Kunstturn-WM in Stuttgart
Erstmals in der Geschichte: Gold für Türkei im Kunstturnen

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Gold an den Ringen für die Türkei İbrahim Çolak ist bei der Kunstturn-WM (Geräteturnen) in Stuttgart als erster türkischer Sportler Weltmeister im Ringturnen geworden. Damit hat ein türkischer Nationalsportler erstmals bei einer WM eine Goldmedaille im Ringturnen der Männer gewonnen. Im heutigen Finale der Männer setzte sich der türkische Nationalsportler an den Ringen mit 14.933 Punkten gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich und damit erstmals auch für die Türkei Gold. Damit ist İbrahim Çolak automatisch für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert.  

Militäroffensive in Syrien
Türkischer Außenminister Cavusoglu: Weder Embargo noch Sanktionen werden uns stoppen

Ankara – Aufgrund der Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien, hat Bundesaußenminister Heiko Maas Einschränkungen für die Genehmigung von Rüstungsexporten an den Nato-Partner angekündigt.
„Vor dem Hintergrund der türkischen Militäroffensive in Nordost-Syrien wird die Bundesregierung keine neuen Genehmigungen für alle Rüstungsgüter, die durch die Türkei in Syrien eingesetzt werden könnten, erteilen“, sagte der SPD-Politiker der Bild am Sonntag. Laut Maas habe die Bundesregierung bereits seit 2016 eine sehr restriktive Linie für Rüstungsexporte nach Ankara umgesetzt, so die Zeitung. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte noch vor der Entscheidung der Bundesregierung, dass die Türkei ihren Kampf gegen den Terrorismus von nichts und niemanden stoppen lassen werde.
„Auch wenn unsere Verbündeten die Terrororganisation unterstützen, auch wenn wir alleine dastehen, auch wenn ein Embargo verhängt wird, egal was sie tun, unser Kampf richtet sich gegen die Terrororganisation. Und im Kampf gegen die Terrororganisation werden wir auf keinen Fall zurückstecken“, sagte Cavusoglu der Deutschen Welle zufolge.

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– „Friedensquelle“ – Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus
   

Militäroffensive in Syrien
Türkei: Schauspieler Cem Yilmaz spendet gesamte Einnahmen aus Show an türkische Streitkräfte

Cem Yilmaz spendet für Soldaten Der bekannte türkische Comedian und Schauspieler Cem Yilmaz erklärte via Twitter, er werde die gesamten Einnahmen seiner Show vom 29. Oktober der Mehmetcik Stiftung spenden. Die Stiftung gehört den türkischen Streitkräften an. „Ich gebe allen meinen Fans bekannt, dass ich die gesamten Einnahmen meiner Show vom 29. Oktober, das im Bostanci Show Zentrum stattfinden wird, der Mehmetcik Stiftung spende.“
(Screenshot/Twitter)
Zuvor meldete sich auch der türkische Megastar Tarkan bezüglich der Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte gegen die Terrororganisation PKK/YPG in Nordsyrien via Twitter zu Wort und solidarisierte sich mit den türkischen Truppen. Beileid vom Megastar Der Megastar, der im April 2016 in Köln seine Duisburger Freundin Pinar Dilek geheiratet hatte und seitdem auch in Deutschland ein Haus hat, drückte den bei der Anti-Terror-Operation „Friedensquelle“ gefallenen türkischen Soldaten über den Kurznachrichtendienst Twitter sein Beileid aus. Die Türkei hatte am 9. Oktober eine groß angelegte Säuberungsaktion gegenüber der Terrororganisation PKK/YPG in Nordsyrien gestartet. „Für die Gefallenen…“ Der türkische Megastar Tarkan schrieb via Twitter: „Ich bin zutiefst traurig über die gefallenen Soldaten und Zivilisten, die Märtyrer sind. Ich wünsche allen Gefallenen Allahs Barmherzigkeit sowie Beileid, Geduld und Kraft für ihre Familien und Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich schnellstmögliche Genesung.“
(Screenshot/Twitter)
St. Pauli-Trainer Jos Luhukay streicht Cenk Sahin aus Kader St. Pauli-Trainer Jos Luhukay hat den Türken Cenk Sahin für das Testspiel gegen Werder Bremen nach dessen Äußerungen zur türkischen Militäroffensive in Syrien aus dem Kader gestrichen. St. Pauli-Trainer Jos Luhukay hat den Türken Cenk Sahin für das Testspiel gegen Werder Bremen nach dessen Äußerungen zur türkischen Militäroffensive in Syrien aus dem Kader gestrichen. Sahin hatte zuvor in Instagram angegeben, an der Seite der türkischen Parlamentsarmee zu stehen und für sie zu beten: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!“ Sahin kam in der Saison 2017/2018 zum Zweitligisten St. Pauli, war seither im Kader dabei. Nun, nach dem Instagram-Post und der St. Pauli-Ultras, die in einen Sturm der Entrüstung verfielen und dann den Rauswurf forderten, reagierte Jos Luhukay und nahm den Türken aus dem Kader. PKK auch in Deutschland eine Bedrohung Die PKK gilt sowohl in der EU als auch in den USA als terroristische Vereinigung und wird hier vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachtet. Der Inlandsgeheimdienst der Bundesrepublik zählt im Verfassungsschutzbericht auch weitere Organisationen in Deutschland zum Umfeld der terroristischen PKK.

