"Risikofaktor für Augenkrankheiten"
Augenleiden durch Zigaretten – Rauchen greift Sehnerv und Netzhaut an

Baierbrunn (nex) – Viele Raucher sorgen sich um ihre Lunge und Atemwege. Dass Zigaretten auch den Augen schaden, ist laut Umfragen mehr als der Hälfte von ihnen nicht bewusst. „Rauchen gilt als großer Risikofaktor für Augenkrankheiten“, betont der Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Regensburg, Professor Horst Helbig, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Es vermindert die Durchblutung, fördert entzündliche Prozesse und lässt die Linse schneller altern.“ Das liegt einerseits an der schlechteren Blutversorgung von Sehnerv und Netzhaut, weil Tabakkonsum die Gefäße verengt. Zum anderen liegt es daran, dass die Giftstoffe aus den Zigaretten den Sehnerv und die Nervenzellen der Netzhaut angreifen. Außerdem haben Raucher oft einen erhöhten Augeninnendruck. Das alles summiert sich: Wer raucht, entwickelt zehnmal früher eine altersbedingte Makuladegeneration, bei der die Sehzellen in der Netzhautmitte absterben. Das Risiko für grauen Star steigt ebenfalls.

Frankfurter Buchmesse 2016
„Bücherherbst 2016“: Das ZDF und die Frankfurter Buchmesse

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Mainz (ots) – Am 19. Oktober 2016 startet die Frankfurter Buchmesse, und das ZDF ist dabei. Volker Weidermann und Christine Westermann bieten Orientierung in „Der Bücherherbst 2016“ am Donnerstag, 20. Oktober, 0.45 Uhr. Die ZDF-Kultursendung „aspekte“ steht am Freitag, 21. Oktober, 23.00 Uhr, im Zeichen der Literatur. Live auf der Messe ist das ZDF an allen Tagen, vom 19. bis 23. Oktober, mit dem „Blauen Sofa“ präsent. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 25. Oktober, 0.50 Uhr, sendet das ZDF „Die lange Nacht des Blauen Sofas“, eine dreistündige Zusammenfassung mit den Highlights der Gespräche. In „Der Bücherherbst 2016“ stellen die beiden Mitstreiter des „Literarischen Quartetts“ Volker Weidermann und Christine Westermann ihre persönlichen Messehöhepunkte vor. Christine Westermann trifft Erika Pluhar zum Gespräch über ihren neuen Roman „Gegenüber“ und erkundet mit dem Architekten Gert Kwekkeboom den Gastland-Pavillon. Volker Weidermann begegnet dem literarischen Schwergewicht der Niederlande, Cees Noteboom, und unterhält sich mit Wolf Biermann über seine Biografie „Warte nicht auf bessre Zeiten“. Außerdem in der Sendung: junge Autorinnen und Autoren aus Flandern und den Niederlanden, dem Gastland der diesjährigen Buchmesse. „aspekte“ berichtet über relevante Neuerscheinungen und Begegnungen mit den Stars des Literaturbetriebs, trifft Rocklegende Bruce Springsteen, der gerade seine Autobiografie veröffentlicht hat, begrüßt den Träger oder die Trägerin des Deutschen Buchpreises und stellt unter anderen den prominenten niederländischen Schriftsteller Arnon Grünberg vor. Seit 16 Jahren gibt es „Das Blaue Sofa“, das gemeinsame Autorenforum von Bertelsmann, ZDF und Deutschlandradio Kultur. In diesem Jahr werden in Frankfurt wieder mehr als 70 Autoren auf dem Sofa Platz nehmen, unter ihnen natürlich auch der frisch gekürte Gewinner des Deutschen Buchpreises. Außerdem Wolf Biermann, John Burnside, Carolin Emcke, die in diesem Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wird, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Ian Kershaw, Sibylle Lewitscharoff, Donna Leon, Richard David Precht, Claudia Roth, Boualem Sansal, Arno Stadler und Philipp Winkler, der neue „aspekte“-Literaturpreisträger. Auch die Klassiker aus dem diesjährigen Gastland, Flandern und Niederlande, sind auf dem „Blauen Sofa“ zu erleben: Margriet de Moor, Leon de Winter, Arnon Grünberg, Connie Palmen und Geert Mak. Aber auch vielbeachtete junge Autorinnen und Autoren werden vorgestellt: Saskia de Coster, Ernest van der Kwast und Joost de Vries. Täglich ab 17.00 Uhr gibt es auf der Messe „Die Blaue Stunde“ (am Sonntag, 23.10., ab 14.30 Uhr), ein Gesprächsforum mit mehreren Autoren, die über ein aktuelles Thema diskutieren. „Das Blaue Sofa“ befindet sich im Übergang von Halle 5.1 zu 6.1. Wer nicht selbst in Frankfurt sein kann, hat die Möglichkeit, die Gespräche täglich live von 10.00 bis 18.00 Uhr im Internet unter www.buchmesse.zdf.de zu verfolgen oder sie in der ZDF-Mediathek als Video abzurufen. Außerdem ist das gesamte „Blaue Sofa“-Programm ab Messebeginn unter dieser Adresse zu finden. Das Beste vom „Blauen Sofa“ sendet 3sat in zwei 90-minütigen Zusammenfassungen, jeweils nachts, am Freitag, 21. Oktober, 1.50 Uhr, und am Samstag, 22. Oktober, 3.10 Uhr. Eine dreistündige Zusammenfassung der Gespräche zeigt das ZDF am Dienstag, 25.Oktober, ab 0.50 Uhr in „Die lange Nacht des Blauen Sofas“. http://aspekte.zdf.de http://twitter.com/ZDFpresse http://facebook.com/ZDF Ansprechpartnerin: Dr. Birgit-Nicole Krebs, Telefon: 030 – 2099-1096; Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Militäroperation „Schutzschild Euphrat“
„Wir danken der Türkei jeden Tag dafür, dass sie unser Dscharablus befreit hat“

