Türkei
Kommentar: Erdogan und die Mär über das gefälschte Diplom
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Rechtsterrorismus
Kommentar: Attentat von Hanau ist der vorläufige Tiefpunkt in Deutschland
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Yasin Baş
Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Bücher: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?”, „nach-richten: Muslime in den Medien” sowie „Muslime in den Medien 2018″.
Fußball Bundesliga
Kann Borussia Dortmund diese Saison noch Meister werden?
Die Abwehr um Mats Hummels macht in der laufenden Saison einen mehr als nur wackligen Eindruck. Und so lange man dieses Problem nicht in den Griff bekommt, hat Dortmund keine Chance auf den Meistertitel.
Auf der anderen Seite ist Borussia Dortmund allerdings in der Lage jeden Gegner in der Bundesliga offensiv an die Wand zu spielen. Mit 59 Toren ist der BVB bisher die erfolgreichste Mannschaft der Liga. Außerdem ist Neuzugang Erling Haaland gerade erst zum Kader dazugestoßen und hat noch jede Menge Entwicklungspotenzial.
Sobald Marco Reus im März wieder fit ist, gehört die Offensive der Dortmunder zu den besten in Europa. Wenn der BVB in den kommenden Spielen dann auch noch die Schwächen in der Verteidigung beseitigen kann und Mats Hummels zu alter Form zurückfindet, kann Dortmund noch an den Bayern und den Leipzigern vorbeiziehen.
Titelchancen sind noch intakt
Am vorletzten Spieltag der Bundesligasaison treffen Borussia Dortmund und RB Leipzig im direkten Duell aufeinander. Wenn die Meisterschaft bis dahin noch nicht entschieden ist, könnte die Entscheidung in diesem Spiel fallen. Und zwar durchaus zu Gunsten von Borussia Dortmund. Deshalb sollte man die Dortmunder jetzt noch nicht aufgeben.
„Teutonico“
Ditib: „Was muss noch geschehen, damit das Schweigen bricht?“
„Zunächst einmal möchte ich mich bei den Sicherheitsbehörden für ihren Einsatz und die rechtzeitige Festnahme der Rechtsterroristen bedanken. Es ist nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn die Beschuldigten ihre Pläne in die Tat umgesetzt hätten. Das ist eine unerträgliche und fürchterliche Vorstellung. Deshalb fordern wir die Verantwortlichen auf, ein umfassendes Sicherheitskonzept für Moscheen, Synagogen und andere Einrichtungen religiöser Minderheiten, die ebenfalls vor einer erhöhten Bedrohungslage stehen, vorzulegen. Es kann nicht sein, dass Moscheegemeinden, die mit Spendengeldern finanziert werden, die mit Mühe und Not über die Runden kommen, auch noch ihre eigene Sicherheit finanzieren müssen. Der Staat steht in der Pflicht, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen. Dazu gehören auch Muslime. Trotz dieses Ermittlungserfolgs müssen wir festhalten, dass das Sicherheitsempfinden der Muslime in Deutschland weiterhin stark angeschlagen ist. Die Zahl der Gewalttaten gegen Muslime und ihre Einrichtungen steigen, die Qualität der Gewalttaten nimmt drastisch zu. Allein in der vergangenen Woche gab es mehrere Bombendrohungen mit Evakuierungen und Durchsuchungen. Daran können und möchten wir uns nicht gewöhnen. Zur allgemeinen Verunsicherung trägt auch bei, dass diese Bedrohungslage von Seiten der Politik nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit beachtet, teilweise sogar heruntergespielt wird. Muslime haben nicht das Gefühl, als hätte die Politik vom NSU-Komplex Lehren gezogen. Nach wie vor warten die meisten der vorgeschlagenen Empfehlungen der Untersuchungsausschüsse auf ihre Umsetzung. Das ist grob fahrlässig.“Terror gegen Muslime: Was muss noch geschehen, damit das Schweigen bricht Auch der türkisch-islamische Verband Ditib forderte, den Schutz der Moscheen und Muslime konsequent zu gewährleisten. Der Verband appelliert an Politik und Gesellschaft, Stellung zu beziehen.
Das Schweigen der Mehrheit, auch der Politik und der moderaten Kräfte in unserem Land, insbesondere bei Angriffen gegen Muslime, wird nicht nur von einer breiten Gesellschaftsschicht als stillschweigende Duldung verstanden. Es ist geeignet, bei bestimmten Gruppen den Eindruck zu erwecken, dass das Agieren gegen Muslime „eigentlich legitim“ sei. Wir haben als DITIB immer wieder vor dieser Entwicklung gewarnt, und die Gesellschaft aufgefordert, auch bei Angriffen gegen Muslime Solidarität zu zeigen und klare Stellung gegen Hass und Unrecht zu beziehen. Leider blieben diese Mahnungen immer wieder ergebnislos. Erneut erleben wir heute eine Anteilslosigkeit, die Sorge bereitet. Was muss noch geschehen, damit Politik und Gesellschaft das Schweigen bzw. die stillschweigende Duldung von Angriffen gegen Muslime beenden? Was muss noch geschehen, damit man sich der Dämonisierung des Islam und der Markierung von Muslimen als „fremde Gefahr“ durch Populisten und Rechtsextreme entgegenstellt?
