Mia
Sängerin Mieze Katz ist „sehr verliebt“
Berlin (dts) – Die Sängerin Mieze Katz, Frontfrau der Berliner Elektropop-Gruppe Mia, schwebt derzeit auf Wolke sieben: „Ich bin gerade sehr verliebt. Ich führe eine tolle Beziehung mit einem ganz tollen Menschen, dem egal ist, ob ich Kindergärtnerin oder Sängerin bin“, schwärmt die ehemalige „DSDS“-Jurorin im Gespräch mit dem Frauen-Magazin „Emotion“. Ihr Partner habe sie in einer „extremen Trotzphase“ kennengelernt.
„Ich habe ihn gleich mit meinen Ecken und Kanten konfrontiert, nichts verschönt. Der Mann in meinem Leben muss das abkönnen.“ Mit einem eifersüchtigen Mann könne die 36-Jährige nichts anfangen: „Ich bin eine Frontfrau. Ich arbeite in einem Männerberuf mit vier Männern, da kann ich auch mit Eifersuchtsszenen nichts anfangen.“
Wirtschaft
Türkei: Ausländische Direktinvestitionen auf höchstem Stand seit 2007
Höchste Summe ausländischer Direktinvestitionen in der Türkei seit 2007
Istanbul (nex) – Ausländische Direktinvestitionen in der Türkei haben im Juli mit einer Gesamtsumme von 3,4 Milliarden US-Dollar (3,04 Mrd. Euro) im Monat Juli einen 101-Monats-Rekord erreicht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu am Montag unter Berufung auf die Daten des Wirtschaftsministeriums.
Gleichzeitig war diese Investitionssumme die höchste seit der Periode vor der globalen Finanzkrise 2008, als ausländische Direktinvestitionen im Januar 2007 die Gesamthöhe von 6,45 Mrd. US-Dollar (5,77 Mrd. Euro) erreicht hatten. In der Zeit von Januar bis Juli haben die ausländischen Direktinvestitionen eine Summe von 9,71 Mrd. US-Dollar (8,68 Mrd. Euro) erreicht und damit ein Plus von 22,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In der Zwischenzeit lag die Gesamthöhe der Kapitalzuflüsse durch ausländische Investoren mittels neuer oder bereits existierender Unternehmen und Anteile an heimischen Firmen bei 3,06 Mrd. US-Dollar (2,74 Mrd. Euro), davon entfielen 2,2 Mrd. US-Dollar (1,97 Mrd. Euro) auf Aktivitäten von Finanzvermittlern.
Staatlicher Sender Rossiya24
Russische Wetterfee sagt im TV „Bombenwetter“ für Syrien voraus
Hurra-Patriotismus im TV: Russische Wetterfee sagt „Bombenwetter“ für Syrien voraus
Moskau (nex) – Auf den Spuren von Fox News wandelt nun auch das russische Fernsehen. Die Antiterroroperation gegen den so genannten „Islamischen Staat“ (IS) und weitere dschihadistische Milizen in Syrien weckt auch in Moskau zunehmend den Hurra-Patriotismus.
So hat die Wetterfee des staatlichen Senders Rossiya24 am Samstag im Zuge ihrer Langzeit-Wettervorhersage für Oktober angemerkt, das Wetter in Syrien wäre in diesem Monat „ideal, um im Zuge der Militäroperation Flüge durchzuführen“. Während sie eine fachmännische Analyse über die perfekten Bedingungen für den Bombenabwurf lieferte, stand sie vor dem Bild eines Kampfjets der russischen Luftwaffe, der mit dem Titel „Flugwetter“ überschrieben war.

Leichte Bewölkung werde „das Fliegen nicht schwieriger machen und keine Auswirkung auf Systeme zur Eliminierung von Waffen haben“, erklärte die Wetterpräsentatorin, während einander abwechselnd Wetterkarten und Einspielungen des Verteidigungsministeriums über das erfolgreiche Treffen von Bombenzielen im Hintergrund liefen.
