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Föderalismus: Wenn das Bundesland selbst entscheidet

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WERBUNG Die 16 Bundesländer in Deutschland haben vergleichsweise deutlich mehr Möglichkeiten, das Leben innerhalb ihrer Grenzen mit Gesetzen und Richtlinien zu regeln, als Bundesländer anderer europäischer Staaten. Grund dafür ist die föderalistische Staatsorganisation Deutschlands. Diese ermöglicht den Bürgern bzw. den Ministern und Ministerinnen jedes Bundeslandes, sich zumindest zum Teil selbst zu verwalten und die Gesetzgebung besser an die individuellen Lebensbedingungen des Landes anzupassen. Die föderalistische Struktur kann aber auch dazu führen, dass Spannungen zwischen den verschiedenen Bundesländer entstehen und sorgt gegebenenfalls – etwa bei einem Umzug innerhalb zweier verschiedener Bundesländer oder aktuell während der Corona-Pandemie – für Verwirrung. Darum gibt es die föderalistische Struktur in Deutschland Der Föderalismus Deutschlands fand seinen Anfang in der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs. Das ganze Land wurde von den Alliierten besetzt und in drei Zonen unterteilt. Während der Einführung der Demokratie in Deutschland und um den Bürgern nach und nach mehr Eigenverantwortung zu übergeben, wurde jedes dieser drei Gebiete weiter in 16 Bundesländer unterteilt. Bei der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde dieses System übernommen und nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurden bei der Wiedervereinigung 1991 die “neuen” 5 Bundesländer eingegliedert. Verschiedene Schulsysteme in den Bundesländern Ein Bereich, der sich von Bundesland zu Bundesland teilweise deutlich unterscheidet ist die Bildung bzw. das Bildungssystem. Die Länder haben es selbst in der Hand, wie ihr Schulsystem aussieht und wie sie den Bildungsweg der Kinder und Jugendlichen gestalten. Nicht selten sorgt das bei einem Umzug von einem Bundesland in ein anderes für Verwirrung. So kann ein Kind, das bereits ein Jahr ein Gymnasium besucht hat, nach einem Umzug in der neuen Heimat in die Grundschule “zurückgestuft” werden. Dazu unterscheidet sich das Abitur von Region zu Region. In den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg gilt das Abitur als deutlich schwieriger zu bestehen als in anderen Ländern, vor allem im Osten Deutschlands. Diese Unterschiede sorgen zwischen den Ländern für Spannungen, da ein Abitur aus dem Süden von Arbeitgebern häufig über das anderer Bundesländern gestellt wird. Maßnahmen zu Krisenzeiten Die aktuelle Corona-Pandemie hat ebenfalls dafür gesorgt, dass das föderalistische System Deutschlands in der Öffentlichkeit vermehrt diskutiert wurde. Denn es war jedem Bundesland selbst überlassen, welche Maßnahmen wie umgesetzt werden. Doch wie kommen die verschiedenen Richtlinien zur Corona-Pandemie zustande? Zunächst beraten sich die wichtigsten Bundesminister, die Bundeskanzlerin, die Polizei, das Robert-Koch-Institut, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und die Beamten der Länder über mögliche Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Ausbreitung des Virus zu dämmen. Hier darf der Bund aber nur Empfehlungen abgeben. In letzter Instanz entscheiden in jedem Bundesland die jeweiligen Minister und Ministerinnen in eigenen Gremien, welche Maßnahmen auf welche Weise getroffen werden. So kam es beispielsweise dazu, dass es in einem Bundesland erlaubt war, sich auf eine Parkbank zu setzen, während es schon im benachbarten Gebiet im selben Fall zu einer Anzeige kam. Fälle dieser Art sorgten in den letzten Wochen und Monaten dafür, dass immer mehr Kritik über den Föderalismus in Deutschland aufkam. Glücksspielgesetze der Bundesländer Auch Richtlinien für die Unterhaltungsbranche, wie etwa der Glücksspielstaatsvertrag, sind ein gutes Beispiel dafür, dass jedes Bundesland selbst darüber entscheiden kann, ob und wie bestimmte Branchen im jeweiligen Land fungieren dürfen. Und das führt seit 2008, als der Glücksspielstaatsvertrag zum ersten Mal in Kraft trat, immer wieder zu rechtlichen Missverständnissen und Änderungen. Der erste Glücksspielstaatsvertrag wurde 2008 zwar von allen 16 Bundesländern unterschrieben, allerdings musste er im Jahr 2012 geändert werden. Dieser 1. Glücksspieländerungsvertrag wurde von allen Bundesländern unterschrieben – aber von Schleswig-Holstein nicht umgesetzt. Der 2017 beschlossene 2. Glücksspieländerungsvertrag konnte gar nicht erst in Kraft treten, da Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ihn nicht unterzeichneten. Nun ist geplant, dass 2021 ein neuer Vertrag ausgearbeitet wird und seriöse Glücksspielanbieter – wie Online Casinos oder Wettanbieter – unter bestimmten Bedingungen eine deutsche Glücksspiel-Lizenz erhalten können. Was sind die Vor- und Nachteile Man sieht also, dass es einige Themen gibt, in denen das Entscheidungsrecht der Länder für Chaos sorgt und wohl nur wenig Sinn macht. Die aktuelle Corona-Pandemie bzw. die getroffenen Maßnahmen, die sich in den verschiedenen Ländern teils deutlich voneinander unterscheiden, die verschiedenen Schulsysteme und die unvollständige Regelung der Glücksspielbranche sind nur einige der Punkte, die kritisiert werden. Auch bei der Verteilung von Förderungen gibt es Unstimmigkeiten. Länder, die von der derzeitigen Geldverteilung profitieren, sprechen sich für die aktuelle Organisation aus. Die übrigen Bundesländer wollen, auch mit dem Ziel die Schulen besser versorgen zu können, verständlicherweise mehr gefördert werden. Die Möglichkeit, dass Länder selbst entscheiden können, bringt aber auch Vorteile. So können Bundesländer zum Beispiel gewisse Richtlinien auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Selbst Kritiker räumen ein, dass es sinnvoll ist, dass gewisse Gebiete, die mit höheren Corona-Infektionszahlen zu kämpfen haben, härte Maßnahmen setzen können als andere. Wenn sich also die Frage stellt, ob der Föderalismus Sinn oder Unsinn ist, wird man wohl aus verschiedensten Bundesländern verschiedene Antworten bekommen.