Menschenrechtsverletzungen in China
Neue Beweise für Chinas willkürliche Unterdrückung der muslimischen Uiguren
Zum Thema
– Menschenrechtsverletzungen in China – China: Frauen uigurischer Häftlinge müssen mit fremden Männern im selben Bett schlafen
Männliche Han-chinesische „Verwandte“, die mit der Überwachung der Häuser von uigurischen Familien in der nordwestchinesischen autonomen Region Xinjiang beauftragt sind, schlafen regelmäßig in den gleichen Betten wie die Frauen von Männern, die in den Internierungslagern der Region festgehalten werden, berichtet unter anderem Radio Free Asia.
China: Frauen uigurischer Häftlinge müssen mit fremden Männern im selben Bett schlafen
Gesundheit
Wartezeiten beim Hausarzt oft unvermeidbar
"Der harte Kern"
Rechte Terrorzelle wollte mit halbautomatischen Waffen viele Muslime töten
Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem er droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so der Australier in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.
„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.
Ringer-EM
Triumph in Rom: Türkischer Ringer Süleyman Karadeniz ist Europameister
Der türkische Ringkämpfer Süleyman Karadeniz hat im Freistil der Herren in der Klasse bis 92 Kilogramm seinen Schweizer Kontrahenten Samuel Scherer bezwungen und sich damit die Goldmedaille gesichert.
Klarer Sieg im Finale
Am siebten und letzten Tag der Ringer-EM in der italienischen Hauptstadt Rom fand das Finale der Freistilkämpfer statt. Die begeisterten Zuschauer sahen in der Pellicone-Halle einen souveränen türkischen Ringer, der nichts anbrennen ließ.
Der türkische Nationalringer Süleyman Karadeniz ließ seinem Schweizer Gegner Samuel Scherer keine einzige Chance und bezwang den Eidgenossen klar mit 3:0. Karadeniz sicherte sich und der Türkei damit die Goldmedaille. Es ist die einzige Goldmedaille bei der Ringer-EM 2020 für die Türkei.
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu gratulierte dem Sportler über Twitter. Er schrieb:„Dein Rücken soll niemals den Boden berühren Champion“.Und:„Ich beglückwünsche unseren Nationalringer Süleyman Karadeniz, der bei der Ringer-EM die Goldmedaille gewann, aus ganzem Herzen“.
Sırtın yere gelmesin Şampiyon! 🇹🇷🥇
— Mevlüt Çavuşoğlu (@MevlutCavusoglu) February 16, 2020
Avrupa Güreş Şampiyonası’nda altın madalya kazanan milli güreşçimiz Süleyman Karadeniz’i gönülden kutluyorum. pic.twitter.com/wAfcbo7Ywv
Süleyman Karadeniz Avrupa Şampiyonu!
— TMOK | #TeamTürkiye🇹🇷 (@TMOK_Olimpiyat) February 16, 2020
Avrupa Güreş Şampiyonası’nda 92kg milli sporcumuz Süleyman Karadeniz finalde İsviçreli rakibi Samuel Scherrer’i 3-0 yenerek altın madalya kazandı👏🇹🇷 pic.twitter.com/FJ4MwEOlif
Türkei
TikTok-Star ‚Ares‘ Özdemir ermordet
Türkei
Mütter gegen PKK: Weiteres Mitglied ergibt sich
Evlat nöbeti zafer kazanmaya devam ediyor.
— kadınlardünyası (@kadinlard) February 16, 2020
HDP İl Başkanlığı binası önünde evlat nöbeti tutan Gevriye Ayhan'ın kızı Pelda teslim oldu.#DiyarbakırAnneleri pic.twitter.com/jv0pY26hmV
Im August hatte die kurdische Mutter Hatice Akar vor dem Provinzbüro der HDP in Diyarbakir einen Sitzstreik begonnen und verbrachte auch die Nächte vor dem Gebäude. Alles was sie wollte, war die Rückkehr ihres Sohnes. Trotz ihrer Erschöpfung hatte sie gesagt, sie werde mit ihrem Protest nicht aufhören. Laut Akar war ihr Sohn in die Berge verschleppt worden. „Mein Sohn betrat das HDP-Provinzbüro und kam nicht mehr heraus“, so Akar gegenüber Medien. Etwa eine Woche später konnte sie ihren 21-jährigen Sohn wieder in die Arme schließen.
Die HDP wird seit ihrer Gründung beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.Zum Thema
– Türkei – Kommentar: Die deutsche Öffentlichkeit erfährt nichts über die mutigen kurdischen Mütter
Was mit dem mutigen Schritt einer kurdischen Mutter im Sommer begann, entwickelt sich allmählich zu einer Bewegung. Immer mehr Kurden trauen sich, gegen die HDP-Partei und die Terrororganisation PKK auszusprechen.
Kommentar: Die deutsche Öffentlichkeit erfährt nichts über die mutigen kurdischen Mütter


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