„Experten zufolge ist der Zeitpunkt zum Start der Luftoperationen (in Syrien) sehr gut gewählt.“ Bereits zwei Tage zuvor, am Tag des Beginns der Luftoffensivem war ein ähnlicher Wetterbericht gelaufen und hatte stabile meteorologische Konditionen vorhergesagt. Auch dies war nicht das erste Mal, dass Wetterberichte im russischen TV „patriotische“ Botschaften übermittelt hätten. Schon unmittelbar nach der umstrittenen Abstimmung auf der Krim über eine Sezession der Halbinsel und deren Anschluss an die Russische Föderation im März 2014 hatte man diesen auf der Wetterkarte nachvollzogen. Ein Wettermoderator warnte auch am Tag vor der Deklaration der „Volksrepublik Donezk“ vor „Wolken, die sich über der Ostukraine zusammenziehen“.
Mit „schlechten Wetterverhältnissen“ hingegen erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, die Verletzung türkischen Luftraums entlang der Grenze zu Syrien durch die russische Luftwaffe am gestrigen Montag. Die NATO verurteilte den Vorfall und forderte Russland auf, das „extrem gefährliche“ und „unverantwortliche“ Eindringen in den türkischen Luftraum zu unterlassen.
Junger Mann aus Eritrea
Thüringen: Toter Asylant nach Brand im Flüchtlinsheim
Erfurt (dts) – Nach einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in der Stadt Saalfeld in Thüringen ist eine Leiche entdeckt worden. Das teilte die Polizei am Montagabend mit. Der leblose Körper sei in einer verqualmten Wohnung aufgefunden worden.
Bei dem Toten handele es sich um einen jungen Mann aus Eritrea. Die genaue Todesursache sei noch unklar. Auch die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Das Feuer wurde laut Polizei bis zum Montagabend gelöscht.
"Flüchtlingsangst"
SPD-Woidke ruft Kanzlerin zur Verringerung der Flüchtlingszahlen auf
Berlin (dts) – In der Debatte um Grenzen der Flüchtlingsaufnahme hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ein klares Signal von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert: „Die Kanzlerin muss Wege aufzeigen, um die hohen Flüchtlingszahlen zu verringern“, sagte Woidke der „Rheinischen Post“. Das Asylrecht kenne zwar keine Obergrenzen. „Bei der Belastbarkeit der Länder und Kommunen gibt es aber faktische Grenzen und denen nähern wir uns rasant“, warnte Woidke.
Der Bund habe die Verantwortung und müsse endlich handeln, sagte Brandenburgs Regierungschef. Zuvor hatte unter anderem SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann ein klares Signal der Kanzlerin zu den Grenzen der Aufnahmekapazitäten verlangt.
Abgas-Skandal
EU-weit acht Millionen VW-Diesel betroffen
Wolfsburg (dts) – Der Volkswagen-Konzern hat offenbar eingeräumt, dass allein in der Europäischen Union insgesamt acht Millionen Dieselfahrzeuge mit der Manipulationssoftware zur Messung von Schadstoffen ausgestattet sind. Das geht laut eines Berichts des „Handelsblatts“ aus einem Brief des Konzerns hervor. „Betroffen sind in der Europäischen Union (EU 28) 8,0 Millionen Diesel-Motoren mit dem Typ EA 189 EU5 mit Hubraumgrößen 1,2 l, 1,6 l und 2,0 l“, heißt es demnach in dem Formbrief an alle Bundestagsabgeordneten mit Standorten von Volkswagen in ihren Wahlkreisen.
