Internet
Unterhaltung in Liechtenstein – Wie Technologie sie ändert

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In einer Welt, die immer vernetzter und digitaler wird, hat sich auch das Internet zu einem festen Bestandteil des Lebens entwickelt. So können Bewohner Liechtensteins zu jeder Zeit und von überall auf das unterschiedliche Entertainment-Angebot zugreifen. Doch welchen Einfluss hat die Technologie auf die Unterhaltungsformen wirklich? Wie wichtig das Internet in Liechtenstein für die moderne Gesellschaft geworden ist und welche Auswirkungen es auf die Kultur des Landes hat, wollen wir uns gemeinsam mit dir in diesem Artikel ansehen.

Technologischer Fortschritt und Unterhaltung

Die technologische Entwicklung, insbesondere das Internet, hat die Art und Weise, wie wir uns unterhalten, revolutioniert. Liechtenstein stellt trotz seiner geringen Größe keine Ausnahme dar. Von hochauflösenden Filmen und Serien bis hin zu interaktiven Spielen hat die Technologie die Unterhaltungslandschaft des Landes erheblich beeinflusst. Mit schnelleren Internetverbindungen und fortschrittlichen Geräten erleben die Bewohner Liechtensteins heute ein vielfältigeres und reichhaltigeres Unterhaltungserlebnis. So können Nutzer nun auch ganz einfach übers Internet an vielfältigen Unterhaltungsformaten teilnehmen. Moderne Verschlüsselungstechnologien, wie die SSL-Verschlüsselung, sorgen hier für die Sicherheit der Daten von Nutzern. Finanzdaten und persönliche Informationen werden zuverlässig verschlüsselt, sodass diese Infos nicht in die falschen Hände geraten.

Entwicklung von online Plattformen

Die digitale Revolution und das Internet haben die Art und Weise, wie Menschen sich unterhalten, grundlegend verändert. Mit der rasanten Entwicklung des Internets sind verschiedene Online-Plattformen entstanden, die verschiedene Arten von Unterhaltung bieten. Videostreaming-Dienste haben zum Beispiel das Fernsehen und Kino revolutioniert. Plattformen wie Netflix, Amazon Prime und Disney+ bieten eine beeindruckende Bibliothek von Filmen, Serien und Dokumentationen. Musikstreaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music und Deezer haben dagegen die komplette Musikindustrie verändert. Früher mussten Musikfans Alben oder Songs kaufen, um sie zu hören, aber heute können sie gegen eine monatliche Gebühr oder sogar kostenlos (mit Werbung) auf Millionen von Songs zugreifen. Mit Live-Streams entstand ein völlig neues Format der Unterhaltung. Twitch und YouTube Gaming sind nur zwei prominente Plattformen, auf denen Benutzer Live-Videos von Videospielen streamen können.

Die Auswirkungen des Internets auf das online Casino Liechtenstein

In den letzten Jahren hat sich das online Glücksspiel und das online Casino Liechtenstein und auf der ganzen Welt zu einem beliebten Zeitvertreib entwickelt. Von Slot-Spielen bis zu Poker, die digitale Welt bietet eine Vielzahl von Optionen im Program. Technologische Innovationen wie Live-Casino-Erlebnisse, bei denen Spieler in Echtzeit mit echten Dealern interagieren können, haben das Spielerlebnis weiter bereichert. Letztendlich kannst du heute überall das Glücksspiel genießen und zu jeder Zeit spielen. Die große Spiel-Auswahl lässt das Spielerherz im Fürstentum natürlich höher schlagen. Mehr Infos zu Online Casinos in Liechtenstein im Austriawin24-Bericht.

Online-Spiele und Gaming

Auch Gaming hat sich von einem Nischenthema zu einer Mainstream-Unterhaltung entwickelt. Online-Spiele bieten Gamern heute die Möglichkeit, sich in virtuellen Welten zu verlieren, Strategien zu entwickeln und mit anderen aus der ganzen Welt zu interagieren.Dabei gibt es verschiedene Online-Spielgenres. Es gibt massive Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs) wie „World of Warcraft“ und „Final Fantasy XIV“. Dort können Spieler in riesigen virtuellen Welten agieren und dabei mit Tausenden anderer Spieler interagieren. Battle Royale-Spiele wie „Fortnite“ und „PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG)“ sind zum Beispiel für ihre intensiven Kämpfe bekannt. Hier gewinnt der zuletzt überlebende Spieler. Neben diesen Genres gibt es auch verschiedene Gaming-Plattformen. Während PCs und Laptops eine offene und vielseitige Gaming-Umgebung bieten, lassen sich auf Konsolen wie die PlayStation, Xbox und Nintendo Switch exklusive Titel und eine optimierte Spielerfahrungen genießen. Die soziale Dimension des Gamings ist vor allem durch Multiplayer-Online-Spiele deutlich gewachsen. Diese Spiel sind oft teambasiert und erfordern Koordination und Kommunikation. So bildeten sich Communities auf der ganzen Welt, darunter auch Liechtenstein. Darüber hinaus haben E-Sports, oder professionelle Gaming-Wettbewerbe, die Welt im Sturm erobert. Dabei können Fans den Top-Spielern in Arenen live zuschauen.

Social Media und Online-Unterhaltung

Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok haben nicht nur die Art und Weise verändert, wie Menschen kommunizieren, sondern auch neue Unterhaltungsformen geschaffen. Influencer, Vlogger und andere Content-Ersteller aus Liechtenstein nutzen diese Medien, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten und ihre Geschichten zu teilen. Außerdem ermöglicht Social Media eine direkte Interaktion mit den Zuschauern. Feedback, Kommentare und Live-Chats konnten die Beziehungen zwischen Künstlern und Fans revolutionieren. Denn nun ist eine unmittelbare und persönliche Kommunikation möglich. Infolgedessen sind Online-Communitys und Fandoms stärker denn je gewachsen und beeinflussen die Art und Weise, wie Unterhaltung heute konsumiert und geschätzt wird.

