Kosovo-Krieg
Kosovo: Die Massenvertreibung von Bllaca

Bllaca – Im kosovarischen Bllaca fand eine Gedenkveranstaltung für die hunderttausenden Kosovo-Albaner statt, die während des Kosovo-Krieges vor 24 Jahren vertrieben wurden. 1999 wurden über 440,000 ethnische Albaner durch die serbische Armee aus ihren Häusern vertrieben und nach Mazedonien deportiert. Zusätzlich zu den Vertriebenen in Albanien und Mazedonien überquerten Tausende von Albanern die Grenze nach Montenegro, während Hunderttausende aus ihren Häusern vertrieben wurden und in den Bergen des Kosovo Zuflucht suchten. „Ich erinnere mich an diesen Tag, mit meiner Tochter auf dem Arm“, so Sherife Luta, heute 43 Jahre alt. Luta wurde zu einem Symbol für das Elend dieser Zeit. Auf einer vor zwei Jahren errichteten Gedenkmauer in Bllaca ist ihr Gesicht auf einem Mosaik abgebildet. „Tausende von Flüchtlingen, die müde waren, ohne etwas zu essen oder zu trinken, und ich mit meiner Tochter auf dem Arm, die ich stille, in einer ununterbrochenen Fahrt“. „Dieser alte Zug ist ein Synonym für den Exodus. Ähnliches haben wir nur während des Zweiten Weltkriegs gesehen, als es mit dem jüdischen Volk passierte. Unsere Tragödie war voller Leid. Die meisten Vertriebenen konnten nichts mitnehmen. Sie sind gerade noch mit dem eigenen Leben davongekommen“, zitiert Euronews Ramush Haradinaj, Kosovos Ex-Regierunschef, am Rande der Gedenkveranstaltung.

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– NEX24-Exklusivinterview – Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Mit seiner Entscheidung, eine erste Nationalarmee zu gründen, schrieb Mitte Dezember nicht nur das kosovarische Parlament Geschichte. Der in einer türkischen Militärflugschule ausgebildete Pilot Afrim Zabeli, schloss nur einen Tag vor der Abstimmung seine Schulung zum Militärhubschrauber-Piloten ab und wurde somit 1. Pilot der kosovarischen Armee. NEX24 Kosovo-Korrespondent Mustafë Mehmeti sprach mit dem 27-Jährigen in der Hauptstadt Pristina.

Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch
     

Hindutva
Kanada: Indisch-stämmiger Moschee-Angreifer verhaftet

Toronto – Wie die kanadische Polizei am Sonntag mitteilte, wurde ein Mann festgenommen, der Muslime in einer Moschee in der Stadt Markham angegriffen haben soll. „Ermittler der York Regional Police 5 District Criminal Investigations Bureau haben einen Verdächtigen wegen mehrerer Straftaten nach einem mutmaßlich durch Hass motivierten Vorfall angeklagt“, teilte die Polizei mit und identifizierte ihn als den 28-jährigen Sharan Karunakaran. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge am Morgen des 6. April. Nach Angaben der Polizei war das Zentrum in der Denison Street wegen des Ramadan viel stärker frequentiert als sonst. Karunakaran habe zuerst versucht auf dem Parkplatz der islamischen Gesellschaft von Markham die Moscheebesucher zu überfahren, dies sei ihm jedoch glücklicherweise nicht gelungen. Daraufhin habe er die Moschee betreten und einen Koran zerrissen, während er rassistische und islamfeindliche Bemerkungen in Richtung der Gläubigen gemacht haben soll. „Am besorgniserregendsten war, dass er versuchte, unsere Gemeindemitglieder mit seinem Fahrzeug zu überfahren“, so der Vorstand der  Gemeinde, Qasir Nasir Khan, gegenüber Toronto City News. „Das war schockierend. Es hätte zu schweren Verletzungen oder sogar zu Todesfällen führen können“, so Khan weiter. Khan erklärte, dass das freiwillige Sicherheitsteam der Moschee sofort zur Stelle gewesen sei und „unglaubliche Arbeit“ geleistet habe, „um die Sicherheit aller zu gewährleisten“, fügte aber hinzu: „Wir sollten so etwas (ein freiwilliges Sicherheitsteam) nicht haben müssen. „Wir werden uns nicht einschüchtern lassen“, so Khan weiter. Nadia Hasan vom Nationalen Rat der kanadischen Muslime sagte, dies sei nur der jüngste in einer Reihe von Vorfällen, die die Muslime verunsichern.
„Was hier letzte Woche geschah, war äußerst beunruhigend, insbesondere während des heiligen Monats Ramadan, in dem viele Muslime, Familien und Ältere zu gemeinsamen Gottesdiensten zusammenkommen. Die Realität ist, dass dieser Fall Teil eines umfassenderen Problems ist, nämlich der Zunahme von Hassverbrechen in Kanada und der Verschärfung islamfeindlicher Rhetorik. So kann es nicht weitergehen.“
Die Polizei hat keine weiteren Einzelheiten über Sharan Karunakaran bekannt gegeben, aber mehrere Beiträge in den sozialen Medien brachten den Angreifer mit dem „Hindutva-Terrorismus“ (Hindu-Terrorismus) in Verbindung, der auf dem Vormarsch ist. CJ Werleman, der umfassend über antimuslimische Straftaten aus der ganzen Welt berichtet, schrieb auf Twitter: „Der Hindutva-Terrorismus kommt nach Kanada“. Mehrere andere prominente Persönlichkeiten haben den Vorfall ebenfalls mit radikalen Hindu-Gruppierungen im Land in Verbindung gebracht. Hindutva ist eine moderne politische Ideologie, die für die Vorherrschaft der Hindus eintritt und Indien, das verfassungsmäßig ein säkularer Staat ist, in eine ethnisch-religiöse Nation umwandeln will, die als Hindu Rashtra (Hindu-Nation) bekannt ist. Hindutva ist die offizielle Plattform der BJP, einer rechtsextremen politischen Partei in Indien. Teile der indischen Diaspora, auch in den Vereinigten Staaten, treten ebenfalls für Hindutva ein. Einige Wissenschaftler definieren Hindutva als eine Form des Hindu-Nationalismus, während andere Hindutva“ und Hindu-Nationalismus“ als Synonyme verwenden. Die Hindutva-Ideologie wird von einer Reihe von Bürgerwehren sowie politischen und kulturellen Gruppierungen vertreten, die zusammen als Sangh Parivar bekannt sind. Die RSS, eine paramilitärische Organisation mit Sitz in Indien, steht im Zentrum des Sangh und legt die Prioritäten und Taktiken zur Förderung der Hindutva-Ideologie fest. Der Auslandszweig der RSS, die HSS, setzt sich aktiv für die Förderung hindu-nationalistischer Ideen und Ziele in der indischen Diaspora ein, auch in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Die Hindutva-Ideologie hetzen gegen zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen, und die Verfechter der Hindutva greifen manchmal zu Gewalt, um ihre Ziele zu erreichen. Muslime sind oft das primäre Ziel der Anhänger der Hindutva-Ideologie. Viele Menschenrechtsgruppen haben einen Anstieg der antimuslimischen Gewalt seit 2014 dokumentiert, als die BJP in Indien an die Macht kam (hier). Hindutva-Ideologen sind auch oft intolerant gegenüber Christen (hier), Journalisten, Angehörigen niedriger Kasten, Dalits, Adivasi und Frauen. In der umstrittenen Region Kaschmir beinhaltet die Hindutva-Ideologie die Förderung eines kolonialen Siedlerprojekts, das darauf abzielt, die demografische Struktur der mehrheitlich muslimischen Region zu verändern. Die Hindutva-Ideologie lehnt Vielfalt als gesellschaftlichen Wert ab und strebt stattdessen eine extreme Form der Homogenität an. VD Savarkar, der Pate der Hindutva-Ideologie, lehrte, dass Inder, die sich als Angehörige anderer Religionen identifizierten, zu Recht Hindus seien, und versuchte damit, Individuen und sozialen Gruppen Handlungsfähigkeit und Identität abzusprechen. Heute engagieren sich einige Hindutva-Gruppen und Einzelpersonen für ghar wapsi („Heimkehr“) oder die Bekehrung von Nicht-Hindus – insbesondere von Muslimen, Christen und Stammesangehörigen – zum Hinduismus. Hindutva erhebt auch starke Ansprüche an Hindus und schränkt die Bandbreite möglicher Ausdrucksformen hinduistischer Identität in einer Weise ein, die von vielen Hindus abgelehnt wird. Monatlich etwa 80 Übergriffe gegen Christen Von etwa 64 Millionen Christen in Indien sind 39 Millionen einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt. Die Übergriffe gegen Christen haben unter Modi ständig zugenommen. Waren es 2014 noch 147, so lag die Zahl 2016 bereits bei 443. In 2017 wurden dem Hilfswerk, das sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, bis Ende März knapp 250 Übergriffe gemeldet. Dazu zählen u.a. massive Misshandlungen von Pastoren, Überfälle auf Gottesdienste, Vergewaltigungen christlicher Mädchen oder Nonnen und Zerstörungen von Kirchen. Religionsfreiheit existiert trotz Verankerung in der Verfassung nur auf dem Papier. Das von Modi beförderte Hindutva Programm „Indien den Indern“ sorgt dafür, dass Übergriffe gegen Christen nur selten geahndet werden. Christliche Aktivitäten und christliche Leiter werden überwacht. Christen hinduistischer Herkunft werden oft massiv bedrängt, zusammengeschlagen oder sogar getötet.

