G7-Gipfel
Trump: USA wollen einen „starken Iran“ und keinen Regimewechsel

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Biarritz – US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass er die Tatsache respektiere, dass der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif am Sonntag den G7-Gipfel besucht habe. In seiner Rede auf dem G7-Gipfel fügte Präsident Trump hinzu, dass der französische Präsident Emmanuel Macron vor dem Besuch von Sarif mit ihm gesprochen und um seine Zustimmung gebeten habe. Trump sagte, dass er sich nicht mit Sarif getroffen habe, weil es „zu früh“ war, aber er sagte, dass die USA einen „starken Iran“ wollen und keinen Regimewechsel anstreben. Er fügte hinzu, dass die Art und Weise, wie Iraner zum Leben gezwungen wurden, inakzeptabel sei. Sarif war am Sonntag überraschend in Biarritz eingetroffen. Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian habe den iranischen Außenminister eingeladen. Diplomaten bestätigten am Rande des Gipfels, es sei eine Begegnung Sarifs mit Le Drian geplant. Die Iran-Krise ist eines der Hauptthemen beim G7-Gipfel.
(Foto: Screenshot/Twitter)
  (Agenturen, nex)

Türkei
Izmir: Bei Straßenstreit abgefeuerte Kugel trifft auf Balkon schlafende Frau

Izmir – In der Stadt Buca der westtürkischen Provinz Izmir wurde eine auf dem Balkon ihrer Wohnung schlafende Frau schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei kam es in der Nacht zum Montag im Stadtteil Yildiz Mahallesi Bucas um etwa 01.00 Uhr zwischen zwei Gruppen zu einer lautstarken Auseinandersetzung die dann in eine Schlägerei ausartete.
In Folge dessen, habe einer der Streitenden seine Waffe gezogen und wild um sich geschossen. Eine der Kugeln habe die wegen der Hitze auf dem Balkon ihrer Wohnung schlafende Meryem Ugurlu am Kopf getroffen und schwer verletzt. Die streitende Gruppe sei daraufhin geflüchtet. Die 23-Jährige wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich in Lebensgefahr, so die Polizei weiter. Zeugen konnten mindestens einen der Männer der Polizei namentlich nennen und die Ermittlungen seien in vollem Gange.
(Foto: Screenshot/TRT)
   

Fremdenfeindlichkeit
Kölner Polizeibeamter soll wegen antisemitischer Handybotschaft suspendiert werden

Der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob hat die Suspendierung eines Bezirksdienstbeamten seiner Behörde wegen der mutmaßlichen Verbreitung einer antisemitischen Handybotschaft eingeleitet. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ soll der betreffende Polizist über Whatsapp ein Bild von Adolf Hitler sowie einen judenfeindlichem Spruch verbreitet haben. „Als ich davon erfahren habe, habe ich sofort ein förmliches Disziplinarverfahren mit dem Ziel der Entlassung eingeleitet“, bestätigte Jacob der Zeitung. „Die Verbreitung solcher volksverhetzender Bilder ist für mich völlig inakzeptabel und schädigt den guten Ruf der Polizei Köln“, sagt er. Bei nahezu 1000 Einsätzen täglich stünden seine Kolleginnen und Kollegen für rechtsstaatliches Handeln. Jacob stellte klar: „Wir dulden keinen Rassismus in unseren Reihen.“ Der Polizist soll ein Hitler-Bild und den Spruch: „Was ist der Unterschied zwischen dem Nikolaus und einem Juden? Die Schornsteinrichtung“ weiterverbreitet haben. Wie zu erfahren war, soll der Bezirksdienstbeamte diese Nachricht zuvor selbst geschickt bekommen haben. Die Polizei bekam davon im Rahmen anderer Ermittlungen gegen den Beamten eher zufällig Kenntnis.

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– Berlin – BKA will Kampf gegen Rechtsterrorismus verstärken

Deutsche Sicherheitsbehörden sollen im Kampf gegen Rechtsterrorismus und Hasskriminalität neu aufgestellt werden.