Das Schreiben ist auf den 2. Oktober datiert und von Thomas Steg, ehemaliger Regierungssprecher unter Kanzlerin Angela Merkel und heute Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG, sowie Michael Jansen, Leiter der Konzernrepräsentanz in Berlin, verfasst, schreibt das „Handelsblatt“. In dem Brief entschuldigen sich die Cheflobbyisten bei den Abgeordneten für das „Fehlverhalten einiger weniger Personen“ im Konzern und versprechen, dass der Aufsichtsrat mit Unterstützung deutscher und US-Juristen die „lückenlose Aufklärung der Vorgänge überwachen“ werde. Die Motorenkonzepte würden „gegenwärtig darauf hin überprüft, ob sie den rechtlichen Vorgaben entsprechen“. Und weiter: „Seien Sie versichert, dass wir derzeit mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit den Behörden (Kraftfahrtbundesamt) und der Bundesregierung an einer technischen Lösung für die betroffenen Fahrzeuge arbeiten.“ Bis kommenden Mittwoch muss Volkswagen dem Bundesamt mitteilen, wie es die Probleme zu beheben gedenkt. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums erklärte, es lägen keine Erkenntnisse vor, dass VW die Frist verstreichen lasse.
Energie
Milliardenkosten durch Erdverkabelung von Stromautobahnen
Berlin (dts) – Die Erdverkabelung der beiden geplanten Stromautobahnen „Suedlink“ und „Südost“ kostet die Stromverbraucher „insgesamt drei bis acht Milliarden Euro“ zusätzlich. Das geht aus Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet. Demnach zahlen Privathaushalte jährlich bis zu 9,10 Euro allein für die Erdverkabelung der beiden Leitungen.
Für Kunden aus der Industrie wird es wesentlich teurer: Größere Verbraucher, die direkt an das Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, müssen mit einer Erhöhung der Übertragungsnetzentgelte „um neun bis 24 Prozent“ rechnen. „Bei einem großen Industriekunden (100 Megawatt, 7.000 Benutzungsstunden) entspricht dies jährlichen Mehrkosten von 370.000 Euro bis 990.000 Euro“, rechnen die Ministeriums-Fachleute vor.
Die Erdverkabelung ist das Zugeständnis von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU), der vehement gegen die beiden Stromautobahnen protestiert hatte. Am 1. Juli hatten sich Angela Merkel, Seehofer und Gabriel verständigt, der Erdverkabelung bei den Stromautobahnen Vorrang vor Freileitungen zu geben. Bis dahin war es genau umgekehrt. Die Erdverkabelung soll die Akzeptanz erhöhen. Sie sorgt für eine Vervielfachung der Kosten für die beiden Gleichstrom-Leitungen, die Windstrom von Norddeutschlands in den Süden transportieren sollen. In dem Papier aus Gabriels Ministerium, Titel: „Kosten der Erdkabel-Neuregelungen“, heißt es, Suedlink hätte als reine Freileitung 2,8 Milliarden Euro gekostet, die Südost-Trasse 1,2 Milliarden Euro.
"Errungenschaft für die Asien-Pazifik-Region"
USA und Pazifik-Anrainerstaaten einigen sich auf Freihandelsvertrag TPP
Washington (dts) – Zwölf Pazifik-Anrainerstaaten, darunter die USA und Japan, haben sich laut übereinstimmenden Medienberichten am Montag weitgehend auf den Freihandelsvertrag Trans-Pacific-Partnership (TPP) geeinigt. Die Unterzeichner-Staaten vereinigen etwa 40 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts auf sich. Der Freihandelsvertrag sei eine große Errungenschaft für die Asien-Pazifik-Region, wird Japans Premierminister Shinzo Abe von der Nachrichtenagentur Kyodo zitiert.
Nach der Einigung muss der Vertrag nun von den TPP-Mitgliedern ratifiziert werden, ehe der Freihandelsvertrag in Kraft treten kann. Neben den Vereinigten Staaten und Japan sind auch Australien, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam TPP-Vertragsstaaten.
Fußball International
Türkei: Gericht spricht Fußballklub Fenerbahce Istanbul von Manipulationsvorwürfen frei
Istanbul (nex) – Die 13. Strafkammer in Istanbul hat am Montagvormittag den türkischen Spitzen-Fußballklub und 19-maligen Meister Fenerbahçe von den gegen den Verein mit Blick auf die Saison 2010/11 erhobenen Manipulationsvorwürfen freigesprochen.