In Massenveranstaltungen von extremistischen Hindus werden besonders die kastenlosen Dalits gezwungen ihren christlichen Glauben zu widerrufen. Anti-Bekehrungsgesetze gibt es in fünf Bundesstaaten. Die Zwangsrückbekehrung zum Hinduismus – Ghar Wapsi genannt – ist jedoch erlaubt.

Zum Thema

– Indien – Hindu-Extremisten rufen zum Völkermord gegen Muslime auf

Unter tosendem Applaus ihrer Anhänger, hat die Hindu-Extremistin und ranghohes Mitglied der Hindu Mahasabha-Partei, Pooja Shakun Pandey, während einer dreitägigen Konferenz in der nordindischen Stadt Haridwar ihre Unterstützer aufgerufen, Muslime zu töten und „das Land zu schützen“.

Hindu-Extremisten rufen zum Völkermord gegen Muslime auf
 

TCG Anadolu
Türkisches Kriegsschiff TCG Anadolu wird Marine übergeben

Istanbul – In einer feierlichen Zeremonie wurde heute das in der Türkei entwickelte und hergestellte Kriegsschiff TCG Anadolu der türkischen Marine übergeben. TCG Anadolu kann als Mehrzweckkriegsschiff sowohl in der Rolle eines Drohnenträgers wie auch eines amphibischen Angriffsschiffs eingesetzt werden. Das Schiff wurde von der Sedef Werft in Istanbul in Kooperation mit dem spanischen Hersteller Navantia gebaut. TCG Anadolu wird als größtes und am besten bewaffnete Kampfschiff das „Mutterschiff“ der türkischen Marine. Die TCG Anadolu ist 231 Meter lang und 32 Meter breit. Die Wasserverdrängung des Schiffes wird ein totales Gewicht von 28.000 Tonnen ausweisen und eine Fahrgeschwindigkeit von 20 bis 21 Knoten (37 bis 39 Kilometer pro Stunde) erreichen können. Die Landungsplattform der TCG Anadolu wurde den Anforderungen türkischer Kampfdrohnen angepasst und ist somit das erste Kriegsschiff weltweit, das als Drohnenträger konzipiert wurde. Das Deck des Schiffes wird vier LCM-Schiffe (Landungsschiffe) aufnehmen, die jeweils einen Panzer transportieren. Auf den Fahrzeugdecks können insgesamt 94 Fahrzeuge transportiert werden, darunter 13 Panzer, 27 gepanzerte amphibische Angriffsfahrzeuge (ZAHA), 6 gepanzerte Mannschaftstransporter (ZPT), 33 diverse Fahrzeuge und 15 Anhänger. Das Flugdeck kann insgesamt 10 Hubschrauber oder 50 unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) aufnehmen. Das Schiff wird über eine Personalkapazität von 1.223 Personen verfügen und mit einem vollwertigen Krankenhaus und zwei Operationssälen ausgestattet sein. Medienberichte weisen daraufhin, dass die Bewaffnung des Flugzeugträgers größtenteils von lokalen türkischen Unternehmen wie Havelsan und ASELSAN zur Verfügung gestellt werden wird.

