Terror in Paris
Publizist Jürgen Todenhöfer sieht hohe Anschlagsgefahr während der Fußball-EM
Bonn (ots) – Der Publizist Jürgen Todenhöfer, der die Terrororganisation IS hautnah erlebt hat, hält es für möglich, dass die Terroristen die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ins Visier genommen haben.
„Es gibt eine hohe Gefahr, dass es während der EM zu Anschlägen kommt. Der IS hat im Übrigen sein Ziel, Furcht und Schrecken zu verbreiten, schon erreicht. Viele Menschen haben Angst“, so Todenhöfer in der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender phoenix.
Todenhöfer mahnte jedoch, angesichts einer tatsächlich bestehenden Terrorbedrohung andere Entwicklungen aus dem Blickfeld zu verlieren. „Der radikale Islamismus existiert, aber der radikale Rechtsextremismus in Deutschland hat eine viel größere Dimension“, so Todenhöfer. Seit der Wiedervereinigung sei auf deutschem Boden kein Deutscher durch Islamisten getötet worden, dafür aber über 180 Menschen durch Taten von Rechtsextremisten ums Leben gekommen.
Todenhöfer appellierte, dass die Sicherheitsbehörden IS-Heimkehrer nicht grundsätzlich unter Generalverdacht stellen sollten. „Ich sehe unter den Rückkehrern nicht die größte Gefahr. Man muss herausfinden, wen man wieder integrieren kann und wer gefährlich ist“, so Todenhöfer.
"Status von Bergkarabach"
USA: Das Weiße Haus fordert zur Rückgabe der armenisch besetzten Gebiete von Aserbaidschan auf
Washington (ots/PRN) – In Reaktion auf eine Petition, in der die Obama-Administration dazu aufgerufen wurde, „die Befreiung der von Armenien besetzten aserbaidschanischen Provinzen zu unterstützen“, hob das Weiße Haus hervor, dass es wichtig sei, „die Gebiete um Bergkarabach wieder zurück unter die Kontrolle Aserbaidschans zu geben“.
In seiner Reaktion drängt das Weiße Haus weiterhin darauf hin, dass Armenien und Aserbaidschan „Beherrschung zeigen sollten und in unmittelbare Verhandlungen über eine umfassende Einigung eintreten sollten“, zu der auch „eine Bestimmung des Status von Bergkarabach gehören sollte“.
Elkhan Suleymanov, der Präsident des Verbands zur Entwicklung der Zivilgesellschaft in Aserbaidschan, der die Petition initiierte, begrüßte die Reaktion, aber drückte seine Enttäuschung über „die vage und unverbindliche Sprache aus“.
Er wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten eines von fünf permanenten Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats sowie Co-Vorsitzende der OSZE Minsker Gruppe ist, den Mediatoren, zu denen auch Russland und Frankreich gehören und die bisher „keinen Fortschritt bei der Befreiung der besetzten Gebiete gemacht haben“, wie in der Petition zu lesen war.
„Wir haben auf eine explizite Bekräftigung der jüngsten von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) beschlossenen Resolution durch das Weiße Haus gehofft, in der zu einem sofortigen Rückzug der armenischen Kräfte aus den besetzten Gebieten aufgefordert wird“, erklärte Suleymanov. Er fügte hinzu: „Leider ist dies nicht eingetreten.“
Suleymanov erklärte, er begrüße die Aussage des Weißen Hauses, dass die Gebiete um Bergkarabach wieder unter aserbaidschanische Kontrolle gegeben werden sollen und dass sie keine separatistische Lösung für Bergkarabach unterstützten. „Bezüglich des zukünftigen Status von Bergkarabach merken wir an, dass dieser auf der Ebene der lokalen Autonomie bestimmt wird, wie es beispielsweise in vielen europäischen Ländern der Fall ist. Bergkarabach ist und wird immer ein Teil von Aserbaidschan bleiben.“
Die aserbaidschanische Region Bergkarabach und die sieben umliegenden Provinzen wurden von Armenien während des postsowjetischen Machtvakuums besetzt. Die Kämpfe brachen erneut im April aus und führten zu hunderten Opfern. Neben PACE haben die Vereinten Nationen, das Europäische Parlament und die OSZE den sofortigen und bedingungslosen Rückzug von armenischen Truppen aus aserbaidschanischen Gebieten gefordert.