Mobiltechnologie
Deutsche Telekom vertieft Partnerschaft mit Ericsson in Sachen 5G

Arun Bansal, Ericsson-Vorstand für die Marktregion Europa und Lateinamerika: „Mit unserer globalen Erfahrung und führenden Technologie werden wir in Deutschland ein erstklassiges 5G-Netz mit der Deutschen Telekom aufbauen und wir freuen uns auf das nächste Kapitel in unserer Beziehung.“

Der Bonner Telekommunikationskonzern Deutsche Telekom und der schwedische Mobilfunknetzausrüster Ericsson vertiefen ihre Partnerschaft beim Ausbau des Funkzugangsnetzes (RAN) im Mobilfunkbereich. Nach Abschluss der Modernisierung des RAN-Netzes für die Technologien 2G, 3G und 4G hat die Deutsche Telekom Ericsson für die Erweiterung auf 5G beauftragt. Laut der geschlossenen Vereinbarung soll über die nächsten Jahre eine Vielzahl von Mobilfunk-Standorten auf den neuesten Technologiestandard 5G aufgerüstet werden. Diesen nächsten Schritt gehen die Partner nach der erfolgreichen gemeinsamen Modernisierung des Funkzugangsnetzes für 2G, 3G und 4G in den letzten zwei Jahren. „Wir freuen uns, mit Ericsson einen führenden 5G-Lieferanten als Partner gefunden zu haben, der auch schon in der Vergangenheit bei der Modernisierung unseres Mobilfunk-Zugangsnetzes überzeugt hat“, erklärt Claudia Nemat, Vorstand für Innovation und Technik bei der Deutschen Telekom AG. „Nach der zuverlässigen und termingerechten Modernisierung hängt natürlich auch die Latte für den 5G-Roll-out im Antennennetz hoch.“ Auch für Ericsson ist der Abschluss des 5G-Vertrages mit der Deutschen Telekom ein Meilenstein. Denn nach Vertragsabschlüssen in verschiedenen Länderorganisationen der Deutschen Telekom, unter anderem in Griechenland, Kroatien und Ungarn, sowie der erfolgreichen Ausrüstung einzelner 5G-Testfelder im Netz der Deutschen Telekom in Deutschland geht die Zusammenarbeit im Heimatland des Konzerns nun in die Fläche. „Dieser 5G-Deal ist ein Zeugnis für die außergewöhnliche langfristige Partnerschaft, die wir mit der Deutschen Telekom sowohl hier in Deutschland als auch in ganz Europa geschlossen haben“, freut sich Arun Bansal, Ericsson-Vorstand für die Marktregion Europa und Lateinamerika. „Mit unserer globalen Erfahrung und führenden Technologie werden wir in Deutschland ein erstklassiges 5G-Netz mit der Deutschen Telekom aufbauen und wir freuen uns auf das nächste Kapitel in unserer Beziehung.“ Aktuell hält Ericsson 99 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 54 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. Neben der Zusammenarbeit im Bereich des öffentlichen Mobilfunknetzes arbeiten die beiden Unternehmen auch eng zusammen, wenn es um die Ausrüstung von Industrieunternehmen mit privaten Mobilfunknetzen, sogenannten Campusnetzen, geht. Zuletzt rüsteten die Partner gemeinsam einzelne Werksgelände von BMW und Osram aus. Über Ericsson Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein/ihr volles Potenzial ausschöpfen kann. Aktuell hält Ericsson 99 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 54 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 99.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2019 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 227,2 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet. In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Auch interessant

– Mobiltechnologie – 5G-Netz: Türkischer Mobilfunkanbieter Turkcell bricht Weltrekord

Turkcell, das führende Mobilfunkunternehmen der Türkei, gab bekannt, dass es mit einem Smartphone über das 5G Netz die schnellste Übertragungsgeschwindigkeit der Welt erreicht hat.

