London – Wie das britische Handelsministerium am Sonntag mitteilte, werden Großbritannien und die Türkei bereits am Dienstag ein Freihandelsabkommen unterzeichnen.
Die britische Handelsministerin Liz Truss äußerte sich hoffnungsvoll, dass ein maßgeschneidertes Abkommen zwischen den Ländern bald getroffen werden könnte, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
„Das Abkommen, das wir voraussichtlich diese Woche unterzeichnen werden, schließt zollfreie Handelsvereinbarungen ein und wird dazu beitragen, unsere Handelsbeziehungen zu unterstützen. Es wird Tausenden von Arbeitsplätzen in Großbritannien in der Fertigungs-, Automobil- und Stahlindustrie Sicherheit geben“, sagte Truss in einer Erklärung.
Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu kündigte in einem Gespräch mit der in London ansässigen Wirtschaftszeitung Financial Times bereits im Juli dieses Jahres Pläne für ein Freihandelsabkommen zwischen der Türkei und Großbritannien an.
Zweitgrößter Handelspartner der Türkei
Financial Times betonte, dass Großbritannien mit einem Handelsvolumen von 18,8 Milliarden Pfund (fast 21 Milliarden Euro) nach Deutschland der zweitgrößte Handelspartner der Türkei ist und mehr als 2.500 britische Unternehmen in der Türkei tätig sind, darunter BP, Shell, Vodafone, Unilever, BAE Systems, HSBC, Aviva und Diageo.
Die Handelsgespräche zwischen der Türkei und Großbritannien haben nach dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU am 31. Dezember 2019 an Fahrt gewonnen.
„Wir haben uns bereits mit Großbritannien darauf geeinigt, dass wir in der Zeit nach Brexit unseren bilateralen Handel ausweiten werden; in Bezug auf das Volumen haben wir uns ein Ziel von 20 Milliarden Dollar [bilateraler Handel] gesetzt“, sagte Cavusoglu.
In einem Briefing mit türkischen Reportern betonte er, dass die Türkei und Großbritannien nach dem Brexit in vielen Bereichen zusammenarbeiten würden.
Brexit-Handelspakt: EU-Staaten stimmen für vorläufige Anwendung
De Europäische Union hat nach der Einigung mit Großbritannien am Montag die vorläufige Anwendung des Brexit-Handelspakts ab 1. Januar auf den Weg gebracht. Zuvor hatte auch die Bundesregierung zugestimmt, berichtet das ZDF.
Demnach sagten die Botschafter der 27 Mitgliedstaaten vorläufig Ja zu dem Vorschlag und starteten eine Entscheidung im schriftlichen Verfahren, die am Dienstag abgeschlossen sein soll. Dies teilte ein Sprecher der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auf Twitter mit.
Auch interessant
– Ankara –
Ukraines Premier Schmyhal wünscht Freihandelsabkommen mit der Türkei
Die Türkei sei ein wichtiger strategischer Partner für die Ukraine, sagte Denys Schmyhal am Sonntag.
Osnabrück – Unzählige Corona-Einsätze, dafür aber keine Fußballspiele: Trotz des Lockdowns ist die Zahl der Überstunden bei der Polizei 2020 bundesweit auf unverändert hohem Niveau geblieben. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) schieben die Beamten derzeit insgesamt einen Berg von etwa 20 Millionen Überstunden vor sich her – wie auch im Vorjahr ein Rekordniveau.
Der GdP-Vizevorsitzende Jörg Radek sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die Pandemie hat für eine ungeheure Menge von Einsätzen gesorgt. Es gab eine enorme Arbeitsverdichtung ohne Extra-Personal.“ Bei der Zahl geht es nicht nur um Mehrarbeit, die im Jahr 2020 geleistet wurde, sondern um die über Jahre hinweg aufgelaufenen Überstunden.
Zwar seien viele personalintensive Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder Festivals 2020 weggefallen, dafür habe es aber in ganz Deutschland Hunderte Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen gegeben, bei denen vor allem Bundes- und Bereitschaftspolizeien gefordert gewesen seien. „Was unsere Einsätze angeht, war das ein Nullsummenspiel“, sagte Radek. Zudem seien viele Aufgaben hinzugekommen: Die Polizei überwache etwa die Abstandsregeln und das Maskentragen, kontrolliere die Grenzen intensiver und unterstütze Gesundheits- und Ordnungsämter.
Nach Einschätzung der Gewerkschaften ist die Last zwischen den 330.000 Polizeibeschäftigten in Deutschland sehr unterschiedlich verteilt, sodass eine Pro-Kopf-Berechnung wenig sinnvoll sei.
Der Gewerkschafter kritisierte vor allem die „Querdenken“-Bewegung der Gegner von Corona-Auflagen, die genauso organisiert sei wie eine militante Gewalt: „Der linke Schwarze Block wirft Steine, aber hier fordert der Veranstalter zu Provokationen der Polizei auf.“ Das habe deutlich zugenommen: „Es beginnt mit Beleidigung, setzt sich fort mit Anhusten oder Anspucken und geht bis zum körperlichen Widerstand und Gewaltattacken gegen Polizisten“, sagte Radek.