BKA will Kampf gegen Rechtsterrorismus verstärken

Tierschutz
Deutschland: 2017 bei Tierversuchen 740.000 Tiere getötet

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Osnabrück – Deutschland droht wegen Verstößen gegen EU-Vorgaben zu Tierversuchen eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EUGH). Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Brüssel kritisiert fehlende Fortschritte im Vertragsverletzungsverfahren Demnach hat die EU-Kommission der Bundesregierung bereits im Juli eine letzte Frist von zwei Monaten gesetzt, um das deutsche Recht mit den EU-Vorgaben in Einklang zu bringen. In der sogenannten mit Gründen versehenen Stellungnahme monieren die Regelwächter, dass Deutschland mehr als 20 Vorgaben aus der entsprechenden EU-Richtlinie entweder gar nicht oder falsch beziehungsweise unzureichend umgesetzt hat. Nach Auffassung der Kommission hat Deutschland im laufenden Vertragsverletzungsverfahren bislang keinen Entwurf oder Zeitplan dazu präsentiert, wie die Probleme behoben werden sollen. Es gebe keine zuverlässigen Hinweise darauf, dass das deutsche Gesetz bald in Einklang mit der EU-Richtlinie steht, moniert die Kommission. Bei den mutmaßlichen Versäumnissen geht es unter anderem um die Vorgaben zum Betäuben und Töten von Versuchstieren, zur behördlichen Kontrolle von Tierversuchen sowie zur Sachkunde des Personals. Aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium hieß es auf Anfrage der „NOZ“, das jüngste Schreiben der EU-Kommission „wird derzeit sorgfältig auf Fachebene geprüft“. Weitere Details wollte das Ministerium mit Verweis auf das laufende Verfahren zunächst nicht nennen. Grüne fordern Reform Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder bezeichnete es als „absolutes Armutszeugnis“, dass Deutschland nach Auffassung der Kommission gegen derart viele Vorgaben verstößt. Renate Künast, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, forderte die Bundesregierung auf, das deutsche Tierschutzgesetz zügig den europäischen Vorgaben anzupassen. „Die Zeiten sind vorbei, in denen das wirtschaftliche Interesse stets den Schutz der Tiere aushebeln darf“, so Künast. Nach den jüngsten Zahlen sind in Deutschland im Jahr 2017 fast 2,8 Millionen Versuchstiere eingesetzt worden, davon wurden 740.000 unmittelbar getötet.

Arzneimittelgesetz
Pro-Generika-Geschäftsführer Bretthauer hält neues Gesetz gegen Arznei-Engpässe für wirkungslos

Das seit Mitte August geltende Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung ist nach Einschätzung des Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes „Pro Generika“, Bork Bretthauer, keine Hilfe zum Abbau von Versorgungsengpässen bei Medikamenten. „Notwendig wäre, dass Krankenkassen für eine bestimmte Arznei mit mehreren Herstellern Rabattverträge abschließen müssen, anstatt es nur bei einem zu belassen. Wird es bei dem eng, könnten die anderen einspringen. Aber dazu wurden die Kassen nicht verpflichtet“, sagte Bretthauer der „Saarbrücker Zeitung“. Bei den Engpässen handele es sich um wichtige Schmerzmittel, aber auch um Medikamente gegen Bluthochdruck und Krebs. In einigen Fällen fehlten Narkosemittel, daher mussten Operationen verschoben werden, erläuterte der Verbandsfunktionär. Das Problem bestehe darin, dass die Grundversorgung mit Generika, die sich ohnehin bereits auf dem „denkbar niedrigsten Preisniveau“ befinde, unterfinanziert sei, meinte Bretthauer. So hätten die politisch verordneten Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Herstellern zwar zu den gewünschten Einsparungen geführt, „aber eben auch zu der Nebenwirkung, dass sich die Herstellung mancher Präparate nicht mehr rechnet“. In der Folge würden Unternehmen die Wirkstoffe zum Beispiel in Asien kaufen statt in Europa, wodurch die Lieferketten störungsanfälliger geworden seien, sagte Bretthauer.

Kriminalität
Polizei in NRW registrierte bereits 2883 Messer-Straftaten im ersten Halbjahr

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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen nach einer Auswertung des Innenministeriums bereits 2883 Straftaten mit Messern als Tatwaffe gezählt und dabei 3555 Opfer und bedrohte Personen registriert. Dies geht nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ aus der zum Jahreswechsel eingeführten gesonderten Ausweisung von Messerangriffen hervor. Für NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich damit seine Vermutung bestätigt: „Die Messerangriffe sind wirklich ein Problem“, sagte er der Zeitung. Deshalb sei es gut, dass das Tatmittel Messer auf Initiative von NRW nun in die polizeiliche Kriminalstatistik aufgenommen worden sei. „Wir werden dieses Phänomen auch weiter sehr genau im Blick behalten“, versprach Reul.

Auto-News
Tesla prüft Fabrik-Standort in NRW

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Düsseldorf – Der US-Autohersteller Tesla prüft auf der Suche nach einem Standort für eine Fabrik offenbar auch Flächen in NRW. Auch eine Begehung möglicher Flächen hat demnach bereits stattgefunden. Das berichtet die Düsseldorfer Rheinische Post (RP) unter Berufung auf „informierte Kreise“. Wie RP weiter berichtet, hatte Tesla in der vergangenen Woche auf der Suche nach einem Europa- bzw. Deutschland-Standort auch in Niedersachsen umgesehen. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte sich erfreut über das Interesse gezeigt. Welche Orte in NRW infrage kommen, sei nicht bekannt. Denkbar wäre etwa das Rheinische Revier. Dort versucht die Landesregierung aktuell auch eine Batteriezellenfertigung anzusiedeln. Das NRW-Wirtschaftsministerium wollte sich auf Anfrage nicht äußern, berichtet RP weiter.

