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PKK-Terroropfer: Türkische Regierung gewährt zinsfreie Darlehen an kurdische Händler
Diyarbakir (nex) – Bereits am vergangenen Donnerstag hatte der Erdogan-nahe türkische Minister für Umwelt und Stadtentwicklung, Mehmet Özhaseki, den Bau von mindestens 30.000 Häusern in sieben südosttürkischen Distrikten, die durch den PKK-Terror schwere Schäden erlitten haben, angekündigt. Am gestrigen Sonntag überraschte der Minister mit einem weiteren Vorhaben der türkischen Regierung die kurdische Bevölkerung in Diyarbakir.
Die türkische Regierung kündigte am gestrigen Sonntag an, Händlern in Sur, einem Distrikt in der südosttürkischen Provinz Diyarbakir, zinslose Darlehen zu gewähren. Das Gebiet erlitt während der Auseinandersetzungen zwischen den türkischen Streitkräften und der Terrororganisation PKK große Schäden. „Unser Ministerpräsident hat die Anweisung erteilt, allen Händlern in Sur Darlehen in Höhe von 50.000 Türkische Lira (16.944 US-Dollar) mit einer Laufzeit von 2 Jahren zu gewähren, bei denen die ersten sechs Monate zahlungsfrei bleiben“, teilte der türkische Minister für Umwelt und Stadtentwicklung, Mehmet Özhaseki, während eines Essens in Diyarbakir mit und fügte hinzu: „Der Kredit wird auch zinsfrei sein.“ An dem Abendessen nahm auch Ministerpräsident Binali Yildirim teil. Am Sonntagmorgen hatte Yildirim ein ähnliches Paket auch für andere Provinzen im Osten und Südosten des Landes angekündigt, in denen die Terrororganisation PKK ihren jahrzehntealten bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen hatte.Yildirim, der in Diyarbakir eine Rede hielt, erklärte, dass die Türkei in die Ostprovinzen des Landes zehn Milliarden Türkische Lira (3,3 Milliarden US-Dollar) investieren werde. „Wir haben wichtige Neuigkeiten für Geschäftsleute, die in unsere 23 Provinzen im Osten investieren möchten, wie auch für Händler, Bauern, junge Menschen und Frauen“, so Yildirim. Die von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestufte PKK nahm ihre Anschläge im Juli des vergangenen Jahres wieder auf. Seitdem wurden mehr als 600 Sicherheitskräfte getötet und über 7.000 PKK-Terroristen eliminiert.„Haut ab!“: Geschäftsleute in Diyarbakır protestieren gegen HDP-Abgeordnete
"Möblierungszuschläge ausweisen"
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Studie
Kein Wahl- und Heiratsrecht für psychisch Kranke in einem Drittel aller UN-Staaten
– 37 Prozent der Länder verbieten die Heirat bei Menschen mit psychischen Erkrankungen – In 11 Prozent der Länder können psychische Erkrankungen eine Heirat ungültig machen oder können als Begründung für eine Annullierung der Hochzeit dienen – In 36 Prozent der Länder können Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht wählen – In nahezu einem Viertel der Länder gibt es keine Gesetze, welche die Diskriminierung bei der Anstellung von Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen verhindern. – In mehr als der Hälfte der Länder gibt es keinen expliziten Schutz durch Gesetze gegen Entlassungen/Beendigung oder Aufhebung des Arbeitsverhältnisses aufgrund von gesundheitlichen Gründen wie psychische Erkrankungen. – 38 Prozent der Länder versagen Menschen mit psychischen Erkrankungen das Recht auf den Abschluss von Verträgen. – 42 Prozent erkennen das Recht der Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht an, ihr eigenes Testament zu schreiben
Die Ergebnisse haben die WPA dazu veranlasst, einen Gesetzesentwurf für Personen mitpsychischen Erkrankungen zu verfassen, die ALLE Regierungen anmahnen, sicherzustellen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen/geistigen Behinderungen/psychischen Gesundheitsproblemen nicht aufgrund ihres psychischen Gesundheitszustands diskriminiert werden und das sie als gleichberechtigte Bürger behandelt werden, die die gleichen Rechte wie alle anderen genießen. Die Gesetzesentwürfe wurden von 18 Organisationen unterstützt. Dinesh Bhugra, President der World Psychiatric Association, erklärte: „Es ist wichtig, dass Ärzte auf der ganzen Welt mit den Patienten, ihren Pflegekräften und deren Familien sowie mit relevanten Organisationen, die diese Gruppen vertreten, zusammenarbeiten, um Diskriminierung zu verhindern, Gesetze zu ändern und um sicherzustellen, dass diese für alle gleich gelten.“ Es gibt einfach keine Erklärung für die kontinuierliche Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, deren Familien und von denen, die sich um diese kümmern, seien es professionelle oder private Pflegekräfte.“ Der Bericht „Social Justice for People with Mental Illness“ und der Gesetzentwurf „Bill of Rights for Individuals with Mental Illness“ können eingesehen werden unterhttp://www.tandfonline.com/toc/iirp20/current.

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