
Holodomor
Papst Franziskus vergleicht Ukraine-Krieg mit Stalin-Genozid

Fußball-WM 2022
FIFA untersucht homophobe Gesänge ecuadorianischer Fans
FIFA said it has opened disciplinary proceedings against Ecuador over homophobic chanting by their fans in their World Cup opener. https://t.co/NUnar3B84V
— Reuters Sports (@ReutersSports) November 23, 2022
Zum Thema
– WM-Kritik – Katar-Botschafter wirft SPD-Chef Klingbeil „Doppelmoral“ vor
Der Botschafter Katars in Deutschland wirft dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil mit Blick auf die Fußball-WM im Winter „Doppelmoral“ vor.
Katar-Botschafter wirft SPD-Chef Klingbeil „Doppelmoral“ vor
Ukraine-Krieg
Ukraine: Säugling bei russischem Raketenangriff getötet
„In der Nacht haben russische Monster riesige Raketen auf die kleine Entbindungsstation des Krankenhauses in Vilniansk abgefeuert. Trauer überwältigt unsere Herzen – ein Baby wurde getötet, das gerade das Licht der Welt erblickt hatte. Retter arbeiten vor Ort“, sagte der Regionalgouverneur Oleksandr Starukh auf Telegram. Die Mutter des Babys und ein Arzt wurden lebend aus den Trümmern gezogen.
Der staatliche Rettungsdienst sagte zunächst, ein Baby sei getötet worden und eine junge Mutter und ein Arzt seien aus den Trümmern gezogen worden und sie seien zu diesem Zeitpunkt die einzigen Personen auf der Station gewesen. Der Dienst gab in einem Folgebeitrag auf Telegram an, dass die gerettete Frau die Mutter des Neugeborenen war.
Es hieß, das zweistöckige Gebäude sei zerstört worden. Vilnjansk liegt im von der Ukraine kontrollierten Norden der Region Saporischschja und etwa 500 Kilometer südöstlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Andere Teile von Saporischschja sind in russischer Hand und es ist eine von vier ukrainischen Regionen, die Russland im September nach international verurteilten Scheinreferenden illegal annektiert hat.
#russian terrorists shelled #Vilniansk in #Zaporizhzhia region. Maternity ward was destroyed on the territory of local hospital. A woman with a newborn baby&a doctor were found under the rubble. The woman&the doctor survived, but the baby died. #RussiaIsATerroristState pic.twitter.com/I4Q0mpPp0m
— Emine Dzheppar (@EmineDzheppar) November 23, 2022
Türkisch-saudische Beziehungen
Saudi-Arabien plant Milliarden-Investition in der Türkei
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– Türkisch-israelische Beziehungen – Netanjahu und Erdogan verkünden „neue Ära“ in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei
Der Anruf von Netanjahu und Erdogan folgt auf die Bemühungen der scheidenden Regierung um eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Jerusalem und Ankara.
Netanjahu und Erdogan verkünden „neue Ära“ in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei
Fußball-WM 2022
Nach Argentinien-Sieg: Saudi-König ordnet Feiertag an
#خادم_الحرمين_الشريفين يوجه أن يكون يوم غد الأربعاء إجازة لجميع الموظفين في كافة قطاعات الدولة والقطاع الخاص والطلبة والطالبات في جميع المراحل التعليمية.#واس pic.twitter.com/yRdz7mEojN
— واس الأخبار الملكية (@spagov) November 22, 2022
Kampf gegen Terror
USA: Die Türkei hat ein Recht auf Selbstverteidigung
Millî Savunma Bakanı Hulusi Akar, Kara Kuvvetleri Komutanlığı Harekât Merkezinde konuştu: “Pençe-Kılıç Harekâtı’nın başlangıcından bugüne kadar kara ateş destek vasıtaları ve uçaklar tarafından 184 terörist etkisiz hâle getirildi.”https://t.co/4jAW1kDrVT#MSB #HulusiAkar pic.twitter.com/DIlMSgTj1g
— T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) November 21, 2022
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– Kizil Elma Kampfjet – Türkei: Unbemannter Kampfjet absolviert erfolgreich erste Tests
Das erste unbemannte Kampfflugzeug der Türkei, Bayraktar Kızılelma, hat am Sonntag seinen ersten Rolltest erfolgreich abgeschlossen.
