Muezzin-Ruf
Kommentar: 99 Prozent der Moscheegemeinden verzichten aus Rücksicht auf Gebetsruf

99 Muezzin-Rufe und nur einmal kommt Allah vor Ein Gastbitrag von Nabi Yücel Die Entscheidung der Stadt Köln zum zweijährigen Modellprojekt „Öffentlichen Gebetsruf“ wird von Muslimen und den islamischen Dachverbänden begrüßt. Das ist eine Geste des eigenen Selbstverständnisses dieser Muslime und Dachverbände, die sich bislang in der Ausübung des Muezzin-Rufes trotz ihrer Religionsfreiheit überaus geduldig gezeigt und entsprechend zurückgehalten haben. Wir sollten aber bei all der aufkommenden dramatisierten Kritik um den Muezzin-Ruf nicht vergessen, dass 99 Prozent der Moscheegemeinden aus Rücksicht auf die benachbarte Bevölkerung auf den Muezzin-Ruf und somit auf das elementarste Recht – dass ihnen auch ohne Sonderregelung oder sonstigen Zugeständnissen seitens der Behörden oder PolitikerInnen zusteht – verzichten. Selbstverständlich schätzen Muslime ein entsprechendes Entgegenkommen von Großstädten wie Köln, weil sie sich dabei nicht als Bittsteller betrachten müssen. Die Reaktion auf die Entscheidung der Stadt Köln kam bei den Muslimen dennoch vernichtend und dementsprechend grotesk an, nach dem Necla Kelek, die sogenannte Islam-Expertin, sich zu Wort meldete: „Eigentlich gehört der Ruf ‚Allahu Akbar‘ mittlerweile in unserem Wortschatz verboten. Sie dürfen das überhaupt nicht mehr benutzen, weil es von Attentätern, Islamisten und Terroristen benutzt wird.“ Die Ex-Muslimin Shammi Haque erklärte: „Der Muezzin-Ruf sagt: „Allah ist groß, es gibt keinen anderen Gott außer Allah“. Dieser Ruf steht für mich dafür, dass Vielfalt gerade NICHT toleriert wird, dass Andersgläubige NICHT respektiert werden.“ Eren Güvercin von der Alhambra Gesellschaft brillierte über Twitter, in dem er gleich alle politisch-motivierten Debatten aus der Türkei nach Köln trug und breittrat: „Wo war eigentlich dieser Ausdruck der Beheimatung der Muslime, die gegenseitige Toleranz und Akzeptanz bei der Eröffnung der DITIB-Zentralmoschee in Köln, als man daraus eine One-Man-Show für Erdogan gemacht hat, und niemand aus der Kölner Zivilgesellschaft, die den Bau von Anfang an unterstützt haben, nicht reden durften? Was sagt es über DITIB aus, dass man diese Floskeln immer nur dann verwendet, wenn es einem in den Kram passt, aber ansonsten anders agiert? Unter dieser mangelnden Aufrichtigkeit leiden in aller erster Linie deutsche Muslime.“ Zuallererst zitiere ich für all jene, die in einer christlich-jüdischen Wertegemeinschaftsblase schwelgen, aus dem Alten Testament: „1. Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Zum anderen gibt es nicht „euren“ Gott, „unseren“ Gott, sondern sie sind nach dem Koran ein und derselbe Gott, der die Gebote den Erdenmenschen zukommen ließ. Gott hat im Islam sogar 99 Namen, davon heißt einer „Allah“. Wenn der Muezzin ein ganz lustiger wäre und hiesigen Werteverteidigern einen Streich spielen würde, ließe er 98 unterschiedliche Namen Gottes vom Minarett erklingen lassen und kein Hahn würde danach krähen, weil niemand die Bedeutung des Rufes einordnen könnte. Aber nun ist im Sprachgebrauch der Muslime „Allah“ allgegenwärtig, weshalb sich diese sogenannten Islam-Experten und Ex-Experten im skandalisieren von Trivialitäten üben, sobald dieser Begriff fällt. Sie verteidigen u.a. die weltbewegende Erkenntnis, dass eine monotheistische Religion und ihre Repräsentanten und Institutionen nicht dem Gebot der weltanschaulichen Neutralität verpflichtet sind. Ähm, ja, sicher doch, die [Muslime] dürfen das. Das ist sozusagen ihr Job. Jeder, der glaubt, die Wahrheit gepachtet zu haben, hat auch das Recht, dies kundzutun und für sich zu werben. Dafür stehen mehrere elementare Grund- und Menschenrechte, die unter anderem Shammi Haque immer wieder gerade mit Blick auf Muslime über die BILD zu unterminieren sucht. Schade, dass Sie sich als Alibi-Migrantin auch noch für ein Hetzblatt wie die BILD verdingt. Diese Worte von ihr hat die BILD nicht wiedergegeben, weil