Kampf gegen den Terror
Razzia im Morgengrauen: Türkei nimmt 21 IS-Kämpfer fest

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In einer Kommandoaktion in vier Provinzen gelang es türkischen Antiterrorkräften am Sonntagmorgen, 21 mutmaßliche IS-Aktivisten festzunehmen.

Ankara (nex) – Die Türkei hat ihre Gangart gegenüber der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) weiter verschärft. Am 29. Juni hatte Premierminister Ahmet Davutoğlu im Rahmen des jüngsten Treffens des Nationalen Sicherheitsrates angekündigt, er wolle zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen gegen die Terroristen in Geltung setzen und diese zeitnah durchsetzen. Nachdem bereits zu Beginn des Monats dutzende Personen, die verdächtigt werden, Verbindungen zum IS aufzuweisen, festgenommen worden waren, gelang den türkischen Sicherheitskräften am Freitag ein weiterer Schlag. In den frühen Morgenstunden wurden in vier Provinzen Razzien gegen insgesamt 30 mutmaßliche IS-Aktivisten durchgeführt. Dabei wurden 21 von ihnen verhaftet, darunter drei ausländische Staatsangehörige. Die Antiterroraktionen fanden in Istanbul, Kocaeli und den südtürkischen Provinzen Mersin und Şanlıurfa statt. Im Zuge der Razzia, die unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wurde, stieß man unter anderem auf zwei automatische Waffen, eine große Menge Munition, organisationsbezogene Dokumente und Militäruniformen. Die drei festgenommenen Ausländer sollen im Begriff gewesen sein, nach Syrien zu gehen. Während die türkische Regierung immer wieder kritisiert hatte, dass die Versorgung mit geheimdienstlichen Dokumenten über potenzielle IS-Terrortouristen aus EU-Ländern seitens der europäischen Partner sehr schleppend vonstattengehe und durchaus noch ausbaufähig sei, hat Ankara Antiterrormaßnahmen im eigenen Land ausgebaut und die Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen, Busterminals und Autovermietungen verschärft. Seit die Türkei den IS, damals noch „Islamischer Staat im Irak und in der Levante“ (ISIS), am 10. Oktober 2013 offiziell zur terroristischen Vereinigung erklärt hatte, wurden dem Amt des Premierministers zufolge 1350 Personen als mutmaßliche IS-Anhänger aus der Türkei ausgewiesen und insgesamt 13 500 Personen aus 98 Nationen wurde die Einreise in die Türkei verweigert.

Multinationale Konzerne
Bundeskartellamtschef warnt vor Dominanz von Digitalkonzernen

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Berlin (dts) – Bundeskartellamtschef Andreas Mundt hat vor Vermachtungstendenzen in der Digitalökonomie gewarnt. „Aufgrund der Netzwerkeffekte gibt es sicher eine Tendenz zu großen, vielleicht auch manchmal marktbeherrschenden Unternehmen“, sagte Mundt in einem Interview der „Welt am Sonntag“. Der Kartellamtschef wies Vorwürfe zurück, die Wettbewerbsbehörden würden zu lasch gegen die Marktmacht US-IT-Konzerne vorgehen. „Wenn Sie Amazon, die Hotelbuchungsplattformen, weitere Verfahren auf nationaler wie auf europäische Ebene und das Google-Verfahren auf europäischer Ebene nehmen, wird ein Schuh daraus“, sagte Mundt. Man könne kritisieren, dass das die Verfahren zum Teil zu lange dauern. „Aber in der Summe sind die Wettbewerbsbehörden in Europa bei dem Thema aktiv.“ Mundt sieht den Ball vor allem im Feld der Politik liegen. Die Regulierung von Digitalkonzernen könne man nicht allein mit dem Wettbewerbsrecht lösen. „Hier fehlt es an grundsätzlichen rechtlichen Rahmenbedingungen“, sagte Mundt. „Die Politik steht vor einer ungemein schweren Aufgabe. Durch das Aufkommen neuer Digitalunternehmen wird sie an einigen Stellen mehr, an anderen weniger regulieren müssen, und das bedeutet immer auch den Abbau von Besitzständen.“ Die Wettbewerbsbehörden stünden vor dem Problem, mit der rasanten Geschwindigkeit der Digitalkonzerne Schritt zu halten, gleichzeitig aber gerichtsfeste Urteile vorlegen zu müssen. „Da könnten uns unter Umständen auch genauere Definitionen an der einen oder anderen Stelle im Gesetz helfen“, sagte Mundt. Das Bundeskartellamt würde sich aber auf die neue Zeit einstellen, wie die erlaubte Fusion von Immonet mit Immowelt zeige. „Wir haben diese Fusion zugelassen, obwohl sich damit die Zahl der großen Wettbewerber im Markt von drei auf zwei reduziert hat. Ich weiß nicht, ob wir so einen Zusammenschluss in der Offline-Welt freigegeben hätten“, sagte Mundt. In der Online-Welt könnten aber weniger Wettbewerber unter Umständen auch zu mehr Wettbewerb führen.

