Digital
Das Selfie der Zukunft: Bodyscanner zur lebensechten dreidimensionalen Erfassung

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Wiesbaden/Dresden (ots) – Wie erstellt man sein persönliches Ebenbild, lebensecht und zum Anfassen? Das Selfie der Zukunft wird mit der 3D-Scantechnik von VITRONIC schon heute Realität. Der Wiesbadener Bildverarbeitungsspezialist bietet mit dem VITUS Bodyscanner eine praktikable Lösung, mit der farbige und maßstabgetreue Scans vom menschlichen Körper innerhalb weniger Sekunden erzeugt werden können. Genutzt werden diese Scandaten für zahlreiche Anwendungen, der Berliner 3D-Figurenhersteller 3DyourBody etwa fertigt für seine Kunden 3D-Miniaturen, aus dem 3D-Drucker. „Der Vorteil der VITUS Bodyscanner ist die schnelle und präzise Erfassung der 3D-Daten. Die Kunden können nach einem kurzen Scanvorgang ihren digitalen Zwilling direkt am Bildschirm anschauen“, erklärt Viet Hoang, einer der drei Geschäftsführer der 3DyourBody GmbH. Die 3D-Figur wird anschließend aus einer Polymer-Gipsmischung im 3D-Druckverfahren hergestellt und steht zur Abholung im Shop bereit. Alternativ können diese auch versendet werden. Seit Anfang September können sich Kunden auch in Rostock und in Dresden scannen lassen. Am 1.9. hat 3DyourBody einen neuen Standort in Rostock, Lange Straße 12, eröffnet. In Dresden öffnet der neue Shop heute seine Pforten, in der zentral gelegenen St. Petersburger Straße 30. Für beide Standorte bietet 3DyourBody bis zum 30.9.2016 einen Willkommens-Rabatt von 20 Prozent.

Türkische Außenwirtschaft
Südafrika und Türkei planen Intensivierung wirtschaftlicher Zusammenarbeit

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Johannesburg (nex) – Der Schatzmeister des in Südafrika regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), Zweli Mkhize, erklärte am Montag, der Handel und die bilateralen Beziehungen zwischen der Kaprepublik und der Türkei sollten vertieft werden. Beide Länder hätten vieles gemeinsam und sollten hinsichtlich ihrer Entwicklung zusammenarbeiten. Mkhize sprach anlässlich der Gründung des ersten Stützpunktes der Vereinigung Unabhängiger Industrieller und Geschäftsleute der Türkei (MÜSIAD) in Südafrika. Die türkische NGO hilft türkischen und ausländischen Geschäftsleuten bei der Abwicklung ihrer grenzüberschreitenden Geschäfte. Die meisten ihrer Mitglieder sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Der 1990 gegründete Verband zählt heute mehr als 11 000 Mitglieder aus mehreren Branchen und unterhält Stützpunkte in 65 Ländern. „Die Türkei und Südafrika sitzen im gleichen Boot“, betonte der stellvertretende Vorsitzende der in der Türkei regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP), Saban Disli, in seiner Rede im Rahmen der Veranstaltung. „Wenn Südafrika in Turbulenzen gerät, trifft es auch uns.“ Südafrika, das fast 20 Prozent zum BIP des gesamten afrikanischen Kontinents beisteuert, sollte zu einer Drehscheibe für türkische Unternehmen werden, betonte Disli. Als Schwellenländer seien beide Risiken wie Marktturbulenzen infolge von Wertschwankungen ihrer Währungen ausgesetzt. Dem südafrikanischen Außenminister zufolge betrug das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern zuletzt 1,4 Mrd. US-Dollar. Dabei exportierte die Türkei Waren und Dienstleistungen im Wert von 489 Millionen US-Dollar, während das Land aus der Kaprepublik Leistungen im Gesamtwert von 918,5 Millionen importierte. Derzeit operieren etwa 70 türkische Unternehmen in Südafrika. Der Umfang ihrer Investitionen liegt bei mehr als 500 Millionen US-Dollar.  