In einer Broschüre des deutschen Inlandsnachrichtendienstes werden die folgenden Gruppierungen, die mutmaßlich mit der PKK agieren, erwähnt: Das „Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V.“ (NAV-DEM), die Jugendorganisation „Komalen Civan“ bzw. die europäische Jugendorganisation „Tevgera Ciwanen Soresger“, die „Kurdische Frauenbewegung in Europa“ (AKHK/TJK-E), der „Verband der Studierenden aus Kurdistan“ (CIK), die „Föderation der demokratischen Aleviten e.V.“ (FEDA) und der Zentralverband der Ezidischen Vereine e.V.“ (NAV-YEK)

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Militäroffensive in Syrien
Nach St. Paulis Cenk Sahin solidarisiert sich auch Pop-Star Tarkan mit türkischen Streitkräften

Popstar Tarkan solidarisiert sich mit der türkischer Armee Der türkische Musikstar Tarkan meldete sich bezüglich der Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte gegen die Terrororganisation PKK/YPG in Nordsyrien via Twitter zu Wort und solidarisierte sich mit den türkischen Truppen. Beileid vom Megastar Der Megastar, der im April 2016 in Köln seine Duisburger Freundin Pinar Dilek geheiratet hatte und seitdem auch in Deutschland ein Haus hat, drückte den bei der Anti-Terror-Operation „Friedensquelle“ gefallenen türkischen Soldaten über den Kurznachrichtendienst Twitter sein Beileid aus. Die Türkei hatte am 9. Oktober eine groß angelegte Säuberungsaktion gegenüber der Terrororganisation PKK/YPG in Nordsyrien gestartet. PKK auch in Deutschland eine Bedrohung Die PKK gilt sowohl in der EU als auch in den USA als terroristische Vereinigung und wird hier vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachtet. Der Inlandsgeheimdienst der Bundesrepublik zählt im Verfassungsschutzbericht auch weitere Organisationen in Deutschland zum Umfeld der terroristischen PKK. In einer Broschüre des deutschen Inlandsnachrichtendienstes werden die folgenden Gruppierungen, die mutmaßlich mit der PKK agieren, erwähnt: Das „Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V.“ (NAV-DEM), die Jugendorganisation „Komalen Civan“ bzw. die europäische Jugendorganisation „Tevgera Ciwanen Soresger“, die „Kurdische Frauenbewegung in Europa“ (AKHK/TJK-E), der „Verband der Studierenden aus Kurdistan“ (CIK), die „Föderation der demokratischen Aleviten e.V.“ (FEDA) und der Zentralverband der Ezidischen Vereine e.V.“ (NAV-YEK). Während die türkischen Streitkräfte ihre Offensive gegen die Terrornester im Norden Syriens ausweiten, kommen aus den Reihen der türkischen Prominenz und des Showbusiness immer mehr Solidaritätsbekundungen. „Für die Gefallenen…“ Der türkische Megastar Tarkan schrieb via Twitter: „Ich bin zutiefst traurig über die gefallenen Soldaten und Zivilisten, die Märtyrer sind. Ich wünsche allen Gefallenen Allahs Barmherzigkeit sowie Beileid, Geduld und Kraft für ihre Familien und Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich schnellstmögliche Genesung.“
(Screenshot/Twitter)
St. Pauli-Trainer Jos Luhukay streicht Cenk Sahin aus Kader St. Pauli-Trainer Jos Luhukay hat den Türken Cenk Sahin für das Testspiel gegen Werder Bremen nach dessen Äußerungen zur türkischen Militäroffensive in Syrien aus dem Kader gestrichen. St. Pauli-Trainer Jos Luhukay hat den Türken Cenk Sahin für das Testspiel gegen Werder Bremen nach dessen Äußerungen zur türkischen Militäroffensive in Syrien aus dem Kader gestrichen. Sahin hatte zuvor in Instagram angegeben, an der Seite der türkischen Parlamentsarmee zu stehen und für sie zu beten: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!“ Sahin kam in der Saison 2017/2018 zum Zweitligisten St. Pauli, war seither im Kader dabei. Nun, nach dem Instagram-Post und der St. Pauli-Ultras, die in einen Sturm der Entrüstung verfielen und dann den Rauswurf forderten, reagierte Jos Luhukay und nahm den Türken aus dem Kader.