Studie
Steuer- und Abgabenlast im vergangenen Jahrzehnt kaum gesunken

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Berlin (dts) – Trotz des Booms am Arbeitsmarkt ist die Steuer- und Abgabenquote in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren kaum gefallen. Dies geht aus Berechnungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor, die der „Welt am Sonntag“ vorliegen. „Die Abgabenbelastung der Bürger ist in den letzten zehn Jahren nur geringfügig gesunken“, sagte ZEW-Forscher Andreas Peichl. So verringerte sich für einen Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttoeinkommen von 20.000 Euro die Belastung im vergangenen Jahrzehnt marginal von 31,3 auf 30,8 Prozent. Für einen Durchschnittsverdiener mit 40.000 Euro Bruttoeinkommen ging die Belastung von 41,9 auf 39,5 und für einen Spitzenverdiener mit 80.000 Euro von 45,9 auf 43,9 Prozent zurück. Auch die am Freitag vom Bundesrat beschlossene Absenkung der kalten Progression und des Grundfreibetrags bringt für die Steuerzahler kaum Entlastung, wie Berechnungen des Rheinisch-Westfälisches-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) für die „Welt am Sonntag“ zeigen. So führe der höhere Grundfreibetrag in diesem Jahr zu einer Entlastung von 850 Millionen Euro. Durch die zweite Stufe im kommenden Jahr – eine weitere Erhöhung des Freibetrags und den Abbau der kalten Progression – kämen 2,5 Milliarden Euro hinzu. Auch Berechnungen des Bundes der Steuerzahler zeigen, dass der beschlossene Abbau der kalten Progression nur wenig Entlastung für die Steuerzahler bringt. So liege die Entlastung für das Jahr 2016 für einen Arbeitnehmer mit einem Bruttojahresverdienst von 30.000 Euro bei 72 Euro im Jahr. Ein Single mit einem Einkommen von 50.000 Euro habe 128 Euro mehr in der Geldbörse. Bei Ehepaaren mit einem Einkommen liege die Entlastung bei 110 Euro im Jahr und bei 50.000 Euro bei 124 Euro im Jahr 2016. Ökonomen fordern, einen größeren Anteil von den Haushaltsüberschüssen an den Steuerzahler zurückzugeben.   „Trotz der Tarifreform 2009 und der weiteren Anhebungen des Grundfreibetrags sind seit dem Jahr 2005, dem Jahr der letzten großen und politisch so gewollten Steuerreform, rund zehn Milliarden Euro bei der kalten Progression aufgelaufen“, sagte Wirtschaftsweise Lars Feld der „Welt am Sonntag“. „Die Steuer- und Abgabenlast für die Mittelschicht ist zu hoch.“ Feld fordert eine „vollständige Korrektur“ der kalten Progression der letzten Jahre. Auch in der Politik wird der Ruf nach Steuersenkungen lauter. „Nachdem wir die kalte Progression angegangen sind, muss als nächstes der Soli fallen: wie versprochen 2019 und zwar endgültig“, sagte CDU-Politiker Carsten Linnemann. Auch die SPD spricht sich für Entlastungen aus. „Die Entscheidung zum Wahlprogramm fällt erst 2017, aber eine Entlastung für die arbeitende Mitte ist anzustreben“, sagte SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider und weiß dabei die Gewerkschaften an seiner Seite. „Es läuft grundsätzlich was falsch in der Steuerpolitik“, findet DGB-Vorstand Stefan Körzell. „Einerseits wird der Staatshaushalt immer stärker durch Lohn- und Mehrwertsteuer finanziert, was vor allem Gering- und Durchschnittsverdiener belastet. Anderseits verlieren Steuern auf Gewinne und große Vermögen ständig an Bedeutung.“ Deshalb müsse der „Anstieg des Steuertarifs für geringere Einkommen abgeflacht werden“, fordert Körzell.