man ihr Intellekt und Ihre Meinung schätzt, sondern weil sie in ihrer Erscheinung der krasse Gegensatz zum dieser Tage viel gescholtenen alten weißen Mann ist. Ein anderer, der im nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofs gearbeitet haben will, hat offenbar seinen Job nicht gemacht – oder weshalb sollte er sich nun bloßstellen und behaupten, er wisse nicht, was in DITIB-Moscheen gepredigt werde oder was da überhaupt passiere. Das ist schon peinlich, wenn nicht einmal mehr Verfassungsschutzorgane eines Bundeslandes imstande sind, bei den Moscheegemeinden während der Tage der offenen Moschee nachzufragen, ob es die Predigt oder den Muezzin-Ruf vorab auch in deutscher Sprache gibt. Und der Letztere, der sich als Aussteiger rehabilitiert haben will, der vor langer Zeit meinte, vor allem mit türkisch-islamischen Verbänden im Dialog ein neues eurozentrisches Islamverständnis etablieren zu wollen, hat sich zum Ziel gesetzt, gleich alles aus der Türkei nach Deutschland zu transferieren – nun, darauf komme ich später noch zurück. Wenn wir in die deutsche Geschichte zurückblicken, stoßen wir recht schnell auf die selben Argumentationsketten, die auch 1866 wegen dem Bau der Großen Synagoge in der Oranienburgerstraße in Berlin aufgegriffen wurden. Damals ging es nicht um Minarette und Moscheen, sondern darum, dass die Juden Berlins, ihrer steigenden Zahl und Präsenz entsprechend, ein repräsentatives Gotteshaus bauen wollten. Antisemiten empfanden den Prachtbau mit der goldglänzenden Kuppel als Provokation, gar als Schandfleck und Protzbau. Einige Jahrzehnte später waren sie wohl die ersten, die den Prachtbau auch wieder loswerden wollten und sich zum letzten Akt – dem Abfackeln – hinter dem Mob anstellten. Da standen dann auch die einstigen jüdischen Mitstreiter im Weg, die ebenfalls vorsorglich entfernt wurden. Diese Synagoge löste schon während der Planung und des Baus auch heftige Diskussionen innerhalb der jüdischen Gemeinde aus. Sogenannte liberal Denkende Juden äußerten den Einwand, der ungewohnte maurische Baustil betone die Fremdartigkeit der jüdischen Religion und behindere so den angestrebten Integrationsprozess. Man müsse sich sozusagen anpassen, sich selbst kritisch hinterfragen, mit der hiesigen Kultur verschmelzen, hieß es. Da wären wir auch wieder bei unserem „liberalen“ Burschen Eren Güvercin und seiner Truppe, der Alhambra Gesellschaft, die die Fremdartigkeit der DITIB und anderer türkisch-islamischen Verbände oft genug betont haben und sich dabei stets zum Besten geben; weil vor allem Necla Kelek und der ehem. Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofs Michael Bertrams das zuallererst aufgegriffen und medial breitgetreten haben. Wobei, was hat eigentlich die Türkei mit dem Muezzin-Ruf in Deutschland zu tun? Klingt der irgendwie anders als der Muezzin-Ruf der bosnischen Moscheegemeinde? Werden mit den Ruf geheime Botschaften getragen, Schläferzellen der DIYANET aktiviert? Jedenfalls, das Ergebnis von damals in Berlin war, dass die Große „Alte“ Synagoge dann trotz der heftigen Kritik und Einwände gebaut werden konnte und die Berliner zumindest bis zur Reichskristallnacht vom maurischen Stil entzückt waren. Was danach geschah, was nie wieder geschehen sollte, erleben wir heute immer wieder aufs neueste. Man muss also das Rad nicht neu erfinden, aber man weiß – aufgrund der Geschichte – um seine Beschaffenheit. Die steigende Zahl und Präsenz der Muslime wird wie bei den Juden nach 1866 ihren Tribut fordern – das ist so sicher wie das Amen [Amin]. Necla Kelek wird mit „Allah ist Groß“ Rufen zu Grabe getragen; Shammi Haque wird – während Sie für für Deutschkenntnisse Niveau A2 paukt – 5-mal am Tage Migräne-Tabletten einnehmen und Eren Güvercin wird sich im Midlife-Crisis wiederfinden, weil er in keinem der türkisch-islamischen Moscheegemeinden den Muezzin-Ruf tätigen kann.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Köln – Muezzin-Ruf: Mazyek bezeichnet Erlaubnis als Ausdruck von Respekt