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Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

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Gesellschaft
Ministerpräsidenten rufen Bürger zur „Ächtung“ des Rechtsextremismus auf

Die Ministerpräsidenten von Hessen und Niedersachsen, Volker Bouffier (CDU) und Stephan Weil (SPD), haben die gesamte Gesellschaft nach dem Terroranschlag in Halle zum stärkeren Widerstand gegen den zunehmenden Rechtsextremismus aufgerufen. „Die Ächtung von rechtsextremer Gewalt und Hass im Netz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagte Bouffier der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wir brauchen einen kulturellen Wandel. Wenn heute Kinder auf Schulhöfen mit ,Du Jude‘ beschimpft werden oder ein Täter nach einer Messerattacke vor einer Synagoge in Berlin laufengelassen wird, läuft etwas grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft“, sagte Bouffier. Heute sei im Internet vieles sagbar und sendbar, was vor Jahren unvorstellbar gewesen sei. Hessen lege gerade ein großes Programm gegen Hatespeech im Netz auf. „Das beinhaltet auch, dass die Bürger melden können, wenn zu Hass und Gewalt gegen Minderheiten aufgerufen wird“, sagte Bouffier. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Weil sieht die Bekämpfung des Rechtsextremismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Bewegung gegen alles, was die Hemmschwelle zur Gewalt senkt“, sagte Weil der Zeitung. „Hass, Gewaltaufrufe und Verunglimpfungen im Netz müssen geächtet werden, denn den Worten folgen Taten“, sagte Weil. „Das schaffen Politik und Behörden nicht allein. Dafür muss der Impuls auch aus der Bevölkerung kommen.“

Reisen
50.000 Klagen gegen Airlines wegen Verspätungen

Von Januar bis Ende August haben die Amtsgerichte, die für die 15 größten deutschen Flughäfen zuständig sind, mehr als 50.000 Klagen wegen verspäteter oder ausgefallener Flüge registriert. Das geht aus Daten des Deutschen Richterbundes hervor, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vorliegen. Demnach rechnen die von dem Verband befragten Gerichte für das Gesamtjahr 2019 mit mehr als 90.000 Verfahren. Das entspräche einer Verdopplung nach 44.500 Verfahren im vergangenen Jahr. Am stärksten ist das Amtsgericht Düsseldorf von der Klageflut betroffen: Für 2019 geht man allein dort von mehr als 20.000 Verfahren aus. Frankfurt folgt mit rund 15.000 erwarteten Klagen, Köln mit mehr als 10.000. Das für den Flughafen Berlin-Tegel zuständige Amtsgericht Wedding wird den Berechnungen zufolge auf etwa 9000 neue Klagen von Fluggästen kommen, das für den Airport München zuständige Amtsgericht Erding kalkuliert mit fast 7000 Fällen. Dahinter kommen Hannover (6600), Königs Wusterhausen (Flughafen Berlin-Schönefeld, 6200), Nürtingen (Flughafen Stuttgart, 4500), Hamburg (4000), Geldern (Flughafen Weeze, 2600), Nürnberg (2000), Bremen (1450), Dortmund (1150), Memmingen (1050) und Eilenburg für den Flughafen Leipzig/Halle mit 500 erwarteten Verfahren. Sven Rebehn, Bundesgeschäftsführer des Richterbundes, sagte der „Rheinischen Post“: „Die Amtsgerichte beklagen extreme Belastungen, die insbesondere die Geschäftsstellen treffen.“ Zwar handele es sich bei Fluggastfällen häufig um Bagatellverfahren, die sich unstreitig erledigen ließen. „Teilweise werden die Streitigkeiten aber mit zunehmender Härte geführt“, so Rebehn. „Die Masse der Fälle führt dazu, dass andere Aufgaben in den Gerichten liegen bleiben.“ Der Richterbund sieht das Geschäft von Inkassounternehmen und anderen Dienstleistern, die den Rechtsstreit mit der Airline gegen Provision für Fluggäste übernehmen, als einen wesentlichen Treiber der vielen Klagen. „Die Verfahrenswelle dürfte noch wachsen, weil Rechtsdienstleister über Portale im Internet massiv um neue Mandate betroffener Flugkunden werben“, so Rebehn.

