| Datum des Kurstags | Wert 1 US-D in TL |
| 02.01.2019 | 5,4003 |
| 01.03.2019 | 5,3742 |
| 01.05.2019 | 5,9665 |
| 08.05.2019 | 6,1860 |
| 01.07.2019 | 5,6507 |
| 02.09.2019 | 5,8068 |
| 01.11.2019 | 5,7124 |
| 01.01.2020 | 5,9488 |
Die Zahlenangaben beruhen auf den Angaben der Website investing.com, vgl. hierzu https://www.investing.com/currencies/usd-try
Souveräne Entscheidung eines Landes Eigentlich geht es hier um die souveräne Entscheidung eines Landes, das ist in diesem Fall die Türkei, ein eigenes Flugabwehrsystem zu installieren, was Washington mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Vergleichen wir das Beispiel der von der Türkei erworbenen russischen Flugabwehrraketen mit dem Bau des „North Stream 2“, also der Pipeline, die russisches Erdgas unter der Ostsee nach Deutschland bzw. Mitteleuropa liefern soll. Deutschland hatte sich seinerzeit mit Russland über den Bau der Ostseepipeline geeinigt. Die USA hatten Deutschland vor dem Bau der Gaspipeline gewarnt, da nach ihrer Ansicht durch die Lieferung eine zu große Abhängigkeit von Russland entstehen würde. Die US-Administration beließ es nicht nur bei einer Warnung, sondern ließ gegen die am Bau der Pipeline beteiligten Unternehmen Sanktionen verhängen. Bundesaußenminister Heiko Maas verbat sich richtigerweise eine Einmischung der Vereinigten Staaten in die deutsche Energiepolitik. Im Falle Deutschlands geht es um die souveräne Entscheidung zur europäischen Energiepolitik und bei der Türkei um ihre eigene Verteidigungspolitik. Hier wird allerdings mit zweierlei Maß gemessen, weil die meisten Mainstream-Medien hierzulande die Entscheidung Deutschlands zum Bau der Ostseepipeline nicht in Frage stellen, wohl aber bei der Entscheidung der Türkei bei Kauf von russischen Flugabwehrraketen. Die Türkei hatte vor einigen Jahren gegenüber US-Regierungsvertretern ihr Interesse am Kauf von Flugabwehrraketen des Typs Patriot geäußert und wollte einen Technologietransfer. Also die Raketen in der Türkei selbst zusammenbauen. Das aber wurde von der US-Administration nicht akzeptiert. Stattdessen wollten die Amerikaner die Patriot-Raketen nur verkaufen und keinen Technologietransfer. In den Presseberichten wurde dieses wichtige Detail allerdings nicht erwähnt. Das zweite Beispiel – „Erdogans nächster Krieg“ – ist vom Nachrichtenmagazin Spiegel vom 22. Dezember 2019. Mit dem Titel „Erdogans nächster Krieg“ versucht der Spiegel seinen Lesern zu erklären, dass es sich bei der Zusammenarbeit der Türkei mit der international anerkannten Regierung in Tripolis um einen „persönlichen Krieg“ des türkischen Präsidenten handelt, obwohl das in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Die Türkei hat mit der libyschen Regierung Verträge unterzeichnet und im Rahmen dieser Vereinbarungen versucht Ankara das nordafrikanische Land zu unterstützen. Auch der Untertitel des gleichen Artikels ist verwirrend. Auch hier wird auf Erdogan persönlich Bezug genommen, obwohl nicht Erdoğan selbst sein Engagement ausweiten möchte, sondern die Türkei. „Der türkische Präsident will sein Engagement in Libyen ausweiten. Schon bald könnten türkische Soldaten in dem Bürgerkriegsland kämpfen. Droht ein zweites Syrien?“ Ein weiteres Fallbeispiel für eine gezielte Falschinformation des Spiegel-Lesers ist der folgende Satz: „Erdogans Bündnispartner, der Rechtsextremist Devlet Bahceli, drängt die Regierung, nun auch eigene Soldaten nach Libyen zu entsenden. Erdogan unterstützt Sarraj aus mehreren Gründen:“ Die im türkischen Parlament vertretene konservative MHP von Devlet Bahçeli unterstützt in der Großen Nationalversammlung die Partei von Präsident Erdoğan, allerdings ist sie nicht an der Regierung beteiligt. Der MHP Parteivorsitzende Devlet Bahçeli ist allerdings kein Rechtsextremist, wie der Spiegel behauptet, sondern politisch betrachtet als konservativ einzustufen. Hier wird der Eindruck erweckt, dass Präsident Erdogan mit einem „Rechtsextremisten“ zusammenarbeitet, nur nimmt es der Spiegel mit der Wahrheit nicht so genau. Außerdem hat nicht Bahçeli die türkische Regierung dazu gedrängt Soldaten nach Libyen zu entsenden, sondern die libysche Regierung hat im Rahmen der Verträge die Türkei um Unterstützung gebeten. Was natürlich ein Unterschied ist. Das letzte Beispiel ist vom Nachrichtenmagazin Focus vom 21. Dezember 2019. Der Titel lautet „Der Sultan schäumt bereits: USA wollen Erdogan hart für Eigensinnigkeit bestrafen.“ In diesem Fall wird der Focus-Leser nicht richtig informiert, weil es bei der Anschaffung der Flugabwehrraken des Typs S-400 nicht um Eigensinnigkeit geht, wie der Titel behauptet, sondern um eine eigenständige Verteidigungspolitik der Türkei. Der Artikel geht in einem Satz auf den Kauf der russischen Luftabwehrraketen und die türkische Militäroperation in Syrien ein, die viele US-Senatoren verärgert hätte. Der gesamte Bericht ist aus US-amerikanischer Sicht verfasst und enthält keine Erklärung warum die Türkei die russischen Flugabwehrraketen gekauft hat, was die Beweggründe für die Militärintervention der Türkei in Syrien waren und weshalb die USA die Terrororganisation PKK/YPG gegen den Nato-Partner massiv aufgerüstet und an der syrisch-türkischen Grenze positioniert hatten.Auch interessant
– Hamburg – Axel Springer-Chef Döpfner plant Anti-Erdogan Kampagne
Die Vorstandsvorsitzenden der größten deutschen Konzerne haben dieser Tage ungewöhnliche Post von Springer-Chef Mathias Döpfner erhalten. In persönlichen Briefen fordert er die Vorstände aller 30 Dax-Konzerne auf, ihn in einer Solidaritätsaktion gegen die Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu unterstützen.
Axel Springer-Chef Döpfner plant Anti-Erdogan Kampagne


(Quelle:
So reizvoll Online Casinos auch sein mögen: In Sachen Luxus werden sie vom Venetian im chinesischen
Obwohl wir Ihnen Macau bereits auf unseren Seiten empfohlen haben, ist das Bellagio in Las Vegas nach wie vor die unbestrittene Nummer 1, wenn es um lokales Glücksspiel in gehobenem Ambiente geht. Wer hier vorbeischaut, der sollte sich standesgemäß kleiden. Jeans und Hemd haben keine Chance. Edler als im