Weltrekordversuch
Erdogan gibt Sofuoglu grünes Licht: Mit 400 km/h über neue Brücke!

Kenan Sofuoglu testet Rekord auf neuer Bosporus-Brücke Istanbul (nex) – Wie der erfolgreichste Fahrer der Supersportgeschichte, Kenan Sofuoglu, in einem Interview mitteilte, setze er seine Vorbereitungen für den „400 km/h-Geschwindigkeitsrekord“ mit der modifizierten Ninja H2R, die die japanische Marke Kawasaki ihm zukommen ließ, fort. In einem vorherigen Versuch sei ihm bereits gelungen, eine Höchstgeschwindigkeit von 396 km/h zu erreichen und er sei nun bestrebt, die 400 km/h-Grenze zu knacken, so Sofuoglu weiter. Diesen Rekordversuch wolle er bei der Eröffnung der Osman-Gazi-Brücke unternehmen. Er habe bereits mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan über das Eröffnungsprogramm der Hängebrücke und seinem Vorhaben gesprochen, meinte Sofuoglu und fuhr fort: „Ich möchte den Rekordversuch bei der Eröffnung der Osman-Gazi-Brücke unternehmen. Ich habe darüber bereits mit dem Präsidenten am Telefon gesprochen. Unser Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt mein Vorhaben. Er erklärte, ein solcher Rekordversuch bei der Eröffnung der Brücke würde ihn mit Stolz erfüllen. Ich möchte lebenssichernde Maßnahmen ergreifen und diesen Rekord auf der Brücke verwirklichen. An diesem Wochenende werde ich erst einmal am achten Rennwochenende der Supersport-WM teilnehmen. Danach führe ich einen Test auf der Brücke mit Auswertung des Windes und anderer natürlicher Faktoren durch.“

Erfolgreiche Operation gegen den Schmuggel
Istanbul: Gaddafis 10-Millionen-Dollar-Dolch bei Polizeirazzia sichergestellt

Istanbul (nex) – Die Polizei in Istanbul gab am Montag bekannt, dass sie einen mit Ornamenten bestückten Dolch beschlagnahmt hat, der dem früheren libyschen Präsidenten Muammar Gaddafi gehört haben soll. Der elfenbeinerne Dolch, geschmückt mit Rubinen, Saphiren, Smaragden und Diamanten, wurde im Zuge einer Razzia gegen Schmuggler sichergestellt, so die Polizei in einem Statement. Ein türkischer Geschäftsmann, lediglich mit den Initialen A.A., und zwei seiner Gehilfen wurden während der Anti-Schmuggler-Operation festgenommen. Der Dolch war im Zuge von Plünderungen im Zuge des vom Westen unterstützen Putsches gegen den langjährigen Staatschef entwendet worden. Im Jahre 2011 begann der bewaffnete Aufstand gegen Gaddafi im Zusammenhang mit dem so genannten „Arabischen Frühling“. Er endete am 20. Oktober mit dem Sturz und der Ermordung des Staatschefs durch Angehörige bewaffneter Milizen. Seit dieser Zeit versinkt das Land in Bürgerkrieg und Chaos. Während mehrere rivalisierende Kräfte, die sich jeweils als legitime Regierung betrachten, um die Vormacht kämpfen, breitet sich in einem Teil des Landes die Terrormiliz IS (Daesh) aus. Der verdächtige Geschäftsmann soll den Dolch vor drei Monaten um 4,6 Mio. US-Dollar erworben haben und plante, ihn für zehn Mio. US-Dollar an einen saudischen Geschäftsmann weiterzuverkaufen. Die Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt. In einer weiteren Operation im Istanbuler Bezirk Arnavutköy konfiszierte die Polizei etwa 200 Gold- und Bronzemünzen aus der byzantinischen und der osmanischen Ära.