Online-Bildung und kulturelle Veranstaltungen

Nicht nur Unterhaltung, auch Bildung und Kultur haben den Weg ins Netz gefunden. Virtuelle Museen und Ausstellungen bieten Einblicke in Kunst und Geschichte, ohne dass man das Haus verlassen muss. Online-Kurse, Vorträge und Workshops haben die Bildung für viele Menschen im Land leichter zugänglich gemacht. Plattformen wie Coursera oder edX bieten zum Beispiel eine breite Palette von Kursen, Vorträgen und Workshops an. Neben den formalen Bildungsplattformen gibt es aber auch eine wachsende Anzahl von Online-Kulturveranstaltungen – von Konzerten über Theateraufführungen bis hin zu Vorträgen von Experten aus verschiedenen Bereichen.

Online-Shopping und Unterhaltung

Die Bequemlichkeit, von zu Hause aus einzukaufen, Dienstleistungen zu bestellen oder Tickets für Veranstaltungen zu kaufen, hat das Konsumverhalten in Liechtenstein verändert. Viele lokale Geschäfte haben ihre Dienste ins Internet erweitert, um so den neuen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Plattformen wie Amazon und eBay haben hier den Online-Einkauf besonders revolutioniert. Dienste wie Uber Eats und Deliveroo machen dagegen das Bestellen von Lebensmitteln und Mahlzeiten einfacher denn je. Du kannst heute in all deinen Lieblings-Restaurants Mahlzeiten bestellen, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen. Und so wurden natürlich auch komplett neue Arbeitsplätze geschaffen.

Unser Fazit zum Online-Unterhaltung in Liechtenstein

Für die Bewohner von Liechtenstein hat die Online Unterhaltungswelt sowohl den Alltag als auch die kulturelle Landschaft verändert. Die technologische Entwicklung hat neue Unterhaltungsformen geschaffen, die das traditionelle Verständnis von Kultur und Unterhaltung erweitern und bereichern. Und es werden auch in Zukunft noch viele Änderungen zu erwarten sein. Wir bleiben also gespannt.

E-Auto
Elektromobilität wird auch 2023 und 2024 vom Staat gefördert

Elektromobilität wird auch 2023 und 2024 vom Staat gefördert. Allerdings fällt die Ersparnis beziehungsweise der sogenannte Umweltbonus nicht mehr so üppig aus wie noch in den Vorjahren. Steuerlich lässt sich mit einem E-Auto aber weiterhin sparen. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erläutert, was jetzt noch möglich ist. E-Auto-Förderung 2023 Seit 1. Januar 2023 werden nur noch rein batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge mit dem Umweltbonus gefördert. Die bisherige Förderung für Plug-in-Hybride entfällt. Für neu gekaufte E-Autos mit einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro lässt der Staat noch 4.500 Euro springen, bei einem Nettolistenpreis von 40.000 bis 65.000 Euro sind es noch 3.000 Euro. Hinzu kommen weitere 2.250 beziehungsweise 1.500 Euro, die der Hersteller zahlt. Die Mindesthaltedauer beträgt jeweils zwölf Monate. Elektrofahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von über 65.000 Euro erhalten keine staatliche Förderung. Für geleaste Fahrzeuge mit einer Leasinglaufzeit ab 24 Monaten gelten die gleichen Fördersätze. Beträgt die Leasinglaufzeit allerdings nur zwischen 12 und 23 Monaten, reduziert sich der Umweltbonus bei einem Nettolistenpreis von unter 40.000 Euro auf 2.250 Euro vom Staat und 1.125 Euro vom Hersteller sowie bei einem Nettolistenpreis von 40.000 bis 65.000 Euro auf 1.500 Euro vom Staat und 750 Euro vom Hersteller. Wichtig: Ab 1. September 2023 können nur noch Privatpersonen Förderanträge stellen. Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine erhalten für ihre Firmenwagen beziehungsweise Dienstwagen keinen Umweltbonus mehr. E-Auto-Förderung 2024 Ab 1. Januar 2024 werden nur noch neu gekaufte Elektrofahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von unter 45.000 Euro gefördert – und zwar mit 3.000 Euro vom Staat und weiteren 1.500 Euro vom Hersteller. Die Mindesthaltedauer beträgt weiterhin zwölf Monate. Für geleaste E-Autos mit einer Leasinglaufzeit ab 24 Monaten gelten die gleichen Fördersätze wie bei Neuwagen, bei einer Leasinglaufzeit zwischen 12 und 23 Monaten sind es noch 1.500 Euro vom Staat und 750 Euro vom Hersteller. Was gilt für gebrauchte E-Autos? Junge Gebrauchtfahrzeuge werden 2023 noch mit den gleichen Prämien gefördert wie Neufahrzeuge mit einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 und 65.000 Euro, also mit 3.000 Euro vom Staat und 1.500 Euro vom Hersteller. Ab 2024 gibt es für junge Gebrauchte dann nur noch 2.400 Euro vom Staat und 1.200 Euro vom Hersteller. Für eine Förderung müssen gebrauchte E-Autos mehrere Kriterien erfüllen: bislang wurde keine staatliche Förderung für sie erteilt; das Datum der Erstzulassung liegt nach dem 4. November 2019 und das der Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020; die Laufleistung beträgt maximal 15.000 Kilometer; es ist ein gewerblicher Autoverkauf, also nicht etwa ein Verkauf zwischen Privatpersonen. Wichtig: Gefördert werden sowohl 2023 als auch 2024 nur Fahrzeuge, die in der Fahrzeuglistung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufgeführt sind. Nähere Infos dazu gibt es unter www.bafa.de unter dem Stichwort Elektromobilität. Steuern sparen mit E-Autos Für alle Elektroautos (genauer: batterieelektrische Fahrzeuge), die bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, wird zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer fällig. Diese Steuerbefreiung erlischt auch nicht bei einem Halterwechsel. Wer zum Beispiel ein drei Jahre zugelassenes E-Auto erwirbt, zahlt noch sieben Jahre lang keine Kfz-Steuer. Ebenfalls Steuern sparen kann man mit einem elektrisch betriebenen Dienstwagen. Wer einen Firmenwagen auch privat nutzen darf, muss diese Nutzung als geldwerten Vorteil versteuern. Ein E-Auto als Dienstwagen bringt hierbei finanzielle Vorteile: Elektroautos in der Preisklasse bis 60.000 Euro werden nur noch mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als monatlicher geldwerter Vorteil besteuert. Bei Elektroautos mit einem höheren Bruttolistenpreis und bei Hybridfahrzeugen sind es 0,5 Prozent. Beide Regelungen sind jeweils günstiger als bei den Verbrennerfahrzeugen: Diese benzin- oder dieselbetriebenen Autos müssen nämlich mit 1,0 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden.