Das Gericht stellte grobe Verfahrensmängel fest, nachdem der Staatsanwalt Zekeriya Öz, der damals die Ermittlungen geleitet hatte, vor einigen Wochen ins Ausland geflohen war. Gegen ihn wird in der Türkei unter anderem wegen Amtsmissbrauchs und der Beteiligung an einem versuchten Staatsstreich ermittelt.
Außerdem soll ein Vorstandsmitglied des Konkurrenzvereins Galatasaray, das damals Fenerbahçe schwer belastet hatte, entgegen seiner ursprünglichen Aussage zu keiner Zeit für den türkischen Fußballverband tätig gewesen sein. Am 3. Juli 2011 hatte ein Istanbuler Gericht führende Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter von Fenerbahçe Istanbul wegen des Verdachts auf Spielmanipulation in Untersuchungshaft genommen, darunter Präsident Aziz Yıldırım.
Dem Verein wurde vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, um Fußballspiele zu manipulieren. Der türkische Fußballverband TFF leitete eine Untersuchung seitens der Ethikkommission in die Wege, konnte jedoch bis heute keine ausreichenden Beweise finden, die eine Bestrafung des Vereins oder eine Aberkennung des Titels rechtfertigen würden. Auf Ersuchen der UEFA nahm der TFF jedoch Fenerbahçe kurz vor der Gruppenauslosung aus der Champions League.
Fenerbahçe entgingen dadurch nicht nur Einnahmen in Millionenhöhe, man musste zudem Spitzenspieler unter ihrem Marktwert abgeben. Von Beginn an wurden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit Argwohn verfolgt und einige türkische Medien witterten einen Versuch der durch Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen aufgebauten Parallelstruktur, einem Auftrag ihres Anführers gemäß einen international spielenden Fußballverein unter ihre Kontrolle zu bringen.
Möglicherweise war es auch eine Generalprobe zu einem größeren Unterfangen: Die Vorgehensweise erinnerte frappierend an die im Dezember 2013 von der Parallelstruktur inszenierten „Korruptionsaffäre“ gegen Regierungspolitiker und AKP-nahe Geschäftsleute. Auch im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Fenerbahçe waren Aufzeichnungen von Telefongesprächen und Verhörprotokollen unerlaubt der Presse zugespielt worden. Darüber hinaus hatte Zekeriya Öz auch diese Ermittlungen als Staatsanwalt geleitet. Am 1. September 2011 reichte der Verein eine Klage gegen den türkischen Fußballverband (TFF) und die UEFA, die im Juni 2013 über Fenerbahçe ein dreijähriges Startverbot für alle europäischen Wettbewerbe verhängt hatte, beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ein.
Flüchtlingskrise
CSU pocht auf Transitzonen an deutscher Grenze
Berlin (dts) – CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt pocht angesichts des ungebremsten Zustroms von Flüchtlingen nach Deutschland auf die schnelle Einrichtung von Transitzonen an der deutschen Grenze. „Die Transitzonen werden dringend benötigt und sollten so schnell wie möglich eingerichtet werden. Erst bei einer deutlichen Entspannung der Situation an unseren Grenzen würden sie wieder zur Disposition stehen“, sagte Hasselfeldt der „Rheinischen Post“.
Die EU hatte die Rechtmäßigkeit solcher Transitzonen zuvor infrage gestellt. „Den Hinweis der Kommission nehmen wir zur Kenntnis“, sagte Hasselfeldt. Solange es aber den anderen EU-Mitgliedstaaten nicht gelinge, ihre Außengrenzen zu sichern sowie geltendes europäisches Recht umzusetzen und somit weiterhin Tausende Menschen unregistriert nach Deutschland kämen, habe Deutschland offensichtlich vorrangigere Aufgaben, als sich über die Dauer der Errichtung von Transitzonen an der bayerisch-österreichischen Grenze Gedanken zu machen.


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