Berlin
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Rassismus
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Tempolimit
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UEFA-Nations League
Spanien zerlegt Deutschland: 6:0
Jogi Löw zeigte sich vor dem Spiel gegen Spanien optimistisch: „Wir stehen da, wo wir sein wollten. Als Tabellenführer ins Spiel gegen Spanien zu gehen ist eine gute Ausgangsposition. Wir wollen gewinnen, das wäre ein guter Jahresabschluss“, sagte Löw vor dem Spiel im ARD. Gegen Spanien werde sich die DFB-Elf vermehrt in der Defensive wiederfinden. „Wir werden mehr Räume bekommen und können die Spanier vor Probleme stellen“, so Löw vor Beginn der Partie.⚽️ ¡¡¡GOOOOOOOOOOOLLLLL DE ESPAÑAAAAA!!! ¡¡¡GOOOOOOOLLLL DE @mikel10oyar!!! ¡¡¡Otra asistencia de @jose_gaya!!!
— Selección Española Masculina de Fútbol (@SEFutbol) November 17, 2020
🇪🇸 🆚 🇩🇪 | 6-0 | 89’ #SomosEspaña#SomosFederación pic.twitter.com/rDLuoXWeiT
Xinjiang
China: Festnahmen wegen türkischer TV-Serien
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Über eine Million Gefangene Laut Menschenrechtsorganisationen halte China eine unglaublich große Zahl von Personen der weitgehend muslimischen Minderheit in über den ganzen Nordosten verstreuten sogenannten Umerziehungslagern gefangen. Über eine Million, mehr als sieben Prozent der muslimischen Bevölkerung in der chinesischen Region Xinjiang, sind nach Experten der Vereinten Nationen jetzt in einem sich erweiternden Netzwerk von „politischen Umerziehungslagern“ eingesperrt. Der volle Umfang des Internierungssystems war lange Zeit deswegen im Dunkel, weil viele Uiguren sich fürchteten auszusagen, so die Tageszeitung Wallstreet Journal. Jetzt erzählen mehr von ihren Erfahrungen, einschließlich von sechs früheren Häftlingen, die das Journal interviewt hat; sie beschrieben, wie sie oder andere Gefangene an Stühle gebunden wurden oder kein adäquates Essen erhielten. China Cables“ In im vergangen November von der US-Tageszeitung New York Times veröffentlichten Regierungspapieren befiehlt Chinas Staatspräsident Xi Jinping dem Parteiapparat, „ohne Gnade“ in Xinjiang vorzugehen.
Wie Handelsblatt berichtet, hatte ein anonymes Mitglied der chinesischen politischen Elite die Dokumente an die amerikanische Zeitung weitergereicht. Es handele sich nach Einschätzung der New York Times um eines der „bedeutendsten Leaks von Regierungspapieren aus der Kommunistischen Partei Chinas seit Jahrzehnten“, berichtet Handelsblatt weiter.
Der Leak impliziere über Pekings Maßnahmen gegen die Uiguren eine „größere Unzufriedenheit im Parteiapparat als bisher bekannt war“. Die 24 Dokumente auf insgesamt 403 Seiten enthalten Anleitungen zur Überwachung der uigurischen Bevölkerung in Xinjiang, sowie Ansprachen des chinesischen Staats- und Parteichefs. Viele Beamte sähen die derzeitige Vorgehensweise in Xinjiang kritisch, so das Handelsblatt. Im Jahr 2017 sei gegen mehr als 12.000 Parteimitglieder intern ermittelt worden, weil sie im „Kampf gegen den Separatismus“ Fehler begangen hätten. Das war 20-mal häufiger als in den Jahren zuvor.Für die Inhaftierung von Berichten zufolge mehreren Millionen Uiguren in Internierungslagern wird Peking international scharf verurteilt. Das kommunistische Regime weist alle Vorwürfe zurück und bezeichnet die Lager als „Berufsbildungszentren“ zur Bekämpfung von Extremismus.
Muslimische Staaten ungewohnt ruhig In einem Interview mit Bloomberg Television, sagte der ehemalige Premierminister Malaysias Anwar Ibrahim, dass sich muslimische Regierungen „vor China fürchten“ und aus diesem Grund zu den Repressalien Pekings gegen muslimische Chinesen und den sogenannten Umerziehungslagern schwiegen. „Sie haben Angst. Niemand will etwas sagen“, so Anwar in dem Gespräch mit Bloombergs Sophie Kamaruddin. Anwars Äußerungen gehören zu den bisher schärfsten eines führenden Politikers in der islamischen Welt, der die Misshandlungen der muslimischen Minderheiten in China verurteilt. Tatsächlich halten sich Regierung muslimischer Länder zu der Situation der Muslime in China mit Kritik zurück, obwohl in den USA und Europa immer mehr Forderungen an China gerichtet werden, die Menschenrechtsverletzungen zu stoppen. Selbst die Türkei, die sich in der Vergangenheit für etwa die turksprachige Minderheit der Uiguren laut machte, bleibt ungewohnt ruhig. Wirtschaftliche Gründe Das zweisprachige malaysische Nachrichtenportal Free Malaysia Today sieht dafür wirtschaftliche Gründe. China sei eines der größten Wirtschaftspartner vieler muslimischer Länder. Kuala Lumpur habe eine starke Haltung gegenüber Peking eingenommen und vor einer „neuen Version des Kolonialismus“ gewarnt, während Malaysia zudem „Milliardenprojekte annulliert“ habe, die von chinesischen Staatsbetrieben unterstützt würden.