5G-Netz: Türkischer Mobilfunkanbieter Turkcell bricht Weltrekord
 

Technologie
Cloud-Computing und 5G treibt Robotik voran

Die Entwicklungen im Sektor der Robotik und der damit in Verbindung stehenden künstlichen Intelligenz sind faszinierend. Viele Bereiche in der Produktion und anderen Arbeitsbereichen können heute automatisiert durchgeführt werden und erfordern nur noch wenig menschliche Unterstützung. Sogar Büroarbeiten können mittlerweile zum Teil von Robotern übernommen werden und Mitarbeitern lästige, repetitive Tätigkeiten abnehmen. Mit dem neuen 5G-Mobilfunkstandard, der in den kommenden drei bis fünf Jahren in ganz Deutschland verfügbar sein soll, wird hier ein weiterer Meilenstein gesetzt, denn immer mehr Roboter sind nicht mehr stationär, sondern mobil, und müssen daher auf das mobile Netz zurückgreifen. Einen weiteren Meilenstein bildet das Cloud-Computing, das immer stärker in der Robotik eingesetzt wird. Roboter verarbeiten immer größere Datenmengen, die oftmals nicht mehr lokal gespeichert werden können und daher in eine Cloud ausgelagert werden müssen. Eine beständige Verbindung ist dadurch mittlerweile unerlässlich, um die volle Funktionsfähigkeit zu garantieren. In Zukunft sollen diese drei Technologien nun immer stärker zusammenarbeiten. Cloud-Computing wird großer Umsatz prophezeit Das Unternehmen ABI Research hat mit einer Prognose für reges Interesse gesorgt. Bis 2030 sehen die Analytiker einen Umsatz von 157,8 Milliarden US-Dollar in der Robotikbranche, alles dank dem Einsatz von Cloud-Computing. Derzeit ist diese Verschmelzung erst im Entstehen, die Freiheiten, die das Ablegen großer Datenmengen in der Cloud jedoch für die Weiterentwicklung von mobilen Robotern bringen soll, sind weitgreifend. Dabei wird nicht nur die Datenspeicherung, sondern auch der Rechenprozess ausgelagert, sodass Daten schneller verarbeitet werden können – ohne dass man sich auf die Prozessoren des Roboters beschränken muss. Das ist besonders wichtig für das maschinelle Lernen sowie die Verbesserung künstlicher Intelligenzen. Damit ein Roboter autonom arbeiten kann, muss er verschiedene Prozesse selbst erlernen. Dies geschieht durch die Analyse großer Datenmengen – je mehr, desto besser. Diese Daten trainieren den Roboter und ermöglichen es ihm, Schlüsse zu ziehen und später eigenständig – basierend auf den erlebten Erfahrungen – zu agieren und Entscheidungen zu treffen. Das klingt sehr futuristisch, ist aber nichts anderes als das maschinelle Lernen, das Roboter bereits heute einsetzen. Mit der Cloud kann dies schlussendlich deutlich effizienter werden. Natürlich wird auch ein großer Teil des Datenverkehrs über die Cloud abgewickelt, der aus anderen Industriebereichen stammt.
(Grafik: pexels)
Viele Roboter werden mobil In unserer Vorstellung aus Filmen und Co. sind Roboter selbstfahrende, selbstdenkende Maschinen, die beinahe menschlich wirken. Die Realität sieht natürlich etwas anders aus. Unter Robotern versteht man schließlich alle Maschinen, die eine mechanische Arbeit erledigen und dabei von Computern gesteuert werden. Roboter werden deshalb vermehrt in der Produktion von allen möglichen Produkten eingesetzt, z. B. in der Automobilindustrie. Die Technologie kommt zu großen Teilen aus Japan, denn hier sitzen die größten Hersteller von Industrierobotern. Die Zukunft sieht man jedoch in den mobilen Robotern, die nicht mehr verkabelt sein müssen und sich daher großflächiger bewegen können. Diese Roboter nutzen das mobile Internet, um zu kommunizieren und zu lernen. Mittlerweile arbeiten viele Cloud-Anbieter mit Robotik-Firmen zusammen, um hier eine hohe Leistung erzielen zu können. Darunter befinden sich AWS, Google Cloud und Microsoft Azure, die nun auch in die Branche der Robotik einsteigen. Aber auch das klassische Cloud-Computing wird nicht der Weisheit letzter Schluss sein, wissen Experten. Denn hier werden die Daten in großen Datencentern verarbeitet, die mit den auf uns zukommenden Datenmengen irgendwann nicht mehr umgehen können werden. Laut einer Prognose aus einem aktuellen IDC White Paper geht hervor, dass bis 2025 die Echtzeitdaten in Unternehmen auf 30 Prozent ansteigen. Auf den globalen Markt gesehen, geht man davon aus, dass das Datenvolumen enorm ansteigen soll: Von 23 Zettabyte, die 2017 kreiert wurden, soll man 2025 bereits auf 175 Zettabyte ansteigen. Die Lösung für dieses Datenproblem liegt im Edge-Computing. Diese Technologie verlagert die Datenverarbeitung an den dezentralen „Rand“ des Netzwerks. In der Praxis bedeutet dies, dass viele der gesammelten Daten vor Ort verarbeitet werden – z. B. die Daten, die über Sensoren des Roboters gesammelt werden – und später wieder gelöscht werden. Nur die Erkenntnisse aus den Daten werden dann auf der Cloud gespeichert. Laut dem Blog BigData-Insider wird Edge-Computing die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz enorm vorantreiben. Als letzte Zutat für diese Zusammenarbeit fehlt nun noch das schnelle, mobile Netz mit dem 5G-Standard, das gerade in vielen Ländern in der Aufbauphase steht. 5G verändert die viele Branchen Der neue 5G-Mobilfunkstandard bringt viele Neuerungen mit sich. Für Privatnutzer bietet 5G vor allem ein schnelleres Internet auf mobilen Geräten an und eine bessere Verbindung, denn in Deutschland sind bis heute nicht alle Regionen mit 4G ausgestattet, wodurch es in Teilen des Landes immer noch zu Verbindungsproblemen auf dem Smartphone kommt. Gleichzeitig entwicklen sich die Anwendungen für mobile Geräte aber stetig weiter und es werden immer größere Datenmengen verbraucht. Streaming ist dabei ein großer Trend, der mittlerweile auch auf Smartphones und Tablets genutzt wird. Dies umfasst verschiedene Tätigkeiten: Das Videotelefonieren über Zoom mit Freunden oder die Telefonkonferenz mit dem Büro, das Ansehen von Filmen und Serien mit Netflix auf dem eigenen Gerät oder das Streamen von Musik über Dienste wie Deezer. Außerdem setzten mittlerweile vermehrt auch andere Branchen auf Streaming-Technologien. So bieten Online Casinos bereits Spiele an, die Kunden per Stream mit einem echten Croupier verbinden. Auf Betway Online Casino können damit klassische Tischspiele wie Roulette und Blackjack gespielt werden. So erscheint das Spielerlebnis noch immersiver. Sogar Sportkurse für Yoga und Co. können mittlerweile per Stream abgehalten werden. Damit gibt es immer mehr Anwendungen, die dank 5G-Netz bald ohne Latenzzeiten und Störungen laufen werden. Und genau diese Faktoren, die im privaten Gebrauch für Vorteile sorgen, werden auch die Entwicklung von Robotern beflügeln. Cloud-Computing und der 5G-Mobilfunkstandard bilden die Basis für neue Entwicklungen in der Robotik. Aus diesem Grund arbeiten bereits viele Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen zusammen, um nach effektiven Lösungen für die Zukunft zu suchen. Umsätze in Milliardenhöhe werden dabei für die nächsten Jahre erwartet.