Gesundheit
Mit dem Frühling kommen die Allergien

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Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen und hier und da wagen sich schon die ersten Blüten in die Sonne. Während die einen sich auf die Frühlingszeit freuen, sehen andere besorgt der anstehenden Allergiesaison entgegen. Alleine in Deutschland leiden bis zu 25 Millionen Menschen unter Heuschnupfen. Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die Regel, Pollen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört auch, die eigene Wohnung als erholsamen Rückzugsort möglichst allergenfrei zu halten. Broschüre und Website informieren umfassend Wenn die Pollen fliegen, gibt es kaum eine Chance, ihnen zu entkommen. Allergiker und Allergikerinnen verzichten da schon mal auf den Ausflug ins Grüne und ziehen sich bei geschlossenen Fenstern ins Haus zurück. Zumindest drinnen können sie weitgehend von Heuschnupfenattacken verschont bleiben. Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung in Innenräumen hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe in der Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Allergenreduzierung in der Wohnung So können Pollenschutzgitter die Zahl der Pollen deutlich reduzieren. Wissenschaftlichen Studien zufolge wird das Eindringen von Pollen durch die feinen Textilnetze im Durchschnitt um 90 Prozent verringert. Gut zu wissen: Oftmals gelangen die winzigen Pollen „über Umwege“ ins Haus. Sie heften sich an Kleidung – vor allem an Haare – und werden so eingeschleppt. Empfehlenswert ist es, sich abends außerhalb des Schlafzimmers zu entkleiden und vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen. So können sich keine Pollen auf Laken und Kopfkissen ablagern. Regelmäßiges Putzen ist das A und O Ganz wird sich die Pollenbelastung in der Wohnung nicht vermeiden lassen. Einmal in die Wohnung gelangt, lassen sich die Pollen auf Böden, Möbeln und Wohntextilien nieder und werden mit dem Hausstaub immer wieder aufgewirbelt. Regelmäßiges Putzen und Staubsaugen hilft dabei, die Pollenzahl und somit die Allergenbelastung deutlich zu begrenzen. Glatte Fußbodenbeläge und Teppiche lassen sich bequem mit dem Staubsauger reinigen. Herkömmliche Staubsauger sind für Allergiker allerdings weniger geeignet, da diese die angesaugte Luft und mit ihr feinste Staubpartikel über einen Filter wieder an die Raumluft abgeben. Ideal sind Systeme, sogenannte Zentralsauganlagen, bei denen die Abluft nach draußen geführt wird. Diese sind jedoch teuer und müssen in der Regel nachträglich in die Wohnung eingebaut werden. Eine gute Alternative sind Staubsauger, die mit HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air) ausgestattet sind, oder noch besser Staubsaugersysteme mit Wasserfilter. Hier kommt der Schmutz nicht mehr in die Tüte! Die größte Gefahrenquelle für Allergiker und Allergikerinnen ist und bleibt das Wechseln des Staubsaugerbeutels bzw. das Entleeren des Staubbehälters, weil dabei Pollen und Staub aufgewirbelt werden. Bei Staubsaugern mit Wasserfilter gibt es diese Probleme nicht. Diese Geräte leiten die angesaugte Luft in ein Wasserbad, wo sie von Staubpartikeln weitgehend gereinigt und angefeuchtet wird. Dadurch sind Staub und Pollen im Wasser gebunden und können anschließend einfach mit dem Schmutzwasser entsorgt werden. Ein gutes Gerät ist einfach zu bedienen und zu reinigen, verfügt über einen waschbaren HEPA-13-Filter und benötigt nicht mehr als einen Liter Wasser. Als Ergänzung vor allem für die Reinigung glatter Bodenbeläge bieten sich Staubsauger mit Sprühdrucksystem an. Die feuchte Reinigung sorgt zusätzlich dafür, dass beim Saugen von Parkett oder Laminat nicht unnötig Staub aufwirbelt und der Boden gleichzeitig gründlich gereinigt wird. Um Menschen mit Allergien bei der Auswahl der für sie geeigneten Produkte zu unterstützen, spricht die DHA Empfehlungen aus, auch für Staubsauger.