Steuerreform
Experte: Erbschaftsteuerreform sprachlich unverständlich

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Berlin (dts) – Der Gesetzentwurf der Koalition zur Reform des Erbschaftsteuerrechts ist nicht nur in der Sache kompliziert – er ist auch sprachlich schwer zu verstehen: Zu diesem Urteil kommt der Kommunikationswissenschafter Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Brettschneider hat den Entwurf für die „Welt am Sonntag“ analysiert. Der Wissenschaftler hat mit Kollegen einen sogenannten Verständlichkeitsindex entwickelt – von 0 (formal völlig unverständlich) bis 20 (formal sehr verständlich). Der seit dieser Woche vorliegende Gesetzentwurf erreicht Brettschneider zufolge gerade einmal einen Wert von 7,3. Zum Vergleich: Die Reden, die die Chefs der 30-DAX-Konzerne in diesem Jahr auf den Hauptversammlungen ihrer Unternehmen gehalten haben, waren deutlich verständlicher, sie erreichen einen Verständlichkeitswert von 13,1. Und die Berichte von Qualitätszeitungen über Wirtschaftsthemen landen meist bei 12 bis 15 Index-Punkten. In dem Gesetzentwurf finden sich Wörter wie „Verbundvermögensaufstellung“, „Verschonungsbedarfsprüfung“ und „Zahlungsverjährungsfrist“. In der dem Entwurf beigefügten Begründung ist sogar von einem „Regel-Ausnahme-Rückausnahme-Verhältnis“ die Rede. Ein Text sollte, um verständlich zu sein, Sätze enthalten, die im Durchschnitt höchstens zwölf Wörter lang sind, sagte Brettschneider. Im Gesetzentwurf zur Erbschaftsteuer aber liege der Wert doppelt so hoch – nämlich bei 23,2 Wörtern. Auch hätten die Ministerialbeamten bei ihren Formulierungen ungewöhnlich viele Passivsätze gewählt. Brettschneider zufolge sollten in Texten der Verständlichkeit halber nicht mehr als 15 Prozent der Sätze Passivkonstruktionen enthalten. In dem Gesetzentwurf aber tun dies 21,8 Prozent. „Es handelt sich formal um einen für relevante Teile der Bevölkerung unverständlichen Gesetzentwurf“, sagte Brettschneider. „Falls der Entwurf Gesetz wird, ist er für viele Menschen relevant. Er ist politisch umstritten. Und er ist komplex. Daher sollte es zumindest sprachlich für viele Menschen verständlich sein.“ Denn nur das, was verstanden werde, könnte auch demokratisch diskutiert werden. Daher, so Brettschneider, „wäre eine andere Vorlage wünschenswert“.

GRIP - Das Motormagazin
Oldschool Muscle Car im Duell mit Hightech-Newcomer

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- Battle: Dodge Challenger Hellcat vs. Tesla S P85D
   - Det Müller präsentiert seine Top Vier der "Bling-Bling-Autos"
   - Sendetermin: Sonntag, 12. Juli 2015, um 18:00 Uhr bei RTL II
München (ots) – In der aktuellen Folge bittet GRIP-Moderator Matthias Malmedie seinen Kompagnon Niki Schelle zum Duell der Autowelten. Der benzinbetriebene Dodge Challenger Hellcat stellt sich dem Tesla S P85D mit Elektroantrieb. Welche Technik setzt sich im Battle durch? Gebrauchtwagenexperte Det Müller beschäftigt sich mit „Bling-Bling-Autos“, die an Glitzer und Glamour kaum zu übertreffen sind. Zwei Fahrzeuge mit satten 700 PS und einer atemberaubenden Beschleunigung in unter vier Sekunden von 0 auf 100 – eigentlich ein traditionelles GRIP-Vollgas-Duell. Doch etwas ganz Entscheidendes beim Battle Dodge Challenger Hellcat vs. Tesla Modell S P85D ist anders: Hier prallen nicht nur zwei absolute Power-Boliden aufeinander, sondern auch zwei Welten. Der Challenger Hellcat, ein ausgeklügeltes Muscle Car der Neuzeit mit doppelter Benzinpumpe und Kompressor, trifft auf eine viertürige Familienlimousine mit Elektroantrieb Die GRIP-Testfahrer Niki Schelle im Hellcat und Matthias Malmedie im Tesla treten zu diesem heißen Duell der Autowelten an. Kann der Tesla mit seiner revolutionären Elektro-Technik überzeugen, oder ist ein V8 mit viel Hubraum und Kompressor-Doping immer noch das Maß aller Dinge? Wer mit diesen Autos durch die Stadt cruist, kann sich der Blicke der Passanten sicher sein: GRIP-Moderator Det Müller stellt seine persönlichen Top Vier der „Bling-Bling-Autos“ vor. Der Zuschauer bekommt herrlich veredelte Glitzer- und Luxuskisten zu sehen, die alle auf ihre Art einzigartig sind. Greller kann Tuning kaum sein und Det ist vom Anblick der Glamour-Karosserien mehr als einmal geblendet. „GRIP – Das Motormagazin“: Sonntag, 12. Juli 2015, um 18:00 Uhr bei RTL II Über „GRIP – Das Motormagazin“: Seit 2007 bietet „GRIP – Das Motormagazin“ seinen Zuschauern sonntags um 18:00 Uhr bei RTL II kompetenten Motorjournalismus vereint mit Tests der Superlative. Mit viel Humor, einem hochwertigen Look und außergewöhnlichen Themen verbindet „GRIP – Das Motormagazin“ Unterhaltung rund um die Motorwelt mit Service für den Verbraucher. Moderator Matthias Malmedie und das Team zeigen jede Woche die heißesten Auto-Trends, wagen rasante Versuche und geben kompetente Tipps.