Dass sich die Arbeitsbelastung im nächsten Jahr verringert, glaubt der Gewerkschafts-Vize nicht. „Als Nächstes kommt die Auslieferung des Impfstoffes, die zum Teil in polizeilicher Begleitung stattfinden wird“, sagte Radek.
Verschiedene Formen des Glücksspiels gibt es bereits seit Hunderten von Jahren und weit bevor das erste Rouletterad in Las Vegas in Bewegung gesetzt wurde, haben Glückspilze sich bereits über Gewinne freuen dürfen.
Nach wie vor vertreiben sich viele Menschen die Zeit mit dem Spielen eines oder mehrerer dieser Games. Dies hat gleich zahlreiche Gründe, die Aussicht auf einen Gewinn ist jedoch nur einer dieser Gründe und ist vermutlich nicht einmal der meistgenannte. In erster Linie geht es den Glücksrittern darum, sich auf eine spannende Art und Weise die Zeit zu vertreiben, und Casinospiele sind hierfür einfach ideal. Nirgendwo sonst erhält man als Spieler die Gelegenheit, mit so vielen verschiedenen Games Nervenkitzel der ganz besonderen Art zu erleben. Dazu gibt es sogar von so manchem Casino einen Echtgeld Bonus ohne Einzahlung, und wie dieses Angebot aussieht, können Sie beispielsweise hier sehen.
Es gibt allerdings auch so manche mahnende Stimme, die vor zu viel Spieleifer warnt, und auch so manche Regierung betont, dass sie mit ihren strengen Regulierungsmaßnahmen lediglich ihre Bevölkerung schützen möchte. Unbestritten ist natürlich, dass das unbegrenzte Glücksspiel tatsächlich negative Folgen haben kann, das ist wissenschaftlich erwiesen. Was für alles andere im Leben gilt, gilt also auch für das Casinospielen – auf die Dosis kommt es an. Wir möchten Ihnen in diesem Ratgeber einige der wichtigsten und am häufigsten von Spielern gestellten Fragen rund um das Thema Gefahren und Gewinne beantworten, sodass Sie bestens informiert das tun können, worauf es beim Glücksspiel letztendlich ankommt – unterhalten werden und Spaß haben!
Wo kann ich Casinospiele spielen?
Auf den ersten Blick mag es vielleicht den Anschein erwecken, dass diese Frage ziemlich leicht zu beantworten ist. Die meisten unserer Leser werden deshalb vermutlich sofort reflexartig rufen, in einem Casino natürlich! Tja, und obwohl diese Antwort natürlich vollkommen richtig ist, ist das Thema doch etwas komplexer.
(Symbolfoto: pixabay)
Sie müssen sich nämlich keineswegs in einen edlen Zwirn oder ein Abendkleid zwängen und zu einem Casino fahren, um ein Casinospiel spielen zu können. Sie können beispielsweise eines der beliebtesten Casinospiele überhaupt beim nächsten Feierabendbier in Ihrer Stammkneipe spielen. Die meisten Kneipen haben nämlich einen Spielautomaten irgendwo in der Ecke stehen. Daneben können Sie so manch ein Spiel auch in einem Casino antreffen und es ist darüber hinaus möglich, Automatenspiele und Tischspiele in Ihren eigenen vier Wänden zu spielen. Wie das gehen soll? Mit Ihrem PC, Smartphone oder Tablet in einem Online Casino.
Kann man bei Casinospielen Geld gewinnen?
Diese Frage können wir tatsächlich ganz einfach beantworten: Ja, Sie können Geld gewinnen, wenn Sie ein Casinospiel spielen. Aber nicht jeder Gewinn landet auch auf Ihrem Konto oder in Ihrer Brieftasche oder zumindest nicht sofort. Bleiben wir kurz beim Beispiel Online Casino. Viele dieser Casinos im Internet gewähren Ihren Spielern Bonusangebote wie Freispiele oder sogar einen festen Geldbetrag, den Sie für eine Einzahlung oder für die erfolgreiche Anmeldung erhalten.
Wenn Sie nun ein Game mit diesen Bonusgeldern spielen, dann können Sie sich die Gewinne in der Regel nicht sofort auszahlen lassen, sondern müssen diese mehrmals im Casino wieder einsetzen. In einem Online Casino haben Sie darüber hinaus auch die Möglichkeit, einige Spiele auszuprobieren, ohne dass Sie Geld einsetzen müssen. Sie spielen also buchstäblich mit Spielgeld und Gewinne, die mit Spielgeldern generiert werden, bleiben dann natürlich auch virtuell. Sie können also in einer Spielbank oder in einem Online Casino nur dann echtes auszahlbares Geld gewinnen, wenn Sie auch echtes Geld einsetzen.