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Ausland
Philippinischer Präsident beleidigt Obama: „Du Hurensohn“

Manila (nex) – Zwischen den USA und den Philippinen hängt nach einer unflätigen Äußerung des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte über seinen US-Kollegen Barack Obama der Haussegen schief. Nachdem der für seine schroffe Ausdrucksweise bekannte, 71-jährige Duterte den US-Präsidenten als „Hurensohn“ bezeichnet hatte, teilte ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA mit, dass das für Dienstag geplante Treffen zwischen beiden Staatschefs in Laos nicht stattfinden werde. Hintergrund der harschen Worte sind Meinungsverschiedenheiten über die Innenpolitik des im Juni ins Amt gewählten Duterte. Der langjährige Bürgermeister von Davao City hat unmittelbar nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte den Drogenbanden in seinem Land den Krieg erklärt. Dabei hat er offen zur Lynchjustiz gegen Drogenhändler aufgefordert und erklärt, dass ihm Menschenrechte in diesem Zusammenhang „egal“ wären. Seit Ende Juni gab es auf den Philippinen bereits 600 Morde an mutmaßlichen Drogendealern. In seiner Rede am Montag in Manila reagierte Duterte auf Meldungen, wonach Obama diese rigorose Politik ansprechen wolle, mit der Aussage: „Wer glaubt er eigentlich, dass er ist? Ich bin keine amerikanische Marionette. Ich bin der Präsident eines souveränen Landes und niemandem Rechenschaft schuldig mit Ausnahme des philippinischen Volkes.“ Diesem Satz soll Duterte den Ausspruch „Hurensohn, ich werde dir meine Meinung geigen“ hinzugefügt haben. Obama habe sich gegenüber dem Philippinen respektvoll zu verhalten. In der laotischen Hauptstadt Vientiane, wo am Dienstag der zweitägige Gipfel der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) beginnen wird, trifft Obama nun stattdessen mit Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye zusammen. Mittlerweile hat Duterte gegenüber der Presse sein Bedauern darüber ausgedrückt, dass seine Bemerkungen „große Unstimmigkeiten“ ausgelöst hätten und dass sein Kommentar “ als persönliche Beleidigung des US-Präsidenten angekommen“ sei. Er habe sich lediglich gegen Belehrungen von außen verwahren wollen.

MAK-Umfrage
Türkei: Zustimmung für Erdogan mittlerweile bei über 70 Prozent

Ankara (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim und sein Kabinett kamen am vergangenen Freitag anlässlich der „ersten 100 Tage der 65. Regierung“ im Cankaya-Palast zusammen. Unterdessen führte das Beratungs- und Meinungsforschungsunternehmen MAK Consultancy eine umfassende Meinungsumfrage über die Bewertung der Leistungen der Regierung in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit durch. Das augenfälligste Ergebnis dabei war, dass 90 Prozent der befragten Personen ihr Misstrauen gegenüber den USA zum Ausdruck brachten. Die Meinungsumfrage, die zwischen dem 27. August und dem 2. September im gesamten Land durchgeführt wurde und an, der 2.700 Personen teilnahmen, ging es auch um den Kampf der Regierung gegen das Gülen-Netzwerk FETÖ und die Militäroperation Schutzschild Euphrat in Nordsyrien. Während sich bei der Umfrage herausstellte, dass die Unterstützung für die Demokratische Partei der Völker (HDP) abgenommen hat, befindet sich die regierende Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) nach wie vor mit über 50 Prozent Zustimmung auf Platz eins. Die Frage, ob sie bei einer möglichen Präsidentschaftswahl ihre Stimme Erdogan geben würden, beantworteten 71.15 Prozent der Teilnehmer mit ja, während 22 Prozent dies verneinten. Während die Mehrheit der AKP-Anhänger die Frage erwartungsgemäß bejahte, kam aus der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) ein interessantes Ergebnis: 82 Prozent der MHP-Wähler gaben an, bei einer Präsidentschaftswahl für Erdogan stimmen zu wollen. Unter den Anhängern der größten Oppositionspartei des Landes, der Republikanischen Volkspartei (CHP), würden 36 Prozent Erdogan ihre Stimme geben. Analysten erklären diese Ergebnisse mit dem einigenden Geist des vereitelten Putschversuchs vom 15. Juli und Erdogan als Garanten der Türkei. Zudem antworteten fast 54 Prozent der Teilnehmer auf die Frage, welcher Partei sie ihre Stimme geben würden, wenn morgen Wahlen wären, mit AKP, während die CHP auf 22.25 käme. MHP würde infolge des Zuspruchs seit dem Putschversuch auf 14.7 Prozent der Stimmen bekommen. Einzig die Pro-PKK-Partei HDP würde mit 7.5 Prozent an der Zehnprozentwahlhürde scheitern. Beim Thema 100-Tage-Bilanz der Leistung der 65. Regierung der Türkei gaben 62 Prozent der Befragten an, dass die Regierung erfolgreich sei, während 33 Prozent erklärten, sie hielten sie für nicht erfolgreich. Auf die Frage nach dem Kampf der Regierung gegen das Gülen-Netzwerk FETÖ äußerten 72 Prozent der Teilnehmer Zufriedenheit mit dem Verlauf der Säuberung. Eine Mehrheit der Teilnehmer betonte, dass der nächste Schritt die Eliminierung des politischen Flügels des Gülen-Netzwerks sein müsse. Für die türkische Militäroperation Schutzschild Euphrat gegen die Terrororganisation IS (Daesh) in der nordsyrischen Stadt Dscharablus äußerten 78 Prozent der Teilnehmer ihre Unterstützung. 90 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den USA als strategischen Partner der Türkei nicht vertrauten.  