Die Petition, die mehr als die dreifache Anzahl an Unterschriften erhielt, als für eine Antwort vom Weißen Haus erforderlich ist, forderte die Obama-Administration auch dazu auf, „zur Prävention einer humanitären Katastrophe in der Region beizutragen“, da die Vernachlässigung des Sarsang-Damms, der sich in den armenisch besetzten Gebieten befindet, zu Gefahren führen könne.
In seiner Antwort merkte das Weiße Haus an, dass es „die Verhandlungen bezüglich der humanitären Angelegenheiten vereinfachen wird“, und dass Fachleute den Damm und das Wassermanagement untersuchen werden.
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RUF Lebensmittelwerk KG
Netto Rückrufaktion: Borstenteile in Raspelschokolade „Backfee“
Dortmund (nex) – Der Lebensmittelhersteller Ruf warnt vor dem Konsum der Raspelschokolade, welcher unter der Eigenmarke „Backfee“ in den Netto-Filialen angeboten wird.
Es seien „vereinzelt“ Borstenteile einer Reinigungsbürste aus dem Produktionsprozess gefunden worden. Das betroffene Produkt „Backfee Raspelschokolade Zartbitter 100g“ könne selbstverständlich auch ohne Kassenbon in der Verkaufsstelle zurückgegeben werden – die Käufer bekämen den Kaufpreis erstattet.
RUF Lebensmittelwerk KG ruft vorbeugend den Artikel „Backfee Raspelschokolade Zartbitter 100 g“ zurück RUF Lebensmittelwerk KG ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „Backfee Raspelschokolade Zartbitter 100 g“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11.2017 und der Chargennummer L2238123.
Diese Informationen sind auf der Verpackungsoberseite aufgedruckt. Aufgrund vereinzelter Funde von Borstenteilen einer Reinigungsbürste, die im Produktionsprozess verwendet wird, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Borstenteile in einzelnen Produkten befinden können.
Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern oder andere von RUF Lebensmittel KG hergestellte Produkte und Backfee-Artikel sind nicht betroffen. Das Produkt wurde bei Netto Marken-Discount ausschließlich in Teilen von Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg angeboten.
Die Kunden werden gebeten, das Produkt nicht zu konsumieren und in die Verkaufsstellen zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
"Entmenschlichende Anfeindungen "
Islam-Verband Ditib verurteilt Anfeindungen gegen türkischstämmige Abgeordnete
Düsseldorf (ots) – Der größte islamische Verband in Deutschland, Ditib, hat die Anfeindungen gegen türkischstämmige Bundestagsabgeordnete scharf verurteilt.
„Hetzerische Diffamierungen, Gewaltbereitschaft und entmenschlichende Anfeindungen sind keine legitimen Mittel, um in einer demokratischen Gesellschaft Konflikte und Meinungsverschiedenheiten auszutragen“, sagte Ditib-Generalsekretär Bekir Alboga der „Rheinischen Post“.
„Niemals dürfen wir es zulassen, dass Meinungsverschiedenheiten zu Hass führen, der uns verblendet und zur Gewalt verleitet“, sagte Alboga. „Wir verurteilen jede öffentliche Schmähung, jeden Aufruf zu Hass und Gewalt“, sagte der Generalsekretär. Ditib vertritt nach eigenen Angaben 70 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime.
Laut Medienberichten seien elf türkischstämmige Abgeordnete massiven Androhungen durch die türkische Regierung und viele Türken in Deutschland ausgesetzt, weil sie nicht gegen die Armenien-Resolution des Bundestags gestimmt hatten.