USA
Mississippi: 19-Jährige vergewaltigt Hund

USA – US-Behörden haben neue Einzelheiten zu einem Fall in Mississippi bekannt gegeben, in dem eine 19-jährige Frau mehrfach Sex mit einem Hund gehabt haben soll. Denise Frazier wurde am Mittwoch verhaftet und wegen unnatürlichen Geschlechtsverkehrs angeklagt – schwere Grausamkeit gegenüber einem Tier. Bei ihrem ersten Erscheinen vor Gericht am Donnerstag setzte ein Richter die Kaution für Frazier auf 25.000 Dollar fest. Außerdem wurde ihr auferlegt, sich bis zum Ende ihres Prozesses von Tieren fernzuhalten. Wird Frazier für schuldig befunden, drohen ihr bis zu 10 Jahre Gefängnis.
Frazier wurde am Mittwoch verhaftet und wegen unnatürlichen Geschlechtsverkehrs – schwere Tierquälerei – angeklagt (Jones County Sheriff’s Department).
„Einer der verstörendsten Fälle, die ich je untersucht habe“, nennt Ermittler Sergeant J.D. Carter die Aktion der 19-Jährigen. „Ich würde nicht verstehen, was jemanden dazu bringt, so etwas zu tun“, so Carter weiter. Eines der Videos wurde offenbar auf dem Parkplatz der Freedom Baptist Kirche in Myrick gedreht, sagte Carter. Laut der eidesstattlichen Erklärung erhielt Jones County Sheriff’s Deputy Regina Newton am Dienstag Informationen über eine Frau, die Geschlechtsverkehr mit einem Hund hatte. Die sexuellen Handlungen wurden auf Snapchat-Videos festgehalten. Während der ersten Ermittlungen konnte Newton die 19-Jährige als die Verdächtige identifizieren, so der Bericht. Newton fand Frazier in einem Haus in Laurel. Die eidesstattliche Erklärung besagt, dass Frazier zugab, diejenige in dem Video zu sein, aber sie sagte, sie sei zur Teilnahme gezwungen worden. In der eidesstattlichen Erklärung heißt es weiter, dass Newton mehrere weitere Videos erhalten habe, die Frazier beim Geschlechtsverkehr mit einem Schäferhund zeigten. Als die Ermittler die Wohnung der Angeklagten betraten um sie zu befragen, befand sich auch der Hund in der Wohnung. Berichten zufolge gab Frazier bei ihrer Verhaftung zu, dass sie die Person in den Videos war, behauptete aber, dass sie dazu gezwungen wurde. Die Polizei sagte jedoch, dass es dafür keine Beweise gibt. Die Ermittler erklärten, dass ihre Ergebnisse sie zu der Annahme führen, dass Frazier „vorsätzlich, ungesetzlich und verbrecherisch Geschlechtsverkehr mit einem oder mehreren domestizierten Tieren hatte“. Die Hunde wurden in eine nahe gelegene tierärztliche Einrichtung gebracht, berichtet die New York Post.

