Terrorismus
Terroropfer: Weißer Ring für individuelle Entschädigungen
Meinung
Kommentar: Antisemitismus-Debatte soll vom eigentlichen Problem ablenken
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– Jerusalem-Krise – Strohmeyer: “Beim Massaker von Deir Yassin starben 250 Palästinenser”
In ganz Palästina sind zwischen dem 30. März und dem 15. Mai 1948 etwa 200 palästinensische Ortschaften besetzt und ihre Einwohner vertrieben worden. Das ist ein klarer Beleg dafür, dass der israelische Mythos nicht der Wahrheit entspricht, dass die Araber „freiwillig“ geflüchtet sind. Das alles geschah, bevor ein einziger arabischer Soldat palästinensischen Boden betreten hat.
Strohmeyer: „Beim Massaker von Deir Yassin starben 250 Palästinenser“
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Jerusalem-Krise
Friedensprozess: Israelischer Geheimdienstminister lädt saudischen Prinzen Salman ein
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– Treffen in Istanbul – Erdogan fordert Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Palästinas
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte in seiner Eröffnungsrede zum Gipfeltreffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul die Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.
Erdogan fordert Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Palästinas
Türkische-armenische Beziehungen
Armenien beendet „Normalisierungsprozess“ mit der Türkei
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– NEX24-Interview – Protest gegen Armenien-Resolution: Nach 21 Jahren aus CDU ausgetreten
Der Siegener Politikwissenschaftler und Leiter des Forschungszentrums Südosteuropa und Kaukasus, Dr. Christian Johannes Henrich, hat bereits in seiner Doktorarbeit die westliche Einseitigkeit in der Bewertung der Ereignisse von 1915 in Ostanatolien kritisiert. Er ist 2015 aus Protest gegen die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestages nach 21 Jahren aus der CDU ausgetreten.
Protest gegen Armenien-Resolution: Nach 21 Jahren aus CDU ausgetreten
Terrorismus
Reichsbürger droht mit Sprengung von Mehrfamilienhaus
“Wir beobachten eine deutliche Zunahme der Aggressivität von Reichsbürgern, die inzwischen häufiger in Widerstand mit Waffengewalt gipfelt.” Die Anhänger der Reichsbürgerbewegung, die den Staat und seine Behörden ablehnen, stellten eine konkrete Bedrohung dar. Malchow betonte: “In die Hände dieser Menschen gehören keine Schusswaffen.”Die Innenminister von Bund und Ländern hatten im Juni beschlossen, Reichsbürger zu entwaffnen und ihnen künftig keine waffenrechtliche Erlaubnis mehr zu erteilen. Es wird aber keine Frist für die Entwaffnung genannt. Rund 700 Anhänger der Bewegung besitzen nach früheren Angaben eine Waffenerlaubnis, insgesamt wird die Bewegung auf 12 600 Anhänger geschätzt. Unklar ist, wie viele illegal eine Waffe besitzen. Malchow betonte zudem, dass der Staat alles tun müsse, um die Radikalisierung solcher Gruppen zu verhindern. Dafür müsse es “praxistaugliche und verfassungsrechtlich unbeanstandete Gesetze” geben, die “den Sicherheitsbehörden erlauben, Extremisten kalt zu stellen”. Die Polizei müsse dafür mit ausreichend und gutem Personal ausgestattet werden. In Nürnberg hatte am Dienstag ein Prozess gegen einen 49-jährigen Reichsbürger begonnen, der im Oktober 2016 einen Beamten bei einem SEK-Einsatz erschossen hatte.
Treffen in Istanbul
Erdogan fordert Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Palästinas

Zum Thema
– New York – Orthodoxe Juden demonstrieren gegen Trumps Jerusalem-Beschluss
An den weltweiten Protestaktionen gegen den Beschluss des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, beteiligten sich am gestrigen Freitag auch antizionistisch-orthodoxe Juden.
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Autonomiebestrebungen
Wahlen: Bayernpartei gratuliert Parteienbündnis „Für Korsika“
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– „Europa der Regionen“ – Bayernpartei: Deutsche Politiker fordern Unabhängigkeit nur außerhalb der EU
Die Bayernpartei hat die angebliche Solidarität deutscher Politiker bei Unabhängigkeitsbestrebungen diverser Volksgruppen wie etwa der Kurden als „Lippenbekenntnisse“ kritisiert.
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Umfrage
Präsident Erdogan beliebtester Politiker des Nahen Ostens
Washington (nex) – Eine Umfrage des in Washington D.C ansässigen amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center ergab, dass den Befragten zufolge die Türkei unter den Ländern mit dem größten Einfluss in der Politik des Nahen Ostens den höchsten Anstieg verzeichne.
Im Vergleich zu den Umfrageergebnissen von 2007 habe es für die Türkei demnach eine Zunahme von über 63 Prozent gegeben. Mit einem Anstieg von 76 Prozent habe es in Jordanien die größte Zunahme gegeben.
Neben der Türkei sind die USA und Russland die Länder, deren Einfluss im Nahen Osten am stärksten zugenommen hat.
Meinung über Politiker
Allgemein wurden alle politischen Führer von den Umfrageteilnehmern negativ bewertet, mit Ausnahme des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der insgesamt gute Bewertungen erhielt. Laut den Umfrageergebnissen ist Erdogan der Staatsmann, der in der Region am positivsten gesehen wird.
Wie BBC Turkish berichtet, wurde Erdogan in Jordanien mit 66 Prozent am positivsten bewertet, gefolgt von Tunesien mit 59 Prozent. In Israel wurde er am ungünstigsten beurteilt. Hier gaben nur 15 Prozent an, eine positive Meinung vom türkischen Präsidenten zu haben.
