- MAGGI 5 Minuten Terrine Kartoffelbrei mit Steinpilzen, Chargennummer: 21270703Z, 21280703Z, 21290703Z, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 31.05.2023
- MAGGI 5 Minuten Terrine Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln & Croûtons +25% Chargennummer: 21280703Z, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 31.05.2023
Rückruf
Maggi ruft zwei Sorten 5 Minuten Terrine zurück
Jerusalem
Kirchenvertreter widersprechen israelischer Polizei
„Der israelische Polizeieinsatz und die unverhältnismäßige Gewaltanwendung, bei der Trauernde angegriffen, mit Schlagstöcken geschlagen, Rauchgranaten eingesetzt, Gummigeschosse verschossen und die Patienten des Krankenhauses in Angst und Schrecken versetzt wurden, ist eine schwere Verletzung internationaler Normen und Vorschriften“„Die Wut hier ist mit Händen zu greifen“, so Al Jazeeras Imran Khan. „Wir haben vom Generaldirektor [des Krankenhauses] gehört, dass er in seinen 31 Jahren noch nie so etwas gesehen hat. Die Krankenhausbehörden sagen, dass es absolut keinen Grund für [die israelischen Streitkräfte] gab, in das Gebäude einzudringen“, so Khan weiter. Er fügte hinzu, dass die drei Schlüsselwörter, mit denen das Vorgehen der Streitkräfte beschrieben wird, „schändlich“, „respektlos“ und „unverhältnismäßiger Einsatz von Gewalt“ seien. Der Angriff vom Freitag wurde weltweit verurteilt und hat die Empörung über die Ermordung von Abu Akleh, die über eine israelische Razzia im besetzten Westjordanland berichtete, noch verstärkt. Abu Akleh, eine christliche Amerikanerin palästinensischer Herkunft, die seit 25 Jahren für Al Jazeera arbeitete, wurde bei der Berichterstattung über eine israelische Militärrazzia im Flüchtlingslager Dschenin getötet.
New footage shows Israeli occupation forces storming a hospital where the body of killed Al Jazeera reporter Shireen Abu Akleh had been lying in occupied East Jerusalem. pic.twitter.com/mm9nSIZtTR
— Al Jazeera English (@AJEnglish) May 16, 2022
Zum Thema
– Bellincat Recherche – Schirin Abu Akle: Deutscher Journalist kritisiert Medien
Der ehemalige taz Journalist Daniel Bax hat deutsche Medien und Politiker hinsichtlich ihrer Berichterstattung bzw. auffälligen Zurückhaltung zum Tod der Journalistin Schirin Abu Akle scharf kritisiert.
Schirin Abu Akle: Deutscher Journalist kritisiert Medien
Bellincat Recherche
Schirin Abu Akle: Deutscher Journalist kritisiert Medien
„Aber selbst, nachdem israelische Polizisten am Samstag in Jerusalem enthemmt auf den Trauerzug einprügelten, der den Sarg der ermordeten Journalistin begleitete, sodass dieser fast zu Boden ging, konnten sich deutsche Medien nicht zu einer klaren Beschreibung der Ereignisse durchringen. Die Tagesschau sprach, bei der Beisetzung der Reporterin sei es zu „Gewalt“ gekommen – obwohl Millionen Menschen weltweit das Video im Netz sehen konnten, auf dem klar zu sehen ist, von wem die Gewalt ausging. Und der „Spiegel“, sprach von, „Tumulten“: ein neuer Euphemismus für Polizeigewalt.“Laut „Reporter ohne Grenzen“ sind seit 2018 mehr als 140 Journalistinnen und Journalisten durch israelische Sicherheitskräfte verletzt worden, seit 2000 wurden mindestens 30 weitere getötet. Zuletzt wurden zwei palästinensische Journalisten und Journalistinnen 2018 erschossen, als die israelische Armee an der Grenze zum Gazastreifen auf Protestierende feuerte. Aufsehen erregte vor allem die Bombardierung der Büros von Reuters und Al-Jazeera im Gazastreifen. Daraus erkennt Bax durchaus ein System des israelischen Staatsapparats, kritische Berichterstattung auszuschalten. Wer das anders bewerte „als vergleichbare Vorfälle in Russland oder im Ukraine-Krieg und arabischen Augenzeugen und Journalisten weniger Glauben“ schenke, als sie es bei anderen Kollegen und Kolleginnen tun würden, müsse den Beruf ernsthaft hinterfragen, so Bax weiter. Wie zuvor schon in einem Artikel festgehalten, war es für die meisten deutschen Medien erschreckenderweise „auch keine Thema, dass in Berlin am Wochenende gleich mehrere palästinensische Demonstrationen verboten wurden.“ Selbst eine Mahnwache für Schirin Abu Akle, die von einer jüdischen Organisation angemeldet wurde, sei verboten worden. So lasse sich laut Bax die Meinungs- und Pressefreiheit leider nicht verteidigen.