Tourismus
Türkei: 7 Millionen russische Touristen erwartet

Istanbul – Ausgehend von den Buchungsstatistiken für das laufende Jahr erwartet die Türkei einen Anstieg der Zahl der Touristen aus Russland. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2023 reisten bereits mehr als 500.000 Russen in die Türkei, was nach Angaben des türkischen Ministeriums für Tourismus und Kultur 13 Prozent aller ausländischen Touristenankünfte im Land ausmacht. „Es wird zwischen 1.150 und 1.200 Flüge pro Woche geben, von denen 750 von russischen Fluggesellschaften und 400 von türkischen Gesellschaften durchgeführt werden“, zitiert das Wirtschaftsportal Ekonomim Dmitry Gorin, Vizepräsident des russischen Verbandes der Reisebranche. Die wichtigsten Ziele der Flüge aus Russland werden Istanbul, Antalya, die Provinzen İzmir und die Urlaubsorte Bodrum und Dalaman sein. Ab Juni sollen pro Tag 171 Maschinen aus Russland in der Türkei landen. Eine positive Dynamik, so der Kultur- und Tourismusattaché der türkischen Botschaft in Russland, Ilker Özkan, werde unter anderem durch den Ausbau des touristischen Angebots für Russen ermöglicht. „Wir werden daran arbeiten, neue interessante Regionen der Türkei für Touristen zu erschließen, die bisher noch nicht von ihnen erkundet wurden. Ich spreche von den Regionen Mesopotamien, Kappadokien und Izmir. Es wird neue touristische Projekte geben, die den Russen helfen werden, die unbekannte Türkei für sich zu entdecken“, sagte Özkan gegenüber russischen Reportern in Moskau.

Ukraine-Krieg
Angst vor ukrainischer Offensive: Russen wollen sich ergeben

Kiew – Wegen der erwarteten ukrainischen Gegenoffensive steigt die Zahl russischen Soldaten in der Ukraine, die sich ergeben wollen, sprunghaft an. Allein m März haben sich mehr als 3.000 Soldaten beim ukrainischen Kapitulationsportal „Ich will Leben“ gemeldet, berichtet das Wirtschaftsmagazin Business Insider. Offenbar herrscht Angst unter den russischen Truppen vor der ukrainischen Gegenoffensive. Russen bieten der ukrainischen Kapitulations-Hotline Ausrüstung und schwere gepanzerte Fahrzeuge an, so ein Beamter. Die Ukraine nutze bereits gepanzerte Fahrzeuge, die von den sich ergebenden Russen übergeben wurden. Die Telefonhotline ist Teil des Projekts „Ich will leben“, das russischen Soldaten die Möglichkeit bietet, sich zu ergeben, anstatt zu kämpfen. Die Hotline teilt den Anrufern mit, dass sie nach den Bestimmungen der Genfer Konvention behandelt werden, die Mahlzeiten, Telefonate nach Hause und medizinische Versorgung garantiert. Die im vergangenen Jahr eingerichtete Hotline erhält nach eigenen Angaben Tausende von Anrufen pro Monat, wobei im März eine Rekordzahl von Anrufen einging. Im Oktober und Dezember 2022 verzeichneten die Betreiber der Hotline laut einem Bericht von The New Voice of Ukraine im Durchschnitt 1.400-1.500 Anfragen pro Monat. Im Januar-März 2023 stieg die Zahl auf 2.500. so Vitaliy Matwijenko, ein Sprecher der Hotline. Matwijenko sagte, dass von allen Seiten der Frontlinie Aufrufe zur Übergabe von Kämpfern und Ausrüstung kommen. Wie ukrainische Beamte im März mitteilten, haben insgesamt 9.836 Soldaten aus Russland und den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine bei dem Zentrum einen Antrag gestellt. Matwijenko fügte hinzu, dass „interessante“ russische schwere gepanzerte Fahrzeuge bereits von ukrainischen Soldaten auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden.

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Der ukrainische Präsident hat Bakhmut, eine umkämpfte Stadt im Osten des Landes, einen unangekündigten Besuch abgestattet.

