Ankara (nex/aa) – Der türkische Außenminister bekräftigte am 1. April die Unterstützung der Türkei für Venezuela und seine gewählte Führung.
„Die Türkei wird Venezuela weiterhin unterstützen, da die Probleme ganz Lateinamerika und sogar die Karibik betreffen könnten“, sagte Mevlüt Cavusoglu auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem venezolanischen Amtskollegen Jorge Arreaza in der türkischen Hauptstadt Ankara.
Cavusoglu betonte, dass die Türkei „ausländische Interventionen, die darauf abzielten, legitime Regierungen, mit undemokratischen Methoden auszutauschen“, ablehne.
Arreaza sagte, dass die Türkei in einer schwierigen Zeit eine beispielhafte Freundschaft mit Venezuela gezeigt habe.
At our meeting w/FM Arreaza, emphasized that #Turkey is against foreign intervention aiming to change legitimate governments, undemocratic methods&unilateral sanctions. We are in full solidarity with the people of #Venezuela! @jaarreazapic.twitter.com/VZhnOgpRJr
Über den Ausgang der Kommunalwahlen in der Türkei sagte Cavusoglu: „Das türkische Volk stimmte für das Überleben und die Stabilität des Landes.“ Die AKP habe die Wahl durch einen Erdrutschsieg gewonnen, so Cavusoglu.
Cavusoglu kündigte zudem an, dass er sich während seines Besuchs in Washington am 4. April mit dem US-Außenminister Mike Pompeo und dem National Security Advisor John Bolton treffen werde.
Venezuela wird seit dem 10. Januar von Protesten erschüttert, als Nicolas Maduro nach einer von der Opposition boykottierten Abstimmung für eine zweite Amtszeit vereidigt wurde.
Die Spannungen eskalierten, als am 23. Januar Oppositionsführer Juan Guaido sich selbst zum Staatspräsidenten erklärte – ein Schritt, der von den USA und vielen europäischen und lateinamerikanischen Ländern unterstützt wurde.
Russland entsandte in der vergangenen Woche zwei Militärflugzeuge mit fast 100 Soldaten nach Venezuela, was von Washington scharf verurteilt wurde.
„Russland muss raus“, sagte Trump Reportern bei einem Treffen mit der Frau des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaido – die er „die First Lady von Venezuela“ nannte.
Auf die Frage, wie dieses Ziel erreicht werden könnte, sagte Trump „wir werden sehen“. Alle Optionen seien „auf dem Tisch.“
Vize-Präsident Mike Pence bezeichnete Russlands Vorgehen als „unnötige Provokation“.
„Wir fordern Russland heute auf, jegliche Unterstützung des Maduro-Regimes einzustellen und mit Juan Guaido zusammenzuarbeiten sowie mit Nationen in dieser Hemisphäre und auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, bis die Freiheit wiederhergestellt ist“, sagte Pence.
Düsseldorf – Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat die Pläne von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zur Ausweitung der Befugnisse des Bundesverfassungsschutzes scharf zurückgewiesen.
„Es geht gar nicht, Kinder und sogar Kleinkinder unter Überwachung zu stellen“, sagte Pistorius der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Die Vorschläge von Horst Seehofer sind im Übrigen nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt“, so der SPD-Politiker.
„Da steht explizit drin, dass eine maßvolle Ausweitung der Kompetenzen des Verfassungsschutzes möglich ist. Aber nur dann, wenn dies auch durch eine entsprechende Ausweitung parlamentarischer Kontrollrechte flankiert wird.“ Dazu stehe aber nichts im Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums. „Der Bundesinnenminister betreibt Augenwischerei. Kinder werden nicht als Gefährder geführt, weder heute, noch in Zukunft“, sagte Pistorius.
Von Drei-, Acht- oder Zehnjährigen gehe nicht die Gefahr aus, sondern von ihren älteren Geschwistern und Eltern. „Bei denen setzen wir heute schon an.“ Pistorius mahnte statt einer Ausweitung der Geheimdienstbefugnisse mehr Präventionsarbeit an.
„Wir müssen vielmehr dafür sorgen, dass sich die Kinder nicht radikalisieren. Deutlich besser ausgestattete Präventionsmaßnahmen sind in diesem Lebensalter wichtiger“, sagte der SPD-Politiker.