Nach Armenien-Resolution
Morddrohungen gegen Özdemir: Staatssekretär warnt Türken vor Entzug der Aufenthaltserlaubnis
Düsseldorf (nex) – Nach den Beleidigungen und Morddrohungen aus der Türkei gegen türkischstämmige Bundestagsabgeordnete warnt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings, in Deutschland lebende Türken vor Konsequenzen bei Ausländerbehörden.
In Deutschland lebende Türken, die sich der vermeintlichen Hetze des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen türkischstämmige Bundestagsabgeordnete anschließen würden, müssten mit Konsequenzen der Ausländerbehörden rechnen.
„Wer sich als ausländischer Staatsbürger in Deutschland dieser Hetze Erdogans anschließt, muss sich fragen, ob er bei uns noch gut aufgehoben ist“, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings (CDU), der „Rheinischen Post“.
„Wer so denkt und redet, hat sich in dieses Land und seine Rechtsordnung eben nicht integriert. Und dieser Umstand muss natürlich auch bei Entscheidungen über Aufenthaltstitel berücksichtigt werden“, warnte Krings.
Die Türkei erkennt die Tragödie hinter den Todesfällen hunderttausender Menschen an, die von 1915 an im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ostanatolien während des Ersten Weltkrieges ihr Leben verloren hatten. Allerdings verwahrt sich die Türkei gegen die Beurteilung der Ereignisse als „Völkermord“ und spricht von einer beiderseitigen Tragödie.
Ankara hat wiederholt die Bildung einer gemeinsamen internationalen Historikerkommission angeregt, um die Ereignisse vom Grunde her aufzuarbeiten und historisch zu bewerten. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte 1915 die Deportation armenischer Bevölkerungsteile aus der Region beschlossen, nachdem sich armenische Terrormilizen und Teile der Bevölkerung mit der russischen Armee verbündet hatten, die im Osten an der Kaukasusfront in osmanische Gebiete vorrückte.
Istanbul
Mantel des Propheten Mohammed in Istanbul zu besichtigen
Istanbul (nex) – Der Hırka-i Şerif – zu Deutsch: der edle Mantel –, verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er vom Proheten Mohammed getragen wurde.
Am vergangenen Freitag wurde er nun in Istanbul den Besuchern, die aus allen Richtungen der Türkei kamen, um eines der wenigen Relikte zu besichtigen, die vom Zeiten des Propheten des Islams geblieben sind, zugänglich gemacht.
In der Hırka-i Şerif-Moschee im Istanbuler Stadtteil Fatih, wo der Mantel während des gesamten Fastenmonats Ramadan zu besichtigen sein wird, wurde die Ausstellungseröffnung, an der lokale Politiker und eine große Moscheegemeinde teilnahmen, gefeiert.
Islamische Geistliche rezitierten während der Zeremonie Koranverse, die am ersten Freitag – einem heiligen Tag für Muslime – im Ramadan abgehalten wurde. Der Mufti von Istanbul, Rahmi Yaran, sagte, dass sie sich glücklich und geehrt fühlten, dass der Mantel wieder zur Besichtigung freigegeben worden sei und dass die Gläubigen zusammengekommen seien, um „den Segen des Propheten zu empfangen“.
Gülay Köprülü, eine Nachfahrin von Uwais Qarani, befand sich ebenfalls unter den Anwesenden. Qarani aus dem Jemen war ein Soldat, der zur Zeit des Propheten Mohammed lebte. Den allermeisten Muslimen ist er aber besser bekannt als der fromme Mann, der sich vom Jemen nach Saudi-Arabien auf den Weg machte, um den Propheten zu sehen.
Da er jedoch ihn jedoch nicht antreffen konnte und wegen seiner militärischen Verpflichtungen in den Jemen zurückkehren musste, erhielt Qarani von den Gefährten des Propheten Mohammed nach dessen Tod den Mantel. Dies war der Wille des Propheten. Köprülüs Familie ist die Verwahrerin des Mantels. Sie sei glücklich, dass sie die Aufgabe, ein wichtiges Relikt zu schützen, erfüllen dürfe, und dass immer mehr Menschen es gerne sehen wollten.