Der Azzan, also der Muezzin-Ruf, sei integraler Bestandteil des muslimischen Gebets und eine Selbstverständlichkeit in vielen Ländern Europas und den USA. So wie es in vielen muslimischen Ländern Glockengeläut gebe, werde der muslimische Ruf zum Gebet als „Ausdruck des Respekts für unsere im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit in der rheinischen Metropole praktiziert, so Mazyek.
Muezzin-Ruf: Mazyek bezeichnet Erlaubnis als Ausdruck von Respekt

Köln
DITIB: Muezzin-Ruf in anderen Städten längst möglich

Köln – Die DITIB hat die Entscheidung der Stadt Köln zum zweijährigen Modellprojekt „Öffentlichen Gebetsruf“ ausdrücklich begrüßt. Dies sei ein Ausdruck der Beheimatung der Muslime, die bereits seit Generationen in Deutschland als selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft lebten. „Muslime werden längst in Deutschland geboren, leben und sterben hier, und werden hier bestattet. In anderen Städten ist der öffentliche Gebetsruf zum Freitagsgebet längst möglich und unproblematisch. Die Entscheidung der Stadt Köln wäre insofern nicht bundesweit einmalig, sondern reiht sich in diese Kette der gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz ein“, so der Verband in einer Pressemitteilung am Sonntag. Die Pressemitteilung weiter: „Die älteste Moschee im DITIB-Verband besteht seit 1961. Dass Moschee-Gemeinden ihr grundgesetzlich verbrieftes Recht auf Religionsfreiheit im Sinne einer Konfliktminimierung zugunsten der gesellschaftlichen Wahrnehmung nicht eingefordert haben, war immer den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geschuldet. Doch Zeiten ändern sich, und damit auch die Vielfalt und Akzeptanz unserer Gesellschaft. So unterliegt auch der politische und gesellschaftliche Zeitgeist immer einem Wandel und ist Ausdruck von Entwicklungen und Realitäten. Der öffentliche Gebetsruf selber ist genaugenommen eine Verwaltungsaufgabe, da die städtische Verwaltung die Einbettung des religiösen Lebens nach geltendem Recht und geltenden Auflagen des öffentlichen Raums regelt. Zudem versieht die Stadt Köln das zweijährige Modellprojekt mit zusätzlichen Auflagen (Informationspflicht der Nachbarschaft und Ansprechpartner für selbige). So zeugt auch die 2008 von der Stadt Köln zum Moscheebau geforderte Vereinbarung zum Verzicht auf den öffentlichen Gebetsruf von einem Zeitgeist, der immer wieder und aktuell neu verhandelt wird. Wie die Umsetzung in der Zentralmoschee erfolgen kann, wird intern noch beraten und danach erst mit der Stadt Köln besprochen werden. Eine Antragstellung für den öffentlichen Gebetsruf gibt es daher bislang nicht.“

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– Köln – Muezzin-Ruf: Mazyek bezeichnet Erlaubnis als Ausdruck von Respekt

Osnabrücker Islamprofessor Ucar: Entscheidung war „überfällig“

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Bulgarien
Sofia: Türkischstämmiger Politiker Kandidat für Präsidentschaftswahlen

Sofia – Für die am 14. November in Bulgarien stattfindenden Präsidentschaftswahlen wird zum ersten Mal ein türkischstämmiger Politiker des Balkanlandes kandidieren, was ein Novum in der Geschichte Bulgariens darstellt. Der Parteivorstand der Bewegung für Rechte und Freiheiten (Hak ve Özgürlükler Hareketi) bestimmte in einer Sitzung den Parteivorsitzenden Prof. Dr. Mustafa Karadayı zum Präsidentschaftskandidaten der Wahlen am 14. November. Zum stellvertretenden Präsidentschaftskandidaten wurde die Abgeordnete der Bewegung für Rechte und Freiheiten im Europaparlament, Iskra Mihailova, gewählt. Akademische Laufbahn als Wissenschaftler für Informatik Karadayı wurde am 8. Mai 1970 im Dorf Borino (Karabulak) bei Smoljan, in Südbulgarien geboren. Er ist Absolvent der Universität für National- und Weltwirtschaft in Sofia. Nach seinem Parteieintritt 1991 arbeitete er in unterschiedlichen Funktionen in der Jugendorganisation und war von 1998-2003 deren Vorsitzender. In seiner akademischen Laufbahn arbeitete der Wissenschaftler von 1996-2001 als Professor für Informatik an der privaten New Bulgarian University (NBU) in Sofia. 2010 übte Karadayı das Amt des Generalsekretärs aus und war für die Parteiorganisation zuständig. Bei den Parlamentswahlen 2013 schaffte er den Sprung ins bulgarische Parlament. Auf einem Parteitag wurde Karadayı 2016 zum Parteivorsitzenden gewählt und am 12. Dezember 2020 erneut zum Parteichef bestimmt.

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– Spionage – Spionage gegen US-Truppen: Weiterer russischer Diplomat muss Bulgarien verlassen

Bulgarien verweist einen weiteren russischen Diplomaten wegen Spionage gegen US-Truppen.

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Kampf gegen den Terror
Schlag gegen PKK: Waffen- und Sprengstoffbeschaffer des Terroranschlags von Izmir gefasst

Izmir – Den türkischen Sicherheitskräften ist ein weiterer Schlag gegen die Terrororganisation PKK gelungen. Bei einer Anti-Terror-Operation gelang es Spezialkräften, den syrischstämmigen PKK-Terroristen Delil Hiso am 4. Oktober festzunehmen. Der nach Ansicht von Ermittlern mutmaßliche Waffen- und Sprengstoffbeschaffer wird beschuldigt, den 2017 durch zwei PKK-Mitglieder durchgeführten Terroranschlag in Izmir Munition und Bomben besorgt zu haben. Er soll den beiden Terroristen, die beim versuchten Angriff getötet wurden, für die Maschinengewehre, Gewehrpatronen, Handgranaten und TNT-Bombenmaterial von Mardin an die PKK-Terrorzelle nach Izmir gebracht haben.
„PKK-Nähe“: Verfassungsschutz beobachtet Jesiden-Verein
Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl Polizeibeamte brachten den festgenommenen mutmaßlichen Terroristen einem Ermittlungsrichter bei der Strafabteilung des Amtsgerichts in Izmir vor. Der ermittelnde Richter erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Des Weiteren ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Tatverdächtigen auch wegen der Beteiligung an mehreren bewaffneten Angriffen und Sprengstoffanschlägen auf Sicherheitskräfte in Nusaybin/Mardin. Beim Terroranschlag der PKK 2017 auf ein Gerichtsgebäude in Izmir wurden die beiden Terroristen getötet. Das beherzte Eingreifen des Polizisten Fethi Sekin, der beim Anschlag sein Leben verlor, verhinderte eine höhere Opferzahl unter den Zivilisten. Beim Angriff wurde auch der Justiz-Angestellte Musa Can getötet und neun weitere Personen verletzt. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

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– Nordsyrien – Qamischli: Christliche Assyrer beklagen Gewalt durch PKK-Ableger

Offiziellen Quellen zufolge eskaliert die Gewalt gegenüber der assyrischen Minderheit in Nordsyrien. Mehrere Entführungen von Notablen der christlich-assyrischen Minderheit legen den Verdacht nahe, dass die völkisch-kurdischen „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) die christliche Minderheit zwingen wollen, sich ihrer Ordnung zu beugen.

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Freizeit
Tipps für den Kinoabend: Filme mit Casinoatmosphäre

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Die glitzernde Halbwelt der Casinos und Spielertempel scheint für Filme wie geschaffen. Hollywood wie das Arthouse-Kino lieben das Zockerparadies Las Vegas, das als Hintergrund für zahlreiche Casinofilme dient. Was nicht verwundert, denn an kaum einem Ort der Welt liegen Sieg und Niederlage, Ekstase und Verzweiflung, die Chance auf großes Geld und enorme Verluste so eng beieinander. Die Faszination und dunklen Abgründe des Glücksspiels haben einige Filme so gekonnt auf die Leinwand gebannt, dass sie die perfekte Wahl für jeden Abend im Home Cinema darstellen. Wenn Sie nach all den Filmen selbst Lust auf ein paar Runden Roulette, Blackjack oder Videoslots bekommen haben, stehen zahlreiche Online Plattformen zur Auswahl. Das beste Online Casino Deutschland gewährt jedem neuen Spieler neben einem Einzahlungsbonus auch Freispiele. Free Spins sind eine großartige Chance, in die Welt der Online Spielautomaten kostenlos einzusteigen. Sie haben die Chance auf echte Gewinne, ohne eigenes Geld dafür investieren zu müssen. Auch bei den Videoslots gibt es einige Spiele, die das Heimkino mehr als lebendig werden lassen. Hier nun unsere Tipps für die perfekte Casino Movie Night.

5. Platz: Dirty Trip von Ryan Fleck und Anna Boden

Dirty Trip ist eine tragisch-komische Indie-Perle, die als Gegenentwurf zu unserer Nummer eins angesehen werden kann. Statt funkelndem Glamour und dem vordergründigen Thrill des Zockens beleuchtet dieser Film das Thema der Spielsucht und verliert dabei die Würde des Menschen nie aus den Augen. Die Freundschaft zwischen einem charmanten Herumtreiber und einem spielsüchtigen Verlierer lebt von der erstaunlich guten Harmonie der beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Ben Mendelsohn. In dieser klugen, sympathisch-traurigen Mischung aus Road Movie, Casinofilm und Tragikomödie ist die Reise das Ziel. Der Film schenkt dem Zuseher ein wunderbares Psychogramm zweier Menschen, die vom Gewinn des großen Geldes träumen und den waghalsigen Drahtseilakt von Glück und Pech im Spiel auf ihre eigene, persönliche Weise meistern.

4. Platz: 21 von Robert Luketic

21: Der Name des Films ist zugleich das Thema, denn hier dreht sich alles um das Kartenzählen beim Blackjack. Eine Gruppe hochbegabter Studenten rund um ihren Mathematikprofessor nutzt ihre Fähigkeiten, um mithilfe eines ausgeklügelten Systems die Casinos in Las Vegas um hohe Summen zu bringen. Der Film beruht nicht nur auf einer wahren Geschichte (dem Bestseller Bringing Down The House von Ben Mezrich), dank großartiger Darsteller, einer packenden Inszenierung und glaubwürdiger Szenen war Mathematik noch nie so smart und sexy wie hier. Und die Geschichte von armen Collegestudenten, die dank ihres Superhirns reiche Casinos um viel Geld erleichtern, erinnert nicht umsonst an die typische Robin-Hood-Sage.

3. Platz: Rounders von John Dahl

Der im Jahr 1998 veröffentlichte Film Rounders besitzt mittlerweile Kultstatus und darf sich mit dem Titel als wichtigster und bester Pokerfilm aller Zeiten schmücken. Zahlreiche Pokerprofis bezeichnen diesen Film als ihre Inspiration. Nach dem Erscheinen hat der Boom um Poker und seine Varianten, allen voran Texas Hold’em, als globales Phänomen erst so richtig begonnen. Die Dreiecksgeschichte rund um den ehemaligen Pokerspieler Mike McDermott (Matt Damon), seinem Freund Worm (Edward Norton) und dem Gangster Teddy KGB (John Malkovich) mündet in einer finalen Pokerszene, die ein nervenaufreibendes und immens spannendes Psychoduell darstellt. Ein Klassiker unter den Pokerfilmen – zum Wiederansehen oder Neuentdecken. https://www.youtube.com/watch?v=v95XC9lXWLo

2. Platz: Casino Royale von Martin Campbell

Die Pokerszene in Casino Royale gilt als die am meisten gestreamte Sequenz aus dem ohnehin gelungenen Einstand von Daniel Craig als neuer Doppelnull-Agent. Sie bringt in wenigen Minuten all die Spannung, den Nervenkitzel und den Reiz des Spiels superb auf die Leinwand. Doch nicht nur in Casino Royale darf James Bond mit seinen Glückspiel-Skills glänzen. In so gut wie jedem James-Bond-Film gehören Casinoszenen dazu, wobei der berühmteste Geheimagent der Welt vor allem einer Spielleidenschaft frönt: Baccarat. Und hier bevorzugt er nicht das traditionelle Baccarat, sondern die Variante Chemin De Fer. Neben Poker und Baccarat kommt in den James-Bond-Filmen auch sonst so gut wie jedes klassische Casinospiel vor: Backgammon, Bridge, Gin Rummy, Craps, Roulette oder Sic Bo.

1. Platz: Casino von Martin Scorsese

Mitreißender, raffinierter, skrupelloser und besser als Martin Scorsese hat niemand die Metropole Las Vegas und die Faszination des Glücksspiels auf die Leinwand gebannt. Die prunkvolle Atmosphäre von Las Vegas, der Glanz und Reichtum dieser Glücksspieloase mitten in der Wüste ist Dreh- und Angelpunkt dreier Protagonisten. Sam „Ace“ Rothstein, gespielt von Robert de Niro, der sich diese kleine Welt zu seiner eigenen macht, Sharon Stone als Edelprostituierte Ginger McKenna, die getrieben nach der Gier und Liebe am Ende beides verliert, und Joe Pesci als Mafiakiller Nicky Santoro, der sich mit hitzköpfiger Gewalt seinen Teil der Goldgrube sichern möchte und dabei die unausgesprochenen Gesetze mafiöser Verbindungen übersieht. Vor allem Sharon Stone sorgt mit ihrer Darbietung für die Überraschung in diesem Film. Mit ihrer Figur steht sie als weibliche Metapher für Las Vegas schlechthin. Mit unwiderstehlicher Sexiness zieht sie alles um sich in den Abgrund, in erster Linie sich selbst. Dieser Film bietet über drei Stunden exzellente Unterhaltung in einem atemberaubenden Tempo. Er ist brillant fotografiert, ein kompromisslos durchgestyltes Bildwunderwerk, eine ästhetische Sternstunde des Kinos und darf sich zu Recht den Titel des besten Casinofilms aller Zeiten sichern.
Ebenfalls erwähnenswert: Der Croupier mit dem jungen Clive Owen über einen ehemaligen Croupier, der wieder mit seiner Arbeit beginnt, um Inspiration für seinen Roman zu bekommen. Leaving Las Vegas von Mike Figgis, in dessen Film Las Vegas den Rahmen für eine der traurigsten Liebesgeschichten überhaupt liefert. Ebenso wäre Hangover ohne Las Vegas nicht möglich gewesen. The Gambler aus dem Jahr 2014 zeigt eine gelungene Interpretation eines spielsüchtigen, verschuldeten Zockers, der es dennoch schafft, einen Neuanfang zu wagen. Und nicht vergessen dürfen wir natürlich Ocean’s Eleven, in dem drei Las Vegas Casinos im Zentrum des Plans von Ganove Danny Ocean (George Clooney) stehen. Fazit Ob melancholisches Casinofeeling, Poker-Action mit James Bond, das Kartenzählen beim Blackjack oder die Jagd nach dem großen Geld – Casinofilme bringen den Traum vom Reichtum ein Stück näher. Sie beleuchten die Welt der Underdogs und Glücksritter, der Kartenzähler und Casinobosse, die ihr Streben nach Macht und Geld letztendlich oft bitter bezahlen. Für Sie als Zuschauer bieten solche Filme die ideale Einstimmung auf einen Pokerabend zu Hause oder einen Abstecher in die virtuelle Welt des iGamings.

Köln
Muezzin-Ruf: Mazyek bezeichnet Erlaubnis als Ausdruck von Respekt

Osnabrück – Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hält es für einen Ausdruck von Respekt, dass in Köln künftig Muezzine zum Freitagsgebet rufen dürfen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) gegenüber erklärte Mazyek, der Azzan, also der Muezzin-Ruf, sei integraler Bestandteil des muslimischen Gebets und eine Selbstverständlichkeit in vielen Ländern Europas und den USA. So wie es in vielen muslimischen Ländern Glockengeläut gebe, werde der muslimische Ruf zum Gebet als „Ausdruck des Respekts für unsere im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit in der rheinischen Metropole praktiziert. Köln sendet damit ein Zeichen der Toleranz und der Vielfalt in die Welt.“ Dieser Teil des Glaubens dürfe kein Bestandteil politischer Debatten sein, so Mazyek. „Sonst spielt man mit einer islamfeindlichen Klaviatur den Extremisten in die Hände.“ Der Leiter des Osnabrücker Islaminstituts Bülent Ucar bezeichnete die Kölner Entscheidung als „überfällig“. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Ucar: „Bislang hat man den Islam in Deutschland eher verdrängt – in Hinterhofmoscheen und Wohngebiete.“ Ucar erklärte: „Der Muezzin-Ruf am Freitag macht die religiöse Pluralisierung in Deutschland sichtbar. Einer Stadt wie Köln tut das gut. Andere Städte praktizieren es ja auch bereits.“ Der Professor für islamische Theologie fügte hinzu: „In Istanbul läuten die Kirchenglocken täglich.“ Ucar schloss allerdings mit dem Hinweis: „Ich würde empfehlen, es ohne Lautsprecher zu machen und bei einem Ruf am Freitag zu belassen, um die Nachbarschaft nicht allzu sehr zu stören.“

Türkei
Türkische Minderheit: Menschenrechtsanwälte protestieren vor griechischer Botschaft