Wetter
Türkei: Experten warnen vor Hitzewelle

Ankara (nex) – Der bekannte Meteorologe und Akademiker Prof. Orhan Sen von der Technischen Universität Istanbul sagte, dass die Temperaturen bis zu acht Grad Celsius über die Saisonwerte steigen würden und warnte die Menschen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sen erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass der diesjährige Sommer vermutlich der heißeste der vergangenen Jahre sein würde. Dafür gebe es verschiedene Gründe wie die globale Erwärmung, die in diesem Jahr einen Temperaturanstieg um 2 Grad verursache, Sonneneruptionen beispiellosen Ausmaßes und das El Nino-Wetterphänomen. Sen führte weiter aus, dass die Temperaturen allmählich zulegen würden. In Istanbul, der bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei, könnten sie gegen Ende dieser Woche gar die 34 Grad-Grenze überschreiten. „Ab heute werden die Temperaturen sehr hohe Werte erreichen, vor allem in Istanbul, aber auch in weiten Teilen der Türkei.“ Der Wetterexperte riet den Muslimen, die im Ramadan fasten, eindringlich, bei Gesundheitsproblemen zuhause zu bleiben. Muslime enthalten sich während des Ramadans von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang des Essens und Trinkens. Dieses Jahr fällt der Fastenmonat in den Sommer, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt: Längere Tage bedeuten längere Fastenzeiten. Die Wettervorhersage des staatlichen Türkischen Meteorologischen Institutes sagt sporadischen Regen für heute und morgen im Westen und Norden der Türkei voraus, landesweit sollen die Temperaturen nicht unter 21 Grad Celsius fallen. Am Donnerstag wird es bis auf die nordöstliche Schwarzmeerregion und den Osten sonnig werden mit Temperaturen zwischen 29 Grad in Istanbul und 37 Grad in der westtürkischen Stadt Aydin, die diese Woche die höchsten Temperaturwerte erreichen soll.

„Harinezumi“
Japan: Kunden holen sich Trost in neuen „Tier-Cafés“

Japanisches Café bietet stacheligen Trost Tokio (nex) – In einem neuen japanischen Café sind es nicht die Kunden, die stachelig sind, sondern die Bewohner. Kunden zahlen hier, um Zeit mit Igeln zu verbringen. Das neueste in einer ganzen Reihe von „Tier-Cafés“ gibt Menschen, die zuhause kein Tier halten können, die Möglichkeit, mit verschiedenen stacheligen Zeitgenossen zu interagieren. Der Kontakt soll Kunden Trost im heilenden Sinne oder, wie man es in Japan sagt, iyasareru (von jemandem oder etwas getröstet werden) bieten. Das Café Harry – der Name ist ein Wortspiel mit „harinezumi“ (etwa: Nadelmaus) – befindet sich auf der zweiten Etage eines neuen Gebäudes im Tokioter Stadtteil Roppongi direkt über einem Kaninchencafé namens Ms. Bunny. Nach Angaben des japanischen Nachrichtenportals Rocket News 24 zahlt der Kunde unter der Woche 1000 Yen (8,41 US-Dollar) für 30 Minuten Aufenthalt in dem Café. An den Wochenenden sind es 1300 Yen. Extras wie Fotos schießen oder das Tier füttern kosten jeweils 500 Yen. Nachdem die Kunden sich die Hände desinfiziert haben, helfen ihnen Assistenten bei der Wahl eines Tieres, das sich in einem Gehege befindet. Das Tier wird sanft in einen Korb oder eine Box gelegt, aus dem der Kunde es dann herausnehmen und mit ihm spielen kann.