Wende in Politik gegenüber Türkei und Russland
Ex-Kanzler Schröder fordert Beschleunigung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
Altkanzler Schröder fordert 180-Grad-Wende in Politik gegenüber Türkei und Russland
Salzburg (nex) – Deutschlands Altkanzler Gerhard Schröder hat in einer Rede vor der Deutschen Handelskammer in der österreichischen Grenzstadt Salzburg eine Kehrtwende in der deutschen und europäischen Politik gegenüber Russland und der Türkei angemahnt. Schröder forderte eine Beschleunigung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei und bezeichnete die Sanktionen gegen die Russische Föderation als falsch. „Europa braucht die Türkei und Russland vor allem sicherheitspolitisch“, gab der Altkanzler zu bedenken. Darüber hinaus füge die Sanktionspolitik gegen die Russische Föderation vor allem der europäischen Wirtschaft selbst Schaden zu. Schröder bezeichnete es auch als instinktlos, dass Deutschland ausgerechnet angesichts des bevorstehenden Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 Führungsaufgaben bei NATO-Verbänden im Baltikum übernehme. Deutschland drehe damit an einer Eskalationsspirale, die alle Errungenschaften der Ostpolitik infrage stellen könnte, die Kanzler wie Helmut Schmidt und Willy Brandt erfolgreich umzusetzen wussten, warnte der Altkanzler. Berlin solle, statt sich an diesem Irrweg zu beteiligen, sein Möglichstes tun, um die Beziehungen mit Russland wieder zu verbessern. Die Sanktionen, die vonseiten der EU gegenüber Moskau verhängt wurden, schadeten vor allem den europäischen Volkswirtschaften selbst. Sie schnellstmöglich aufzuheben, sei im eigenen Interesse Deutschlands und der EU geboten. Wenn die Regierungschefs die Sanktionen jedoch aufrechterhalten wollten, sollten sie „nicht zu feig sein, sich selbst hinzustellen und es ihren Bevölkerungen zu erklären“, sagte Schröder. Die EU hatte im Frühjahr 2014 Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt, nachdem Russland nach dem vom Westen unterstützten, gewaltsamen Putsch gegen den gewählten Präsidenten Viktor Janukowytsch in Kiew eine auf der Halbinsel Krim anberaumte Volksabstimmung, die mit einem deutlichen Ja zu einer Wiedervereinigung mit Russland endete, einseitig anerkannte und gegen den Willen des Westens und der ukrainischen Übergangsregierung den Beitritt der Krim zur Russischen Föderation absegnete. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel brachte am Freitag in Berlin vor der Stiftung Familienunternehmen die ursprüngliche russische Idee eines gemeinsamen Wirtschaftsraums der EU mit Russland ins Gespräch. Die Sanktionen könnten wieder aufgehoben werden, wenn „Russland die Verpflichtungen aus dem Minsker Friedensabkommen für die Ukraine umsetze“. Im Rahmen des Minsk-Prozesses bemühen sich Frankreich, Deutschland, Russland und die Ukraine, den Bürgerkrieg in einigen Regionen der Ostukraine zu beenden, in denen prorussische Kräfte die Maidan-Regierung nicht anerkannt und eigene „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Flüchtlingslösungen
Präsident Erdogan: „Es macht uns nicht ärmer, sondern reicher, wenn wir den Flüchtlingen dienen.“
Istanbul (nex) – „Wir haben in 6 Jahren zehn Milliarden Dollar für die Flüchtlinge ausgegeben“, sagte Erdogan. „Auch die zivilgesellschaftlichen Organisationen und die Gemeinden haben genauso viel ausgegeben. Doch dadurch verlieren wir nicht, wir gewinnen vielmehr“, sagte Erdogan in seiner am Rede am Sonntag während des vom Verein Unabhängiger Unternehmer und Industrieller (MÜSIAD) organisierten Fastenbrechens im Kongresszentrum Halic.
