Chodschali-Massaker
Zum 32. Jahrestag des Massenmords von Chodschali
Rassistische Morde in Deutschland
Der NSU-Mord an Mehmet Turgut
von Kemal Bölge
Mehmet Turgut galt als guter Junge, der sich für nichts zu schade war, um der Familie oder auch Freunden zu helfen. An jenem Tag am 25. Februar 2004, sprang er für einen Freund in einem Döner-Imbiss im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel ein.
Es war noch am Vormittag, als er den Dönerspieß einschaltet, Kaffee kocht und andere Dinge für den Tag vorbereitet. Kurz nach 10:00 Uhr treten durch den Seiteneingang zwei bewaffnete männliche Personen in den Imbiss ein und fordern ihn auf, sich auf den Boden zu legen. Wenige Minuten später schießen die Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) Mehmet Turgut in den Kopf, Hals und Nacken.
Nach der Tat wird das Opfer blutüberströmt in dem Imbisswagen gefunden und ein herbeigerufener Rettungswagen soll ihn in ein Krankenhaus bringen, doch Mehmet Turgut stirbt noch im Krankenwagen. Eine Woche nach dem Mordanschlag an Mehmet Turgut veröffentlichte die Polizei in Rostock eine Mitteilung, wonach ausländerfeindliche Motive für die Tat ausgeschlossen werden könnten.
Familien der getöteten Opfer wurden jahrelang beschuldigt und kriminalisiert
Jahrelang haben die Ermittlungsbehörden versucht den Mord an Mehmet Turgut, der nur 25 Jahre alt wurde, und anderen Morden an türkischen Kleinunternehmern sowie einem Griechen und einer Polizistin die Familien der getöteten Opfer beschuldigt, kriminalisiert und die Tat im Zusammenhang mit Organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht.
Der bayerische Kriminalbeamte und Profiler Alexander Horn ging in einer operativen Fallanalyse bereits 2006 von Ausländerhass als Tatmotiv aus. Das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden glaubte der Fallanalyse nicht und ließ weiter in Richtung Organisierte Kriminalität ermitteln.
Jahrzehntelange Verharmlosung von Rassismus, Hass und Antisemitismus
Erst als das NSU-Trio 2011 auffliegt, kommt das wahre Ausmaß der jahrelangen Neonazi-Terrorserie zum Vorschein, aber noch immer sind weder alle Mord- und Sprengstoffanschläge noch die Banküberfälle und das deutschlandweite NSU-Netzwerk, das existiert haben muss, aufgeklärt.
Die jahrzehntelange Verharmlosung von Rassismus, Hass und Antisemitismus führte zum Erstarken des rechtsextremistischen Terrors. Die milden Urteile im NSU-Prozess in München sind eine Schande für den deutschen Rechtsstaat, weil mit dieser Entscheidung eine deutschlandweite Mordserie mit zehn Todesopfern auf drei Personen reduziert wurde, aber die Unterstützer dieses Terrornetzwerks ungeschoren davonkommen können.
Für die Familien der Opfer ist das ein Schlag ins Gesicht, weil damit staatliche Stellen die NSU-Terrorgruppe nicht entschieden bekämpft haben und damit auch den rassistischen Wahn und Antisemitismus der Neonazis.
Wir gedenken: Heute vor 20 Jahren, am 25. Februar 2004, wurde Mehmet Turgut in #Rostock vom #NSU erschossen. Er wurde 25 Jahre alt. Seine Familie fordert die Umbenennung des Neudierkower Wegs in Mehmet-Turgut-Weg. #KeinSchlussstrich #KeinVergessen pic.twitter.com/iEL3eG7Pqm
— NSU Watch (@nsuwatch) February 25, 2024
Berlinale
Berlinale-Gewinner Basel Adra an Deutschland: Keine Waffen für Israel
Director Basel Adra calls for Germany to “respect the UN calls and stop sending weapons to Israel” from the stage of the Berlinale pic.twitter.com/kkdgIHVmII
— James Jackson (@derJamesJackson) February 25, 2024
The Berlinale Documentary Award, funded by rbb, goes to “No Other Land” by Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, and Rachel Szor. Congratulations!
Discover all info on the winners, awards, and juries here: https://t.co/oU1KlhS3EI pic.twitter.com/zKmPPKTyGM — Berlinale (@berlinale) February 24, 2024
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– Gazakrieg – Baerbock: Der Gazastreifen und das Westjordanland gehören den Palästinensern
Im Westjordanland zeige sich, wie nötig, aber auch gefährdet die zwei-Staaten-Lösung sei. Der illegale Siedlungsbau untergrabe dauerhaften Frieden und die Siedlergewalt mache das Leben der Menschen oft unmöglich
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Gastkommentar
Bayraktar: Vom Heizkörper zur Stealth-Drohne

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Zum Thema
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Die türkische Rüstungsindustrie boomt. Nach der erfolgreichen Bayraktar TB2 hat auch die Tarnkappendrohne ANKA-3 ihren Jungfernflug erfolgreich absolviert.
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Gaza-Krieg
Brasilen-Präsident Lula wirft Israel erneut Völkemord vor
“What Israel is doing to the Palestinian people is not war. It is genocide.” “There are thousands of children dead, thousands missing.” “Women and children are dying in hospitals.” “If this isn’t genocide, I don’t know what is.” —Lula of Brazilpic.twitter.com/TNY30M5H7p
— sarah (@sahouraxo) February 24, 2024
Glücksspiel
Alles zu Optionen, Sicherheit und Co.: Wie funktioniert die Registrierung bei einem Sportwettenanbieter?
Die Registrierung: Ein selbsterklärender Prozess
Vorweg: Es gibt die Möglichkeit, online Wetten ohne Anmeldung abgeben zu können. In diesem Fall wird die Verifizierung des Kunden über die im Hintergrund agierende Bank durchgeführt. Anbieter ohne Anmeldung sind aktuell noch in der Minderheit, sodass es doch die Regel ist, bevor eine Wette abgegeben werden kann, muss zuerst der Registrierungsprozess, in einigen Fällen auch die Verifizierung abgeschlossen sein. Auf der Startseite des Online Wettanbieters findet sich – eigentlich nicht zu übersehen – der Button mit „Anmeldung“. Auf dem Button kann auch „Konto erstellen“ oder „Registrierung“ stehen. Klickt man auf den Button, wird man zur Anmeldeseite weitergeleitet. Hier sind nun die ersten Daten persönlicher Natur anzugeben. Wie lautet der Name des neuen Kunden? Zudem muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden, die auch gültig ist. Denn an die angegebene E-Mail-Adresse wird in der Regel der Aktivierungslink gesendet. Zudem muss der Kunde bestätigen, dass er volljährig ist und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen. Die E-Mail mit dem Bestätigungslink wird innerhalb weniger Augenblicke an die hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet. Erst nachdem der Link angeklickt wurde, ist das Konto eröffnet. Nun müssen die aktuellen Benutzerdaten angegeben werden. Wurden alle Felder befüllt, kann die erste Einzahlung vorgenommen werden. Wichtig ist, dass man sich hier im Vorfeld mit den Einzahlungsmethoden und den verschiedenen Bonusangeboten entscheidet.Einzahlung und Bonus
Bietet der Online Buchmacher mehr als nur eine Ein- oder Auszahlungsmethode an, sollte man sich mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen befassen. Fallen Gebühren an? Gibt es die Möglichkeit, kostenlos Geld zu transferieren? Wie lange dauert die Transaktion? Gibt es eine Mindesteinzahlungssumme und ab welchem Betrag kann die Auszahlung beantragt werden? In der Regel kann das Konto per Banküberweisung oder mit der Kreditkarte kapitalisiert werden. Immer mehr Online Buchmacher bieten auch die Zahlungsmethode PayPal an; einige akzeptieren auch Paysafecards, Skrill, Neteller sowie Kryptowährungen. In weiterer Folge geht es um den Bonus. Der Neu- bzw. Willkommensbonus ist nichts anderes als ein 100%iger Einzahlungsbonus. Das heißt, der erste Betrag wird verdoppelt. Wichtig ist, sich aber nicht nur mit dem Bonusbetrag zu beschäftigen. Der Kunde sollte wissen, welche Bedingungen er erfüllen muss. Schließlich muss der Bonusbetrag mehrfach umgesetzt werden – dafür bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster. Stellt der Kunde im Vorfeld fest, dass er die Bedingungen nicht erfüllen kann, sollte er sich gegen das Bonusangebot entscheiden.Die Verifizierung