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– Gastbeitrag – Das Monster in unseren Reihen – Schirin Abu Akle
Yücel: „Zahlreiche Kommentare, Kritiken und Seitenhiebe von Kombattanten in der Vergangenheit sind Beweis dafür, wie Gruppenzwang in Verbindung mit der Suche nach sozialer Anerkennung sowie Bringschuld die Selbstkontrolle aushebeln.“
Das Monster in unseren Reihen – Schirin Abu Akle
Kampf gegen Terror
Türkische Polizei nimmt mutmaßlichen IS-Selbstmordattentäter fest
Şanlıurfa – Der türkischen Polizei in Şanlıurfa ist es offenbar gelungen einen Selbstmordattentäter der Terrororganisation DAESH/IS festzunehmen, der einen Bombenanschlag geplant haben soll. Es ist der zehnte Anschlagsversuch der Extremistenorganisation in diesem Jahr, der von Sicherheitskräften rechtzeitig vereitelt werden konnte.
Die Generalstaatsanwaltschaft in Kilis führt in diesem Zusammenhang die Ermittlungen. Ermittler fanden auf einem zuvor beschlagnahmten USB-Stick Dokumente der DAESH/IS Terrororganisation. In Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Terrorbekämpfung der türkischen Polizei und der Anti-Terrorabteilung gelang es den Beamten den USB-Stick zu entschlüsseln und damit begann die Operation zur Festnahme des mutmaßlichen Selbstmordattentäters.
Anti-Terror-Einheiten der Polizei (TEM) nahmen den mutmaßlichen Attentäter Beşşar El Mızhen in einer Wohnung fest. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten zahlreiche Computer und Festplatten, auf denen sich Dokumente der Terrororganisation befinden sollen. Der festgenommene Extremist soll von Anführern der DAESH/IS Anweisungen zur Ausführung eines Selbstmordanschlags erhalten haben.
Kemal Bölge
Ortalığı kana bulayacaktı… Canlı bomba yakalandı
— Odatv (@odatv) May 16, 2022
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– Syrien – Drohnenangriff in Syrien: Türkischer Geheimdienst tötet ranghohen PKK-Anführer
MIT gelingt bei Anti-Terror-Operation ein weiterer Schlag gegen die PKK. Der mit Haftbefehl gesuchte Extremist wurde bei einem Drohnenangriff im syrischen Ayn al Arab getötet. Anführer wurde in seinem Versteck durch einen Luftangriff ausgeschaltet.
Drohnenangriff in Syrien: Türkischer Geheimdienst tötet ranghohen PKK-Anführer
"Die Konzeugin"
Türkische Gemeinde bedankt sich für Vergabe des Nürnberger Menschenrechtspreises an Sayragul Sauytbay
Nürnberg – Die aus China stammende Aktivistin Sayragul Sauytbay gehört zu der kasachischen Minderheit in China. Sie hat die Zustände in chinesischen Straf- und Umerziehungslagern für Uiguren, Muslimen und anderen Minderheiten bekannt gemacht – dafür wurde sie mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2021 ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand aufgrund der Pandemie am 15. Mai 2022 im Opernhaus Nürnberg statt. Anschließend feierten viele Nürnbergerinnen und Nürnberger diese Auszeichnung an der Friedenstafel in der Stadt des Friedens und der Menschenrechte.
Bülent Bayraktar, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in der Metropolregion Nürnberg bedankte sich persönlich mit einem Blumenstrauß in der Straße der Menschenrechte bei der Preisträgerin und sprach die Glückwünsche der türkischen Gemeinde aus.