Integration
Radek: Polizei wird zum „gesellschaftlichen Reparaturbetrieb“ für Integrationsprobleme 

Parteiübergreifende Solidarität zur Polizei wird vermisst Osnabrück – Nach den nächtlichen Ausschreitungen in Frankfurt mit Angriffen auf Polizeibeamte hat der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, ein gesamtstaatliches Konzept zur Migration gefordert. Viele der Täter von Frankfurt, die Polizeibeamte mit Flaschen beworfen hatten, haben laut den Ermittlungen einen Migrationshintergrund. „Wir als Polizei sind jetzt der gesellschaftliche Reparaturbetrieb dafür, dass es ein solches Konzept nicht gibt“, sagte Radek der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Wir haben als Gewerkschaft schon 2014, also vor der Massenmigration 2015 und 2016, ein gesamtstaatliches Konzept zur Migration gefordert. Wir halten es für notwendig, ein Angebot zu machen und diejenigen zu integrieren, die zu uns kommen“, sagte der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende weiter. Kurzfristig müsste die Polizei auf die Ausschreitungen mit zeitlich beschränkten Betretungsverboten für bestimmte Plätze und Straßen reagieren. Dies sei „immer noch verhältnismäßig auch allen anderen gegenüber, die wissen, wie man sich an einem Samstagabend verhält“. Jörg Radek forderte in der NOZ: „Polizei muss im öffentlichen Raum präsenter sein. Dann möchte ich aber nicht die Kritik hören, wir entwickelten uns jetzt zu einem Polizeistaat. Solche Maßnahmen sind schlicht und ergreifend notwendig, um ein ziviles Miteinander zu organisieren.“ Er erwarte in der Nachbetrachtung solcher Ereignisse wie jetzt in Frankfurt, „dass parteiübergreifend die Solidarität zur Polizei ausgesprochen wird“. „Man muss sich schon nachhaltig zur Polizei bekennen. Das vermisse ich bei einigen“, sagte Radek der NOZ.