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Kampf gegen den Terror
Türkei: Mindestens 14.000 mit PKK sympathisierende Lehrer sollen suspendiert werden

Ankara (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim versprach am vergangenen Sonntag, dass alle Lehrer, die Verbindungen zur Terrororganisation PKK hätten, suspendiert würden. Yildirim, der eine Rede in der südosttürkischen Stadt Diyarbakir hielt, erklärte, dass schätzungsweise 14.000 Lehrer in der Region auf irgendeine Weise mit Terrorismus zu tun hätten. Die gleichnamige Provinz war bereits mehrfach Anschlägen der Terrororganisation PKK ausgesetzt. „Ermittlungen werden zeigen, wie viele unter ihnen direkte Verbindungen zu der Terrororganisation haben“, fügte der Ministerpräsident hinzu. „Die Schulzeit wird nach dem Opferfest, das Mitte September begangen wird, beginnen“, so Yildirim weiter. „Wir haben mit dem Bildungsminister gesprochen; Lehrer, die verdächtigt werden und bei denen sich dieser Verdacht bestätigt, werden im neuen Schuljahr suspendiert werden.“ Yildirim kündigte an, dass diese Lehrer ihren Dienst nicht antreten und durch andere Kollegen ersetzt würden.

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"Beerdigung dritter Klasse"
Rente mit 63 durchschnittlich 300 Euro über üblicher Altersrente

Düsseldorf (ots) – Personen, die nach mindestens 45 Beitragsjahren eine Rente mit 63 beziehen, erhalten monatlich im Schnitt mehrere hundert Euro mehr als übliche Altersrentner. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der „Rheinischen Post“ vorliegt. Demnach erhielten Männer in der Rente mit 63 durchschnittlich 1275 Euro pro Monat, Frauen 974 Euro. Die übliche Altersrente lag 2015 im Schnitt hingegen niedriger – bei 1056 Euro für Männer und 634 Euro für Frauen. Den Angaben zufolge kamen 2015 insgesamt 274.287 berechtigte Personen zur Rente für besonders langjährig Versicherte hinzu, im Jahr 2014 waren es 136.232 Personen. Die Regelung gilt seit Juli 2014. Unterdessen machte die Bundesregierung deutlich, dass es noch keinen Zeitplan für die Einführung einer Lebensleistungsrente gebe. „Gegenwärtig gibt es noch keine Festlegung zum Zeitplan der Umsetzung einer ,solidarischen Lebensleistungsrente'“, schreibt das Bundesarbeitsministerium in seiner Antwort. Für den rentenpolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion, Markus Kurth, ist das Projekt aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD damit gescheitert. „Wer sechs Monate vor der heißen Wahlkampfphase noch keinen Plan hat, dem gelingt auch kein Gesetz mehr“, sagte Kurth der „Rheinischen Post“. Der Lebensleistungsrente, die Geringverdienern ein Alterseinkommen über dem Existenzminimum sichern soll, stehe eine „Beerdigung dritter Klasse“ bevor, so der Grünen-Politiker.

