Verteidigungsgespräche
Türkei und Atommacht Pakistan beschließen Stärkung der Militärkooperation

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Islamabad (nex) – Der stellvertretende türkische Generalstabschef General Ümit Dündar ist laut einem Statement des Militärs am gestrigen Donnerstag mit dem pakistanischen Generalstabschef General Kamar Javed Bajwa im Hauptquartier der pakistanischen Armee in Rawalpindi zusammengekommen.

Man habe Angelegenheiten von gemeinsamem und professionellem Interesse mit besonderem Schwerpunkt auf Verteidigung und Kooperation im Sicherheitsbereich zwischen den beiden Bruderstaaten erörtert, heißt es in dem Statement.

Beide Parteien seien sich darin einig, die militärischen Beziehungen, insbesondere im Ausbildungsbereich und auf dem Gebiet des Terrors, zu optimieren.

Dündar habe laut der Erklärung in Bezug auf die Rolle der pakistanischen Armee bei der Sicherung des Friedens und der Stabilität in der Region und dessen Beiträge bei der Bekämpfung des Terrors seine Anerkennung ausgeprochen.

Der türkische General ist mit einer hochrangigen militärischen Delegation nach Islamabad gereist, wo sie seit Mittwoch an vom pakistanischen Verteidigungsminister Zamirul Hassan Shah angeführten türkisch-pakistanischen Verteidigungsgesprächen teilnehmen.

Die Gespräche seien Teil der 2003 gegründeten bilateralen Dialoggruppe zur Anregung von Politiken und Aktionsplänen für die Kooperation im Verteidigungsbereich, teilte des Verteidigungsministerium in einer Erklärung mit.

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Bundesstelle "Prävention"
Staatsministerin Özoguz will Netzwerk gegen Radikalisierung

„Praxiswissen austauschen“ – Integrationsbeauftragte: Auf Dauer ist eigenes Ministerium nötig Osnabrück (nex) – Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hat nach den islamistischen Anschlägen in Deutschland die Einrichtung einer Bundesstelle „Prävention“ gefordert. „Wir haben viele gute und bewährte Modellprojekte, um Radikalisierung vorzubeugen. Was uns bislang aber fehlt, ist eine bundesweite Vernetzung, damit Bund, Länder und Kommunen von den Erfahrungen des jeweils anderen profitieren können“, sagte Özoguz der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Staatsministerin strebt ein Kompetenznetzwerk an, das zentraler Ansprechpartner für Politik und Zivilgesellschaft sein soll und über alle Ebenen hinweg arbeiten kann. „Es geht darum, Praxiswissen auszutauschen und allen betroffenen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Stellen effektive Mittel der Vorbeugung anzubieten.“ Das betreffe Schulen und Behörden, aber auch Gefängnisse oder Vereine. Auf Dauer hält Özoguz, die mit ihrem Stab im Bundeskanzleramt arbeitet, die Einrichtung eines Integrationsministeriums für unverzichtbar. „Es wäre gut, wenn dieses Ressort schon in der nächsten Wahlperiode kommt“, sagte die Staatsministerin. Özoguz plädierte erneut dafür, durch islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen jungen Muslimen ein Basiswissen über ihre Religion anzubieten. Das helfe, einen Gegenpol zur Verbreitung radikaler Missdeutungen des Koran zu schaffen und möglichen Hasspredigern den Nährboden zu entziehen. „Deshalb ist es gut, dass inzwischen an deutschen Hochschulen Islamische Theologie gelehrt wird“, betonte die Politikerin. Stand Wintersemester 2016/17 waren nach ihren Angaben rund 2000 Studierende in die Bachelor- und Master-Studiengänge sowie in Lehramts-Studiengängen der fünf Zentren für Islamische Theologie eingeschrieben.

Meinungsfreiheit
Frankreich: Leugnung des „Armenier-Genozid“ nicht mehr strafbar

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Paris (nex) – Der Verfassungsrat, das oberste Gericht in Frankreich, hat am gestrigen Donnerstagabend entschieden, dass die Unterstrafestellung der Leugnung eines vermeintlichen Genozids an den Armeniern „ein nicht notwendiger und unverhältnismäßiger Angriff auf die Meinungsfreiheit“ sei und hat das Gesetz, das diese Leugnung als Hassverbrechen wertete, aufgehoben. Nach Angaben des Verfassungsrates erzeuge „dieses Gesetz Unsicherheiten in Bezug auf Äußerungen und Kommentare zu historischen Fragen“. Damit sei es ein nicht notwendiger und unverhältnismäßiger Angriff auf die Meinungsfreiheit. Das Gesetz, das die Leugnung des Genozids unter Strafe stellte, hatte in der Türkei und unter den in Frankreich lebenden Türken für Empörung gesorgt. Es sah ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von 40.000 Euro vor. Ein ähnliches Gesetz unter dem ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy war ebenfalls wegen Verstoßes gegen die Meinungsfreiheit gekippt worden.