Bayraktar: „Wer zum Unrecht schweigt, ist wie ein stummer Teufel.“
Bülent Bayraktar:
„Wir sind Frau Sayragul Sauytbay sehr dankbar, dass sie das Unrecht in Ostturkestan in die Weltöffentlichkeit trägt. Die türkische Gemeinde hat mit den Uiguren mehrere gemeinsame Nenner: Zum einen gehören sie beide den Turkvölkern an, zum anderen sind sie größtenteils Muslime. Wir bedanken uns für den Mut für die Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises bei der internationalen Jury und dem Vorsitzenden Oberbürgermeister Marcus König, stellvertretend für die Stadt Nürnberg – trotz aller Kritik aus China wird dieser ehrenvolle Preis an die Menschenrechtlerin Sauytbay verliehen. Im Islam gibt es eine Überlieferung des Propheten Mohammed: Wer zum Unrecht schweigt, ist wie ein stummer Teufel. Möge die Verleihung dieses internationalen Preises eine internationale Resonanz hervorrufen.“
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– China – Menschenrechtler: China begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit an muslimischen Uiguren
Menschenrechtsverletzungen gegen die Uiguren und andere Minderheiten: Mit diesem Vorwurf konfrontiert ein aktueller Bericht von Human Rights Watch und der Universität Stanford Chinas Regierung.
Bericht: Weltbank mitschuldig an Unterdrückung der Uiguren
NRW Landtagswahlen
NRW: CDU hält Koalitionsbildung mit den Grünen für möglich
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Nach den Wahlerfolgen von CDU und Grünen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sieht der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Volker Kronenberg Signale für eine schwarz-grüne Landesregierung.
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Gastkommentar
Bölge: „Könnte das ein türkischer Fußballspieler in Griechenland machen?“
Ein Gastkommentar von Kemal Bölge
Bei der Fußball-Meisterschaftsparty von Trabzonspor feiern auch die griechischen Fußballspieler des Traditionsvereins mit ihrer Nationalflagge, das in der Türkei wohl niemanden stört. Wäre das auch für einen türkischen Fußballspieler möglich, in Griechenland mit der eigenen Nationalflagge ausgiebig zu feiern?
In der türkischen Süper Lig hat der Traditionsverein Trabzonspor nach 38 Jahren die Meisterschaft wieder an die Wirtschaftsmetropole am Schwarzen Meer geholt. Der Champion stand eigentlich schon seit Monaten fest, denn die Kicker der Küstenstadt dominierten die türkische Fußballliga. Bei der Meisterfeier im heimischen Medical Park Station wurden die Spieler nacheinander auf die Bühne gerufen und feierten ausgiebig. Dann kam der griechische Mittelfeldspieler und zugleich Nationalspieler Anastasios Bakasetas an die Reihe, der mit einer Sirtaki-Tanzeinlage die Fußballanhänger ins Schwärmen brachte.
Bei der Meisterfeier von Trabzonspor betrat Bakasetas die Bühne mit einer griechischen Fahne und begeisterte mit seinem Sirtaki-Tanz die Fans, die ihm applaudierten. Ein weiterer griechischer Fußballspieler von Trabzonspor, Manolis Siopis, betrat ebenfalls das Podest, bei dem er mit seinem eigenen Kind auf den Schultern ausgiebig tanzte und am Rücken eine griechische Fahne trug.
Diese Szenen sind nichts Außergewöhnliches und könnten auch aus Istanbul, London, Madrid oder München sein. Die türkischen Fans finden nichts dabei, wenn ein griechischer Fußballspieler zur Feier der eigenen Fußballmannschaft mit der eigenen Nationalflagge tanzt und singt.
Die Frage wäre, ob ein türkischer Fußballspieler bei einem griechischen Fußballklub, der die Meisterschaft oder den Pokal gewonnen hat, bei der Feier auch mit der türkischen Nationalflagge feiern könnte. Wie die westthrakische Regionalzeitung Birlik berichtet, war die Meisterfeier von Trabzonspor auch ein Thema in den griechischen Medien.