Politischer Extremismus
UNO-Menschenrechtskommissar: „Parallelen zwischen Propaganda von Geert Wilders und Daesh“

Den Haag (nex) – Im Rahmen einer Konferenz über Sicherheit und Justizwesen warnte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein, vor Gewalt als möglicher Folge der Politik des rechtsextremen niederländischen Politikers Geert Wilders und anderer demagogisch agierender Politiker, und verglich deren politische Parolen mit jenen der Terrormiliz IS. „Die Geschichte hat Herrn Wilders und Gleichgesinnten vielleicht beigebracht, wie man Fremdenhass und Fanatismus effektiv zur Waffe machen kann“, erklärte Zein. „Die Atmosphäre des Hasses verdichtet sich; und an diesem Punkt kann sie schnell in massive Gewalt umschlagen.“ Wilders‘ Forderung, Muslime und den Koran aus dem Land zu verbannen, bezeichnete Zein als „grotesk“. Der niederländische Rechtsextremist und andere Politiker, die eine ähnliche Politik der Stigmatisierung betreiben, nutzten „Verängstigungstaktiken“ ähnlich jenen des IS. „Versteht mich nicht falsch, ich setze die Handlungen nationalistischer Demagogen nicht mit denen von Daesh gleich“, äußerte Zein weiter. „Aber was die Art und Weise der Kommunikation anbelangt, diese Halbwahrheiten und Übersimplifizierungen, darin ist die Propaganda von Daesh ähnlich jener der Populisten.“ Wilders liegt im Vorfeld der für März 2017 angesetzten Parlamentswahlen in den Niederlanden in Umfragen voran, nicht zuletzt auf Grund seiner Forderung nach einem EU-Austritt. Allerdings steht der Politiker auch für extremistische Forderungen wie einen Einwanderungsstopp für Muslime, die Schließung von Moscheen und ein Verbot des Korans.

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Finanzen
Studie: Mehr als jeder vierte Deutsche ist finanziell abhängig vom Partner

Berlin / Amsterdam (ots) – Eine Voraussetzung für eine harmonische und gesunde Beziehung ist laut der Mehrheit der Deutschen (57 Prozent), dass die Einkommen der Partner ausgeglichen sind. Ganzen zwei Dritteln (66 Prozent) ist es wichtig, in einer Beziehung finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren. Das ergab eine repräsentative Untersuchung im Auftrag von RetailMeNot (www.retailmenot.de), dem weltweit führenden Marktplatz für digitales Sparen. – Jeder Dritte würde bei einer Trennung vor finanziellen Problemen stehen – mehr als jeder Zehnte hat aus diesem Grund schon mal eine Partnerschaft weitergeführt – Zwei von drei Deutschen in Beziehung ist finanzielle Unabhängigkeit vom Partner wichtig – 43 Prozent sparen, um finanziell unabhängig zu sein Bei mehr als jedem Vierten sind die partnerschaftlichen Finanzen jedoch spürbar ungleich verteilt: 27 Prozent der Deutschen in Beziehung gaben an, derzeit von ihrem Partner finanziell abhängig zu sein – bei den Frauen ist es sogar jede Dritte (32 Prozent). Ganze 32 Prozent der Liierten würden bei einer plötzlichen Trennung vor finanziellen Problemen stehen (39 Prozent der Frauen, 25 Prozent der Männer). So verwundert es auch kaum, dass mehr als jeder Zehnte (13 Prozent) schon mal eine Beziehung allein aus finanziellen Gründen weitergeführt hat. Sparen und getrennte Konten: Erfolgsrezept für eine glückliche Beziehung? Um einer Abhängigkeit vorzubeugen, legen sich viele in einer Beziehung ein finanzielles Polster zu: Zwei Drittel der Herren (66 Prozent) sparen derzeit – das sind deutlich mehr als bei den Frauen (58 Prozent). Neben dem Gefühl von Sicherheit (67 Prozent) ist der Wunsch nach Unabhängigkeit (43 Prozent) ein Hauptgrund dafür, dass die Deutschen sparen. Fast die Hälfte (46 Prozent) der deutschen Paare setzt zur Wahrung der finanziellen Unabhängigkeit strikt auf getrennte Konten. Doch immerhin hat fast ein Drittel der Liierten (30 Prozent) überhaupt kein eigenes Konto. „Die Praxis bestätigt, dass vor allem Frauen häufig in unglücklichen Beziehungen bleiben, weil sie Angst vor den finanziellen Konsequenzen einer Trennung und einer drohenden Armut haben. Allerdings beruht diese häufig auf der Unkenntnis der Unterhalts-Rechtslage, sodass hier eine Rechtsberatung sehr zu empfehlen ist“, sagt Daniela Vogeley, zertifizierte Paartherapeutin und Kommunikationstrainerin. „Selbstbestimmung durch finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren kann in bestimmten Situationen ratsam sein. Jedoch sollten solche Maßnahmen natürlich nicht zu einem Sparprogramm für eine mögliche Trennung verkommen und finanzielle Zwänge einer glücklichen Beziehung nicht im Weg stehen“, kommentiert Mike Lester, General Manager New Markets bei RetailMeNot, die Studienergebnisse. Über die Studie: Die repräsentative Studie wurde von RetailMeNot.de unter 1.280 deutschen Verbrauchern im April 2016 durchgeführt.