Türkei: Unbemannter Kampfjet absolviert erfolgreich erste Tests
Terrorismus
Türkei: Tote und Verletzte bei Raketenangriffen
Während in Deutschland Politiker sich in der Kritik gegenüber der Türkei gegenseitig übertrumpfen, sich wie Vertreter einer inoffiziellen Schutzmacht der syrischen Terrororganisation YPG aufführen, schlagen bis zur Stunde Raketen und Mörser in die türkisch-syrische Grenzregion in der Provinz Gaziantep ein. Seit den Mittagsstunden schlugen mehr als 10 Projektile in der türkischen Grenzgemeinde Karkamış ein, die von der YPG – dem syrischen Ableger der PKK – abgefeuert wurden. Dabei wurden in den Mittagstunden 3 Menschen getötet, 19 weitere zum Teil schwer verletzt. Einer der Projektile schlug in einer Grundschule ein. Dabei starb eine 22-jährige Lehrerin. In unmittelbarer Nähe schlug eine weitere Granate in ein Wohnhaus ein, bei der eine schwangere Frau sowie ein 5-jähriger Junge getötet wurden – wie sich später herausstellt, ein Neffe des CHP-İzmir Abgeordneten Mahir Polat. Die Provinzverwaltung verfügte nach den tödlichen Angriffen die vorläufige Schließung aller Schulen in der Grenzregion von Gaziantep.intikam geliyor..#SDF
— Farhad Shami (@farhad_shami) November 20, 2022
Weitere Projektile schlugen nahe von Wohngebieten oder auf Parkplätzen ein und fügten Schäden an Wohngebäuden und Fahrzeugen, während das deutsche Auswärtigen Amt die Türkei aufforderte, sich zurückzuhalten, um das Völkerrecht zu achten und insbesondere „Zivilistinnen und Zivilisten zu jeder Zeit“ zu schützen. Erst gestern waren bei Raketeneinschlägen am Grenzübergang Öncüpınar bei Kilis 8 türkische Sicherheitskräfte, darunter 6 Polizisten verletzt worden. Fragt sich nur, von welcher Kriegspartei der Sprecher des Auswärtigen Amtes da sprach, denn außer der Türkei gibt es kein weiteres souveränes Land, dessen Völkerrecht man verletzt hätte. Syrien ist ein souveränes Land, die mit der Türkei im Adana-Abkommen festgelegt hat, wann und wie man Terrorismus bekämpft. Wenn die Bundesregierung sich jedoch als Schutzmacht der PKK und primär des syrischen Ablegers YPG behaupten will, sollte sie demnächst diese völkerrechtlich verbriefte Regelung bei den Vereinten Nationen beanspruchen, oder ganz einfach den Rand halten. Der Bundesregierung ist wohl entgangen, dass die YPG und dessen politischer Arm PYD in Nordsyrien mit Tyrannei und Gewalt Völker im Namen schönklingelnder zivilisatorischer Errungenschaften unterdrückt und ermordet. Seit die türkische Militäroperation u. a. die nordsyrische Stadt A’zaz zur Schutzzone für die syrischen Binnenflüchtlinge erklärt hat und militärisch überwacht, vergeht kein Tag, in der die YPG nicht Zivilisten mit Granaten, Raketen oder Sprengfallen in den Tod reißt oder Krankenhäuser beschießt, wie eine niederländische Akademikerin stets unterstreicht, wenn sie anderslautende Meinungen entdeckt.#CanlıYayın 📡|📍Gaziantep-Karkamış | Basın Açıklaması @tcmeb https://t.co/EilqNOo7Gx
— Süleyman Soylu (@suleymansoylu) November 21, 2022