„Fehlt uns dadurch etwas?“, fragte er und fuhr fort: „Nein. Könnten wir den Flüchtlingen doch nur noch besser, noch schöner dienen. Wäre es doch nur möglich, sie alle in Wohncontainern unterzubringen und nicht nur in Zelten. Würde uns das gelingen, würden wir dadurch nicht verlieren, sondern gewinnen. Es werden schönere Tage kommen, so Gott will.“ Erdogan wies darauf hin, dass das Budget der ersten geplanten Entwicklungshilfe im Jahr 1985 lediglich zehn Millionen US-Dollar betragen habe.
Das sei sehr wichtig, so der Präsident. „Als wir im Jahr 2002 die Regierung übernahmen, konnten wir diesen Betrag nur auf 450 Millionen US-Dollar erhöhen. Im Jahr 2014 erreichte die Summe unserer humanitären und Entwicklungshilfe 6,5 Milliarden Dollar. Was für ein Unterschied. Wir sprechen hier von einem fast 15-fachen Anstieg, schloss er.
„Wir werden uns mit neuer Kraft zügig auf unsere Ziele für 2023 zubewegen“
Erdogan bemerkte, dass die Ereignisse der vergangenen Jahre für die Wirtschaft des Landes zwar anstrengend gewesen seien, diese aber nicht hätten schrumpfen lassen. „Die Gezi-Ausschreitungen, der Putschversuch vom Dezember 2013, die Aktivitäten der separatistischen Terrororganisation [PKK], die zwei schnell aufeinanderfolgenden Parlamentswahlen, die Entwicklungen in Syrien, die Kampfjetkrise mit Russland – all das war wirklich sehr anstrengend. So Gott will, werden wir langsam diese Zeit hinter uns lassen und uns mit neuem Elan und neuer Kraft zügig auf unsere Ziele für 2023 zubewegen.“
Euro 2016
Du hast die Haare schön: Kroatien siegt dank Tufans Frisurkorrektur
Paris (nex) – Wie den meisten türkischen Männern ist auch dem Fußball-Nationalspieler Ozan Tufan eine perfekt sitzende Frisur von äußerster Wichtigkeit. Leider geschah die Frisurkorrektur während des EM-Auftaktspiels gegen Kroatien jedoch (0:1) zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Nachdem sein Teamkollege einen Angriff der Kroaten abwenden konnte, fühlte sich Ozan Tufan wohl in Sicherheit und strich sich an der Strafraumgrenze in aller Ruhe mit der linken Hand durch die neue Frisur. Allerdings fiel der Ball nur wenige Meter vor ihm herab, und Modric nutzte im Gegensatz zu Tufan (Fenerbahce) die Situation und brachte die Kroaten in der 41. Minute durch einen Volley in Führung.
Nach Ausschreitungen
Euro 2016: Frankreich spricht Alkoholverbot aus
Französische Regierung verbietet während der EM Alkohol in den Fanmeilen und an anderen ‚sensiblen‘ Orten
Paris (nex) – Nach drei Tagen gewalttätiger Ausschreitungen zwischen Fans hat die französische Regierung ein Alkoholverbot in den EM 2016-Fanmeilen und weiteren ‚sensiblen‘ Orten angekündigt.
Die Entscheidung wurde nach brutalen Krawallen in Marseille zwischen englischen, russischen und örtlichen Gangs getroffen.
Berichten zufolge gibt es auch in Nizza Ausschreitungen, wo Jugendliche der Stadt nordirische und polnische Fans vor deren Eröffnungsspiel angegriffen haben sollen.
Weiter heißt es, auch deutsche und ukrainische Fans hätten sich am heutigen Montagnachmittag Schlachten geliefert.
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte: „Ich habe die Präfekten in den Regionen aufgefordert, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um an den Spieltagen, den jeweiligen Vortagen und den Öffnungstagen der Fanmeilen an sensiblen Orten den Verkauf, Konsum und Transport von alkoholischen Getränken zu verbieten.“


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