Welche Risiken hat das Spielen im Casino?
In dieser Hinsicht sind Casinospiele nichts anderes, wie die meisten Dinge im Leben auch, jede Medaille hat immer zwei Seiten. Ein Beispiel: Treffen Sie bei einem Fußballspiel mit Ihrem Verein auf eine stärkere Mannschaft, dann haben Sie schlechte Chancen, den Platz als Sieger zu verlassen. Nichtsdestotrotz kann Ihre Mannschaft für 90 Minuten über sich hinauswachsen und das Spiel gewinnen. Genauso ist es auch bei den Casinospielen.
Sie haben bei jeder Drehung am Spielautomaten, bei jeder Ziehung einer Karte und bei jeder Rouletterunde die Chance zu gewinnen oder zu verlieren. Das erste Risiko beim Spielen dieser Games besteht also darin, dass Sie ihren Einsatz verlieren und das gilt für alle Games mit Echtgeldeinsätzen, vom Lotto am Samstag bis zum Platzieren einer Sportwette und natürlich auch beim Poker, Roulette und wenn Sie an einem Spielautomaten oder Blackjack spielen. Außerdem sollten Sie stets darauf achten, Ihre selbstgesteckten Limits einzuhalten. Dies können zeitliche Limitierungen oder feste Geldbeträge sein, das Spielen soll Spaß machen und Ihrer Unterhaltung dienen und niemals Ausmaße annehmen, die in eine Spielsucht münden können.
Mit welchen Spielen habe ich die größten Gewinnchancen?
Es ist tatsächlich so, dass einige Spiele eine größere Gewinnchance aufweisen als andere. Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass es sich bei all den Angaben immer lediglich um statistische Werte handelt. Jede Runde kann anders oder sogar genauso ausgehen wie die vorherige. Das Ergebnis ist also unvorhersehbar, zumindest in gewisser Weise und genau das macht auch den Reiz der Spiele aus. Sie können das Risiko bei einigen Spielen jedoch mit der Art, wie Sie Ihre Einsätze platzieren, erhöhen oder verringern.
Setzen Sie etwa bei einer Runde beim Roulette lediglich auf den Spielausgang rot oder schwarz, dann haben Sie eine 50/50 Chance zu gewinnen oder zu verlieren. Setzen Sie beispielsweise auf Rot und darauf, dass die Kugel auf einer geraden Zahl landet, ändern sich auch die Möglichkeiten, wie oder ob Sie gewinnen. Eine Wette kann gewinnen und eine verlieren, es können aber auch beide gewinnen oder gar keine von beiden. Beim Blackjack gilt ähnliches, Ihre Entscheidung eine weitere Karte zu nehmen oder darauf zu verzichten, kann Ihre Gewinnchancen erhöhen oder zur Nichte machen. Einzig bei den Spielautomaten geben die von den Herstellern vorgegebenen Auszahlungsquoten einen kleinen Hinweis darauf, wie Ihre Gewinnchancen stehen.
Kann ich mit dem Spielen im Casino meinen Lebensunterhalt verdienen?
Nun ja, einige wenige Menschen können dies tatsächlich, professionelle Pokerspieler zum Beispiel. Grundsätzlich sollten Sie jedoch niemals mit dem festen Ziel spielen, ein Monatsgehalt gewinnen zu wollen. Das Spielen ist ein netter Zeitvertreib, der mit etwas Glück auch Ihre Kasse auffüllen kann, Geld für Ihren Lebensunterhalt sollten Sie jedoch auch weiterhin mit Ihrer Arbeit verdienen.
Es ist noch gar nicht lange her, da lockten uns die Händler mit unglaublichen Rabatten zum Black Friday Ende November in ihre Geschäfte und auf ihre Webseiten. Nicht genug der Schnäppchenjagd, wurde der Preiskampf direkt noch vom Cyber Monday getoppt, der vor allem von Technik-Fans lang ersehnt wurde, um beim Kauf von Unterhaltungselektronik richtig Geld zu sparen.
Kurz darauf rieselten die Weihnachtsangebote ins Haus, auch hier unterbieten sich besonders die großen Ketten regelmäßig gegenseitig mit den dicksten Prozenten. Als Kunde kommt man gefühlt aus dem Sparen gar nicht mehr heraus und möchte natürlich nicht Gefahr laufen, eine ideale Gelegenheit zu verpassen. Und dann gar ein halbes Jahr später deutlich mehr bezahlen müssen, weil man im entscheidenden Moment nicht zugeschlagen hat.
Aber Moment mal – stimmt das denn überhaupt? Ist die Vorweihnachtszeit tatsächlich der beste Zeitpunkt für Anschaffungen oder kann man in Wahrheit zum Jahresbeginn noch preisgünstiger shoppen? Spielt es eine Rolle, um welche Produkte es konkret geht? Und wie behalte ich einen Überblick darüber, was wann billiger zu erstehen ist?