"Heiße Luft"
NRW-Innenminister Reul strikt gegen eine Kanzlerkandidatur des CSU-Chefs

Köln – Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich gegen den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder (CSU) als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. „Heiße Luft und eine Politik, die auf Inszenierungen setzt, bringen die CDU nicht weiter“, sagte Reul dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Ihm sei „unerklärlich“, wie Leute auf die Idee kommen könnten, dass Söder ein guter Kanzlerkandidat sei, sagte Reul, der im Kabinett von Ministerpräsident Armin Laschet sitzt, einem der Bewerber um den CDU-Vorsitz und damit möglichen Kanzlerkandidaten. „Söder hat der Union mit seiner Strategie, die AfD rechts überholen zu wollen, seit 2015 schweren Schaden zugefügt. Das hat uns fast zwanzig Prozent an Zustimmung gekostet“, erklärte Reul. Immerhin habe Söder das inzwischen eingesehen. Dass er sich nun „einen grünen Anstrich“ gebe zeige nur, dass der CSU-Politiker über „keinen klaren politischen Kompass“ verfüge

Fußball
Bundesliga: Nach der Saison ist vor der Saison

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Letztlich war es wie immer. Der FC Bayern München ist zum achten Mal in Folge Deutscher Fußball-Meister geworden. Die Bundesliga hat sich in den zurückliegenden Jahren zur Allein-Herrschaft der Bayern entwickelt. Borussia Dortmund konnte abermals nur bis zum Rückrundenstart einigermaßen mithalten. Der RB Leipzig als Herbstmeister hat seinen Vorsprung nach der Winterpause innerhalb von wenigen Tagen recht kläglich verspielt. Wie wird die kommende Spielzeit verlaufen? Wird’s abermals eine „Start-Zielsieg“ für den FCB? Fußball Wetten: Die Bundesliga Wettquoten 2020/21 Wer die Bundesliga Wettquoten für die kommende Saison betrachtet, kommt zu einer sehr einfachen Antwort – Ja. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick geht als haushoher Favorit ins nächste Spieljahr. Wer beim Buchmacher bwin zehn Euro auf die neunte bayrische Meisterschaft setzt, erhält im Erfolgfall lediglich 11,50 Euro retour. Etwas reizvoller sind die Bundesliga Wettquoten für Borussia Dortmund (6,50) und den RB Leipzig (15,0). Alle anderen Bundesligisten dürften nicht im Entferntesten die Chance haben, um den Titel mitzuspielen. Eine 10 Euro-Wette auf Bayer 04 Leverkusen oder Borussia Mönchengladbach bringt immerhin einen Wettertrag von 670 Euro. Allen anderen Bundesliga-Klubs sind von bwin mit Wettquoten jenseits von 200:1 versehen. Deutlich interessanter und spannender sollte der Bundesliga Abstiegskampf werden. Die Frage nach den Teams, die in die 2. Bundesliga abrutschen, ist mit folgenden, engen Quotierungen versehen.
  • Arminia Bielefeld: 1,85
  • 1. FC Union Berlin: 2,25
  • FC Augsburg: 2,50
  • 1. FSV Mainz 05: 3,25
  • SV Werder Bremen: 4,00
  • 1. FC Köln: 4,00
  • VfB Stuttgart: 4,00
  • SC Freiburg: 6,00
Wann startet die Bundesliga? Aufgrund der Corona Pandemie und den damit verbundenen Spiel- und Ligenverschiebungen im Sommer beginnt die Bundesliga 2020/21 verspätet. Das Eröffnungsspiel im deutschen Oberhaus soll – so der aktuelle Plan der DFL – am 18. September über die Bühne gehen. Bereits zuvor stehen die erste Runde im DFB-Pokal sowie zwei Begegnungen der Fußball-Nationalmannschaft auf dem Programm. Was spricht für und gegen den FC Bayern München? Betrachtet man die Kader aller Bundesligisten, kann es in der Prognose fürs neue Spieljahr nur eine Einschätzung gegeben. Der FC Bayern München hat mit Abstand den besten Kader. Rufen Robert Lewandowski & Co abermals ihr Leistungspotential ab, wird der Rest der Liga zum Zuschauen verdammt sein. Die Schwarz-Gelben vom BVB aus Dortmund werden zwar eine zeitlang mitspielen, schlussendlich aber erneut am eigenen Unvermögen, respektive der nicht vorhandenen Konstanz, scheitern. Sucht man einen kleinen Punkt gegen den FC Bayern, kann eventuell die Champions League Endrunde im August gesehen werden. Der Deutsche Meister muss frühzeitig in die Saison starten und bereits unter höchster Belastung agieren. Es könnte sein, doch dies ist eine reine Eventualität, dass die Meisterspieler etwas müde in die neue Saison gehen. Borussia Dortmund kann sich indes langfristig oder dosiert auf den Bundesliga-Start vorbereiten. Der RB Leipzig ist hingegen noch in der Königsklasse aktiv, heißt ebenfalls einer frühen Belastung ausgesetzt.