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Dscharablus (nex) – Die Menschen in Dscharablus lebten vor dem Einmarsch des IS (Daesh) im Februar in Frieden. Als dieser die Kontrolle über die Stadt übernahm, wurden die Einwohner mit neuen Regeln, Ge- und Verboten überhäuft. Am schlimmsten traf es die Frauen und Kinder. Der IS (Daesh) hatte Frauen verboten, das Haus zu verlassen. Kinder durften die Schule nicht besuchen. Die Geschäfte waren ebenfalls schwer betroffen. Die türkische Tageszeitung Daily Sabah sprach mit Händlern und Ladenbesitzern in Dscharablus, welche Probleme mit dem Einzug des IS (Daesh) in der Stadt auf sie zugekommen waren. Der Gemüsenhändler Saban Masri erzählt, er habe nicht die Chance gehabt, Dscharablus zu verlassen, weil „ich den Laden nicht zurücklassen konnte“. Bevor die von der Türkei unterstützte Freie Syrische Armee (FSA) im Zuge der am 24. August gestarteten Militäroperation „Schutzschild Euphrat“ Dscharablus befreite, war die Zahl der Einwohner von zuvor 25.000 auf 1.000 geschrumpft. „Die IS (Daesh)-Terroristen kamen schon bald nach der Übernahme der Stadt zu mir und sagten, ich würde von nun an fünfmal mehr Miete zahlen als bisher“, so der 60-jährige Masri. „Sonst würde man mich töten.“ Die Einwohner waren dringend auf Brot und andere Lebensmittel angewiesen. Daily Sabah erfährt, dass der Preis für einen Laib Brot zehnmal mehr gekostet habe, nachdem der IS (Daesh) die Bäckereien in Dscharablus konfisziert habe. Dervish Salim, der Kleidungsstücke und andere Waren auf der Straße verkauft, war ebenfalls einer von denen, die vor dem IS (Daesh)-Terror nicht fliehen konnten. „Das Leben war unerträglich, als der IS (Daesh) noch hier war. Gott sei Dank geht es uns jetzt besser. Wir können zumindest wieder unsere Waren verkaufen, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen“, meint der 63-Jährige. In Dscharablus, das noch vor zwei Monaten wie eine Geisterstadt aussah, sind die Geschäfte nun mit Kunden gefüllt. Den Unterschied zwischen diesem Dscharablus und dem vor zwei Monaten müsse man gesehen haben, sagt Masri und fügt hinzu: „Ich saß vor meinem Laden und wartete darauf, dass die Zeit vergeht. Außerdem war da auch die Angst vor den IS-Terroristen. Heute ist es ganz anders.“ Auch wenn es Salim und seinen acht Kindern nach der Befreiung seiner Stadt bessergeht, ruft er die Welt dazu auf, für Syrien zu handeln: „Der IS (Daesh) hat nur Armut in unsere Stadt gebracht. Wir danken der Türkei jeden Tag dafür, dass sie unser Dscharablus befreit hat. Die Welt sollte nun auch handeln. Es ist nicht einfach, hier seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.“ Salims Sohn, der 27-jährige Muhammad, der seinem Vater beim Verkauf der Waren auf der Straße hilft, ist zurzeit arbeitslos. „Der IS (Daesh) hat im Laufe der vergangenen zweieinhalb Jahre dem Geschäft in der Stadt sehr geschadet“, erklärt er und fügt hinzu, dass die Menschen nun versuchten, wieder zurechtzukommen. Die am 24. August gestartete Militäroperation Schutzschild Euphrat zur Vertreibung der IS (Daesh)-Terroristen aus Syrien hat offensichtlich zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Dscharablus geführt. Ziel der Freien Syrischen Armee bleibt die Befreiung von ganz Syrien.