Eine Option ist die Nutzung von Gutscheinportalen, wie Mein Deal, wo man über lohnenswerte Schnäppchen aus ganz unterschiedlichen Branchen informiert wird, egal ob es sich um Online-Kurse oder Reisen handelt. Die praktische mobile App stellt nach Kategorien sortiert alle aktuell verfügbaren Preisknüller vor, sodass man zeitnah darauf reagieren kann. Wir zeigen, welche Tipps darüber hinaus zum weiteren Sparen helfen können.
Wie sich die Preispolitik im Jahresverlauf verändert
Früher gab es für Kleidung den klassischen Sommer- sowie Winterschlussverkauf, an dem man sich orientieren konnte. Doch so einfach liegen die Dinge längst nicht mehr. Nun wird man auch unterm Jahr zu verschiedenen Anlässen mit den roten Rabattschildchen angelockt und im Grunde kocht jeder Laden sein eigenes Süppchen, wann er wofür Preisnachlässe gewährt. Es sieht also nicht danach aus, als würde ein bestimmtes System dahinterstecken oder täuscht das?
Dabei muss man tatsächlich je nach Branche und Produkt unterscheiden. Wer die Geduld aufbringt, auf eine Sache auch mal länger zu warten und zudem gut plant, kann das komplette Jahr über von tollen Angeboten profitieren und somit seine Haushaltskasse schonen.
Verderbliche Lebensmittel wie Hasen aus Schokolade werden nach Ostern verschleudert, da die Supermärkte sonst gar nichts mehr damit verdienen können. Weihnachtsschmuck kann man unmittelbar nach den Feiertagen stark reduziert schon wieder fürs nächste Fest erwerben. Ganz einfach, weil die Läden Lagerplatz für andere Ware freischaffen müssen. Und bei Kleidung kommen Schnitte und Farben schnell aus der Mode, so dass die besonders kurzlebigen Teile häufig auf den Angebotsständern landen, bevor die nächste Kollektion präsentiert wird. Solche sich wiederholenden Schnäppchen-Zeiten bieten sich also zuverlässig jedes Jahr aufs Neue an.
Darüber hinaus stellen Reduzierungen natürlich auch ein beliebtes Werbeinstrument für die Händler dar, da sie die Kunden anziehen und damit automatisch den eigenen Umsatz ankurbeln. Auch im Online-Handel lässt sich ganz einfach messen, wie viel zusätzlicher Traffic auf den Seiten durch Preisschlager generiert werden kann.
Und auch Marktneuheiten wie beispielsweise die Einführung des neuesten iPhone-Modells haben eine große Wirkung. Vor einem solchen Termin, der über die Medien mit Vorlauf kommuniziert wird, sinken beispielsweise die Preise für das letzte Modell, da die Nachfrage danach in Kürze rapide abnehmen wird.
Mit offenen Augen durch den online und offline angebotenen Warendschungel zu gehen und selbst etwas logisch mitzudenken kann einem also schon viele Vorteile einbringen. Dazu gehört ebenfalls, eventuell auch entgegen dem allgemeinen Trend zu kaufen, also zu einem Zeitpunkt, wenn es sonst keiner tut. Angebot und Nachfrage bestimmten schließlich auch in der heutigen Zeit noch stark den Preis.
Bei welchen Waren es sich lohnt, noch vor den Feiertagen zuzuschlagen
Wer sich über das gewünschte Produkt und dessen Preis gut informiert und mit kühlem Kopf in die Black Week geht, der kann tatsächlich schon Ende November viele Geschenke verbilligt erstehen. Die Kunst ist, sich nicht von den allzu verlockenden Niedrigpreisen anstecken zu lassen und einen kühlen Kopf zu bewahren.
Das gilt auch für die Adventszeit. Gibt es genau jenen Artikel verbilligt, den man auch unterm Jahr kaufen würde, lohnt sich das Zuschlagen natürlich, sogar bei einem Vorratskauf. Es sind auch hier sensationelle Preise zu finden. Doch erfahrungsgemäß macht sich der Handel eher zunutze, dass man bei Geschenken großzügiger vorgeht und viele Menschen zusätzliches Weihnachtsgeld zur Verfügung haben.
Welche Käufe man lieber aufs neue Jahr verschieben sollte
Typische Geschenke wie Parfum, Schmuck, Handtaschen, Krawatten, etc., die im Dezember nicht weggingen werden im Januar oftmals sehr günstig verkauft. Kurz nach Weihnachten findet außerdem bekanntlich ein Umtausch-Marathon statt. Aufgrund der Vielzahl der zuvor erstandenen elektronischen Geräte gibt es auch eine erhöhte Zahl an Rückläufern, die im Anschluss reduziert wieder in den Handel kommen.
Hiervon kann man beispielsweise beim Kauf von Laptops und dergleichen profitieren. Außerdem ist nach Neujahr für eine Weile der große Einkaufs-Hype abgeflaut, so dass durchaus auch neue Angebote veröffentlicht werden, um im wenig umsatzstarken Januar dennoch Verkäufe zu realisieren.
Bei manchen Dingen sollte man allerdings nicht ganz so schnell sein. Zwischen den Jahren oder kurz darauf finden sich in den geleerten Regalen auch viele Restposten. Diese an sich können zwar ebenfalls einen guten Kauf darstellen, aber die Auswahl ist stark begrenzt, bis nach und nach wieder Nachschub geliefert wird.
Was hat es mit Schnäppchen-Blogs genau auf sich?
Die Gesamtheit der Angebote von Internet-Händlern und stationärem Vertrieb kann man nie und nimmer gleichzeitig überblicken. Außerdem wird nicht jede günstige Gelegenheit auch publik gemacht. Daher helfen diese Portale und die dort angemeldete Community sich gegenseitig, nichts zu versäumen. Auch über Preisfehler, Gratisprodukte und vieles mehr wird ausführlich informiert. Eine weitere Option ist die clevere Nutzung von Coupons.
Welche weiteren Spar-Optionen gibt es darüber hinaus?
Neben diesen Hinweisen ist es jedoch ratsam, sich beim Thema Sparpreise nicht nur rein auf Anschaffungskosten von bestimmten Geräten und Einrichtungsgegenständen, Mode oder Kosmetik zu konzentrieren, sondern auch darauf, an welchen Stellen darüber hinaus bei laufenden Monatskosten bares Geld eingespart werden kann. Tatsächlich sind die Möglichkeiten vielfältiger, als man denken mag und manchmal reichen ein paar Klicks, um sich beispielsweise preislich vorteilhaftere Verträge für Handy, Versicherung und Co. zu sichern.
Mit dem Jahreswechsel kommen wichtige Neuregelungen im Gesundheitsbereich ins Spiel. Unter anderem wird die elektronische Patientenakte Realität, es gibt mehr Spielraum beim Beginn der Physiotherapie und werdende Eltern müssen künftig auf das sogenannte Babyfernsehen verzichten. Was sich für Sie noch ändert, zeigt unser Überblick.Elektronische Patientenakte startklar
Lange angekündigt, haben ab 1. Januar 2021 alle gesetzlich Versicherten das Recht auf eine elektronische Patientenakte (ePA). Sie wird von den Krankenkassen als kostenlose App zur Verfügung gestellt. In der App können Patienten ihre Befunde, Therapieempfehlungen und Behandlungstermine einsehen. Sie können ihrem Hausarzt, Fachärzten oder dem Apotheker erlauben, Patientendaten hochzuladen oder einzusehen.
Auch eigene Gesundheitsdaten, wie z. B. ein Schmerztagebuch können in der ePA abgelegt werden. Die Nutzung der ePA ist freiwillig und muss bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden. Nach der Test- und Einführungsphase soll die elektronische Patientenakte stufenweise ausgebaut werden. Für Privatversicherte folgt die elektronische Patientenakte ab Januar 2022. Gesetzliche Grundlage für die stufenweise Einführung der ePA ist das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG).
Elektronisches Rezept tritt in erste Phase
Auch das E-Rezept steht in den Startlöchern: Mit dem digitalen Rezept wird das gedruckte Formular ab Mitte 2021 zum Auslaufmodell. Behandelnde können dann in einer Einführungsphase ihren Patienten und Patientinnen Rezepte direkt digital ausstellen. Mit Hilfe eines QR-Codes kann das Rezept dann digital per App oder per Ausdruck in der Apotheke eingelöst werden. Ab 2022 ist das E-Rezept bundesweit für gesetzlich Versicherte und apothekenpflichtige Arzneimittel verpflichtend. Versicherte, die kein elektronisches Rezept wünschen, können aber auch weiterhin einen Papierausdruck des E-Rezepts erhalten.
„Gelber Schein“ wird digital
Ab Oktober 2021 müssen nicht mehr die Versicherten ihre Krankenkasse über ihre Arbeitsunfähigkeit informieren, sondern die behandelnden Ärzte – und zwar ausschließlich elektronisch. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wird die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) eingeführt. Der Patient erhält auch weiterhin eine Papierbescheinigung für sich und seinen Arbeitgeber.
Beitragsbemessungsgrenzen steigen wieder
Die Löhne stiegen 2020 – und damit geht auch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze nach oben. Sie ist die maßgebenden Rechengröße für die Sozialversicherung und wird jährlich entsprechend der Entwicklung der Löhne und Gehälter angepasst. Dadurch ändern sich die Einkommensgrenzen, von denen oder bis zu denen Beiträge zu zahlen sind.
Ab dem 1. Januar 2021 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei jährlich 58.050 Euro (2020: 56.250 Euro). Nur bis zu diesem Wert wird das Einkommen bei der Berechnung des Beitrages zur gesetzlichen Krankenversicherung herangezogen. Gleichzeitig steigt die Versicherungspflichtgrenze von 62.550 Euro brutto auf 64.350 Euro jährlich. Wer mehr als diesen Betrag verdient, kann sich privat krankenversichern lassen.
Mehr Zeit für Physiotherapie & Co
Am 1. Januar 2021 tritt die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie in Kraft. Demnach können verschriebene Maßnahmen wie Physio-, Ergo-, Sprachtherapie bis zu 28 Tage nach dem Ausstellungsdatum beginnen, statt wie bislang nur bis zu 14 Tage. Das schafft mehr Luft bei der Terminplanung.
Ausgeweitete Pflicht für Impfnachweis gegen Masern
Der Kampf gegen Masern geht weiter: Bisher musste die Schutzimpfung oder Immunität gegen Masern belegt werden, wenn Kinder neu in eine Kita oder Schule aufgenommen wurden. Bis Stichtag 31. Juli 2021 müssen auch Eltern, deren Nachwuchs bereits vor dem 1. März 2020 eine Schule oder Kita besucht hat, nachweisen, dass ihre Kinder gegen Masern geimpft oder immun sind. Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro.
Schluss mit dem sogenannten „Baby-TV“
Ab 1. Januar 2021 werden medizinisch nicht notwendige 3D- und 4D-Ultraschalluntersuchungen Ungeborener, sogenanntes „Babyfernsehen“, laut Strahlenschutzverordnung verboten. Die im Rahmen der normalen Schwangerschaftsvorsorge durchgeführten 2D-Untersuchungen wird es weiterhin geben.
Arzneimittelrezepte bekommen Dosierungsangabe
Wie oft nochmal die Tabletten nehmen? Auf Rezepten mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln müssen Ärzte und Ärztinnen seit Ende 2020 die Dosierung angeben. Alternativ können sie kennzeichnen, dass sie dem Patienten einen Medikationsplan oder eine schriftliche Dosierungsanleitung mitgegeben haben.
Schärfere Werbeverbote für Tabakerzeugnisse
2021 ist Kinowerbung fürs Rauchen nur noch in Filmen mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren erlaubt. Auch Gratisproben dürfen dann außerhalb von Fachgeschäften, wie etwa auf Festivals, nicht mehr verteilt werden. Ein Jahr später ist Zigarettenwerbung generell auf Außenflächen wie Plakatwänden oder Haltestellen tabu.
Nikotinfreie E-Zigaretten stärker reglementiert
Ihr Erfolg zieht strengere Regelungen nach sich: Ab Jahresanfang fallen auch nikotinfreie E-Zigaretten unter das Tabakrecht. Damit gilt dann auch für nikotinfreie Liquide und Aromen beispielsweise das Verbot bestimmter Inhaltsstoffe, die ein erhöhtes Risiko für Rauchende darstellen. Zudem müssen auch alle nikotinfreien Flüssigkeiten einen Beipackzettel bekommen.
Über die Stiftung Gesundheitswissen: Die gemeinnützige, operative Stiftung Gesundheitswissen mit Sitz in Berlin will die Kompetenz von Menschen in Deutschland im Hinblick auf Gesundheit und Prävention stärken und die Informationsasymmetrien zwischen Arzt und Patient abbauen. Dazu erstellt sie u.a. laienverständliche Gesundheitsinformationen auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, zeigt Präventionsmöglichkeiten sowie Behandlungsalternativen auf und fördert das Gesundheitswissen im Allgemeinen. Stifter ist der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Waiblingen – Trotz Corona überrascht der Motorsägen- und Motorgerätehersteller Stihl mit starken Zuwächsen. „Wir werden 2020 erstmals seit neun Jahren zweistellig beim Umsatz zulegen. „Auch werden wir erstmals über vier Milliarden Euro Umsatz erzielen“, sagte Stihl-Chef Bertram Kandziora in einem Interview mit dem Handelsblatt. Diese Marke habe das Familienunternehmen bereits im November übertroffen.
Um die hohe Nachfrage zu bewältigen, werde gegenwärtig sogar sonntags gearbeitet, so Kandziora. Das gehe auch nach der Weihnachtspause weiter. Aufgrund der Corona-Pandemie seien Menschen viel zu Hause geblieben und hätten im Garten gearbeitet. Davon habe Stihl profitiert. Weil viele Sanierungs-, Renovierungs- und Verschönerungsprojekte angegangen werden, beschere die Coronakrise auch den Bau- und Gartenfachmärkten in Deutschland einen Nachfrageboom, so Kandziora weiter. Dies sei aber nicht der einzige Grund für die Rekordzahlen. Viele Unternehmen hatten in der Krise die Produktion mit Kurzarbeit runtergefahren.
Kandziora habe sich bereits Anfang März jedoch dazu entschlossen, weiterzuarbeiten und die Läger zu füllen. „Tatsächlich waren wir, als die Nachfrage dann ab Mai Monat für Monat überraschend stark um über 30 Prozent nach oben schoss, weitgehend lieferfähig. Das hat nicht jeder Wettbewerber so hinbekommen“, zitiert das Handelsblatt den 64-Jährigen.
Moskau – Die persönlichen Beziehungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan und ihre konstruktive Stimmung ermöglichen es, harmonische Lösungen von Streitigkeiten zu finden, sagte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit Fernsehsender Rossiya-1.
„Daneben haben wir ein riesiges Potenzial der bilateralen Beziehungen, auf das wir uns verlassen können. Außerdem werden die beiden Länder von Staatschefs regiert, die sich gegenseitig als Menschen der Ehre und des Handelns betrachten. Das ist eine Voraussetzung, die garantiert, dass die konstruktive Haltung der beiden Führer einen harmonischen Ausweg aus der Situation ermöglicht, auch wenn es zu einem Interessenkonflikt kommen kann“, zitiert TASS Peskow weiter.
Peskow fügte hinzu, dass sowohl Russland als auch die Türkei wichtige geopolitische Akteure seien, die konkrete Beiträge zur Sache des Friedens und der Stabilität in der Region leisten könnten und müssten.
Zuvor hatte Putin auf der Pressekonferenz zum Jahresende gesagt, Erdogan sei ein Mensch, der „sein Wort hält“, auch wenn ihre Ansichten in einigen Fragen unterschiedlich seien. Der türkische Staatschef reagierte seinerseits mit einer ähnlichen Aussage auf Putin. Er sagte, er betrachte den russischen Präsidenten als einen Mann der Ehre.
Zum Thema
– Bergkarabach-Konflikt –
Kommentar: Putin hat sich auf Armeniens Provokationen nicht eingelassen
Die Angriffe der armenischen Armee auf die aserbaidschanische Stadt Tovuz, weit weg von Berg-Karabach, waren eine kalkulierte Provokation, denn in der Nähe befinden unter anderem Erdöl- und Erdgasleitungen wie die Baku-Tiflis-Ceyhan Pipeline sowie die Eisenbahnstrecke Baku-Tiflis-Kars.
Moskau – Russlands Präsident Wladimir Putin wird den im eigenen Land entwickelten Impfstoff Sputnik V gegen das Coronavirus erhalten. Das bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow heute gegenüber dem russischen TV-Sender Rossiya 1. Putin warte, bis alle Formalitäten erledigt sind.
„Er hat gesagt, dass er geimpft werden wird, er hat diese Entscheidung getroffen und wartet, bis alle Formalitäten abgeschlossen sind“, so Peskow.
Beginnend mit den am meisten gefährdeten Gruppen in Moskau, startete Russland Anfang Dezember ein freiwilliges Impfprogramm mit „Sputnik V“.
„Geeignet für über 60-Jährige“
Das russische Gesundheitsministerium genehmigte gestern den Einsatz von Sputnik V zur Massenimpfung von Menschen über 60. Die Expertenbewertung habe die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs für Senioren über 60 Jahre bewiesen, fügte Gesundheitsminister Mikhail Murashko hinzu
„Menschen über 60 Jahre können sich ab Montag impfen lassen“, sagte der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin am Sonntag auf seiner Website, einen Tag nachdem das russische Gesundheitsministerium mitgeteilt hatte, dass der Impfstoff nach einer separaten Studie auch für ältere Menschen zugelassen sei.
Klinische Studien des russischen Coronavirus-Impfstoffs Sputnik V in Weißrussland zeigten, dass er zu etwa 95% wirksam ist, sagte Russlands Botschafter in Minsk Dmitri Mezentsev bereits im November in einem Fernsehinterview mit dem Nachrichtensender Rossiya’24.
Belarus war das erste ausländische Land, das nach der Registrierung von Sputnik V in Russland mit klinischen Studien begonnen hat. Acht medizinische Einrichtungen, die als Forschungszentren ausgewählt wurden, nahmen in Belarus an klinischen Studien teil, berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Auch das Fachmagazin Sciencemag bestätigte die Wirksamkeit des russischen Impfstoffs. Anhand den Zwischenanalysen von fast 18.000 Probandinnen und Probanden sei eine Wirksamkeit von 91,4 Prozent nachgewiesen worden.
Argentinien erhält 300.000 Dosen Sputnik VBuenos Aires (Symbolfoto: pixabay)
Am Donnerstag traf die erste Lieferung des Impfstoffs Sputnik V mit 300.000 Dosen in Argentinien ein. Zuvor hatten der russische Direktinvestitionsfonds und die argentinische Regierung einen Vertrag über die Lieferung von 10 Mio. Dosen des Sputnik-V-Impfstoffs unterzeichnet, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS.
„Die Impfung gegen das Coronavirus mit dem russischen Präparat Sputnik V in Argentinien wird am 29. Dezember beginnen“, teilte der Pressedienst des Präsidentenstabs der lateinamerikanischen Republik am Samstag nach einem Treffen des argentinischen Präsidenten Alberto Fernandez mit Gouverneuren in einer Videokonferenz mit.
„Eine landesweite Impfkampagne wird am Dienstag beginnen“, hieß es in der Erklärung. Demnach sollen bis zum 28. Dezember Dosen des Impfstoffs Sputnik V in alle argentinischen Provinzen geliefert werden. „Wir wollen die Mehrheit der Menschen aus den Risikogruppen bis zum Herbst geimpft haben“, bemerkte der Präsident.
Auch interessant
– Corona-Pandemie –
Corona-Impfstoff: Türkei unterzeichnet Vertrag mit Pfizer-BioNTech über 4,5 Millionen Dosen
Die Türkei wird mit Pfizer – BioNTech einen Vertrag über 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs COVID-19 unterzeichnen, der bis Ende März geliefert werden soll, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstag.
Ankara – Die Auslieferung der ersten Lieferung des Impfstoffs COVID-19 von Sinovac aus China an die Türkei wurde wegen eines Falls des Coronavirus im Pekinger Zoll um „1-2 Tage“ verschoben, sagte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag.
Die Türkei hat sich bereit erklärt, 50 Millionen Dosen von Sinovacs CoronaVac zu kaufen und erwartete die erste Lieferung von 3 Millionen Dosen am Montag. Sie wird auch 4,5 Millionen Dosen des von BioNTech und Pfizer entwickelten Impfstoffs beschaffen, mit der Option, später weitere 30 Millionen Dosen zu erhalten.
„Aufgrund eines COVID-19-Alarms in Peking und eines COVID-19-Falls am Pekinger Zoll wurde die Arbeit am Zoll vorübergehend ausgesetzt. Aus diesem Grund wird sich die Ankunft unserer Impfstoffe, die nach der Zollabfertigung ausgeliefert werden sollten, um 1-2 Tage verzögern“, sagte Koca auf Twitter.(Screenshot/Twitter) 4,5 Millionen Dosen des BioNTech-Impfstoffs
Die Türkei wird mit Pfizer – BioNTech einen Vertrag über 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs COVID-19 unterzeichnen, der bis Ende März geliefert werden soll, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstag.
Während einer Pressekonferenz erklärte Koca, die Türkei habe die Option, später weitere 30 Millionen Dosen des Impfstoffs zu beschaffen. Der türkischstämmige Ugur Sahin, 55, ist CEO des deutschen Biotech-Unternehmens BioNTech. Er hat es gemeinsam mit seiner Frau und Vorstandskollegin Özlem Türeci, 53, und seinem ehemaligen Lehrer Prof. Christoph Huber, einem österreichischen Krebsexperten, gegründet.
Fast neun Millionen Menschen in der Türkei sollen in der ersten Phase geimpft werden, und die Impfung gegen das Coronavirus könnte täglich an etwa 1,5 Millionen oder sogar 2 Millionen Menschen verabreicht werden, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den Gesundheitsminister.
„Zusammen mit den Fachleuten des Gesundheitswesens werde ich einer der Ersten sein, der den Impfstoff erhält“, fügte Koca hinzu.
Kiew – In einem Interview mit der ukrainischen Tageszeitung Focus, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass im Falle eines Angriffs seitens Russland auf sein Land jeder Ukrainer kämpfen würde. In so einer Situation würde jeder mobilisiert werden, sowohl Männer als auch Frauen, betonte der ukrainische Staatschef.
„Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass Russland die Ukraine erneut angreifen könnte, aber diesmal von der anderen Seite? Zum Beispiel von der Krim“, zitiert Focus den ukrainischen Staatschef
„Das wäre eine schreckliche Situation, ich möchte sie mir gar nicht vorstellen. Ich bin dagegen“, so Selenskyj.
In so einem Fall, werde man jedoch nicht flüchten, alle würden kämpfen.
Jeder würde mobilisiert werden – sowohl Männer als auch Frauen. Es wäre für die ukrainische Bevölkerung sehr schlecht und Russland weiß das auch sehr gut.
In den ostukrainischen Oblasten Donezk und Luhansk herrscht seit 2014 ein andauernder bewaffneter Konflikt. Die dortigen Kampfhandlungen finden zwischen von Russland unterstützten Milizen, regulären russischen und ukrainischen Truppen sowie Freiwilligenmilizen statt. Die prorussischen Kräfte kämpfen für die Abspaltung der zwei durch sie proklamierten Volksrepubliken Donezk und Luhansk von der Ukraine.
Auch interessant
– Türkei –
Istanbul: Ukraine und Türkei unterzeichnen Militärabkommen
Die Türkei und die Ukraine haben ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen am Freitag mit der Unterzeichnung eines Abkommens zur militärischen Zusammenarbeit weiter gestärkt.