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Lindsay im Ak Saray
„Die Welt ist größer als fünf“: Lindsay Lohan trifft Erdogan

Ankara (nex) – Die berühmte US-amerikanische Schauspielerin Lindsay Lohan hat nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Anadolu am heutigen Freitag den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und die First Lady Emine Erdogan getroffen. Lohan wurde von der Syrerin Bana Alabed in den Präsidentenpalast begleitet. Die Siebenjährige hatte mit ihren Tweets aus dem besetzten Aleppo Schlagzeilen gemacht. Während des Besuchs trug die 29-Jährige einen hellblauen Button mit dem berühmten Erdogan-Zitat „Die Welt ist größer als die Fünf“. Auch für den Präsidenten und seine Frau hatte Lohan von den Buttons als Präsent mitgebracht. Erdogans Zitat ist eine Anspielung auf das Vetorecht der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Die US-Schauspielerin zeigt seit geraumer Zeit großes Interesse am Einsatz der Türkei für die syrischen Flüchtlinge. So hatte sie bereits im vergangenen September syrische Flüchtlinge in einem Istanbuler Krankenhaus sowie ein syrisches Flüchtlingslager im Distrikt Nizip der südosttürkischen Provinz Gaziantep im Monat darauf besucht. Lohan hat schon mehrmals ihre Anerkennung für den Einsatz der Türkei für die fast drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien zum Ausdruck gebracht. „Die europäischen Staaten und die USA sollten mehr Verantwortung in der Flüchtlingskrise übernehmen, und die Türkei sollte in diesem Punkt unterstützt werden“, hatte sie während ihres vorherigen Türkeiaufenthalts betont. Dies war Banas zweites Treffen mit dem Präsidenten und der First Lady. Im Dezember hatte Erdogan die ganze Familie Alabed im Präsidialkomplex willkommen geheißen.

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Istanbul
Lindsay Lohan: Türkei ist zu meiner zweiten Heimat geworden

Istanbul (nex) – Die für ihren bunten Lebensstil bekannte US-amerikanische Schauspielerin hat türkischen Medienberichten zufolge erneut die Türkei besucht. Lohan, die im Istanbuler Einkaufszentrum Istinye Park mit einem Kopftuch gesichtet wurde, habe Reportern erzählt, dass sie die Türkei liebe und diese zu ihrer zweiten Heimat geworden sei. Es gibt auch Fotos von der 29-Jährigen, wie sie in Brooklyn Koran liest. Lohan hat mehr als einmal gesagt, dass sie es in Erwägung ziehe, den Islam anzunehmen. „Ich bin ein sehr spiritueller Mensch, und ich bin sehr lernbereit“, habe sie Medienberichten zufolge gegenüber der britischen Boulevardzeitung The Sun erklärt. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete, hatte Lohan am 26. September 2016 syrische Flüchtlinge im Istanbuler Landkreis Sultanbeyli besucht. Die Schauspielerin habe während ihres Besuchs in einem Haus Geschenke an die syrischen Kinder verteilt und sei über das Schicksal der Flüchtlinge in Tränen ausgebrochen. Lohan verlieh auch über die sozialen Medien ihren Gefühlen während ihres Aufenthalts Ausdruck, bevor sie das Land verließ. Die Schauspielerin teilte Bilder von sich in einem Flüchtlingslager in der Türkei mit dem Hashtag „Die Welt ist größer als die Fünf“, einem Satz, den der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Anspielung auf das Vetorecht der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats des Öfteren geäußert hat.

