Tokio 2020
Paris: Türkischer Leichtathlet Yasmani Copello Escobar für Olympische Spiele qualifiziert

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Ein türkischer Leichtathlet hat sich am Samstag für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert. Yasmani Copello Escobar, 32, wurde Vierter im 400-Meter-Hürdenlauf der Herren in der Pariser Diamond League und kam mit 48,47 Sekunden – seinem besten Ergebnis der Saison – ins Ziel. Der türkische Sportminister Dr. Mehmet Muharrem Kasapoglu gratulierte dem Sportler und wünschte ihm viel Erfolg bei der kommenden WM und den Olympischen Spielen in Tokio 2020. Der Norweger Karsten Warholm gewann das Rennen mit 47,26 Sekunden, der Franzose Ludvy Vaillant mit 48,3 Sekunden und Kyron McMaster von den British Virgin Islands mit 48,33 Sekunden.

Zum Thema

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Biarritz
Iranischer Außenminister überraschend bei G7-Gipfel eingetroffen

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Biarritz – Nach Angaben eines Sprechers der iranischen Regierung, ist Außenminister Mohammed Dschawad Sarif überraschend in Biarritz eingetroffen. Sarif werde sich aber nicht mit US-Delegierten treffen. Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian habe Sarif eingeladen. Diplomaten bestätigten am Rande des Gipfels, es sei eine Begegnung Sarifs mit Le Drian geplant. Die Iran-Krise ist eines der Hauptthemen beim G7-Gipfel. Die Staats- und Regierungschefs der G7 hatten bereits am Samstagabend über mögliche Lösungen in der Iran-Krise beraten. Auf die Frage von Journalisten, ob er etwas dazu wisse, dass Sarif komme, sagte US-Präsident Donald Trump: „Kein Kommentar“. Der G7-Gipfel hat am Samstagabend im französischen Biarritz begonnen. Frankreich, Großbritannien, Italien, die USA, Kanada,  Japan und Deutschland sind die Teilnehmer des Treffens. Unter anderem geht es um den Handelskrieg der USA mit China, den Brexit und den Kampf gegen die Ungleichheit in der Welt,    

Erziehung
Studie: Eltern werden glücklicher, wenn Kinder ausziehen

Kinder machen glücklich! Vor allem dann, wenn sie aus dem Haus sind. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Heidelberg. Wie die Bild weiter berichtet, analysierten die Forscher demnach zahlreiche Einträge der europäischen Datenbank „Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe“ (SHARE). Sie betrachteten die Lebenssituation von rund 55 000 Menschen aus 16 europäischen Ländern, die 50 Jahre und älter waren, schreibt die Bild. Angaben zur Lebensqualität und der Hang zu Depressionen seien in die Auswertung geflossen. Aus den Daten ging zudem hervor, welche sozialen Netzwerke innerhalb und außerhalb der Familie bei einem Menschen existierten. Auch der Familienstand, die Zahl der Kinder, das Einkommen oder die Wohnsituation waren bekannt, berichtet Bild weiter. Laut verschiedener Studien sind Eltern durchschnittlich weniger zufrieden als kinderlose Paare. Besonders Mütter, die wenig Unterstützung bekommen, seien anfälliger für Depressionen, berichtet die Bild weiter. Im Alter bleibe dies jedoch nicht so. Dafür müssten die Kinder aber erst mal ausziehen. Sie bleiben den Eltern dann als soziales Netzwerk erhalten und steigern deren Lebensqualität. Langfristig profitierten Eltern von der Unterstützung und von der Bindung zu den Kindern, ohne dass sie sich in späteren Jahren weiterhin täglich um diese kümmern müssen.