Tunesien (plus 10 Prozentpunkte seit 2014) und Jordanien (plus 7 Punkte seit 2015) sind die Länder mit dem größten Anstieg für Erdogan.
Im Libanon ist die Anzahl seiner Befürworter seit 2015 um acht Prozent gesunken.
Netanjahu am unbeliebtesten
Die Menschen im gesamten Nahen Osten haben den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu schlechter als jeden anderen führenden Repräsentanten des Nahen Ostens bewertet, einschließlich des syrischen Präsidenten Baschar Assad.
Laut den Umfrageergebnissen haben 79 Prozent der Türken eine negative Meinung über Netanjahu. Nur 7 Prozent der Befragten gaben an, dass sie positiv über ihn denken.
Eine überwältigende Mehrheit der befragten Libanesen und Jordanier gaben eine schlechte Bewertung des israelischen Premierministers ab: 99 Prozent der Libanesen und 96 Prozent der Jordanier sagten, dass sie Netanjahu negativ sehen.
El-Sisi in Israel am beliebtesten
Israelis haben die positivste Meinung über den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi, aber israelische Araber (22%) sehen ihn deutlich weniger positiv als israelische Juden (49%). Sisi erhält die negativsten Bewertungen in der Türkei, wo ihn nur 12% positiv beurteilen. Erdogan, der damalige Premierminister, hatte sich öffentlich gegen den Sturz von Sisis Vorgänger Mohamed Mursi ausgesprochen.
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– Wiederaufbauarbeiten in Gaza – Gaza: Türkei baut neun im Krieg zerstörte Moscheen wieder auf
Die türkische Religionsanstalt Diyanet teilt mit, dass neun von ihr wiederaufgebaute Moscheen im Gazastreifen ab sofort wieder benutzt werden können. Die Gotteshäuser waren infolge der militärischen Eskalation zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Sommer 2014 zerstört worden.
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Recherche
Verstöße gegen Mitarbeiterrechte: Kontrollverfahren gegen Amazon eingeleitet
„Die dabei erfassten Daten helfen den Mitarbeitern bei der Ausführung ihrer Aufgaben und bei der akkuraten, pünktlichen Zustellung von Kundenbestellungen.“Nach Recherchen von „Panorama 3“ werden die Daten aber auch zur Leistungskontrolle genutzt. Mitarbeiter bekommen Zielvorgaben, zum Beispiel wie viele Arbeitsschritte sie in der Stunde zu erledigen haben. Sie werden von Vorgesetzten angesprochen, wenn sie die Zielvorgaben nur knapp oder nicht erreichen. Laut Amazon halte sich das Unternehmen an geltende Datenschutzgesetze. Nach Informationen des NDR hat die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Barbara Thiel, jedoch ein aufsichtsbehördliches Kontrollverfahren eingeleitet. Zu den Recherchen des NDR sagte Thiel: „Das ist eine Leistungskontrolle, wenn z.B. die Arbeitsgeschwindigkeit erfasst wird. Eine solche Leistungskontrolle ist in der Regel unzulässig, wenn quasi jeder Handgriff überwacht und ausgewertet wird.“ Amazon muss dazu nun bis kommende Woche Stellung beziehen. Amazon hat in seinem Logistikzentrum in Winsen zudem eine Vielzahl an Kameras installiert. Überwacht werden die Mitarbeiter auch in den Gängen und in einem Bereich, in dem die Spinde für die Arbeiter sind. Amazon rechtfertigt diese Maßnahme, sie erfolge, „um Diebstahl vorzubeugen“. Nach Auffassung des Arbeitsrechtlers Hajo Köhler ist eine solche Überwachung nicht erlaubt: „Das ist völlig unverhältnismäßig. Da müsste der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran haben, dass der da guckt, da gibt es so ein berechtigtes Interesse nicht. Das halte ich für absolut unzulässig.“ Nach Recherchen von „Panorama 3“ sind auch im Bereich der Arbeitsplätze augenscheinlich Kameras installiert. Mitarbeiter gehen davon aus, dass sie dauerhaft beobachtet werden. Amazon weist dies mit dem Hinweis zurück, es gebe keine Kameraüberwachung an den Arbeitsplätzen. Für Arbeitsrechtler Hajo Köhler ist es jedoch nicht allein entscheidend, ob die Überwachung tatsächlich stattfindet oder nicht:
„Der psychische Anpassungsdruck wird dadurch nicht genommen. Die Arbeitnehmer wissen nicht, ob die Kamera an ist oder nicht. Auch das wäre ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, der unverhältnismäßig ist und damit unzulässig.“ Auch die Datenschutzbeauftragte Thiel kritisiert nach den Recherchen die Systeme bei Amazon. Wenn Mitarbeiter ständig überwacht würden, fände „mit Sicherheit eine Form von Verhaltenssteuerung, von Verhaltenslenkung statt.“Und genau das sei der Punkt, der nicht gewollt sei im Sinne des Grundrechtsschutzes.
Türkei
Erdogan gratuliert Juden zum Chanukka-Fest
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– Jüdische Gemeinde in der Türkei – Neve-Shalom-Synagoge: Juden beten für Erdogan und Türkei
In der historischen Neve-Shalom-Synagoge in Istanbul hat erstmals eine türkische Amtsperson eine jüdische Hochzeit abgehalten. Nach den Chanukka-Feiern unter freiem Himmel im Dezember erlebte die jüdische Gemeinde in der Türkei damit eine weitere weit über die Grenzen der Stadt wahrgenommene Großveranstaltung.
Neve-Shalom-Synagoge: Juden beten für Erdogan und Türkei