Medizin
„Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam

Istanbul (nex) – Als Lady Mary Wortley Montagu, die Frau des englischen Botschafters am osmanischen Hof in Konstantinopel, 1717 beobachtet, wie Haremsfrauen ihre Kinder absichtlich mit Pocken infizieren, glaubt sie erst an eine barbarische Praxis. Bald jedoch merkt sie, dass hinter diesem Vorgehen eine Idee steht, die sich in weiterer Folge vom Osmanischen Reich aus in alle Welt verbreiten und bis heute weitergepflegt werden sollte. Was die Frau des Botschafters miterlebte, war die Grundlage für die heute verbreitete Praxis der Schutzimpfung. Noch drei Jahre zuvor hatte in der damals von 600 000 Menschen bewohnten Hauptstadt des Osmanischen Reiches eine Pockenepidemie das Leben jedes zehnten Kindes gefordert. In ganz Europa starben jährlich fast 400 000 Menschen an der stark ansteckenden Krankheit. Ein Heilmittel war weit und breit nicht in Sicht. Nachdem der osmanische Sultan Achmed III. von Reisenden und seinen Ärzten über eine in Europa noch unbekannte Heilbehandlung erfahren hatte, im Zuge derer Mediziner ihren gesunden Patienten absichtlich Krustenstücke von nur leicht erkrankten Pockenpatienten verabreichten – was zur Folge hatte, dass diese nur kurz und leicht, aber nicht mehr tödlich erkrankten – wollte er diese Vorgehensweise auch in seinem Reich testen. So kam es zur ersten groß angelegten Immunisierungsaktion der Geschichte – und sie geriet zum vollen Erfolg. Die Kinder zeigten zwar für einige Tage leichte Krankheitssymptome, aber zu tödlichen Infektionen kam es dank der Aktivierung des Immunsystems nicht mehr. Für Lady Wortley Montagu ein Grund, die „türkische Therapie“ auch im eigenen Land zu propagieren. Sie regte an, dass Ärzte aus dem Vereinigten Königreich nach Konstantinopel reisen sollten, um aus den dortigen Erfahrungen Anregungen mitzunehmen – und wurde erst verlacht. Wissentlich eine Erkrankung an sich selbst oder an anderen herbeizuführen, galt als undenkbar und gefährlich. Wie die spätere Forschung zeigte, war die Praxis der Immunisierung keine Premiere im globalen Maßstab. In China waren ähnliche Formen des Kampfs gegen Infektionskrankheiten bereits im 10. Jahrhundert bekannt, aber auch im arabischen Raum und unter amerikanischen Sklaven konnte man diesen Ansatz bisweilen beobachten. Lady Montagu selbst ließ ihre Kinder in der Türkei impfen. In England konnte sie immerhin erreichen, dass  König Georg I., nachdem Tests an Waisen und Verbrechern positiv verlaufen waren, am Ende seine eigenen Enkel vom bekannten damals praktizierenden niederländischen Arzt und Botaniker Jan Ingenhousz impfen ließ. Von da an schwand der Widerstand gegen diese Praxis. Es sollte bis zum Juni 1769 dauern, dass der Arzt Edward Jenner im englischen Berkeley einen gesunden achtjährigen Jungen absichtlich mit den Pocken infizierte, dem sechs Wochen zuvor bereits ein Serum aus den Bläschen von Kuhpocken gespritzt worden war. Von dieser Zeit an war die Schutzimpfung auch in der europäischen Fachwelt als wirksame Form der Immunisierung gegen die Pocken akzeptiert. Die „türkische Therapie“ hat auf diese Weise ihren internationalen Durchbruch erlebt.

"Beginnen wie ein Türke und beenden wie ein Deutscher"
Türkei: Deutscher EU-Botschafter tritt zurück

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Ankara (nex) – Wie die Sprecherin der diplomatischen EU-Vertretung mitteilte, wird der EU-Botschafter in der Türkei, Hansjörg Haber, sein Amt zum 1. August niederlegen.

EU-Sprecherin Maja Kocijancic erklärte am heutigen Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass Haber zwar zurückgetreten sei, seinen Pflichten als EU-Gesandter aber bis zum 1. August nachkommen werde.

Kocijancic fügte hinzu, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Bestimmung eines Nachfolgers als Leiter der Delegation der Europäischen Union in Ankara sofort ergriffen würden. Haber war seit Oktober letzten Jahres Leiter der EU-Delegation in der Türkei.

Im vergangenen Monat erzählte Haber Journalisten mit Blick auf die EU-Mitgliedschaft der Türkei, sie sei das Gegenteil des deutschen Sprichwortes: „Beginnen wie ein Türke und beenden wie ein Deutscher“, was heißen soll, dass man eine Sache mit großem Enthusiasmus anpackt und sie auf eine disziplinierte Art und Weise zu Ende führ. Nach diesen kontroversen Bemerkungen war Haber ins türkische Außenministerium einbestellt worden.