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– Aserbaidschan – Türkisches E-Auto TOGG für Aserbaidschans Präsident Alijew

Nach dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erhielt am heutigen Dienstag auch sein aserbaidschanischer Amtskollege Ilham Alijew sein E-Auto TOGG.

Türkisches E-Auto TOGG für Aserbaidschans Präsident Alijew

Gastbeitrag
Yücel: „Kılıçdaroğlus neuerlicher Griff ins Klo“

ein Gastkommentar von Nabi Yücel

Wieder einmal hat Kemal Kılıçdaroğlu, Vorsitzender der größten türkischen Oppositionspartei CHP, deutlich gemacht, was er unterm Führen versteht – mit einer skurrilen Benennung einer Parteikollegin in den Beraterstab. Für die Oppositionsanhänger ist die Wahl von Perinaz Mahpeyker Yaman ein neuerlicher Griff ins Klo, was für Verärgerung, ja sogar Ohnmacht sorgt.

Dass der Oppositionschef Kemal Kılıçdaroğlu exzentrisch und egoistisch ist, geradezu einen Caesarenwahn vorlegt, dürfte innerhalb der Oppositionsanhänger nun hinlänglich bekannt sein. Da reicht schon der Verweis darauf, mit welchen Parteien er ein Bündnis einging und dennoch verlor.

Auch sonst lässt der Vorsitzender der CHP nichts unversucht, um sich in die Regierung zu hieven – sei es mit einem kruden Wahlkampfmanöver, um sich in der zweiten entscheidenden Wahlrunde wieder ins Gespräch zu bringen, oder der reichlich chaotischen Aufteilung der Parlamentssitze zugunsten der Kleinstparteien im Bündnis.

Kemal Kılıçdaroğlu sendet gerne aus, aber mit dem Empfangen von Botschaften hat der 75-jährige so seine Schwierigkeiten. Vor allem mit dem Volk steht der selbst ernannte Erneuerer und Vorkämpfer für Freiheit und Rechte offensichtlich auf Kriegsfuß. Sein oftmals geäußerter Vorwurf, falsch verstanden oder von der Regierungskoalition falsch dargestellt zu werden, beruht tatsächlich auf sein eigenes enges Sichtfeld und auf den eigenen Handlungen.

Zwar hat sich Kılıçdaroğlu nach der Wahlniederlage später für die Schlappe klammheimlich entschuldigt, aber spätestens seit dem chaotischen Möbelrücken innerhalb der Parteizentrale braucht man sich nicht wundern, wenn vieles was Kemal Kılıçdaroğlu tut, stets ein Griff ins Klo ist.

Vor allem beim Empfangen von Botschaften scheint Oppositionschef Kılıçdaroğlu die Fühler längst eingezogen zu haben, oder wie oft hat man ihm schon deutlich nahegelegt, sich z. B. bei der Wahl des Beraterstabs endlich Hilfe zu holen? Noch deutlicher kann man als Oppositionsanhänger nicht mehr werden – wie der renommierte Journalist und Moderator Uğur Dündar es vormacht.

Seine Kritik endet aber nicht damit, erfasst es eigentlich doch die gesamte Parteiführung. Mitunter könnte man fasst meinen, Dündar rieche hier eine diktatorische Luft in den Gängen der Parteizentrale, in der niemand das Maul aufzureißen vermöge, um ein deutliches Machtwort zu sprechen. Klar, wenn Dündar hierbei sauer ist und entsprechend austeilt.

Dreh- und Angelpunkt der neuerlichen Aufregung ist diesmal die Ernennung einer Frauenbevollmächtigten im Beraterstab von Kılıçdaroğlu. Es handelt sich um Perinaz Mahpeyker Yaman, die am 26. Mai, also kurz vor dem zweiten Wahlgang, offiziell in den Beraterstab berufen wurde. Zuvor war Yaman Kandidatin der Provinz Batman in der amtierenden Regierungspartei AKP. Das ist an und für sich nicht das Problem, Gang und Gebe im Politzirkus. Das Problem sind ihre Äußerungen in sozialen Netzwerken, die bei den Oppositionsanhängern nach bekannt werden genauso exzentrisch rüberkommen, wie die politische Linie Kılıçdaroğlus.

(Screenshot/Twitter)

Wusste etwa die Parteiführung nicht, was Perinaz Mahpeyker Yaman lange Jahre von sich gab, die gegen den Strich sämtlicher Lager innerhalb der CHP gehen? Offensichtlich nicht!

Diese Oppositionspartei will aber nach der Regierung greifen, obwohl sie nicht einmal dazu fähig ist, die eigene Parteikader zu kennen und zu führen, Posten ideal zu besetzen, eine politische gemeinsame Linie zu pflegen. So etwas will ein Land führen, lästern die eigenen Parteigänger schon…

Und es kommt noch schlimmer: Während der jüngst ernannte Kommunikationschef der Partei Eren Erdem panisch abwiegelt, diese Stelle sei nicht mehr besetzt – Perinaz Mahpeyker Yaman wäre längst wieder entlassen worden, stellt sich zeitnah heraus, dass Kılıçdaroğlu selbst für den Posten Yaman gewünscht hat, während sie selbst in sozialen Medien Stolz von sich gibt, noch in Amt und Würden zu sein. Daraufhin ruft die ehemalige CHP-Abgeordnete Aylin Nazlıaka Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu an, um in Erfahrung zu bringen was da los ist und erhält die Antwort, die Dame wäre nicht mehr auf dem Posten, obwohl Yaman im dritten Stockwerk der Parteizentrale herumturnt und gerade ein Büro bezieht.

So ein Affentheater hat die Türkei schon lange nicht mehr erlebt, wie es die Oppositionspartei CHP vorführt. Für die Wähler des Oppositionsbündnisses war die Parlaments- und Präsidentschaftswahl bereits ein Griff ins Klo. Ob man sich erneut darauf einlässt, bei der Kommunalwahl in der Türkei am 31. März 2024 ins ungewisse zu greifen?

