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„Dass Gespräche mit regierungskritischen, anerkannten Vertretern der Zivilgesellschaft unerwünscht und mit Gesprächsverweigerung sanktioniert werden, ist sehr außergewöhnlich und sehr bedauerlich. Ich hoffe, dass dies ein Ausrutscher ist und dann wieder Gespräche in der gesamten Bandbreite von Politik und Gesellschaft stattfinden. Nur dies entspricht der Tiefe und der Besonderheit der Beziehung unserer Länder und Gesellschaften.“Roderich Kiesewetter (CDU), Unions-Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, lobt Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Kiesewetter sagte der „Heilbronner Stimme“: „Außenminister Gabriel hat völlig richtig gehandelt, sein Programm beizubehalten – leider eine verpasste Chance für den Regierungschef Netanjahu.“ Er fügte hinzu:
„Das Handeln Netanjahus offenbart die Nervosität der Regierung, die sich von der Siedlerpartei unter Druck gesetzt sieht. Deutschland sollte bei seiner klaren Haltung bleiben und das gesamte Spektrum der Gesellschaft in Israel ansprechen.“
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Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Bücher: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?” sowie „nach-richten: Muslime in den Medien”.
Ankara (nex) – Das türkische Außenministerium hat die Erklärung von US-Präsident Donald Trump anlässlich der Ereignisse von 1915 scharf kritisiert, die „Fehlinformationen und falsche Definitionen enthält“.
In einer Erklärung des Ministeriums heißt es:
„Die schriftliche Erklärung des US-Präsidenten Trump vom 24. April 2017 über die Ereignisse von 1915 enthalten Fehlinformationen und falsche Definitionen und rühren von der über einige Jahre von armenischen Kreisen in den USA geschaffenen Informationsverschmutzung durch Propagandamethoden her. Wir möchten gerne die US-Regierung darauf aufmerksam machen, dass der osmanischen Armenier, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben verloren, auch in diesem Jahr am 24. April im Rahmen einer vom Armenischen Patriarchat in Istanbul abgehaltenen Zeremonie mit dem ihnen gebührenden Respekt gedacht worden ist.“
Trump beging am gestrigen Montag den Gedenktag zu den Ereignissen von 1915, indem er die diesbezüglichen Äußerungen seiner Vorgänger wiederholte.
„Heute erinnern wir uns an jene, die während des Meds Yeghern (Große Katastrophe), einer der schlimmsten Massengtäueltaten des 20. Jahrhunderts, gelitten haben und erweisen ihnen unsere Ehre“, so Trump.
Die Türkei erkennt die Tragödie hinter den Todesfällen hunderttausender Menschen an, die von 1915 an im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ostanatolien während des Ersten Weltkrieges ihr Leben verloren hatten. Allerdings verwahrt sich die Türkei gegen die Beurteilung der Ereignisse als „Völkermord“ und spricht von einer beiderseitigen Tragödie. Ankara hat wiederholt die Bildung einer gemeinsamen internationalen Historikerkommission angeregt, um die Ereignisse vom Grunde her aufzuarbeiten und historisch zu bewerten. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte 1915 die Deportation armenischer Bevölkerungsteile aus der Region beschlossen, nachdem sich armenische Terrormilizen und Teile der Bevölkerung mit der russischen Armee verbündet hatten, die im Osten an der Kaukasusfront in osmanische Gebiete vorrückte.Türkei: Präsident Erdogan bringt Beileid gegenüber Armeniern zum Ausdruck
Istanbul (nex) – Der Vergleichsindex der Türkei hat am gestrigen Montagnachmittag 93,408.39 Punkte und somit ein neues Rekordhoch erreicht.
Das letzte Rekordhoch war am 22. Mai 2013 verzeichnet worden und lag bei 93,398.33 Punkten.
Der BIST 100 Index der Borsa Istanbul schloss in der vergangenen Woche mit 92,423.93 Punkten, was einen Anstieg um 2,62 Prozent in einer Woche bedeutet – am 14. April betrug er 90,063.69 Punkte.
Die türkischen Aktien eröffneten die Woche mit einem Anstieg um 0,54 Prozent, die Indizes des Banken- und Holdingsektors legten jeweils 0,27 und 0,72 Prozent zu.