Interview
NEX24-Herausgeber: Wir sind ein deutsches Medium

Weltweit hat das Internet die Medienlandschaft von Grund auf verändert und vielleicht sogar etwas demokratisiert. Wo früher nur einige wenige große Medienunternehmen über die Relevanz einer Meldung und damit über das Tagesgeschehen entschieden haben, erreichen heute auch kleinere Medien weltweit ihre Leser. Hierzu gehört in Deutschland auch das 2015 gegründete Nachrichtenportal NEX24. Mit News aus der Türkei ist es besonders unter Türkeistämmigen in Deutschland sehr beliebt. Oft wird dem Medium jedoch vonseiten der Kritiker Propaganda und „Hass auf deutsche Medien“ vorgeworfen. Wallstreet Online sprach mit dem Herausgeber Polat Karaburan. Sehr geehrter Herr Karaburan, Kritiker werfen NEX24 „Hass auf deutsche Medien“ und sogar “Hass auf Deutschland“ vor, was sagen sie dazu? Ich habe absolut nichts gegen deutsche Medien. Ich bin selbst der Herausgeber eines deutschen Mediums. Auch ist NEX24 nicht „deutschlandfeindlich“ eingestellt, wie manche Kritiker behaupten. Ich bin in Deutschland geboren und lebe gerne hier. Der Lebensstandard gehört zu den höchsten der Welt. Es herrscht im Vergleich zu vielen anderen Ländern Demokratie und Freiheit. Auch Pressefreiheit. Außerdem bin ich ein großer Fan der Mülltrennung. Ich verstehe wirklich nicht warum man mir das immer wieder vorwirft.
WSO: Sie sagten, sie sehen sich als deutsches Medium. Ihre Kritiker werfen ihnen jedoch vor, ein türkisches Medium zu sein und sogar von der Türkei aus gesteuert zu werden.
Ich wurde vor über vierzig Jahren bei Düsseldorf in Deutschland geboren und bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Meine Kindheit verbrachte ich spielend am Rhein. NEX24 wurde in Dortmund gegründet.
Auch die Autoren, die uns übrigens alle ehrenamtlich unterstützen, wurden in Deutschland geboren. Ein ehemaliger Kollege kommt aus Österreich. Ich verstehe nicht, warum man uns unbedingt einen Türkenstempel aufdrücken möchte. Weder sind wir ein Türkenblatt noch eine Türkenzeitung, wie manch Kritiker uns mit einem despektierlichen Ton schon genannt hat.
Der Vorwurf der Steuerung ist lächerlich und verstummte auch, nachdem der türkische Sender TRT in diesem Jahr eine Niederlassung in Deutschland eröffnete. Daraufhin wandten sich die im Netz sehr aktiven Erdogankritiker auch von uns ab und widmen sich seither TRT. Vorher haben sie auf Wikipedia noch einen rufmordartigen Text über NEX24 verfasst. Ich finde das unfair. Wir sind ein zu hundert Prozent unabhängiges Medium. Wir sind auch nicht an irgendwelche Parteien oder Unternehmen gebunden, so wie manch andere Medien, etwa die SPD und das Multimillionen schwere Medienunternehmen Madsack, die Tageszeitung Neues Deutschland und die Linke oder das Compact-Magazin und die AfD, um nur einige zu nennen.
NEX24-Herausgeber: Wir sind ein deutsches Medium | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12739767-nex24-herausgeber-deutsches-medium
Komplettes Interview auf Wallstreet Online: „NEX24-Herausgeber: Wir sind ein deutsches Medium | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12739767-nex24-herausgeber-deutsches-medium