Iskander-Offensivraketen
Armenien erwirbt Langstreckenraketen aus Russland


Erschienen bei eurasianews

Syrienkonflikt
Russland, USA und Türkei zu Friedensgesprächen in der Schweiz

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  Dortmund (nex) – Die Außenminister Russlands, der USA; der Türkei und weitere Spitzendiplomaten aus der Region kamen am Samstag im schweizerischen Lausanne zu Gesprächen über die andauernde Syrienkrise zusammen. Das Treffen fand nach mehreren gescheiterten Versuchen einer diplomatischen Lösung des Syrienkonflikts statt. US-Außenminister John Kerry, der russische Außenminister Sergei Lawrow, ihr türkischer Amtskollege Mevlüt Cavusoglu sowie die Außenminister von Jordanien, Ägypten, Katar, Iran, Saudi-Arabien und Irak nahmen an den Beratungen teil. Auch der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura war anwesend. Zuvor waren Kerry und Lawrow zum ersten Mal, seit die USA die bilateralen Gespräche mit Russland über Syrien abgebrochen hatten, zu einem Vieraugengespräch zusammengekommen.  

Kampf gegen den Terror
Jesidischer Politiker: PKK könnte sich in Mossul-Offensive einschleusen

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Ankara (nex) – Ein jesidischer Abgeordneter im nordirakischen Parlament der kurdischen Autonomiegebiete warnte am gestrigen Freitag, dass die Terrororganisation PKK versuche könnte, sich selbst in die anstehende Militäroffensive zur Rückeroberung der unter IS-Kontrolle stehenden Stadt Mossul unter der Führung schiitischer Milizengruppen einzubringen. „Die PKK würde sich nicht trauen, ins Stadtzentrum von Mossul vorzudringen“, sagte Sheikh Shamo zur Nachrichtenagentur Anadolu. „Aber sie könnte versuchen, gemeinsam mit der Miliz al-Haschd asch-Schabi (Popular Mobilisation Forces, PMU) in Tal Afar in der Nähe von Sindschar westlich von Mossul zu operieren. Hier könnte sie die vom IS ausgehende Bedrohung als Vorwand nutzen, um in der Region zu bleiben.“ Die regierungsnahe schiitische Dachorganisation PMU setzt darauf, an der bevorstehenden Offensive um Mossul teilnehmen zu können. Der ehemalige Gouverneur der Provinz Nineveh, Atheel al-Nujaifi, deren Haupstadt Mossul ist, erklärte, dass die Einwohner von Mossul nicht zulassen würden, dass die PKK oder die PMU die Stadt betreten. Die Zentralregierung in Bagdad habe versprochen, dass weder die PKK noch die PMU an der Offensive zur Befreiung Mossuls teilnehmen dürften. Shahevan Abdullah, Mitglied der Demokratischen Partei Kurdistans, dessen Vorsitzender Masud Barzani Präsident der kurdischen autonomen Gebiete ist, teilte in einer auf der offiziellen Webseite der Partei veröffentlichten Erklärung mit, dass die irakische Armee, die kurdischen Peschmerga-Truppen sowie lokale Stämme an der Offensive zur Befreiung von Mossul teilnehmen würden – gemeinsam mit Gruppen, die „unter dem Namen al-Haschd asch-Schabi“ agierten. Muzahem Ahmed al Hawayt, ein Sprecher der lokalen Stämme von Mossul, erklärte gegenüber Anadolu, dass es nicht möglich sein werde, die PMU oder die so genannten Verteidigungseinheiten Sindschar, die unter der Bezeichnung PMU agierten, an der Offensive zu beteiligen: „Unter keinen Umständen können die PMU oder die PKK an der Mossul-Offensive teilnehmen. Wir betrachten alle beide als Terrorgruppen.“ Der IS (Daesh) hatte Mitte 2014 Mossul erobert und weite Teile des Nord- und Westiraks überrannt. In den vergangenen Monaten hat die irakische Armee mit Unterstützung der aus 60 Ländern bestehenden und von den USA angeführten Luftallianz viele Gebiete zurückerobert. Dennoch hält die Terrorgruppe einige Teile des Landes einschließlich Mossul unter ihrer Kontrolle. In den vergangenen Wochen konnten die Armee und ihre Verbündeten einen schrittweisen Erfolg in der Stadt verzeichnen, deren Befreiung die Regierungsvertreter in Bagdad noch vor Jahresende versprochen haben.