Bremen
SPD und Grüne stimmen Koalitionsvertrag zu

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Bremen (dts) – Landesparteitage von SPD und Grünen haben in Bremen einem neuen Koalitionsvertrag zugestimmt. „Wir sind die einzige rot-grüne Regierung, die die dritte Periode hier schafft“, sagte der designierte Bürgermeister Carsten Sieling. Rund 90 Prozent der SPD-Delegierten stimmten dem Vertrag zu. Auf dem Grünen-Parteitag votierten rund 85 Prozent für das Papier. Sieling stimmte die Delegierten zugleich auf große Herausforderungen ein: „Es werden schwere Zeiten“. „Wir werden zusammenstehen müssen in Bremen und Bremerhaven“, so der designierte Bürgermeister. Der neue Koalitionsvertrag sei Grundlage für eine „kluge Finanzpolitik ohne Trickserei“. Für die kommende Amtszeit haben sich SPD und Grüne auf Steuererhöhungen, zusätzliche Stellen für Lehrer und Polizisten und die Errichtung eines Offshore-Schwerlasthafens verständigt.

Borussia Mönchengladbach
Favre: Wollen international „gute Rolle spielen“

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Mönchengladbach (dts) – Lucien Favre, Trainer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, will mit seiner Mannschaft in der Champions League auftrumpfen. „Wir wollen die Champions League ganz bestimmt nicht nur genießen. Es ist unser Ziel, auch eine gute Rolle zu spielen“, sagte Favre in einem Interview mit dem Sportmagazin „kicker“ (Montagausgabe). „Wir gehen diesen Wettbewerb mit viel Ehrgeiz an, auch wenn wir drei Top-Gegner zugelost bekommen.“ Die Leistung der Mannschaft gegen den FC Sevilla zeige, „dass wir international etwas bewegen können“. „Borussia Mönchengladbach war früher ein großer Name in Europa – und langsam macht sich der Klub in Europa wieder einen Namen“, sagte Favre im Interview weiter.

Sex mit Schülern
Mehr als 50 000 Russen solidarisieren sich mit „Sex-Lehrerin“ aus Florida