Bergkarabach-Krise
„Paschinjan verlor 2020 den Krieg, 2023 den Frieden“

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Im September 2019 sabotierte der armenische Premierminister Nikol Paschinjan mit der Aussage „Bergkarabach ist Armenien, Punkt aus“ den Verhandlungsprozess mit Aserbaidschan und ebnete damit unvermeidlich den Zweiten Bergkarabach-Krieg.

Während der 56. Münchner Sicherheitskonferenz Mitte Februar 2020 erklärte der armenische Premierminister Paschinjan, Bergkarabach habe, wie Aserbaidschan die Unabhängigkeit erlangt. Eine Anspielung auf den Ersten Bergkarabach-Krieg, bei der armenische Separatisten gemeinsam mit armenischen Streitkräften und russischen Truppenkontingenten rund 20 Prozent des aserbaidschanischen Staatsterritoriums eroberten und einen De-facto-Staat in Bergkarabach ausriefen. Paschinjan ist seitdem nicht gewillt, einen wirklichen Frieden anzustreben, vielmehr den De-facto-Staat erhalten zu wollen.

Besatzungsmacht Armenien

Seit Kriegsende im Jahre 1994 hatten zahlreiche internationale Organisationen sowie die Vereinten Nationen Resolutionen zu dem Konflikt verabschiedet. Beispielsweise verabschiedete die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) am 25. Januar 2005 die Resolution 1416, in der die „groß angelegte ethnische Vertreibung und die Schaffung monoethnischer Gebiete“ durch Armenien kritisiert und erklärt wurde, dass armenische Truppen aserbaidschanische Gebiete besetzten.

Die Versammlung erinnerte Armenien daran, dass die Besetzung eines fremden Landes durch einen Mitgliedstaat einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Verpflichtungen darstellt, die dieser Staat als Mitglied des Europarats eingegangen ist, und bekräftigte erneut das Recht der Vertriebenen, sicher in ihre Heimat zurückzukehren. Am 14. Mai 2008 verabschiedeten 39 Länder der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 62/243, die den sofortigen, vollständigen und bedingungslosen Abzug aller armenischen Streitkräfte aus allen besetzten Gebieten Aserbaidschans forderte.

Trotz dieser internationalen Resolutionen passierte nichts. Armenien blieb auf dem Standpunkt, die Besatzungsmacht zu erhalten und provozierte somit einen Befreiungsschlag Aserbaidschans. 12 Jahre lang – nach der letzten Resolution – bemühte sich Aserbaidschan noch darum, ohne Waffengang das eigene Staatsgebiet zurückzubekommen. Armenien blieb unberührt davon. Aserbaidschan setzte aufgrund der fruchtlosen Bemühungen auf Waffengewalt und eroberte zwischen 27. September bis 10. November 2020 weite Teile des besetzten aserbaidschanischen Territoriums in Bergkarabach zurück.

Marionette Russlands

Die Halbkolonie Russlands, Armenien, ist vom russischen Kapital durchsetzt. Russland dominiert nicht nur strategische Sektoren der Wirtschaft, sondern dominiert den gesamten Handel und kann dabei auf Unterstützung der armenischen Diaspora im Ausland setzen. Der russische Staat unterhält außerdem in Armenien weiterhin einen Militärstützpunkt.

Seit Ende des Zweiten Bergkarabach-Krieges geriert sich Russland auch als Friedensmacht zwischen Aserbaidschan und Armenien, kontrolliert eine Pufferzone zwischen dem noch besetzten Teil Bergkarabachs und aserbaidschanischen Staatsterritorium, während Armenien vorgibt, dringlich internationale Hilfe und Unterstützung zu benötigen. Diese zweigleisige Staatspolitik Armeniens hält seit dem Ersten Bergkarabach-Krieg an und wird gegenwärtig fortgesetzt.

Glückwunsch zur „Unabhängigkeit“ des De-facto-Staats

Der gestrige Glückwunsch zur „Unabhängigkeit“ des De-facto-Staats in Bergkarabach durch Premierminister Paschinjan zeigt, dass Armenien nicht wirklich an einem Frieden oder Sicherheit der Armenier in Bergkarabach interessiert ist und die geforderten Garantiebedingungen für die armenischstämmigen aserbaidschanischen Staatsbürger auf aserbaidschanischen Staatsterritorium nur vorgeschoben werden, um der Etablierung des De-facto-Staats weitere Zeit zu verschaffen.

Es ist nicht verwunderlich, dass Paschinjan mit keiner Silbe über die Rückkehr von Aserbaidschanern spricht, die während des Ersten Bergkarabach-Krieges aus Armenien oder den noch besetzt gehaltenen Gebieten in Bergkarabach flohen oder vertrieben wurden. Es gibt keine eigenen Garantiezusagen oder Zusagen darüber, diese Bürger wieder in Armenien einzugliedern oder aserbaidschanischen Bürgern Garantien darüber zu geben, im De-facto-Staat sicher zu sein.

Mit der jüngsten Aussage setzte Paschinjan alle Bemühungen gegen Null. Der gesamte Verhandlungsprozess der Nachkriegszeit wurde resettet, dem separatistischen Regime im De-facto-Staat auf fremden Staatsterritorium der Rücken gestärkt. Der Durchführung einer Militäroperation zur Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen in der Region Bergkarabach in Aserbaidschan wurden damit Tür und Tor geöffnet. Wie 2019, als Premierminister Nikol Paschinjan mit der Aussage „Bergkarabach ist Armenien, Punkt“ den Verhandlungsprozess mit Aserbaidschan mutwillig sabotierte und einen Krieg unvermeidlich machte.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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Flugblatt-Affäre
Grünen-Bundestagsabgeordneter Hofreiter kritisiert Söder nach Aiwanger-Entscheidung