Unter Berücksichtigung der Transaktionen von Montag legte der Vergleichsindex gegenüber dem Jahresschlusskurs 2016 fast 19,5 Prozent zu.
Unterdessen betrug der US-Dollar-Türkische Lira-Wechselkurs gestern um 15.30 Uhr Ortszeit etwa 3,59, was den niedrigsten Wert seit fast einem halben Jahr darstellt.
Um 09.30 Uhr Ortszeit – bei Eröffnung der Börse am Montagmorgen – war der Dollar mit 3,6060 Lira, am Freitag mit 3,6440 gehandelt worden.
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Gerade einmal 13 der rund 2500 Moscheen in Deutschland hatte der Journalist Constantin Schreiber für seinen besagten „Moscheereport“, dessen zweite Folge gestern in der ARD zu sehen war, besucht und dabei die Freitagspredigten simultan ins Deutsche übersetzt. Seine Erkenntnis? Nichts als Entsetzen: fehlende Kritikfähigkeit, Parallelgesellschaften und eine Abschottung seitens der muslimischen Community. Dieses Ergebnis ließ die muslimische Community nicht unkommentiert. Viele bemängelten Schreibers unfundierte Recherche(-methode) sowie Übersetzungsfehler und die daraus folgenden Pauschalurteile. Dafür kritisierte ihn ebenfalls die renommierte Islamwissenschaftlern und Professorin für Islamwissenschaft an der Uni-Freiburg, Johanna Pink, in einem offenen Brief an die ARD-Chefredaktion, den der Tagesspiegel publizierte. Zudem hagelte es auch Kritik für das zeitgleich von ihm veröffentlichte Buch mit dem Titel „Inside Islam – was in Deutschlands Moscheen gepredigt werden“. Und um genau dieser negativen Grundstimmung und dem kreierten negativen (Feind-)Bild des Islam entgegenzuwirken, forderte die Fachzeitschrift „IslamiQ“ deutschlandweit alle Muslime zu einer crossmedialen Protestbewegung in Form einer Hashtag-Aktion auf. Muslime wurden dazu aufgerufen, all ihre Posts und Anekdoten, auf Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat, rundum den Moscheealltag, mit dem Hashtag #meinmoscheereport zu versehen. Es folgte großer Zuspruch in Form sehr reger Teilnahme. Hier einige Eindrücke:Na, wenn das kein Erfolg ist! Echte Einblicke in muslimisches Leben in Deutschland vor der AfD (und allen anderen)! #meinmoscheereport pic.twitter.com/xwRlipdGBy
— Fabian Goldmann (@goldi) April 24, 2017

Die Kunst die neuen Schuhe nach (Cuma) dem Freitagsgebet wieder zu sehen bzw. zu finden. #MeinMoscheeReport pic.twitter.com/QvEmN2JzWN
— Celalettin Soylu (@celsoylu) April 24, 2017
"Mit 2 oder 3 Stück Zucker?"
— Fabian Goldmann (@goldi) April 24, 2017
"Ohne Zucker bitte."
"Wie, ohne Zucker?"#meinmoscheereport pic.twitter.com/HHIZRNwi8f
#meinmoscheereport die # Aktion zeigt, keiner von uns ist allein. Zeit zueinander zu finden.
— MuBa (@mustaphabalti) April 24, 2017




https://twitter.com/taxifahrer_bot/status/856771973241765888#MeinMoscheeReport ist die von der Kälte Zuflucht suchenden Katzen zu streicheln ❤ pic.twitter.com/ppxU892Ho9
— Mehmet Alparslan Çelebi (@MehmetCelebi) April 24, 2017
https://twitter.com/aykutme/status/8565687803229839361. Als ich aus Istanbul nach Warendorf kam, zeigte mir einer dieses Gebäude und meinte, dass dies eine Moschee sei. #meinmoscheereport pic.twitter.com/2KEwRlOPyP
— Elif Zehra (@haldandos) April 24, 2017
Hab schon viele Moscheen von innen gesehen, weil es da keine Türsteher gibt. #meinmoscheereport #moscheereport
— Abdelkarim💎 (@AbdelkarimsLP) April 24, 2017
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