Trumps Friedensplan
Yücel: „Palästina und die westlichen Wertemaßstäbe“

Orwell’sche Dystopie oder die neue Realität? In gerade mal einer Woche haben uns die westlichen Wertemaßstäbe wieder einmal vor Augen geführt, wie es um die Moral bestellt ist, wenn es um Palästina und Palästinenser geht.

Zum Beispiel die Schnappatmung der dauerempörten Mandatsträger der „Staatsräson“ nach der Einlage der Linken-Abgeordneten Cansin Köktürk, die mit der Palästina-Fahne im Bundestag wedelt. Man muss nur die Gesichter, die offenen Münder sehen; geradezu irrational, beängstigend! Als hätten sie den Teufel persönlich gesehen.

Der Fahnenträger dieser Staatsräson, Friedrich Merz, kann sich glücklich schätzen, von Benjamin Netanjahu vor der UN zitiert zu werden. Sein „Drecksarbeit“-Narrativ hat es sogar in die Generalversammlung der UN geschafft.

Oder die Bilder von zwei palästinensischen Geschwistern in Hebron, vier und sechs Jahre alt, die zitternd und weinend geradezu mit den Augen die Umgebung anflehen, sie doch von den Fängen der IDF-Soldaten zu befreien. Weshalb die zwei halbwüchsigen Burschen festgehalten werden, fragen Anwohner und Ladenbesitzer der Umgebung… Sie seien Spione ruft ein Soldat zurück!

Aber der Burner war der Auftritt des US-Präsidenten bei der UN-Generalversammlung. Donald Trump forderte doch nach seiner Rede die Einleitung einer FBI-Untersuchung gegen UN-Mitarbeiter wegen dem Prompter- sowie Rolltreppen-Vorfall.

Wer für die ausgefallene Rolltreppe verantwortlich ist, auf der Melania Trump nur deswegen überlebt hat, weil sie so gut „in shape“ ist, soll von einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet werden. Die Antwort der UN: der Prompter wurde von einem Mitarbeiter des Weißen Hauses bedient.

Trump hat unterdessen das FBI beauftragt, zu überprüfen, ob es sich bei den zuständigen Technikern um illegale Einwanderer mit Verbindungen zu diesem schrecklichen Sharia-Bürgermeister von London handeln könnte.

Apropos Verschwörungstheorie: Tucker Carlson, eine journalistische Ikone aus dem Fox-News-Stall, dem Hauptmedium von Trump und der MAGA-Bewegung, versucht derzeit mit Hochdruck den Topos 9/11 auf die tagespolitische Agenda zu bringen, speziell mit Blick auf eine mögliche Rolle Israels und des Mossad.

Carlson veröffentlicht dieser Tage eine mehrteilige Dokumentation, in der er vor allem darauf abzielt, zu belegen, dass der offizielle Abschlussbericht zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 lügt, täuscht und unterschlägt. Medienwirksam angekündigt, werden mit Beginn dieser Woche jeweils eine Folge pro Woche veröffentlicht.

Die Spekulationen über den Wahrheitsgehalt zu 9/11 sind nicht so wichtig, vielmehr die mögliche politische Motivation dahinter. Wenn Carlson Zweifel am offiziellen Hergang von 9/11 bekundet und dies halbwegs gut dokumentiert begründen kann, wird ein 9/11-Disput aus der Schmuddelecke der stigmatisierten Verschwörungstheorien in den Mainstream durchbrechen.

Formales Ziel sei es, eine neue offizielle Untersuchungskommission zu 9/11 zu erzwingen. Flankiert wird das Ganze mit Auftritten und Interviews Carlsons in etlichen populären Talkshows, in denen er vermehrt Israels und Netanjahus Einfluss auf die US-Politik problematisiert.

Ein entlarvender Dialog zwischen einem MAGA-Anhänger und einem Zionisten beschäftigt derzeit die sozialen Medien. Selbst rassistische amerikanische Hinterwäldler scheinen langsam einen klareren Durchblick zu bekommen als ihre Brüder im Geiste in Europa. Die Strategie des Brandstifters Trump, sich in der Rolle des Feuerwehrmannes als unentbehrlich zu verkaufen, scheitert gerade krachend.

Denn, Netanjahu scheint Trump in wesentlichen Punkten über den Tisch gezogen zu haben. Wer Netanjahus über Jahrzehnte immer wieder an den Tag gelegte Verhandlungsstrategie kennt, weiß, dass dieser Mann Konzessionen grundsätzlich nur dann macht, wenn er sicher ist, dass er sie unterlaufen kann.

Auf den ersten Blick positive Formulierungen werden grundsätzlich nur dann akzeptiert, wenn sie optional formuliert werden oder einen Vorbehalt beinhalten. So auch hier: es wird in Aussicht gestellt, dass eine „reformierte palästinensische Behörde“ eines schönen Tages die Verwaltung in Gaza übernehmen könnte. Einer solchen Formulierung stimmt ein Netanjahu nur dann zu, wenn er vorher sichergestellt hat, dass dies nie der Fall sein wird.

Zudem ist das, was in den letzten Tagen als 21-Punkte-Plan kommuniziert wurde, in den aktuellen Schlagzeilen auf einen 20-Punkte-Plan zusammengeschrumpft. Was fehlt? In den zahlreichen Quellen, die man überfliegen kann, konnte man ad hoc nichts zum Westjordanland finden.

Bis gestern hieß es noch, es werde das Annexionsverbot für das Westjordanland bekräftigt. Genau dies ist für Netanjahu der heikelste Punkt. Denn davon hängt ganz maßgeblich das Überleben seiner Koalition mit Smotrich und Ben Gvir ab. Dieser Punkt scheint in der Vereinbarung vom Tisch zu sein.

Was zumindest in dieser Vereinbarung ebenfalls vom Tisch zu sein scheint, ist die Vertreibung und Zwangsumsiedlung der Palästinenser. Aber es gibt auch widersprüchliches über die militärische Absicherung: internationale Schutztruppe, IDF oder beides? „Schrittweiser Abzug“ ohne konkreten Zeitplan deutet darauf hin, dass auch hier Netanjahu versucht, alle Fäden in der Hand zu halten.

Aus der islamischen Welt ist Unterstützung für den Plan signalisiert worden – wohl deshalb, weil zumindest das Gemetzel damit beendet werden kann.

Und immerhin: die Palästinafrage wird künftig wieder internationalisiert. Ein Zurück zu der über Jahrzehnte währenden untragbaren Konstellation, in der sich eine allmächtige Besatzungsmacht mit ohnmächtigen Besetzten in einem rechtsfreien Separee einrichten und ihre Vorstellung von „Frieden“ diktieren konnte, sind ein für alle Mal vorbei.

Der „große Wurf“, wie Trump vollmundig verkündet hatte, gar ein „ewiger Frieden in Nah-Ost“ ist das natürlich nicht. Aber eine Dynamik, die zumindest der Jahrzehnte währenden Sackgasse ein Ende bereiten könnte, wird damit schon in Gang kommen.

Was es mit der Tony-„Blaire-Administration“ und dem ganzen Konstrukt einer „Sonderwirtschaftszone“ auf sich hat: das scheint vorrangig Trumps „Riviera-Vision“ zu dienen. Immobiliengeschäfte, Investitionskanäle – vorrangig finanziert durch Golfstaaten – unter dem Schlagwort „Wiederaufbau“.

Es scheint so, dass Vereinbarungen, die auf dieser Grundlage getroffen werden, keine lange Halbwertzeit haben werden. Insbesondere wird sich die Lage im Westjordanland mittelfristig deutlich zuspitzen. Auf jeden Fall ist es aber ein Weg, um einen laufenden Genozid wirksam zu beenden. Und das wiegt letztlich schwerer als jede konkrete Kritik.

Man sollte in der gegenwärtigen Phase jede Vereinbarung nur danach bewerten, ob sie dazu führt, dass das Gemetzel beendet, der Geiselaustausch stattfinden und die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet wird. Alles andere ist zunächst einmal Papier und als solches geduldig.

Insofern muss man zwischen der militärischen und der politischen Dimension der Vereinbarung unterscheiden. Trump und Netanjahu können sich mit Blick auf die politische Dimension einigen so viel sie wollen; die Grenzen einer jeglichen Vereinbarung sind stets vom Völkerrecht gesetzt. Jede Regelung, die das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser missachtet und verletzt, ist somit null und nichtig.

Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass das Völkerrecht für alle bindend ist. Im deutschen Blätterwald wird z.B. anlässlich der Anerkennung Palästinas gerade wieder eine Phantomdebatte ausgetragen.

Es geht um die Frage, wie es denn sein könne, dass ein Gebilde als Staat anerkannt wird, das nicht der Jellinekschen Drei-Elementen-Lehre entspricht.