Bosnien und Herzegowina
Kriegsverbrechen in Rogatica: Bosnisches Gericht verurteilt Serben zu Gefängnisstrafen

Die Berufungskammer des Gerichts von Bosnien und Herzegowina hat ein Urteil bestätigt, wonach der ehemalige bosnisch-serbische Soldat Zdravko Lubarda wegen Beteiligung an der Verfolgung bosnischer Zivilisten im östlichen Rogatica-Gebiet zu sechs Jahren Haft verurteilt und der ehemalige Polizoreservist Ozren Planojevic freigesprochen wurde. Das Gericht von Bosnien und Herzegowina teilte am Freitag mit, dass es die Berufungen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung Lubardas als unbegründet zurückgewiesen hat und bestätigte das Urteil des bosnischen Staatsgerichtshofs vom 24. Dezember letzten Jahres in erster Instanz, berichtet das Recherchenetzwerk Balkan Insight (BI).
Zdravko Lubarda and Ozren Planojevic. (Foto: Screenshot/Balkan Insight)
Lubarda wurde in erster Instanz als ehemaliges Mitglied der bosnischen serbischen Armee, VRS, für schuldig befunden, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Planojevic, ein ehemaliges Mitglied der Reservepolizei, wurde von der Anklage freigesprochen. In einem separaten Fall hat die Berufungskammer die im September 2018 gegen den bosnisch-serbischen ehemaligen Soldaten Petar Tasic verhängte Freiheitsstrafe wegen Verbrechen an Zivilisten im östlichen Visegrad-Gebiet von 10 Jahren auf fünf Jahre verkürzt, während der ehemalige Mitsoldat Momir Tasic seine 14-jährige Haftstrafe bestätigt bekam. Im Rahmen des Urteils in erster Instanz wurde Petar Tasic für schuldig befunden, bosniakische Zivilisten vertrieben zu haben, während Momir Tasic wegen des „gewaltsamen Verschwinden-lassens“ von Zivilisten und der Vergewaltigung verurteilt wurde. Wie BI weiter Berichtet, wurden Momir, Petar und Mirko Tasic angeklagt, im Juni 1992 am gewaltsamen Verschwinden von sechs bosnischen Opfern teilgenommen zu haben, die sie verhaftet, gefoltert und missbraucht haben, und dann in Richtung der westserbischen Stadt Uzice gebracht zu haben, wonach sie spurlos verschollen sind. Mirko und Momir Tasic wurden auch angeklagt, zwei bosniakische Frauen vergewaltigt zu haben. Alle von der Beschwerdeabteilung erlassenen Urteile sind endgültig und können nicht angefochten werden.

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Das Islamische Kulturzentrum Düsseldorf e.V. hat die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aufgefordert die Srebrenica-Resolution zu verabschieden.

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Flüchtlingspolitik
Türkei: Syrische Flüchtlinge leisten wertvolle Beiträge für die Gemeinden