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Türkei: Kurdenführer Barzani und Erdogan planen Fortführung der Zusammenarbeit

 

Terrorismus
USA: Militante Gruppe „Crusaders“ plante offenbar Anschlag auf Muslime

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Dortmund (nex) – Nach Angaben der US-Bundespolizei FBI ist Bundesstaat Kansas ein Bombenanschlag auf muslimische Einwanderer aus Somalia vereitelt worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, werden drei festgenommene Männer verdächtigt, eine Wohnanlage in Garden City im Westen von Kansas als Anschlagsziel gewählt zu haben. Hier leben laut dem CNN-Ableger KWCH 120 somalische Flüchtlinge. In dem Komplex befinde sich auch eine Moschee. Nach achtmonatigen Ermittlungen des FBI seien die Verdächtigen zwischen 47 und 49 Jahren als Schlüsselfiguren einer militanten Gruppe namens The Crusaders (Die Kreuzritter) identifiziert worden, die auch Verbindungen zu anderen Milizen und Bürgerwehren der USA pflege. Die Beschuldigten wollten laut FBI vier mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge an den vier Ecken der Wohnanlage abstellen und durch Zündung der Autobomben eine gewaltige Explosion auslösen, heißt es weiter in der dpa-Meldung. Ein Maulwurf gab der Polizei den Hinweis auf den Anschlag. Nach Angaben der Justizbehörden sei dieser für den 9. November, also einen Tag nach der US-Präsidentschaftswahl, geplant gewesen. Man habe nach dem Massaker eines afghanischstämmigen US-Amerikaners in einem Schwulenclub in Orlando eine vergleichbare Tat gegen Muslime verüben wollen, hieß es weiter. Laut dpa habe das Justizministerium in einer Mitteilung bekanntgegeben, dass die Festgenommenen bereits einem Richter vorgeführt worden seien. Im Falle einer Verurteilung drohe den drei Männern lebenslange Haft.

Kampf gegen Terror
Islamische Organisation startet Projekt zum Schutz Jugendlicher vor Terrororganisationen