Istanbul (nex) – Nach einer wochenlangen Abwärtsspirale im Chaos der Wahlkampfphase hat die türkische Lira nach Bekanntwerden des Sieges der AKP unter der Führung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gegenüber dem US-Dollar an Wert gewonnen.
Die türkische Währung konnte sich in sehr kurzer Zeit von 5,5930 (1.05 Uhr Ortszeit) auf 5,5777 (1.15 Uhr) erholen. Beobachter gehen von einem weiteren Wertgewinn gegenüber dem Dollar aus.
Am Sonntag fanden in der Türkei Kommunalwahlen statt, die die regierende AKP mit rund 45 Prozent für sich entscheiden konnte. Die größte Oppositionspartei bekam etwa 30 Prozent der Stimmen.
Die AKP musste jedoch die Hauptstadt Ankara an die CHP abtreten. Bei der Millionenmetropole Istanbul stehen die Endergebnisse bisher nicht fest. Binali Yildirim, Oberbürgermeisterkandidat der AKP, hat sich jedoch bereits zum Sieger ausgerufen.
Ankara (nex) – Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas gratulierte am Sonntag dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan „zum Sieg seiner Partei bei den Kommunalwahlen“.
Der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA zufolge, habe Abbas mit Erdogan telefoniert. Erdogan seinerseits habe sich bei Abbas für den Anruf bedankt und den „Palästinensern Glück und Wohlstand“ gewünscht. Auch der aserbaidschanische Staatspräsident Ilham Aliyev habe Erdogan zum Sieg gratuliert.
Der Sieg der regierenden AKP sei ein Zeichen für die Unterstützung des türkischen Volkes für Erdogan und seine Politik, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu Aliyew unter Berufung auf aserbaidschanische Medien. Erdogan habe sich bei Aliyev für seine aufrichtigen Wünsche bedankt.
Am Sonntag fanden in der Türkei Kommunalwahlen statt, die die regierende AKP mit rund 45 Prozent für sich entscheiden konnte. Die größte Oppositionspartei bekam etwa 30 Prozent der Stimmen. Die AKP musste jedoch die Hauptstadt Ankara an die CHP abtreten. Bei der Millionenmetropole Istanbul stehen die Endergebnisse bisher nicht fest. Binali Yildirim, Oberbürgermeisterkandidat der AKP, hat sich jedoch bereits zum Sieger ausgerufen.
Kiew (nex) – Bei der heutigen Präsidentschaftswahl in der Ukraine, führt Medienberichten zufolge der Schauspieler und politische Neuling Wladimir Selenski deutlich vor Amtsinhaber Petro Poroschenko und Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko.
Die rund 30 Millionen wahlberechtigten Ukrainer können insgesamt unter 39 Kandidaten abstimmen. Wenn keiner der Kandidaten die eindeutige Mehrheit für sich beanspruchen kann, soll in einigen Wochen eine Stichwahl unter den zwei Stimmenstärksten stattfinden.
„Wir sind ein demokratisches Land. Je mehr Kandidaten, umso besser. Das bedeutet mehr Demokratie“, sagte Selenski.
Der Schauspieler spielt in einer Comedy-Serie, in der er den ukrainischen Präsidenten darstellt, der mit der korrupten Machtelite aufräumt.
Nach offiziellen Angaben herrscht bei der Wahl eine rege Beteiligung. Bis 15.00 Uhr Ortszeit hätten landesweit etwa 45 Prozent der Wähler abgestimmt. Laut der ukrainischen Wahlleitung verläuft der Tag in den rund 30.000 Wahllokalen bisher friedlich. Im ganzen Land sorgten Zehntausende Einsatzkräfte für einen ruhigen Ablauf. Die Wahllokale sollen um 20 Uhr Ortszeit schließen.
Ankara (nex) – Wie das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus am Freitag mitteilte, hat das Land in den ersten beiden Monaten dieses Jahres mehr als 3,2 Millionen Touristen beherbergt.Wie offizielle Zahlen zeigen, stiegen die Besucherzahlen im genannten Zeitraum gegenüber dem Vorjahr demnach um 7,4 Prozent.
Istanbul, die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und das Top-Touristenziel, zog im Januar-Februar mit 984.689 fast 59 Prozent aller Besucher an.