Die Politiker in Deutschland sind sich offensichtlich nicht bewusst, dass die Türkei seit Jahren mit einer Terrororganisation zu tun hat, die in der türkisch-syrischen Grenzregion Terror verbreitet und sie bei Bedarf in die Türkei trägt. Dann sollten sie sich nicht zuweit hinauslehnen und sich nicht den Terroristen anbiedern, die sie sich zuvor schöngeredet haben. Ob es den deutschen Politikern und Politikerinnen nun passt oder nicht, die türkische Bevölkerung ist entschlossen, diesem Treiben nicht weiter zuzuschauen und den westlichen „Verbündeten“ alles durchgehen zu lassen; inklusive der Lieferung von Waffen, Munition und Finanzmitteln an die YPG. Sollte wider Erwarten der Terror der YPG nicht nur in der Türkei, sondern in Nordsyrien fortgesetzt werden, ist eine Bodenoffensive unumgänglich. Dabei hat die türkische Regierung die Unterstützung der Opposition und die volle Solidarität der Bevölkerung, exklusive der völkisch-kurdischen Partei HDP. Wer die Lage in der Türkei mit Terror verschärfen, Angst und Schrecken etablieren will, der kann sich als Terrororganisation nicht auf das Völkerrecht berufen oder hinter Verbündeten in Deckung begeben, während sie selbst Zivilisten ermordet. Dafür kann die Türkei als souveränes Land sich auf Artikel 51 der UN-Charta berufen, um in Nordsyrien aufzuräumen, ohne die westlichen Verbündeten oder Russland um Erlaubnis zu fragen. Die Terrororganisation kann gar nichts und hat schlichtweg keine Rechte! Wie schnell das passieren kann, hat die Türkei seit 2016 viermal unter Beweis gestellt. Also, stellt die Türkei und die Bevölkerung nicht auf die Probe und redet der Terrororganisation YPG und PKK gut rein, statt die Türkei über das Völkerrecht zu belehren!The Afrin and Azaz hospitals were attacked from the SDF area. You have to look at both sides, not just one. https://t.co/jvzgGasChg
— Rena Netjes (@RenaNetjes) November 21, 2022
Das Land hat es satt, als Verbündeter mit Verbündeten in fremden Ländern nach Terroristen Ausschau zu halten und dabei von „Freiheit“ zu faseln. Sie ist sich überdrüssig, zuzuschauen wie Verbündete legale Regierungen stürzen und dabei von „Demokratie“ sprechen. Sie will nicht mehr als Verbündeter wie Statisten beobachten, wie Verbündete das Völkerrecht selbst bis ins unkenntliche dahin massakrieren und von „Menschenrechten“ träumen und bei Terrorismus ganze Landstriche in Schutt und Asche legen und dabei über „Sicherheit“ sinnieren und ihre Völker damit in Trance versetzen. Die Türkei hat auch nicht mehr das Bedürfnis, zuzuschauen und das Leid hinunter zu schlucken, weil Verbündete trotz Warnungen sich weiterhin mit Terrororganisationen solidarisieren oder gar bewaffnen, sie indirekt in Schutz nehmen. Besonders heuchlerisch wird das, wenn man von solchen Verbündeten auch noch Beileidsbekundungen erhält, während diese Terrororganisationen im Land weiterhin wüten.ABD’nin Türkiye’deki Diplomatik Temsilciliği olarak, bugün Karkamış’ta üç masum insanın hayatını kaybetmesinden dolayı yas tutan Türk halkına katılıyoruz. Bu şiddeti ve haklı görülemeyecek saldırıyı güçlü bir şekilde kınıyoruz.
— U.S. Embassy Türkiye (@USEmbassyTurkey) November 21, 2022
Mölln-Anschlag
Mölln-Überlebender verurteilt Umgang mit Familie
„Es war ein herabwürdigender Umgang mit einer Migrantenfamilie, die Opfer des rassistischen Anschlages geworden ist. Ein weiterer, zweiter Anschlag.“Ibrahim Arslan war sieben Jahre, als zwei Neonazis in Mölln in der Nacht auf den 23. November 1992 erst ein Haus in der Ratzeburg Straße in Brand setzen und wenig später das Wohnhaus seiner Familie in der Mühlenstraße. 42 Menschen türkischer Herkunft waren insgesamt betroffen. 30 Jahre nach der Tat fühlt sich Arslan weiterhin stigmatisiert. „Es gab sehr viele zweite Anschläge“, sagte der 37-Jährige. Als Beispiel nannte Arslan, dass der Familie Hunderte von Solidaritätsbriefen, die nach dem Anschlag aus aller Welt ans sie geschickte wurden, bis zum Jahr 2019 nicht ausgehändigt worden seien. Seine Familie überlege weiterhin, die Stadt Mölln deswegen anzuzeigen.