Deutschland
DITIB-Sprecherin dementiert „Sieges-Sure“

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Köln – Ayse Aydin, Sprecherin der DITIB-Bundeszentrale in Köln, dementierte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, dass in den Moscheen des Verbandes für die Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte die sogenannte „Sieges-Sure“ rezitiert wurde. „Solche Gebete habe es bei der DITIB nicht gegeben. Das könnten viele Besucher bestätigen. „Eine solche Aktion ist von uns weder angewiesen, noch geplant oder in irgendeiner Weise auf unserer Tagesordnung. Ein entsprechender Hinweis bezüglich unserer Haltung ist auch an unsere Moschee-Gemeinden ergangen. Wir werden mit der Gemeinde in Herne diesbezüglich erneut in Verbindung treten“, zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger eine Stellungnahme der DITIB. Zuvor berichtete das Blatt, dass von einer DITIB-Moschee in Herne auf Facebook ein Tondokument geteilt worden sei, in dem auf die 48. Sure des Korans, die sogenannte Fetih- oder Sieges-Sure, Bezug genommen worden sei. In der Aufnahme habe Ali Erbas, Chef der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet, das Gebet an „den Herrn, unser ruhmreiches Heer immer mit Seiner Macht und Kraft siegreich zu machen“ gerichtet, so der Kölner Stadtanzeiger.  Volker Beck, Lehrbeauftragter des Centrums für Religionswissenschaftliche Studien( CERES) der RuhrUniversität Bochum, reagierte mit scharfer Kritik. „Die DITIB und Teile des Zentralrats der Muslime erweisen sich als Propaganda-Agenten des türkischen Staates in einem völkerrechtswidrigen Krieg. Das ist Politik, Religion ist nur noch Mittel zum fragwürdigen Zweck“, sagte Beck dem Kölner Stadt-Anzeiger.

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– Anschlag in Halle – DITIB verurteilt den Terrorangriff auf die Synagoge in Halle aufs Schärfste

Die islamische Religionsgemeinschaft DITIB hat den Anschlag auf eine jüdische Synagoge am Mittwoch aufs Schärfste verurteilt.

DITIB verurteilt den Terrorangriff auf die Synagoge in Halle aufs Schärfste
 

Militäroffensive in Syrien
Türkei: Freimaurer äußern Unterstützung für türkische Militäroffensive