Die nordwestliche Provinz Edirne, die an Bulgarien und Griechenland grenzt, begrüßte im gleichen Zeitraum 203.498 Besucher, die zweithöchste Zahl an Ausländern. Es folgt die Sonnenmetropole Antalya, mit über 135.000 ausländischen Besuchern.
Bulgaren machten fast 8,55 Prozent der ausländischen Besucher aus, gefolgt von deutschen Bürgern mit 7,34 Prozent und Georgiern mit 7,25 Prozent.
Offizielle Daten zeigten auch, dass der Flugverkehr für ausländische Besucher der beliebteste Weg war, um die Türkei zu erreichen, wobei 2,3 Millionen ausländische Reisende mit dem Flugzeug anreisten.
TUI: „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“
Auch Touristik-Geschäftsführer Stefan Baumert sagt einen Anstieg für Reisen in die Türkei voraus:
„Das überproportionale Wachstum im östlichen Mittelmeer ist der auffälligste Trend im Sommer 2019“, so Touristik-Geschäftsführer Stefan Baumert. Top-Aufsteiger ist die Türkei mit hohen zweistelligen Buchungszuwächsen. „Die Türkei ist auf dem Weg zu alten Rekorden“, ist Baumert überzeugt. Die hohe Hotelqualität und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sorgen nicht nur für mehr Gäste, sondern auch für hohe Zufriedenheitswerte bei deutschen Urlaubern.
Kocaeli (aa) – Am Freitag wurde zwischen Huawei und dem türkischen Technologiepark „Informatics Valley for Smart Cities“ ein Kooperationsprotokoll unterzeichnet.
Der türkische Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank sagte bei der Unterzeichnung in der Industrieprovinz Kocaeli, dass dieses Protokoll ein wichtiger Schritt sei, um die Türkei zu einem Technologiezentrum zu machen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Huawei wird ein Zentrum für die Entwicklung von Technologien in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data, Internet der Dinge, Blockchain und Smart Mobility eingerichtet, so der Minister.
„Wir wollen die Türkei als eine führende Produktionsstätte für Industrie und Technologie sehen“, sagte Varank.
Er betonte, dass die Produktion mit hoher Wertschöpfung die Grundlage für die Vision „Nationale Technologie und starke Industrie“ des Ministeriums sei.
Informatics Valley, der erste und größte thematische Technologiepark der Türkei, beherberge über 50 Technologieunternehmen, so Varank.
„Die Türkei hat ein starkes F&E-Ökosystem [Forschung und Entwicklung, Anm. d. Red.], unsere Möglichkeiten sind sowohl für inländische als auch für ausländische Investoren attraktiv“, fügte er hinzu.
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– Türkei –
Technologie-Gigant Ericsson eröffnet Forschungslabor in Istanbul
Das weltweit führende Informationstechnologie-Unternehmen Ericcson hat am Dienstag in Istanbul ein Forschungslabor eröffnet. In diesem sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre globale Industrietechnologien entwickelt werden.
Malatya (nex) – In der ostanatolischen Stadt Malatya sind während der Kommunalwahl zwei Menschen erschossen worden. Wie türkische Medien berichten, seien in einem Wahllokal am Sonntag zwei Gruppen in einen Streit geraten. Daraufhin habe einer eine Waffe gezogen und zwei Menschen erschossen. Laut Temel Karamollaoglu, Vorsitzender der Saadet Partisi, seien die Opfer zwei Wahlbeobachter seiner Partei. Die beiden hätten gegen eine offene Stimmabgabe protestiert und seien daraufhin getötet worden. Türkische Medien zufolge sei der Schütze bereits festgenommen worden.
https://twitter.com/T_Karamollaoglu/status/1112282298722996224
Rund 57 Millionen Wahlberechtigte bestimmen am heutigen Sonntag die Bürgermeister, Ortsvorsteher und Gemeinderäte in den 81 Provinzen der Türkei. 13 Parteien stellen Kandidaten.
Tel Aviv (nex) – Das weltweite Interesse für türkische TV-Serien ist ungebrochen. Nach den arabischen Ländern, Russland, Polen, dem Balkan und weit entfernten Orten wie Südamerika, wächst auch in Israel eine immer größer werdende Anhängerschaft.
