Wenige Tage nach dem Hochladen seines eigenen Videos geriet Lam in Schwierigkeiten und filmte einen Polizeibesuch in seinem Haus in der zentralen Stadt Da Nang. Der Minister war zusammen mit mehreren Delegierten in London, nachdem er am COP26-Klimagipfel der Vereinten Nationen in Glasgow, Schottland, teilgenommen hatte. Am Vortag hatte er außerdem Blumen am Grab des kommunistischen Führers Karl Marx niedergelegt. Wie Reuters berichtet, erklärte Bui, er habe nicht die Absicht gehabt, die Regierung zu verspotten. „Das Video, das ich gemacht habe, war nur zum Spaß und um für meinen Rindfleischnudelladen zu werben. Seit ich es veröffentlicht habe, kommen mehr Kunden“, sagte er. Vietnamesische Beamte sind dafür bekannt, dass sie Personen, die als regierungskritisch gelten, vorladen und verfolgen. Viele Menschenrechtsaktivisten und politische Blogger sind im Laufe der Jahre vor Gericht gestellt und inhaftiert worden. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Amtsträger wegen eines Essens in Gökces teurem Restaurant in die Kritik geraten ist. Im Jahr 2019 sorgte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro für Empörung, nachdem Bilder von ihm und seiner Frau beim Essen im Restaurant Nusr-Et in Istanbul aufgetaucht waren, obwohl Venezuela mit einer immer größeren Lebensmittelknappheit zu kämpfen hatte.5 năm 6 tháng tù và 4 năm quản chế cho Thánh Rắc Hành (Bùi Tuấn Lâm). Luật pháp như ccc !!! pic.twitter.com/sQO5lh3Pen
— Nguyen Duy Tai (@NguyenDuyTai18) May 25, 2023
Vietnam
Hanoi: Über 5 Jahre Haft für Koch wegen Nusret-Video
Staasbürgerschaft
Deutschland: 28 Prozent mehr Einbürgerungen
Olympische Spiele
Gaming: E-Sport wird olympisch
Brandanschlag von Solingen
Mazyek: „Antimuslimischer Rassismus nahm nach Solingen zu“
Die Landesregierung hat die Mevlüde-Genç-Medaille am 18. Dezember 2018 für besondere Verdienste um Toleranz, Versöhnung zwischen den Kulturen und um das friedliche Miteinander der Religionen gestiftet. Der Name geht zurück auf Mevlüde Genç. Sie und ihr Mann Durmuş Genç verloren zwei Töchter, zwei Enkelkinder und eine Nichte, als in der Nacht des 29. Mai 1993 vier Jugendliche Brandsätze in das Haus der Familie Genç in der Unteren Wernerstraßen in Solingen warfen. 17 Familienmitglieder wurden bei der Tat mit rechtsextremen Hintergrund zum Teil sehr schwer verletzt und leiden noch heute an den Folgen.
Die Mevlüde-Genç-Medaille wird durch den Ministerpräsidenten an Einzelpersonen oder Gruppen verliehen, die sich in ihrem Engagement um den Dialog zwischen den Religionen und Kulturen, Toleranz und Versöhnung besonders hervortun. Neben der Medaille und dem Preisgeld von 10.000 Euro erhalten die Preisträger eine Urkunde.
Türkei-Wahlen 2023
Güler: Deutschtürken sehen in Erdogan den „starken Mann“
„Die Sehnsucht nach Stärke, nach Führung ist unter den hier lebenden türkischen Bürgern sehr ausgeprägt.“Güler gab jedoch zu bedenken, dass man auf die absoluten Zahlen schauen müsse: „1,5 Millionen Türken waren hier wahlberechtigt. Von denen haben 480 000 für Erdogan gestimmt. Ja, das war nicht wenig, das waren 67 Prozent derer, die wirklich gewählt haben, aber nicht 67 Prozent der Wahlberechtigten.“ Die Berichte deutscher Medien über die Lage in der Türkei würden „in diesen Kreisen oft als Erdogan-Bashing, als Fake News wahrgenommen“, während türkische Medien Erdogan „als den gütigen, gnädigen, starken Präsidenten“ darstellten. Güler: „Diese Berichterstattungen konstrastieren so stark, dass sich daraus das Narrativ machen lässt, die Türkei werde im Westen schlecht gemacht.“ In der Außenpolitik erwartet die CDU-Abgeordnete, dass Erdogan nach dem Wahlkampf zur Sacharbeit zurückkehrt: „Ich möchte fast darauf wetten, dass er ziemlich bald sein Veto gegen eine Nato-Mitgliedschaft Schwedens aufgibt und sich konstruktiv zeigt, was er hinter den Kulissen ja durchaus ist.“
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– Türkei-Wahlen 2023 – Ex-Präsident Donald Trump gratuliert Erdogan: „Mein Freund“
Unter den zahlreichen Staatsführern, die dem türkischen Präsidenten zum Wahlsieg gratulierten, war auch der US-amerikanische Ex-Präsident Donald Trump.