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Ankara – Die türkische Regierung weist den Vorwurf zurück, dass syrische Flüchtlinge in der Türkei mit Abschiebungen konfrontiert seien, schreibt der Direktor für Kommunikation des Präsidenten der Türkei in einem kürzlich vom Politmagazin Foreign Policy veröffentlichten Artikel. „Die Idee, dass die Türkei, die rund 102.000 Syrern die Staatsbürgerschaft verliehen hat und Waren und Dienstleistungen im Wert von 40 Milliarden Dollar an die Opfer des syrischen Bürgerkriegs lieferte, syrische Flüchtlinge deportieren würde, ist absurd“, so Fahrettin Altun am Freitag in einem Artikel über die Politik der Türkei gegenüber den syrischen Flüchtlingen. Altun wies die Behauptungen zurück, dass die Türkei versuche, „internationalen Verpflichtungen zum Schutz syrischer Flüchtlinge“ nicht nachzukommen und Syrer abzuschieben, er bezeichnete dies als „irreführend“.  „Dies würde im Widerspruch zu internationalen Vereinbarungen und nationalen Gesetzen stehen“, sagte Altun. Altun betonte, dass allein 2019 nicht weniger als 70.000 neue Flüchtlinge aufgenommen wurden: „Die Türkei bleibt ihrer Politik der offenen Tür verpflichtet.“ Altun erinnerte auch daran, dass die Türkei etwa 3,6 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen hat – verglichen mit 1,4 Millionen in Jordanien und nur 18.000 in den USA. „Nach der Registrierung bei den Behörden haben diese Personen Anspruch auf öffentliche Dienstleistungen, einschließlich kostenloser Gesundheitsversorgung und Bildung“, sagte Altun. Um die Erbringung solcher Dienstleistungen zu erleichtern, hat die Türkei jedoch verlangt, dass sich alle Flüchtlinge in der Provinz aufhalten, in der sie sich ursprünglich niedergelassen haben, betonte Altun. „Da einige Syrer innerhalb des Landes umgesiedelt sind, ohne die Behörden zu informieren, hat die türkische Regierung Anfang 2017 eine Initiative gestartet, um die Datensätze zu aktualisieren und eine ausgewogenere Verteilung der Asylbewerber im ganzen Land zu erreichen“, sagte er. Die „neue Aktion“ der Türkei gegen illegale Migration Zu den laufenden Maßnahmen in Istanbul gegen illegale Migration sagte Altun: „Diese Maßnahme soll die ununterbrochene Erbringung öffentlicher Dienstleistungen für die Flüchtlingsgemeinschaft gewährleisten und die seit langem bestehenden Regeln durchsetzen, die eine außerordentliche Reaktion der Türkei auf den syrischen Bürgerkrieg ermöglicht haben.“ Das Scheitern der internationalen Gemeinschaft Altun bekräftigte die „festen Verpflichtungen“ der Türkei und kritisierte die jüngsten Anschuldigungen gegen das Land und die Tatsache, dass sich die internationale Gemeinschaft nicht auf die „realen Fragen“ konzentriere. „Anstatt die Schuld denen zuzuweisen, die nicht schuldig sind, sollten Regierungen und Menschenrechtsorganisationen die internationale Zusammenarbeit fördern, um eine politische Lösung zu finden und die Grundursachen der irregulären Migration anzugehen“, sagte er. Syrische Flüchtlinge leisten wertvolle Beiträge für die Gemeinden Syrische Flüchtlinge leisten wertvolle Beiträge für die Gemeinden in der gesamten Türkei, so Altun in einer Mitteilung auf Twitter. Altun veröffentlichte ein Video mit sechs syrischen Flüchtlingen, die es geschafft haben, ihr Leben in der Türkei wieder aufzubauen, und sagte, dass die Flüchtlinge in der Türkei einen Unterschied gemacht haben. Die Türkei beherberge fast 4 Millionen Flüchtlinge aus Syrien – mehr als jedes andere Land der Welt. Das Video zeigt Flüchtlinge, die in der Türkei Geschäfte wie einen Handyshop und ein Kaffeehaus nur für Frauen eröffnet haben und damit zur türkischen Wirtschaft beitrügen.

Fakenews
AP: „Zu dem Zeitpunkt war Ilhan Omar noch gar nicht geboren“

New York – Mit der Behauptung, es handele sich dabei um die muslimische US-Abgeordnete Ilhan Omar aus Minnesota, machte in den letzten Tagen ein Schwarz-Weiß-Foto in den sozialen Netzwerken weltweit die Runde. Das Foto wurde tausende Mal geteilt und kommentiert. Auf dem Foto ist angeblich Omar in einer Uniform mit einem Maschinengewehr bei einer militärischen Ausbildung in Halane, Somalia zu sehen. „Ilhan Omar sagte, dass sie Waffen hasst“, so ein Kommentar eines Facebook-Mitglied, das das Foto geteilt hat. „Jihadi Omar in einem Trainingslager für Terroristen!“, so ein anderer Kommentar. Laut der Nachrichtenagentur Associated Press, stammt das Foto jedoch vom 25. Februar 1978. Aufgenommen, bevor Omar geboren wurde. Omar, eine Somali-Amerikanerin, die im vergangenen Jahr als erste Muslimin in den U.S. Kongress gewählt wurde, erblickte am 4. Oktober 1982 das Licht der Welt – mehr als vier Jahre nach der Aufnahme des Fotos. In einem Tweet Mittwochnacht nannte Omar die Behauptungen „gefährlich, ekelhaft und beunruhigend“.
(Screenshot/Twitter)
 