Ankara – Nach Ansicht der Juristen hat Athen international gültige Konventionen hinsichtlich der türkischen Volksgruppe in Nordostgriechenland nicht umgesetzt. Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte werden nicht anerkannt. Eine Gruppe von 50 Menschenrechtsanwälten hat am Freitag (8. Oktober 2021) vor der griechischen Botschaft in Ankara die Rechtsverletzungen gegen die türkische Minderheit in Westthrakien angeprangert und eine Presseerklärung verlesen. Als Zeichen ihres Unmuts legten die Juristen einen schwarzen Kranz mit der Abbildung der Justitia, dem Symbol der Gerechtigkeit, vor der diplomatischen Vertretung nieder. Griechenland missachte die Rechte der türkischen Volksgruppe, indem es internationale Konventionen wie dem Athener Vertrag von 1913 und das Lausanner Abkommen nicht umsetzt. Obwohl internationale Verträge, die Athen unterschrieben habe, der türkischen Minderheit eine religiöse Autonomie bei der Wahl ihrer Muftis garantiere, weigerten sich griechische Regierungen, diese anzuerkennen. „Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, die die türkische Identität leugnet und verbietet“ Vor Medienvertretern verlas der Jurist und Vorsitzende der „Plattform für Recht und Meinung“, Faruk Keleştimur, eine Pressemitteilung. Darin heißt es: „Der von Griechenland 1920 unterzeichnete Vertrag zum Schutz von Minderheiten, der auch als griechisches Sèvres bezeichnet wird, und den Bestimmungen des Vertrags von Lausanne sind diese Rechte auf Grundlage des Völkerrechts festgelegt worden. Zu den nimmer endenden Rechtsverletzungen Griechenlands gegen die Türken von Westthrakien, kommen täglich neue hinzu. Trotz dieser Rechtsverstöße setzt Griechenland seine kompromisslose Haltung unverändert fort. Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) werden von Griechenland weder anerkannt noch umgesetzt und Prinzipien des universellen Rechts zerstört. Es besteht darauf, seine unverantwortliche Politik beizubehalten. Bedenken Sie, Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, die die türkische Identität leugnet und verbietet. Bedenken Sie, Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, in dem das Recht zur Wahl von Muftis verwehrt wird, obwohl es laut internationalen Konventionen gesetzmäßig ist. Bedenken Sie, Westthrakien ist im 21. Jahrhundert zu einem Synonym für eine Region geworden, in dem Recht auf das Freitagsgebet in den eigenen Bildungseinrichtungen eingeschränkt wird.“ 50 Anwälte reichen Klage beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ein An die Adresse Athens gerichtet, erklärte Rechtsanwalt Keleştimu:
„Heute haben wir mit 50 Anwälten die Ärmel hochgekrempelt, um bei den Vereinten Nationen einen Antrag einzureichen. Morgen werden wir mit Tausenden von Anwälten erscheinen, um die Rechte unserer Landsleute zu vertreten. Weder Ungerechtigkeit noch Rechtswidrigkeit kann und wird ungestraft bleiben können. Hören Sie damit auf, über die Religions- und Gewissensfreiheit, die nationale Identität und das Recht auf Leben unserer Landsleute bestimmen zu wollen. Sie sind verpflichtet, ein Rechtsstaat zu sein, der sich an die Demokratie, an das Recht und Menschenrechte hält. Weder Willkür noch Tyrannei reichen aus, um unsere Landleute zu unterdrücken, zu frustrieren und einzuschüchtern. Allenfalls geht es als Schande in deine Geschichte ein.“
Die türkische Minderheit in Westthrakien sei nicht allein auf sich gestellt. Keleştimur betonte, dass die Juristen-Gruppe wegen der rechtswidrigen Praxis in Griechenland einen Antrag beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen einreichen werde. Kemal Bölge/Ankara

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– Komotini – Griechenland: Mufti İbrahim Şerif beanstandet fehlende Religionsfreiheit

Mufti İbrahim Şerif: „Türkisch-muslimische Religionsgelehrte werden unter fadenscheinigen Gründen vor Gericht gestellt“. Im Interview mit TRT Deutsch kritisiert der gewählte Mufti von Gümülcine/Komotini Griechenland, weil Athen internationale Abkommen zur Religionsfreiheit nicht umsetzt.

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Ampel-Koalition
Rasche hält Ampel auch in NRW für mögliche Option

Christof Rasche, Fraktionschef der FDP im Düsseldorfer Landtag, ist grundsätzlich offen eine Ampel-Koalition in NRW nach der nächsten Landtagwahl im Mai 2022. „Klar ist, dass ich die erfolgreiche Koalition mit der CDU auch nach der nächsten Landtagswahl fortsetzen möchte“, sagte Rasche in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Falls es dafür keine Mehrheit geben sollte, müssen wir uns den Herausforderungen stellen“, fügte der Liberale hinzu. Dann werde die Regierungsbildung „nicht an der Kommunikation“ scheitern. „Das Klima zwischen Grünen und FDP hat sich verbessert. Das hängt sicher auch mit den Personen auf beiden Seiten zusammen. Es gibt jetzt ein gewisses Vertrauensverhältnis, auf das man bauen könnte“, sagte Rasche der Zeitung. Mit Blick auf die geplante Wahl von Hendrik Wüst (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten von NRW erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende, auf den Münsterländer komme „jetzt eine schwierige Aufgabe zu“: „Ich kenne von ihm konservative Positionen, sehe aber auch liberale Ansätze, zum Beispiel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Diese auszubalancieren ist die Herausforderung im neuen Amt.“

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– Bundestagswahlen – FDP-Generalsekretär Wissing: „Union ist eine Reformverhinderungspartei gewesen“

FDP-Generalsekretär Volker Wissing hat die Union nach dem Ergebnis der Bundestagswahl aufgefordert, jetzt endlich reformbereit zu sein und ihr eigenes Programm ernst zu nehmen.