Berlin – Der bayerische Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) hat die Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisiert, seinen Vize Hubert Aiwanger (Freie Wähler) trotz der Flugblatt-Affäre im Amt zu lassen. Hofreiter sagte am Montagmorgen im rbb24 Inforadio, Söder „hat so gehandelt, wie er glaubte, dass es für ihn machttaktisch das Beste wäre. [..] Er hat selbst jetzt, bei so zentralen Fragen wie Antisemitismus und Umgang mit der demokratischen Kultur, sich als hemmungsloser Opportunist und reiner Machtzyniker erwiesen.“ Die CSU sei eine zentrale demokratische Partei in Deutschland, deshalb sei das ein fatales Signal in schwierigen Zeiten. Es sei skandalös, dass Aiwanger im Amt bleibe, so der Grünen-Bundestagsabgeordnete: „Und zwar anders als Herr Aiwanger es darstellt, nicht in erster Linie wegen seines Verhaltens mit 17 – das Flugblatt war widerwärtig, menschenverachtend und antisemitisch – sondern sein unsäglicher Umgang mit dem Skandal von damals.“ Aiwangers Entschuldigung sei halbherzig gewesen, so Hofreiter: „Stattdessen macht er eine rechtspopulistische Kampagne daraus. Sogar zum Teil in der Wortwahl eines der bekanntesten Rechtspopulisten der Welt – nämlich mit ‚Hexenjagd‘ – das ist die Wortwahl von Herrn Trump, wenn es um berechtigte Fragen geht.“ Ministerpräsident Söder hatte am Sonntag im ZDF erklärt, es wäre unverhältnismäßig gewesen, seinen Vize zu entlassen. Aiwanger habe sich klar von dem antisemitischen Flugblatt distanziert, dass zu dessen Schulzeit bei ihm gefunden worden sei.

Deutschlandticket
Bundesverkehrsminister Wissing weist VBB-Kritik zurück

Berlin – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat Kritik wegen der Kostenverteilung beim Deutschlandticket zurückgewiesen. Wissing sagte am Montag im rbb24 Inforadio, die Finanzierung sei bis 2025 gesichert. Wenn die Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) etwas anderes behaupte, schwindele sie: „Es gibt eine Vereinbarung mit den Ministerpräsidenten und der Bundesregierung, was die Finanzierung im Jahr 2023 angeht und was die Finanzierung im Jahr 2024 angeht. Und in dieser Vereinbarung ist sogar enthalten, dass im Jahr 2025 evaluiert wird und dann neu über die Finanzfragen verhandelt wird.“ Es sei eine ungewöhnliche Vorgehensweise des VBB, etwas anderes zu behaupten, so der Bundesverkehrsminister. Die Geschäftsführerin des VBB, Ute Bonde, hatte Wissing im rbb vorgeworfen, dass sich der Bund aus der Verantwortung stehlen wolle. Sie forderte, dass der Bund auch in den kommenden Jahren die Hälfte eventueller Mehrkosten übernimmt. Dass das Deutschlandticket in Frage stehe, sei ihm neu, so Wissing: Allerdings „zeigt ja diese Komplexität, mit diesen Einzelverträgen, dass die Länder eine Aufgabe vor sich haben, nämlich weitere Reformschritte einzuleiten. Wir haben zu viele Verkehrsverbünde und immer noch viel zu kostenintensive Strukturen.“ Die Finanzierung für das Deutschlandticket stehe bis 2025. Das Geld liege auf dem Tisch, so der Bundesverkehrsminister. Jetzt seien die Länder dran und „müssen natürlich im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit dafür sorgen, dass das Ticket weiter stark im Markt existiert“.

Griechenland
Türkisch-Muslimischer Friedhof in Westthrakien geschändet

Komotini/Gümülcine – Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag in einem Friedhof in Nordostgriechenland türkisch-muslimische Gräber geschändet.

Wie die westthrakischen Regionalzeitungen Millet und Ülkü und Gündem Gazetesi übereinstimmend berichten, hätten Unbekannte Samstagnacht sich Zugang zum türkisch-muslimischen Friedhof in Narlıköy (Ortschaft Yassıköy) verschafft und mehrere muslimische Gräber geschändet. Dabei sei eine unbekannte Anzahl an Grabsteinen umgeworfen und Dekorationselemente und Pflanzen beschädigt worden.

Wie der Imam von Narlıköy, Sadık Sadık, gegenüber der Zeitung Ülkü erklärte, seien die Bewohner des Dorfes tief bestürzt über die Schändung des muslimischen Friedhofs, bei dem nach Angaben des Geistlichen zirka 20 Grabsteine beschädigt wurden.

Der gewählte Mufti von Komotini/Gümülcine, Ibrahim Şerif, zeigte sich ebenfalls erschüttert über den Angriff auf den muslimischen Friedhof von Narlıköy und drückte seine Hoffnung aus, dass die Täter ermittelt und vor Gericht gestellt würden. Zahlreiche Vertreter aus Parteien und zivilgesellschaftlichen Institutionen der türkisch-muslimischen Minderheit in Westthrakien verurteilten den Angriff auf den Friedhof scharf.

Das türkische Außenministerium hat die Friedhofsschändung in Westthrakien ebenfalls verurteilt. Wie das Auswärtige Amt in Ankara mitteilte, stehe man in Kontakt mit dem griechischen Außenministerium in Athen. Laut dem griechischen Außenministerium liefen Ermittlungen zum Angriff auf den Friedhof und man hoffe, dass der oder die Täter ermittelt und vor Gericht gestellt würden. Kemal Bölge

Volleyball-EM
Volleyball-EM der Frauen: Türkei wird Europameister

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Brüssel – Was für ein Final-Krimi! Die türkischen Volleyballerinnen haben bei der EM nach einem Sieg gegen Serbien, Weltmeister von 2018 und 2022, den Europameister-Titel geholt. Die Türkinnen gewannen am Sonntag das Finale in Brüssel gegen Serbien 3:2 (25:27,25:21,22:25,15:13 ) und blieben damit das gesamte Turnier unbesiegt. Serbien hatte sich im Halbfinale mit 3:1 gegen die Niederlande durchgesetzt. Zuvor gewann die Türkei mit 3:2 gegen den bisherigen Europameister Italien. In der Gruppenphase musste sich auch Griechenland, Polen und Deutschland der Türkei geschlagen geben. Deutschland hatte gegen die Türkei zum Gruppenabschluss deutlich mit 0:3 verloren, anschließend war im Achtelfinale gegen Polen Endstation. Die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2023 fand vom 15. August bis 3. September statt. Gastgeber waren Deutschland, Belgien, Estland und Italien.

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Nach der 18-jährigen Nehir Özzengin hat in der deutschen Stadt Fulda eine weitere türkische Pianistin einen internationalen Klavierwettbewerb gewonnen.