Dazu ist zu sagen: es gibt in der Staatsrechtslehre keine verbindliche, heilige Formel, nach der sich Staatlichkeit bemessen lässt. Und Jellineks zu Beginn des 20. Jahrhunderts formulierter Ansatz ist in zentralen Belangen überholt. Jellinek setzt die Kriterien Staatsgebiet, Staatsvolk und Exekutivgewalt als Voraussetzung für Staatlichkeit. Für die israelisch-palästinensische Debatte ist dies aus gleich mehreren Gründen untauglich.

Als Jellinek seine Thesen ausführte, war der Eroberungskrieg noch nicht geächtet. Stimson-Doktrin und Gewaltverbot nach UN-Charta waren noch nicht geboren. Was über Jahrhunderte gängige Praxis war – Erweiterung des staatlichen Herrschaftsgebietes durch kriegerische Eroberung – ist im modernen Völkerrecht kategorisch untersagt.

Dieses unbedingte Annexionsverbot hat auch Auswirkungen auf die Frage, wann ein Staat ein Staat ist. War es früher so, dass Staaten und Imperien andere Staaten erobern und sich einverleiben konnten, ist dies heutzutage völkerrechtlich ausgeschlossen. Nach Kriegen ist eine temporäre Besatzung eines Gebietes gestattet, die spätestens mit Friedensschluss beendet werden muss.

Während es zu Jellineks Zeiten also noch üblich war, dass ein Staat Grenzen durch Gewalt verändern und eroberte Gebiete zu seinem eigenen Hoheitsgebiet machen konnte, hat das Annexionsverbot eine Rechtslage geschaffen, in der das Kriterium der Exekutivgewalt für die Frage nach Staatlichkeit obsolet geworden ist.

Wenn ein vollständig besetztes Gebiet aufgrund des Annexionsverbotes seiner Staatlichkeit nicht mehr verlustig gehen kann, hat man die Frage nach Staatlichkeit von der Frage nach der Exekutivgewalt losgelöst. Ein Staat hört nicht auf ein Staat zu sein, weil die Bevölkerung eines Gebietes durch eine Besatzungsmacht an der Wahrnehmung seiner eigenen Exekutivgewalt behindert wird.

Das zum ersten. Besonders skurril wird es allerdings, wenn man zwei weitere Aspekte Jellineks ausgerechnet im israelisch-palästinensischen Kontext bemüht: Ben Gurion hat bei der Staatsproklamation expressis verbis auf die Definition eines Staatsgebietes verzichtet.

Mehr noch: eine solche ist bis heute nicht erfolgt. Mit diesem besonderen dialektischen Trick behauptet Israel ja, deswegen einen Anspruch auf die Gebiete erheben zu können, die es als „Judäa“ und „Samaria“ bezeichnet, also das Westjordanland. Platt ausgedrückt: Da man keine Grenzen festgelegt hat – die des Teilungsplanes wurden NICHT anerkannt – könne auch keine Rede davon sein, dass man Grenzen durch Gewalt verschiebe.

Auf Deutsch: diejenigen, die sich unter Berufung auf Jellinek gegen eine Anerkennung Palästinas aussprechen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass Israel selber die Kriterien der Drei-Elementen-Lehre verfehlt.

Und zwar nicht nur mit Blick auf das Staatsgebiet, sondern auch mit Blick auf das Staatsvolk. Zwischen 1882 bis 1948 war die jüdische Bevölkerung Palästinas durch Einwanderungswellen aus Ost- und Mitteleuropa von ca. 5% auf ca. 33% angewachsen, der Großteil dieser Migration fand zwischen den beiden Weltkriegen statt.

Niemand wird ernstlich behaupten wollen, dass diese Masse an Einwanderern aus europäischen Staaten – viele von ihnen erst wenige Jahre oder Jahrzehnte vor Ort – die Anforderungen an den Begriff eines Staatsvolkes erfüllten.

Wer jetzt also versucht, ausgerechnet mit Rekurs auf die Drei-Elementen-Lehre die Staatlichkeit Palästinas zu bestreiten, sollte sich genau überlegen, was dies für die Frage nach der Staatlichkeit Israels bedeutet.

Im gegenwärtigen Stadium geht es jedoch um die Verhinderung eines Genozids, dass Stoppen eines mörderischen einseitigen Krieges, darum zu hinterfragen, wie und in welcher Reihenfolge folgende Aspekte umgesetzt werden können:

  • Geiselaustausch
  • Waffenstillstand
  • Versorgung der Zivilbevölkerung
  • Einrücken einer internationalen Schutztruppe, die von islamischen Staaten gestellt wird
  • Entwaffnung der Hamas
  • Rückzug der Israelis

Kritisch sind hier vor allem die Aspekte, die im Zusammenhang mit dem Einzug einer Schutztruppe und dem Rückzug der IDF stehen. Netanjahu wird vermutlich versuchen, die Menschen in den Süden zu treiben und den Norden selbst zu halten.

Im Süden soll sich dann besagte Schutztruppe um die Menschen kümmern, während Netanjahu unmittelbar dazu übergeht, im Norden Fakten zu schaffen. Kurzum: Netanjahu wird versuchen, jede Vereinbarung so umzusetzen, dass ein von Anfang an bestehendes Herzstück seiner Kriegsziele – die Besatzung eines entvölkerten Nordens – unter dem Deckmantel dieser Vereinbarung umgesetzt werden kann.

Dies muss in einer ersten konkreten Umsetzungsphase eines Abkommens unbedingt verhindert werden. Es bedarf einer robusten internationalen Schutztruppe und eines echten Rückzugs der IDF aus dem Gazastreifen. Das sind die Aspekte, auf die es jetzt vorrangig ankommt, da sie maßgeblich für die weitere politische Entwicklung sein werden.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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USA-Besuch
Çelik: „Der Preis der Bedingten Legitimität“

Ein Gastbeitrag von Özgür Çelik Erdoğans USA-Besuch und sein Treffen mit Trump haben deutlich gezeigt, in welchem Rahmen die türkische Außenpolitik gehalten wird. Die kritischste Aussage des Treffens kam von Tom Barrack: „Wir geben Legitimität.“ Dieser Satz bedeutet, dass der Türkei symbolisch erlaubt wird, nicht vollständig aus dem internationalen Spiel ausgeschlossen zu werden. Doch diese Erlaubnis ist keine Anerkennung unabhängiger Entscheidungen – sondern nur das Recht, nach den Regeln anderer weiterhin am Tisch zu sitzen. Mit anderen Worten: Man ist am Tisch, aber nicht derjenige, der die Spielregeln bestimmt. Trumps Äußerung zur Energiepolitik verdeutlicht dieses Bild noch stärker. Das Angebot an Ankara, „Kaufe kein Öl und Gas von Russland, kaufe von mir“, war kein ökonomisches, sondern ein geopolitisches Druckmittel. Die Energieabhängigkeit von Russland war bisher einer der wichtigsten strategischen Trümpfe der Türkei. Wenn diese Verbindung gekappt wird, verwandelt sich die Türkei in eine Energie-Durchgangsstation für die europäischen Verbündeten der USA. Doch was bekommt Ankara im Gegenzug? Konkrete Gewinne? Investitionen? Technologie? Oder nur eine symbolische Zustimmung? Die Signale für neue Abhängigkeiten sind längst sichtbar. Die von BOTAŞ mit internationalen Energiekonzernen abgeschlossenen LNG-Verträge und langfristigen Kontrakte öffnen nicht die Tür zu mehr Diversifizierung, sondern zu einer neuen Form der Abhängigkeit. Mit dem steigenden LNG-Import aus den USA wird auch die Zukunft strategischer Projekte mit Russland – wie das Akkuyu-Atomkraftwerk – infrage gestellt. Wird die wichtigste Energieinvestition der Türkei unter diesem außenpolitischen Druck in eine ungewisse Zukunft gedrängt?
Mega-Deal mit Boeing
Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis des Besuchs zeigte sich in der Luftfahrtbranche. Turkish Airlines hat bei Boeing 75 Dreamliner bestellt (50 fest, 25 als Option) und zudem Verhandlungen über 150 Stück des Typs 737-MAX aufgenommen. Damit entsteht für die nächsten zehn Jahre eine milliardenschwere Abhängigkeit. Die Auslieferungen sollen zwischen 2029 und 2034 erfolgen. Doch wie wird diese langfristige Abhängigkeit bewältigt, wenn morgen eine politische Krise ausbricht? Wird sie nicht zum Druckmittel der USA? All diesen Entwicklungen liegt ein inneres Problem zugrunde: der Verlust an innerer Legitimität. Der nach dem 15. Juli verhängte Ausnahmezustand, die Säuberungen in Medien und Wissenschaft, die Schwächung der Unabhängigkeit der Justiz – all das hat die Demokratie in der Türkei beschädigt. Da die notwendige Legitimität im Inneren nicht mehr ausreichend von der Bevölkerung bezogen werden konnte, wurde die Suche nach externer „Legitimität“ unvermeidlich. Doch der Preis dieser äußeren Legitimität ist hoch. Wir haben es in der Brunson-Krise gesehen: Trump sagte offen, „Ich habe es verlangt, Erdoğan hat ihn freigelassen.“ Wir haben es in der S-400-Frage gesehen: Die Türkei wurde aus dem F-35-Programm ausgeschlossen, Sanktionen standen im Raum. Und nun erleben wir ähnliche Zugeständnisse in Energie- und Wirtschaftsfragen. Hier stellen sich einfache, aber entscheidende Fragen: Wird echte Legitimität durch symbolische Bestätigungen von außen erlangt – oder durch den freien Willen des Volkes und starke Institutionen im Inneren? Welche Zukunft haben strategische Energieprojekte mit Russland wie das Akkuyu-Kraftwerk unter dem Druck der USA? Machen die neuen BOTAŞ-Verträge die Türkei nicht noch abhängiger? Und wenn die Boeing-Bestellungen eines Tages zum Gegenstand politischer Erpressung werden – welche Optionen bleiben dann noch? Das heutige Bild ist eindeutig: Die von den USA gewährte Legitimität ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe, sondern eine bedingte Zustimmung. Die Zugeständnisse der Türkei sind groß, der Gegenwert dagegen meist symbolisch. Das betrifft nicht nur die außenpolitische Unabhängigkeit, sondern wirkt sich direkt auf den Wohlstand der Bevölkerung aus. Die entscheidende Frage bleibt: Wird die Türkei ihre Legitimität weiterhin durch äußere Zustimmung sichern – oder auf die eigene Bevölkerung bauen und zu einem wirklich unabhängigen und starken Land werden?
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor

Özgür Çelik studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Seine Fachgebiete sind die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sowie zwischen der EU und der Türkei, türkische Politik, die türkische Migration und Diaspora in Deutschland
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Gaza-Friedensplan
Gaza: Frieden oder Besatzung?

Ein Gastbeitrag von Özgür Çelik

Die USA haben einen Fahrplan für Frieden in der Region vorgelegt. Der 20-Punkte-Plan von Präsident Donald Trump soll den Krieg in Gaza beenden. Im Rahmen dieses Plans wurden verschiedene Maßnahmen und Vereinbarungen definiert, um die Konfliktparteien zu einem dauerhaften Frieden zu bewegen.

Der siebte Punkt bezieht sich auf das am 19. Januar 2025 unterzeichnete Waffenstillstandsabkommen. Dieses Abkommen bestand, wenn ich mich recht erinnere, aus vier Phasen. In der ersten Phase wurde ein Waffenstillstand erreicht und ein Gefangenenaustausch vorgesehen.

Hamas erfüllte ihre Verpflichtungen, doch Israel verletzte das Abkommen, noch bevor die zweite Phase begonnen hatte. Trotzdem wurden keinerlei Sanktionen verhängt. Dies zeigt, wie einseitig dieser Friedensplan in Wirklichkeit funktioniert: Den Gazaner*innen werden die härtesten Verpflichtungen auferlegt, während es keinerlei Mechanismus gibt, um Israel für Vertragsbrüche, Angriffe oder begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft zu ziehen.

Auch die Haltung der US-Administration zeichnet ein widersprüchliches und undurchsichtiges Bild in Bezug auf die Umsetzung dieses Abkommens.

Die Trump-Administration zeigte zeitweise Mitgefühl für die humanitäre Lage in Gaza; so vermittelte Trumps Team Mitte Januar, in einer Phase in der die Biden-Administration noch im Übergang war, bei einem sechswöchigen Waffenstillstand. Dieser Zwischenstopp ermöglichte beschleunigte humanitäre Lieferungen, die Rückkehr von mehr als 30 israelischen und ausländischen Geiseln zu ihren Familien und palästinensischen Familien zumindest vorübergehend die Rückkehr in ihre Häuser.

Später blieb die Trump-Administration jedoch gegenüber einem erneuten israelischen Vorgehen gleichgültig oder schien es gar zu unterstützen; das offenbart Interessenkonflikte und Widersprüche in der US-Politik.

Die Passagen des Textes über Hilfeleistungen und Verwaltung sind ebenfalls bemerkenswert. Es heißt, die Hilfen würden über die Vereinten Nationen, das Rote Kreuz und internationale Organisationen verteilt werden. Hamas oder die Verwaltung Gazas würden nicht in diesen Prozess einbezogen. Vor dem Hintergrund, dass bereits UN-Mitarbeiter vor Ort von Israel getötet wurden, wirft dies ernste Fragen zur sicheren Verteilung dieser Hilfeleistungen auf.

Außerdem sieht das Abkommen vor, dass die täglichen Dienste in Gaza von einer „Übergangsregierung aus palästinensischen Technokraten“ verwaltet werden sollen. Wer diese Technokraten auswählen soll, bleibt unklar: das palästinensische Volk oder äußere Mächte?

Tatsächlich soll die Übergangsregierung von einer internationalen Institution überwacht werden, die von den Vereinigten Staaten eingerichtet wird, und es werde nur mit arabischen und europäischen Partnern konsultiert.

Es entsteht also eine sogenannte palästinensische Regierung — doch die eigentliche Entscheidungsgewalt läge bei einer von den USA geschaffenen Struktur. Ob diese Struktur dauerhaft sein soll oder unter welchen Bedingungen sie endet, wird nicht angegeben.

Noch auffälliger ist die Behauptung, dass an die Spitze dieser Verwaltungsform von den USA Trump eingesetzt werden solle und aus Großbritannien ein Stellvertreter von Tony Blair komme. Damit würde Gaza faktisch zu einem amerikanischen Mandatsgebiet.

Das erinnert an das mit dem Osmanischen Reich geschlossene Mondros-Waffenstillstandsabkommen und die anschließende Verwaltung Istanbuls durch ausländische Kommissionen; heute scheine ein ähnliches Mandatsmodell auf Palästina angewandt zu werden.

In den Passagen zur politischen Struktur Gazas wird Hamas vollständig ausgeschlossen und die Zerstörung ihrer militärischen Infrastruktur gefordert. Neue Führungspersonen sollen aus von Amerika ausgewählten Technokraten bestehen und sich zu friedlichem Zusammenleben mit den Nachbarn verpflichten. Der Text macht die Gazaner*innen dafür verantwortlich, in der Vergangenheit nicht in Frieden gelebt zu haben, während Israels Angriffe und Besatzung gar nicht thematisiert werden.

Die Widersprüche zwischen Praxis und Rhetorik auf US-Seite sind ebenfalls auffällig. Trump prangerte zeitweise offen die humanitäre Katastrophe in Gaza an; so wies er etwa die Behauptung des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu, der Hunger in Gaza sei „Hamas-Propaganda“, scharf zurück.

Zugleich näherte sich Trump später offenbar nachsichtig Netanyahus aggressiver Linie an; zeitweise verhinderte er nicht die Schritte Israels zur Wiederaufnahme der Kriegshandlungen oder unterstützte sie indirekt.

Einerseits vermittelte Trump Waffenstillstände und die Freilassung von Geiseln, andererseits erklärte er in harten Worten, dass die Rückkehr der Geiseln nur durch die vollständige Zerschlagung der Hamas möglich sei. Diese Widersprüche zeigen, wie inkonsequent die US-Politik ist.

Einer der kritischsten Punkte betrifft die „Beseitigung von Radikalisierung“. Mit Radikalisierung ist hier jedoch muslimische Identität und der Islam gemeint. Der Text sieht vor, die Denkweisen der Gazaner*innen zu verändern und durch interreligiösen Dialog „neue Erzählungen“ zu schaffen.

Dieser Ansatz erinnert an Projekte, die in der Vergangenheit von Gruppen wie FETÖ mit dem Etikett „interreligiöser Dialog“ vorangetrieben wurden. Die muslimische Identität wird damit direkt ins Visier genommen und gesellschaftliche Transformation soll durch externe Einmischung geformt werden. Über Juden oder Zionisten wird von Radikalisierung kaum gesprochen; als problematisch und veränderungsbedürftig erscheinen ausschließlich die muslimischen Glaubens- und Kulturformen.

Weiterhin spricht das Abkommen von „regionalen Partnern als Sicherheitsgaranten“, damit Hamas und andere Gruppen in Gaza ihre Verpflichtungen erfüllen. Für Israels Verstöße sind hingegen keinerlei Sanktionen vorgesehen. Während also einseitige Pflichten den Gazaner*innen auferlegt werden, bleibt Israel trotz aller Verstöße geschützt.

