Ankara – Nachdem Whatsapp neue Nutzungsbedingungen ankündigte, gibt es einen weltweiten Ansturm auf alternative Messengerdienste wie Signal und Threema.
Am Samstagabend gab auch das türkische Präsidialamt einen Wechsel zum einheimischen Dienst BIPMobil bekannt.
(Screenshot/Twitter)Neue Nutzungsbedingungen bei Whatsapp
Bei Whatsapp werden Nutzer seit einigen Tagen dazu aufgefordert, den neuen Geschäftsbedingungen zuzustimmen.
Whatsapp werde demnach in Zukunft persönliche Daten mit Facebook austauschen. Hierzu gehörten unter anderem auch Telefonnummern und Informationen darüber, wie Nutzer mit anderen interagieren. Dies konnte man bisher deaktivieren. Wer den neuen Nutzungsbedingungen nicht zustimmt, wird im Februar aus seinem Whatsapp-Account ausgesperrt.
Für Menschen in der Europäischen Union seien die Änderungen jedoch gar nicht so gravierend.
Tatsächlich ergänzt Whatsapp nur Informationen, auf welcher Rechtsgrundlage es Daten verarbeitet, und überarbeitet einige Passagen zur Kommunikation mit Unternehmen. In der EU schützt die Bürger davor die DSGVO.
Hierzu die Süddeutsche Zeitung:
Die Verwirrung entstand wohl, weil Whatsapp unterschiedliche Versionen seiner Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie bereitstellt: jeweils eine für die europäische Region und eine für Menschen im Rest der Welt – wobei letztere auch auf Deutsch vorliegen, was die Verwechslungsgefahr zusätzlich erhöht.
Istanbul – Selçuk Özdağ, Vizechef der oppositionellen Zukunftspartei (Gelecek Partisi), hat Präsident Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, das Auslieferungsabkommen mit China zu annullieren. Eine Ratifizierung eines solchen Abkommens sei eine „Schande gegenüber den Uiguren“, so Özdağ. Peking müsse unabhängigen Beobachtern erlauben, Berichte über Menschenrechtsverletzungen in der autonomen Region Xinjiang zu untersuchen.
Chinas Verfolgung der uigurischen Minderheit in Xinjiang ist in den letzten Jahren eskaliert und kommt nach Ansicht von Experten einem kulturellen Völkermord gleich. Man geht davon aus, dass mehr als eine Million Menschen in Internierungslagern festgehalten werden, und es gibt immer mehr Beweise für Umerziehungsprogramme, Einschränkungen religiöser und kultureller Überzeugungen, Zwangsarbeitsprogramme, Massenüberwachung und Zwangssterilisation von Frauen.
China streitet die Vorwürfe vehement ab
China streitet die Vorwürfe vehement ab und sagt, die Politik diene dazu, den Terrorismus zu bekämpfen und die Armut zu lindern. Offizielle Stellen weisen regelmäßig alle Berichte über Missstände als Erfindungen zurück.
„Wenn das, was in Ostturkestan geschieht, eine Lüge ist, wollen wir es mit unseren eigenen Augen sehen, mit unseren eigenen Ohren hören und in unseren eigenen Herzen wissen“, zitiert Radio Free Asia (RFA) Özdağ weiter.
„In meiner Rolle als Vorsitzender der Zukunftspartei möchte ich, zusammen mit den Führern aller Parteien im Parlament, die Moscheen in Ostturkestan besuchen, um zu sehen, ob es dort Lager gibt. Wir wollen die Namen der Vermissten, einen nach dem anderen, damit die Türkische Republik sie untersuchen kann.“
(Screenshot/Twitter)S
Obwohl das türkische Parlament das 2017 unterzeichnete bilaterale Abkommen noch nicht ratifiziert hat, hat es bei der großen uigurischen Diaspora (schätzungsweise 50.000 Personen), die sich in der Türkei aufhält, bereits Bedenken ausgelöst. Ankara hat lange Zeit uigurische und türkische Muslime, die aus China flohen, willkommen geheißen, doch Rechtsgruppen befürchten, dass der Vertrag sie gefährden wird. Oppositionspolitiker in der Türkei haben angekündigt, die Ratifizierung im eigenen Parlament blockieren zu wollen, da sie befürchten, dass Uiguren, die gewaltsam nach China zurückgeschickt werden, mit politischer Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen rechnen müssen, weil sie friedlich ihre Meinung äußern.
Klauseln, die Straftaten im Abkommen mit China definieren, seien mehrdeutig und unklar, sagte Yurter Özcan, ein Vertreter der oppositionellen Republikanischen Volkspartei der Türkei (CHP) in den USA gegenüber Radio Free Asia (RFA), und betonte, seine Partei „respektiere die Meinungsfreiheit“.
„Kleinere Meinungsverschiedenheiten – zum Beispiel Kritik an Chinas Staatssystem – werden von China als Verbrechen eingestuft, und dieses Abkommen könnte leider zur Abschiebung von Uiguren führen, die sich [Chinas Politik] widersetzen und sich zur Unterdrückung der Uiguren in Ostturkestan geäußert haben“, so Özcan und bezog sich dabei auf Xinjiang, den Namen, den viele Uiguren für ihre historische Heimat bevorzugen.
„Dies ist eine große Ungerechtigkeit, und wir werden in der Republikanischen Volkspartei hart daran arbeiten, dass dieses Abkommen nicht von der Nationalversammlung ratifiziert wird“, betonte Özcan.
Uiguren sind eine turksprachige EthnieUiguren sind eine turksprachige Ethnie, die ihren Siedlungsschwerpunkt im Gebiet des ehemaligen Turkestans hat, insbesondere im heutigen chinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang. Die Uiguren gehören nahezu alle der Glaubensgemeinschaft des Islam an.
Athen – Die griechische Regierung hat ein Verteidigungsabkommen über 1,68 Milliarden Dollar mit Israel genehmigt.
Wie das israelische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte, sei dies das größte Verteidigungsabkommen das jemals zwischen den beiden Ländern abgeschlossen wurde. Das Abkommen, das in den kommenden Wochen von beiden Seiten unterzeichnet werden soll, beinhaltet die Einrichtung und den Betrieb einer Flugschule für die hellenische Luftwaffe durch das israelische Rüstungsunternehmen Elbit Systems sowie die Beschaffung von zehn Leonardo M-346 Trainingsflugzeugen. Auch die Wartung von bereits vorhandenen Beech T-6 und die Bereitstellung von Simulatoren, Training und logistischer Unterstützung, gehören zur Abmachung berichtet die Flugrevue.
„Die Israelis vertrauen nicht leicht, besonders im Bereich der Verteidigung“, sagte Costas Filis, Professor für internationale Beziehungen in Athen gegenüber Voice of America (VOA). „Dieses Abkommen ist also nicht nur wegen des qualitativen Vorsprungs wichtig, den es Griechenlands neuer Pilotengeneration und den Streitkräften insgesamt verschafft, sondern auch wegen der ernsthaften Botschaft, die es aussendet – dass eine solide und neue Tiefe der Beziehungen zwischen Athen und Jerusalem gefestigt wurde.“
Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz sagte, der Deal würde „den Interessen sowohl Israels als auch Griechenlands dienen, Hunderte von Arbeitsplätzen in beiden Ländern schaffen … und die Stabilität im Mittelmeerraum fördern.“
Spannungen mit der Türkei
Die NATO-Verbündeten Griechenland und die Türkei haben lange die Luft- und Seerechte des jeweils anderen in der Region angefochten und standen vor genau 25 Jahren am Rande eines Krieges um eine unbewohnte Insel in der Ägäis. Seitdem gab es ein Hoch und Tief in den Beziehungen und erreichten in den letzten Monaten als Reaktion auf den Energiekonflikt im östlichen Mittelmeer ihren Tiefpunkt.
Während die Spannungen immer noch hoch sind, hat die Regierung in Athen Pläne zum Kauf von neuen Kampfflugzeugen, Fregatten, Hubschraubern und Waffensystemen angekündigt, unter anderem aus den USA und Frankreich.
Israel bekräftigt „starke Solidarität“ mit Griechenland
Israel hatte sich beim Gasstreit im östlichen Mittelmeer mit der Türkei auf Seiten Griechenlands gestellt und „Solidarität und Unterstützung“ zugesichert.
„Israel verfolgt mit Sorge die jüngsten Entwicklungen im östlichen Mittelmeer. Bestimmte einseitige Aktionen der Türkei können eskalieren und stellen eine Bedrohung für die fragile Stabilität in der Region dar“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Lior Haiat, auf Twitter im Oktober vergangenen Jahres
„Israel bekräftigt seine volle Unterstützung und starke Solidarität mit Griechenland in seiner maritimen Zone und seinen Widerstand gegen jeden Versuch, diese Rechte zu verletzen“, fügte er hinzu.
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Washington – Twitter war das Sprachrohr des scheidenden US-Präsidenten Trump. Nach seiner Sperre denkt er nun über eine eigene Plattform nach.
Er stehe bereits mit anderen Webseiten in Verhandlung, ließ Trump über Journalisten im Weißen Haus verlauten. Auch den Aufbau einer eigenen Plattform in der nahen Zukunft ziehe er in Betracht.
„Es gibt andere Plattformen wie Parler mit geringerer Reichweite. Sie lassen Hassrede zu, alle Arten gewalttätiger Rhetorik, ohne Regeln. Das wird eine große Herausforderung. Wir haben gesehen, wie schwer es Facebook und Twitter gefallen ist, irgendwelche Regeln für Trump aufzustellen, bis zu dieser Woche“, zitiert die tagesschauCNN-Reporter Donie O’Sullivan.
(Screenshot(Twitter)
Nach der Sperrung seines persönlichen Accounts, postete Trump von seinem offiziellen „POTUS-Account“ und beschuldigte Twitter, sich mit seinen politischen Feinden zu verschwören, „um mich zum Schweigen zu bringen“. Twitter habe sich „weiter und weiter“ von der freien Meinungsäußerung entfernt und sich mit den Demokraten und der radikalen Linken bei seiner Sperrung von der Plattform koordiniert, um Trump „zum Schweigen zu bringen“. „Und SIE, die 75,000,000 große Patrioten, die für mich gestimmt haben“, so Trump in einer Reihe von Tweets.
„Twitter mag ein privates Unternehmen sein, aber ohne das Geschenk der Regierung in Form von Section 230 würden sie nicht lange existieren. Ich habe vorhergesagt, dass dies passieren würde. Wir haben mit verschiedenen anderen Websites verhandelt und wir haben bald eine große Ankündigung, während wir uns auch die Möglichkeiten des Aufbaus unserer eigenen Plattform in der nahen Zukunft umsehen. Wir werden nicht schweigen!“, fügte Trump hinzu.
„Twitter geht es nicht um FREE SPEECH. Es geht ihnen nur darum, eine linksradikale Plattform zu fördern, auf der einige der bösartigsten Menschen der Welt frei sprechen dürfen. „STAY TUNED!“, sagte er
Die Beiträge wurden später von Twitter gelöscht.
„Redefreiheit existiert nicht mehr in Amerika. Sie starb mit den großen Tech-Unternehmen, und was übrig ist, ist nur noch für ein paar Auserwählte da“, twitterte Trumps Sohn Donald Trump Jr..
Washington – Der designierte US-Präsident Joe Biden nominierte am Freitag Brett McGurk, einen unverblümten Befürworter der amerikanischen Militärpräsenz in Syrien und entschiedenen Gegner der türkischen Regierung, als Koordinator für den Nahen Osten im Nationalen Sicherheitsrat.
McGurk, ein Veteran des US-Sicherheitsestablishments, der in verschiedenen Funktionen unter aufeinanderfolgenden demokratischen und republikanischen Regierungen diente, hat die türkische Regierung häufig wegen ihrer Rolle in Syrien und ihrer breiteren regionalen Politik kritisiert, berichtet Middel East Eye.McGurk hat seine Rolle als US-Gesandter bei der internationalen Koalition zur Bekämpfung des IS Ende 2018 wegen der Entscheidung von Präsident Donald Trump, die amerikanischen Truppen aus Nordsyrien abzuziehen, aufgegeben.
Biden gab McGurks Ernennung am Freitag zusammen mit der Nominierung anderer nationaler Sicherheitsbeamter und Kabinettsmitglieder offiziell bekannt.
Wegen seiner Rolle bei der Stärkung der Partnerschaft zwischen den US-Truppen und den kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF), die von der YPG-Miliz geführt wird – einem syrischen Ableger der in der Türkei ansässigen PKK – haben türkische Regierungsvertreter und auch Oppositionspolitiker McGurk lange Zeit mit Misstrauen betrachtet.
Im Jahr 2016 kam es zu Spannungen zwischen Ankara und Washington, nachdem in sozialen Medien ein Foto McGurks mit einem Kommandanten der YPG, Polat Can, auftauchte. Can, Sprecher und Mitbegründer des syrischen PKK-Ablegers „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG), teilte über seinen Twitter-Account ein Bild, auf dem er McGurk gerade eine Auszeichnung überreicht. Umgehend verbreitete sich das nicht datierte, alte Bild über zahlreiche Accounts, das aus einer Zeit stammt, als Can noch PKK-Kommandant war. Eine Anfrage an den damaligen Sprecher des U.S. State Departments, John Kirby, beantwortete dieser mit der Aussage, er habe nicht die Personalausweise aller YPG-Kämpfer. „Das ist nichts Neues. Wir haben unsere Bedenken bezüglich dieser Gruppe deutlich gemacht“, erklärte Kirby, nachdem er die Frage erst als nicht aktuell abgetan hatte.
Die Türkei hatte wiederholt ihre Sorge hinsichtlich des Naheverhältnisses zwischen PKK und PYD zum Ausdruck gebracht und einem möglichen Informations- und Waffenaustausch zwischen diesen. Die PYD könne auf Grund ihrer PKK-Nähe nicht als legitime politische Kraft oder Vertreterin der syrischen Kurden betrachtet werden, so Ankara.
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Washington – Twitter teilte am Freitag mit, dass es den Account von US-Präsident Donald Trump mit mehr als 88 Millionen Followern aufgrund des Risikos einer weiteren Aufstachelung zur Gewalt nach der Erstürmung des US-Kapitols am Mittwoch durch Hunderte seiner Anhänger dauerhaft gesperrt hat.
Wie die Nachrichtenagentur Reutersberichtet, folgt der Schritt einer jahrelangen Debatte darüber, wie Social-Media-Unternehmen die Konten von mächtigen globalen Führern moderieren sollten.
Die außergewöhnliche Entscheidung folgte zwei Tage nachdem Trump Tausende von Anhängern aufgefordert hatte, zum Kapitol zu marschieren. Daraufhin stürmten Trump-Anhänger das Gebäude. Dabei kamen vier Menschen ums Leben.
„Nach eingehender Prüfung der jüngsten Tweets des @realDonaldTrump-Kontos und des Kontexts um sie herum haben wir das Konto aufgrund des Risikos einer weiteren Aufstachelung zur Gewalt dauerhaft gesperrt,“ zitiert Reuters das Unternehmen.
Facebook kündigte am Freitag an, Trumps Account bis mindestens das Ende seiner Amtszeit als Präsident zu sperren.
Während der Kongresssitzung zur Bestätigung des Wahlsiegs von Joe Biden haben am Mittwoch Anhänger Trumps das Kapitol gestürmt. Vier Menschen kamen dabei ums Leben.
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Köln – NRW-Familienminister Joachim Stamp hat Virologen angemahnt, sich mit Auftritten in Talkshows zurückzuhalten.
„Zum wissenschaftlichen Diskurs gehören kontroverse Diskussionen über Annahmen und Hypothesen. Talkshows sind aber nicht das geeignete Format dazu“, sagte der FDP-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Durch die TV-Auftritte der Wissenschaftler sei „eine Situation entstanden, in der sich jeder auf seinen Lieblingsvirologen berufen“ könne. „Das führt zu unversöhnlichen Positionen, die in den sozialen Netzwerken aufeinandertreffen. Das hilft uns in der Pandemiebekämpfung keinen Schritt weiter“, sagte Stamp der Zeitung.
Stamp: Corona-Meldewesen ist inakzeptabel
Stamp hat zudem das Krisenmanagement der Bundesregierung bei der Bekämpfung der Pandemie kritisiert. So sei das Meldewesen stark verbesserungswürdig: „Dass die Datenlage derzeit bundesweit nicht aussagekräftig ist, finde ich ungeheuerlich“, sagte der FDP-Politiker dem Kölner Stadt-Anzeiger. Es ist „inakzeptabel“, dass am Dreikönigstag in Bayern und Baden-Württemberg keine verlässlichen Zahlen erhoben worden seien.
„In einer solchen Krise muss in der Verwaltung auch an Feiertagen notwendige Arbeit sichergestellt werden. Da muss jetzt ein Ruck durch manche Ämter gehen“, fügte Stamp hinzu.
Kritik übte der NRW-Familienminister an der Teststrategie in den Alten und Pflegeheimen. Er hätte es „befürwortet, den Fokus viel früher und stärker auf die Hochbetagten in Pflegeheimen zu richten, als über immer stärkere Einschränkungen für alle zu diskutieren. Für ihren Schutz hätte der Bund frühzeitig mehr Testkapazitäten zur Verfügung stellen müssen“, sagte der Vizeministerpräsident von NRW der Zeitung.
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Tirana – Arrera Automobili, im Besitz des albanischen Autodesigners Qendrim Thaqi, plant die Produktion des 840 PS starken Supersportwagens mit dem Namen Illyrian Pure Sport, wie das Unternehmen mitteilte. Illyrian Pure Sport soll der erste albanische Supersportwagen werden.
„Pure Sport“ wurde von demselben Designer entworfen, der auch bereits am Porsche 9RE arbeitete, Qendrim Thaqi. Jetzt will Thaqi durch seine Firma Arrera Automobili den Pure Sport zum ersten albanischen Supercar machen, so Arrera Automobili in einem Facebook-Post, berichtet bne.
Der 28-jährige Thaqi wurde im Kosovo geboren und lebt heute in Deutschland. Er hatte in der Vergangenheit seine Idee für einen Nachfolger des Porsche 918 Spyder entworfen. In einem Interview mit dem Automobilportal Motor1 verriet Thaqi, dass er bereits ein Team aus Ingenieuren und Karosseriedesignern zusammengestellt habe.
Der neue Supersportwagen Illyrian Pure Sport wird von einem 6,2-Liter-LT2-V8 mit Doppelturboaufladung angetrieben, dessen 840 PS über eine Achtgang-Tremec-Doppelkupplungsautomatik an alle vier Räder gehen, so das Unternehmen.
Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 375 Kilometer pro Stunde und die Beschleunigung von 0-100 km/h mit 2,7 Sekunden angegeben.
https://youtu.be/F6nmb-7PCHI
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Lissabon – Um die Beziehungen zu normalisieren, arbeiteten Frankreich und die Türkei an einer Roadmap, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Reportern nach einem Treffen mit dem portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva in Lissabon am Donnerstag. Die bisherigen Gespräche liefen gut.
Çavuşoğlu habe ein sehr konstruktives Telefongespräch mit dem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian gehabt. Ankara sei bereit, die Beziehungen zu seinem NATO-Verbündeten zu verbessern, wenn Paris die gleiche Bereitschaft zeige.
„Wir waren uns einig, dass wir an einem Fahrplan zur Normalisierung der Beziehungen arbeiten sollten“, betonte der türkische Außenminister.
Die Türkei und Frankreich haben seit Monaten Meinungsverschiedenheiten über Konflikte in Syrien, Libyen, dem östlichen Mittelmeer und Berg-Karabach in Aserbaidschan, sowie über die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed in Frankreich.
Paris: Ankara ernennt Macrons Studienkollegen als neuen Botschafter
Im Dezember ernannte Ankara einen ehemaligen Studienkollegen des französischen Präsidenten als neuen Botschafter in Frankreich.
Der 47-jährige Ali Onaner studierte gemeinsam mit Emmanuel Macron von 2002 bis 2004 im Rahmen der Léopold-Sédar-Senghor-Förderung an der Nationalen Hochschule für Management (ENA), berichtet das französische Nachrichtenmagazin Le Point.
Onaner, der fließend Französisch spricht, wurde nach seinem Abschluss am Charles-de-Gaulle-Gymnasium in Ankara für zwei Jahre Botschafter der Türkei in Tunesien, wo er an vorderster Front die militärische Intervention des Landes in Libyen begleitete, für die er sich in den tunesischen Medien vehement einsetzte. Ankara unterstützte die Regierung in Tripolis, während Frankreich die andere Seite wählte, die des Führers aus dem Osten Libyens, General Haftar.
Libyen ist eines der vielen Themen, die zwischen der Türkei und Frankreich für Spannungen sorgen, und Ali Onaner wird viel dazu beitragen, die bilateralen Beziehungen zu erleichtern.
Onaner ist ein enger Vertrauter von Außenminister Mevlüt Cavusoglu und war von 2017 bis 2018 sein Stabschef. Zuvor war er Leiter der Menschenrechtsabteilung im Außenministerium in Ankara.
Onaner und Macron tauschten im September Nachrichten auf Twitter aus. Ersterer ermutigte den sogenannten „Klassenkameraden“, „weiterzumachen“, nachdem der französische Präsident auf Twitter – in türkischer Sprache – eine Aufforderung an die Türkei gepostet hatte, einen „wohlwollenden, verantwortungsvollen Dialog, ohne Naivität“ zu beginnen.
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Der französische Präsident gehört zu den größten Kritikern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Macron wirft Erdogan die Missachtung der Menschenrechte und die Einschränkung von Pressefreiheit vor. Dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fatah El-Sisi verlieh Macron in einer feierlichen Zeremonie in der vergangenen Woche nun jedoch die höchste Auszeichnung des Landes, die Ehrenlegionmedaille.
Kiew – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan für die Hilfe bei der Evakuierung der seit 2016 in Libyen festgehaltenen ukrainischen Seeleute gedankt.
„Ich freue mich, unsere Matrosen, Mitglieder der Besatzung des Tankers Kapitän Khayyam, nach fünf Jahren Gefangenschaft in Libyen zu Hause begrüßen zu können! Die Ukraine vergisst nie und lässt ihre Leute nicht in Schwierigkeiten. Besonderen Dank an Recep Tayyip Erdoğan für die Hilfe bei der Evakuierung unserer Bürger. Die Ukraine schätzt die Unterstützung der Türkei,“ schrieb Selenskyj am Freitag auf Twitter.
(Screenshot/Twitter)
Im Februar 2016 hielt die libysche Küstenwache in den Hoheitsgewässern den unter der Flagge von Sierra Leone fahrenden Tanker Captain Khayyam fest. Unter den Besatzungsmitgliedern waren Staatsbürger der Ukraine, der Türkei und Aserbaidschans.
Im März 2016 wurde die Besatzung wegen des Verdachts auf Schmuggel von Erdölprodukten verhaftet und im Dezember 2017 zu fünf Jahren Haft verurteilt.
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