Maurerloge erklärt: „Wir wünschen Erfolg für die Aktion „Friedensquelle“ Istanbul – Nachdem die jüdische Gemeinschaft in der Türkei und das armenische Patriarchat Unterstützung für die von den türkischen Truppen begonnene Anti-Terror-Aktion „Friedensquelle“ zugesichert haben, kam eine ähnliche Erklärung auch von der „Großloge der Freien und Angenommenen Maurer der Türkei“ (HKEMBL). Zuvor hatten sich bereits die Vertreter einer in Schweden ansässigen christlichen Assyrer-Vereinigung und auch der Weltverband der aramäischen Christen mit Sitz in den Niederlanden für die Offensive der Türkei gegen den IS und die YPG/PKK ausgesprochen. Durch die Mitteilung einer der wichtigsten Freimaurerlogen der Türkei, bekommen die türkischen Truppen eine weitere wichtige Unterstützung durch die Zivilgesellschaft. In einem von dem Großmeister Bülent Akkan unterzeichnetem Statement auf der Internetseite der „Großloge der Freien und Angenommenen Mauer der Türkei“ wurde der Anti-Terror-Aktion Erfolg gewünscht. Freimaurer: Operation „Friedensquelle“ eine „berechtigte und entschlossene Aktion“
„Als Großloge der Freien und Angenommenen Mauer wünschen wir den türkischen Streitkräften, die im Nordosten Syriens die berechtigte und entschlossene Aktion „Friedensquelle“ durchführen und gegen terroristische Strukturen vorgehen, die den Fortbestand unseres Landes bedrohen, viel Erfolg. Wir hoffen, dass die heldenhaften Soldaten ihren Auftrag mit einem Triumph abschließen und in unser Land zurückkehren.Wir weisen darauf hin, dass wir gegen jegliche Angriffe, die unser Land, unseren Boden oder unsere Menschen bedrohen, national geeint auftreten. Wir wünschen allen voran unserer Türkei sowie allen Menschen und der Menschheit Ruhe und Frieden.“
(Screenshot)

Meinung
Kommentar: Cenk Sahin hat sein Gebet nicht dem türkischen Präsidenten gewidmet