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Türkei-Wahlen
Türkei: Opposition tritt mit zwei Parteien zu den Wahlen an

Ankara – Der größte Oppositionsblock der Türkei, die Nationale Allianz, wird unter der Führung der CHP und der İYİ-Partei zu den Wahlen antreten. Dementsprechend werden die anderen vier Parteien Stellvertreterkandidaten von der CHP-Liste aufstellen. Der aus sechs Parteien bestehende größte Oppositionsblock der Türkei, die Nationale Allianz, wird bei den Parlamentswahlen am 14. Mai auf den Listen der Republikanischen Volkspartei (CHP) und der İYİ Partei antreten. Die anderen vier Parteien, die Saadet Partisi, die Demokrat Partisi, DEVA und die Gelecek Partisi, werden ihre Stellvertreterkandidaten auf der Liste der oppositionellen CHP nominieren. Die Parteien reichten das neue Protokoll am 7. April beim Obersten Wahlrat (YSK) ein. Die Frist für die Einreichung der Namen der Stellvertreterkandidaten beim YSK endet am 9. April. Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Muharrem Erkek sagte vor dem YSK: „Wir haben heute ein Zusatzprotokoll für das Wahlbündnis eingereicht. Die CHP und die İYİ Partei werden mit ihren eigenen Logos an den Wahlen teilnehmen. Die anderen vier Parteien werden über die CHP-Liste an den Wahlen teilnehmen.“ Am 14. Mai finden in der Türkei Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Sechser-Bündnis formiert, das von der CHP angeführt wird. Der amtierende Präsident Recep Tayyip Erdoğan tritt mit seiner islamisch-konservativen AKP im Bündnis mit der nationalistischen MHP und der kleinen BBP an.

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Kampf gegen Terror
Sulaymaniyah-Angriff: Irak fordert Entschuldigung der Türkei

Bagdad – Ein hochrangiger kurdischer Militärführer wurde Berichten zufolge am Freitag in der nordirakischen Stadt Sulaymaniyah Opfer eines Drohnenangriffs, für den irakische und kurdische Beamte die Türkei verantwortlich machten. Die irakische Regierung hat die Türkei am Samstag aufgefordert, sich für den Angriff auf den Flughafen von Sulaymaniyah zu entschuldigen und die Feindseligkeiten auf irakischem Boden einzustellen. Die irakische Präsidentschaft erklärte in einer Erklärung, dass die Türkei keine rechtliche Rechtfertigung habe, „Zivilisten unter dem Vorwand einzuschüchtern, dass sich feindliche Kräfte auf irakischem Boden befinden“. „In diesem Zusammenhang fordern wir die türkische Regierung auf, die Verantwortung zu übernehmen und sich offiziell zu entschuldigen“, hieß es. Lawk Ghafuri, Leiter der Abteilung für auswärtige Medienangelegenheiten der kurdischen Regionalregierung (KRG), erklärte, dass am Freitag ein Drohnenangriff in der Nähe des Flughafens von Sulaymaniyah stattgefunden habe, der jedoch weder Schäden noch Verspätungen oder Flugausfälle verursacht habe. PKK-nahen Medien zufolge war das Ziel ein Konvoi, in dem sich Mazloum Abdi, der Kommandeur der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) – ein Ableger der Terrorganisation PKK in Syrien – und drei US-Militärangehörige befanden. Abdi machte am Samstag Ankara für den Angriff verantwortlich, wollte aber nicht bestätigen, dass er in dem angegriffenen Konvoi war. „Wir verurteilen den Beschuss des Flughafens von Sulaymaniyah durch die Türkei aufs Schärfste“, sagte er als Antwort auf einen Tweet von Bafel Talabani, dem Vorsitzenden der in Sulaymaniyah-regierenden PKK-nahen Patriotischen Union Kurdistans (PUK). Ein Sprecher des türkischen Verteidigungsministeriums sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass am Freitag kein Einsatz der türkischen Streitkräfte in dieser Region stattgefunden habe. „Die türkischen Streitkräfte haben nichts dergleichen unternommen“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Philip Ventura, teilte der kurdischen Nachrichenagentur Rudaw in einer E-Mail am frühen Samstag mit, dass ein amerikanischer Konvoi in der Stadt Sulaymaniyah angegriffen worden sei. „Wir können bestätigen, dass am Freitag ein Konvoi in Sulaymaniyah angegriffen wurde, an dem auch US-Militärpersonal beteiligt war. Glücklicherweise können wir auch bestätigen, dass es keine Verletzten gab“, sagte Ventura und fügte hinzu, dass eine Untersuchung im Gange sei. Er erwähnte Abdi nicht und äußerte sich auch nicht dazu, wer den Anschlag verübt hat. Dem Wall Street Journal zufolge haben einige westliche Beamte erklärt, sie vermuteten Ankara hinter dem Angriff. Die Peschmerga, die Streitkräfte der kurdischen Autonomieregion des Irak, warf der PKK-nahen PUK eine Provokation der Türkei vor. Die PUK versuche den Nordirak in einen Konflikt zu stürzen, in dem sie in Sulaymaniyah einen Brückenkopf für die terroristische PKK zulässt und somit Ziel der Kandil-Operation der türkischen Armee gegen die PKK werden könnte. Aber ich würde den Satz kurz umstellen Die Stadt Sulaymaniyah ist in den letzten Wochen ins Rampenlicht gerückt, nachdem zwischen Irak und Syrien ein offensichtlicher Luftkorridor entdeckt wurde, über den laut Ankara hochrangige Extremisten der PKK transportiert worden seien. Das türkische Außenministerium teilte letzte Woche mit, dass die Flüge der Turkish Airlines nach Sulaymaniyah bis zum 3. Juli ausgesetzt würden. Es begründete die Entscheidung mit der „Intensivierung“ der Aktivitäten der PKK in Sulaymaniyah und ihrem Eindringen in den Flughafen, was die Flugsicherheit bedrohe. Wie Middle Eat Eye unter Berufung auf Türkischen Quellen berichtet, glaubt Ankara, dass engere Verbindungen zwischen den von den USA unterstützten SDF und der PKK angesichts der fragilen Sicherheitslage an der syrisch-irakischen Grenze deutlicher geworden sind.