Der Online Buchmacher muss derart agieren, dass er sich vor Betrug und Geldwäsche schützt. Das schreibt der Gesetzgeber vor. Aus diesem Grund muss festgestellt werden, dass die Daten, die der Kunde angegeben hat, auch der Wahrheit entsprechen. Erst nachdem die Verifizierung stattgefunden hat, kann der Kunde den Betrag zur Auszahlung bringen. In einigen Fällen kann auch erst die Einzahlung nach erfolgreicher Verifizierung durchgeführt werden. Aber auch der Kunde sollte sich im Vorfeld darüber informieren, ob der Online Buchmacher seriös ist. Denn sehr wohl gibt es im Internet das eine oder andere schwarze Schaf, dem keinesfalls das Vertrauen geschenkt werden sollte. Doch wie findet man heraus, ob es sich um einen seriösen oder fragwürdigen Anbieter handelt? Hat der Online Buchmacher eine Lizenz, dann ist er seriös. Eine Lizenz von einer Behörde gibt es nur, nachdem der Anbieter verschiedene Auflagen erfüllen konnte. Ist man dennoch unsicher, können im Internet zu findende Test- und Erfahrungsberichte sowie Bewertungen weiterhelfen. Des Weiteren sollte man sich auch mit dem Wettprogramm und den Quoten auseinandersetzen. Wer nur über bestimmte Wege Transaktionen durchführen will, etwa ausschließlich über PayPal, ist gut beraten, sich im Vorfeld zu informieren, ob diese Zahlungsmethode überhaupt angeboten wird.Im Zweifel gegen den Anbieter entscheiden
Wer Zweifel hat, sollte sich gegen den Anbieter entscheiden. Es gibt viele Online Buchmacher, sodass man heutzutage als Kunde keinen Kompromiss eingehen muss. Wichtig ist, dass der Wettanbieter die eigenen Vorstellungen erfüllt.
Gaza-Krieg
China: Palästinenser haben ein Recht auf Selbstverteidigung
Der oberste Gerichtshof der Vereinten Nationen, der auch als Weltgerichtshof bekannt ist, hört in dieser Woche Argumente von mehr als 50 Staaten an, nachdem die UN-Vollversammlung im Jahr 2022 darum gebeten hatte, eine unverbindliche Stellungnahme zu den rechtlichen Folgen der israelischen Besetzung abzugeben. Die Anhörungen sind Teil eines palästinensischen Vorstoßes, internationale Rechtsinstitutionen dazu zu bringen, das Verhalten Israels zu untersuchen, was seit den Hamas-Anschlägen vom 7. Oktober, bei denen 1.200 Menschen getötet wurden, und der militärischen Reaktion Israels, bei der seither etwa 29.000 Palästinenser getötet wurden, immer dringlicher geworden ist.[SUMMARY] Chinese Foreign Ministry legal adviser, Ma Xinmin argued that Israel has committed crimes against the Palestinian people and that China supports the Palestinian people’s efforts to reclaim their legitimate rights. He maintained that the Palestinian people’s use of force… pic.twitter.com/nLKHZNxVv6
— INXPrime (@InxPrime) February 22, 2024
Zum Thema
– Gaza-Krieg – Brasiliens Präsident Lula vergleicht Israel mit Hitler
„Es ist kein Krieg von Soldaten gegen Soldaten. Es ist ein Krieg zwischen einer hochgerüsteten Armee und Frauen und Kindern“, fügte der altgediente Linke hinzu.
Brasiliens Präsident Lula vergleicht Israel mit Hitler
TF-X
Türkischer Kampfjet Kaan: Ukraine kündigt Kaufinteresse an
Ich freue mich auch, dass ukrainische Unternehmen an diesem für die Türkei sehr wichtigen Projekt beteiligt sind.
