Start Politik Ausland New York Corona-Krise: UN-Sonderkoordinator lobt israelisch-palästinensiche Kooperation

New York
Corona-Krise: UN-Sonderkoordinator lobt israelisch-palästinensiche Kooperation

Nickolay Mladenow, der UN-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, hat die Kooperation und die Reaktion zwischen den israelischen und palästinensischen Behörden auf die Corona-Pandemie gelobt.

(Screenshot/twitter/unnews
Teilen

New York – Nickolay Mladenow, der UN-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, hat die Kooperation und die Reaktion zwischen den israelischen und palästinensischen Behörden auf die Corona-Pandemie gelobt.

Mladenow habe die Äußerungen während eines Telefongesprächs mit den anderen Mitgliedern des Nahost-Quartetts gemacht.

Das Nahost-Quartett ist eine Gruppe von Staaten sowie zwischenstaatlichen und überstaatlichen Organisationen, die den Friedensprozess im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern vermitteln und die gemeinsame Position in Bezug auf den Konflikt abstimmen. Das Quartett besteht aus den Vereinigten Staaten, Russland, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.

In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung wurde die etablierte Koordination und Zusammenarbeit zwischen Israel und Palästina im Hinblick auf die Bekämpfung von COVID-19 als „ausgezeichnet“ bezeichnet.

Die israelischen und palästinensischen Behörden koordinieren ihre Reaktionen weiterhin eng und konstruktiv, so die Erklärung, was ein wichtiger Faktor für das bisher erreichte Niveau der Seucheneindämmung ist.

Berichten zufolge hat die israelische Regierung Maßnahmen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit und des Handels genehmigt, darunter die Schließung von Schulen und das Verbot von Massenversammlungen, während der palästinensische Premierminister Berichten zufolge am Sonntagabend eine Abriegelung angeordnet haben soll.

Die neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen mehr als 3.300 bestätigte Fälle in Israel und mehr als 80 in den besetzten palästinensischen Gebieten.

Seit dem Beginn der Krise habe Israel die Einfuhr von kritischen Lieferungen und Ausrüstungen in den Gazastreifen zugelassen: Beispiele für kritische Lieferungen sind Tupfer für die Entnahme von Proben und andere Laborartikel, die für COVID-19-Tests benötigt werden, sowie Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen.