Militäroffensive in Syrien
US-Finanzminister: Wir können die türkische Wirtschaft stilllegen

Washington – US-Finanzminister Steven Mnuchin hat wegen der türkischen Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. Diese Sanktionen würden zwar noch nicht in Kraft treten, US-Präsident werde jedoch eine Verfügung unterzeichnen, die den Finanzminister in Absprache mit dem Präsidenten und dem Außenminister ermächtige, Sanktionen gegen jede Person mit Verbindungen zur türkischen Regierung zu verhängen. „Das sind sehr harte Sanktionen. Wir hoffen, dass wir sie nicht benutzen müssen, aber wir können die türkische Wirtschaft stillegen, wenn wir müssten“, sagte Mnuchin. Mnuchin sagte, Trump sei besorgt über das potenzielle Angriffe der Türkei auf Zivilisten und möchte klarstellen, dass die Türkei  „nicht einen einzigen IS-Kämpfer entkommen lassen“ werde.

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– „Friedesnquelle“ – Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus
     

Militäroffensive in Syrien
Türkischer Botschafter: 300.000 syrische Kurden fanden Zuflucht in der Türkei

Von Ali Kemal Aydın Für ein Fließen der Quellen des Friedens in Syrien Die Türkei hat die längste Landesgrenze mit Syrien. Sie ist deshalb das Land, das am meisten von den Kampfhandlungen in Syrien betroffen ist. Seit Beginn der syrischen Krise mussten wir große Opfer auf uns nehmen. Wir haben unsere Grenze ohne zu zögern für Millionen Syrer geöffnet, die vor der Unterdrückung durch das Assad-Regime und die Terrororganisationen DAESCH (IS, Anm. Red.) und PYD/YPG flohen. Dabei haben wir nicht zwischen Ethnien oder religiöser Zugehörigkeit unterschieden. So leben nach wie vor mehr als 300.000 syrische Kurden in unserem Land, die Zuflucht in der Türkei gefunden haben. Wir sind ein engagiertes Mitglied der Internationalen Koalition gegen den DAESCH und das einzige Land, das dagegen mit Bodentruppen kämpft. Wir haben allein mehr als 4.000 DAESCH-Terroristen außer Gefecht gesetzt. Mit der erfolgreich abgeschlossenen Operation Schutzschild Euphrat im Jahr 2017 und der Operation Olivenzweig im Jahr 2018 haben wir ein Gebiet von über 4.000 km2 vom Terror befreit. Dank dieser Operationen konnten mehr als 360.000 Syrer aus der Türkei in ihre Häuser in diesem Gebiet zurückkehren. Die Terrorgefahr für unsere Grenze, die von Syrien ausgeht, ist allerdings noch nicht zu Ende. In den letzten zwei Jahren waren wir über hundert feindlichen Handlungen durch die PYD/YPG jenseits der Grenze östlich des Euphrats ausgesetzt. Selbstmordattentate wurden in unseren Großstädten verübt. Dutzende Zivilisten fielen diesen zum Opfer. Unsere Erwartungen und Empfindlichkeiten in Bezug auf diese Bedrohung haben wir gegenüber allen unseren Verbündeten mehrfach und auf allen Ebenen geäußert. Wir haben immer wieder betont, gegebenenfalls nicht zu zögern, von unserem aus dem Völkerrecht resultierenden Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen. Doch unsere Bemühungen in dieser Hinsicht blieben leider ergebnislos. Genauso wie der DAESCH nicht die Muslime vertritt, so ist auch die PYD/YPG kein Vertreter der syrischen Kurden. Sie ist eine Terrororganisation. Sie und die PKK, die seit Jahrzehnten tausende Menschen in der Türkei ermorden, sind ein und dasselbe. Sie verfügt über dieselbe Führung und Ideologie. Die PYD/YPG zwingt in den eroberten Gebieten ihre Ideologie durch Unterdrückungsmethoden auf und strebt an, einen an unserer Grenze entlang verlaufenden Korridor in einen Terrorstaat zu verwandeln. Neben den Kurden, die diese Ideologie nicht anerkennen, werden in der Region auch Araber, Turkmenen und christliche Jesiden durch die PYD/YPG unterdrückt. Es kann nicht erwartet werden, dass die Türkei dies hinnimmt. Dass die PYD/YPG den DAESCH durch die großzügige Unterstützung aus dem Ausland bekämpft hat, um ihr Herrschaftsgebiet auszuweiten, ändert nichts an der Tatsache, dass sie eine Terrororganisation ist. Um es konkreter auszudrücken, war das Motiv der PYD/YPG bei der Bekämpfung des DAESCH in Syrien vielmehr die Festigung und Ausdehnung ihres auf unrechtmäßige Weise eroberten Gebietes, als ihr Einsatz für Freiheit und humanitäre Werte. Zudem gibt es glaubwürdige Beweise dafür, dass von der PYD/YPG festgehaltene DAESCH-Terroristen freigelassen wurden, um im Gegenzug in die Türkei geschleust zu werden und dort Terroranschläge zu verüben. Vor diesem Hintergrund haben wir am 9. Oktober unsere Operation Friedensquelle begonnen. Das Ziel dieser Operation wird es sein, die Grenzsicherheit unseres Landes zu gewährleisten, Terroristen in der Region außer Gefecht zu setzen und dadurch Syrer vor Unterdrückung und Verfolgung durch Terroristen zu schützen. Ein weiteres Ziel ist es, die internationalen Bemühungen zur Erleichterung der sicheren und freiwilligen Rückkehr von vertriebenen Syrern in ihre Heimat, oder an einen anderen Ort ihrer Wahl in Syrien, zu unterstützen. Dies soll im Einklang mit dem Völkerrecht und in Abstimmung mit den zuständigen UN-Organisationen geschehen. Die Operation wird auf der Grundlage des Völkerrechts durchgeführt, unter vollständiger Wahrung der territorialen Integrität und Einheit Syriens. Die Türkei verfolgt hierbei nicht, wie manche behaupten, das Ziel, die demographische Struktur im Einsatzgebiet zu verändern. Im Gegenteil: Diese Anti-Terror-Operation soll Syrern die Rückkehr erleichtern, die aufgrund von Handlungen der PYD/YPG vertrieben wurden, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen, darunter auch ethnische Säuberungen. Die Sicherheitszone, die wir errichten wollen, ist der vernünftigste, plausibelste und humanitärste Weg für eine Rückkehr der Syrer in ihre Heimat. Dadurch werden Syrer nicht mehr gezwungen sein, Zuflucht in Europa und anderen Regionen zu suchen. Die Bundesrepublik Deutschland ist dasjenige europäische Land, das die Auswirkungen der Krise in Syrien am stärksten spürt. Vor diesem Hintergrund sind wir zutiefst enttäuscht von der oberflächlichen, unüberlegt wirkenden Reaktion der deutschen Seite auf die Operation Friedensquelle. Von unserem Partner und NATO-Verbündeten Deutschland hätten wir mehr Rücksicht, mehr Verständnis, mehr Unterstützung erwartet. Es schickt sich nicht, aus der Ferne Lektionen zu erteilen an eine Türkei, die sich mit allen Kräften um den Schutz ihrer eigenen Sicherheit sowie die Schaffung von Frieden in Syrien bemüht. Wir verdienen die Rückendeckung unserer Freunde. Es sollte hier angemerkt werden, dass das Problem der ausländischen Terrorkämpfer nur durch gemeinsames Handelnder internationalen Gemeinschaft angegangen werden kann. Wir als die Türkei sind der Überzeugung, dass die Rückführung aller ausländischen Terrorkämpfer seitens ihrer Herkunftsländer die einzige nachhaltige Lösung ist. Alle Seiten müssen hierfür gemeinsam arbeiten.

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– „Friedensquelle“ – Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Syrienkrise
Armenische Christen beten für Militäroffensive der Türkei