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– Solingen – Straße soll nach Mevlüde Genc benannt werden
Mevlüde Genc verlor ihre Familie bei einem rechtsextremistischen Anschlag 1993. Ihre besonnenen Botschaften gegen den Hass machten sie zu einem Symbol für Toleranz und Antirassismus in ganz Deutschland.Straße soll nach Mevlüde Genc benannt werden
Istanbul-Anschlag
Ahlam Albashir und das Terrornetzwerk in Istanbul
Die völkisch-kurdische Partei HDP spricht ungeniert von lebensverlängernden Maßnahmen der Regierung in Zusammenhang mit dem Istanbuler Bombenanschlag. Die westlichen Medien fokussieren sich ebenfalls auf angebliche Ungereimtheiten, während sie unentwegt die Dementis der YPG und PKK teilen.
Auch nach einer Woche ebben die Gerüchte nicht ab – bewusst nicht!
Eine Woche sind nach dem verheerenden Bombenanschlag in Istanbul auf der İstiklal Caddesi vergangen, aber die Gerüchte reißen nicht ab, dass die türkische Regierung den Bombenanschlag als Vorwand nimmt, um weitere Operationen gegen die Terrororganisation PKK und deren syrischen Ableger YPG zu legitimieren.
Auf die Aktion hin folgt die Reaktion
Nun hat die türkische Armee in der Nacht zum Sonntag eine Militäroperation in Nordsyrien und Nordirak gestartet. Damit erhalten die Gerüchte eine neue Dimension. Dabei ist die Sachlage längst klar, nur nicht unter jenen, die eine gewisse Politik oder ganz andere Interessen verfolgen.
Der Terroranschlag zieht sich wie ein roter Faden bis hin nach Kobanê
Eigentlich gibt es zum Bombenanschlag, zu den Verantwortlichen dieses teuflischen Plans keine „Rätsel“, wie es u. a. Tomas Avenarius von der Süddeutschen erklärt oder PKK-nahe Persönlichkeiten, die Partei HDP, Medien oder Organisationen zu Wissen glauben und entsprechend verbreiten. Schließlich wurde dieses Gerücht auch von der YPG/PKK von Beginn an selbst in die Welt gesetzt.
The defeat of ISIS has started in the town of Kobani.
Turkish warplanes are now bombing the town center of #Kobani and some other places in North East Syria. Erdogan seems to have already started his electoral campaign. All attacks must stop immediately!#DefendKobani — HDP Europe (@HDP_Europe) November 19, 2022
Ahlam Albashir und das Terrornetzwerk in Istanbul
Es gibt eine Attentäterin, die von einem PKK/YPG-Netzwerk im syrischen Kobanê betreut wurde, um gemeinsam mit einem gewissen Bilal Hassan über Afrin mit gefälschten Papieren am 27. Juli illegal in die Türkei zu gelangen und sich von dort nach Istanbul durchzuschlagen.
In Istanbul angekommen, kommt Ahlam Albashir sofort in einem Haus in Istanbul-Esenler unter, in der Syrischstämmige kaum auffallen. Insbesondere der Bezug zu syrischen Arabern wird von gewissen Kreisen stets unterstrichen, obwohl innerhalb der PKK/YPG auch arabische Elemente, vor allem in Syrien, vorzufinden sind. Das Haus gehört jedenfalls dem syrischen Textilunterunternehmer Ferhat Habeş sowie Fatma Berkel. Später wechselt das augenscheinliche Paar den Wohnort und zieht in das Textilatelier um, wo sie auch teilweise arbeiten.
Albashir unternimmt Tatort-Begehungen
Vor der Tat werden aus dem Atelier heraus erste Erkundungen in Taksim unternommen. Die erste übernimmt ein gewisser Ahmet Elşeybun am 22. Oktober zusammen mit Albashir unter Zuhilfenahme des illegal tätigen Taxifahrers Yasir al Korali. Das heißt, die Attentäterin Albashir begab sich zuvor zum Tatort, was die weitere Rückverfolgung der Videoaufzeichnungen durch Ermittlungsbehörden ergeben haben.
Am 4. November unternimmt Albashir ein weiteres Mal eine Begehung des Tatorts, zu der sie vom Taxifahrer erneut hingefahren wird. Vor dem Anschlag wird Albashir zuletzt am 8. November am Tatort noch einmal auftauchen, nach dem eine weitere Begehung am 12. November kurzfristig abgesagt wird. Am 13. November steigen Albashir sowie Hassan in das Taxi von Yasir Al Koral ein. Um 15:17 Uhr wird Albashir am Taksim-Platz abgesetzt. Hassan und der Taxifahrer kehren zurück ins Textilatelier, was die GPS-Daten der Handys wiedergeben.