Die israelische Tageszeitung “Haaretz“ titelte jüngst: „Die Türken sind zurück, und sie haben ganz Israel abhängig gemacht“
„Die Braut von Istanbul“ ist viel mehr als eine Fernsehserie“, schrieb Ariana Melamed in ihrem Artikel in Haaretz. Viele Israelis seien in der „verzweifelten Hoffnung zu den Sets gereist, um mit den Schauspielern der Serie ein Selfie zu bekommen“, schreibt Melamed.Reiseagenturen organisierten Touren zu den Drehorten. In sozialen Medien gebe es viele israelische Fanseiten türkischer Fernsehserien, mit Zehntausenden Anhängern. Khen Elmaleh, Journalist der israelischen Zeitung Haaretz, glaubt, dass türkische Fernsehserien eine universelle Sprache haben. „Obwohl Hebräisch und Türkisch sehr unterschiedliche Sprachen sind, denke ich, dass die kulturelle Sprache zwischen den beiden Gesellschaften die gleiche ist“, sagte Elmaleh.„In den 90er Jahren war es ein sehr beliebter Trend, von Israel aus in die Türkei zu reisen. In letzter Zeit ist es wieder populär geworden“, sagte Elmaleh. Elmaleh fügte hinzu, dass die türkische Küche neben der türkischen Fernsehserie eine wichtige Rolle bei diesem neuen Trend spiele.Auch in Palästina erfreuen sich die Filme großer Beliebtheit
„Ich verfolge die türkischen Serien schon seit Jahren“, so Palästinenser Anaam Jawhar, 34, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Türkische Serien hätten „viele positive Dinge“ und zeigten, dass die türkische Kultur und das Leben dem arabischen sehr nahe seien.
„Die Türken konnten durch die Serien jedes arabische Haus betreten. In den letzten Jahren habe ich viel über die Türkei gelernt“, so der 20-jährige Ahmed Khaled, der sich eher für kriegsbezogene Serien wie etwa „Der Krieger“ (Savasci) oder die Mafia-Serie Çukur interessiere.
Khaled glaube, dass „die Schönheit der türkischen Natur, die Kreativität der Regisseure und die Fähigkeit der Schauspieler, ihre Rollen schön meistern“, die Gründe für die Popularität der türkischen Fernsehserie bei den arabischen Zuschauern seien.
Eine der beliebtesten Serien in Palästina ist laut Anadolu die Historie-Serie “Diriliş Ertuğrul”.
Die Serie erfreut sich im Ausland hoher Beliebtheit und wurde nach Angaben des Staatsenders TRT in bereits über 60 Länder exportiert.
„Videos der Serie Dirilis Ertugrul stießen bei arabischsprachigen Zuschauern im Internet auf so großes Interesse, dass arabische Sender die Rechte der Serie kaufen mussten“, so der stellvertretende Generaldirektor des staatlichen TV-Senders TRT, Ibrahim Eren gegenüber Medien.Der TRT-Vizegeneraldirektor wies auch darauf hin, dass der Sender nach der Premiere von Dirilis Ertugul, einen Anstieg der Einschaltquoten verzeichnet habe. Dies habe man der neuen Generation von Historie-Serien mit dem Schwerpunkt Osmanisches Reich zu verdanken, so Eren weiter.
Dirilis spielt im oghusischen Anatolien des 13. Jahrhunderts. Im Zentrum steht das Leben von Ertugrul Gazi, dem Vater von Osman I., der das Osmanische Reich gründete. Ertugrul war der Anführer des oghusischen Kayi-Stammes. Als er mit seinen 400 Reitern aus Turkmenistan in Anatolien ankommt, um den Seldschuken gegen die Byzantiner zu helfen, löst er eine Kette von Ereignissen aus, die letztlich zur Gründung des Osmanischen Reiches führen. Die Serie gibt einen Einblick in die Gründungsjahre des 700 Jahre währenden Imperiums.
Türkische TV-Serien weltweit auf Platz zwei
Türkische TV-Serien haben sich in den vergangenen Jahren zu einem der lukrativsten Exportgüter der Türkei entwickelt und haben noch dazu den Nebeneffekt, dass das Interesse der Touristen, das Land zu besuchen, geweckt wird. Nach Angaben des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus ist die Türkei nach den USA die zweitgrößte Exporteurin von TV-Serien.
„Beim Export von TV-Serien befindet sich die Türkei nach den USA weltweit auf dem zweiten Platz“, sagte Kultur- und Tourismusminister Numan Kurtulmus vor dem Planungs- und Haushaltsausschuss des türkischen Parlaments am Freitag und fügte hinzu, dass dem weltweiten Export türkischer TV-Serien nun große Bedeutung beigemessen werde. In Europa stünden türkische Serien bereits an erster Stelle, so Kurtulmus.