Istanbul – Nachdem sich bereits die Vertreterin einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung und auch der Weltverband der aramäischen Christen mit Sitz in den Niederlanden für die Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte gegen den IS und die YPG aussprachen, haben sich am Freitag auch die armenischen Christen der Türkei mit der Mission solidarisiert. „Wir beten, dass die Operation Friedensquelle, die darauf abzielt, den Terrorismus zu beenden und die Sicherheit der Grenzen zu gewährleisten, in Übereinstimmung mit ihrem Zweck fortgesetzt wird und so bald wie möglich Frieden und Sicherheit schafft“, sagte Sahak Masalyan, Leiter des armenischen Patriarchat der Türkei, am Freitag den Reportern in Istanbul. Er betonte, dass der anhaltende Krieg und das Chaos im Nahen Osten, in geografischer Nähe, insbesondere in Syrien, sie zutiefst beunruhigt haben. „Leider ist es nicht immer möglich, Frieden mit einem friedlichen Weg zu schließen. Möge Gott unser Land und unser Volk mit Barmherzigkeit vor Katastrophen bewahren“, fügte er hinzu. „Wir beten auch für Syrer, die gefoltert, unterdrückt und gezwungen wurden, ihr Land wegen des Terrors zu verlassen, damit sie in Frieden leben und sich auf eine bessere Zukunft freuen, ohne den Glauben an Gerechtigkeit, Frieden und gute Tage zu verlieren“, so Masalyan. „Wir haben in unserer Kirche immer Gebete für die Armee und das Überleben unseres Landes. Wir beten, dass unsere Soldaten nach Abschluss ihrer Mission nach Hause zurückkehren. Möge der Herr unsere Führer und Befehlshaber mit dem Geist der Weisheit, des Mitgefühls und des gesunden Menschenverstands inspirieren“, fügte er hinzu.

Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Am Donnerstag verurteilte auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive und äußerte sich solidarisch mit der Mission. Donald Trump habe mit dem Abzug der US-Truppen die richtige Entscheidung getroffen, so das Weltkonzil der christlichen Aramäer in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung. Der Christen-Verband macht „die Kurden und die YPG“ für eine Eskalation in Nordsyrien verantwortlich und beschuldigt die Terrorgruppe der Unterdrückung von Christen.
(Screenshot/Twitter)
In einem Tweet an den US-Evangelisten Franklin Graham,  beschuldigen sie die YPG auch mit der Schließung ihrer Schulen in denen Aramäisch, „die Muttersprache von Jesus“ gelehrt worden sei. „Wo blieb der Aufschrei damals?“, fragt der Verband in seinem Tweet. Graham hatte getwittert, dass „die Kurden“ die Christen vor dem IS geschützt hätten und forderte seine Anhänger nach Beginn der türkischen Offensive zum Beten für die YPG auf. Operation Friedensquelle Die türkischen Streitkräfte begannen nach einem grünen Licht des US-Präsidenten Donald Trump am Mittwoch die Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ im Norden Syriens gegen die Terrororganisationen IS und YPG. Dort soll eine Sicherheitszone entstehen, in die die syrischen Flüchtlinge zurückkehren können.

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– Syrienkrieg – Syrien zu Gesprächen mit PKK: Reden nicht mit Verrätern

Der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad, sagte in einer Erklärung über die YPG, den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK: „Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass diejenigen, die ihr eigenes Land verraten, benutzt und entsorgt werden.“

Syrien zu Gesprächen mit PKK: Reden nicht mit Verrätern

"Friedensquelle"
Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Amstardam – Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen. Donald Trump habe mit dem Abzug der US-Truppen die richtige Entscheidung getroffen, so das Weltkonzil der christlichen Aramäer in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung. Der Christen-Verband macht „die Kurden und die YPG“ für eine Eskalation in Nordsyrien verantwortlich und beschuldigt die Terrorgruppe der Unterdrückung von Christen.
(Screenshot/Twitter)
In einem Tweet an den US-Evangelisten Franklin Graham,  beschuldigen sie die YPG auch mit der Schließung ihrer Schulen in denen Aramäisch, „die Muttersprache von Jesus“ gelehrt worden sei. „Wo blieb der Aufschrei damals?“, fragt der Verband in seinem Tweet. Graham hatte getwittert, dass „die Kurden“ die Christen vor dem IS geschützt hätten und forderte seine Anhänger nach Beginn der türkischen Offensive zum Beten für die YPG auf. Aus der Pressemitteilung:
Die PKK und die PYD/YPG-Kurden, die den SDF kontrollieren, seien zwei Seiten derselben Medaille. Die „kommunistische Ideologie und der gewalttätige Charakter dieser nationalistischen Organisationen diskreditieren demokratische und liberale Werte. Diese „Helden“ haben verletzliche Aramäer unterdrückt, ihr unschuldiges Leben genommen, ihr Land kurdiert und benutzen immer noch eine kleine christliche Gruppe als Sprachrohr, um kurdische Interessen zu vertreten. Die Ressentiments gegen die YPG unter den Einheimischen sind weit verbreitet, werden aber noch nicht vollständig erfasst. Zu gegebener Zeit würde ihre autoritäre Regierungsführung wahrscheinlich zu einem ISIS 2.0 unter den lokalen Arabern führen, die die Kurden überwiegen, vor allem unter arabischen Nationalisten und unter konservativen arabischen und kurdischen Muslimen.

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– Syrienkrise – Assyrer-Sprecherin Hermez: Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten

Die Sprecherin einer Assyrer-Vereinigung hat die Aussagen eines Politikers der Linkspartei Schwedens verurteilt.

Assyrer-Sprecherin Hermez: Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten
 

EU
Beruf und Familie: Jede dritte Person in der EU hat Betreuungspflichten

Im Jahr 2018 gaben in der Europäischen Union (EU) von den 308 Millionen 18- bis 64-Jährigen etwas mehr als ein Drittel (34%) oder 106 Millionen an, Betreuungspflichten zu haben. Darunter fällt die Betreuung der eigenen Kinder oder der Kinder des Partners, die jünger als 15 Jahre waren (89 Millionen oder 29%), die Betreuung hilfsbedürftiger Angehöriger (13 Millionen oder 4%) oder sowohl von Kindern als auch von hilfsbedürftigen Angehörigen (4 Millionen, 1%). Kinderbetreuung bedeutet die Betreuung der Kinder innerhalb oder außerhalb des Haushalts. In allen Betreuungskategorien gaben mehr Frauen als Männer (37% der Frauen gegenüber 32% der Männer) an, Betreuungspflichten zu haben: Dies gilt für Betreuungspflichten gegenüber den eigenen Kindern oder denen des Partners (30% der Frauen, 28% der Männer), gegenüber hilfsbedürftigen Angehörigen (5% bzw. 3%) sowie für beide Bereiche (2% bzw. 1%). Diese ausgewählten, von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Ergebnisse stammen aus einer speziellen Datensammlung aus der Europäischen Arbeitskräfteerhebung 2018 zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In der EU passten 27% der Erwerbstätigen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit Kinderbetreuungspflichten im Jahr 2018 ihr Arbeitsleben an, um ihre Kinder leichter betreuen zu können. Dies betraf Frauen in stärkerem Maße als Männer. 39% der Frauen – mehr als doppelt so viele wie Männer (17%) – gaben an, dass sich die Kinderbetreuung auf ihre Berufstätigkeit auswirkt. Zudem wurden auf EU-Ebene 2018 von 28% der Personen mit Kinderbetreuungspflichten entsprechende Kinderbetreuungsangebote für alle Kinder genutzt. Am höchsten war der Anteil bei den Erwerbstätigen mit 31%, bei den Arbeitslosen lag er bei 19% und bei den Nichterwerbspersonen bei 14%. Demgegenüber gaben 72% der Personen mit Kinderbetreuungspflichten an, für mindestens eines ihrer Kinder kein Betreuungsangebot zu nutzen. Anteil der Menschen mit Kinderbetreuungspflichten in Irland am höchsten. Deutschland ist nach Bulgarien eines der Länder, in denen dieser Anteil ziemlich niedrig ist. Im Jahr 2018 verzeichnete Irland den höchsten Anteil von Personen mit Kinderbetreuungspflichten, kombiniert oder nicht mit der Betreuung hilfsbedürftiger Angehöriger (42% der Gesamtbevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren). Dahinter rangierten Schweden und Luxemburg (beide 35%), Estland und Frankreich (beide 34%). Am niedrigsten waren die Anteile in Bulgarien (24%), gefolgt von Deutschland (26%), Kroatien, Griechenland und Österreich (alle 27%). Weniger als ein Drittel der Personen mit Kinderbetreuungspflichten nahm überhaupt Betreuungsangebote in Anspruch. Eigene Regelungen wurden hier als Hauptgrund für den Verzicht auf Kinderbetreuungsangebote in den meisten EU-Mitgliedstaaten genannt. Nahezu ein Drittel der Erwerbstätigen passten ihr Arbeitsleben an, um Kinder leichter betreuen zu können.

Syrienkrieg
Syrien zu Gesprächen mit PKK: Reden nicht mit Verrätern

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Syrisches Außenministerium an die YPG: Benutzt und entsorgt Der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad, sagte in einer Erklärung über die YPG, den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK: „Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass diejenigen, die ihr eigenes Land verraten, benutzt und entsorgt werden.“ Nachdem die türkischen Streitkräfte in Nordsyrien die Anti-Terror-Operation „Friedensquelle“ starteten, hatten die westlichen Staaten in der Region, allen voran die USA, ihre Soldaten von dort abgezogen. Der Rückzug führte in den Reihen der YPG, dem syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, zur Panik. Laut eingehenden Informationen sollen sich zahlreiche Terroristen unter die Zivilbevölkerung gemischt und sich in Wohnungen und Häuser verschanzt haben. Sie verstecken sich in den Wohnungen von Zivilisten Die Terroristen der YPG hielten sich demnach in den Dächern einiger Häuser, die sich an der Grenzlinie zur Türkei befinden, versteckt. Dort sollen sie Stellungen ausgehoben haben. Zudem hätten die Separatisten unter Einbeziehung von Zelten und Baggern weitere Stellungen errichtet. Die Kameras hätten PKW und LKW gesichtet, die aus dem Zentrum der Stadt Resulayn kamen und Materialien entluden. Syrische Regierung: Hatten sie gewarnt Der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad, der an einer Veranstaltung teilnahm und sich den Fragen von Journalisten stellte, äußerte sich auf eine Frage der Zeitung „Al Vatan“, wie er es bewerte, dass die PKK/YPG von den USA im Stich gelassen wurden: „Wir hatten schon von Beginn an gesagt, dass diejenigen, die ihr eigenes Land verraten und sich den Plänen anderer Staaten hingeben, entsorgt würden, nachdem sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen würden. Diejenigen, die sich billig verkaufen, werden von der Geschichte getilgt.“ Keine Gespräche mit der YPG Mikdad sagte, es werde keine Gespräche mit der YPG geben. Der stellvertretende Außenminister beschuldigte die Terrororganisation mit Verrat und Verbrechen gegen die syrische Bevölkerung. Die YPG seien die „Agenten Washingtons“ in Syrien.
(Screenshot/Twitter)
 

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– Syrienkrise – Kommentar: In nordsyrischer Grenzstadt kämpfen kurdische Clans gegen die PKK

In der nordsyrischen Grenzstadt zur Türkei Raʾs al-ʿAin kämpfen aktuell lokale kurdische Clans gegen die PKK/YPG-Schergen. So viel zur Mär, die türkische Armee würde gegen „die Kurden“ vorgehen. Noch nicht überzeugt? Kein Wunder, denn es gibt Berichte aus dem Irak wie Syrien, die es nicht in die deutschen Medien schaffen.

Kommentar: In nordsyrischer Grenzstadt kämpfen kurdische Clans gegen die PKK

Stahlindustrie
Saar-Ministerpräsident Hans fordert Milliarden-Programm zur Rettung der deutschen Stahlindustrie

Durch die US-Strafzölle und das Klimaschutzpaket der Bundesregierung ist die deutsche Stahlindustrie nach den Worten des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) in ihrer Existenz bedroht. „Wir erleben momentan eine so prekäre Situation, dass mittelfristig das Ende der kompletten deutschen Stahlindustrie droht“, sagte Hans der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). „Wenn wir das in Kauf nehmen, zerstören wir eine Schlüsselindustrie im Land und erweisen dem Klimaschutz einen Bärendienst, weil der Stahl dann andernorts klimaschädlicher erzeugt wird.“ Er forderte einen nationalen Konsens ähnlich wie beim Kohleausstieg. Das Bundeskabinett müsse sich zur Stahlproduktion bekennen und Innovationen bei der Umstellung auf eine klimaneutrale Stahlproduktionstechnik fördern. „Wir brauchen ein massives Finanzierungsprogramm, um eine mit Wasserstoff oder mit Gas betriebene Stahlerzeugung voranzutreiben. Es muss ein Milliardenbetrag sein. Das können nicht die Bundesländer mit den Stahl-Standorten leisten.“ Selbstverständlich mache sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China bis ins Saarland bemerkbar. „China wirft den Stahl nun zu Dumpingpreisen auf den europäischen Markt, und wir haben wegen des Brexits Absatzschwierigkeiten auf dem britischen Markt.“ Auch die Automobilbranche habe Probleme. „Und die hochenergetische Produktion von Stahl wird noch teurer durch die CO2-Bepreisung.“