Ex-Präsident Donald Trump gratuliert Erdogan: „Mein Freund“
Türkei-Wahlen 2023
Ex-Präsident Donald Trump gratuliert Erdogan: „Mein Freund“
Auch der armenische Präsident Nikol Pashinyan gratulierte Erdogan zum Sieg:
Glückwunsch an Präsident Erdogan zu seiner Wiederwahl. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Hinblick auf eine vollständige Normalisierung der Beziehungen zwischen unseren Ländern.
Congratulations to President @RTErdogan on his re-election. Looking forward to continuing working together towards full normalisation of relations between our countries.
— Nikol Pashinyan (@NikolPashinyan) May 28, 2023
Erstmals in der Geschichte des Landes fanden in der Türkei am heutigen Sonntag Stichwahlen um die Präsidentschaft statt. Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan trat gegen seinen Herausforderer Kemal Kilicdaroglu an. Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass Erdoğan ein weiteres Mal als Gewinner aus der Präsidentschaftswahl hervorgeht.
Erdoğan führt nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen mit 52,3 Prozent deutlich vor seinem Herausforderer Kılıçdaroğlu, der momentan bei 47,7 Prozent liegt.
Türkei-Wahlen 2023
Ungarns Viktor Orban gratuliert Erdogan zum Sieg
Erstmals in der Geschichte des Landes fanden in der Türkei am heutigen Sonntag Stichwahlen um die Präsidentschaft statt. Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan trat gegen seinen Herausforderer Kemal Kilicdaroglu an. Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass Erdoğan ein weiteres Mal als Gewinner aus der Präsidentschaftswahl hervorgeht. Erdoğan führt nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen mit 52,3 Prozent deutlich vor seinem Herausforderer Kılıçdaroğlu, der momentan bei 47,7 Prozent liegt.Congratulations to President @RTErdogan on his unquestionable election victory! Tebrikler, Sayın Cumhurbaşkanı! pic.twitter.com/I1IR7g3EWe
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) May 28, 2023
Bundesliga
Saisonfinale: FC Bayern untersagte Kahn Mitreise nach Köln
Unglaublich! Ein ganz großes Kompliment und Gratulation Jungs! Ich hab’s euch immer gesagt! Immer bis zum Schluss alles geben und niemals aufgeben. Ich bin unheimlich stolz auf euch und diese Leistung! Ich würde gerne mit euch mitfeiern, aber leider kann ich heute nicht bei euch…
— Oliver Kahn (@OliverKahn) May 27, 2023
Türkei
Erdogan: Verhaftung türkischer Journalisten inakzeptabel
Nahostkonflikt
Kommentar: „Israel ist kein jüdischer Staat“
- Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
- Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
- Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
„Das Land Israel, in dem der Staat Israel gegründet wurde, ist die historische Heimat des jüdischen Volkes. Dieser Staat Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes, in dem es sein Recht auf nationale, kulturelle, historische und religiöse Selbstbestimmung ausübt. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung ist im Staat Israel einzigartig für das jüdische Volk.“Das Nationalstaatsgesetz steht gewissermaßen im Rang einer Verfassung, über die Israel bis heute nicht verfügt. Es reduziert den Staat Israel einzig und allein auf das „jüdische Volk“, ohne dies jedoch näher zu spezifizieren. Auch hier finden wir eine schwere Kollision zum deutschen Grundgesetz, vgl. oben. Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) fasst den Fokus der internationalen Kritik wie folgt zusammen (3):
„Kritiker machen geltend, das Gesetz diskriminiere Minderheiten, richte sich gegen demokratische Werte und unterschlage insbesondere das Prinzip der Gleichheit.“Es ist nicht ansatzweise zu verstehen, wie u.a. deutsche Politiker auf die Idee verfallen können, dass Israel angeblich Werte mit uns teile. Wie die Dinge liegen, missachtet Israel genau die Werte, die für europäische Staaten essentiell und mit vielen, weitergehenden Gesetzen bewehrt sind. Von der reinen Grundlage der jüdischen Religion her wäre ein solcherart gegründeter Staat mit diesem Selbstverständnis durchaus akzeptabel. Die Ethik der jüdischen Religion wird u.a. geprägt vom hohen Wert der Nächstenliebe, die, wie bei den beiden anderen, abrahamitischen Religionen auch, universellen Charakter hat. Die Grundlage der jüdischen Religion beruht auf den zentralen Werten der Nächstenliebe und des Friedens. Auf der page „liberale Juden“ findet sich dies prägnant zusammengefasst (4):
