Pleite gegen Eintracht Frankfurt. Die Eintracht beendet damit eine Durststrecke von fast zehn Jahren ohne Heimsieg gegen den Meister.
(Screenshot/Twitter)
Die Eintracht profitierte dabei von einer frühen Roten Karte gegen Jerome Boateng (10. Minute). Die Tore erzielten Filip Kostic (25.), Djibril Sow (34.), David Abraham (49.), Martin Hinteregger (61.) und Goncalo Paciencia (85.), den Ehrentreffer für die Bayern markierte Robert Lewandowski (37.), berichtet Hessenschau (HS). Die Frankfurter stehen in der Tabelle nun mit 17 Punkten aus zehn Spielen auf Platz sechs, nur noch einen Punkt hinter dem heutigen Gegner, bei dem für den ehemaligen Eintracht-Trainer Niko Kovac die Luft zunehmend dünner wird, so HS.

Frühe Rote Karte gegen Boateng

Die Partie begann vor 51.500 Zuschauern mit viel Tempo auf beiden Seiten. Während die Bayern schon mal gefährlich im Strafraum auftauchten, entstand die erste entscheidende Szene durch einen Konter für die mit viel Leidenschaft auftretenden Frankfurter. Paciencia war auf die Reise geschickt worden, spielte dann Boateng aus und wurde aber von Selbigen gelegt (9.). Schiedsrichter Schmidt zeigte zunächst auf den Punkt und gab Gelb, schaute sich dann aber das Video an und entschied folgerichtig auf Freistoß und Rot gegen Boateng.

Es war der zweitschnellste Platzverweis in der Bundesliga-Geschichte der Bayern. Paciencias Freistoß aus 17 Metern im Anschluss blieb in der Mauer hängen (11.). Kovac stellte um und zog Kimmich wieder aus dem Mittelfeld auf die Rechtsverteidigerposition.

Die Eintracht blieb aggressiv, versuchte, früh zu stören und Ballgewinne zu erzwingen. Das gelang immer wieder, und wurde in der 25. Minute belohnt. Dost legte hinaus auf da Costa, der Sow in der Mitte fand. Der Schweizer zog ab, von Davies‘ Rücken prallte der Ball vor die Füße von Kostic, der das Leder über den Innenpfosten im Kasten versenkte – 1:0 und das erste Tor des Serben gegen die Bayern. Die Eintracht blieb am Drücker, die Bayern konnten sich kaum durchs Mittelfeld kombinieren. Dagegen auf der anderen Seite: Paciencia legte raus auf Kostic, dessen Hereingabe von Kimmich abgefälscht und von Sow direkt genommen wurde (33.).

Das 2:0 war zu diesem Zeitpunkt hochverdient. In der Folge gab die Eintracht den Bayern etwas mehr Raum im Mittelfeld. Kimmich traf noch aus dem Abseits (36.), nur eine Minute später behauptete sich Lewandowski nach Davies‘ Anspiel willensstark gegen drei Mann und vollendete cool aus sechs Metern (37.). Bis zur Pause hielten die Bayern ihr optisches Übergewicht.

Abraham rettet und trifft

Die Pause kam für die Eintracht zum richtigen Zeitpunkt, denn nach nur wenigen Minuten stand es 3:1. Abraham eroberte gegen Gnabry das Leder – und stand wenige Sekunden später am langen Pfosten nach einer da Costa-Hereingabe von der anderen Seite goldrichtig! Der Argentinier drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie (49.)

Im Gegenzug hatte sich Lewandowski schon die Ecke ausgeguckt, doch sein Schuss wurde abgeblockt (51.). Die Partie nahm nun wieder richtig Fahrt auf. Alaba rettete gegen Paciencia (57.), Abraham war in letzter Sekunde vor Lewandowski am Ball (59.), Neuer parierte Dosts Direktabnahme (60.). Die nachfolgende Kostic-Ecke köpfte Hinteregger ins lange Eck – 4:1, die Arena bebte. Kostic hätte fast nachgelegt,

Davies klärte kurz vor der Linie (64.) und Neuer hielt erneut gegen den Serben (67.). Drei Minuten später traf Davies den Pfosten (70.). Die Partie plätscherte nun vor sich hin – bis der eingewechselte Silva Alaba aussteigen ließ und von der Grundlinie auf Paciencia legte, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (85.).

Quelle: eintracht.de