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Colonia Dignidad
Deutsche Kolonie: Sektenarzt Hopp streitet Beteiligung an Mord und Missbrauch ab

Düsseldorf (ots) – Sechs Jahre nach seiner Flucht aus Chile spricht der „Sektenarzt“ der berüchtigten Colonia Dignidad erstmals öffentlich über Folter, Vergewaltigung und Mord in der religiösen deutschen Kolonie. Im Exklusiv-Interview mit der Westdeutschen Zeitung (Samstag, 28. Januar 2017) streitet Hartmut Hopp (72) jede persönliche Beteiligung an Mord und Missbrauch ab. „Rückblickend muss ich sagen, dass ich mich mitschuldig gemacht habe, nicht jedoch in tatsächlicher und somit juristischer Hinsicht“, so der heute 72-Jährige. 2011 hatte ein chilenisches Gericht Hopp wegen Beihilfe zu sexuellem Missbrauch von Minderjährigen zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft fordert vor dem Landgericht Krefeld, die Strafe in Deutschland zu vollstrecken. Von den „perversen Praktiken“ des Sektengründers Paul Schäfer will Hopp erst 2002 durch Eltern und misshandelte Jugendliche selbst erfahren haben. Auch Folterungen mit Elektroschocks und Psychopharmaka im von ihm geleiteten Krankenhaus der Sekte seien hinter seinem Rücken angeordnet worden. „Ja, ich habe es geahnt und ich habe Anzeichen gesehen, aber ich konnte und wollte nicht nachforschen“, so Hopp, der im Interview seinerseits Vorwürfe gegen deutsche Behörden erhebt. Mindestens von Ende der 60er bis Ende der 70er Jahre habe die Deutsche Botschaft mit der „Colonia“ kooperiert, das Auswärtige Amt 1988 eine Bundestags-Untersuchung „absolut boykottiert“.

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Moskau
Syrien-Gespräche: Russen empfehlen bei Treffen mit PYD „kulturelle Autonomie“

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Moskau (nex) – Russland hat nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow in der kasachischen Hauptstadt Astana dem syrischen Regime sowie den Oppositionellen einen Verfassungsentwurf vorgelegt. Lawrow wies darauf hin, dass es sich dabei lediglich um einen Vorschlag handle und die Syrer selbst diesen erörtern und darüber entscheiden sollten. Der Außenminister ist am heutigen Freitag mit syrischen oppositionellen Gruppen, unter anderem mit der PYD und Vertretern der autonomen Kurdengebiete Nordsyriens, in Moskau zusammengekommen. „Der Verfassungsentwurf stellt ein Bestreben dar, die gemeinsamen Punkte in den uns in den vergangenen Jahren von sowohl der Regierung als auch den Vertretern der Opposition einschließlich aller, die sich hier befinden, dargelegten Ansätzen zu finden,“ so Lawrow weiter. Der von den Russen vorgeschlagene Entwurf bringt laut der Barsani-nahen kurdischen Nachrichtenagentur Rudaw zwar den Föderalismus als Regierungssystem in dem kriegszerrütteten Land nicht ins Spiel, deutet jedoch erweiterte Freiheiten in den Bereichen Kultur und Verwaltung in einem dezentralisierten Syrien an. Aljazeera erwähnt in diesem Zusammenhang den Begriff „kulturelle Autonomie“. Die PYD in Nordsyrien hatte am gestrigen Donnerstag angekündigt, dass sie am Treffen in Moskau, für das sie eine Einladung erhalten habe, teilnehmen werde. Zu den Gesprächen in Astana war sie nicht eingeladen worden. Die Türkei betrachtet sie als eine in Verbindung mit der PKK stehende Terrororganisation. Der Hohe Verhandlungsrat (HNC), ein syrisches in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegründetes Oppositionsbündnis, das an den Gesprächen in Genf teilnehmen soll, sei trotz Einladung zum heutigen Treffen nicht erschienen, gab Lawrow bekannt und fügte hinzu, dass auch die Nationale Koalition sich geweigert habe, am Treffen teilzunehmen. Der russische Außenminister teilte des Weiteren mit, dass die von den Vereinten Nationen ausgehandelten und für den 8. Februar vorgesehenen Syrien-Gespräche in Genf auf Ende Februar verschoben worden seien.

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Militäroperation Schutzschild Euphrat
Syrien: In Türkei ausgebildete Polizisten treten in Dscharablus Dienst an