Berlin
Mietendeckel: Bausenatorin legt Miet-Obergrenzen fest

Mieter in Berlin, die in einem vor 2014 errichten Gebäude wohnen, sollen künftig nicht mehr als 7,97 Euro je Quadratmeter und Monat (nettokalt) bezahlen. Das sehen die generellen Mietobergrenzen vor, die im Rahmen des landesweiten Mietendeckels gelten sollen, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Das geht aus einem vertraulichen Papier der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor, dass der Morgenpost vorliegt. Der Senat hatte die Eckpunkte für das Mietendeckel-Gesetz im Juni beschlossen, die Höhe der Mietobergrenze allerdings noch nicht festgelegt. Das hat die zuständige Senatsverwaltung dem Bericht der Zeitung zufolge nun nachgeholt. Bis Oktober soll Senatorin Katrin Lompscher (Linke) ein Gesetz zum Mietendeckel vorlegen. Ziel des rot-rot-grünen Senats ist, dass es nach Verabschiedung durch das Abgeordnetenhaus Anfang 2020 in Kraft tritt. Die in dem Papier formulierten Mietobergrenzen gelten als zentraler Aspekt des Mietendeckels. Mit dem Mietendeckel sollen nicht nur alle Mieten in der Stadt auf dem heutigen Stand für fünf Jahre eingefroren werden. Falls die festgelegten Mietobergrenzen überschritten werden, sollen sie auf Antrag der Mieter auch gesenkt werden können. „Die Mieter haben die Möglichkeit, ihre überhöhte Miete auf Antragstellung durch das Bezirksamt absenken zu lassen“, heißt es in einem von der Berliner Morgenpost zitierten Informationsschreiben an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften. Sie haben den Auftrag, die wirtschaftlichen Folgen durchzurechnen. Das Gesetz soll „für alle Wohnraummietverhältnisse gelten.“ Ausgenommen sind laut Berliner Morgenpost Sozialwohnungen, Neubauten, die nach dem 1. Januar 2014 bezugsfertig wurden, sowie Studenten- und Seniorenheime und sogenannte Trägerwohnungen.

NASA
Astronautin kontrolliert aus dem All Bankkonto ihres Ex-Mannes

Es könnte das erste Verbrechen sein, das jemals vom Weltall aus begangen wurde. Die US-Verbraucherschutzbehörde und die NASA untersuchen den wahrscheinlich ersten Fall eines Delikts im Weltall. Der Nasa-Astronautin Anne McClain wird vorgeworfen, sich von der Internationalen Raumstation (ISS) aus in das Onlinebanking-Konto ihrer früheren Ehepartnerin eingeloggt und Geld überwiesen haben. Wie die New York Times (NYT) am Samstag berichtete, gab McClain nach ihrer Rückkehr zur Erde zu, sich in das Konto eingeloggt zu haben. Sie leugne aber jegliches Fehlverhalten. Das Paar lebt nicht mehr zusammen. Gegenüber der New York Times betonte McClain über ihren Anwalt, dass sie nur bemüht gewesen sei, die Familienfinanzen in Ordnung zu halten und dafür zu sorgen, dass die Rechnungen und Kosten für den Sohn bezahlt werden. „Sie leugnet ganz dezidiert, dass sie etwas Unpassendes gemacht hat“, so McClains Anwalt Rusty Hardin. Die Sache flog auf, weil die Bank auf Nachfrage des Ex-Ehemanns herausfand, dass in der Zeit, in der McClain sich im All befunden hatte, Zugriffe auf das Konto von einem Nasa-Netzwerk vorgenommen worden waren. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass Geld auf dem Konto abhanden gekommen ist. Die ehemalige Partnerin McClains aber beschuldigte die Astronautin den Behörden gegenüber dem Identitätsdiebstahl, berichtet die NYT weiter.