Die Rolle der USA vor Ort zeigt ebenfalls, dass die Vereinigten Staaten keine langfristige Verantwortung für Gazas Zukunft übernehmen: Strategische Projekte in der Region werden durch anhaltende Zerstörung und Besatzung behindert. Gaza ist für Trump sowohl humanitär als auch diplomatisch wichtig, zugleich aber ein Hindernis für seine größeren Ziele im Nahen Osten.

Die Lage in Gaza ist heute katastrophal. Rund zwei Millionen Menschen sind in einer zerstörten Stadt auf nur drei zusammengepresste Gebiete beschränkt. Es wird offen damit gedroht, Gaza völlig zu verwüsten, falls Hamas das Abkommen nicht akzeptiere.

Trumps Äußerungen wie „Ich erwarte in drei bis vier Tagen eine Antwort, sonst machen wir Gaza zur Hölle“ legen nahe, dass dieses Abkommen eher auf der Drohung mit Gewalt als auf wirklichem Frieden basiert.

Einige der öffentlichen Aussagen und Maßnahmen Trumps scheinen die harten militärischen Optionen Israels indirekt zu billigen, was die israelische Taktik bestärken könnte. Manche Militärführer und Geiselangehörige befürchten, dass eine vollständige militärische Besetzung Gazas die Sicherheit der verbleibenden Geiseln gefährden würde.

Gegen Ende des Dokuments heißt es, mit fortschreitendem Wiederaufbau und Reformen durch die palästinensische Verwaltung könnten „vielleicht“ die Bedingungen für die Gründung eines palästinensischen Staates entstehen. Das Wort „vielleicht“ ist hier keine verbindliche Zusage, sondern eine vage Möglichkeit — kein konkretes Ziel. Die Errichtung eines palästinensischen Staates wird nicht zugesagt, sondern lediglich als Eventualität offen gelassen.

Dieses Friedensabkommen ist ungerecht, unausgewogen, einseitig, vage formuliert und von Drohungen durchzogen. Die von Israel begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden nicht thematisiert, während alle Lasten den Gazaner*innen aufgebürdet werden.

Die muslimische Identität wird unter dem Vorwand der Radikalisierungsbekämpfung angegriffen, Gaza wird faktisch zum US-Mandatsgebiet — eine Parallele zum Mandatsmodell, das einst dem Osmanischen Reich mit dem Mondros-Abkommen aufgezwungen wurde. Ein solcher Plan bringt statt Frieden eher neue Konflikte, Misstrauen und Ungerechtigkeit hervor.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor

Özgür Çelik studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Seine Fachgebiete sind die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sowie zwischen der EU und der Türkei, türkische Politik, die türkische Migration und Diaspora in Deutschland
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GastroANTEP
9 Tage, 2 Millionen Gäste – Gaziantep 2-in-1-Festival rekordverdächtig

Von Klaus Jürgens Das diesjährige Internationale Gaziantep Gastronomie Festival (GastroANTEP) zusammen mit dem Türkiye Kulturrouten-Festival, das Gastronomie und Kunst vereint und in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Gaziantep und dem Ministerium für Kultur und Tourismus organisiert wurde, erfreute sich in diesem Jahr extrem großer Beliebtheit und zog zwei Millionen von Besuchern an – rekordverdächtig in der Tat. Gaziantep, die von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur als erste Stadt in Tder Türkei im UNESCO Creative Cities Network unter 116 Städten im Bereich Gastronomie aufgeführt wurde, kann durchaus als das kulinarische Herz des Landes bezeichnet werden. Fachleute aus der Region Gaziantep trafen sich im gastronomischen Veranstaltungsbereich des Festivalparks, wo in diesem Jahr Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops zum Thema „Sichere Lebensmittel: Vom Boden auf den Teller“ stattfanden inklusive Vergangenheit, Zukunft, Wirtschaft, Nachhaltigkeit und der globale Status der Gastronomie. In der Werkstattküche von GastroANTEP fanden kreative Kochshows statt, bei denen die lokalen Aromen und geografischen Angaben von Gaziantep neu interpretiert wurden. Mit dabei waren neun weltbekannte, mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Köche aus fünf verschiedenen Ländern, darunter Großbritannien, die Niederlande, Spanien, Italien und Griechenland, zwei Gastköche aus Aserbaidschan und Zypern sowie sechs bekannte Köche aus der Türkei. Es fanden Podiumsdiskussionen zu 17 verschiedenen Themen und fünf Talkshows mit bekannten Persönlichkeiten Türkiye’s statt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Kulturrouten-Festival sowie des Ministeriums für Kultur und Tourismus gab es natürlich auch Konzerte und Auftritte renommierter Künstler wie Tuğçe Kandemir, Resul Dindar, Ebru Yaşar, Fatma Turgut, Ferhat Göçer, Serkan Kaya, Bayhan und Derya Uluğ.
Haşlama İçli Köfte at MSM Restaurant. Gekochte gefüllte Fleischbällche
Worum geht es eigentlich beim Kulturrouten-Festival? Das vom Ministerium für Kultur und Tourismus der Türkei ins Leben gerufene Türkiye Kulturrouten-Festival ist nicht nur das umfassendste und größte Festival der Türkei, sondern auch eines der bedeutendsten kulturellen Ereignisse weltweit. Seit seiner Gründung im Jahr 2021 hat das Festival jedes Jahr Millionen von Menschen in immer mehr Städten die Möglichkeit geboten, sich mit Kultur und Kunst auseinanderzusetzen. Mit dem Ziel, den Markenwert türkischer Städte zu steigern und jede einzelne zu einem Zentrum kultureller und künstlerischer Anziehungskraft zu machen, leistet das Kulturrouten-Festival auch einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Markenidentität unseres Landes. Mit einer wachsenden Zahl von Veranstaltungen, Künstlern und begeisterten Teilnehmern bringt das Festival jedes Jahr Menschen aller Altersgruppen durch Kultur und Kunst zusammen. Im Jahr 2025 soll es in 20 Städten stattfinden und sich darauf vorbereiten, Kunstliebhaber im ganzen Land zu treffen (mit freundlicher Unterstützung von https://kulturyolufestivali.com/). Und dann die Ausstellungen… mit 19 Ausstellungen an sieben Standorten hatten Kunstliebhaber die Möglichkeit, die Werke von Künstlern aus verschiedenen Disziplinen und Stilen zu begutachten. Ausstellung „Anatolische Märchenerzählungen“, „Pablo Picasso: Schöpfung ist alles“, „Erbe der Zivilisationen“ im Zeugma-Mosaikmuseum, „102 Werke im 102. Jahr der Republik“, „Keramikausstellung der Seidenstraße in Gaziantep“ um nur einige zu nennen. 400 Veranstaltungen an 50 verschiedenen Orten und wir haben noch gar nicht Oper und Ballet erwähnt… Vielen Dank an die Presseabteilung der Stadtverwaltung für die Überlassung der Zahlen, Daten und Fakten. In den Worten von Oberbürgermeisterin Fatma Şahin:
„200.000 Menschen haben täglich dieses Festival besucht. Zwei Millionen Menschen kamen. Nicht nur aus Gaziantep, sondern aus der ganzen Region. Wir haben uns mit vielen Menschen aus elf Provinzen und dem Ausland auf dem Festivalgelände versammelt. Die Besucher sind zufrieden, die Dienstleister sind zufrieden und die Ladenbesitzer sind glücklich… (…) wir erleben den Frieden und die Freude, die dieses neuntägige Fest mit sich bringt. Wir danken allen Gästen, dass sie hierhergekommen sind und unsere Freude teilen. Es hat auch einen positiven wirtschaftlichen Aufschwung für unsere Gewerbetreibenden bewirkt. Alle sind glücklich. Wenn sie glücklich sind, ist auch die Bürgermeisterin glücklich…“
Weitaus größeres Potential, Gaziantep will eigene Marke werden
Tourismus ist in dieser Region untrennlich mit dem Stichwort Kultur verknüpft, man könnte vereinfacht gesagt von Kulturtourismus sprechen. Lassen wir uns mit Rumkale beginnen, knapp 90 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. An der Festung Rumkale und dessen nördlichen und östlichen Mauern befinden sich sieben rechteckige Türme und im Norden zahlreiche Schießscharten. Der südliche Felsvorsprung der Burg wurde im 12. Jahrhundert ausgehöhlt und zu einem Graben umgestaltet, wodurch die direkte Verbindung der Burg zum Festland unterbrochen wurde. Neben den Mauern und Türmen sind in Rumkale heute noch weitere architektonische Überreste zu sehen, darunter die Kirche St. Nerses, das Barşavma-Kloster, zahlreiche Gebäudereste, Zisternen, Brunnen und Gräben. Es ist bekannt, dass die oberirdischen Gebäude der Burg aus dem 12. bis 14. Jahrhundert stammen. Es wird auch überliefert, dass Johannes, einer der Apostel Jesu, in der Römerzeit nach Rumkale kam, sich dort niederließ und in einer in den Felsen gehauenen Kammer Kopien des Evangeliums anfertigte. Und dann vom Rumkale-Pier am Zusammenfluss von Euphrat und Merzimen begibt man sich auf eine kurze aber wunderschöne Schiffsreise zur weltbekannten versunkenen Moschee in Halfeti. Der Euphrat bildet die natürliche Grenze zwischen Gaziantep im Westen und Şanlıurfa im Osten. Obwohl Rumkale technisch gesehen in den Zuständigkeitsbereich des Bezirks Nizip in Gaziantep fällt, bleibt es ein wesentlicher Bestandteil des Charmes von Halfeti. Reisehinweis: von Rumkale nur per Schiff erreichbar, aber von Şanlıurfa per Strasse. Doch die Fotogelegenheiten sind gerade auch wenn man aus Gaziantep kommt beeindruckend, denn dann kann man die versunkene Moschee in der Tat vom Wasser aus sehen, und fotografieren. Zum Abschluss und in den Worten der Partner-Stadt Duisburg eine Art Liebeserklärung an Gaziantep und ihre Bewohner im Originalzitat: Der Besucher erlebt Gaziantep als eine rasant wachsende, aufblühende Großstadt, die Tradition und Moderne miteinander verbindet. Alte, traditionelle Handwerksbetriebe neben modernen Shoppingmalls prägen das Bild dieser pulsierenden Stadt. Erfolgreiche Unternehmen in der Textilbranche, der Lebensmittel- und der Baustoffindustrie haben maßgeblich zu wirtschaftlichem Wohlstand beigetragen. Besonders berühmt ist Gaziantep wegen der dort angebauten Pistazien, die als die besten in der ganzen Türkei gelten und mittlerweile – auch zu Baklava verarbeitet – in ganz Europa vermarktet werden. Gaziantep blickt auf eine über 5000 Jahre alte Geschichte zurück. Besonderes Zeugnis davon sind die berühmten Mosaike aus römischer Zeit, die in der Nähe bei Staudammarbeiten entdeckt wurden und nun im Mosaikmuseum von Gaziantep ausgestellt werden. Das Bildnis mit dem Namen „Çingene kız“, zu deutsch „Zigeunermädchen“ ist dabei zu einem Wahrzeichen der Region geworden, mit dem diese europaweit beworben wird. Na gut, das diesjährige GastroAntep/Kulturrouten-Festival ist vorüber aber die Gastgeber und Organisatoren planen schon eifrig an der 2026 – Auflage. Genug Zeit also, um Reisepläne zu schmieden und diese faszinierende Region Türkiye’s als Ziel ins Auge zu nehmen. Oh, und nicht zu vergessen: Sollten Sie früher hierherkommen wollen, Gaziantep ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Außerdem haben wir die vielfältigen Museen der Stadt noch gar nicht erwähnt. Oder waren Sie schon einmal in einem Küchenmuseum, einem traditionellen Badhaus (Hamman)-Museum oder gar in einem Seife- und Molasse-Museum, und nicht zu vergessen in einem Mosaik-Ausbildungs-Zentrum?
ZUM THEMA

– NEX24-Interview – Gaziantep: Interview mit Oberbürgermeisterin Fatma Şahin

Gaziantep Oberbürgermeisterin Fatma Şahin live bei GastroAntep 2025: Touristen, Investoren aus Deutschland sehr willkommen

Gaziantep: Interview mit Oberbürgermeisterin Fatma Şahin
 
Klaus Jurgens MSc. (LSE)
Media Relations Expert and Communications Strategist
Economyfirst Limited London
Telephone UK +44 7473 467 339
Telephone Türkiye +90 531 8348 703

Gaza-Konflikt
Thomas: „Nun wissen wir alle, dass Netanyahu lügt“

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Viele Privatpersonen und Unternehmer, die derzeit auf der ganzen Welt Israelis die Bedienung verweigern und sie buchstäblich mit zuweilen harten Worten auf die Straße setzen, sahen sich oftmals dem Vorwurf ausgesetzt, nicht mehr zu differenzieren. Aber schauen wir uns an, was Netanyahu selbst, höchstpersönlich und, wie es scheint, seitens seiner Bürger unwidersprochen, öffentlich gesagt hat:
„Es ist nicht der Premierminister, der selbst extrem ist oder … von extremen Parteien rechts von ihm als Geisel gehalten wird, sondern über 90 Prozent der Israelis!“
Das ist neu. Bisher deuteten innerisraelische Untersuchungen eine Mehrheit von „nur“ 80 Prozent an. Aus der neuen, Netanyahu’schen Zahl entsteht ein frappierendes, sogar in sich weit überraschenderes Bild: man bedenke, dass weit über 20 Prozent aller Israelis keine Juden sind! Schiebt man jetzt die berechtigten Bedenken, Nichtjuden seien seiner Auffassung nach sowieso nicht in den „Israelis“ enthalten, von denen er spricht und nimmt die Zahl ernst, dann wären tatsächlich mindestens 10 Prozent aller palästinensischen Israelis davon überzeugt, dass Palästinenser vernichtet werden müssen. Nun wissen wir alle, dass Netanyahu lügt. Aber er dürfte sich darüber freuen, dass diese Diskrepanz sonst offensichtlich niemandem auffällt, weil die Welt den Ernst, die Konsequenz, die Realität des staatsoffiziellen Rassismus längst mit Haut und Haaren so gründlich und brav „gefressen“ hat, dass dieser Aspekt überhaupt nicht mehr auffällt! In der Konsequenz entsteht der kultivierten und zivilisierten Menschheit, die ihre korrekte Lehre aus dem Unwesen Deutschlands gezogen hat, daraus ein zwingender wie akuter Handlungsauftrag: Zumindest jeder einzelne Israeli, der keine palästinensischen Wurzeln hat, muss aus jeder menschlichen Gesellschaft zwar gewaltlos und möglichst höflich, aber mit großer Bestimmtheit entfernt werden. Es kann für sie keinen Platz auf keiner Ebene menschlicher Zusammenkünfte gleich welcher Art mehr auf der Welt geben – denn wie Netanyahu öffentlich zugab, stimmen sie restlos alle für den Völkermord. Und selbst palästinensische Israelis, so informiert uns ihr Premierminister selbst, seien zu großen Teilen dafür. Bei jedem einzelnen Geschäft, beginnend beim privaten Kauf einer Mango, über unternehmerische Kontakte bei Lieferungen, den Sport, der Musik, bis hin zur Kunst begegnet man im israelischen Gegenüber nach Netanyahu jemandem, der voller Überzeugung für sein Land und dessen Verbrechen eintritt. Entscheider in den betreffenden Gremien, ob bei der EU, der UEFA oder beim ESC sollten sich dies vor Augen halten. Klarer kann der israelische Premier die rassistische, mörderische Haltung seines Landes nicht mehr zum Ausdruck bringen!  
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

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Gaza-Friedensplan
Gaza – Erste, grobe Durchsicht des „Friedensplans“ der USA

Ein Gastbeitrag von Michael Thomas Wie manche Analysten bereits feststellen, manifestiert dieser Plan eine künstlich aufgepfropfte „Regierung“ von außen, der zu allem Überfluss auch noch der altbekannte Kriegsverbrecher Tony Blair vorstehen soll. Die dahingehenden Befürchtungen bewahrheiten sich: ein Team von Milliardären steht in Form einer Technokratie einer Struktur vor, an der lediglich am „unteren und untersten Ende“ Pastinenser beteiligt werden. Diese Struktur soll tatsächlich, so die zwar unausgesprochene, aber klar erkennbare Idee, langfristig Trumps Vision einer „Riviera des Nahen Ostens“ umsetzen. Ein Hauptgewicht liegt bei diesem auf Langfristigkeit angelegten Plan auf der nachhaltigen Entwaffnung und der totalen Kontrolle der Bevölkerung. Hamas wird entwaffnet und „darf“ ungetötet Gaza verlassen.
Positiv ist, dass Israel seinerseits garantiert, Gaza weder zu besetzen, noch zu annektieren. Der Plan sieht in seinen letzten Phasen einen vollständigen Rückzug allen israelischen Militärs vor. Ebenso verzichtet der Plan auf alle weiteren Bemühungen, die Bevölkerung zu vertreiben. Es gibt darin die Zusage, dass Palästinenser den Gaza-Streifen zwar verlassen, aber auch wieder zurückkehren können. Sollte der Plan aktiviert werden, können in seinem Rahmen sofort alle verfügbaren Hilfsgüter durch die UN – und nicht mehr über das GHF-Erschießungskommando nach Gaza gelangen. Desweiteren sieht der Plan den unverzüglichen Neuaufbau notwendiger Infrastruktur wie Strom, Wasser, Bäckereien und ähnliches vor.
Über diese „Riviera“- und Wiederaufbaupläne könnten nennenswerte Teile der Bevölkerung in Lohn und Brot kommen. Insgesamt könnte damit auch längerfristig Feindseligkeit mit Massakern und Zerstörungen beendet und verhindert werden. Der Gaza-Streifen erlangt über diesen Plan außer neuen Abhängigkeiten und fremdbestimmter Kontrolle keine Selbständigkeit. Wenn ich das, was der Plan jetzt manifestiert, schon früher als „Zoo“ bezeichnet hatte, der jetzt ein neues Gehege bekommt, bewahrheitet sich das nun. Wie die Dinge jetzt liegen, hat Israel diesen Plan bereits akzeptiert und nun liegt er der Hamas zur Prüfung respektive Akzeptanz vor; eine Rückäußerung wird zeitnah erwartet.
Inwiefern Netanyahu dabei auf offensichtlich extremen Druck der USA diesen Plan in Israel selbst durchsetzen kann, ist und wird eine besonders spannende Frage. Finanzminister Smotrich hat sich bereits klar mit einem „No Go!“ gegen zentrale Punkte darin geäußert, ohne die vollständige Formulierung überhaupt gekannt haben zu können. In jedem Fall wird dieser Plan die ultimative Zerreißprobe für die israelische Regierung. Dass dort weder ein Einlenken noch Umdenken existiert, erkennt man an der erfolgreich passierten, Ersten Lesung eines Gesetzesvorschlages aus der Ben-Gvir-Partei, die die Hinrichtung palästinensischer Gefangener legalisieren soll. Drei Lesungen muss der Vorschlag hinter sich bringen. Aber Netanyahu wird in Washington einem bisher ungekannten Druck und Zwang ausgesetzt worden sein, denn er hat sich tatsächlich offiziell beim Emir von Qatar für den Bombenangriff entschuldigt und die Zusage im vollendeten Widerspruch zu seiner vorherigen Drohung, die Bombardierung bei Bedarf natürlich zu wiederholen, mit der Garantie vom Tisch gewischt, einen solchen Angriff nie wieder zu starten. Sowohl der Friedensplan, als auch Netanyahus Entschuldigung an Qatar, bringen Israel nun in eine buchstäblich schizophrene Lage. Ob sich beide Situationen nun innenpolitisch überhaupt durchsetzen lassen, erscheint ebenso fraglich wie Netanyahus politisches Überleben. Ihm wurden im Hinterzimmer auf jeden Fall einige Zähne gebrochen und ausgerissen; ohne massivste Drohungen würde er beide Vorstöße auf keinen Fall akzeptiert haben, da er selbst sein ganzes Land buchstäblich mit der Peitsche immer tiefer in die Radikalisierung getrieben hat. Und da sich Trump bereits deutlichst in diese Richtung geäußert hatte, werden wohl auch weitergehende Pläne Israels zur Annexion des Westjordanlands nun auf Eis gelegt oder doch zumindest stark eingedampft. Das Bild wird sich aufklären, wenn weitere Einzelheiten bekannt werden und die Rückäußerung der Hamas auf dem Tisch liegt.

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

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Geschichte
Von Gallipoli bis Köln: Wie türkische Soldaten und Arbeiter die Weltgeschichte prägten

Ein Gastbeitrag von Çağıl Çayır

Von der Schlacht des Ersten Weltkriegs bis zum Wirtschaftswunder in Deutschland – die Rolle der Türken im 20. Jahrhundert wird oft unterschätzt. Dabei trugen sie entscheidend zu Wendepunkten bei, die das globale Kräfteverhältnis veränderten.

Der Erste Weltkrieg: Der entscheidende Kriegseintritt

Als das Osmanische Reich im Herbst 1914 auf Seiten der Mittelmächte in den Ersten Weltkrieg eintrat, veränderte sich die Weltgeschichte dramatisch. Der Krieg weitete sich auf neue Fronten aus – Kaukasus, Nahost, Dardanellen.

Besonders an den Meerengen wurde der Kriegseintritt spürbar: Im Frühjahr 1915 versuchten die Alliierten, durch Gallipoli nach Istanbul vorzustoßen. Doch osmanische Soldaten, viele von ihnen einfache anatolische Bauern, hielten stand.

Der Sieg bei Gallipoli war nicht nur militärisch, sondern weltgeschichtlich entscheidend: Er verhinderte einen schnellen Durchbruch der Alliierten, blockierte die Nachschublinien Russlands und trug zur Erschöpfung des Zarenreichs bei – eine Voraussetzung für die Russische Revolution. Ohne den Kriegseintritt und den Widerstand der Türken wäre der Erste Weltkrieg vermutlich kürzer verlaufen – und das 20. Jahrhundert hätte ein anderes Gesicht gehabt.

Zwischen den Kriegen: Migration und Arbeit

Nach dem Ersten Weltkrieg zerfiel das Osmanische Reich, die junge Republik Türkei formierte sich. Doch viele Menschen wanderten, besonders in die Zwischenkriegszeit hinein, in europäische Städte aus. Türken arbeiteten in Häfen, Fabriken, Minen – eine unsichtbare, aber reale Kraft, die Europas Industrialisierung mittrug.

Nach dem Zweiten Weltkrieg: Gastarbeiter als Pfeiler des Westens

Der Zweite Weltkrieg endete mit einem geteilten Europa. Im Westen begann das „Wirtschaftswunder“, doch bald fehlten Millionen Hände. Deutschland und andere Staaten warben Gastarbeiter an – zunächst Italiener und Spanier, ab 1961 auch Türken.

Hunderttausende Anatolier kamen nach Köln, Duisburg, Berlin oder München. Sie arbeiteten am Fließband, im Stahlwerk, auf dem Bau – dort, wo Einheimische fehlten. Sie hielten die Fabriken am Laufen, senkten Produktionskosten, ermöglichten Exporterfolge. Damit stärkten sie die ökonomische Basis, auf der der Westen im Kalten Krieg stand.

Indirekt gegen die Sowjetunion

Die Sowjetunion kämpfte zur gleichen Zeit mit ineffizienter Planwirtschaft, Arbeitskräftemangel und sinkender Produktivität. Im Westen hingegen wuchs der Wohlstand, auch dank migrantischer Arbeitskräfte.

Die Präsenz von Millionen Türken in Europa stabilisierte zugleich die Verbindung der Türkei zum westlichen Bündnis. Als NATO-Mitglied war die Türkei Frontstaat gegen die Sowjetunion; ihre Diaspora vertiefte die Bindungen noch. So wirkten türkische Soldaten an der Frontlinie des Kalten Krieges – und türkische Arbeiter an den Werkbänken im Westen – zusammen als unsichtbare Stütze des westlichen Sieges.

Was wäre ohne die Türken gewesen?

Im besten Falle hätte der Westen auch ohne die Türkei und ihre Arbeitskräfte überlebt – aber langsamer, teurer und riskanter.

  • 1914/15: Ohne den Kriegseintritt der Osmanen und ihren Widerstand in Gallipoli hätten die Alliierten den Krieg früher entscheiden können. Russland wäre gestärkt, die Revolution vielleicht verhindert worden – die Nachkriegsordnung eine völlig andere.
  • 1961 ff.: Ohne das Anwerbeabkommen hätten deutsche Betriebe schneller automatisieren müssen, Produktionskosten wären gestiegen, Exporte geschrumpft. Der Wohlstand des Westens wäre schwächer, der Kalte Krieg womöglich länger offen geblieben.
  • Geopolitisch: Eine neutrale oder sowjetnah orientierte Türkei hätte die Südflanke des Warschauer Paktes erheblich gestärkt und die NATO verwundbarer gemacht.
Ein unterschätzter Einfluss

Vom entscheidenden Kriegseintritt 1914 bis zum Anwerbeabkommen von 1961 zeigt sich: Türkische Kraft – militärisch wie ökonomisch – veränderte mehrfach die Weltgeschichte.

Sie trug dazu bei, dass das Osmanische Reich nicht frühzeitig zusammenbrach, dass Deutschland in den 1960er-Jahren boomte und dass der Westen im Kalten Krieg seine Überlegenheit behaupten konnte.

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts lässt sich nicht erzählen, ohne die Spuren der Türken mitzudenken – Soldaten, die Kriege verlängerten, und Arbeiter, die den Frieden sicherten.