Mehr als 50 000 Russen solidarisieren sich mit „Sex-Lehrerin“ aus Florida

Moskau (nex) – Nun hat auch Russland seinen „Marco W.“-Fall: Mehr als 50 000 Bürger unterzeichnen eine Petition für die Freilassung einer 30-jährigen Lehrerin, die in den USA Geschlechtsverkehr mit insgesamt drei 17-jährigen Schülern gehabt hatte. Verkehrte Welt: Ausgerechnet im sittenstrengen Russland werden über die sozialen Medien Petitionen gestartet, deren Ziel es ist, Straffreiheit für die 30-jährige frühere Englischlehrerin Jennifer F. aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Florida, zu erwirken, die wegen dreier Fälle sexuellen Verkehrs mit 17-jährigen Schülern zu einer Haftstrafe von 22 Jahren verurteilt worden war. „Sie hat den Jungs doch geholfen“, ist einer der Kommentare in den Sozialen Medien.   Der Richter hatte trotz der geständigen und reumütigen Einlassung der Angeklagten eine hohe Strafe verhängt, weil einige der sexuellen Beziehungen mit den Schülern parallel zueinander gelaufen sein sollen. Bislang haben mehr als 56 000 Personen eine russischsprachige Petition auf der Plattform change.org unterschrieben, in der eine Freilassung der Lehrerin gefordert wird. Auch auf der Seite des Weißen Hauses ist man seitens der Protagonisten dieser Forderung aktiv geworden und dort haben mehr als 4000 Personen von 100 000, deren Unterstützung nötig wäre, um Präsident Barack Obama mit der Sache zu befassen, ihre Unterschrift abgegeben. Die Unterfertiger betonen, das Strafmaß wäre völlig unverhältnismäßig und verweisen zum Vergleich auf die lediglich 21 Jahre, die gegen den norwegischen Islamkritiker Anders Breivik verhängt worden waren, nachdem dieser 77 meist junge Menschen im Juli 2011 in Oslo und auf Utoya ermordet hatte. Einige aber sagen auch frei heraus, dass die Lehrerin die Schüler immerhin „zu Männern gemacht“ und ihnen damit sogar einen Gefallen getan habe. Einige der Unterzeichner aus Russland, der Ukraine und Weißrussland stellten sie sogar mit einem Heiligenschein dar. Das Mindestalter für legale sexuelle Kontakte liegt in der Russischen Föderation bei 16 Jahren. In den meisten Bundesstaaten der USA sind sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Minderjährigen hingegen ausnahmslos verboten. In Deutschland hatte es 2007 eine ähnlich breite Solidaritätskampagne für einen damals 17-jährigen Schüler gegeben, der in der Türkei wegen des Verdachts auf sexuelle Nötigung einer 13-jährigen Engländerin in Untersuchungshaft genommen worden war.

FOX
„The Walking Dead“ geht weiter

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Unterföhring (ots) – Im Rahmen der Comic-Messe „Comic-Con International: San Diego“ wurde soeben der internationale Starttermin der heiß ersehnten sechsten Staffel von „The Walking Dead“ angekündigt: Fox zeigt die brandneuen 16 Episoden der Zombie-Apokalypse ab 12. Oktober jeden Montag um 21.00 Uhr – als globale TV-Premiere innerhalb von 24 Stunden nach der US-Premiere wahlweise in der deutschen Synchronfassung oder im englischen Original. Der rund 4-minütige Comic-Con Trailer mit ersten Bildern der neuen Staffel ist ab sofort auf www.facebook.com/foxchannel.de zu sehen. Das „The Walking Dead“-Finale der fünften Staffel hält mit 360.000 Zuschauern den Allzeitrekord einer Serie im deutschen Pay-TV seit Beginn der AGF-Quotenmessung. Zudem wurde die fünfte Staffel alleine knapp zwei Millionen Mal über Sky Go abgerufen. Marco de Ruiter, Managing Director Fox International Channels Germany: „Der weltweite Erfolg von ‚The Walking Dead‘ in den letzten Jahren ist einzigartig. Unseren großartigen Fans wollen wir die Möglichkeit geben, sich zeitgleich überall auf der Welt über die neuesten Episoden auszutauschen. Daher setzen wir in 125 Ländern seit der ersten Staffel auf eine möglichst zeitnahe globale Ausstrahlung. Fox ist damit der einzige internationale Sender, der diese Strategie in solch großem Umfang umsetzt.“ „The Walking Dead“ basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe von Robert Kirkman. Die Serie erzählt die Geschichte einer Gruppe Überlebender, die sich nach einer Zombie-Apokalypse unter der Führung des Polizisten Rick Grimes auf die Suche nach einem sicheren Zufluchtsort macht. Die Stars der Serie sind Andrew Lincoln als Rick Grimes, Steven Yeun als Glenn, Norman Reedus als Daryl Dixon, Chandler Riggs als Carl, Lauren Cohan als Maggie, Danai Gurira als Michonne, Melissa McBride als Carol, Sonequa-Martin Green als Sasha und Michael Cudlitz als Abraham. Scott M. Gimple, Robert Kirkman, Gale Anne Hurd, David Alpert, Greg Nicotero und Tom Luse sind ausführende Produzenten der Serie. Die aus 16 Episoden bestehende sechste Staffel wird ebenso wie die vorherige Staffel in zwei Teilen gesendet. Die ersten acht Episoden starten am 12. Oktober und die letzten acht Episoden im Februar 2016. Zum Auftakt dürfen sich die Fans auf eine Pilotfolge mit Überlänge freuen. Alle Episoden der sechsten Staffel stehen zudem im Anschluss auch über Sky Go und Sky Anytime zur Verfügung. Für Zombie-Neueinsteiger zeigt Fox ab 10. August alle bisherigen Episoden der Staffeln 1 bis 5. Weitere Infos unter www.foxchannel.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/foxchannel.de
Deutsche TV-Premiere um 21.00 Uhr exklusiv auf Fox - weniger als
     24 Stunden nach der US-Premiere in deutscher Fassung und im 
     englischen Original
   - Trailerpremiere zur Comic-Con ab sofort auf 
  www.facebook.com/foxchannel.de
 