Syrien
CENTCOM: PKK-Ableger YPG ziehen sich aus Nordsyrien zurück

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Die syrischen demokratischen Kräfte (SDF) – ein Etikett, das von der Terrorgruppe YPG/PKK verwendet wird – haben begonnen, sich aus dem Nordosten Syriens zurückzuziehen und ihre militärischen Befestigungen abzureißen, sagte das U.S. Central Command (CENTCOM) am 23. August. Der Schritt kommt, nachdem die Verteidigungschefs der Türkei und der USA am 20. August vereinbart haben, die erste Phase eines Sicherheitszonenplans in Nordsyrien einzuleiten. „Innerhalb von 24 Stunden nach dem Telefonat zwischen der U.S. SECDEF und der türkischen MINDEF, um über die Sicherheit im Nordosten Syriens zu sprechen, zerstörte die SDF Militärfestungen am 22. August“, sagte CENTCOM auf Twitter. „Dies zeigt das Engagement des SDF, die Umsetzung des Rahmens für Sicherheitsmechanismen zu unterstützen.“ In einem Telefongespräch am 20. August vereinbarten der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar und der US-Verteidigungsminister Mark Esper, die erste Phase des syrischen Sicherheitszonenplans ab dem 21. August einzuleiten. Akar und Esper waren sich auch einig, dass sich die Militärdelegationen der beiden Länder bald in Ankara treffen werden, um die nächsten Phasen des Plans für die Sicherheitszone zu erörtern, heißt es dort. Türkische und US-amerikanische Militärvertreter haben sich am 7. August darauf geeinigt, dass die Sicherheitszone in Nordsyrien als „Friedenskorridor“ für vertriebene Syrer dient, die sich nach ihrer Rückkehr nach Hause sehnen, und dass ein gemeinsames Operationszentrum in der Türkei eingerichtet wird, um seine Einrichtung zu koordinieren. Die USA, die die PKK als terroristische Organisation betrachten, änderten im Juli 2017 den Namen der YPG in syrische demokratische Kräfte, um sie von der PKK zu trennen. In den letzten zwei Jahren haben die Militäroffensiven der Türkei „Operation Euphratschild und „Operation Olivenzweig“ die Region von den Terrorgruppen YPG/PKK und IS befreit, so dass bereits Hunderttausende von vertriebenen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren konnten.
(Screenshot/Twitter)

Engineering News Record
Bauwirtschaft: Türkische Bauunternehmen weltweit noch vor den USA auf Platz zwei

Istanbul – Erneut hat die türkische Bauwirtschaft weltweit den zweiten Platz nach China auf der Liste der 250 größten international tätigen Bauunternehmen belegt. Das berichtet die  US-amerikanische Zeitschrift Engineering News Record (ENR). Demnach ist die Türkei mit 44 Unternehmen in der Liste vertreten. Die Liste der 250 größten Bauunternehmen wird jährlich auf der Basis der Einkünfte erstellt, die Unternehmen aus Projekten außerhalb ihrer Heimatländer erlangen. Im Nahen Osten steigerten türkische Bauunternehmen im vergangenen Jahr ihren Anteil von 9,7 Prozent auf 10,4 Prozent, während sich ihr Marktanteil in Asien von 4 Prozent auf 2,1 Prozent verringert habe. Während China auch in diesem Jahr auf Platz 1 landete, belegten die USA wie im Jahr zuvor den dritten Platz. Die Rezession hält im Bausektor an, der laut dem Bericht am stärksten von den globalen Unsicherheiten betroffen sei. Der Baumarkt sei 2018 weltweit im Jahresvergleich leicht um 1 Prozent auf 477,3 Mrd. Dollar gestiegen, während er zwischen 2012 und 2014 von rund 500 Mrd. Dollar auf 544 Mrd. Dollar anstieg. Mithat Yenigün, Chef vom Verband türkischer Bauunternehmer (Turkish Contractors Association, TCA), sagte, dass türkische Bauunternehmen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 130 Projekte im Wert von 5,6 Milliarden Dollar durchgeführt haben. „Bis Ende dieses Jahres wollen wir das Niveau von 2018, also 20 Milliarden Dollar, erreichen“, betonte er. Sieben türkische Auftragnehmer gehörten zu den Top-100-Unternehmen auf der Liste – Ronesans 33., Limak 67., Tekfen 69., TAV 71., Yapi Merkezi 77., Ant Yapi 87. und Enka 92. Die Liste wird Jahr für Jahr vom Engineering News Record (ENR), einem internationalen Magazin für die Baubranche, veröffentlicht. Die Vereinigung türkischer Bauunternehmer zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung, die in der jüngst veröffentlichten Liste für das Vorjahr zum Ausdruck kam. Die Entwicklung im Bereich der internationalen Bauwirtschaft wird überschattet durch die globale Wirtschaftskrise, die sich mit am stärksten auf diese Branche auswirkt, darüber hinaus bestehen Unsicherheiten mit Blick auf die Folgeperioden und es gilt als schwierig, einen Punkt zu identifizieren, an dem Marktgleichgewicht herrscht.

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Am vergangenen Wochenende öffnete die 1. türkische Immobilienmesse in Deutschland ihre Tore. Sie fand nicht nur großen Anklang bei den Besuchern, viele konnten auch aufgrund der niedrigen Lira das eine oder andere Schnäppchen ergattern.

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