Anschlag in Halle
NRW verstärkt massiv Schutz jüdischer Einrichtungen

Nach dem rechtsextremistischen und antisemitischen Anschlag in Halle sind die Sicherheitsvorkehrungen in Nordrhein-Westfalen massiv verstärkt worden. Nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ wurde die Zahl jüdischer Einrichtungen, die ab sofort rund um die Uhr von der Polizei bewacht werden, von drei auf 26 erhöht. Darunter sind Synagogen, jüdische Gemeinde- und Altenzentren sowie jüdische Kindertagesstätten. Die übrigen 41 jüdischen Schutzobjekte in NRW werden regelmäßig von Polizeistreifen beobachtet. „In Deutschland darf es nie wieder den Hauch eines Zweifels geben, dass wir immer an der Seite der Juden und der Seite Israels stehen“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Zeitung.

Balkan
Kosovo: Präsident Thaci glaubt an ein Friedensabkommen mit Serbien

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Pristina – Der neue Sondergesandte der USA für die Friedensverhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo, Richard Grenell, hoffe, dass die beiden Länder bald zusammenkommen und eine Lösung finden werden. „Ich hoffe, dass sich Kosovo und Serbien treffen und eine Lösung finden werden“, sagte Grenell. In einer Pressemitteilung des Kabinetts des kosovarischen Präsidenten heißt es, dass ein Abkommen zwischen dem Kosovo und Serbien die Entwicklung des Kosovo und der Region fördern und die Grundlage für weiteres Wirtschaftswachstum und das Wohlergehen der Bürger im Allgemeinen bilden würde. „Präsident Thaci dankte Botschafter Grenell für die kontinuierliche Unterstützung, die die Vereinigten Staaten der Republik Kosovo jederzeit gewährt haben. Seit 2008 ist die Aufmerksamkeit der USA in dieser Hinsicht nicht mehr auf den Kosovo gerichtet“, so die Mitteilung, Die Unterstützung stärke das Vertrauen und Glauben an ein Friedensabkommen mit Serbien. Während des Treffens, so die Pressemitteilung, sagte Thaci, werde das Kosovo bei der Suche nach einer Lösung, die die Tür zur Entwicklung öffnen würde, konstruktiv sein. „Die aktive Beteiligung der USA an der Erzielung einer endgültigen Lösung zwischen dem Kosovo und Serbien wird entscheidend sein“, betonte der Präsident des Kosovo. https://twitter.com/USAmbKosovo/status/1181917962451771392

Syrienkrise
Kommentar: In nordsyrischer Grenzstadt kämpfen kurdische Clans gegen die PKK