IHS Jane’s
Waffenexport: Deutschland rückt auf den dritten Platz vor

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Deutschland drittgrößter Waffenexporteur der Welt Dortmund (nex) – Nach einem Jahresrüstungsbericht der IHS Jane’s, eines militärwissenschaftlichen und technischen Verlags mit Sitz in Großbritannien, war Deutschland 2015 nach den USA und Russland der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Deutschland machte einen Sprung vom fünften Platz im Jahr 2014 auf den dritten im Jahr 2015 und stellte damit Frankreich und Großbritannien in den Schatten. Es exportierte Waffen im Wert von insgesamt knapp 4,8 Milliarden US-Dollar, heißt es in dem Bericht. Die USA und Russland behielten nach Angaben des Berichts, der Entwicklungen in der Verteidigungsindustrie von 65 Ländern untersucht, ihre Spitzenpositionen mit Waffenexporten in Höhe von knapp 23 bzw. 7,4 Milliarden US-Dollar. Fast ein Drittel (29 Drittel) aller Waffenexporte Deutschlands gingen in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Dabei belegten Saudi-Arabien, Algerien, Ägypten und Katar die vordersten Plätze unter seinen Kunden. Die deutsche Öffentlichkeit ist seit eh und je misstrauisch gegenüber den Waffendeals mit Ländern außerhalb der traditionellen Verbündeten des Landes. Verantwortlich für die Aufsicht über die Waffendeals ist der Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Trotz der Versicherung vor einigen Jahren, dass sein Ministerium Kontrollen des Endverbleibs zur Gewährleistung der planmäßigen Nutzung der Waffen einrichten würde, geriet Vizekanzler Gabriel unter Beschuss, weil er Exporte in Länder wie Saudi-Arabien verstärkt hat. Der Bericht zum Globalen Rüstungshandel fand ebenfalls heraus, dass 2016 Deutschland hinter Frankreich zurückfallen werde, da Frankreich seine Rüstungsindustrie wiederbelebt habe. Bei den Waffenimporten belegen laut dem Bericht im Jahr 2015 Saudi-Arabien, Indien und Australien die ersten drei Plätze. Für das Jahr 2016 werde erwartet, dass die Vereinten Arabischen Emirate, Südkorea und der Irak Australien überholen würden. Der Autor des Berichts, Ben Moore, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass die zunehmende Investition Saudi-Arabiens, Katars und der Vereinten Arabischen Emirate in Überwachungs- und Aufklärungstechnologien als ein Wunsch nach Unabhängigkeit von ihrem langjährigen Sicherheitspartner, den USA, gedeutet werden könnte. Moore fügte hinzu, dass mehrere Golfstaaten und Ägypten auch in präzisionsgelenkte Munition investierten, „um die Unterstützung der Öffentlichkeit durch Vermeidung hoher Zivilopferzahlen sicherzustellen.“

Nutzte Gay-Dating-Apps
Anschlag von Orlando: War Omar Mateen schwul?

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Orlando (nex) – Während das FBI noch nach möglichen Verbindungen Omar Mateens zu Terrororganisationen ermittelt, hat Chris Hayes, ein Reporter des US-Senders MSNBC, einen schwulen Mann aufgespürt, der behauptet, dass der Attentäter von Orlando regelmäßiger Nutzer von Gay-Dating-Apps gewesen sei. „Ich habe ihn sofort wieder erkannt“, so ein „Grindr“-Nutzer mit dem Namen Cord Cedeno. „Blockierte ihn aber sofort, da er unheimliche Nachrichten schickte. Ja, das ist der Typ von Grindr, der mit der Krawatte.“
(Foto: screenshot)
(Foto: screenshot)
Omar Mateen habe den „Puls“ Nachtclub öfters besucht, und ein anderer Freund kenne ihn auch von anderen Gay Dating-Apps wie Adam4Adam und Jack’d, so Cedeno weiter. Wie Chris Callen, der unter dem Namen Kristina McLaughlin auftritt, gegenüber der Canadian Press sagte, sei Mateen schon über drei Jahre ein Stammgast im „Pulse“ gewesen. Einer seiner Bekannten, der nicht namentlich genannt werden wolle, habe Mateen schon seit 2007 gekannt. Sie hätten sich auf Gay-Dating-Apps unterhalten. „Als ich ihn in den News sah, habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich den Typen kenne!“ Auch ein weiterer Stammgast des Clubs, Kevin West, habe mit Mateen ein Jahr gechattet. Er habe ihn am Abend des Anschlags beim Eintreten des Clubs gesehen und erkannt, berichtet die Los Angeles Times. „Er ist direkt an mir vorbeigegangen, und ich habe ihn mit ‚Hey‘ gegrüßt, er drehte sich um und grüßte mit ‚Hey‘ zurück“, erinnert sich West.      

Prozessbeginn
Mohameds Mutter über Silvio S.: „Er soll im Gefängnis sterben“

Potsdam (nex) – Heute beginnt in Potsdam der Prozess gegen Kindermörder Silvio S. Die Angehörigen von Elias und Mohamed werden dem mutmaßlichen Mörder ihrer Kinder erstmals persönlich begegnen. Die Mutter des getöteten Mohamed fürchtet sich vor dem ersten Treffen mit dem mutmaßlichen Mörder ihres Kindes. „Ich habe Angst, ohnmächtig zu werden”, sagte die Frau der „Bild“-Zeitung. Der 33-Jährige soll nicht nur den vierjährigen Flüchtlingsjungen Mohamed aus Berlin, sondern auch den sechsjährigen Elias aus Potsdam umgebracht haben.