https://youtu.be/Pd0Cc_F_9pg Die türkische Öffentlichkeit wurde am Mittwoch Zeuge eines weiteren Meilensteins in der Verteidigungsindustrie, als der erste selbst entwickelte Kampfjet des Landes seinen Erstflug absolvierte. Dies ist Teil der Bemühungen des Landes, seine Luftwaffe aufzurüsten und die Abhängigkeit von externen Anbietern zu verringern. Das auf den Namen KAAN getaufte Kampfflugzeug der fünften Generation hob in den frühen Morgenstunden des Mittwochs ab und blieb kurz in der Luft, bevor es zu einem Luftwaffenstützpunkt im Norden Ankaras zurückkehrte. Der im vergangenen Jahr der Öffentlichkeit vorgestellte Jet gilt als das bisher ehrgeizigste Projekt der Türkei. Das Kampfflugzeug hatte sein Debüt auf der Startbahn und absolvierte seinen ersten Rolltest, nachdem es Mitte März letzten Jahres zum ersten Mal seine Triebwerke gestartet hatte. Es soll die alternde F-16-Flotte im Bestand des Luftwaffenkommandos ersetzen, die ab den 2030er Jahren ausgemustert werden soll. Das neue Kampfflugzeug wird zunächst von zwei F-110-Triebwerken von General Electric angetrieben, die auch bei den F-16-Jets der vierten Generation von Lockheed Martin zum Einsatz kommen. Die Türkei beabsichtige jedoch, für KAAN in der Serienproduktion einheimische Triebwerke zu verwenden, die „fast fertig“ seien, so Haluk Görgün, Leiter des Präsidiums der Verteidigungsindustrie (SSB). Die Produktion soll 2028 beginnen. Der KAAN wird in der Lage sein, Luft-Luft-Kämpfe mit Waffen der neuen Generation und Präzisionsschläge aus internen Waffenlafetten bei Überschallgeschwindigkeit auszuführen, und er wird mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und neuronalen Netzen eine höhere Kampfkraft aufweisen. Mit diesem Flugzeug wird die Türkei eines der wenigen Länder sein, die über die Infrastruktur und Technologie zur Herstellung eines Kampfflugzeugs der fünften Generation verfügen.🇹🇷 muharip uçağı #KAAN‚ın ilk uçuşunun başarıyla tamamlanmasından dolayı Türk halkını içtenlikle kutluyorum! Böylesi tarihi bir olaya tanıklık etmekten büyük mutluluk duyuyorum.Ukraynalı şirketlerin 🇹🇷 için çok önemli olan bu projede yer almasından da ayrıca memnuniyet duyuyorum pic.twitter.com/JZa6tjwnql
— Vasyl Bodnar (@VasylBodnar) February 21, 2024
Türkei
Türkischer Kampfjet Kaan absolviert erfolgreich Testflug
KAAN, #GökVatan‚ı ile buluştu.🇹🇷 . Cumhurbaşkanımız Sayın @RTErdogan ’ın savunma sanayiinde ülkemize çizdiği yerlilik ve millilik vizyonunun kilometre taşlarından olacak bir gelişmeyi daha tarihimize kazıdık. Hamdolsun… . Milli Muharip Uçağımız KAAN’ın ilk uçuşu milletimize… pic.twitter.com/9KMNP8Qveu
— Prof. Dr. Haluk Görgün (@halukgorgun) February 21, 2024
Das Kampfflugzeug hat zur Maximierung der Stealth-Leistung einen internen Waffenschacht sowie andere Konstruktionsmerkmale. Da Kaan in erster Linie für Luft-Luft-Einsätze konzipiert ist, steht die Manövrierfähigkeit im Vordergrund.
Der Jet wird Luft-Luft-Raketen aus dem laufenden GÖKTUĞ-Programm tragen – das Programm entwickelt zwei Produkte, eine Rakete mit größerer Sichtweite (BVRAAM) und eine Kurzstreckenrakete mit der Fähigkeit, außerhalb der Reichweite zu zielen. Kaan wird wahrscheinlich auch die hochleistungsfähige europäische Langstrecken-Luft-Luft-Rakete Meteor sowie eine Vielzahl von Bomben der türkischen HGK-82-Familie tragen.Die USA hatten die Türkei im Juli 2019 aus dem F-35-Kampfjet-Programm gestrichen, nachdem Ankara das russische Luftabwehrsystem S-400 gekauft hatte. Die Türkei ist Mitentwickler und Lieferant von etwa 900 Bauteilen.
Die Entscheidung der Türkei, einen eigenen Kampfjet zu entwickeln, fiel jedoch bereits im Dezember 2010. Im August des darauffolgende Jahres erteilte das türkische Verteidigungsministerium dem staatseigenen Luft- und Raumfahrtkonzern mit Hauptsitz in Ankara TAI (TUSAŞ Aerospace Industries), den Auftrag zur Entwicklung eines heimischen Trainings- und Kampfjets.