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Erst Fakten, dann die Moral VI. In der nordsyrischen Grenzstadt zur Türkei Raʾs al-ʿAin kämpfen aktuell lokale kurdische Clans gegen die PKK/YPG-Schergen. So viel zur Mär, die türkische Armee würde gegen „die Kurden“ vorgehen. Noch nicht überzeugt? Kein Wunder, denn es gibt Berichte aus dem Irak wie Syrien, die es nicht in die deutschen Medien schaffen. Berichte und Meldungen aus den sozialen Medien muss man mit Vorsicht genießen. Westliche Medien setzen automatisch Filter ein, weshalb der eine oder andere Bericht, die eine oder andere Meldung in der Schublade verschwindet. Nein, man darf nicht alle deutschen Medien über den Kamm scheren, aber seltsam, viele der interessantesten Berichte und Meldungen, schaffen es nicht einmal als Zweizeiler. Die wohl ungewöhnlich schärfste Zurechtweisung wurde in der schwedischen „Aftonbladet“ veröffentlicht. Da meldete sich am Dienstag die Präsidentin der „Assyrischen Föderation“ in Schweden zu Wort, um dem Vorsitzenden der Linkspartei Jonas Sjöstedt die Leviten zu lesen. Ich werde euch das nicht vorenthalten: „Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten“
(Screenshot/Afdonbladet)
Replik der Assyrischen Versammlung an die Linkspartei über Trumps Entscheidung, die Vereinigten Staaten aus Syrien abzuziehen. Die Linkspartei mit Jonas Sjöstedt an der Spitze spricht sich gegen Trumps Entscheidung aus, die USA aus Syrien abzuziehen . Sjöstedt schreibt unter anderem: „Versammeln wir uns für den einzig progressiven und hoffnungsvollen Teil Syriens. Diejenigen, die den IS besiegt haben, wo verschiedene Menschen zusammenleben und wo Frauen Rechte haben. “ Wir, die aus der Gegend kommen und die Familie und Verwandte haben, können nichts anderes tun, als diese unkritische Hommage an kurdische Gruppen zu bedauern. Der Nordosten Syriens, der von der syrischen Niederlassung YPG der militanten kurdischen Gruppe PKK übernommen wurde, ist geprägt von Mord, Unterdrückung, Ausbeutung von Kindersoldaten und ethnischen Säuberungen. Weiter hier. Wer meint, das wäre ja nur eine Stimme gegen viele andere Stimmen von „Kurden“ und „Christen“, die gegenüber der Türkei oder dem syrischen Machthaber Assad feindlich gesinnt sind, der irrt gewaltig. Am Mittwoch meldete sich über den soziale Kurznachrichtendienst Twitter die irakisch-christliche Stiftung (Iraqi Christian Foundation @iraqschristians) und teilte gegen die „kurdischen“ YPG bzw. SDF mächtig aus. Es stimme leider nicht, dass die syrischen Christen auf der Seite der YPG stünden. Die Mehrheit der syrischen Christen habe von den Autonomiebestrebungen der Kurden die Nase voll. Die Bestrebungen waren demnach für die Christen der Region keine friedliche. Die „kurdischen Autonomiebehörden“ würden die dortigen Christen mit der Vertreibung aus ihrem Gebiet drohen. Die „Kurden“ wüssten, dass die einheimischen syrischen Christen und Gemeinden die syrische Staatsmacht in Damaskus bevorzugen würden und zuletzt twittert @iraqschristians, die YPG/SDF unterdrücke die Christen und daher lehne man eine egoistische Kontrolle der YPG/SDF über die Wünsche der heimischen Christen ab.
(Screenshot/Twitter)
Aber damit ist die Führung durch „Meldungen die es bis in die deutschen Meldungen nicht geschafft haben“, noch nicht beendet. Am Mittwoch twitterte diesmals das Assyria TV (@AssyriaTV) und berichtete von einem Angriff auf ein Dorf in der Nähe der syrischen Grenzstadt Qamischli zu Nusaybin in der Türkei. Berichten zufolge habe die YPG mit Mörsergranaten die türkische Stadt Nusaybin beschossen, und zwar aus dem besagten Dorf, in der Assyrer, also syrische Christen leben. Damit solle ein Angriff der türkischen Streitkräfte provoziert werden. Die YPG benutze die Assyrer als lebendige Schutzschilde. Dann twitterte Assyria TV, dass die YPG die Christen als Propaganda missbrauche. Dieser Vorfall wurde in Twitter auch zigfach geteilt, zumindest was das propagandistische angeht. Denn in den Meldungen hieß es diesmal, die türkische Artillerie habe das Dorf willkürlich angegriffen, Menschen verletzt, getötet. Also genau das Gegenteil, was die Assyria TV getwittert hatte. In einem weiteren Tweet am Donnerstag erklärte Assyria TV, dass die YPG mit Gruppen komme, die man als „Marionetten“ für „Minderheiten“ betrachten könne. Diese würden nämlich als „assyrische“, aber prokurdische Organisation, für Flugverbotszonen ausgewiesen. Es handle sich dabei um eine Randgruppe unter dem Namen „European Syriac Union“. Diese Gruppe soll von der PKK in den 80er Jahren gegründet worden sein. Sie vertrete aber nicht die assyrische Mehrheit in Syrien. Wen vertritt also die YPG-SDF-PKK in Syrien oder im Irak, wenn so ziemlich alle Gruppen, Clans, Gemeinden, Gemeinschaften, Religionsanhänger und vor allem Kurden sich von ihnen distanziert, aber nicht erhört werden? Die Reihe der Meldungen die es nicht bin in die deutschen Medien geschafft haben, könnte man endlos weiterführen, aber dazu mehr in den nächsten Episoden der Reihe „Erst Fakten, dann die Moral“

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– Militäroffensive in Syrien – Nahost-Experte Doran: USA Zusammenschluss mit PKK nicht mit Kurden

Ein Nahost-Experte des US-Thinktanks Hudson Institut, hat am Montag die Obama-Regierung verurteilt und diese beschuldigt, sich mit der PKK-Terrororganisation zusammengeschlossen zu haben und nicht wie immer behauptet „mit den Kurden“.

Nahost-Experte Doran: USA Zusammenschluss mit PKK nicht mit Kurden