Laut Anklage soll Silvio S. beide Kinder entführt haben um sie zu missbrauchen. An Mohamed habe er sich vergangen, bei Elias soll er es versucht haben.  Ihr Sohn erscheine ihr immer wieder im Traum, so Mohameds Mutter.  „Es ist seltsam, denn da ist er zwölf Jahre alt und weint nach mir.“ Über Silvio S. sagt sie: „Er soll im Gefängnis sterben.“

Der Prozess wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen geführt. Die Anklage lautet zweifacher Mord. Zudem wirft die Staatsanwaltschaft Silvio S. unter anderem schweren sexuellen Missbrauch vor.

Bereits Ende Oktober letzten Jahres fasste ihn die Polizei, nachdem seine Mutter ihn auf Fahndungsbildern erkannt und die Polizei gerufen hatte. Er gab zu, Mohamed sexuell missbraucht und getötet zu haben. Überraschenderweise gab Silvio S. kurz darauf auch den Mord an Elias zu. Die Leiche des Sechsjährigen fand die Polizei im Schrebergarten des Mannes.

 

Schantall und die Scharia
Frankreich: Wie Horden aggressiver Ausländer ein Land ins Chaos stürzen

Chronologie gewalttätiger Ausschreitungen bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich:

13. Juni 2016: Ein Toter in Nizza / Polizei lässt Krawall-Migranten laufen „In Nizza ist ein nordirischer Fußball-Fan gestorben. Der EM-Tourist stürzte nach Angaben der lokalen Polizeibehörde der südfranzösischen Stadt nach dem Erklimmen eines Geländers mit dem Kopf auf einen Steinstrand und starb.“ (EuroSport „Nach den heftigen EM-Randalen in Marseille hat die französische Polizei keinen einzigen der russischen Hooligans fassen können. Dies gestand Staatsanwaltschaft Brice Robin am Montag in der südfranzösischen Hafenstadt ein.“ (AFP) Der englische Fußballfan, der am Samstag in Marseille mit einer Eisenstange niedergeschlagen wurde, wurde aufgrund seiner schweren Hirn-Verletzungen in ein künstliches Koma versetzt. (BBC) 12. Juni 2016: Dutzende Deutsche attackieren Ukrainer „Bei Angriffen von etwa 40 Deutschen auf Anhänger der ukrainischen Mannschaft sind vor dem ersten EM-Spiel der DFB-Elf in Lille zwei Menschen leicht verletzt worden. Die Deutschen hätten am Nachmittag in der Innenstadt eine Gruppe von Ukrainern mit Dosen beworfen, berichtete ein Sprecher der Polizei in der nordfranzösischen Stadt. Dabei wurden zwei Ukrainer verletzt, die sich später in einem Krankenhaus behandeln ließen.“ (dpa) https://youtu.be/LzLt4M-lV5s   „In Lille flogen nach Augenzeugenberichten vor den Straßencafés Flaschen, Stühle und Rauchbomben. Auch rechtsradikale Parolen sollen skandiert worden sein, zudem wurde eine Reichskriegsflagge gezeigt.“ (Focus Online) 11. Juni 2016: Ausländer liefern sich Straßenschlachten in Marseille/ Mann mit Eisenstange fast tot geschlagen „Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen englischen und russischen Fans sind am Samstag in Marseille mindestens 31 Menschen verletzt worden. Vier Personen erlitten bei den Ausschreitungen am alten Hafen der Mittelmeerstadt schwere Verletzungen.“ (dpa) „Ein englischer Fan wurde so schwer verletzt, dass er am Abend in Lebensgefahr schwebte. Der Mann wurde nach Polizeiangaben offenbar mit einer Metallstange am Kopf geschlagen. Helfer versuchten, den blutverschmierten Mann wiederzubeleben, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Laurent Nuñez, der Polizeipräfekt von Marseille, bezeichnete seinen Zustand als lebensbedrohlich.“ (Zeit Online   „Die Regionalzeitung «Nice Matin» berichtete nach Spielschluss in Marseille von Auseinandersetzungen zwischen polnischen und nordirischen Fans in Nizza, die von der Polizei beendet wurden.“(dpa)    
Erschienen bei Schantall und die Scharia