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– Auto-News – 1600 PS: Bugatti stellt 9-Millionen-Dollar Supersportwagen Centodieci vor

Bugatti präsentierte am Freitag auf einer Oldtimer-Show in Kalifornien sein neuestes limitiertes Modell. Der Bugatti Centodieci wird 9 Millionen Dollar kosten und nur 10 davon werden hergestellt.

1600 PS: Bugatti stellt 9-Millionen-Dollar Supersportwagen Centodieci vor

Musik
Peter Maffay hatte Suizidgedanken nach Krebsdiagnose

Osnabrück – Rockstar Peter Maffay (69) hat an einem Tag Anfang der 90er-Jahre mit Suizidgedanken gespielt: „Ich bekam eine Diagnose meines Hausarztes, der sagte, ich hätte Lungenkrebs. Er sei sich noch nicht ganz sicher, aber es sehe so aus“, berichtete Maffay der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Damals habe er Suizidgedanken gehabt: „Das war genau zu der Zeit, als sich meine Platten verkauften wir irre und die beruflichen Angelegenheiten gar nicht besser hätten laufen können.“ Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht Am darauffolgenden Tag habe er glücklicherweise erfahren, dass er doch keinen Krebs habe, sagte Maffay weiter: „Zwei Jahre später hat mein Arzt die Lunge gecheckt, und die Werte waren wieder völlig okay.“ Von einem auf den anderen Tag Alkohol und Nikotin entsagt Den Schock aber habe er damals zum Anlass genommen, von einem auf den anderen Tag Alkohol und Nikotin zu entsagen, obwohl er zu dieser Zeit zwei Flaschen Whisky „und mehr“ am Tag getrunken und geraucht „wie ein Schlot“ habe: „Der Alkohol hat einiges zersägt an Beziehungen. Diese Phase habe ich nur mit viel Glück überwinden können.“ Er habe die Abstinenz nicht als Verzicht empfunden und auch keine Entzugserscheinungen gehabt. Heilsam, so Maffay weiter, sei auch der Schock gewesen, 1982 als Vorband der Rolling Stones von den Fans mit Eiern und Tomaten beworfen zu werden: „Wenn wir damals nicht so aufs Maul gekriegt hätten, wären wir nicht zur Normalität zurückgekommen. Wenn es anfängt, dass sich die Alben millionenfach verkaufen, verliert man ein bisschen die Übersicht. Natürlich hat das mein Ego und die Eitelkeit angekratzt. Aber es hat uns alle wachgerüttelt. Und das hält bis heute an.“ Die berühmten Kollegen Mick Jagger und Keith Richards habe er damals kaum kennenlernen können, berichtete der Musiker weiter: „Die Jungs bewohnten die obere Etage des Hotels, und vor dem Aufzug stand einer, mit dem man sich nicht anlegen wollte. Ich habe allerdings Keith mal hochgebracht, weil er nicht mehr in der Lage war, im Fahrstuhl den richtigen Knopf zu drücken.“ Zukunftspläne für Zeit nach dem 70. Geburtstag Maffay, der am kommenden Donnerstag mit einem Konzert in der Berliner Columbiahalle in seinen 70. Geburtstag hineinfeiert und sein neues Album „Jetzt“ veröffentlicht, will auch in Zukunft noch Konzerte geben und Platten einspielen: „Ich glaube, dass es noch total geile Möglichkeiten gibt. Bruce Springsteen und mich trennen altersmäßig ja nur ein paar Wochen, der setzt sich heute auf die Bühne, erzählt über sein Leben und spielt ein bisschen Gitarre dazu. Und ist megaerfolgreich damit. Ich weiß nicht, ob mein Leben so interessant ist wie seins, aber die Vorstellung gefällt mir.“ „Schick“ findet Maffay auch die Vorstellung, als 87- oder 88-Jähriger auf dem Abiball seiner heute neun Monate alten Tochter zu spielen: „Das wäre ein Geschenk.“ Maffays Lebensgefährtin Hendrijke Balsmeyer hatte im vergangenen November die gemeinsame Tochter Anouk zur Welt gebracht.