Istanbul (nex) – Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat die Entwicklung einer gemeinsamen Politik zum Schutz junger Muslime vor Terrororganisation beschlossen. Der Präsident des OIC-Jugendforums für Dialog und Kooperation (ICYF-DC), Elshad Iskandarov, erklärte nach der dritten Sitzung der OIC- Jugend- und Sportminister am 5. und 7. Oktober in Istanbul gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu: „Das Gülen-Netzwerk FETÖ hat von den Problemen junger Muslime profitiert, wie es zuvor der IS und die PKK getan haben. Der einzige Unterschied bestand darin, dass das FETÖ keine Waffen benützt hat. Es trat mit guter Laune an sie heran, beutete die jungen Menschen jedoch aus.“ Iskandarov betonte, dass Regierungen und NGOS die Lücken wie hohe Arbeitslosigkeit füllen müssten, die die Terrororganisationen zur Rekrutierung Jugendlicher ausnutzten. „Wenn wir diese Lücken nicht füllen, geben wir schädlichen Organisationen die Gelegenheit, diese zu ihrem Vorteil zu nutzen“, sagte er und fügte hinzu, dass junge Menschen arbeiten und in der Gesellschaft aktiv sein sollten, deren Kultur und Religion richtig gelehrt werden sollten. Iskandarov gab weiter an, dass die Jugend- und Sportminister der 57 Mitgliedsstaaten auf der Konferenz „Jugend stärken für Frieden, Solidarität und Entwicklung“ eine gemeinsame Politik in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, Unternehmertum und Förderung der frühen Heirat beschlossen hätten. Die OIC wurde im Jahr 1969 gegründet. Sie hat derzeit 57 Mitglieder und ist „eine internationale Organisation, die sich für die Interessen der islamischen Welt im Geiste der Förderung des Friedens und der Harmonie auf internationaler Ebene einsetzt“. „Die kollektive Stimme der islamischen Welt“ ist nach der UNO die zweitgrößte zwischenstaatliche Organisation. Die Türkei ist seit 1969 OIC-Mitglied.

Kampf gegen Terror
Türkei: Immer weniger Jugendliche schließen sich PKK an

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Izmir (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim teilte am gestrigen Freitag mit, dass die Zahl der Jugendlichen, die sich der Terrororganisation PKK anschließen, 2016 im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen sei. Yildirim, der eine Rede während der Eröffnungszeremonie einer staatlichen Universität in der westtürkischen Provinz Izmir hielt, erklärte, dass die PKK junge Menschen nicht länger täuschen und rekrutieren könne. 2014 hätten sich über 4.500 junge Menschen der PKK angeschlossen, 2016 seien es lediglich 400 gewesen, so der Ministerpräsident weiter. Der Grund sei, „dass unsere jungen Menschen ihre Zukunft nicht in den Bergen bei der PKK, sondern in einer fortschrittlichen, wachsenden und vollkommen eigenständigen Türkei sehen“. Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft. Sie hat im Juli vergangenen Jahres ihren 30-jährigen Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen. Seitdem wurden bei PKK-Anschlägen mehr als 700 Sicherheitskräfte sowie zahlreiche Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, getötet, während bei Anti-Terror-Einsätzen etwa 8.000 PKK-Terroristen eliminiert wurden.

Hilfe für Afrika
Äthiopien: Schüler bedanken sich bei türkischer Hilfsorganisation

Adis Abeba (nex/aa) – Das Türkische Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) hat am gestrigen Donnerstag einer High School mit 150 Schülern in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba die Ausstattung für zwei Computerräume gespendet. Der türkische Botschafter zu Äthiopien, Fatih Ulusoy, übergab die Spende Solomon Woldesen, dem Rektor der Dejazmach Wondirad Preparatory School. Die 44 Computerstationen seien für den Schulunterricht von großer Bedeutung, sagte Tsion Yosef, Schülerin der zehnten Klasse, über die TIKA-Gabe.
„In dem alten Computerraum gab es immer einen großen Andrang. Fünf Schüler mussten sich einen Computer teilen“, erzählte sie. „Jetzt muss niemand mehr warten, um an einem Computer arbeiten zu können.“ Nach der Spendenzeremonie betonte Ulusoy, dass die Türkei sich freue, Bildungsmaßnahmen in Äthiopien unterstützen zu können. Zwischen den beiden Ländern bestehen seit 1923 diplomatische Beziehungen. „Die Unterstützung der Türkei besteht auf zwei Ebenen: auf der Entwicklungs- und auf der humanitären Ebene“, erklärte der Botschafter und fügte hinzu, dass das TIKA vor Kurzem von der Dürre betroffenen Familien in Afar, einem der neun Regionalstaaten Äthiopiens, Lebensmittel (Mehl und Speiseöl) gespendet habe. Schulrektor Woldesen dankte TIKA für die Unterstützung und versprach, dass die Computer effektiv genutzt würden.

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