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Terrorismus
Beispiellos: der Antiterrorkampf der Türkei

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Die Türkei führt weltweit einen beispiellosen Kampf gegen den Terrorismus. Kein anderes Land ist mit derart vielen Terrororganisationen konfrontiert und bekämpft diese an mehreren Fronten gleichzeitig. Einerseits bekämpft es den Islamischen Staat IS, andererseits führt sie einen Kampf gegen die sogenannte FETÖ des in den USA im Exil lebenden Predigers Fethullah Gülen, gegen linksextreme Terrororganisationen wie der DHKP-C und seit 39 Jahren einen Kampf gegen die völkisch-kurdische Terrororganisation PKK, die darauf abzielt, die Türkei zu spalten.

Einzigartig ist in inmitten dieses Kampfes die Bekämpfung der Terrororganisation PKK, die seit nunmehr 39 Jahren anhält. Kein anderes Land kämpft so lange gegen eine Terrororganisation wie die Türkei.

Das Onlineportal Business Insider übertrug alle Terroranschläge, die auf dem europäischen wie auch kleinasiatischen Raum im Zeitraum von 1970 bis 2015 verübt wurden auf eine Karte. Diese Karte zeigt, dass die Türkei in Bezug auf die Anzahl der Terroranschläge unter den Ländern an erster Stelle steht. Die roten Punkte auf der Karte stellen die Orte dar, an denen es zu Terroranschlägen kam. Wenn wir die Karte genauer betrachten, bemerken wir die Intensivierung dieser Angriffe in Ost- und Südostanatolien der Türkei, also den Regionen, die an Syrien, den Irak und den Iran grenzen. Der östliche und südöstliche Teil der Türkei, der aufgrund der Konzentration terroristischer Vorfälle auf der Karte geradezu rot dargestellt wird, ist das Gebiet, das die separatistische völkisch-kurdische Terrororganisation PKK von der Türkei mit Gewalt abtrennen will.

(Screenshot: kanaille.de)

Einer der komplexen Aspekte der Konfrontation Türkei mit der PKK ist die Unterstützung dieser Terrororganisation von den USA, die wie die Türkei Mitglied der NATO ist. Darüber hinaus erhält die PKK Unterstützung von anderen europäischen Ländern, die ebenfalls Mitglieder der NATO sind, darunter Deutschland, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Schweden und Griechenland. Und es ist in diesem Zusammenhang interessant, insbesondere wenn wir wissen, dass der einzige Einwand der Türkei gegen Schwedens Antrag auf Beitritt zur NATO darin bestand, dass Schweden die PKK und die FETÖ – angeführt aus den USA von Fethullah Gülen – unterstützt und sie deshalb aufgefordert hat, diese Unterstützung einzustellen.

Die Situation ist nicht nur spektakulär, sie ist auch brandgefährlich. Die Türkei richtet einen Appell an Schweden, das sich selbst als ein mustergültiges demokratisches Land bezeichnet, dass die Demokratie schätzt. Die Türkei appelliert an Schweden, „den Terrorismus nicht zu unterstützen“. Überraschend ist, dass die Welt diese Situation nur beobachtet und geradezu teilnahmslos wirkt. Die Türkei begann ihren Kampf gegen die PKK vor 39 Jahren, genauer gesagt am 15. August 1984, als die Terrororganisation PKK ihre ersten Angriffe auf den Staat startete und dabei die Stadt Şemdinli in der Provinz Hakkâri und die Stadt Eruh in der Provinz Siirt ins Visier nahm.

Seit nunmehr 39 Jahren führt die Türkei einen kontinuierlichen internen und externen Kampf gegen die Terrororganisation PKK. Im Gegenzug führt diese Terrororganisation ihre Angriffe weiterhin mit Unterstützung ihrer sogenannten „Verbündeten“, nämlich den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, durch.

Die 1973 in Ankara unter dem Namen „Apocular“ gegründete Terrororganisation begann ihre Aktivitäten unter dem Namen „PKK“ ab dem 27. November 1978 im Dorf Fis in der Stadt Lice in der Provinz Diyarbakir. Die Organisation startete ihre Angriffe, indem sie Vereine ins Visier nahm und kurdische Lokalpolitiker in der Region tötete. Die PKK, die ihre Tätigkeit mit der Tötung der Kurden begann, feuerte am 15. August 1984 die erste Kugel auf den Staat ab. Anschließend wandte sie ihren Terror auch gegen Bürger kurdischer Herkunft, die in der Region leben, und verbreitete so Angst und Schrecken unter den dort bis heute lebenden Bürgern.

39 Jahre sind seit den ersten Anschlägen von PKK-Terroristen am Abend des 15. August 1984 in Eruh und Şemdinli vergangen, bei denen zehn Soldaten getötet und drei Zivilisten verletzt wurden. Im 39 Jahre dauernden Krieg gegen den PKK-Terrorismus starben insgesamt 14.851 türkische Staatsbürger, darunter Soldaten der türkischen Streitkräfte, Polizisten und Gendarmen.

Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums beträgt die Zahl der Sicherheitskräfte und Zivilisten, die während des andauernden Kampfes mit der PKK verletzt wurden, 32.685. Seit dem ersten Angriff der PKK sind 14.235 Tage vergangen und in dieser Zeit wurden 14.851 Bürger getötet. Und wenn man diese Zahlen vergleicht, zeigt sich, dass über einen Zeitraum von 39 Jahren täglich fast ein Mensch getötet wurde.

Daten des Verteidigungsministeriums deuten darauf hin, dass die intern nicht mehr handlungsfähige PKK schwere Verluste erlitten hat. Im oben genannten Zeitraum wurden bei Einsätzen der Sicherheitskräfte 45.667 Mitglieder der PKK getötet, 6.370 verletzt, 8.136 ergaben sich und 12.010 weitere Mitglieder dieser Terrororganisation wurden verhaftet. Insgesamt wurden 72.183 Mitglieder neutralisiert.

Der PKK-Terrorismus kostete die Türkei bislang zwei Billionen US-Dollar

Heute, unter dem Schutz und der Unterstützung der Vereinigten Staaten und europäischer NATO-Mitgliedstaaten, belaufen sich die direkten und indirekten Kosten terroristischer Aktivitäten im Inland, im Irak wie auch in Syrien – nämlich die Volksverteidigungseinheiten (YPG) und der politische Arm namens Demokratischen Union (PYD) sowie die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), die von den Vereinigten Staaten offen materielle und militärische Unterstützung erhalten – auf etwa zwei Billionen US-Dollar. Diese Kosten musste die Türkei bislang alleine stemmen.