Manche Kommentatoren hätten „In der Stadt des Pontus hat Bakasetas das Spiel wie erwartet eröffnet. Sirtaki tanzend mit der griechischen Fahne auf dem Rücken“ geschrieben. Einige Journalisten und Kolumnisten hätten sinngemäß verlautbart: „Ein griechischer Fußballer ist mit einer griechischen Fahne in einer Region aufgetreten, indem der Nationalismus Rot ist. Mal sehen, ob ein Türke in Griechenland sich das traut.“
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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– Wirtschaft – Handel zwischen Griechenland und Türkei steigt um 70 Prozent
Im Zuge der Wiederannäherung zwischen der Türkei und Griechenland, stieg der bilaterale Handel der NATO-Verbündeten im vergangenen Jahr um 70 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar.
Handel zwischen Griechenland und Türkei steigt um 70 Prozent
Syrien
Drohnenangriff in Syrien: Türkischer Geheimdienst tötet ranghohen PKK-Anführer
Ankara – Die Türkei hat nach einem Bericht der oppositionellen Tageszeitung Sözcü ein ranghohes Mitglied der Terrororganisation PKK/YPG bei einem Luftangriff getötet.
Gegen den getöteten Extremistenanführer Ekrem Üstek lag ein Haftbefehl der türkischen Strafverfolgungsbehörden vor. Der türkische Geheimdienst soll den PKK-Anführer seit längerer Zeit nachrichtendienstlich observiert und Erkenntnisse über den genauen Aufenthaltsort gesammelt haben.
Demnach befand sich der Extremist in der syrischen Stadt Ayn al Arab („Kobani“) und traf sich im südlich gelegenen Teil der Ortschaft in einem zweistöckigen Gebäude mit anderen PKK-Mitgliedern. Am 11. Mai wurde der Terroristenanführer bei einem gezielten Drohnenangriff auf das Haus, in dem sich Üstek versteckte, getötet. Laut Sözcü galt dieser als einer der Schlüsselfiguren der YPG in Syrien.
MİT, Kandil’in Suriye’deki tepe ismi olan PKK’lı terörist Ekrem Üstek’i SİHA’nın nokta atışıyla öldürdü. 10 teröristin daha öldürüldüğü operasyonda TSK’nın yerli mühimmatları kullanılırken, Kandil de PKK’lı terörist Ekrem Üstek’in ölümüne ilişkin açıklamada yaptı. pic.twitter.com/BYqeQkahOp
— Gazeteci (@Gazetecibaki1) May 13, 2022
Geländewagen der Terroristen aus der Luft attackiert
Da die türkischen Behörden ihm auf den Fersen waren, wechselte dieser ständig seinen Aufenthaltsort und befand sich in der Vergangenheit in Terrorcamps der Extremisten im Nordirak. Der Terrorist wurde vor seiner Ausschaltung 45 Tage von einem Ermittlerteam observiert. Ferner wurde ein Geländewagen zwischen Aleppo-Ayn al Arab aus der Luft attackiert, dessen Insassen sich nach Zeitungsberichtsangaben mit dem Extremistenanführer treffen wollten, bei dem zwei Terroristen mit ausländischer Staatsangehörigkeit getötet worden sein sollen.
Üstek soll in der türkischen Stadt Şırnak im Namen der PKK/KCK von Inhabern Kleiner und mittelständischer Betriebe Geld („Steuern“) für die Terrororganisation eingetrieben und Anweisungen zur Schließung von Geschäften erteilt haben. Die Große Strafkammer zu Şırnak verurteilte den Extremisten in Abwesenheit deshalb zu 15 Jahren Haft.
Nach seiner Verurteilung setzte sich dieser 2014 nach Syrien ab. Anfang der 90er-Jahre saß er wegen der Beschaffung von Waffen und Munition für die PKK schon einmal 15 Jahre im Gefängnis. Der Terrorist soll an den gewaltsamen Auseinandersetzungen vom 6-8 Oktober 2014 beteiligt gewesen sein, bei dem 53 Menschen starben.
Die Terrormiliz YPG gilt nach Ansicht der türkischen Regierung und Terrorismus-Experten als verlängerter Arm der Terrororganisation PKK in Syrien. Die PKK wird von der Türkei und den USA sowie der EU als terroristische Organisation eingestuft. Sie wird für den Tod von mehr als 40.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, verantwortlich gemacht.
Kemal Bölge
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Türkische Gemeinde bedankt sich für Vergabe des Nürnberger Menschenrechtspreises an Sayragul Sauytbay" title="