Corona-Pandemie
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Kommentar
„Pro-armenische Berichterstattung schürt Anti-türkische Ressentiments“
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Bergkarabach-Konflikt
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Und trotzdem leidet die Natur Berg-Karabachs, insbesondere die wundervollen Wälder: In dem Zeitraum um den 13. und 14. November brannten einzelne Waldstücke in der aserbaidschanischen Provinz Kälbädschär (Kəlbəcər), die ursprünglich hätte bis 15. November 2020 Aserbaidschan übergeben werden müssen. Am 15. November wurde Aserbaidschan jedoch von der armenischen Regierung über Russland gebeten, die Frist der Evakuierung aus humanitären Gründen bis 25. November 2020 zu verlängern, worauf Aserbaidschan aus ebendiesen Gründen einging (zum Vergleich: als armenische Freischärler die Provinz 1993 einnahmen, wurde der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung lediglich 10 Stunden Zeit gegeben, die Gegend zu verlassen. Viele Menschen, die meisten von ihnen Frauen und Kinder, welche mitunter barfuß (!) flüchten mussten, erfroren unterwegs oder wurden von den Armeniern als Geiseln verschleppt). Zwangsläufig stellt sich hier dem Betrachter die Frage, aus welchen “humanitären Gründen” die Armenier eine Fristverlängerung brauchen, wenn die aus Kəlbəcər zu evakuierenden armenische Zivilisten erst einmal damit beschäftigt sind, Waldstücke zu vernichten. Die Praxis der Waldverbrennungen war von den Armeniern während des 2020 ausgebrochenen Krieges auch als Kriegstaktik praktiziert. Hiervon waren insbesondere die um die strategisch immens wichtige Stadt Schuscha (Şuşa) gelegenen Wälder betroffen, die von Armeniern in Brand gesteckt wurden, um den aserbaidschanischen Drohnen die Sicht zu versperren. Allerdings wurde die Stadt von aserbaidschanischen Spezialeinheiten angegriffen und im Sturm erobert, als es klar war, dass die Anwendung von Drohnen aufgrund des dichten Nebels gar nicht mehr vonnöten sein würde. Von fahrlässiger Vernichtung der Wälder um Şuşa zeugt auch die Tatsache, dass sie von den Armeniern selbst dann in Brand gesteckt wurden, als sich ihre Einheiten bereits auf dem Rückzug befanden. Der weiße Rauch, der stets auf Videos und Fotos zu sehen ist, deutet darauf hin, dass dabei der äußerst umweltschädliche Stoff Phosphor verwendet wurde. Das Schicksal der Vernichtung ereilte auch die Wälder in der Provinz Gubadly (Qubadlı), die seit Ende Oktober 2020 von der armenischen Okkupation befreit und wieder unter aserbaidschanischer Kontrolle befindet. Auf einem berühmt gewordenen Foto des Fotografen Reza sind Spuren der Abholzung zu sehen, die in einem ehemaligen Nationalpark (!) stattfanden. Die einzigartigen Baumstämme wurden einfach als Brennholz abgeholzt und nach Armenien transportiert. Laut dem Waffenstillstandsvertrag von 10. November 2020 sollen bis Dezember 2020 weitere Provinzen wie Aghdam (Ağdam) und Latschin (Laçın) von Armeniern an Aserbaidschan übergeben werden. Was sich die Armenier auf ihrem “humanitären” Rückzug aus diesen Gebieten einfallen lassen werden, wie internationale Organe darauf reagieren werden bzw. mit welchen Lösungen Aserbaidschan solche barbarischen Akte der ehemaligen Okkupanten entgegnen wird, bleibt abzuwarten.
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Dr. Jafarli: Vor kurzem wurden die besetzten Gebiete Vejnali und Kalbajar von aserbaidschanischen Streitkräften befreit Es wurde festgestellt und anschließend dokumentiert, dass die Goldvorkommen ausgeplündert sind. Nach offiziellen Angaben der Republik Aserbaidschan wurde aufgedeckt, dass auch Schweizer Luxusuhrenhersteller Frank Müller in illegale Exploration von Gold in Bergkarabach involviert war.
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