Während die türkischen Streitkräfte, die Polizei, der Nachrichtendienst, die Gendarmerie der Terrororganisation PKK in 39 Jahren schwere Verluste zufügte, musste die Türkei wirtschaftliche Kosten in Höhe von 2 Billionen US-Dollar kompensieren. Es stellt sich daher die Frage, wer ein vitales Interesse hat, diese Kosten aufkommen zu sehen, bzw. nicht willens ist, dabei behilflich zu sein, diese Kosten erst nicht entstehen zu lassen.

Der erste Grund, weshalb die Türkei diesen Kampf seit 39 Jahren führt: die Unterstützung dieser Terrororganisationen durch andere Länder wie die Vereinigten Staaten oder Europa. Es ist nicht möglich, eine Organisation, die internationale Unterstützung genießt, vollständig zu eliminieren. Das erkennt man auch an der FETÖ, deren Mitglieder in Europa wie auch in den USA Unterschlupf gefunden haben. Die folgenden Länder, die Mitglieder der NATO sind, leisten erhebliche Unterstützung für antitürkische Terrororganisationen:

Die USA: Die Vereinigten Staaten von Amerika unterstützen die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), den syrischen Flügel der Terrororganisation PKK. Die USA stellen ihnen Geld, Waffen und Unterstützung bei der militärischen Ausbildung zur Verfügung.

Deutschland: Deutschland unterstützt Terroristen der PKK, der FETÖ und der Revolutionären Volksbefreiungspartei DHKP-C, gewährt ihnen Asyl. Die PKK kassiert in Deutschland von Kurden Zwangsmitgliedsbeiträge, rekrutiert Terroristen, ist im Schmugglergeschäft tätig und schmuggelt gesuchte Personen sowie Drogen im Wert von mehreren Milliarden Euro. Deutschland ist eine Drehscheibe für Mitglieder der FETÖ in Europa avanciert. Ihre Unternehmen und Medienorganisationen werden von dort aus verwaltet.

Belgien, Dänemark und die Niederlande: Diese Länder gewähren Terroristen der PKK, FETÖ und der DHKP-C politisches Asyl.

Griechenland: Es ist ein Einfallstor für Terroristen der PKK, der FETÖ und der DHKP-C. Hier werden auch Terroristenlager betrieben, werden Terroristen ausgebildet.

Frankreich: Es ist eines der Länder, in denen die meisten PKK-Terroristen in Europa leben.

Vereinigtes Königreich: Es ist dafür bekannt, Mitglieder der Terrororganisation FETÖ zu schützen und der PKK die Propaganda zu ermöglichen.

Österreich: Ein sicherer Hafen für Mitglieder der PKK und der Terrororganisation FETÖ.

PKK-Kader im türkischen Parlament

Der zweite wichtige Grund ist die innenpolitische Unterstützung: Nur sechs Jahre nach dem Vorfall vom 15. August 1984, als die Terrororganisation PKK den ersten Schuss auf den Staat abfeuerte wurden Mitglieder mit den Listen der Republikanischen Volkspartei CHP in das türkische Parlament aufgenommen.

Die Terrororganisation PKK agierte im politischen Bereich unter mehreren Namen, darunter: Volksaktionspartei (HEP), Freiheits- und Demokratiepartei (ÖZDEP), Volksdemokratiepartei (HADEP), Partei der Demokratischen Gesellschaft (DTP), Friedens- und Demokratiepartei (BDP), Demokratische Volkspartei (HDP), Demokratische Partei (DEP), Demokratische Volkspartei (DEHAP).

Die Terrororganisation versuchte aus der Illegalität heraus legal Fuß zu fassen und reagierte entsprechend schnell, wenn eine legale Partei aufgrund von Terrorvorwürfen geschlossen wurde, in dem sie eine neue Partei gründete. Und jetzt, da ein abschließendes Verfahren gegen die HDP vor dem Verfassungsgericht läuft, bleibt die Partei im türkischen Parlament unter dem Namen „Linksgrüne Zukunftspartei“ (YSP) vertreten und behält dabei die meisten ihrer früheren Ideen bei und tritt dieselbe Propaganda breit.

Weil es Politiker gibt, die die blutigen Terroranschläge der PKK und der politischen Arme der Partei ignorieren, gelten diese Politiker neben der Unterstützung der USA und europäischer Länder als eines der wichtigsten Hindernisse, bei der Bekämpfung und Beendigung des Terrorismus. Mit Beginn des Jahres 2024 geht der Kampf der Türkei gegen die terroristische PKK in der vierten Dekade weiter.

Als Folge dieses langjährigen Konflikts ist die PKK fast nicht mehr in der Lage, sich innerhalb der Türkei zu bewegen. Dank der Bemühungen der türkischen Streitkräfte und des Nationalen Nachrichtendienstes stehen der PKK auch in Syrien und im Irak schwierige Zeiten bevor. Allein in den letzten zwei Jahren wurden 100 Kaderführer neutralisiert. Das Jahr 2024 wird die PKK voraussichtlich vor noch größere Herausforderungen stellen als in den Jahren zuvor und ihre Unterstützer müssen sich dank klammer Kassen viel mehr einfallen lassen, um ihnen Unterstützung zusichern zu können; nur wie lange noch?