Türkische TV-Serien wurden erstmals im Jahr 2001 in die Balkanstaaten, den Nahen Osten und nach Lateinamerika exportiert. Ende 2014 lagen die Exportzahlen bei 200 Millionen Dollar und 2015 bereits bei 250 Millionen Dollar.
Im Dezember 2016 wurden türkische TV-Serien erstmals auch beim Asia TV Forum in Singapur beworben.
Bislang wurden etwa 150 türkische Fernsehserien (Stand 2016) ins Ausland verkauft, die von 500 Millionen Zuschauern in 100 Ländern im Nahen Osten und Nordafrika sowie Ost- und Westeuropa verfolgt werden.
Türkische Vornamen in Südamerika
Inspiriert von den sehr beliebten Seifenopern und TV-Serien wenden sich immer mehr Eltern in Chile sogar von den traditionellen lateinamerikanischen Vornamen ab und geben ihren Kindern türkische Namen.
„Es gibt aus jeder Schicht der chilenischen Gesellschaft eine Riesenresonanz auf die türkischen Serien, und Binbir Gece – die erste Serie, die wir ausstrahlten – stellte einen historischen Erfolg mit sehr hohen Einschaltquoten dar“, erklärte Juan Ignacio Vicente vom Mega TV gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu (AA).
Chilenische Familien fühlten sich mittlerweile von den türkischen Serien inspiriert und gäben ihren Neugeborenen Namen wie Elif, Nilüfer, Fatmagül oder Ibrahim.
Nach offiziellen Angaben wurden viele chilenische Mädchen, die im vergangenen Jahr zur Welt kamen, Elif genannt – ein traditioneller türkischer Vorname. Elif toppte selbst den in Lateinamerika weitverbreiteten Namen Veronica.
„In den letzten Jahren sind in Lateinamerika türkische Schauspieler dank der TV-Serien sehr berühmt geworden“, sagte Vicente und fügte hinzu, dass chilenische Fans Serienstars wie Bergüzar Korel, Halit Ergenc, Cagatay Ulusoy und Kivanc Tatlitug persönlich erleben wollten.
Er sei überrascht, dass die Namen der Charaktere aus den Serien zu einem Teil der chilenischen Kultur geworden seien: „Ich denke, dass die Leute sich mit ihnen identifizieren und sich deshalb diese Charaktere als Vorbilder für ihre Kinder wünschen.“
Moskau (nex) – Nach Angaben des russischen Militärs, bereiten Milizen im syrischen Idlib eine Provokation mit Giftstoffen vor. Auch die Geheimdienste Frankreichs und Belgiens sollen in die Planung eines False-Flag-Angriffs verwickelt sein, der dann der syrischen Regierungsarmee und der russischen Luftwaffe in die Schuhe geschoben werden soll. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur “Sputnik“. Wie Sputnik unter Berufung auf eine Mitteilung des „russischen Zentrums für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien“ berichtet, seien Geheimdienstmitarbeiter aus Frankreich und Belgien bereits vor Ort und koordinierten die Vorbereitungen.
„Geheimdienstvertreter aus Frankreich und Belgien sind in Idlib angekommen, um Provokationen zu organisieren“, zitiert „Sputnik“ den Chef des Aussöhnungszentrums, Generalmajor Viktor Kuptschischin.
Kuptschischin zufolge nahmen die europäischen Geheimdienstler an einer Besprechung zwischen Kommandeuren der Milizen Haiʾat Tahrir asch-Scham und Hurras ad-Din und der umstrittenen Hilfsorganisation „Weißhelme“ teil. Wie Sputnik weiter berichtet, sei das zentrales Thema der Besprechung die „Inszenierung eines Einsatzes von Giftstoffen gewesen, für den dann Syrien und Russland verantwortlich gemacht werden sollen“.
„Belgische Geheimdienstler haben vom 14. bis zum 27. März 2019 russische Luftangriffe auf Munitionslager der Terroristen in der Deeskalationszone Idlib gefilmt, um die Aufnahmen dann als ‚Beweis‘ für die Anwendung chemischer Waffen zu präsentieren“, so Kuptschischin.