Albashir erhält Anruf und lässt Tasche bewusst liegen
Albashir setzt sich um 15:30 auf eine Bank mitten auf der İstiklal Caddesi und wartet dort 41 Minuten. Dann erhält Albashir einen Anruf von einem weiteren Mitglied des Terror-Netzwerks namens „Haci“, der ihr die Anweisung gibt, die Tasche auf der Bank liegenzulassen und den Ort zu verlassen. Albashir steht um 16:11 Uhr auf, lässt die Tasche zurück und begibt sich erst langsam, dann aber im Eiltempo in Richtung Taksim-Platz, nach dem sie um 16:14 Uhr die Detonation mitbekommt.
Flucht in Richtung Esenler, dann Versteck in Küçükçekmece
Am Taksim-Platz kommt Albashir um 16:17 Uhr an, wo sie in ein Taxi steigt und zurück nach Esenler fährt; dem ersten Anlaufpunkt seit der Einreise in die Türkei. Hier wartet bereits Ahmed Jarkas, der Albashir in ein Haus in Küçükçekmece fährt.
Polizei wertet 1.200 Kameras, Telefonate und Chats aus
10 Stunden nach der Tat führt die Polizei um 2:50 Uhr Razzien in 21 unterschiedlichen Adressen, nach dem man über 1.200 Videokamera-Aufzeichnungen ausgewertet und Telefongespräche sowie Chats ausgewertet hat. Dabei werden zunächst 46 Verdächtige, darunter auch Ahlam Albashir, Ahmet Jarkas und Ammar J. festgenommen. Bilal Hassan ist bis zur Stunde flüchtig.
Hassan will ins europäische Ausland, aber der Plan misslingt
Hassan soll sich nach der Tat sofort nach Edirne begeben haben, um von dort mithilfe eines Schmugglerrings nach Bulgarien geschleust zu werden. Der Plan wird jedoch kurzfristig verworfen, weil nach Angaben bulgarischer Medien, Grenzschutzbeamte, die an diesem Tag Schicht hätten, abgelöst worden seien. Ein „islamistischer Terrorist“, gar IS-Anhänger, der ins europäische Ausland flüchten will? Gehts noch? Unter Flucht ins sichere Ausland versteht man eigentlich etwas anderes!
Bulgaren verhaften Schmugglerring
Nur wenige Tage später verhaftet die bulgarische Polizei 5 Personen in Zusammenhang mit dem Fluchtplan Bilal Hassan’s, der ja schon von Interpol gesucht wird. Ihnen wirft die Generalstaatsanwaltschaft vor, Beihilfe bei einem Terroranschlag geleistet zu haben und Menschenschmuggel zu betreiben.
PKK verbreitet Gerücht und der Westen und HDP setzt darauf
Und dennoch behaupten gewisse Kreise weiterhin, dass die Tat der Regierung in die Hände gespielt hat oder, dass die Regierung sogar in den Plan involviert war bzw. hinweggesehen hat. Die Tat an sich oder die YPG/PKK kommen in diesen Argumenten erst gar nicht vor.
Diesen Kreisen missfällt schlicht die Option, dass die Terrororganisation YPG/PKK diesen Plan ausgeheckt haben könnte, um die türkische Regierung, inmitten von Vorwürfen angeblicher Nervengas-Einsätze der türkischen Armee auf PKK-Stellungen, zu einer Reaktion zu bewegen.
Man ignoriert konsequent eine weitaus logischere Schlussfolgerung. Die, dass der Terroranschlag das vorherrschende Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung negativ beeinflusst und damit die Regierung aufgrund der eigenen Sicherheits- und syrischen Flüchtlingspolitik in Bedrängnis bringt.
Reaktionen werden weiterhin herausgefordert
Währenddessen setzt die YPG/PKK zusammen mit den USA gerade jetzt vermehrt auf Publicity. Nur wenige Tage nach dem verheerenden Anschlag von Istanbul gratuliert ein US-Offizier der Spezialkräfte in Nordsyrien publikumswirksam einer neu gebildeten sogenannten Antiterror-Einheit der YPG.