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Erst Fakten, dann die Moral VII. St. Pauli! Wehrt euch! St. Pauli-Trainer Jos Luhukay hat den Türken Cenk Sahin für das Testspiel gegen Werder Bremen nach dessen Äußerungen zur türkischen Militäroffensive in Syrien aus dem Kader gestrichen. Sahin hatte zuvor in Instagram angegeben, an der Seite der türkischen Parlamentsarmee zu stehen und für sie zu beten: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!“ Sahin kam in der Saison 2017/2018 zum Zweitligisten St. Pauli, war seither im Kader dabei. Nun, nach dem Instagram-Post und der St. Pauli-Ultras, die in einen Sturm der Entrüstung verfielen und dann den Rauswurf forderten, reagierte Jos Luhukay und nahm den Türken aus dem Kader. Nun, eigentlich sollte Beten eine Selbstverständlichkeit sein. Die Sektenimamin Seyran Ates fordert das ja auch lautstark, dass sie in ihrem Sinne öffentlich beten darf und von „Islamisten“ und „Dschihadisten“ nicht bedrängt und mit dem Tode bedroht wird. Die armenische oder jüdische Gemeinde in der Türkei betet auch für die türkische Armee und deren Wohl. Die gesamte Türkei betet eigentlich für die türkische Armee, damit sie den „Frieden“ sichern und erhalten; das machen sie mit einer Selbstverständlichkeit, das ist wohl bis hierher nicht durchgedrungen. Die ehemalige EKD-Vorsitzende Margot Käßmann sagte 2011 sinngemäß, beten für die Taliban sei besser als bombardieren. Ein Ende des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan sei nur mit Unterstützung der Taliban möglich. Sie wurde dafür nicht gekreuzigt. Der ehemalige Verteidigungsminister de Maizière entgegnete lediglich bei einer Pressekonferenz auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden, er halte aber auch Gebete für die radikalislamischen Taliban für sinnvoll: „Das Beten für Täter und Opfer – für Opfer gleich welcher Nation – ist gut und richtig. Insoweit ist auch ein Gebet für die Taliban nötig und sinnvoll.“ Für den ehemaligen Verteidigungsminister Guttenberg war und ist es als Katholik eine Selbstverständlichkeit, die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan in seine Gebete einzubeziehen: „Für mich als gläubiger Christ ist das eine Selbstverständlichkeit.“ Womöglich betet er gerade jetzt für die Bundeswehrsoldaten in Mali? 2013 richtete Bundeskanzlerin Angela Merkel sichtlich berührt das Vaterunser, sagte anschließend zu den deutschen Soldaten: „Wir haben derer gedacht, die hier ihr Leben lassen mussten. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, dass Sie ihren Dienst unter großen Risiken leisten. Dafür möchte ich Ihnen heute danken.“ Nur Sahin darf oder soll nicht für eine Parlamentsarmee beten! Ich erinnere daran, dass der deutsche Klerus zusammen mit der Bundeswehr, Politikern und Personen des öffentlichen Lebens ständig und jedes Jahr irgendwelche Bittgebete öffentlich zur Schau stellt, ohne dass ein Raunen durch die Ultra-Ränge von St. Pauli zu vernehmen wäre. Sahin hat sein Gebet nicht dem türkischen Präsidenten oder dem Verteidigungsminister gewidmet, sondern der türkischen Parlamentsarmee im sozialen Netzwerk Instagram. Die türkische Parlamentsarmee erhält sein Mandat zum Auslandseinsatz nicht vom Präsidenten, sondern vom Parlament. Das hatte das Mandat zuvor mit einer großen Mehrheit abgesegnet. Jetzt wurde Sahin abgestraft, er ist nicht mehr im Kader. Für die Ultras von St. Pauli ist das nicht genug. Er soll hinausgeworfen werden. Soll man ihn noch teeren, ihn danach federn und vierteilen? Das passierte nur wenige Tage nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle. Am Dienstag, am Tag des höchsten jüdischen Feiertags, hatte ein Angreifer eine 40-jährige Frau vor der jüdischen Synagoge erschossen, dann versucht die Eingangstür zu zerschießen und in die überfüllte Synagoge einzudringen. Als das nicht gelang, erschoss dieser in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg. Auf der Flucht verletzte der Täter dann eine 40 Jahre alte Frau und deren 41 Jahre alten Mann mit Schüssen. Der Täter hat ein rechtsextremes und antisemitisches Motiv inzwischen eingeräumt. In diesem Zusammenhang fängt vielleicht das Problem bereits viel früher an! Erst ist es ein Reflex, dann eine Meinung, die kommt schließlich zum Ausdruck und irgendwann wird es ein Manifest, das sogar vollzogen wird. Was der Täter in Halle am Dienstag mit Gewalt durchgesetzt hat, haben Ultras von St. Pauli heute quasi begonnen: Ausgrenzung! Der Täter von Halle hatte sich wohl eingeredet, dass die „Juden“, „Muslime“ und „Ausländer“ ausgegrenzt, ausgeschafft gehören. Die Ultras reden sich ein, dass die türkische Armee in Nordsyrien Bockmist veranstaltet und daher aus der NATO, EU, Weltgemeinschaft, Milchstraße, Universum ausgeschlossen gehört. Verzeihung, aber ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass die Verwicklung eines Landes in einen Kampf, in eine Auseinandersetzung mit terroristischem Hintergrund, für Menschen aus diesem Land das alles beherrschende Thema ist? Was wollt ihr