Türkei
Bei Deutschen wieder beliebt: Antalya beherbergte 2019 bereits 10 Millionen Touristen

Antalya – Antalya, eines der beliebtesten Urlaubsziele der Türkei an der Mittelmeerküste, begrüßte vom 1. Januar bis 22. August eine Rekordzahl von 10 Millionen ausländischer Touristen. Daten der Provinzdirektion für Kultur und Tourismus zeigten, dass die Zahl der ausländischen Urlauber, die die Provinz besuchen, um starke 17,6 Prozent gestiegen ist, gegenüber 8,6 Millionen Besuchern im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der ausländischen Touristen, die Antalya besuchten, betrug im Zeitraum Januar-August 2017 6,7 Millionen. Touristen aus rund 200 Ländern verbrachten ihren Urlaub in der Provinz, an der Spitze die Russen, gefolgt von deutschen Staatsbürgern und Ukrainern. Ülkay Atmaca, der Leiter des Verbandes der professionellen Hotelmanager der Türkei, begrüßte die jüngsten Zahlen: „Unser Ziel ist es, 16 Millionen Touristen zu empfangen. Wir arbeiten hart daran, dieses Ziel zu erreichen, und wenn die Besuche ausländischer Touristen im derzeitigen Tempo weitergehen, ist dieses Ziel in Reichweite. Alles läuft nach Plan und auf dem neuesten Stand“, zitiert die türkische Tageszeitung Hürriyet Atmaca. Er betont, dass rund 14 Millionen ausländische Touristen die Stadt im gesamten Jahr 2018 besuchten. „Das Interesse ausländischer Touristen an der Stadt war im August groß, wir erwarten im September die gleiche Dynamik“, sagte Atmaca und fügte hinzu, dass auch die Einnahmen aus internationalen Besuchern steigen. „Zu Beginn des Jahres haben wir uns auch für 2019 eine Steigerung der Tourismusumsätze um 10 Prozent vorgenommen. Der Umsatz ist bereits um rund 8 Prozent bis 10 Prozent gestiegen.“ Die jüngsten Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen, so Erkan Yağcı, der Vorsitzende des Verbandes der Touristischen Hoteliers im Mittelmeerraum (AKTOB). „Wir hoffen, diese Dynamik im Winter beibehalten zu können, wenn die Tourismusaktivitäten traditionell schwächer sind“, sagte er. Yağcı ist auch zuversichtlich, dass das Ziel, in diesem Jahr 16 Millionen Touristen zu beherbergen, erreicht wird. Osman Ayık, der Leiter des türkischen Hotelierverbandes (TÜROFED), sagte im Juli, dass Einrichtungen, die Touristen in der Region Antalya unterbringen, über rund 600.000 Betten verfügen. Jüngste Daten des Ministeriums für Tourismus und Kultur zeigen, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres mehr als 18 Millionen ausländische Touristen die Türkei besuchten, was einem starken Anstieg von 13,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018 entspricht. Allein im Juni stieg die Zahl der ausländischen Touristenankünfte um 18,1 Prozent auf 5,3 Millionen. Die Regierung strebt an, in diesem Jahr 50 Millionen Touristen und rund 35 Milliarden Dollar an Einnahmen aus touristischen Aktivitäten zu erzielen.

Businessnews
Expertin: Türkei könnte mit Digitalisierung Exporte um 30 Prozent steigern

Istanbul – Türkische Unternehmen können ihre Exporte um 30% steigern, indem sie geeignete Maßnahmen zur Digitalisierung ergreifen, so eine Expertin für digitale Kommunikation. „Die Digitalisierung ist ein Muss in einer Zeit, in der die Technologie überall Einzug hält“, so Nabat Garakhanova in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Anadolu. Etwa 90% aller türkischen Unternehmen seien Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe (KMU), die mit einigen Problemen bei der Digitalisierung konfrontiert seien, betonte Garakhanova, auch Leiterin des Beratungsunternehmens MEZO Digital. Europäische Länder wie Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien, die die digitale Technologie intensiv nutzen, gehörten zu den Hauptzielen der türkischen Exporteure, sagte Garakhanova. Türkische Unternehmen sollten sich auf diese Situation einstellen, um ihre Exporte in diese Länder zu steigern, fügte sie hinzu. „Unternehmen sollten Websites haben, Suchmaschinenoptimierung betreiben, auf Social Media sein und sich auf E-Commerce-Plattformen registrieren“, forderte sie. Sie fügte hinzu, dass selbst Unternehmen mit einem knappen Budget dank neuer digitaler Werbemethoden und freier Plattformen solche Schritte unternehmen können. „Unternehmen sollten auch mehrsprachige Websites und Accounts haben und diese mit ihren Zielländern optimieren“, betonte Garakhanova. Sie sagte, dass türkische Unternehmen in mehreren Sektoren wie Möbel, Textilien, Schwerindustrie und Zulieferindustrie führend sind und dass sie mehr zur Wirtschaft des Landes beitragen können, wenn sie digitalisiert werden. Türkische Ministerien und Handelskammern unterstützen Unternehmen, aber NGOs sollten sich auf dieses Thema konzentrieren, um lokale Unternehmen zu fördern.