Meinung
Kommentar: Islam – Das neue/alte Feindbild

Ein Gastkommentar von M. Teyfik Oezcan
Es vergeht mittlerweile kein Tag, wo nicht die friedvolle Religion „DER ISLAM“ durch seelenlose Terroristen, machthungrige Politiker oder sensationsgeile Medien instrumentalisiert werden und die durch die Manipulation beängstigten Bürger die Friedensbotschaft Allahs/Gottes nicht mehr unvoreingenommen einordnen können. Das dadurch erzeugte soziale Deutungsmuster gegenüber Muslimen stellt das harmonische Zusammenleben der verschiedenen Religionen in vielen europäischen Ländern nachhaltig auf eine harte Probe. Ein dunkelhäutiger Mann mit Bart, eine Frau mit Kopftuch ist der Inbegriff des neuen Feindbildes. Viele Europäer reagieren mit Vorbehalten; der religiöse und kulturelle Graben scheint dadurch immer größer zu werden. Muslime werden nicht nur medial entmenschlicht, sondern auch für die verfehlte Flüchtlingspolitik der europäischen Regierungen verantwortlich gemacht. Ein Zusammenleben unter diesen Vorurteilen ist konfliktbeladen; es ist nur noch ein Nebeneinanderleben, was zu Ghettobildungen führt und zu kulturellen Autonomiegebieten innerhalb von Großstädten, mit dem dazugehörigen Verlust der staatlichen Autorität. Eine freundschaftliche und respektvolle soziale Beziehung mit den Andersgläubigen, mit gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamem Zusammenleben wird permanent erschwert. Spätestens seit dem 11. September 2001, als eine neue Zeitrechnung für die Muslime begann, stehen sie in unserer Gesellschaft auf der Liste der Feindbilder ganz oben. Auch Berichte über Terrorregime wie die Schreckensherrschaft des Terroristischen Staates (IS) haben zu diesem negativen Image beigetragen. Ferner die durchgeführten Terror Attentate in Westeuropa, wo der Islam durch geistig Unzurechnungsfähige als Mittel zum Zweck missbraucht wird. Der Begriff „Islamismus“, dessen Verwendung ich konsequent ablehne, ist heute ein gängiger Sprachgebrauch in den deutschen Medien und taucht immer auf, wenn ein Terrorist mit einer muslimischen Vergangenheit unschuldige Menschen tötet, die Opfer wiederum in der Mehrheit muslimischen Glaubens sind. Wenn ein Terrorist mit einem christlichen Glaubensbekenntnis unschuldige Menschen tötet, die Opfer wieder in der Mehrheit muslimischen Glaubens sind, dann wird der Terrorist nicht auf seinen Glauben reduziert, sondern leidet mit großer wahrscheinlich an psychischen Störungen. Die Auswirkungen des Imperialismus. Die Kolonialisierung vieler Länder durch die Europäer oder der Amerikaner haben ferner einen erheblichen Anteil daran, dass sich religiös motivierter Extremismus in weiten Teilen der arabischen Staaten einen fruchtbaren Nährboden fand. Die Gründung vieler religiöser Gruppierungen in den arabischen Staaten, die sich gegen die westliche Dekadenz richten, sind ein Ergebnis des amerikanischen Imperialismus, der Erniedrigung ihrer Glaubensbrüder durch die USA und die Ausbeutung ihrer Bodenschätze von fremden Mächten. Deutschland quo vadis. Für uns in Deutschland stellt sich nunmehr die Frage, wie viel Religionsfreiheit verträgt eine offene Gesellschaft in einer ernstzunehmende Demokratie? Und damit eine elementare Frage über die Zukunftsfähigkeit unserer Demokratie, die von Politik und Gesellschaft beantwortet werden muss.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
 

Karabach Konflikt
Adil Alijew: Aserbaidschan möchte eine friedliche Lösung des Konflikts

