Doing Business
Türkei: Landesweite Anlaufstellen für ausländische Investoren geplant

Die Türkei hat sich Bürokratieabbau zum Ziel gesetzt, um Investitionen in das Land zu erhöhen. Dies erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Recep Akdag in einem Interview mit der Anadolu-Agentur

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Ankara (nex) – Die Türkei hat sich Bürokratieabbau zum Ziel gesetzt, um Investitionen in das Land zu erhöhen. Dies erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Recep Akdag in einem Interview mit der Anadolu-Agentur.

Zu den geplanten Innovationen gehöre auch die Einführung von landesweiten „one-stop contact points“ (Anlaufstellen) in den Provinzen zur besseren Koordination der Behördenangelegenheiten für Investoren.

Die Regierung konzentriere sich auf die Verbesserung des Investitionsklimas zur Steigerung des Wirtschaftswachstums, fügte er hinzu.

„Die Verringerung der Bürokratie ist die Hauptaufgabe“, betonte Akdag am vergangenen Samstag. „Wir als politische Entscheidungsträger werden mehr auf dem Feld aktiv sein.“

Des Weiteren soll ein Monitoring-System eingerichtet werden, um die Vorteile der angestrebten Politik für Investoren zu verfolgen.

In dem letzten, im vergangenen Oktober veröffentlichten Doing-Business-Bericht der Weltbank befand sich die Türkei aufgrund ihres vorteilhaften Investitionsumfelds nach einem Reformprogramm weltweit auf Platz 69.

Die Wirtschaft des Landes wuchs nach Angaben des Statistikinstituts der Türkei verglichen mit dem Vorjahreszeitraum  im ersten Quartal dieses Jahres um 5 Prozent. Die Regierung hat sich eine Wachstumsrate von 4,4 Prozent bis zum Ende des Jahres zum Ziel gesetzt.

Im Juni hat die Weltbank die Wachstumsprognose für die Türkei von 3 auf 3,5 Prozent erhöht. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat ebenfalls eine Revision von 3,3 Prozent auf 3,4 Prozent vorgenommen.

 

 

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