machen? Maulkorb aufsetzen? In Halle blieb es aber nicht nur bei Worten; der Täter setzte es mit Gewalt auch um und grenzte die Menschen, ihre Ideologie, Herkunft und Religion, im wahrsten Sinne des Wortes, aus seinem Leben und aus dem in seinem Kopf gebildeten Deutschland aus. Er missachtete dabei in eklatanter Weise mehrfach das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Die Ultras hebeln derzeit überschwänglich nur Artikel 3 auf. Die Ultras von St. Pauli sind nicht die einzigen, die meinen, jemanden aufgrund seiner gegensätzlichen Meinung, Haltung oder Stellung auszugrenzen und dabei die ja ach so selbstverständlich gewordenen Artikel des Grundgesetzes in Frage zu stellen. Es war sogar die Führung von St. Pauli, die dem die Krone aufsetzte. So etwas beginnt bereits im Kindergarten, in der Schule, im Berufsleben, im Staatsapparat und zuletzt auch in der Politik. Politische Ausgrenzung erleben viele. Ich grenze es mal auf Deutsche mit Migrationshintergrund in den Parteien ein. Jeder der auch nur im entferntesten eine andere Meinung, Haltung oder Stellung zu einem Thema vertrat – derzeit vertritt keiner mehr etwas -, hat mit sofortiger Ausgrenzung zu rechnen. Das begann schon ziemlich früh und hat bis heute mehr als ein Dutzend von Politikern die Karriere gekostet, obwohl sie sich für alle Menschen stark gemacht, ihre Sorgen angehört, sie umzusetzen versucht haben. Das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Hakki Keskin, war wohl der erste, der aufgrund seiner eigenen Meinung und Haltung als Türkischstämmiger, Ausgrenzung erfuhr. Er wurde 2007 wegen seiner Haltung zur Armenier- und Berg-Karabach-Frage ausgegrenzt. Schließlich beendete er seine politische Karriere aufgrund der Anfeindungen und Ausgrenzungserfahrung.. Gegenwärtig kann sich kein türkischstämmiger Deutscher erlauben, im Beruf, in den sozialen Medien oder in der Politik auch nur Piep zu sagen, das der Mehrheitsgesellschaft nicht passt. Sie haben Angst, ausgeschlossen, ausgegrenzt, dafür abgestraft zu werden. Gerade eben werden jene, die sich doch dazu bekennen, türkischstämmige Passanten in Berlin, Osnabrück, Hannover oder Berlin, von demonstrierenden Sympathisanten der Gegner der türkischen Militäroffensive, angespuckt, bedroht oder tätlich angegriffen In den nächsten Stunden oder Tagen werden wir im Live-Ticker noch weitere Übergriffe mitverfolgen können, z.B. wie Moscheen niederbrennen, Dönerbuden oder Läden angegriffen werden; selbstverständlich im Namen der Meinungsfreiheit. Dafür sind nicht nur Politiker wie Cem Özdemir oder Sevim Dagdelen mitverantwortlich, sondern auch Kritiker wie die Sektenanführerin Seyran Ates oder Hamed Abdel-Samad sowie AfD, NPD und Linke. Sie etablieren eine politische Meinung und Haltung, die von der Mehrheitsgesellschaft nicht nur getragen, sondern verinnerlicht und ausgelebt wird. Alle, die Ausgrenzungserfahrungen gemacht haben, wurden mit Labeln angefeindet, die es in sich haben. So wurde Keskin als „Nationalist“ oder „Faschist“ beschimpft. Cenk Sahin macht gerade dieselbe Erfahrung. Will man das in sozialen Netzwerken hinterfragen, heißt es reflexartig, St. Pauli-Spieler könnten sich ja auch nicht für die „AfD“ oder „Faschismus“ bekennen. Ja, als Argument gegen einen Türken, Juden oder Muslimen die AfD- oder sogar NSU-Karte zu ziehen, ist schon eine Kunst für sich, das passt wie die Faust aufs Auge. Bereits 2000 musste Enver Şimşek die Rechnung für die „Ausgrenzung“ bezahlen. 2018 waren Mesut Özil und Ilkay Gündogan davon betroffen. Am vergangenen Dienstag traf es die Synagoge, einen Dönerladen, eine 40-jährige Frau, einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg und zwei weitere Menschen. Heute ist es Cenk Sahin. Und wer ist morgen dran?
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Berlin – Weil sie türkisch sprachen: Mann attackiert Frauen am S-Bahnhof

Weil sie türkisch sprachen, wollte ein 37-jähriger Mann auf dem S-Bahnhof Wittenau zwei Frauen mit einer Metallratsche attackieren. Beide Frauen konnten in eine S-Bahn fliehen.

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Militäroffensive in Syrien
US-Finanzminister: Wir können die türkische Wirtschaft stilllegen

Washington – US-Finanzminister Steven Mnuchin hat wegen der türkischen Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. Diese Sanktionen würden zwar noch nicht in Kraft treten, US-Präsident werde jedoch eine Verfügung unterzeichnen, die den Finanzminister in Absprache mit dem Präsidenten und dem Außenminister ermächtige, Sanktionen gegen jede Person mit Verbindungen zur türkischen Regierung zu verhängen. „Das sind sehr harte Sanktionen. Wir hoffen, dass wir sie nicht benutzen müssen, aber wir können die türkische Wirtschaft stillegen, wenn wir müssten“, sagte Mnuchin. Mnuchin sagte, Trump sei besorgt über das potenzielle Angriffe der Türkei auf Zivilisten und möchte klarstellen, dass die Türkei  „nicht einen einzigen IS-Kämpfer entkommen lassen“ werde.

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