Gaziantep (nex) – Eine neue syrische von der Türkei ausgebildete und ausgestattete Polizeitruppe hat am vergangenen Dienstag ihre Arbeit in der von Oppositionellen gehaltenen Stadt Dscharablus aufgenommen. Die Türkei hatte die Oppositionellen bei der Vertreibung des IS (DAESH) aus der nordsyrischen Stadt unterstützt. Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters sind viele der ersten 450 Rekruten der auch in Anlehnung an die Freie Syrische Armee (FSA) als die „Freie Polizei“ bezeichneten Truppe ehemalige Oppositionelle. Die Türkei unterstützt die FSA im Zuge der Militäroperation Schutzschild Euphrat bei der Befreiung der Gebiete entlang der türkischen Grenze von IS (Daesh)- und YPG-Terroristen. Die neuen bewaffneten Sicherheitskräfte bestehen aus regulären Polizei- sowie Spezialkräften, die hellblaue Barette tragen. Sie sind Syrer, haben aber in der Türkei eine fünfwöchige Ausbildung erhalten. Einige hätten bei der Einweihungszeremonie am vergangenen Dienstag Aufnäher der türkischen Flagge an ihren Uniformen getragen. „Heute ist ein sehr wichtiger Tag“, sagte Medienberichten zufolge der Gouverneur der südosttürkischen Provinz Gaziantep, Ali Yerlikaya, bei der Zeremonie und fügte hinzu: „Mit diesen Polizeikräften gibt Dscharablus Hoffnung auf ein freies Syrien.“

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Auschwitz-Birkenau
Inside Auschwitz: WDR veröffentlicht weltweit erste „Virtual Documentary“

Köln (nex) – Anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 veröffentlicht der WDR die weltweit erste „Virtual Documentary“ über das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten.

„Inside Auschwitz“ erzählt die Geschichten von drei überlebenden Frauen: Anita Lasker-Wallfisch, Philomena Franz und Walentyna Nikodem gehören zu den letzten Zeitzeuginnen des Massenmords der Nazis. Alle drei Frauen sind über 90 Jahre alt. Ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit, vor allem jungen Leuten zu erzählen, was sie erlebt haben und was Auschwitz bedeutet.

Mit Hilfe der 360-Grad-Technik – sowohl aus der Luft mit einer speziell konstruierten Drohne, als auch vom Boden – werden die persönlichen Erfahrungen der Zeitzeuginnen und die gewaltigen Dimensionen des Lagers zu einer eindrücklichen Erfahrung:

Der User ist nicht mehr nur Zuschauer. Er kann sich selbst umschauen, seine eigene Perspektive wählen. Mit dieser neuen Erzählform des 21. Jahrhunderts werden dem User die Monstrosität des Lagers und der unvorstellbaren Vernichtungsmaschinerie deutlich gemacht.

Es ermöglicht einen neuen, intensiven Blick auf ein geschichtlich entscheidendes und politisch nach wie vor aktuelles Thema. Die Veröffentlichung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Tagesschau. Der 360-Grad-Film ist ab heute, 26.1., 22.15 Uhr, über den Youtube-Channel des WDR sowie tagesschau.de abrufbar.

Verfassungsreform
Türkei: Fußball-Star Turan spricht sich für Verfassungsänderung aus

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  Istanbul (nex) – Prominente, Sportler und TV-Stars sind nun ebenfalls in die Debatte über die Verfassungsänderung in der Türkei mit öffentlichen Statements eingestiegen. In diesen äußern sie sich dazu, ob sie für oder gegen die mit dieser Reform einhergehenden großen Änderungen im politischen System des Landes sind. Das Reformpaket wird bei Zustimmung des Volkes zu einem Präsidialsystem mit umfassenden Befugnissen für den Präsidenten führen. Der türkische FC Barcelona-Spieler Arda Turan bekannte sich zu der von der AKP-Regierung angestrebten Verfassungsänderung, indem er an einer Video-Aktion teilnahm, die von einer Gruppe aus Sportlern und Promis gestartet wurde. Sie soll die Menschen in der Türkei davon überzeugen, beim Referendum für die Verfassungsänderung zu stimmen, die den Präsidenten mit umfassenden Befugnissen ausstatten wird. In dem Video telefoniert Turan mit dem ehemaligen Fußballer und Coach Ridvan Dilmen, der ihn fragt, ob er für die Änderungen der Verfassung sei.
„Unser Land macht gerade eine sehr schwere Zeit durch, es ist wie zu Zeiten des Befreiungskrieges“, erklärt Dilmen und betont: „Wir wollen eine starke Türkei. Für eine starke Türkei bin ich mit Ja dabei.“
Darauf antwortet Turan: „Ridvan, ich habe deinen Aufruf wahrgenommen. Für eine starke Türkei bin auch ich mit Ja dabei.“ Anschließend wendet sich Turan mit derselben Frage an den zurzeit für den chinesischen Verein Beijing Guoan spielenden Fußballprofi Burak Yilmaz. Die bekannten Schauspieler Meltem Cümbül, Levent Üzümcü sowie die Autorin Ece Temelkuran zählen sich zu der „Nein-Front“ – sie gehörten zu den ersten, die ankündigten, dass sie gegen die Verfassungsreform stimmen würden.

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