„Unter Wahrung der Besonderheit des Judentums ist dabei das Bewusstsein von der Einheit aller Menschen als Gottes Geschöpfe zu vertiefen – entsprechend dem Ideal der Propheten: Gerechtigkeit und Liebe zu üben und im Dialog mit Gott weiterzugehen.“Und wenn die Weltgemeinschaft die Thora hinzuzieht, würde ein tatsächlich „jüdisches Israel“ keineswegs in irgendeinem Widerspruch oder gar Gegnerschaft zu anderen, rechtsstaatlichen Nationen stehen. Denn (5): „Vor der Unterdrückung der Fremden warnt die Tora mehrfach (Ex 22,20–23; 23,6.9). Sie werden den „Witwen und Waisen“, das heißt den mittellosen Randgruppen ohne Versorger, an die Seite gestellt und erhalten wie diese die Zusage, dass JHWH ihr Schreien erhören werde. Sie zu kleiden, zu speisen und zu lieben wird gesondert geboten (Dtn 10,19). Die Ernteabgabe des Zehnten soll alle drei Jahre an die Fremden, die Witwen und Waisen im Land fließen (Dtn 14,28 f).“ EU-Staaten stellen Israel keine substanziellen Fragen Allerdings stellt die Weltgemeinschaft, insbesondere die mächtigsten EU-Staaten, Israel keine substanziellen Fragen und akzeptiert frag- und kritiklos die Behauptungen aller jeweiligen, israelischen Regierungen, Israel sei angeblich ein „jüdischer Staat“. Es werden auch nur langsam Stimmen von Juden in der Welt laut, die sich von der Politik Israels distanzieren und ihr jeden jüdischen Charakter absprechen. Die Weltgemeinschaft verlangte überzeugende Beweise gegen Fanatismus, Extremismus und Solidaritätsbekundungen von den Muslimen in Bezug auf den „Islamischen Staat“; sie hat Inhalte und Sinn des Quran global leidenschaftlich diskutiert. Monatelang waren solche Diskussionen themenführend in Zeitungen und Talk-Shows. Im Falle des Judentums werden solche Überlegungen schlichtweg unterdrückt, sie finden nicht statt. Es wird geradezu gebetsmühlenartig nur auf die Ideen, alle aggressiven und zerstörerischen Akte Israels im Westjordanland und im Gaza-Streifen seien angeblich nur „Verteidigung“ und die Politik Israels handele im Einklang mit der jüdischen Religion abgehoben. Juden wenden sich aus spirituellen Gründen von diesem Israel ab Zu schweigen von der völligen Ignoranz aller jüdischen Stimmen und Gelehrten, die in ihren Schriften geradezu ein Verbot der Gründung eines Israels finden und geltend machen wollen. Sie werden nicht publiziert, nicht diskutiert, nicht gehört. Hunderttausende von Juden allein in den USA wenden sich aus spirituellen Gründen von diesem Israel ab; eine Vereinigung von 330 Rabbinern, die wegen der Handlungen der israelischen Regierung Verbote aussprechen, ihre Politiker einzuladen, bleibt ebenso ungehört (6). Dieses Israel ist infolgedessen keineswegs ein „Staat der Juden“, sondern lediglich ein „Staat, der von jüdischen Sektierern“ bewohnt ist, denn seine schiere Existenz wird von Juden zurückgewiesen (7): „An einer Stelle in der Tora heißt es: Wenn die Juden im Exil Reue zeigen und die Gebote wieder mit ihrem ganzen Herzen befolgen, wird der Allmächtige sie in das Land Israel zurückführen, aus dem sie vertrieben wurden. Das bedeutet nach der Erklärung der Propheten: Wenn der Messias erscheint. Im Talmud heißt es im Traktat Ketubot in Anlehnung an einen Vers aus dem Hohelied, dass der Allmächtige den Juden einen Eid abverlangt habe: Erstens – sie sollen sich nicht selbst aus dem Exil zu einem eigenen Staat aufmachen vor der Ankunft des Messias. Und zweitens: Sie sollen sich nicht gegen die Völker der Welt erheben.“

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Zum Autor

– Israel-Proteste – Protest gegen Netanjahu: Israelischer Konsul legt Amt nieder
Der israelische Generalkonsul in New York, Asaf Zamir, legte aus Protest gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Joaw Galant sein Amt nieder.
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