 
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Zum Autor
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlicht.
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Mobilfunk
Globale Mobilität ohne Grenzen: Wie eSIM die digitale Vernetzung verändert

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Die Welt wird immer vernetzter. Geschäftsreisende, digitale Nomaden und Urlauber teilen ein gemeinsames Bedürfnis – überall zuverlässig online sein, ohne teure Roaming Kosten oder komplizierte SIM-Karten-Wechsel. Genau hier setzt die eSIM-Technologie an.
Was ist eine eSIM?

Die eSIM ist eine digitale Alternative zur klassischen Plastik-SIM. Statt eine kleine Karte ins Smartphone einzulegen, wird das Mobilfunkprofil einfach über einen QR-Code oder die App auf das Gerät geladen. Das spart nicht nur Material, sondern auch Zeit und Nerven. Nutzer können in Sekunden zwischen Tarifen oder Ländern wechseln – ganz ohne Ladengeschäft oder Postversand.

Freiheit statt Grenzen
Gerade für Vielreisende ist die eSIM eine spürbare Erleichterung. Wer etwa von Berlin nach New York fliegt und anschließend weiter nach Ägypten reist, muss nicht mehr in jedem Land eine neue SIM kaufen. Mit eSIM lassen sich passende Datenpakete bequem in der App auswählen, sofort aktivieren und flexibel anpassen. Das bedeutet: Internetzugang vom ersten Moment an, egal wo man landet.

Diese Freiheit ist nicht nur praktisch, sondern spart bares Geld. Klassisches Roaming kann schnell zur Kostenfalle werden, während eSIM-Tarife transparent und planbar sind.

Nachhaltig und zukunftsweisend

Neben der Bequemlichkeit punktet die eSIM auch in Sachen Nachhaltigkeit. Millionen Plastik-SIMs landen jedes Jahr im Müll. Mit der digitalen Variante entfällt dieser Abfall komplett. Zudem reduzieren sich Transportwege und Verpackungen – ein kleiner, aber bedeutender Beitrag zur Ressourcenschonung.

Weltweit mobil sein ist heute bereits möglich
Globale Mobilität ohne Grenzen ist keine Vision mehr, sondern Realität. Wer unterwegs immer erreichbar bleiben will, findet viele Informationen Netz. Wer Urlaub oder Geschäftsreisen plant – es ist relativ einfach, einen Umstieg auf die eSIM zu wagen. Wer unterwegs stets erreichbar bleiben möchte, kann auf eine Vielzahl von Anbietern zurückgreifen, die Netzabdeckung, Internetzugang und Kommunikation weltweit ermöglichen. Einer davon ist Yesim mit dem exklusiven 10 %-Rabatt für Neukunden bei eSIM für Ägypten. Wer Urlaub oder Geschäftsreisen plant – es ist relativ einfach, einen Umstieg auf die eSIM zu wagen. Moderne Technologien erlauben es, flexibel zu bleiben, ohne den Kontakt zu Familie, Freunden oder Geschäftspartnern zu verlieren. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man beruflich unterwegs ist oder privat reist – die digitale Vernetzung sorgt dafür, dass Kommunikation und Information jederzeit verfügbar sind. Globale Mobilität wird so praktisch und allgegenwärtig
Für Privatkunden und Unternehmen

Ob Backpacker, Expats oder internationale Teams – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Unternehmen profitieren besonders, wenn Mitarbeiter regelmäßig ins Ausland reisen. Statt lokale SIM-Karten zu organisieren, können Firmen mit Yesim einheitliche Lösungen für das ganze Team bereitstellen. Das sorgt für Sicherheit, Übersicht und weniger Verwaltungsaufwand.

Einfach starten – der Einstieg ist denkbar einfach:
  • App herunterladen.
  • Gewünschtes Datenpaket auswählen.
  • QR-Code scannen – und schon ist man verbunden.
Die Zukunft gehört der eSIM

Die Verbreitung von eSIM-kompatiblen Geräten wächst rasant. Neue iPhones, viele Android-Modelle und sogar Tablets und Smartwatches unterstützen die Technologie bereits. Experten gehen davon aus, dass klassische SIM-Karten in wenigen Jahren nahezu verschwunden sein werden.

Die eSIM (embedded SIM) ist direkt im Gerät verbaut und macht physische Karten überflüssig. Sie ist weltweit standardisiert und funktioniert unabhängig von Herstellern oder Mobilfunkanbietern. Für Verbraucher bedeutet das mehr Flexibilität, da mehrere Profile gleichzeitig gespeichert werden können – praktisch für die Kombination von privaten und geschäftlichen Nummern oder verschiedenen Länder-Tarifen. Zudem ist die Aktivierung deutlich schneller: Statt Tage auf eine SIM per Post zu warten, reicht ein einfacher Scan. Da immer mehr Smartphones, Wearables und IoT-Geräte eSIM unterstützen, gilt sie als Schlüsseltechnologie für die Zukunft der mobilen Kommunikation.
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Weltwirtschaft
Schwellenländer holen weiter gegenüber Industrieländern auf

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Von Ada Chan
  • Schwellenländer gelten aufgrund politischer Instabilität, schwächerer Regierungsführung und volatiler Konjunkturzyklen traditionell als risikoreicher, doch die fundamentalen Unterschiede zwischen Schwellen- und Industrieländern sind derzeit so gering wie nie zuvor.
  • Die Industrieländer stehen trotz lockerer Geld- und Fiskalpolitik vor erheblichen Herausforderungen, darunter langsames Wachstum, steigende Anleiherenditen und Haushaltsbelastungen – wie in Großbritannien, Frankreich, Japan und den USA deutlich zu sehen ist.
  • Anleihen aus Schwellenländern gewinnen das Vertrauen der Anleger zurück, wobei die Spreads gegenüber Anleihen aus Industrieländern auf dem niedrigsten Stand seit 2013 sind.
  • Die Aktienmärkte haben diese Veränderung noch nicht reflektiert: Aktien aus Schwellenländern werden trotz geringerer politischer und governancebezogener Risiken und relativ besserer Wachstumsaussichten mit einem hohen Abschlag gegenüber Aktien aus Industrieländern gehandelt.

Schwellenländer gelten als das risikoreichere Ende der Aktienanlageklasse. Dieses Risiko wird auf eine Vielzahl miteinander verbundener Ursachen zurückgeführt: schwächere Regierungsführung und volatilere Politik, geringere wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und extremere Wirtschafts- und Finanzzyklen. Sicherlich ist die Geschichte dieser Anlageklasse von Höhen und Tiefen geprägt, während die Schwellenländer-Anleihemärkte eine weniger erfreuliche Geschichte von Zahlungsausfällen aufweisen.

Die Kluft zwischen EM und DM ist so gering wie nie zuvor

Mit Blick auf die Welt im Jahr 2025 sind wir jedoch der Meinung, dass die Kluft zwischen den Fundamentaldaten der entwickelten Märkte und der Schwellenländer historisch gesehen gering ist, vielleicht sogar so gering wie nie zuvor.

In Großbritannien, wo wir unseren Sitz haben, steigen die Renditen langfristiger Anleihen angesichts des chronisch langsamen Wirtschaftswachstums und des klaffenden Haushaltsdefizits. Das reale verfügbare Einkommen ist seit 2008 nur um annualisiert 0,6 % gewachsen. Trotz einer extrem lockeren Geld- und Fiskalpolitik wird für 2025 ein BIP-Wachstum von nur 1,2 % prognostiziert.

In Frankreich steht der dritte Premierministerwechsel innerhalb von 18 Monaten bevor, ohne dass ein politischer Konsens darüber besteht, wie die übermäßige Staatsverschuldung (derzeit 114 % des BIP) und das hohe Haushaltsdefizit angegangen werden sollen.

In Japan hat die Inflation den Druck auf die Staatsverschuldung kurzfristig gemildert, aber insgesamt bleiben die Staatsfinanzen extrem angespannt.

Die USA sind natürlich aus Währungssicht der ultimative entwickelte Markt, aber die inflationären Auswirkungen von Zöllen und Zweifel an der Entschlossenheit der Regierung, eine inflationsorientierte Geldpolitik zu betreiben, belasten ebenfalls die Märkte. In allen wichtigen entwickelten Märkten ist zu beobachten, dass die Renditen langfristiger Anleihen steigen, obwohl sich die Wachstumsaussichten verschlechtern.

Viele Schwellenländer verzeichnen hingegen entweder ein geringeres Wachstum und eine niedrigere Inflation oder ein höheres Wachstum und eine höhere Inflation, aber mit einem klaren Bekenntnis zu Inflationszielen.

Anleiheinvestoren beobachten dies aufmerksam: Der JP Morgan EMBI Global Index für auf US-Dollar lautende Staatsanleihen aus Schwellenländern wird mit dem niedrigsten Spread gegenüber Anleihen aus Industrieländern seit 2013 gehandelt.