Fußball
Gigaset: Platinum Partner des FC Bayern München

München (ots) – Gigaset, einer der führenden Anbieter in Technologie und Verbraucherelektronik, ist ab sofort offizieller Platinum Partner des FC Bayern München. Das Unternehmen ist exklusiver Partner für das Segment Smartphones, Tablets und Wearables. Die heute in München vorgestellte Vereinbarung läuft zunächst über drei Jahre. Mit seinen weltweit mehr als 400 Millionen Anhängern ist der FC Bayern München für Gigaset eine ideale Plattform, um seine Markenbekanntheit weiter zu steigern. Der Abschluss findet im unmittelbaren Vorfeld des Marktstarts eines Portfolios erster Smartphones zur Verbraucherelektronikmesse IFA in Berlin statt. In diesem Kontext baut Gigaset derzeit internationale Kooperationen auf. Nach der im Mai bekannt gegebenen offiziellen Partnerschaft mit der traditionsreichen und legendären Rennbahn von Ascot in Großbritannien und dem weltberühmten Rennevent Royal Ascot, kommt mit dem FC Bayern München nun eine weitere international ebenso hochkarätige wie traditionsreiche Sportmarke hinzu. „Die Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München steht am Anfang einer neuen Ära für Gigaset, in der wir mit dem Einstieg ins Smartphone-Geschäft neue Wachstumsfelder erschließen werden“, sagt CEO Charles Fränkl. „Unsere Marken passen hervorragend zusammen: Beide Partner vereint die sorgsame Pflege einer langanhaltenden, wertvollen Tradition und zugleich der absolute Wille zur Innovation. Wichtig ist uns dabei, dass wir nicht nur mit dem Verein, sondern auch mit seinen Fans in einen lebendigen Dialog eintreten wollen.“ Gemeinsam sind verschiedene Aktionen geplant: Bereits vom 16. bis 24. Juli begleitet Gigaset die China-Reise des Rekordmeisters bei den drei Spielen in den Metropolen Peking, Shanghai und Guangzhou. Für beide Unternehmen stellt China einen strategisch bedeutenden Wachstumsmarkt dar. Darüber hinaus wird Gigaset während der Bundesliga-Saison prominent bei Heimspielen in der Arena platziert und aktiv sein. „Was Gigaset und den FC Bayern München verbindet, ist die absolute Leidenschaft für Leistung und Qualität“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. „Gemeinsam mit unserem Platinum Partner Gigaset wollen wir diesen Anspruch erfolgreich umsetzen.“ Charles Fränkl ergänzt: „Echte Fans des FC Bayern folgen ihrem Verein überallhin. Diese Hingabe passt wunderbar zu unserem Markenclaim ‚Wherever you go‘. Das bringt auf den Punkt, was unsere neuen Produkte und unsere neue Partnerschaft mit Bayern München verbindet.“ Die Gigaset AG, München, ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Kommunikationstechnologie. Die Gesellschaft ist Europas Marktführer bei DECT-Telefonen. Weltweit rangiert der Premiumanbieter mit etwa 1.400 Mitarbeitern und Vertriebsaktivitäten in circa 70 Ländern ebenfalls an führender Stelle. Unter der Bezeichnung Gigaset pro entwickelt und vertreibt das Unternehmen weiterhin innovative Geschäftstelefonielösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Gesellschaft ist auch im Bereich Smart Home aktiv. Unter Gigaset elements werden zukunftsweisende, Cloud-basierte Produkte und Lösungen für intelligentes Wohnen entwickelt und vertrieben. Die Gigaset AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert und unterliegt damit den höchsten Transparenzan-forderungen. Die Aktien werden an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol GGS (ISIN: DE0005156004) gehandelt.