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Griechenland
Gerichtsprozess gegen gewählten Mufti von Gümülcine: Gericht vertagt Verhandlung auf den 8. Dezember 2021

Thessaloniki – Der heutige Gerichtsprozess gegen den gewählten Mufti von Gümülcine (Komotini), İbrahim Şerif, wurde auf den 8. Dezember 2021 vertagt. Die 3. Strafkammer zu Thessaloniki verschob die Verhandlung, weil der Zeuge der Anklage „krankheitsbedingt“ nicht an der Verhandlung teilgenommen habe. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Religionsgelehrten „Amtsanmaßung“ vor, weil dieser 2017 an einer Beschneidungszeremonie in Alankuyu, einem Stadtteil von Gümülcine, teilgenommen zu haben. Griechenland missachtet internationale Verträge und begeht Rechtsbruch Der Hintergrund dieser juristischen Auseinandersetzung besteht in der Haltung des griechischen Staates, in die religiöse Autonomie der türkischen Minderheit zu intervenieren und die im Athener Vertrag von 1913 und im Lausanner Vertrag von 1923 geregelte demokratische Wahl von islamischen Religionsgelehrten nicht anzuerkennen, was einen klaren Rechtsbruch darstellt, weil sich Griechenland in den erwähnten Abkommen dem „Schutz der Minderheiten“ verpflichtet hat. Zur Verhandlung erschienen neben dem Anwalt von Şerif, der Vorsitzende des muslimischen Kultur- und Bildungsvereins von Thessaloniki, Osman İsmailoğlu und der Dekan der juristischen Fakultät der 9. September-Universität in Izmir, Prof. Dr. Refik Korkmaz. Als Prozessbeobachter waren neben weiteren Akademikern auch eine Gruppe von Juristen anwesend. Kemal Bölge/Athen

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Europäische Westthrakien-NGO fordert Wiedereinbürgerung von 60.000 Bürgern der türkischen Minderheit in Griechenland. NGO-Vorsitzender Habiboğlu: „Bürger der türkischen Minderheit, denen die Staatsbürgerschaft zu Unrecht entzogen wurde, müssen wieder eingebürgert werden“.

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Historie
Heute vor 30 Jahren: Das Attentat auf den türkischen Presseattaché Çetin Görgü in Athen

Athen, der 7. Oktober 1991: Çetin Görgü arbeitet seit zwei Jahren als Presseattaché an der türkischen Botschaft in der griechischen Hauptstadt. Er verlässt an jenem Morgen um kurz nach 9 Uhr seine Wohnung und läuft zu seinem Auto, das er an der Straße Naiadon 4 geparkt hatte. Es befindet sich vor dem Haus seiner Wohnung. Als er gerade in sein Fahrzeug einsteigt, nähern sich zwei unbekannte Männer, die ihm in der Nähe aufgelauert haben. Terrororganisation 17. November übernahm Verantwortung für Attentat Es ist genau 9:10 Uhr, als die Täter insgesamt fünf Schüsse aus Pistolen mit Schalldämpfern auf den Diplomaten abgeben und unerkannt entkommen können. Görgü hat keine Überlebenschance, er stirbt noch am Tatort und wird nur 28 Jahre alt. Die Verantwortung für das Attentat übernahm die griechische Terrororganisation 17. November, die für zahlreiche Morde und Bombenanschläge auf ausländische Diplomaten und griechische Staatsbürger verantwortlich gemacht wird. Das griechische Parlament verurteilte die Tötung des türkischen Diplomaten damals einstimmig. Einen Monat vor seiner Ermordung heiratete er Müjgan Pakoğlu. Sein Leichnam wird nach einer Trauerzeremonie vor der türkischen Botschaft nach Istanbul ausgeflogen und am 11. Oktober 1991 mit einem Staatsakt in Ankara beigesetzt. Kemal Bölge

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Die Türkei gedenkt heute der Ermordung eines Staatsbedienstetern durch die armenischen Terrororganisationen ASALA und JCAG. Verwaltungsattaché Dursun Aksoy, 39, wurde 1983 vor seinem Haus in Belgien ermordet.

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