Auch die Kreditnehmer reagieren: Verschiedene stärker verschuldete Grenzmärkte versuchen, ihre auf US-Dollar lautenden Schulden in chinesische Renminbi umzuwandeln, um von den niedrigeren Renditen zu profitieren.

Aussichten für Aktien sind positiv 

Aktienanleger vertreten hingegen eine andere Ansicht. Das 12-Monats-Kurs-Gewinn-Verhältnis des MSCI World (der Aktienindex für Industrieländer) ist auf 21,6 gestiegen, während der MSCI EM Index nur bei 14,3 liegt.

Dieser Bewertungsabschlag von 33,9 % für Schwellenländer liegt deutlich unter dem langfristigen historischen Durchschnitt von etwa 20 %. Und das, obwohl die BIP-Wachstumsprognosen des IWF für die G7 auf den niedrigsten Nicht-Krisenwert seit 2002 gefallen sind.

Als Team von Schwellenländerinvestoren, dessen Erfahrung bis in die 1990er Jahre zurückreicht, sind wir uns der internationalen und nationalen politischen Risiken in Schwellenländern sehr bewusst.

Im letzten Jahr gab es einen Putschversuch in Korea, einen militärischen Konflikt zwischen Indien und Pakistan, überall schwierige Schlagzeilen zu Zöllen und Handel sowie die gerichtlich angeordnete Absetzung des thailändischen Premierministers nach weniger als einem Jahr im Amt.

Wir sind jedoch der Ansicht, dass die Kluft zwischen den politischen und governancebezogenen Risiken in Schwellen- und Industrieländern so gering ist wie nie zuvor. Die Anleihemärkte nehmen dies zur Kenntnis, die Aktienmärkte hingegen noch nicht. Wir bleiben sehr positiv hinsichtlich der Aussichten für Aktien aus Schwellenländern.


Ada Chan, Fonds Managerin bei J O Hambro        
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Login-Prozesse
Париматч Вход auf Desktop vs. Mobile: Vergleich der Login-Prozesse und Nutzererfahrung

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Login-Prozesse wirken simpel, entscheidend sind jedoch stabile Schritte. Mit der App und im Browser gelingt der Zugriff über sichere Token, kurze Sitzungswege und klare Wiederherstellung. Anbieter wie Париматч Вход setzen auf bewährte Verfahren, damit Konten auch unter Last erreichbar bleiben. Dieser Leitfaden beschreibt praxisnahe, nachvollziehbare Abläufe. Schritt für Schritt erklärt.

App-Login auf iOS und Android: Ablauf, Tokens, Offline-Fallbacks

Auf iOS und Android beginnt der Login mit der Eingabe von Zugangsdaten, gefolgt von einer serverseitigen Challenge. Der Client tauscht sie gegen ein kurzlebiges Sitzungstoken, das bei jeder Anfrage geschickt mitläuft. Biometrische Schnellzugriffe entsperren nur das lokal gesicherte Credential, nicht das Konto selbst. So bleiben Passwörter getrennt gespeichert, und Wiederverwendung lässt sich technisch sauber vermeiden. Updates prüfen Gültigkeit automatisch weiterhin. Für schwache Netze empfiehlt sich ein kurzer Offline-Puffer: Die App hält ein Refreshtoken verschlüsselt, erneuert es bei nächster Verbindung und zeigt bis dahin nur lokale Kontoinfos. Abgelaufene Tokens erzwingen erneutes Anmelden, nicht aber App-Neuinstallation. Praktisch ist ein Geräteüberblick im Profil, damit alte Sitzungen gezielt beendet werden können, inklusive Zeitstempel und Standorthinweis. So bleibt Kontrolle nachvollziehbar und Missbrauch früh sichtbar dokumentiert.

Web-Login und Sitzungen: Cookies, SameSite, Cross-Device

Im Web identifizieren signierte Cookies die Sitzung; ihr SameSite-Attribut begrenzt Fremdzugriffe. Sichere Flags verhindern unverschlüsseltes Auslesen, und kurze Laufzeiten reduzieren Risiken beim Gerätewechsel. Nach erfolgreichem Login weist der Server eine Session-ID zu, während ein CSRF-Schutz Formularanfragen bindet. Browser mit strikten ITP/ETP-Regeln verlangen angepasste Cookie-Domänen, sonst verschwinden Sitzungen nach wenigen Minuten. Cross-Device-Zugriffe bleiben übersichtlich, wenn aktive Sitzungen im Profil erscheinen. Ein Klick beendet einzelne Geräte, ein weiterer beendet alle außer der aktuellen. Automatische Logouts greifen nach Inaktivität oder IP-Sprüngen. Praktisch sind kurze Einmal-Links für Gerätewechsel: Sie bestätigen Anmeldungen schnell, ohne Passwörter erneut zu übertragen, und protokollieren Zeitpunkt sowie Zielgerät verlässlich, nachvollziehbar.

Sicherheitsschichten rund um Париматч Вход: MFA, Biometrie, WebAuthn

Sicherheit entsteht durch kombinierte Faktoren. Nach Passwort prüft ein zweiter Faktor oder ein Gerätekey die Besitzkomponente, während Biometrie nur lokal entsperrt. WebAuthn vermeidet gemeinsam genutzte Geheimnisse und signiert Herausforderungen direkt auf dem Gerät. Für sensible Aktionen steigt das Niveau automatisch. So bleibt Париматч Вход schnell, aber zugleich belastbar gegenüber üblichen Angriffspfaden, verlässlich:
  • TOTP oder Push: Einmalcodes verfallen rasch; App-Approvals bestätigen Anmeldungen mit Gerätebindung. SMS bleibt Fallback, jedoch mit Limits und Zusatzprüfung bei riskanten Änderungen. 
  • WebAuthn/Passkeys: Schlüsselpaare liegen sicher auf dem Gerät; der Server speichert nur Public Keys. Phishing wird schwer, weil Bestätigungen Domain-gebunden sind und Dialoge kryptografisch signieren. 
  • Step-up-Flows: Auszahlungen, Gerätewechsel oder Passwort-Resets verlangen stärkere Faktoren und frische Challenges. Zeitfenster bleiben kurz; fehlgeschlagene Versuche drosseln automatisch und erzeugen nachvollziehbare Ereigniseinträge. 

Fehlerbehebung: typische Login-Probleme und schnelle Checks

Fehlschläge entstehen oft durch Uhrzeitabweichungen, blockierte Cookies oder instabile Netze. Prüfe zuerst Gerätezeit und Zeitzone, dann App- und Systemupdates. Lösche veraltete Tokens über die Geräteverwaltung im Profil und melde dich neu an. Im Web hilft ein privates Fenster, weil Erweiterungen oder aggressive Caches Sitzungscookies verändern oder blockieren können, bei Bedarf. Anmelde-Links laufen meist zeitnah ab. Öffne sie auf demselben Gerät, auf dem du die Anfrage gestartet hast. Kommen Fehlermeldungen zur Zwei-Faktor-Prüfung, synchronisiere TOTP-Uhren in der Auth-App und teste einmalig einen Backup-Code. Bleibt der Fehler bestehen, beende alle Sitzungen und fordere einen frischen Bestätigungs-Flow an. Danach erneut Anmeldung starten und prüfen.

Recovery und Kontowiederherstellung: Nachweise, Wartefenster, Protokolle

Wenn der Zugriff verloren geht, hilft ein strukturierter Recovery-Pfad. Halte Ausweisfotos, letzte Transaktionsdaten und die registrierte E-Mail bereit. Der Support verifiziert Angaben gegen interne Protokolle und setzt anschließend einen sicheren Reset. Wichtig: geänderte Telefonnummern zuerst beim Anbieter aktualisieren, sonst scheitern Bestätigungen. Notiere Ticketnummern, damit Nachfragen eindeutig zugeordnet werden können, später. Nach erfolgreichem Recovery erneuere Passwörter, aktiviere WebAuthn und ersetze alte TOTP-Profile. Prüfe die Geräteübersicht und lösche verdächtige Einträge. Dokumentiere den Zeitpunkt, um Zusammenhänge mit ungewöhnlichen Aktivitäten zu erkennen. Plane anschließend einen kurzen Sicherheitstest: Login, Logout, Gerätesperre, Backup-Codes. So bleibt das Konto stabil, reproduzierbar erreichbar und sauber dokumentiert für kommende Änderungen.

Kurzfazit

Zugriff bleibt zuverlässig, wenn Prozesse klar, Tokens kurzlebig und Wiederherstellung geordnet sind. Kombiniere App- und Web-Login mit zweitem Faktor und Passkeys; halte Geräteübersichten sauber. Prüfe Zeitquellen regelmäßig und nutze strukturierte Checks, bevor du Support kontaktierst. So wird Париматч Вход zur Routine: schnell, reproduzierbar und nachvollziehbar – auch unter hoher Last. AUCH INTERESSANT

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