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Ein Gastkommentar von Adil Alijew – stellvertretender Parlamentspräsident, Aserbaidschan.
„Armenien verletzt durch Provokation alle Normen des Völkerrechts“
Gegenwärtig kämpft die gesamte Welt gegen die Ausbreitung der Covid 19-Pandemie. Unser Land geht bei den Bemühungen, die Pandemie zu besiegen, mit gutem Beispiel voran. Die Weltgesundheitsorganisation hat die von Aserbaidschan unternommenen Schritte gewürdigt. In dieser äußerst schwierigen Zeit hat Armenien jedoch bereits seit dem 12. Juli begonnen, an den Grenzen unseres Landes Provokationen durchzuführen. Diese Angriffe in der Tovuz Region dauern noch immer an. Betrachten wir die Analogie der Geschichte, so ähneln diese Angriffe Armeniens, den Angriffen von 1992. Auch heute setzt der armenische Staat schwere Waffen gegen Zivilisten ein. Bei diesen Angriffen starben bisher elf aserbaidschanische Armeeangehörige und ein Zivilist. Bei dem Zivilisten handelt es sich um den 76-jährigen Azizov Aziz Izzetoglu aus dem Dorf Aghdam in der Region Tovuz, der ums Leben kam als eine armenische Granate sein Haus traf. Mit diesen Angriffen verletzte Armenien das in Artikel II der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten verankerte Recht, nämlich das Recht auf Leben. Leider machen diese Angriffe den Kampf gegen die Pandemie noch schwieriger. Es sei darauf hingewiesen, dass dies nicht der erste Fall eines Angriffs Armeniens auf aserbaidschanische Zivilisten ist. Auch während des Waffenstillstands kam es immer wieder zu Überfällen. Bei einem Angriff 2017 wurden die zweijährige Zahra Gulijewa und ihre Großmutter getötet. Die Motive hintern den Angriffen auf Häuser der Zivilisten ist, unter diesen Panik zu schüren und sie aus der Region zu vertreiben. Aserbaidschanische Zivilisten sind seit der Besetzung Berg-Karabachs 1992 durch armenische Truppen kontinuierlich Ziel bewaffneter Angriffe, infolge derer über eine Million Menschen fliehen mussten. Gemäß Absatz II des Protokolls Nr. 4 zur Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat jeder Mensch das Recht auf Freizügigkeit und freien Aufenthalt innerhalb der Grenzen des Landes. Die gegenwärtige Provokation durch die armenische Regierung zielt jedoch auf die Evakuierung der Zivilbevölkerung ab. Aus diesem Grund werden Häuser der Zivilisten immer wieder beschossen, was zu Toten und Verletzten führt. Im Zusammenhang mit den armenischen Angriffen auf Aserbaidschan haben die Vereinten Nationen die Vorwürfe 822, 853, 874 und 884 angenommen. Diese Erklärungen bestätigten direkt die Besetzung aserbaidschanischer Gebiete durch Armenien, die Massaker in Aserbaidschan, die Tötung von Tausenden, sowie die Gefangennahme von mehr als einer Million Menschen. Diese Taten der armenischen Seite stellen die gröbste Verletzung der allgemein anerkannten Normen des Völkerrechts dar. Obwohl unser Land über eine starke Armee verfügt, tritt es für eine friedliche Lösung des Konflikts ein, beruhend auf dem Völkerrecht. Trotz der Besetzung aserbaidschanischer Gebiete und der Massaker auf aserbaidschanischem Gebiet. Die armenische Regierung ändert jedoch ihre aggressive Politik nicht, im Gegenteil, sie setzt ihre Provokationen fort. Heute fordern wir, dass die Welt die von der armenischen Seite durchgeführte Provokationen ehrlich bewertet.

Zum Thema

– Kaukasus – Aserbaidschan: Bei Angriff der armenischen Armee sterben zwei Zivilisten

Die armenische Armee hat erneut auf Zivilisten in Aserbaidschan geschossen. Wie das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mitteilte seien dabei eine 50-jährige Frau und ein 2-jähriges Kind getötet worden.

Aserbaidschan: Bei Angriff der armenischen Armee sterben zwei Zivilisten
   

Arbeitspolitik
Bundesregierung soll EU-Arbeitnehmer schützen

Bielefeld – Vor dem Hintergrund der Corona-Fälle in der Fleischindustrie haben Europaabgeordnete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufgefordert, alle EU-Arbeitnehmer in Deutschland hinreichend vor Unfall- und Gesundheitsrisiken zu schützen. In einem Schreiben, das der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen vorliegt, verlangen der rumänische Liberale Nicolae Stefanuta und der Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold, eine „soziale und gesundheitliche Absicherung der EU-Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland“. Hunderttausende EU-Arbeitnehmer schufteten allein in Deutschland unter menschenunwürdigen Bedingungen „sowie unanständig schlechter Bezahlung“, schreiben Stefanuta und Giegold. Die branchenübergreifende Ausbeutung treffe neben südosteuropäischen Fleischzerlegern unter anderem Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft, Paketlieferanten und Fernfahrer, Gebäudereiniger und Frauen in der häuslichen Altenpflege. Mit der EU-Ratspräsidentschaft solle Deutschland die Initiative ergreifen, und allen Arbeitnehmern einen umfangreichen Versicherungsschutz garantieren. Das Bundesgesundheitsministerium verwies auf Anfrage der Zeitung auf die strengeren Auflagen für die Fleischindustrie. Demnach sollen neben Regeln zur Einhaltung von Gesundheitsschutzstandards „Möglichkeiten zur Verbesserung der Unterbringungssituation geprüft werden“. Schlachten sei ab Januar 2021 nur noch mit Kräften des eigenen Betriebs zulässig. Ebenfalls „geprüft werden“ soll, ob tatsächlich alle Beschäftigten der Fleischwirtschaft bei Gesundheitsrisiken genügend abgesichert sind.