Ausland
Türkei: Neue „Osmanische Partei“ könnte regierender AKP zur Konkurrenz werden

Istanbul (nex) – In der Türkei wurde eine neue politische Partei mit dem Namen „Osmanische Partei“ gegründet. Ihr Motto lautet: „Lider Türkiye“ (etwa: Führende Nation Türkei). Das Logo der Partei besteht aus einem querliegenden Halbmond auf rotem Hintergrund, über dem die arabischen Buchstaben Alif und Waw zu sehen sind. Die Partei hat sich die Teilnahme an den nächsten Wahlen zum Ziel gesetzt und möchte dafür innerhalb kürzester Zeit die dafür notwendigen Organisationen gründen. „Nichts wird mehr so sein wie vorher“, erklärte der Parteivorsitzende Ibrahim Ünye. „Wir werden alles in institutionelle Strukturen einbetten.“ Sie würden die Politik in der Türkei ändern, fügte Ünye hinzu. „Wir werden in naher Zukunft ein Training absolvieren und unser Programm vorstellen. Wir werden in die abgelegensten Ecken unseres Landes gehen. Wir werden an jede Tür klopfen, und wir werden keine Hand zum Schütteln auslassen, und es wird kein Herz geben, das wir nicht erobert haben“, so der Parteichef weiter. Ünye wies darauf hin, dass die Mitglieder der Osmanischen Partei aus dem Herzen der muslimisch-türkischen Gesellschaft kämen und Projekte für die Muslime in der Türkei und auf der Welt schafften. „Wir werden den Boden, den unsere Vorfahren unter dem Namen der türkisch-islamischen Einheit geschmückt haben, wieder zum Leben erwecken“, erklärte der Parteivorsitzende. Gemäß dem türkischen Parteiengesetz können sich 30 Personen zusammentun und eine Partei gründen.        

Bangladesch
Türkei verurteilt Mir Quasem Alis Hinrichtung aufs Schärfste

Ankara (nex) – Die Türkei hat die Hinrichtung Mir Quasem Alis, eines der hochrangigen Politiker der bangladeschischen Partei Jamaat-e-Islami, aufs Schärfste verurteilt. Der angesehene Geschäftsmann und Spitzenpolitiker wurde am vergangenen Samstag wegen angeblicher Kriegsverbrechen während des Bangladesch-Kriegs von 1971 erhängt. „Wir möchten einmal mehr betonen, dass Wunden der Vergangenheit nicht mit solchen Methoden geheilt werden können“, teilte das türkische Außenministerium in einem am gestrigen Sonntag veröffentlichten Statement mit. „Die Türkei hofft, dass dieses unangemessene Urteil zu keinem Widerstand unter dem bangladeschischen Volk führen wird.“ Mir Quasem Ali ist der sechste Anführer der Jamaat-e-Islami, der wegen angeblicher Kriegsverbrechen hingerichtet worden ist. Der für das Gefängnis Kashimpur verantwortliche Hauptkommissar Proshanto Kumar Banik bestätigte gegenüber den Medien, dass die Hinrichtung des 63-Jährigen um 22.30 Uhr Ortszeit stattgefunden habe. Das Oberste Gericht hatte am 30. August 2016 das Todesurteil bestätigt, womit alle Rechtsmittel erschöpft waren. Amnesty International kritisierte die Entscheidung und forderte die sofortige Aussetzung des Todesurteils. Am gestrigen Freitag wurde bekannt, dass Ali kein Gnadengesuch an den Präsidenten stellen werde. Ali war am 2. November 2014 wegen Geschehnissen während des Unabhängigkeitskriegs zum Tode verurteilt worden. Ihm wurden acht Straftaten, unter anderem Entführung, Folterung und Ermordung eines Jugendlichen vorgeworfen. Alis Anwälte hatten Berufung gegen das Urteil wegen falscher Zeugenaussagen eingelegt.