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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Syrien
Araber-Clans schließen sich gegen PKK-Ableger zusammen

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Die syrischen „Kurden“ mögen im Westen als Befreier vom IS und als mustergültige Hoffnungsträger einer demokratischen Selbstverwaltung begrüßt werden, doch das dem nicht so ist, erkennt man gegenwärtig daran, dass die „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF), die zum Großteil von den völkisch-kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) aufgestellt wird, Reißaus nehmen. Wir sprechen hier doch über eines der bestbewaffneten „Milizionäre“ auf dieser Erde, die mit westlicher Unterstützung einst den sogenannten Islamischen Staat IS aus Nordsyrien hin fortgejagt hat. Ein angeblich bunter Haufen von fürsorglichen Musterdemokraten, die von den USA Milliarden an Zuwendungen erhalten, um in der Region für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Eine „Kurdenmiliz“, die doch die blutrünstige IS plattwalzte und seither jedwede aufkommende Zelle im Keim erstickt. Diese selbstverwaltende Ordnung, die in Nordsyrien unter dem Sammelbegriff „Rojava“ etabliert wurde, sollte ja Sicherheit, Demokratie und damit eine Perspektive inmitten eines Bürgerkriegs bieten. Was ein jähes Ende: Eine Handvoll einheimischer Araber, die stinksauer darüber sind, dass die Sicherheitskräfte der Selbstverwaltung unter der Regie der völkisch-kurdischen YPG einen von ihren verhaftet hat, überrannten in den letzten Tagen 24 Dörfer und etliche Checkpoints sowie Waffenlager, in der doch eigentlich die „kurdischen Milizen“ der Volksverteidigungseinheiten die Kontrolle ausüben. Die bewaffneten Auseinandersetzungen brachen vor fünf Tagen aus, nachdem die YPG den Anführer des sogenannten Deir ez-Zor-Militärrats sowie Clanoberhaupt Ahmed Al-Khubail verhaftet hatte. Die Wut darüber brachte auch andere arabische Stämme gegen sich auf, die eigentlich Verbündete im Kampf gegen die IS sind.

„Sie nehmen die Füße in die Hand“

Von den einstigen Rettern „Rojavas“ wurden viele von den Arabern in die Knie gezwungen. Andere nahmen die Beine unter die Arme und brachten sich vor den wütenden Arabern schnell in Sicherheit. Die YPG-Führung ist unterdessen damit beschäftigt, auf die aufständischen Araber die Maske der IS überzustülpen, während man noch ausknobelt, ob man ihnen auch eine Nähe zu iranischen Milizen, gar dem syrischen Regime oder Russland attestieren soll. Was erwarten die syrischen YPG, die Schwesterorganisation der Terrororganisation PKK? Dass die USA ihnen wie einst im Kampf gegen die IS tatkräftig unter die Arme greift und mit Luftangriffen den Weg freiräumt, um wieder die Kontrolle über die Region zu gewinnen? Die USA zeigen sich merklich beunruhigt und unternehmen rein gar nichts. Das ist auch naheliegend, ist doch die umkämpfte Deir ez-Zor-Region nahezu arabisch zusammengesetzt. In den an den Euphrat angrenzenden Gebieten östlich und südöstlich von Deir ez-Zor kommt es weiterhin zu Zusammenstößen zwischen den arabischen Stämmen und Milizen der YPG / SDF. Die YPG verordnete kurzerhand eine 48-stündige Ausgangssperre und forderte die Aufständischen auf, sich zurückzuziehen. Doch die Araber zeigen sich unbekümmert, trotz der von der YPG angekündigten Verstärkung, die aus den von ihr noch besetzten Provinzen al-Hasaka und Ar-Raqqa nach Deir ez-Zor verlegt werden würden.

2.000 gegen 50.000

Halten wir fest: Lokalen Quellen zufolge beträgt die Mitgliederzahl des arabischen Militärrats in Deir ez-Zor etwa 4.000. In diesem Militärrat sollte der arabische Stamm der Al-Sanadid mit zwischen 2.000 und 3.000 Mitgliedern die Rolle des Stammes der Al-Khubail übernehmen – zumindest wurde das in den Reihen der YPG/SDF so ausgeknobelt und deshalb Clanoberhaupt Ahmed Al-Khubail festgenommen, um ihn auszuschalten. Bislang hält sich der Stamm der Al-Sanadid, wie auch die USA, aus den Kämpfen zurück. Sprich, maximal 2.000 restliche Mitglieder des Militärrars sollen in wenigen Tagen eine modern ausgerüstete Streitmacht – nach eigenen Angaben allein innerhalb der YPG von mehr als 50.000 – vor sich hergetrieben haben. Und diese Streitmacht soll einst die IS besiegt und seither für Ordnung und Sicherheit sorgen? Selbstverständlich war dem nicht so. Die USA unterstützten die YPG / SDF mit massiven Luftangriffen, weshalb u. a. in der Stadt Ar-Raqqa kein Stein mehr über dem anderen Stand. Wie auf dem Präsentierteller mussten die Volksverteidigungseinheiten in den zerbombten Städten nur ihre Flagge mitnehmen und aufhissen.

Unverhoffte Hilfe

Inmitten dieser gegenwärtig hoffnungslosen Situation für die YPG/SDF, springen für die Al-Sanadid und die USA nunmehr die Russen und iranische Milizen in die Bresche. In der Region Manbidsch flogen die Russen Luftangriffe auf arabische Dörfer, während in der Provinz Aleppo in Tall Rifaat iranische Milizen gegen arabische Aufständische vorgingen. Offensichtlich sehen der Iran, Russland und das syrische Regime das fragile Konstrukt in Nordsyrien ebenfalls in Gefahr, weshalb sie einschreiten und die YPG / SDF dabei unterstützen, das vom Westen liebgewonnene „Rojavas“ zu retten. Das reißt zwar die bunte heile Welt zusammen, wenn Autokraten, Schlächter, Mullahs und Räte „Rojavas“ Hand in Hand gehen, aber mit etwas Geschick und Propaganda, wird man auch das als mustergültige Hoffnungsträger zur demokratischen Selbstverwaltung zu verschleiern wissen. Noch ist man keineswegs überm Berg, die Kämpfe halten noch an und die Region ist immer für eine Überraschung gut.

Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen

Obwohl zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, wie Human Rights Watch, der  Terrororganisation PKK Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen auch unter der kurdischen Bevölkerung vorwerfen, wird in den europäischen Medien kaum darüber berichtet. Ein Beispiel ist die Zwangsrekrutierung von Minderjährigen. Aber auch assyrische Christen und Aramäer sind frustriert in Bezug auf die Medienberichterstattung über die PKK und ihrem syrischen Ableger, die YPG. Die Berichte spiegelten meist nicht die Realität wider. Jeder, der Fragen stellt oder Einwände erhebt, werde „in Europa ignoriert“. Der assyrische Journalist Dikran Ego etwa, Chefredakteur von Assyria TV, sagte in einem Interview: „Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über die PKK oder die YPG zu.“
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