Heute sind es die türkischen Soldaten, die zwischen den syrischen Flüchtlingen und möglichen Massakern durch die Truppen von Präsident Baschar al-Assad und seinen russischen Verbündeten stehen.In der türkischen Schutzzone in Afrin seien Menschen über die Präsenz der Soldaten froh. „Hier kann ich wenigstens am Leben bleiben“, sagte Amar Muhammad, 35, ein Portier auf dem Markt in Afrin. Als ehemaliger Rebellenkämpfer aus Damaskus, lebe er ständig mit dem Risiko, durch Assads Truppen getötet oder inhaftiert zu werden. „Dort wäre ich tot. Dort würde ich die ganze Zeit denken: ‚Werden sie mich verhaften?“ Die Türken zeigten Journalisten neulich ihre Errungenschaften in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Gesundheitsversorgung. Die Türkei habe eine eigene Verwaltung aufgebaut und lokale syrische Räte eingerichtet, die die täglichen Dinge regeln. Die Stadt wurde an das türkische Stromnetz angeschlossen, was jahrelange Stromausfälle beendete, so die NYT weiter. Menschen nutzten das türkische Mobilfunknetz und die Währung für den Zahlungsverkehr. 500 syrische Unternehmen seien zudem für den grenzüberschreitenden Handel registriert worden. „Unser Hauptziel ist es, ihr Leben zu normalisieren“, zitiert die NYT Orhan Aktürk, stellvertretender Gouverneur der angrenzenden türkischen Provinz Hatay, der auch für Afrin zuständig ist. „Wir müssen die Schulen und Krankenhäuser geöffnet halten, damit die Menschen ihr Leben wieder aufnehmen können.“
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