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Der Präsident der „Autonomen Irakischen Region Kurdistan“ (KRG), Necirvan Barzani, hat sein Volk dazu aufgerufen, sich von der Terrororganisation PKK zu distanzieren.

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Türkei
Erdogan empfängt russischen Außenminister Lawrow

Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Freitag den russischen Außenminister Sergej Lawrow zu Gesprächen in der Hauptstadt Ankara empfangen. Erdoğan und Lawrow trafen sich hinter verschlossenen Türen im Präsidialkomplex, wie die türkische Kommunikationsdirektion mitteilte. Zuvor waren Lawrow und sein türkischer Amtskollege Mevlut Çavuşoğlu zu Gesprächen über die bilateralen Beziehungen sowie regionale und internationale Fragen zusammengekommen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten die beiden Minister, dass regionale Themen, der Krieg in der Ukraine, der vierseitige Gipfel zur Syrienkrise, die Annäherung zwischen Ankara und Damaskus sowie der Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien im Mittelpunkt ihrer Gespräche standen. Çavuşoğlu bekräftigte die Hoffnung der Türkei auf eine Beendigung des Krieges auf dem Verhandlungsweg und ihre Entschlossenheit, Frieden zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln, während Lawrow sagte, man wolle, dass sich alle Friedensgespräche in der Ukraine auf die Schaffung einer „neuen Weltordnung“ konzentrieren, und betonte, dass „jede Verhandlung auf der Berücksichtigung russischer Interessen und russischer Anliegen basieren muss“. Çavuşoğlu dankte Russland auch für die schnelle Hilfe nach den Erdbeben vom 6. Februar, die im Südosten der Türkei Tausende von Menschenleben gefordert hatten. Lawrow ist der ranghöchste russische Beamte, der Türkiye seit den Erdbeben besucht hat. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland sind von Nordafrika über den Nahen Osten bis hin zum Kaukasus in einer Mischung aus Rivalität und Zusammenarbeit miteinander verflochten. Die beiden Länder haben auch eine sich vertiefende Partnerschaft im Energiebereich.

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Der ehemalige russische Abgeordnete und Historiker Semen Bagdasarow hat in einem TV-Interview die Eroberung der türkischen Millionenmetropole Istanbul gefordert.

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