An der Glaubwürdigkeit der USA, die türkische Interessen trotz anderslautender Bekundungen seit fast einem Jahrzehnt zuwiderlaufen und jetzt erneut vor Augen geführt wird, scheint niemand ernsthaft zu rütteln. Nicht einmal die PKK-nahen Persönlichkeiten, wollen die Abhängigkeit von den USA in Abrede stellen, schon gar nicht die HDP, die über europäische sowie US-amerikanische Kanäle um Solidarität mit Kobanê aufruft.
Bu videoyu Süleyman Soylu izlemesin, kalpten gidebilir… Rojava Anti Terör Birlikleri ’nin (HAT) mezuniyet törenine katılan ABD Özel Kuvvetler Komutanı General Jeff Dennis, mezunları Kürtçe yaptığı konuşma ile kutladı. pic.twitter.com/Iwra7J3rQA
— Fehim Işık (@Fehim_Isik) November 19, 2022
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar
Kizil Elma Kampfjet
Türkei: Unbemannter Kampfjet absolviert erfolgreich erste Tests
Die ersten Bewertungen von Experten deuten darauf hin, dass Kizilelma das Potenzial hat, die türkische Kampfjettechnologie in die sechste Generation zu führen und Länder wie die USA und Russland zu übertreffen.
Laut Experten wird Baykar mit Kızılelma, wie zuvor auch mit der Kampfdrohne TB2, das Schlachtfeld revolutionieren. Der unbemannte Kampfjet wurde entwickelt, um auf Schiffen mit kurzer Landebahn landen und starten zu können. Hierduch werde der Jet eine wichtige Rolle bei Überseemissionen spielen.
Im Gegensatz zu Drohnen oder bemannten Kampfflugzeugen, werde Kızılelma, ein düsengetriebenes Überschallflugzeug mit integrierter Tarnkappenfunktion, imstande sein, sehr aggressive Manöver und Luftkämpfe durchzuführen. Das unbemannte Kampfflugzeug soll viele Facetten moderner Kampfjets abdecken, einschließlich Luft-Luft-Kämpfe, Bodenangriffe und allgemeine Aufklärung.
Während das türkische Flugzeug der 5. Generation mit dem vorläufigen Namen TF-X einen wichtigen Meilenstein in der Kategorie der bemannten Kampfjets darstellt, ist Bayraktar Kizilelma ein weiteres technologisches Wunderwerk, das die Messlatte im Bereich der unbemannten Flugzeuge noch höher legt. Seine Tarnkappeneigenschaften, eine Nutzlastkapazität von mehr als 1500 kg, eine Geschwindigkeit von 0,9 Mach (für den ersten Typ namens Kizilelma-A) und Turboprop-Triebwerke unterscheiden es von anderen Drohnen. Der in der Türkei ansässige Verteidigungsexperte Muhammad Walid ist der Ansicht, dass die Bayraktar Kizilelma möglicherweise die Aufgaben der US-amerikanischen F-16 übernehmen und eine große Bedrohung für die gegnerischen Kampfflugzeuge darstellen könnte.
„Anstatt eine weitere F-16 zu kaufen, kann die Türkei bis zu vier Kizilelma-Drohnen zum gleichen Preis erwerben und sie in den feindlichen Luftraum einfliegen“, sagt Walid gegenüber TRT World. Außerdem, so Walid, würden die Stealth-Eigenschaften der Kizilelma und ihre Fähigkeit, in einer Höhe von 55.000 Fuß zu fliegen, ihr eine Luftüberlegenheit verschaffen und es ihr ermöglichen, tief im feindlichen Gebiet zu operieren.
First footage from #BayraktarKIZILELMA’s Taxi and Running Test!
Türkiye’s first unmanned fighter aircraft Bayraktar KIZILELMA successfully completed her Taxi and Running Test. pic.twitter.com/ikHFvDwICc — Clash Report (@clashreport) November 20, 2022
Auch interessant
– TB2-Byraktar – Litauer sammeln Millionen für Kauf türkischer Kampfdrohnen
In einer von einem Journalisten initiierten Sammelaktion schlossen sich zahlreiche Litauer zusammen, um die türkische Kampfdrohne TB2-Bayraktar zu kaufen.
Litauer sammeln Millionen für Kauf türkischer Kampfdrohnen

